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Aufruf: Kleidung gesucht aus den 1940er-Jahren - Bald gibt es eine Zeitreise in die Nachkriegszeit

Ehestorf. Das Leben der einfachen Leute früher - im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist es erfahrbar. Ab diesem Jahr zeigen Darsteller der Gelebten Geschichte 1945, wie Menschen in der direkten Nachkriegszeit lebten. Dafür brauchen sie Kleidung für jede Größe und jedes Alter. Wer Kleidung aus den 1940ern abzugeben hat, meldet sich unter Telefon 0 40/79 01 76 19 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Darstellung der neuen Gelebte-Geschichte-Gruppe ist eine Zeitreise in die direkte Nachkriegszeit: Ehrenamtliche Mitarbeiter zeigen, wie ostpreußische Flüchtlinge 1945 in einer Notunterkunft ihr Leben meistern. Sie kochen ein spärliches Mahl im Freien auf der Kochhexe und tragen dabei Kleidung, die sie aus dem "alten Leben" retten konnten. "Wir möchten zeigen, was Flucht und Vertreibung für den Einzelnen bedeutete und wie die Menschen ihr neues Leben aufbauten", sagt Torsten Riebesel, Koordinator der Gelebten Geschichte.
Dazu forscht das Freilichtmuseum in historischen Quellen wie Akten und Zeitzeugen-Berichten, Tagebüchern und Dokumentarfilmen. "Uns fehlt vor allem noch Kleidung aus der Zeit - von Schuhen über Hosen, Schürzen und Hüten. Alles darf gern genutzt aussehen, das war normal in der Notzeit." Holzschuhe oder solche mit genagelten Ledersohlen, Strumpfhalter oder alte Wintermäntel, das Museum braucht Alltagsgarderobe für jede Jahreszeit, für Kinder und Erwachsene und für jede Größe. "Und schließlich", sagt Torsten Riebesel, "können wir auch Kleidung aus den 1920ern und 1930ern gebrauchen. Sie wurde gerade in Notzeiten getragen, bis sie auseinanderfiel."

Zu sehen ist die Gelebte-Geschichte-Gruppe am 9. Juni, 11. August, 14. und 15. September, 20. Oktober und 17. November in der Nissenhütte im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die neue Darstellergruppe Gelebte Geschichte 1945 zeigt authentisch die Lebenssituation dieser Zeit: Not und Improvisation, den Neuanfang von Flüchtlingen und Vertriebenen, das Leben in Notunterkünften oder Einquartierungen, aber auch die allmähliche Verbesserung der Umstände bis zum Wirtschaftswunder.
Kaffee aus gerösteten Eicheln, Tabak verarbeiten - Selbstversorgung aus dem Notgarten und Tauschhandel . . . Besucher sehen den Alltag in der Nachkriegszeit und kommen mit den Darstellern ins Gespräch. In den kommenden Jahren werden sechs Gebäude der Nachkriegszeit in der "Königsberger Straße" aufgebaut.

"Bei der Gelebten Geschichte zeigen wir ganz bewusst den normalen Alltag, der nicht in den Geschichtsbüchern steht", erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. "Was bedeutete es früher auf dem Land zu leben? Wie wirkte sich der Krieg auf den Alltag aus? Wie entwickelte sich langsam eine Normalität?" Die Darsteller führen vor und beantworten die Fragen der Besucher. Die Idee der so genannten "Living History" stammt aus den angelsächsischen Ländern, Skandinavien und den Niederlanden. Seit 2004 ist das Projekt Gelebte Geschichte ein fester Bestandteil des Programms im Freilichtmuseum.

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