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Meckelfeld: Falsche Ordner wollten Parkgebühr kassieren

Meckelfeld. Vier junge Männer wollten am Sonntagabend einen Pkw-Fahrer auf der Straße Zwischen den Seen in Meckelfeld abkassieren. Die vier hatten sich Warnwesten angezogen und den Mann an der Weiterfahrt gehindert, als er gegen 20:50 Uhr die Straße an dem beliebten Baggersee passieren wollte. Die Männer im Alter von 16, 16, 18 und 19 Jahren gaben an, die Parkgebühr kassieren zu wollen. Erst nach langem Hin und Her ließen sie den Mann passieren.

Dem Fahrer kam die Sache verdächtig vor und er alarmierte die Polizei. Die Beamten trafen die vier jungen Männer an und stellten ihre Personalien fest. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet.

Naturschützer auf vier Beinen

Maschen/Stelle. Etwas untypisch für Norddeutschland, aber ein Kleinod für seltene Insekten, Vögel und Pflanzen: Die Gras- und Savannenlandschaft der „Seevengeti“ am Steller See gehört zum Naturschutzgebiet „Untere Seeveniederung“ und ist nicht nur ein wertvolles Stück Natur, sondern auch Heimat von zehn, teils recht zotteligen Vierbeinern. Seit einigen Monaten leben die Highland- und Galloway-Rinder von Marco und Jens Reimers auf der rund zehn Hektar großen Fläche.
Die stattlichen Tiere fühlen sich hier sichtlich wohl. Mehrmals täglich ziehen sie über das Areal, grasen entspannt und nehmen an warmen Tagen auch schon mal ein Bad im See. Den Besuchern der Aussichtsplattform bietet sich ein idyllisches Bild, das tatsächlich ein wenig an die freilebenden Herden in der fernen Serengeti – Namensgeberin für das Projekt – erinnert. Doch die Rinder in der „Seevengeti“ haben nicht nur das Glück, das ganze Jahr über mitten in der Natur unter freiem Himmel zu leben, sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz. Denn ohne die Rinder würde die „Seevengeti“ nach und nach mit Büschen und Bäumen zuwachsen, die einzigartige Mischung aus Magerrasen, offenen Sandflächen und Dornengebüschen wäre verloren.

Für Jens und Marco Reimers aus Stelle ist die Beweidung dieser besonderen Fläche durch ihre Tiere ein Glücksfall. „Als sich die Chance bot, haben wir nicht lange überlegt und sofort zugesagt“, erzählt Marco Reimers. Dabei sind er und sein Bruder keineswegs Landwirte. Sie kümmern sich neben ihrem eigentlichen Job bei einer Werksfeuerwehr in Hamburg um die Tiere, kontrollieren die Zäune, bessern aus, füttern im Winter zu. „Das kostet schon reichlich Zeit, aber es macht auch einfach großen Spaß“, sagt Jens Reimers. Seit 2013 halten die beiden Rinder, mit zwei Exemplaren fing es an, inzwischen ist die Herde deutlich gewachsen. Außer den Hochlandrindern und den Galloways gehören auch noch Dexter-Rinder zur „Familie“.
Die Beziehung zu den Tieren ist eng, der etwa 600 bis 800 Kilo schwere Bulle „Bodo“ mit seinen riesigen Hörnern und der Rest der Herde trotten beim Besuch auf der Weidefläche brav hinter seinen Besitzern her, die niedlichen Kälbchen toben ausgelassen, die Tiere lassen sich anfassen und sind völlig entspannt. Und freuen sich über den Besuch. „Wenn zur Begrüßung alle angelaufen kommen, das ist einfach toll“, erzählt Marco Reimers. An dieser Tierliebe ändert auch die Tatsache nichts, dass die Rinder irgendwann geschlachtet werden und das Fleisch verkauft wird.
Naturschutz ohne „Zoo-Status“, so umschreibt Armin Hirt, von der Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg das Projekt, das vor Jahren durch eine gemeinsame Initiative mit dem NABU entstanden ist. Vorbild auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Fläche vor dem Zuwachsen mit Bäumen und Büschen zu schützen, war tatsächlich die Serengeti. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass das ganz hervorragend funktioniert. Etwas Besseres als den selektiven Verbiss durch die Tiere gibt es nicht“, erklärt Armin Hirt.

Ihre Existenz verdankt die „Seevengeti“ übrigens quasi dem Zufall: Beim Bau des Rangierbahnhofs Maschen in den 1970er-Jahren wurden auf der Fläche Gestein und unbrauchbare Böden gelagert und sich selbst überlassen. Magerrasen und seltene Pflanzen breiteten sich aus und es entstand ein schützenswerter Lebensraum für Fauna und Flora.
Wenn es nach Marco und Jens Reimers geht, werden sich ihre Rinder auch in den kommenden Jahren um den Erhalt dieser Landschaft „kümmern“. Der Pachtvertrag mit dem Landkreis verlängert sich – wenn alles gut läuft – jedes Jahr automatisch. Bulle Bodo und seine Artgenossen wären damit sicher einverstanden – ein besseres Rinderleben kann man sich kaum vorstellen.

Übrigens: Wer sich selber einen Eindruck von der „Seevengeti“ verschaffen will, sollte einen Ausflug in das Naturschutzgebiet „Untere Seeveniederung“ und zur dortigen Aussichtsplattform, die einen herrlichen Blick über die einzigartige Landschaft bietet, einplanen. Die „Seevengeti“ erreichen Sie über die Straße „ Hinter der Bahn“, nördlich des Rangierbahnhofs Maschen in Stelle. Dort befindet sich ein kleiner Parkplatz mit einer großen Infotafel. Von dort aus sind es nur noch wenige Schritte bis zur Aussichtsplattform am Steller See.

Zerkarienwarnung für den Badeteich Ramelsloh

Ramelsloh. Während der Badesaison überprüft das Kreisgesundheitsamt regelmäßig die Qualität des Badeteichs Ramelsloh, des Meckelfelder Pulvermühlenteichs, des Sees im Großen Moor Hörsten, des Sees im Maschener Moor und des Badeteichs Holm-Seppensen. Badende haben nun nach dem Besuch des Badeteichs Ramelsloh mehrere Fälle von Zerkariendermatitis gemeldet. Mitarbeiter der Gemeinde Seevetal haben auf Hinweis der Kreisverwaltung an den Teichzugängen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Das Gesundheitsamt rät, die darauf angegebenen Verhaltensweisen zu beachten.

Zerkarien sind Wurmlarven. Zunächst gelangen Wurmeier durch den Kot von Wasservögeln in Gewässer und wachsen in Wasserschnecken zu Larven (Zerkarien) heran. Diese Larven können bei Hautkontakt zu Menschen starken Juckreiz verursachen, der in der Regel bald wieder nachlässt. Bei mehrfachem Kontakt reagiert die Haut mit stärkerem Juckreiz und einer rötlichen Quaddel- oder Papelbildung, die jedoch nach zehn bis 20 Tagen wieder abheilen. Eine Zerkariendermatitis ist also unangenehm und lästig, in der Regel jedoch harmlos.

Um Beeinträchtigungen zu vermeiden, rät das Gesundheitsamt, Enten nicht zu füttern, wasserfeste Sonnenschutzmittel zu verwenden, sich nach dem Baden kräftig abzutrocknen, um Larven von der Haut zu entfernen, feuchte Badekleidung zügig auszuziehen sowie Kratzen und damit Wundinfektionen zu vermeiden. Aktuell gibt es gibt es keine wirksame, ökologische vertretbare Bekämpfungsmethode.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts telefonisch (0 41 71- 693-626) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerne zur Verfügung.

Sperrungen für Buchholzer Volks- und Schützenfest

Buchholz. Die Buchholzerinnen und Buchholzer freuen sich aufs Schützenfest: Von Freitag, 12., bis Montag, 15. Juli, feiert der Schützenverein Buchholz 01 sein Volks- und Schützenfest. Wie immer gehen damit einige Sperrungen sowie Park- und Halteverbote einher. So ist der Schützenplatz von Montag, 8., bis Dienstag, 16. Juli, etwa zur Hälfte gesperrt. Während des Schützenfestes kann die Sperrung des Schützenplatzes situationsabhängig bis zur Vollsperrung erweitert werden. Von Freitag, 12., bis Montag, 15. Juli, wird das auf der Westseite der Steinbecker Straße bestehende eingeschränkte Halteverbot von Haus Nummer 38 bis zur Einmündung Parkstraße verlängert. Schließlich wird die Zufahrt zum Gebäude der Landwirtschaftskammer für diesen Zeitraum in Gänze beidseitig mit einem Halteverbot belegt. Behinderungen sind nicht zu vermeiden. Dafür bittet die Verwaltung um Verständnis.

DRK-Kita auf Finkenwerder reiste beim Sommerfest ins Weltall

Finkenwerder. Dicht an dicht, fast so eng wie in einer Rakete, tummelten sich Kita-Kinder, Team und zahlreiche Besucher beim Sommerfest der DRK-Kita Elbhalle auf Finkenwerder. Vom angekündigten Schauerwetter ließ sich niemand schrecken, und so fand das Projekt „Weltall“ mit vielen „spacigen“ Aktionen seinen gelungenen Abschluss.

„Wir beschäftigen uns jedes Jahr über mehrere Wochen mit einem besonderen Thema. ,Weltall‘ war wunderbar geeignet, denn auf diesem Gebiet gibt es viel Wissenswertes, das spielerisch und kreativ umgesetzt werden kann“, sagt Kitaleiterin Meike Petersen. So animierten eine Shuttle-Reparatur-Station, ein Astronauten-Parcours mit galaktischer Raumsonde im Dunkeln, Mondgestein-Suche, Raketen-Dosenwerfen und eine Klanggeschichte zum Mitmachen.

Natürlich musste für alle Aktivitäten der Astronauten-Ausweis gezeigt werden. Die Eltern der Kita-Kinder sorgten für ein vielseitiges Buffet, zum Beispiel mit Raketen-Eis, Sonnensystem-Muffins und Sternen-Obstspießen. Beim Elternquiz halfen die Vorschulkinder mit guten Tipps – sie kennen sich schließlich aus mit der Anziehungskraft und dem Sonnensystem.

Die Kitaleiterin und ihr Team freuten sich angesichts der unsicheren Wetterlage umso mehr über das gut besuchte Fest. Mit auf die Reise ins Weltall kam außer rund 60 Familien, vielen Freunden, Nachbarn, Kita-Kolleginnen und Kollegen auch Stefanie Bürger vom Verein KinderLicht, der durch seine Spenden mehrere Projekte in der Kita Elbhalle unterstützt: der „Schulapfel“ sorgt für eine Extraportion knackiger Vitamine, das Naturforscherprojekt in der Fischbeker Heide für den Kontakt mit der heimischen Natur und das Kamischibai Erzähltheater mit Silke Borchert für die Förderung von Sprachkompetenzen.

Meike Petersen nahm die Gelegenheit wahr und bedankte sich herzlich bei ihrem Team: „Ohne diese wunderbaren Kolleginnen und Kollegen wäre diese Kita nicht denkbar.“

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