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  • Langes Wochenende am Kiekeberg: 28. bis 31. Oktober - Museum öffnet auch am Montag, 30. Oktober

    Ehestorf. Ein langes Wochenende steht vor der Tür - auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf! Passend zum langen Wochenende ist die neue Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" frisch eröffnet. Außerdem bietet sich das gesamte Museum mit den mehr als 40 Gebäuden und Gärten, Mitmachstationen und Ausstellungen für einen Herbstausflug mit der ganzen Familie an. Dafür öffnet das Museum extra auch am Montag: Vom 28. bis 30. Oktober steht es von 10 bis 18 Uhr Besuchern offen.

    Mit der neuen Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" zeigt der Kiekeberg ganz neu das alte Ägypten, gründerzeitliche Städte und bäuerliche Lebenswelten. Die farbenprächtig inszenierten Figuren überschreiten dabei die Grenze zur Literatur, Film und Fantasie und begeistern Erwachsene und Kinder.
    In der Dauerausstellung "Spielwelten" sehen Besucher weitere besondere Spielzeuge aus der Zeit von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Darüber hinaus steht das Agrarium mit mehr als 3.000 qm zu Landwirtschaft und Ernährung offen, unter anderem mit beeindruckenden historischen Traktoren, einem nachgebauten Trecker und Mähdrescher zum Ausprobieren.

    Die Ausstellungen sind eingebettet in das große Museumsgelände. Auf zwölf Hektar erleben Besucher das Leben auf dem Lande früher. Historische Bauernhäuser, herbstliche Gärten, Tiere, die um 1900 auf einem Bauernhof lebten, und vieles zum Ausprobieren.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Mit Pflanzen färben - Begleitprogramm zur Sonderausstellung im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. T-Shirts färben mit Farben direkt aus der Natur -­ mit Färberpflanzen ist das möglich. Sie besitzen färbende Stoffe und werden zum Beispiel zum Einfärben von Textilien, Lacken oder Farben verwendet. Am Wochenende, 1. und 2. Juli, erfahren Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf, wie die nützlichen Stauden angebaut und verwendet werden. Die Gartenberatung ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms zur neuen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur". Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu sehen.

    Am ersten Juliwochenende ist Sven Baetge, Doktorand an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft, im Freilichtmuseum zu Gast. Im Rahmen seiner Doktorarbeit hat Sven Baetge Färberpflanzen im Lüneburger Landgarten des Freilichtmuseums angepflanzt und Farbstoffe aus ihnen gewonnen. Am Gartenhaus hinter dem Eingang erklärt der Experte den Besuchern die nützlichen Pflanzen wie Schöngesicht, Tagetes und Färberdistel.­ Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Museumsbesucher bestaunen die getrockneten Pflanzenteile und gewinnen selbst mit einem Mörser bunte Farbstoffe aus ihnen. Interessierte können einen Blick auf die Extraktionsanlage werfen: Die Maschine trennt im Labor die Farbstoffe aus den getrockneten Pflanzenteilen. Ein Film veranschaulicht, wie die Gewächse richtig angebaut und verarbeitet werden: Nach der Ernte werden die farbträchtigen Pflanzenteile zerkleinert und getrocknet. Der Farbstoff wird dann in Wasser oder Alkohol gelöst.

    Pflanzenfarben können vielseitig verwendet werden: In der Lebensmittelindustrie nutzt man sie beispielsweise, um Eidotter gelber zu färben. Die Farbstoffe stammen direkt aus der Natur. Deshalb sind sie umweltschonender als synthetische Farbstoffe auf Erdölbasis. Die Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" vermittelt die kulturgeschichtliche Entwicklung des Gartens ­ vom klassischen Bauerngarten bis zu heutigen Erscheinungsformen. Außer historischen Arbeitsgeräten und Fotos sind auch die historischen Gärten des Freilichtmuseums Teil der Ausstellung. Die Besucher sehen den Pflanzen im Laufe einer Gartensaison beim Wachsen und Reifen zu.

  • Neue Ausstellung „ WASSERTRÄUME“ von Sofia Gutierrez im Alles Wird Schön

    Heimfeld. Die kolumbianische Künstlerin Sofia Gutierrez befindet sich derzeit auf Deutschlandreise und stellt ihre Kunst, Malerei, Zeichnung, Fotografie 
und Installation im Alles wird schön in der Friedrich-Naumann Straße 27 & 32 in Heimfeld aus.

    Sofia Gutierrez wird zur Vernissage am Freitag, 11. August 2017 (19 Uhr), ein Wandbild in den Räumen des Alles Wird Schön anfertigen. Außerdem gibt es eine Performance mit einem 15 Minuten langen traditionellen Folkloreteil, dessen Stücke bzw. Texte mit Sofia Gutierrez Arbeiten im Zusammenhang stehen. Im Anschluss wird es dann modern mit einer Livepercussion.

    Vernissage: Freitag, 11. August 2017, um 19 Uhr
.
    Ausstellungsdauer: 11. August-3. September 2017

  • Neue Kunstausstellung „Elbe meets Elfenbein“ im Seevetaler Rathaus in Hittfeld

    Hittfeld.Elbe meets Elfenbein“: So heißt die neue Kunstausstellung im Seevetaler Rathaus in Hittfeld. Jutta Gehrke-Freund stellt vom 4. September bis zum 30. November ihre Arbeiten gemeinsam mit Ibrahim Ouattara aus. Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Den Auftakt der Ausstellung bildet am Montag, 4. September, eine Vernissage, zu der die Künstler gemeinsam mit Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen einladen. Um 18 Uhr sind alle kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger im Rathaus herzlich willkommen.

    Die Hamburger Künstlerin Jutta Gehrke-Freund lebt in Geesthacht. Als kaufmännische Angestellte fand sie ihren Ausgleich in der Malerei, mit der sie sich ab 1999 intensiver beschäftigte. Gehrke näherte sich ihren Arbeiten zunächst autodidaktisch an, dann nahm sie an zahlreichen Seminaren und Kursen teil, 2002 bis 2004 auch an der Akademie für Erwachsene in Rhodt bei Prof. Wolfgang Wrisch. Auf didaktisch geführten Malreisen beschäftigte sie sich mit der Malerei in der Natur. Die Bilder dieser Ausstellung sind maritim geprägt und zeigen außer Hamburger Ansichten auch abstrakte Motive. Ihre Bilder signiert die Künstlerin mit "Jutta Freund" im Andenken an ihren leiblichen Vater Harry Freund, der 1945 in Bergen-Belsen umgekommen ist.

    Ibrahim Ouattara lebt seit 2015 in Fleestedt und stammt aus Afrika/Elfenbeinküste. Der Künstler malt charakteristische Szenen aus seinem Heimatland, die Sehnsucht nach Afrika machen. Zurzeit macht Ouattara eine Ausbildung als Maler.

    Kunstausstellungen im Seevetaler Rathaus haben inzwischen Tradition: Bereits seit mehr als 15 Jahren haben zahlreiche Künstler in Ausstellungen ihre Werke gezeigt und die Gemeindeverwaltung damit als Forum für ihr kreatives Schaffen genutzt.

    Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.seevetal.de/kunstausstellung  oder bei Svenja Riebau unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 04105/55 22 88.

  • Neue Sonderausstellung im Freilichtmuseum am Kiekeberg: PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)

    Ehestorf. Das Alte Ägypten, gründerzeitliche Städte, bäuerliche Lebenswelten - die neue Sonderausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" öffnet bis zum 25. Februar im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf seine Türen. Mehr als 5.000 PLAYMOBIL-Figuren erzählen auf 220 Quadratmetern in 16 verschiedenen Themenwelten von 6.000 Jahren Geschichte.

    "PLAYMOBIL ist ein Paradebeispiel für die Spielkultur nach 1950. Damit fügen sich die 7,5 Zentimeter hohen Figuren in unsere seit 2016 existierende Sonderausstellung 'Spielwelten' ein", so der neue Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Seit Mai 2016 laden in die "Spielwelten" mehr als 2.000 Exponate und Mitmachangebote auf 650 Quadratmetern zu einem Besuch ein. Dem System-Spielzeug PLAYMOBIL widmet das Freilichtmuseum am Kiekeberg nun noch einmal ganz besondere Aufmerksamkeit mit der neuen Sonderausstellung. "Diese Ausstellung ist auch eine Hommage an unseren gerade scheidenden langjährigen Museumsdirektor Rolf Wiese, der sich als begeisterter Volkskundler zeit seines Lebens mit der Spielkultur nach 1950 auseinandersetzte", erläutert der Leiter der Volkskunde Alexander Eggert.

    Sammler Oliver Schaffer wirft Blitzlichter auf die großen Ereignisse der Menschheitsgeschichte. "Es ist der Dreiklang von PLAYMOBIL zu sehen und das sind historische Welten, Alltags- und Fantasiewelten", erklärt Oliver Schaffer die Auswahl der Themen. Egal ob Dinosaurier, Indianer oder ein zwei Meter hoher Rapunzelturm - die Ausstellung lässt in jedem Erwachsenen viele Kindheitserinnerungen aufsteigen und ruft ein Strahlen in Kinderaugen hervor. In jeder Szene hat der Kurator und Sammler ein sogenanntes "Easter Egg" eingebaut. Etwas, das nicht in die Themenwelt hineingehört und zum Suchspiel einlädt. Auf Spieltischen haben die Besucher neben den Themenwelten hinter Glas nun auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg die Möglichkeit, ihre eigenen Spielgeschichten zu erzählen.

    Sammler und Kurator Oliver Schaffer in dem größten Diorama, das er je baute. | Foto: ein
    Sammler und Kurator Oliver Schaffer in dem größten Diorama, das er je baute. | Foto: ein
    Oliver Schaffer ist seit seiner Kindheit begeisterter Sammler von PLAYMOBIL und stellte bereits in vielen Museen, wie beispielsweise dem Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre, aus. Im Freilichtmuseum präsentiert er seine mittlerweile 28. Ausstellung, die Größte in seiner bisherigen Kurator-Laufbahn.

    Am Sonntag, 12. November, ab 11 Uhr führt Oliver Schaffer die Besucher durch "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" und gibt einen persönlichen Einblick in die Faszination von PLAYMOBIL. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Museumsbesucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Öffnungszeiten im Freilichtmuseum am Kiekeberg und Museumsbauernhof Wennerstorf

    Ehestorf/Wennerstorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat zwischen den Jahren geöffnet: Für Dienstag, 26. Dezember, sowie Mittwoch bis Sonnabend, 27. bis 30. Dezember, laden die historischen Gebäude auf dem winterlichen Museumsgelände während der gewöhnlichen Öffnungszeiten zu einem weihnachtlichen Spaziergang ein. Eine Ausnahme bilden die Tage um Weihnachten und Neujahr: Am 24. und 25. Dezember, am 31. Dezember und 1. Januar bleibt das Museum geschlossen.

    Zwischen den Jahren lohnt sich ein Spaziergang mit der ganzen Familie im Freilichtmuseum. 40 historische Gebäude und Gärten, zum Teil mit tierischen Bewohnern, präsentieren sich in winterlicher Stimmung. Die Sonderausstellung "PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" lädt zum Entdecken ein und wirft Blitzlichter auf die großen Ereignisse der Menschheitsgeschichte - Indianer und Cowboys, Dinosaurier und Prinzessinnen erwarten kleine und große Besucher. Die Dauerausstellung Spielwelten widmet sich darüber hinaus der Spielkultur von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf hat im Winter geöffnet. Dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr können Besucher eine Zeitreise in das Landleben der 1930er-Jahre unternehmen. Der Eintritt ist frei. Vom 18. Dezember bis zum 7. Januar 2018 bleibt der Museumsbauernhof geschlossen.

  • Plakatausstellung zum 5. Harburger Nachhaltigkeitspreis und Würdigung der drei Preisträger

    Harburg. Am 24. November haben mehr als 100 Gäste im Treppenaufgang des Harburger Rathauses die Plakatausstellung zum 5. Harburger Nachhaltigkeitspreis zum ersten Mal studiert. Anlass war die Verleihung des 5. Harburger Nachhaltigkeitspreises durch Birgit Rajski, der Vorsitzenden der Bezirksversammlung Harburg. Organisator und Ausrichter des Preises war in diesem Jahr wieder die Initiative HARBURG21.

    Die 20 Bewerberplakate zeigen eindrücklich, wie Bürgerinnen und Bürger eine nachhaltige Gestaltung ihres persönlichen Umfeldes praktisch umsetzen und mit Leben füllen können. Weitere Höhepunkte waren ab dem 28. November das Siegerplakat mit den drei Preisträgern und eine Kurzinformation zu allen eingereichten Projekten. Die Ausstellung lief allerdings nur bis zum 6. Dezember.

    Seit Freitag, 8. Dezember, wird es im Treppenaufgang noch spannender. Dann werden anlässlich der Netzwerk- und Jubiläumsveranstaltung "20 Jahre Gelebte Nachhaltigkeit" auch alle Preisträgerinnen und Preisträger und alle 86 Bewerberprojekte seit Beginn der Preisverleihung im Jahr 2013 präsentiert. Dazu gibt es eine bunte Mischung aus den Aktivitäten von HARBURG21 seit seiner Gründung im Jahr 1996/1997 wie zum Beispiel die gemeinsame Veranstaltungen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR.

    Am 8. Dezember war Klimaforscher Dr. Tim Brücher vom GEOMAR im Rathaus und hielt einen Vortrag zum Thema "Klimawandel in postfaktischen Zeiten".

    Die erweiterte Ausstellung endet voraussichtlich am 31. Januar 2018. Das Rathaus ist geöffnet montags bis donnerstags 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr. Achtung: Die Plakatausstellung im Treppenaufgang ist nicht barrierefrei!

    Die 20-Jahres-Feier am 8. Dezember, zu der alle Harburger aus Stadt und Land herzlich eingeladen waren, fand am 8. Dezember ab 17 Uhr im Großen Saal des Harburger Rathauses statt. Außer Brücher waren auch lokale Experten vor Ort um zum Thema Klimawandel und Klimaschutz zu diskutieren. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte der Pianist Benjamin Fenker mit dem Klavierstück "Es werden nur Steine bleiben . . .", das Peter Hamel in memoriam Erich Fried komponierte und in Auszügen der Initative HARBURG21 anlässlich seiner Gründung schenkte.

  • Vernissage von Knud Plambeck "Ausblick" in der Fischhalle Harburg

    Harburg. Boote, Boote und nochmals Boote! So könnte man die Leidenschaft des Künstlers Knud Plambeck beschreiben. Der Künstler, der auf einem Hausboot im Harburger Binnenhafen lebt, ist seit Jahren für seine Bootsskulpturen aus alten Ölfässern und Metallresten bekannt. Alles, was er zwischen die Finger bekommt, wird zu einer Bootsform - mal abstrakt und skurill und dann wieder verspielt wie ein Papierschiffchen. Seine Werke sind in der Galerie Wasserspiegel in Ottensen zu bewundern. Die Vernissage "Ausblick - Wracks Bronzeskulpturen" findet am Freitag, 20. Oktober, in der Fischhalle Harburg am Kanalplatz 16 statt. Die Finissage am Sonnabend, 28. Oktober.

    Jetzt geht Knud Plambeck neue Wege: in seiner Werkstatt in Moorburg hat er Bronzeskulpturen geschaffen, die alte Reste von untergegangenen Schiffen und Wracks zeigen. Diese Skulpturen werden jetzt erstmalig ausgestellt. Die große Jahresausstellung nutzt der umtriebige Künstler, um einen neuen Lebensabschnitt einzuleiten und sich von den Harburgern zu verabschieden: zusammen mit seiner Familie will er künftig in Südeuropa leben. Dort will er neue Kunstformen finden. Es ist ein Abschied mit Tränen, wie er sagt. Denn im Harburger Binnenhafen war er bislang am glücklichsten gewesen.

    Um seine Werke zu zeigen, wird die Fischhalle ein Experiment wagen. Die komplette Halle wird für die Ausstellung umgebaut . Die Kunstwerke werden in der Halle verteilt stehen. Der Bistrobetrieb findet dann zwischen den Bronzeskulpturen an einer langen Tafel statt. Die Ausstellung dauert nur eine Woche. Der Eintritt frei. Weitere Infos unter

    www.fischhalle-harburg.de

  • Vortragsveranstaltung im Archäologischen Museum in Harburg: Es sind noch Plätze frei

    Harburg. Im Rahmen der Sonderausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ hat das Archäologische Museum in Harburg ein spannendes Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Außer Angeboten für Groß und Klein startet in diesem Monat eine Vortragsreihe, die sich mit den neuesten Forschungsergebnissen aus dem Entenuniversum beschäftigt.

    Wer quakt denn da? Ein Enten-Spektakel für die ganze Familie. Am Sonnabend, 7. Oktober, ab 18 Uhr (bis 19.30 Uhr) präsentiert Peter Krause, die deutsche Synchronstimme von Donald Duck, Wissenswertes und Unterhaltsames von der berühmtesten Ente der Welt unter dem Titel „Wer quakt denn da? Ein Enten-Spektakel für die ganze Familie“. Dabei gibt er Einblicke in die Geschichte eines Entenlebens und zeigt live, wie er Donald Duck seine Stimme leiht. Eine witzige Erpeltainment-Show in Wort und Cartoons zum Mitmachen für Eltern und Kinder ab 6 Jahre, denn Peter Krause gibt zugleich auch Quak-Unterricht.

    Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 40/428 71 24 97.
    Kosten: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, Ort: Harburger Theater, Museumsplatz 2. An diesem Tag ist die Sonderausstellung am Museumsplatz 2 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Wanderausstellung des Lebenshilfevereins Lüneburg-Harburg im Rathaus Neu Wulmstorf

    Neu Wulmstorf/Tostedt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins „Lebenshilfe Landkreis Harburg e. V.“ ist in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Tostedt eine Wanderausstellung von Bildern zusammengestellt worden, die in der Abteilung Montage III und Tagesförderstätte (MuT) unter Anleitung der Kunsttherapeutin Claudia Hennings entstanden sind.

    Die Ausstellung war bereits in verschiedenen Rathäusern im Landkreis Harburg zu sehen, als letzte Gastgeberin im Jahr 2017 zeigt nun die Gemeinde Neu Wulmstorf die Exponate vom 17. November bis zum 20. Dezember im öffentlichen Teil des Rathauses. Der Besuch ist kostenlos, die Bilder können käuflich erworben werden.

    Dieses 50 auf 70 Zentimeter große Bild fertigte Kurt Nickolaus nach dem Kunstwerk „Die kleinen blauen Pferde“ von Franz Marc© | Foto: ein
    Dieses 50 auf 70 Zentimeter große Bild fertigte Kurt Nickolaus nach dem Kunstwerk „Die kleinen blauen Pferde“ von Franz Marc© | Foto: ein
    Die ausgestellten Werke sind in Einzelsitzungen von rund 20 Minuten pro Woche mit und ohne Unterstützung angefertigt worden. Als Materialien dienen Buntstifte, Wachsmaler, Acryl- sowie Aquarellfarben, die Motive sind angelehnt an Werke bekannter Künstler wie beispielsweise Vincent van Gogh, Picasso und Paul Klee. In kleinen Gruppen werden die Menschen mit Behinderung angeleitet, ihre eigenen Inspirationen, Vorlieben und Techniken zu entdecken und zu entwickeln. Die Fertigstellung eines Bildes kann von zwei Sitzungen bis zu einem Vierteljahr dauern.

    Kunsttherapeutin Claudia Hennings weiß aus ihrer Arbeit mit den behinderten Menschen, dass die Kunst nicht nur einen hohen Eigenwert hat. Sie ist identitätsstiftend und gesundheitsfördernd, bereichert den Arbeitsalltag und erhöht die Arbeitszufriedenheit. Zudem werden individuelle Potentiale aufgezeigt und Ausdrucksmöglichkeiten geschaffen.

    So ist eine bunte und kräftige Mischung von Bildern entstanden und die Ergebnisse können sich sehen lassen: eigensinnige Bildsprache, Farbexplosionen, filigrane Zeichen, ungewöhnliche Formen und Formate sind Ausdruck eigener Bilder und Sichtweisen von sich und der Welt.

  • Wanderausstellung zum 50. Geburtstag der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg in Seevetal

    Hittfeld/Tostedt/Stelle. Neue Kunst für das Seevetaler Rathaus in Hittfeld – dort sind jetzt bis Ende Juni besondere Kunstwerke zu sehen. Der Verein Lebenshilfe Lüneburg-Harburg e. V. hat sich zu seinem 50-jährigem Bestehen etwas Besonderes einfallen lassen: In der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Tostedt wurde eine Wanderausstellung zusammengestellt, die derzeit durch den Landkreis Harburg tourt und nun in Seevetal angekommen ist.

    Die ausgestellten Bilder sind in der Montageabteilung und in der Tagesförderstätte unter der Anleitung der Kunsttherapeutin Claudia Hennings entstanden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen fertigen die Bilder in wöchentlichen Einzelsitzungen mit und ohne Unterstützung an. Als Materialien nutzen sie Buntstifte, Wachsmaler, Acryl- sowie Aquarellfarben. Die Motive sind angelehnt an Werke bekannter Künstler wie zum Beispiel Vincent van Gogh, Picasso oder Paul Klee. Die Bilder stehen zum Verkauf.

    Weitere Informationen erteilt Martin Langer, Leiter der Tagesförderstätte, unter Telefon 0 41 82/20 08 18 bzw. für Kunst im Seevetaler Rathaus Svenja Riebau unter Telefon 0 41 05/55 22 88. Nach der Seevetaler Station wird die Ausstellung im Juli im Rathaus der Gemeinde Stelle zu sehen sein. Das Jubiläum der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg wird am Sonnabend, 26. August, in Winsen gefeiert.

  • Was Harburg bunt macht - Fotoausstellung im Rathaus

    Harburg. Lichtreflexe auf dem Wasser im Binnenhafen. Ein Graffiti „Harburg love it“ an der Wand. Ein Fenster an der Phoenix Werkhalle: Wie sehen Flüchtlinge den Stadtteil? Auf welche Weise nehmen sie Straßen, Plätze und öffentlichen Räume wahr? Wo ist aus der Sicht von Fremden und Neu-Harburgern im Viertel ein besonderer Ort? Auf diese Fragen gibt eine neue Ausstellung viele verschiedene Antworten. Das DRK-Willkommensbüro und die Initiative „wirsprechenfotografisch“ laden am 2. März 2017 um 15 Uhr zur Vernissage ins Rathaus Harburg ein.

    Unter dem Titel „HAMBURG – HARBUNT“ werdenbis zum 16. März Fotografien eines gemeinsamen Workshops von geflüchteten Menschen sowie Harburger Bürgerinnen und Bürgern gezeigt, die im Rahmen eines besonderen Projektes entstanden sind:

    Gemeinsam mit der Initiative „wirsprechenfotografisch“ aus Hamburg hat das Harburger Rote Kreuzdieses Projekt umgesetzt. „Unser Ziel war es, die sehr individuelle Wahrnehmung unseres Stadtteils mit den Augen der Flüchtlinge zu reflektieren und in den Motiven zu zeigen, was den Bezirk sowohl städtebaulich als auch landschaftlich so bunt macht“, erklärt Stephanie Großhardt, Leiterin des DRK-Willkommensbüros. „Die Bilder regen dazu an, ein bekanntes Umfeld aus anderer Perspektive zu sehen und damit den Blick für das Vertraute zu hinterfragen.“

    Die Vernissage wird von Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch eröffnet und musikalisch begleitet. Die Fotografen der einzelnen Motive werden da sein und freuen sich auf viele Gespräche. Die Ausstellung ist nur zum Teil barrierefrei zugänglich. Ab dem 27. April werden die Bilder im DRK-Willkommensbüro, Hohe Straße 4, gezeigt.

  • Winterspaziergang mit Playmobil und Spielwelten - Ausflug zwischen den Jahren zum Kiekeberg

    Ehestorf. Gemütliche Spaziergänge auf dem winterlichen Museumsgelände, historische Gebäude, die Geschichten der vergangenen 500 Jahre erzählen, und der Duft nach frischgebackenen Keksen entführen die Besucher in eine ganz andere Welt. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat auch zwischen den Jahren geöffnet: Von Dienstag, 26. Dezember, bis zum Sonnabend, 30. Dezember, stehen die Pforten des Museums zu den gewohnten Öffnungszeiten offen: dienstags bis freitags in der Zeit von von 9 bis 17 Uhr, am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit der Einkehr und Besinnung. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg bietet sich hier für ausgiebige Sparziergänge über das hügelige Museumsgelände an. Die Gebäude aus der Winsener Elbmarsch und Lüneburger Heide erzählen die Geschichte der Region seit 1650 und versetzen den Besucher in eine ganz andere Zeit. Egal, ob ein Kartoffelspeicher aus dem 19. Jahrhundert, die Nissenhütte aus den 1950er-Jahren oder ein Häuslingshaus von 1800 - im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben Besucher Geschichte zum Anfassen.

    In den großen Ausstellungsgebäuden verzaubert die Sonderausstellung "PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" mit Themenwelten von Dinosauriern über Prinzessinnen bis hin zu Indianern und Westernhelden Besucher jeden Alters. Die Ausstellung "Spielwelten" zeigt Spielzeug von 1950 bis 1980, außerdem drei original eingerichtete Spielwaren-Läden von 1900, 1960 und 1980. Das Agrarium, die große Ausstellungswelt zu Land- und Ernährungswirtschaft, zeigt viele historische Landmaschinen, die die Augen von allen Traktorenfans leuchten lassen. Die Mitmach-Stationen begeistern kleine und große Besucher: Treckerfahrgefühl von 1955, Mähdrescher-Fahren wie heute im Simulator, Kuh melken und vieles mehr.

    Die Bäckerei des Freilichtmuseums am Kiekeberg bietet selbstgebackenes Brot und leckere Kekse an. Das Restaurant "Stoof Mudders Kroog" lädt zu norddeutschen Spezialitäten ein und das Rösterei-Café "Koffietied" führt leckeren selbstgebrühten Kaffee und Kuchen in seinem Angebot und bietet einen gemütlichen Platz zur warmen Einkehr und zum Verweilen.

  • μυστικό - Kunstausstellung Doulgeridis

    Neu Wulmstorf. μυστικό (gesprochen Mystikó) ist griechisch, heißt ins Deutsche übersetzt „Geheimnis" und ist einer der Lieblingsbegriffe des Malers Athanasios Doulgeridis – zumindest, wenn es um die Ausstellung seiner Acrylbilder geht, die noch bis zum Donnerstag, 9. Februar, im Rathaus Neu Wulmstorf (Lichthof und Galerie zum Ratssaal) zu sehen ist.

    Die Ausstellung in Neu Wulmstorf trägt keinen Namen, die Exponate haben keine Titel und über die Preise der Werke gibt es ebenfalls keine Angaben. Alles „μυστικό", wenngleich sich hinter den farbenfrohen, überwiegend maritimen Motiven mit den beeindruckend plastischen Wellen (wie er sie gestaltet hat? μυστικό) kein großes Geheimnis zu verbergen scheint. Das ändert sich schlagartig beim Betrachten der übrigen Bilder, die sich mit dem aktuellen Zustand der Welt befassen und auch Zukunftsvisionen beinhalten: trotz heiterer Farben düster, fast beklemmend. Er habe hier bewusst auf Titel verzichtet, weil er die Interpretation durch den jeweiligen Betrachter nicht in eine bestimmte Richtung lenken wolle, sagt Doulgeridis. „Jeder soll sich freie Gedanken machen."

    Der Künstler mit deutschen Wurzeln wurde 1954 in Komotini (Hauptstadt der griechischen Region Ostmakedonien und Thrakien) geboren und hatte schon als kleines Kind „einen starken inneren Drang zum Malen". Seine ersten Pinsel bastelte er sich aus Pferdehaar, die ersten Farben mischte er selbst, beispielsweise aus Sand und Farbpigmenten, die zum Wäschefärben benutzt wurden.

    Auch in späteren Jahren experimentierte er immer wieder mit den „Zutaten" für seine Bilder. Seine erste Ausstellung hatte er als vielbeachteter Nachwuchskünstler mit 16 Jahren in der Hauptstadt Athen. In den Werken von Athanasios Doulgeridis, der seit rund zwei Jahren in Neu Wulmstorf wohnt, spiegeln sich hauptsächlich persönliche Erfahrungen und Erlebnisse wider.

    Die Ausstellung läuft noch bis Donnerstag, 9. Februar, und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses Neu Wulmstorf besucht werden. Der Eintritt ist frei. Wer Kontakt zu Athanasios Doulgeridis aufnehmen möchte, kann im Rathaus nachfragen.

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