Wohnmobil brennt auf der A1 – drei Feuerwehren löschten den Brand bei Hittfeld

Die Feuerwehr Seevetal war bei diesem Wohnmobilbrand auf der A 1 m Einsatz. | Foto: Matthias Köhlbrandt

Hittfeld. Ein Wohnmobil ist am Freitag nachmittag auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Bremen zwischen den Anschlussstellen Hittfeld und DIbbersen, in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Drei Feuerwehr-Teams aus der Gemeinde Seevetal waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Der Fahrer des Wohnmobils erlitt leichte Verbrennungen und wurde durch die Besatzung eines zufällig am Brandort vorbeifahrenden Rettungswagens der Berufsfeuerwehr Düsseldorf erstversorgt. Die A 1 musste in Richtung Bremen voll gesperrt werden, es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Um 15.38 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Hittfeld, Fleestedt und Maschen durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Wohnmobilbrand alarmiert worden. Schon auf der Anfahrt konnten sich die mit acht Einsatzfahrzeugen und gut 50 Rettern anrückenden Feuerwehren an der weithin sichtbaren Rauchwolke orientieren. Bei ihrem Eintreffen stand das Wohnmobil auf dem Seitenstreifen der A 1 und brannte in voller Ausdehnung.

Sofort wurde ein Löschangriff von mehreren Seiten vorgenommen. Mithilfe eines Schaumrohres und eines C-Strahlrohres gelang es der Feuerwehr, den Brand innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle zu bekommen. Acht der eingesetzten Feuerwehrleute gingen dabei unter umluftunabhängigen Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen.

Der Fahrer des Wohnmobils erlitt leichte Brandverletzungen und wurde durch die Besatzung eines Rettungswagens der Berufsfeuerwehr Düsseldorf erstversorgt. Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten wurde die A 1 in Richtung Bremen voll gesperrt. Es entstand ein kilometerlanger Rückstau. Auch die Gegenfahrbahn wurde kurzfristig voll gesperrt, der Verkehr stockte auch hier. Die Brandursache ist unbekannt, die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Positiv: Diesmal hat die Rettungsgasse auf der Autobahn perfekt funktioniert - den anrückenden Einsatzfahrzeugen wurde sofort Platz gemacht.

Eine negative Begleiterscheinung entstand für die Feuerwehrleute aus Hittfeld: Sie konnten zunächst nicht ausrücken: Der Fahrer eines polnischen Sattelzugs hatte mit seinem Gefährt die Ausfahrt des Feuerwehrhauses blockiert. Er wollte nur kurz im Supermarkt nebenan einkaufen. Ihn erwartet jetzt ein entsprechendes Ermittlungsverfahren Der Einsatz der Hittfelder Feuerwehr wurde dadurch um einige Zeit verzögert.

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