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Ausstellung

  • „Kinder haben Rechte!“ – Bildausstellung des Deutschen Kinderschutzbundes

    Meckelfeld/Ramelsloh/Buchholz. Neue Kunst für die Bücherei Seevetal in Meckelfeld: "Kinder haben Rechte!" hieß der Malwettbewerb, den der Kreisverband Harburg-Land des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) im Sommer vergangenen Jahres für alle Jungen und Mädchen in Kindergärten und Grundschulen veranstaltete. Die glücklichen Gewinnerinnen der Grundschule Ramelsloh nahmen gemeinsam mit Lehrerin Paulina Marcinkiewicz ihren Preis in der Buchholzer Empore entgegen. Schirmherrin war Vize-Landrätin Anette Randt aus Heidenau, die zu dem Malwettbewerb gemeinsam mit dem DKSB aufgerufen hatte.

    Die Kinder haben die Rechte der Kinder der UN-Kinderrechtskonvention in Bildern umgesetzt, als Einzelrecht oder als Collage aller Rechte. Die vielen kreativen Werke wurden prämiert und sind seit dem im Landkreis Harburg "auf Tour" und nun in Seevetal angelangt. Die Seevetaler Zentralbücherei zeigt die Bilder vom 15. Mai bis 23. Juni während der regulären Öffnungszeiten. Organisiert hat die Wanderausstellung Hermann Simon, Vorstand des DSKB-Kreisverbands gemeinsam mit seinem Team.

    Seevetals Büchereileiterin Gaby Maidorn zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der Werke: „Die Kinder haben schon sehr genaue Vorstellungen von ihren Rechten und haben diese künstlerisch sehr kreativ umgesetzt - ich lade alle Nutzer der Bücherei herzlich ein, sich die Ausstellung anzusehen. Darüber hinaus ist auch jeder willkommen, der die Zentralbücherei noch nicht kennt. Schauen Sie einfach mal rein.“

    Aus Seevetal nahmen zwei Kindergärten und eine Grundschule teil, Eltern und Kinder können „ihre“ Bilder nun in der Bücherei besuchen.

  • "Abenteuer Alter" am Kiekeberg in Ehestorf: Aussteller für Kreisseniorentag 2018 gesucht

    Ehestorf. Am 6. Mai 2018 feiert der Landkreis Harburg erneut ein großes Fest für Senioren und ihre Familien im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Unternehmen, Vereine, Verbände und offene Gruppen können sich mit ihren Angeboten präsentieren und Aktionen zum Mitmachen anbieten. "Abenteuer Alter" ist das Motto des Aktionstags für jedes Alter: Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Kinder und Enkel kommen zusammen und feiern einen Tag mit Musik und Gesang, einem bunten Bühnenprogramm und vielen Informationsständen und Vorträgen.

    "Unser Kreisseniorentag bietet ein großes Programm für alle Altersgruppen. Zusammen mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg organisieren wir eine hoch attraktive Veranstaltung mit Informationen und Mitmachaktionen. Darüber freuen wir uns sehr", sagt Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg. "Mit dem Freilichtmuseum haben wir einen bewährten Partner dafür gefunden: Schon 2014 und 2016 besuchten mehr als 3.000 Besucher den Kreisseniorentag am Kiekeberg."

    Am Sonntag, 6. Mai 2018, wird erneut gefeiert. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen im Kreisseniorenbeirat, im Seniorenstützpunkt und im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wir möchten möglichst viele unterschiedliche Organisationen und Unternehmen vor Ort haben - Freizeit, Reisen, Mobilität, Wohnen, Computer, Genuss - eben alles, was uns das Leben schöner und leichter macht", sagt Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese.

    Ausdrücklich wünschen sich Landkreis und Museum, dass sich möglichst viele Organisationen präsentieren, die ihre Angebote praktisch vorführen können: "Einmal ein Elektrofahrrad ausprobieren oder Sport für jedes Lebensalter - unser 'Abenteuer Alter' soll ein Tag der neuen Erfahrungen werden." Auch Musikgruppen und andere Kreative sind willkommen, sich am Programm zu beteiligen.

    Der Landkreis Harburg richtet den Kreisseniorentag traditionell alle zwei Jahre aus. Am 6. Mai 2018 findet er zum zweiten Mal mit einem großen Programm aus Musik, Tanz. Vorträgen, Lesungen, Beratung und Gastronomie am Kiekeberg statt. Das gesamte Freilichtmuseum steht den Besuchern dabei offen.

    Anmeldung beim Freilichtmuseum am Kiekeberg: bis 30. November 2017 mit dem Anmeldebogen
    unter www.kiekeberg-museum.de/neuigkeiten  oder Telefon 0 40/79 01 76-0.

  • 14. Harburger Kulturtag in „Hamburgs kulturellem Süden“

    Harburg. Am Harburger Kulturtag können die Besucher im Archäologischen Museum am Museumsplatz in Harburg ein exklusiv für diesen Tag zusammengestelltes Programm rund um die Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ erleben: Von der Steinzeit bis zur Mondlandung präsentiert die Ausstellung augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte der Entenzivilisation inklusive eines großen Mitmachprogramms.

    Der Harburger Kulturtag im Herbst eines jeden Jahres ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der lebhaften Kunst- und Kulturszene Hamburgs geworden. In diesem Jahr findet er zum 14. Mal statt. Am Sonnabend, 4. November, in der Zeit von 12 Uhr bis 20 Uhr präsentieren sich hier alle wichtigen Harburger Kultureinrichtungen: Die Sammlung Falckenberg, der Kunstverein Harburger Bahnhof, die Technische Universität Harburg (TUHH), das Harburger Theater, das Musikforum St. Trinitatis, das Atelier Malrausch und natürlich das Archäologische Museum, um nur einige zu nennen. Über 20 Kulturinstitutionen bieten an diesem Tag für Kulturfreunde die Möglichkeit, für nur drei Euro ein extra auf diesen Tag zugeschnittenes Programm zu genießen.

    Das Programm im Archäologischen Museum Hamburg: Bei einer Schnabel-Rallye können große und kleine Besucher die MomENTE der Weltgeschichte erkunden, in dem sie sich auf eine Spurensuche in der Ausstellung begeben und versuchen, auf knifflige Fragen Antworten zu finden. Die Lösungen können im Museum abgegeben werden. Unter den richtigen Antworten werden Kataloge zur Ausstellung und lustige Quietsche-Enten verlost. An der Button-Station können als Andenken Schnabel-Abzeichen gestaltet werden.

    Für Kinder im Alter von 6 bis12 Jahren findet in der Zeit von 14 bis 16 Uhr ein Enten-Workshop statt, bei dem die Kinder sich von den gefiederten Freunden in der Ausstellung inspirieren lassen und ein Enten-Selbstporträt gestalten. Wegen begrenzter Teilnehmeranzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0 40/428 71 24 97.

  • An das sehr geehrte Publikum! Love it or leave it - Toro

    Harburg. „Love It Or Leave It“ ist der Titel der neuen Ausstellung des Harburger Künstlers Toro, die am Freitag, 21. April 2017, im Privathotel Lindtner in Heimfeld eröffnet wird. Gezeigt werden neue Werke des Künstlers, die Ansichten und Motive aus Harburg zeigen: Binnenhafen, Alte Elbbrücke, den Wochenmarkt auf dem Sand, die Lü, die Marienstraße, Wilstorfer…

    Symbolisch beginnt der Rundgang dabei mit einem Abbild der ersten Ausgabe der Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) vom 5. Oktober 1844. Zu lesen ist

    „An das geehrte Publikum!
    Love it or Leave it
    Toro“

    Die Erstausgabe der HAN auf einer Tischdecke gemalt mit dem Ausstellungstitel eröffnet den Rundgang. | Foto: Niels Kreller
    Die Erstausgabe der HAN auf einer Tischdecke gemalt mit dem Ausstellungstitel eröffnet den Rundgang. | Foto: Niels Kreller
    Und so ist man mitten im Thema der Ausstellung. Sie ist eine Lieberklärung des kosovarisch-stämmigen Mentor Toro Ejupi, der mit 1993 mit 27 Jahren nach Harburg kam. Eigentlich nur auf der Durchreise zu einem Job nach Holland war er hier hängengeblieben. „Das ist jetzt meine neue Heimat“, so Toro. Und er hat seine neue Heimat lieben gelernt und in den 24 Jahren immer wieder versucht, mit neuen Ideen der Kunst einen Raum zu schaffen.

    Als er mit der Idee zu „Love It Or Leave It“ zu Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann kam, uns sagte, man solle zusammen etwas über Harburg machen. Lansmann war sofort von der Idee begeistert und zusammen machten sich die beiden auf Sponsorensuche. Den fanden sie schnell im Marktkauf Center, die die Finanzierung des Materials übernahmen. Auch das die Ausstellung im Lindtner sein sollte, war schnell klar. Da Toro nicht in seiner eigenen Galerie austellen wollte, war dies sein Favorit. „Mein Mann und ich sind glücklich, dass wir hier zum ersten Mal Harburg zeigen“, so Heida Lindtner. Die Bilder seien ausdrucksstark und man lerne Harburg kennen, begeisterte sich die Hotelchefin, in deren Räumen sonst eher die abstrakte Kunst vorherrscht.

    Love it or leave it – liebe es oder verlasse es. Für Toro ist dies, obwohl er mit seinem Atelier nun auf die andere Elbseite wechselt, eindeutig geklärt. „Ich verlasse Harburg nur mit meinem Studio“, erklärt der Künstler. Sobald sich ihm die Möglichkeit eröffne, ausreichende Studioräume wieder in Harburg zu beziehen, würde er dies sofort tun.

    Die Werke zeigen aber auch seine Kritik am jetzigen Harburg, insbesondere an den Architektursünden der jüngeren Zeit. So sind die Bilder, die er, teilweise nach alten Aufnahmen aus dem 19. Jahrhundert, mit dem Spachtel malte, von ihm wieder durch Kratzer zerstört oder wie es nennt dekonstruiert worden. Denn diese, für ihn so schönen Betrachtungen auf Harburg, gibt es so n nicht mehr. „Ich hätte gerne einmal in dieser Zeit gelebt. Ich liebe diese Architektur.“ Und so kann die Ausstellung auch als Mahnung an Politiker, Verwaltung und Bauherrn verstanden werden, das Alte zu bewahren und weiterzuentwickeln statt zu zerstören und abzuwickeln.

    Im Zentrum der Ausstellung, quer über die große Bühne, hängt eines seiner Lieblingswerke. Das „Wasserbild“, wie es genannt wird, war drei Wochen im Binnenhafen halb im Wasser

    Auch das Emblem der Harburger Schützengilde hat seinen Platz in
    Auch das Emblem der Harburger Schützengilde hat seinen Platz in "Love It Or Leave It". | Foto: Niels Kreller
    aufgehängt und ist mit den Spuren, die das Hafenwasser hinterlassen hat, ein lebendiges Abbild der alten Harburger Keimzelle. „Der Hafen ist für mich wichtig und hat eine große Bedeutung. Es ist einer der Magneten hier“, so Toro, der auch der Harburger Hafenkünstler genannt wird, über seine persönliche Beziehung zum Gebiet nördlich der Bahnschienen, in dem er auch lange Zeit seine Ateliers hatte. „Es ist erst das zweite Mal dass ich das Bild mit so einem Abstand sehen kann“, freut er sich.

    Bei einigen Bildern kann man sich durchaus auch vorstellen, dass sie nach der Ausstellung weiterhin öffentlich zu sehen sind. So würde sich der Gildevogel gut im Gildezimmer machen, das Privathotel Lindtner ein paar Stockwerke über der Ausstellung ist. Oder eines der beiden Harburger Wappen wäre eine Zierde im Ratssaal, wo die Bezirksversammlung tagt.

    Die Ausstellung öffnet am Freitag, 21. April 2017, um 19 Uhr. Zu sehen sind die Werke bis zu 14. Mai.

  • Ausstellung EisZeiten noch bis zum 14. Mai im Archäologischen Museum zu sehen

    Harburg. Ihre Tage sind gezählt: Die Ausstellung „EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger” geht am Sonntag, 14. Mai (geöffnet von 10 bis 17 Uhr), zu Ende. Mit dieser Schau ist es dem Archäologischen Museum in Harburg, Museumsplatz 2, gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg, dem ältesten Museum Russlands, nach Hamburg zu holen. Erstmals können damit besonders spektakuläre Kunstwerke aus Mammut-Elfenbein von russischen Fundplätzen in Deutschland präsentiert werden. Neben diesen Originalfunden zeigt die Ausstellung aber auch die einzigartige Tierwelt der Eiszeit: Zu den beeindruckendsten Ausstellungsobjekten gehört ein fast vier Meter hohes Mammut. Noch bis zum 14. Mai können die Besucher im Museum noch einmal eine Reise ans frostige Ende der Welt erleben und erfahren, wie die Menschen am Ende der letzten Eiszeit lebten.

    Mit der Ausstellung „EisZeiten“ hat das Museum ein spannendes Kapitel aufgeschlagen: Klimawandel, Gletscherschmelze, ¬Erderwärmung – Schlagworte wie diese umschreiben Szenarien, die das Leben auf der Erde in der Menschheitsgeschichte mehrfach dramatisch verändert haben. Spürbar werden diese Veränderungen zuerst in den empfindlichsten Ökosystemen. Heute sind dies vor allem die arktischen Regionen, doch standen die Menschen in Nordeuropa am Ende der letzten Eiszeit vor vergleichbaren Herausforderungen. Das Archäologische Museum Hamburg und das Museum für Völkerkunde Hamburg beleuchten in der gemeinsamen Doppelausstellung erstmals die harten Lebensumstände und die faszinierende Kreativität der Menschen am Rande des Eises damals wie heute.

    Das Archäologische Museum Hamburg hält noch bis zum 14. Mai Angebote für alle Alters- und Interessengruppen zum Thema „Eiszeit“ bereit. Spannende Mitmachangebote warten zum Beispiel am Samstag, dem 6. Mai auf die Kleinen: In der Eiszeit-Werkstatt können sie die Ausstellung im Rahmen einer Rallye erkunden und anschließend aus vielen bunten Steinen eine Mammutherde basteln. Am Sonntag, dem 7. Mai lernen die „Sonntagskinder“ wie die Menschen in der Eiszeit lebten und welche Bedeutung das Feuer für sie hatte. Anschließend stellen sie eine steinzeitliche Tonlampe her. Danach werden die verschiedenen Techniken der Feuererzeugung vorgeführt und jeder kann seine Lampe zum Leuchten bringen.
    Am letzten Ausstellungstag bietet das Museum noch einmal ein großes Führungsprogramm: Ab 12 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr findet jeweils ein einstündiger Ausstellungsrundgang für die ganze Familie statt. Eintritt 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahren frei.
    Schon am 9. Juni geht es im Archäologischen Museum Hamburg mit einem neuen spektakulären Ausstellungsprogramm weiter: Im Rahmen der Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ warten dann Meisterwerke mit Schnabel auf die Besucher.

  • Ausstellung „DIGITAL ART by SIEGFRIED SCHRECK“ im September im Neu Wulmstorfer Rathaus

    Neu Wulmstorf. „UNERSCHROCKEN“ ans Werk ist ein ungewöhnlicher Nachmittag zum Hören, Sehen und Fühlen am Sonntag, 3. September, ab 16 Uhr im Ratssaal Neu Wulmstorf. Dazu passend gibt es die Ausstellung „DIGITAL ART by SIEGFRIED SCHRECK“ in der Zeit vom 1. bis 28. September im Neu Wulmstorfer Rathaus.

    Siegfried Schreck "Unerschrocken ans Werk" zu gehen bedeutet zumeist, etwas zu tun, dessen Ausgang ungewiss ist und die Möglichkeit eines Fehlschlags nicht ausgeschlossen werden kann. „Unerschrocken“ zu sein gilt umso mehr für Kunst und Kultur, wenn hier nicht Erwartungen bedient, sondern Neuland betreten werden soll.

    Die Veranstaltung mit dem Titel UNERSCHROCKEN ist für Neu Wulmstorf schon so etwas wie kulturelles Neuland. Hier treffen mit dem autodidaktischen Digital Artist, Lyriker und Songschreiber Siegfried Schreck und den studierten Musikern des PiazuTrio vier Menschen aufeinander, die vorher noch nichts voneinander wussten und nun auf Einladung von Karin Schröder, der Kultur- und Vereinsbeauftragten der Gemeinde, gemeinsam ein Programm bestreiten werden.

    Texte von Siegfried Schreck werden im Wechsel mit Musikstücken zu hören sein, die ein Jazzmusiker an der Klarinette, ein klassischer Gitarrist und ein Popbassist spielen – mit Sicherheit auch dies eine „unerschrockene“ Kombination, die den besonderen Stil des PiazuTrio ausmacht. Nicht zu vergessen die Computerkunst von Siegfried Schreck, die das Ganze einrahmen und individuelle Akzente setzen wird.

    Karin Schröder: „Ich freue mich sehr, dass ich diese Veranstaltung am Sonntag, 3. September um 16 Uhr im Ratssaal präsentieren kann, denn es gab in der zweiten Jahreshälfte nur diesen einen Termin, an dem alle vier Herren gemeinsam Zeit hatten. Und wer jetzt denken sollte ‚Ach je, so ein abgehobenes Zeug‘ – nein, das ist es ganz und gar nicht! Es wird anregend, überraschend, berührend. Ich bin überzeugt, dass auch Skeptiker begeistert nach Hause gehen werden.

    Der in Neu Wulmstorf lebende Künstler Siegfried Schreck wurde 1948 in Bottrop geboren und war beruflich zunächst als Bergarbeiter, anschließend als Schiffsbauer und Kranführer im Hamburger Hafen tätig (denn seit frühester Jugend war klar, dass er irgendwann seinem Fernweh nachgeben würde. Immer hatte er von der See geträumt und das Meer hat für ihn von seiner Faszination bis heute nichts eingebüßt). Mit Anfang Dreißig begann er mit dem Schreiben von Gedichten und Songtexten, Achim Reichel beispielsweise vertonte das poetische „An den Ufern deiner blauen Augen“.

    Ende der 1990er-Jahre entdeckte Siegfried Schreck die digitale Fotografie und die Computermalerei („Digital Painting“) für sich. Seine Bilder durchliefen das digitale Netz, etliche wurden weltweit ausgezeichnet. Seit vier Jahren beschäftigt sich Siegfried Schreck zunehmend mit „Photo Painting“, dem Bearbeiten und Verfremden von digitalen Fotos am Computer. Seine Bildmotive sind vor allem Hamburg, der Hafen, die Speicherstadt und Hafencity, aber auch Regionales aus den Landkreisen Harburg und Stade sowie mallorquinische Landschaften.

    Jede Kunst hat ihre Zeit“, sagt Siegfried Schreck. „Ich verstehe den Computer als ein geeignetes Medium, meine Gefühle, Gedanken und Fantasien in visuelle Poesie umzusetzen und neue Möglichkeiten in der Kunst zu entdecken.“ Doch vom Schreiben kann er nicht lassen, das sei magisch, erklärt Siegfried Schreck. Und so bewegen sich seine Gedichte und Liedertexte zwischen Himmel und Erde (und machen natürlich auch im Hamburger Hafen halt), zwischen heiter und traurig, zwischen zartfühlend und ironisch; bisweilen sind sie auch „unerschrocken“.

    Jonathan Krause (Klarinette), Felix Beck (Akustikgitarre) und Niklas Beck (Kontrabass, Akustikgitarre) spielen als PiazuTrio kammermusikalische Klezmer- und Weltmusik. Die drei jungen Musiker – Jonathan Krause hat übrigens am Gymnasium Neu Wulmstorf sein Abitur gemacht – kreieren mit ihren akustischen Instrumenten einen intimen, warmen und zugleich mitreißenden Sound, ob es nun Eigenkompositionen sind oder auserlesene Stücke aus dem Repertoire des Klezmer und der Weltmusik. Ruhige Songs gehen einher mit virtuosen Passagen, ohne je den Sinn für durchgehende Rhythmen und Songstrukturen zu verlieren. Wichtig ist den Musikern dabei vor allem Authentizität und Klang. Für die Seele soll es sein, zum Eintauchen in die Musik.

    Kulturfreunde sind herzlich eingeladen, auch „unerschrocken“ zu sein und sich auf einen ungewöhnlichen Nachmittag einzulassen. Karten im Vorverkauf für 6 Euro gibt es im Bücherforum (Bahnhofstraße 20), bei PBG (Einkaufspark Vosshusen), Gedos Tabakshop (Bahnhofstraße 88) und im Kleeblatt (Bredenheider Weg 2). An der Tageskasse kostet der Eintritt 8 Euro (Restkarten).

    Die Ausstellung DIGITAL ART by SIEGFRIED SCHRECK im Rathaus Neu Wulmstorf vom 1. bis zum 28. September kann eintrittsfrei zu den Öffnungszeiten besucht werden. Die Werkschau zeigt sowohl Arbeiten des „Digital Painting“ als auch des „Photo Painting“ und gewährt Einblicke in die künstlerische Welt des Siegfried Schreck mit der dort nie erlöschenden „Faszination, in einer kreativen Symbiose von Mensch und Maschine neue Möglichkeiten in der Kunst zu entdecken, das Universum meiner Seele zu durchwandern auf der Suche nach immer neuen Formen und Farben“, wie er sagt.

  • Ausstellung „Jesus besänftigt den Sturm“ in der Bücherhalle

    Harburg. Am 17. März beginnt in der Bücherhalle Harburg die Ausstellung „Jesus besänftigt den Sturm“. Bis zum 20. April werden 19 Fotographien gezeigt, das Ergebnis eines religionspädagogischen Fotoprojektes in der KiTa Bugenhagen. Zu sehen sind Szenen und Kulissen, die 4 - 6jährige Kinder unter Anleitung der Theaterpädagogin Annetta Meißner-Jarasch aus Knöpfen, Stoffen und Holzbausteinen zu der biblischen Geschichte der Sturmstillung gestaltet haben.

    Die Geschichte soll Mut machen, auch in stürmischen Zeiten Vertrauen zu behalten. „Vertrauen in sich, in Andere und in Gott haben zu können, das wollen religionspädagogische Projekte wie dieses den Kindern in evangelischen Kitas vermitteln.“

    In Vorbereitung auf die Foto-Gestaltung haben die Kinder sich mit dem Thema: „Was bedeutet es für mich, zu vertrauen“ beschäftigt. Sie haben im Rollenspiel die biblische Geschichte von Jesus und seinen Freunde kennengelernt und nachgespielt. in spielpädagogischen Übungen konnten sie erfahren und reflektieren, wie es sich anfühlt z.B. unter einem stürmischen Tuch zu liegen und sicher zu sein, dass dieses von den Mitspielern so animiert wird, dass es einem nicht unangenehm zu nahe kommt oder ängstigt.

  • Ausstellungseröffnung mit Werken von Maxime Guinard im Kulturforum am Hafen in Buxtehude

    Buxtehude. Der Maler, Illustrator und Grafikdesigner Maxime Guinard eröffnet am Sonntag, 3. September, um 11 Uhr im Kulturforum am Hafen, Hafenbrücke 1, in Buxtehude eine Ausstellung mit seinen Werken.

    Der Eintritt frei. Die Ausstellung läuft anschließend noch bis zum 15. Oktober 2017.

    Der Maler, Illustrator und Grafikdesigner Maxime Guinard aus Hamburg wurde 1984 als Sohn einer Französin sowie eines Deutschen geboren und ist in Südamerika aufgewachsen. Aus diesen Gründen fühlt er sich seit jeher mit mehreren Kulturen verbunden. Nach seiner Rückkehr nach Europa verbrachte er seine Jugendzeit in Buxtehude und blieb der Stadt durch sein Elternhaus 13 Jahre lang verbunden. Er machte sein Abitur in Marienau in Niedersachsen und studierte Illustrationsdesign an der Bildkunst Akademie Hamburg. Nach dem Studium arbeitete Maxime Guinard zunächst bei der Wochenzeitung „Die Zeit“als Gestalter, bevor er sich 2012 als Maler, Illustrator und Grafikdesigner selbstständig machte.

    Heute lebt und arbeitet er hauptsächlich in Hamburg. Oft zieht es ihn aber auch nach Saurat – ein Dorf in den Pyrenäen, aus dem ein Teil seiner Familie stammt und in dem er ebenfalls eine Heimat gefunden hat. Maxime Guinard schöpft aus einem breit gefächerten Repertoire und großem Ideenreichtum. In seine Arbeiten fließen außer vielfältigen Interessen und Erkenntnissen auch seine verschiedenen kulturellen Perspektiven mit ein.

  • Duckfaces im Museum – Neue Ausstellung im Archäologischen Museum

    Harburg. Das Duckface – bis vor rund zwei Jahren durfte es auf keinem Partybild fehlen. Kaum ein Foto, auf dem nicht irgendjemand ein Duckface oder in Deutsch: eine Schnute zog. Nun hat das Duckface Einzug ins Museum gehalten. Aber nicht Partyfotos sind es, die das Archäologische Museum Hamburg (AMH) in der neuen Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ präsentiert, auch wenn der ein oder andere Museumsmitarbeiter dies vormacht.

    Auch vor Goethe macht dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller
    Auch vor Goethe macht Dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller

    Gezeigt wird, so die Story zur Ausstellung, eine noch völlig unbekannte Kultur, ein gänzlich unentdecktes Entenuniversum, das sich parallel von den Menschen entwickelt habe. Anhand bekannter Werke von der Höhlenmalerei über „Duckfretete“ und einem entenschnabeligen Luther (ist im Entenuniversum auch gerade 500 Jahre Reformation?) bis hin zur Mondlandung zeigt die Ausstellung die Kulturgeschichte der Menschheit, bitte um Entschuldigung: der Entenheit, witzig, lebendig und informativ auf.

    Extra für die Ausstellung in Harburg wurden von der Berliner Künstlergruppe interDuck auch neue Exponate gefertigt. So zum Beispiel bekommt Hamburgs Gründungsvater Bischof Ansgar seinen Gefährten Rimduck an die Seite gestellt, das Entenuniversums-Pendant zu Ansgars Nachfolger und Chronisten Rimbert.

    Darf so etwas denn in ein Museum?

    Ist das eine Ausstellung, die in ein Museum gehört, mag da der ein oder andere fragen. Durchaus: Es erinnert schon an die Comics aus Entenhausen. Aber während bei den Disney-Comics die Gemälde der Klassiker voll und ganz in dem Entenhausener Universum einverleibt werden, so sind es hier die kleinen Feinheiten, mit denen der Entenschnabel oftmals in das ansonsten unveränderte Gemälde eingearbeitet wird. So, als ob es wirklich diese Parallelwelt gäbe, die ansonsten der unsrigen und unserer Geschichte gleich ist.

    Zwar ist der amüsante Gedanke des Entenschabels aufgrund der Vielzahl der Exponate vielleicht etwas zu sehr ausgereizt. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall für einen amüsanten Streifzug durch die Menschheitsgeschichte. Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass das AMH ungewöhnliche Wege der Wissensvermittlung beschreitet. Schließlich war die bisher erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Museum war von ein paar Jahren die Lego-Ausstellung.

    Vielfältiges Programm rund um die Ausstellung

    Die Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ läuft noch bis zum 4. Februar 2018. Dazu gibt es wieder ein breites Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein. So den Workshop „Duck it yourself für Kids, in dem die Kinder ein Entenselbstportrait gestalten oder für die Erwachsenen der Vortrag „Vom Ursprung der Kunst im Universum der Enten“ mit Entenforscher Hartmut Holzapfel über den Kosmos rund um Donald Duck.

  • Eiszeiten-Doppelausstellung noch bis zum 14. Mai

    Harburg. Klimawandel, Gletscherschmelze, Erderwärmung – Schlagworte wie diese umschreiben Szenarien, die das Leben auf der Erde mehrfach dramatisch verändert haben. Spürbar werden diese Veränderungen heute besonders in den arktischen Regionen – ähnlich wie bei uns vor 12.000 Jahren. Unter dem gemeinsamen Titel „EisZeiten“ führen das Archäologische Museum Hamburg und das Museum für Völkerkunde Hamburg ihre Besucher seit 18. Oktober vergangene Jahres und noch bis zum Sonntag,14. Mai 2017 in diese einzigartige Welt. Dazu wird in de Harburger Räumen im Archäologischen Museum Hamburg die Teilausstellung Die Kunst der Mammutjäger und im Museum für Völkerkunde Hamburg die Teilausstellung Die Menschen des Nordlichts präsentiert. Zur Ausstellung gibt es ein gemeinsames Begleitprogramm und ein Kombiticket.

    Noch nie gezeigte Objekte aus St. Petersburg sind in Hamburg zu sehen

    Den beiden Museen ist es gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg nach Hamburg zu holen. Insgesamt gut 50 dieser Leihgaben, darunter auch wunderbar abstrakte Frauenfiguren in vielen Varianten, die sogenannten Venusstatuetten, sind im Archäologischen Museum zu sehen. Die Originalfunde stammen aus einem eiszeitlichen Jagdlager bei Kostenki, Region Voronezh (Russland), am Westufer des Don. Diese archäologischen Zeugnisse wurden vor mehr als 25.000 Jahren mit großer Kunstfertigkeit geschaffen und finden weltweit Beachtung.

    Das Archäologische Museum in Harburg zeigt außer den einzigartigen russischen Leihgaben auch zahlreiche weltberühmte Kunstwerke der Eiszeit aus anderen Regionen Europas sowie norddeutsche Funde aus der eigenen Sammlung. Auch im Museum für Völkerkunde sind spektakuläre Leihgaben aus der Kunstkammer St. Petersburg zu sehen. Darunter ein komplettes, kaum bekanntes Schamanengewand und Masken von den im nördlichsten Sibirien lebenden Nganasanen sowie mehr als 200 Jahre alte Stücke von den zu Alaska gehörenden Aleuten und der Kodiak-Insel.

    Tipp: Kombiticket - Beide Häuser können zum Vorzugspreis von 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) besucht werden. Kinder bis einschließlich 17 Jahren haben freien Eintritt.

  • Erlebnisausstellung „Faszination Mensch“ im Phoenix-Center

    Harburg. Aus wie vielen Zellen besteht unser Körper? Welches ist der stärkste Muskel? Ist unser Blutkreislauf wirklich 100.000 Kilometer lang? Woher weiß das Herz, dass es schlagen soll?
    In der Zeit vom 11. – 27. Mai 2017 führt die große Erlebnisausstellung "Faszination Mensch“ im Harburger Phoenix-Center durch die faszinierende Welt des menschlichen Körpers und seiner Biologie. Anatomie spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Stoffwechsel, die Sinne und die Gesundheit. Im Mittelpunkt der rund 50 interaktiven Stationen steht der eigene Körper, der durch mediale Einblicke und Experimente erfahrbar wird.

    An mehreren Quiz-Stationen kann das dabei erworbene Wissen getestet werden.

    Die intuitive und spielerische Gestaltung der Ausstellung im Phoenix-Center ist besonders für Kinder, Jugendliche und Familien geeignet. Täglich finden um 15 und 17 Uhr kostenlose Führungen für Kunden und Besucher statt, samstags zusätzlich auch um 11 Uhr. Der Treffpunkt für alle Führungen ist im Untergeschoss vor dem Geschäft „BR Spielwaren“.

  • Gesundheitstage heute in den Harburg Arcaden

    Harburg. Unter dem Motto „ Gesund leben! Gesund bleiben!“ laden zu den Harburger Gesundheitstagen am 12. und 13. Oktober 2017 alle Veranstaltungsteilnehmer und die Harburg Arcaden ein. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Harburg und dem Dezernat Sozialraummanagement entstand diese Aktion. Anliegen der Aktion ist es, die Harburger über die verschiedenen Möglichkeiten der
    Gesunderhaltung in allen Lebensjahren zu informieren.

    Die Teilnehmerliste umfasst 12 Aussteller und reicht von der Deutschen Notfallschule, der Arcaden Apotheke bis hin zur quatra care Gesundheitsakademie, dem Pflegedienst ABH Süderelbe und der Physiotherapie im Centrum.

    Der ABH Süderelbe wird sich mit seinem Angebot über Pflege und Essen auf Rädern präsentieren und Blutdruckmessungen vornehmen.
    Die quatra care Gesundheitsakademie berät zur Nutzung des Defibrillators sowie zum Berufsbild der Gesundheits- und Pflegeassistenz. Ebenso werden Blutdruckmessungen angeboten. Die Arcaden Apotheke informiert über diverse Nahrungsergänzungen und weitere Angebote. Wer seinen Blutzucker überprüfen möchte, ist hier genau richtig. Die Physiotherapie im Centrum, die sich am Harburger Ring befindet, informiert über Therapietechniken und Leistungen der Praxis. Der Seniorenbeirat e.V., die Alzheimer Gesellschaft Hamburg mit der Angehörigengruppe Harburg, die Behinderten Arbeitsgemeinschaft e.V., der Pflegestützpunkt und Beratungszentrum, Sozialverband Hamburg, Kreis Süd, sowie die Evangelische Familienbildung Harburg beraten und präsentieren ihre umfangreiche und meist ehrenamtliche Arbeit.

    Außerdem können Arcaden-Kunden und -Besucher die Deutsche Notfallschule mit der Möglichkeit, das Wickeln von Verbänden zu üben, besuchen.

  • Hoch zu Ross: Pferdetag im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Historische Vorführungen, Kutschfahrten und Ponyreiten - der Pferdetag am Sonntag, 24. September, präsentiert die Vielfalt der historischen und modernen Pferdewelt in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Beim Pferdetag zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf den Übergang von der historischen Feldarbeit mit Pferden hin zum heutigen Reiten als Freizeitbeschäftigung. Im spannenden Schauprogramm am Lüneburger Landgarten verfolgen die Besucher den vielseitigen Einsatz der Pferde.

    Mit traditionellen Geräten betreibt der Bauer Feldarbeit wie vor 100 Jahren. Die Pferde rücken beispielsweise Holz, pflügen den Acker oder setzen den Göpel in Bewegung. Geschichtsinteressierte begleiten die Familie vom Pringens Hof aus dem Jahr 1804 bei ihrer Sonntagsausfahrt oder machen selbst eine Kutschfahrt in einer historischen Kutsche.

    Unterm Sattel, vor der Kutsche oder an der Longe präsentieren die stolzen Rösser die bunte Welt des Pferdesports. Reiter führen eine spanische Quadrille vor, eine künstlerische Figur im Formationsreiten, oder reiten im Damensattel. Im Schritt, Trab oder Galopp voltigieren die akrobatischen Mädchen und Jungen der regionalen Reitvereine und die Johanniter zeigen Auszüge aus ihrer spannenden Arbeit mit den Pferden. Beim Talentwettbewerb stehen die kleinen Pferde im Mittelpunkt und die Besucher helfen, das Ponytalent des Jahres zu küren. Große und kleine Pferdefreunde stöbern auf dem Markt, der eine bunte Auswahl an Produkten und Informationen rund um das Thema Pferd anbietet. Für Kinder gibt es ein vielfältiges Programm aus Ponyreiten, Pferdefiguren basteln und Kinderschminken.

    Das Gasthaus "Stoof Mudders Kroog" kümmert sich mit traditioneller norddeutscher Küche und regionalen Gerichten um das leibliche Wohl der Gäste. Das Rösterei-Café "Koffietied" lockt mit frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Im Inneren die Leinen los machen: Ausstellung von Alexandra Seils und Raimund Pallusseck an der TUHH

    Harburg. Gegenwartskunst im Doppel: An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zeigen Alexandra Seils und Raimund Pallusseck vom Montag, 3. Juli, bis Freitag, 29. September, eine umfangreiche Werksschau. Die Künstler stellen Gemälde, Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitte und Steindrucke aus. Zu sehen sind von Alexandra Seils Malereien von 2015 bis heute, von Raimund Pallusseck Werke aus drei Jahrzenten. Zur Ausstellungseröffnung am 3. Juli um 19 Uhr sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    Klarheit und die volle Kraft der Farben sind die bestimmenden Merkmale der Werke von Alexandra Seils. Die Malerei von Alexandra Seils wächst aus einer Besinnung auf den Ursprung und der Suche nach etwas Neuem. Ihre Bilder sind dynamisch und expressiv, sie nutzt die Vielfalt des Materials und legt sich nicht auf eine Ausdrucksmöglichkeit fest. Ihre Motive sind abstrakt bis landschaftlich und geben dem Betrachter viel Raum für eigene Entdeckungen. Erstmals ausgestellt wird ihr Ölgemälde „Weisheit der Natur“, 180x200cm, von 2017.

    Der Mann und das Meer: Es war für Raimund Pallusseck die Entscheidung zwischen zwei Leidenschaften, die sein Leben seit seiner Kindheit bestimmten: die Kunst und die Seefahrt. Das für ihn faszinierende Element spiegelt sich in seinen druckgrafischen Werken wider, auch seine Malerei ist von den Geheimnissen der See durchdrungen. Zu Pallussecks großformatigen Werken gehören Materialarbeiten aus Rupfen, Teer und Lack, in denen es ihm um die Materialisierung der Fläche geht. Er erfasst expressive Landschaftsmomente, übergehend in Farbmalerei. Ferner haben seine Werke eine Verbindung zur Lyrik, wie zu Rilkes Nachtgedichte und der Musik von Bach. So begleitet die Musik auch sein neuestes Werk „Es löscht das Meer die Sonne aus“, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.

    www.alexandraseils.de
    www.atelierpallusseck.de

    Ort: Technische Universität Hamburg (TUHH), Am Schwarzenberg-Campus 1, Hauptgebäude A. Der Eintritt ist frei.

  • Kunst- und Genussmarkt auf dem Museumsbauernhof Wennerstorf

    Wennerstorf. Regional, handgearbeitet, frisch - modernes Kunsthandwerk und kleine Manufakturen bieten am Sonntag, 3. September, ihre Waren beim Kunst- und Genussmarkt auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf an. Dazu gibt es Live-Musik und Bio-Köstlichkeiten aus dem Lehmbackofen oder vom Grill. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr erleben Besucher buntes Markttreiben und ein unterhaltsames Mitmachprogramm. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Mehr als 30 Markstände bieten frisches Gemüse, köstlichen Käse, Olivenöle und Honig an. Außerdem gibt es hochwertiges Kunsthandwerk, handgefertigte Seifen sowie Keramik für Haushalt und Garten. Für beste Unterhaltung sorgen die Musiker von "Rootsounds" mit akustischer Musik mit Cajun, Klavier, Sax und Gesang von Folk bis Rock.

    Der Nutztiergeflügel-Zuchtverein Klecken präsentiert Hühner, Tauben und Enten. Der Verein informiert Geflügelhalter und Besucher über die Aufzucht und Haltung von Federvieh. In der Schaubäckerei backt der Bäcker frische Bioland-Brezeln vor den Augen der Besucher. Im Sinnesparcours gehen Kinder und Erwachsene den "unterirdischen Leckereien" nach - Kartoffelsorten wie Bamberger Hörnchen, Blauer Schwede und Linda.

    Zur Stärkung bietet der Museumsbauernhof Steaks und Bratwürste vom Holzkohlegrill sowie Gemüsesuppe aus Wennerstorfer Bioland-Gemüse und das beliebte "Smeds Brod" an. Nach dem bunten Markttreiben können die Besucher bei frisch gebrühtem Kaffee, Kuchen und Torten im Garten von Elieses Hofcafé entspannen.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf vereint Bauernhoferlebnisse zum Anfassen mit Museumsarbeit, ökologischer Landwirtschaft und integrativer Behindertenarbeit. Im Hökerladen können Besucher die Bioland-Produkte des Bauernhofes erwerben.

  • Mit Pflanzen färben - Begleitprogramm zur Sonderausstellung im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. T-Shirts färben mit Farben direkt aus der Natur -­ mit Färberpflanzen ist das möglich. Sie besitzen färbende Stoffe und werden zum Beispiel zum Einfärben von Textilien, Lacken oder Farben verwendet. Am Wochenende, 1. und 2. Juli, erfahren Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf, wie die nützlichen Stauden angebaut und verwendet werden. Die Gartenberatung ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms zur neuen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur". Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu sehen.

    Am ersten Juliwochenende ist Sven Baetge, Doktorand an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft, im Freilichtmuseum zu Gast. Im Rahmen seiner Doktorarbeit hat Sven Baetge Färberpflanzen im Lüneburger Landgarten des Freilichtmuseums angepflanzt und Farbstoffe aus ihnen gewonnen. Am Gartenhaus hinter dem Eingang erklärt der Experte den Besuchern die nützlichen Pflanzen wie Schöngesicht, Tagetes und Färberdistel.­ Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Museumsbesucher bestaunen die getrockneten Pflanzenteile und gewinnen selbst mit einem Mörser bunte Farbstoffe aus ihnen. Interessierte können einen Blick auf die Extraktionsanlage werfen: Die Maschine trennt im Labor die Farbstoffe aus den getrockneten Pflanzenteilen. Ein Film veranschaulicht, wie die Gewächse richtig angebaut und verarbeitet werden: Nach der Ernte werden die farbträchtigen Pflanzenteile zerkleinert und getrocknet. Der Farbstoff wird dann in Wasser oder Alkohol gelöst.

    Pflanzenfarben können vielseitig verwendet werden: In der Lebensmittelindustrie nutzt man sie beispielsweise, um Eidotter gelber zu färben. Die Farbstoffe stammen direkt aus der Natur. Deshalb sind sie umweltschonender als synthetische Farbstoffe auf Erdölbasis. Die Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" vermittelt die kulturgeschichtliche Entwicklung des Gartens ­ vom klassischen Bauerngarten bis zu heutigen Erscheinungsformen. Außer historischen Arbeitsgeräten und Fotos sind auch die historischen Gärten des Freilichtmuseums Teil der Ausstellung. Die Besucher sehen den Pflanzen im Laufe einer Gartensaison beim Wachsen und Reifen zu.

  • Neue Ausstellung „ WASSERTRÄUME“ von Sofia Gutierrez im Alles Wird Schön

    Heimfeld. Die kolumbianische Künstlerin Sofia Gutierrez befindet sich derzeit auf Deutschlandreise und stellt ihre Kunst, Malerei, Zeichnung, Fotografie 
und Installation im Alles wird schön in der Friedrich-Naumann Straße 27 & 32 in Heimfeld aus.

    Sofia Gutierrez wird zur Vernissage am Freitag, 11. August 2017 (19 Uhr), ein Wandbild in den Räumen des Alles Wird Schön anfertigen. Außerdem gibt es eine Performance mit einem 15 Minuten langen traditionellen Folkloreteil, dessen Stücke bzw. Texte mit Sofia Gutierrez Arbeiten im Zusammenhang stehen. Im Anschluss wird es dann modern mit einer Livepercussion.

    Vernissage: Freitag, 11. August 2017, um 19 Uhr
.
    Ausstellungsdauer: 11. August-3. September 2017

  • Neue Kunstausstellung „Elbe meets Elfenbein“ im Seevetaler Rathaus in Hittfeld

    Hittfeld.Elbe meets Elfenbein“: So heißt die neue Kunstausstellung im Seevetaler Rathaus in Hittfeld. Jutta Gehrke-Freund stellt vom 4. September bis zum 30. November ihre Arbeiten gemeinsam mit Ibrahim Ouattara aus. Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Den Auftakt der Ausstellung bildet am Montag, 4. September, eine Vernissage, zu der die Künstler gemeinsam mit Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen einladen. Um 18 Uhr sind alle kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger im Rathaus herzlich willkommen.

    Die Hamburger Künstlerin Jutta Gehrke-Freund lebt in Geesthacht. Als kaufmännische Angestellte fand sie ihren Ausgleich in der Malerei, mit der sie sich ab 1999 intensiver beschäftigte. Gehrke näherte sich ihren Arbeiten zunächst autodidaktisch an, dann nahm sie an zahlreichen Seminaren und Kursen teil, 2002 bis 2004 auch an der Akademie für Erwachsene in Rhodt bei Prof. Wolfgang Wrisch. Auf didaktisch geführten Malreisen beschäftigte sie sich mit der Malerei in der Natur. Die Bilder dieser Ausstellung sind maritim geprägt und zeigen außer Hamburger Ansichten auch abstrakte Motive. Ihre Bilder signiert die Künstlerin mit "Jutta Freund" im Andenken an ihren leiblichen Vater Harry Freund, der 1945 in Bergen-Belsen umgekommen ist.

    Ibrahim Ouattara lebt seit 2015 in Fleestedt und stammt aus Afrika/Elfenbeinküste. Der Künstler malt charakteristische Szenen aus seinem Heimatland, die Sehnsucht nach Afrika machen. Zurzeit macht Ouattara eine Ausbildung als Maler.

    Kunstausstellungen im Seevetaler Rathaus haben inzwischen Tradition: Bereits seit mehr als 15 Jahren haben zahlreiche Künstler in Ausstellungen ihre Werke gezeigt und die Gemeindeverwaltung damit als Forum für ihr kreatives Schaffen genutzt.

    Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.seevetal.de/kunstausstellung  oder bei Svenja Riebau unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 04105/55 22 88.

  • Vortragsveranstaltung im Archäologischen Museum in Harburg: Es sind noch Plätze frei

    Harburg. Im Rahmen der Sonderausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ hat das Archäologische Museum in Harburg ein spannendes Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Außer Angeboten für Groß und Klein startet in diesem Monat eine Vortragsreihe, die sich mit den neuesten Forschungsergebnissen aus dem Entenuniversum beschäftigt.

    Wer quakt denn da? Ein Enten-Spektakel für die ganze Familie. Am Sonnabend, 7. Oktober, ab 18 Uhr (bis 19.30 Uhr) präsentiert Peter Krause, die deutsche Synchronstimme von Donald Duck, Wissenswertes und Unterhaltsames von der berühmtesten Ente der Welt unter dem Titel „Wer quakt denn da? Ein Enten-Spektakel für die ganze Familie“. Dabei gibt er Einblicke in die Geschichte eines Entenlebens und zeigt live, wie er Donald Duck seine Stimme leiht. Eine witzige Erpeltainment-Show in Wort und Cartoons zum Mitmachen für Eltern und Kinder ab 6 Jahre, denn Peter Krause gibt zugleich auch Quak-Unterricht.

    Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 40/428 71 24 97.
    Kosten: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, Ort: Harburger Theater, Museumsplatz 2. An diesem Tag ist die Sonderausstellung am Museumsplatz 2 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Wanderausstellung zum 50. Geburtstag der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg in Seevetal

    Hittfeld/Tostedt/Stelle. Neue Kunst für das Seevetaler Rathaus in Hittfeld – dort sind jetzt bis Ende Juni besondere Kunstwerke zu sehen. Der Verein Lebenshilfe Lüneburg-Harburg e. V. hat sich zu seinem 50-jährigem Bestehen etwas Besonderes einfallen lassen: In der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Tostedt wurde eine Wanderausstellung zusammengestellt, die derzeit durch den Landkreis Harburg tourt und nun in Seevetal angekommen ist.

    Die ausgestellten Bilder sind in der Montageabteilung und in der Tagesförderstätte unter der Anleitung der Kunsttherapeutin Claudia Hennings entstanden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen fertigen die Bilder in wöchentlichen Einzelsitzungen mit und ohne Unterstützung an. Als Materialien nutzen sie Buntstifte, Wachsmaler, Acryl- sowie Aquarellfarben. Die Motive sind angelehnt an Werke bekannter Künstler wie zum Beispiel Vincent van Gogh, Picasso oder Paul Klee. Die Bilder stehen zum Verkauf.

    Weitere Informationen erteilt Martin Langer, Leiter der Tagesförderstätte, unter Telefon 0 41 82/20 08 18 bzw. für Kunst im Seevetaler Rathaus Svenja Riebau unter Telefon 0 41 05/55 22 88. Nach der Seevetaler Station wird die Ausstellung im Juli im Rathaus der Gemeinde Stelle zu sehen sein. Das Jubiläum der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg wird am Sonnabend, 26. August, in Winsen gefeiert.

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