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Oldtimer-Saison-Auftakt bei Frommann in Dibbersen

Dibbersen. Blitzendes Chrom, geschwungene Formen - bei gutem Wetter werden wieder hunderte historische Fahrzeuge, den Garten des Hotels Fromman in Dibbersen und die umliegenden Flächen belegen und sich in einer gemütlichen Atmosphäre von ihrer besten Seite zeigen. Denn hier versammeln sich am Sonntag, 14. April 2019, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr Oldtimer zum traditionellen Saisonauftakt. Da darf gestaunt und geschaut werden.

Außer den ausgestellten Autos, Treckern und Motorrädern sorgen Aktionen wie der Feuerwehrrundfahrten und der Oldtimer-Präsentationscorso für Aufmerksamkeit. Und natürlich der spektakuläre Treckercorso. Geplant sind auch ein historischer Feuerwehreinsatz und Feuerwehrrundfahrten. Zur Stärkung gibt es Omas hausgebackener Kuchen, Bratwürste vom Grill und viele andere Aktivitäten und Attraktionen für Kurzweil bei Alt und Jung. Hier sind alle Fahrzeuge bis Baujahr 1980 willkommen und der Eintritt ist frei.

Oldtimer-Ralley „200km um Dibbersen“ am Samstag

Schon einen Tag zuvor, am Samstag, gehen viele Oldtimer auf große Fahrt rund um Dibbersen. Start ist um ca. 9:30 Uhr am Hotel. Dort ist auch um ca. 17:00 Zieleinfahrt. Die Strecke der Orientierungsrallye verläuft wieder durch malerische Landstriche zu besonderen Etappenzielen und ist gespickt mit kleinen Geschicklichkeitsaufgaben. Eine Anmeldung hierzu ist erfolderlich.

Auszeichnung für sein Lebenswerk: Vollblut-Feuerwehrmann Peter Adler mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Hittfeld/Vahrendorf-Siedlung. Mit der uneigennützigen Hilfe beim Bau des alten Feuerwehrhauses in Vahrendorf Ende der 1960er-Jahre begann die großartige Feuerwehrkarriere von Peter Adler aus Vahrendorf- Siedlung. Jetzt, etwas mehr als 50 Jahre später, wurde die Karriere gekrönt mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Landrat Rainer Rempe, der die Verleihung im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ausführte, betonte, dass diese Auszeichnung die Würdigung des jahrzehntelangen Einsatzes zum Wohle der Allgemeinheit in der Gemeinde Rosengarten, im Landkreis Harburg und in Niedersachsen ist. „Was Sie in mehr als 50 Jahren weit über den Landkreis Harburg hinaus geleistet haben, verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, sagte der Landrat in seiner Laudatio.

In seinen Dank für die Arbeit schloss Rempe ausdrücklich auch Adlers Ehefrau Heidemarie ein, die ihrem Mann in der ganzen Zeit den Rücken freihielt und ihn bei seinem
Ehrenamt eindrucksvoll unterstützte. Bei der feierlichen Verleihung in den Räumen der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld skizzierte Rempe vor vielen geladenen Gästen aus ganz Niedersachsen die eindrucksvolle Karriere des Vollblutfeuerwehrmanns.

Diese begann – wie eingangs erwähnt – ganz unspektakulär bei der uneigennützigen Hilfe beim Gerätehausneubau. Das ganze gefiel Peter Adler dann aber so gut, dass er 1968 in die Feuerwehr eintrat und schon relativ schnell Verantwortung übernahm. Zunächst agierte er als Geräte- und Atemschutzgerätewart sowie als Jugendfeuerwehrwart. Von 1980 bis 1984 leitete er dann als Ortsbrandmeister die Geschicke der Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf, ehe er von 1984 bis 1988 Gemeindebrandmeister in Rosengarten wurde.

Damit nicht genug: Sein Fachwissen und seine Kompetenz brachte Adler von 1988 bis 2003 als Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg eindrucksvoll zur Geltung. Gleichzeitig agierte er in dieser Zeit auch als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands. Drei dieser in seiner Zeit gesetzten Meilensteine für die Feuerwehren des Landkreises Harburg waren die Einführung des Gefahrgutkonzepts der Kreisfeuerwehr, das Inkrafttreten des so genannten Rüstwagenkonzepts und die erste Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Außerordentlich wichtig für ihn war aber auch der stetige Zuwachs an weiblichen Mitgliedern in der  Feuerwehr. Adler ist es zu verdanken, dass die Anzahl der Frauen
und Mädchen in den Feuerwehren des Landkreises Harburg enorm anstieg. 2003 wurde Adler stellvertretender Bezirksbrandmeister des damaligen Regierungsbezirks Lüneburg, dieser Titel wurde 2007 in den Regierungsbrandmeister umbenannt. Dieses Amt hatte Adler bis 2014 inne. Er war in dieser Zeit verantwortlich für 450 Feuerwehren in den Landkreisen Harburg, Heidekreis, Rotenburg und Stade mit insgesamt rund 21.000 Mitgliedern.

Auch im Land Niedersachsen engagierte sich der Geehrte. Er war von 1989 bis 2011 Vorstandsmitglied des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands, von 2003 bis 2011 war er dort auch als Vizepräsident aktiv. Für sein Engagement wurde er zum Ehrenmitglied im Landesfeuerwehrverband ernannt. Ganz nebenbei war Adler zwölf Jahre lang Mitglied der Vertreterversammlung der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen. Auch in der Kommunalpolitik war er einige Zeit aktiv - von 1976 bis 1984 war er Mitglied im Rat der Gemeinde Rosengarten, von 1976 bis 1981 war er dort Vorsitzender des Feuerschutzausschusses.

Gratulationen gab es von den mehr als 60 Gästen der Feierstunde wie vom Regierungsbrandmeister Uwe Quante, Kreisbrandmeister Volker Bellmann und Rosengartens
Bürgermeister Dirk Seidler, die Adler als Vollblut-Feuerwehrmann und als Vorbild für ganze Generationen von Feuerwehrleuten bezeichneten.

Wunder der Natur: Die Schachblume blüht bald wieder auf dem Junkernfeld

Hörsten/Over. Ein besonderes Naturschauspiel können Ausflügler jedes Jahr im April auf dem Junkernfeld zwischen Hörsten und Over bewundern. Denn dann blüht dort die Schachblume. Mit ihren purpurnen und manchmal auch weißen Blüten, die mit einem Schachbrettmuster verziert sind, bedeckt sie dann die feuchten Wiesen. Hier, im Naturschutzgebiet „Untere Seeveniederung“, liegt eines der wenigen Gebiete in Deutschland, in dem sie gedeiht.

Wunderschön anzuschauen ist die Schachblume auf dem Junkernfeld, hier mir einer purpurnen Blüte mit Schachbrettmuster. | Foto: André Lenthe
Wunderschön anzuschauen ist die Schachblume auf dem Junkernfeld, hier mir einer purpurnen Blüte mit Schachbrettmuster. | Foto: News4HH/Lenthe

Klar, dass es zu diesem Wunder der Natur auf dem Junkernfeld auch ein Märchen gibt: Von einem Junker, der für sein Leben gerne Schach spielte und darüber seine Braut vergaß, der er einen Spaziergang versprochen hatte. Feen und Elfen fanden die traurige Braut und die Fee erfüllte ihr einen Wunsch. Sie wolle ihren Bräutigam nie wieder sehen, wünschte sich die Braut da. Und die Fee erfüllte diesen Wunsch und ließ den Junker und seinen Freund bei ihrem Schachspiel einschlafen. Und die Elfen verwandelten ihn in eine Blume, die traurig ihren purpurnen Kopf hängen ließ und als Zeichen ein Schachbrettmuster hatte. Aber die Braut war traurig ohne ihren Junker und die Fee gab ihr noch einen Wunsch frei. Sie wolle wieder bei ihren Bräutigam sein, das war ihr Wunsch. Da das nun nicht mehr ging, verwandelte die Fee auch sie in eine Blume - mit einer weißen Blüte ohne muster, da sie ein weißes Kleid trug. Und darum haben die purpurnen, männlichen Schachblumen das Muster, und die weißen, weiblichen, keines. Beide blühen nun wieder vereint auf dem Junkernfeld. Und wenn man in einer hellen Vollmondnacht vor Ort ist, dann soll man noch heute die Elfen auf dem Feld tanzen sehen können.

Die Elfen wird man am Sonntag, 28. April 2018, wohl nicht zu Gesicht bekommen, wenn der NABU Winsen um 8 Uhr zu seiner Tour „Schachblume und Eisvogel“ einlädt. Wohl aber das Junkernfeld in seiner Blütenpracht. Treffpunkt für die Exkursion ist der Park-and-Ride-Platz am Bahnhof Maschen. Nicht-Mitglieder werden um eine Spende gebeten.

Wer ohne die Führung durch den NABU das Naturschauspiel sehen möchte, der kann dies gut von Hörsten oder Over aus tun. In dem Naturschutzgebiet gibt es bestimmte Verhaltensregeln. So dürfen die gekennzeichneten Wege nicht verlassen werden, Hunde müssen an der Leine geführt werden und unnötiger Lärm sollte vermieden werden.

Schützenverein Neugraben-Scheideholz: Die Mitglieder wählten Frank Schwarz zum neuen Ersten Vorsitzenden

Neugraben-Scheideholz. Der bisherige Zweite Vorsitzende Frank Schwarz ist von den Mitgliedern des Schützenvereins Neugraben-Scheideholz während der Jahreshauptversammlung zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt worden - in Anwesenheit von Jubiläumschützenkönig Andreas Bernard. Aus gesundheitlichen Gründen konnte der bisherige Erste Vorsitzende Jörn Rosenthal nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen und hatte sich nicht wieder für das Amt des Ersten Vorsitzenden zur Verfügung gestellt. Er wünschte der Versammlung einen erfolgreichen Verlauf. Rosenthal:: "Es war mir eine Ehre, den Schützenverein Neugraben-Scheideholz geleitet zu haben."

Die Jahreshauptversammlung stand insbesondere unter der Frage: „Mit welchem geschäftsführenden Vorstand geht der Schützenverein Neugraben-Scheideholz in
das Jubiläumsschützenfest und in die nächsten Jahre?“ Mit Gerald Siemen als Zweiter Vorsitzender, André Siebert als Dritter Vorsitzender sowie Bettina Schulz als Erste Kassenführerin und Peter Lindheim als Erster Schriftführer ist der geschäftsführende Vorstand komplett.

Die Vereinsmitglieder erhoben sich zu Beginn der Versammlung für die langjährigen Verstorbenen. Mit Hans Glume, Hermann Wolkenhauer, Jan Grefe, Wilhelm Westenberg, Gerhard Adamofski und Rolf Dankers verlor der Schützenverein langjährige und verdienstvolle Aktive.

Eine besondere Auszeichnung zum Ehrenmitglied bekommen die Mitglieder, die älter als 70 Jahre alt sind und dem Verein mehr als 40 Jahre die Treue gehalten haben. Das sind Helmut Borchers, Peter Dabelstein, Karl Gauß, Peter Hug, Wera Kolbe, Alfred Leye, Günter Richter, Klaus Stadach, Wilfried Thiele und Uwe Wiegers.

Professorin Kerstin Kuchta ist neue Vizepräsidentin Lehre an der TU

Harburg. Offizieller Stabwechsel in der Hochschulleitung am 4. April: Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung übernahm Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta das Amt des Vizepräsidenten für Lehre der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Sie ist damit die erste Frau in der TUHH-Geschichte in diesem Amt. Auf Vorschlag des TUHH-Präsidenten Ed Brinksma hat der Akademische Senat die Ingenieurin für Technischen Umweltschutz in das Amt der Vizepräsidentin gewählt. Ihre Amtszeit beginnt am 1. April und beträgt drei Jahre. Sie folgt auf Professor Sönke Knutzen, der das Amt sieben Jahre lang inne hatte.

TUHH-Präsident Ed Brinksma: “Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Kerstin Kuchta, die sicher innovative Akzente in der Lehre setzen wird. Ich danke an dieser Stelle aber auch dem scheidenden Vizepräsidenten Sönke Knutzen für sein großes Engagement, das er an der TUHH auch fortführen wird.“ Sönke Knutzen ist weiterhin Leiter des Instituts für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung. Darüber hinaus führt er das Verbundprojekt Hamburg Open Online University (HOOU) fort und wird sich mit der digitalen Lehre beschäftigen.

Kerstin Kuchta trägt nun die strategische Verantwortung im Präsidium für den Bereich Lehre und freut sich auf ihre kommende Amtszeit: „Mein Augenmerk wird darauf liegen, junge Menschen für das Studium der Ingenieurwissenschaften zu begeistern. Ich möchte verantwortlichen Gestalterinnen und Gestalter für die Zukunft ausbilden und ihnen die vielfältigen Möglichkeiten des Ingenieurberufes neu vermitteln.“ Die TUHH ist mehrfach für ihre modernen Lehransätze international ausgezeichnet worden - und daran möchte Kuchta anknüpfen und diese weiter umsetzen.

Seit 2011 ist Kerstin Kuchta Professorin für Abfallressourcenwirtschaft an der TUHH und leitet die Arbeitsgruppe Abfallressourcen im Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Polymerrecycling, Biogas aus organischen Reststoffen, Algenbioraffinerie, der thermischen Aufbereitung und dem Recycling seltener Metalle. Ab 2002 hatte sie eine Professur für Energie- und Umweltmanagement an der HAW Hamburg inne und war zuvor in der Leitung verschiedener Ingenieurgesellschaften mit der Planung, den Genehmigungen und dem Betrieb umwelttechnischer Anlagen betraut.

Von 2008 bis 2010 fungierte sie zusätzlich als Gründungsdekanin der Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty, Kasachstan. Kuchta studierte Technischen Umweltschutz an der TU Berlin und promovierte 1997 an der TU Darmstadt zur Produktion von Qualitätsgütern in der thermischen Abfallbehandlung.

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