Trauerhaus Kirste Bestatungen
Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Rieckhof Eventplaner
Club-Tanzschule Hädrich
Handelshof
Tanzschule Hädrich - Zeit zu Zweit
Handy Welt

Ausstellung

Ausstellung

  • Harburg. Gegenwartskunst im Doppel: An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) zeigen Alexandra Seils und Raimund Pallusseck vom Montag, 3. Juli, bis Freitag, 29. September, eine umfangreiche Werksschau. Die Künstler stellen Gemälde, Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitte und Steindrucke aus. Zu sehen sind von Alexandra Seils Malereien von 2015 bis heute, von Raimund Pallusseck Werke aus drei Jahrzenten. Zur Ausstellungseröffnung am 3. Juli um 19 Uhr sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    Klarheit und die volle Kraft der Farben sind die bestimmenden Merkmale der Werke von Alexandra Seils. Die Malerei von Alexandra Seils wächst aus einer Besinnung auf den Ursprung und der Suche nach etwas Neuem. Ihre Bilder sind dynamisch und expressiv, sie nutzt die Vielfalt des Materials und legt sich nicht auf eine Ausdrucksmöglichkeit fest. Ihre Motive sind abstrakt bis landschaftlich und geben dem Betrachter viel Raum für eigene Entdeckungen. Erstmals ausgestellt wird ihr Ölgemälde „Weisheit der Natur“, 180x200cm, von 2017.

    Der Mann und das Meer: Es war für Raimund Pallusseck die Entscheidung zwischen zwei Leidenschaften, die sein Leben seit seiner Kindheit bestimmten: die Kunst und die Seefahrt. Das für ihn faszinierende Element spiegelt sich in seinen druckgrafischen Werken wider, auch seine Malerei ist von den Geheimnissen der See durchdrungen. Zu Pallussecks großformatigen Werken gehören Materialarbeiten aus Rupfen, Teer und Lack, in denen es ihm um die Materialisierung der Fläche geht. Er erfasst expressive Landschaftsmomente, übergehend in Farbmalerei. Ferner haben seine Werke eine Verbindung zur Lyrik, wie zu Rilkes Nachtgedichte und der Musik von Bach. So begleitet die Musik auch sein neuestes Werk „Es löscht das Meer die Sonne aus“, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.

    www.alexandraseils.de
    www.atelierpallusseck.de

    Ort: Technische Universität Hamburg (TUHH), Am Schwarzenberg-Campus 1, Hauptgebäude A. Der Eintritt ist frei.

  • Wennerstorf. Regional, handgearbeitet, frisch - modernes Kunsthandwerk und kleine Manufakturen bieten am Sonntag, 3. September, ihre Waren beim Kunst- und Genussmarkt auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf an. Dazu gibt es Live-Musik und Bio-Köstlichkeiten aus dem Lehmbackofen oder vom Grill. In der Zeit von 11 bis 18 Uhr erleben Besucher buntes Markttreiben und ein unterhaltsames Mitmachprogramm. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Mehr als 30 Markstände bieten frisches Gemüse, köstlichen Käse, Olivenöle und Honig an. Außerdem gibt es hochwertiges Kunsthandwerk, handgefertigte Seifen sowie Keramik für Haushalt und Garten. Für beste Unterhaltung sorgen die Musiker von "Rootsounds" mit akustischer Musik mit Cajun, Klavier, Sax und Gesang von Folk bis Rock.

    Der Nutztiergeflügel-Zuchtverein Klecken präsentiert Hühner, Tauben und Enten. Der Verein informiert Geflügelhalter und Besucher über die Aufzucht und Haltung von Federvieh. In der Schaubäckerei backt der Bäcker frische Bioland-Brezeln vor den Augen der Besucher. Im Sinnesparcours gehen Kinder und Erwachsene den "unterirdischen Leckereien" nach - Kartoffelsorten wie Bamberger Hörnchen, Blauer Schwede und Linda.

    Zur Stärkung bietet der Museumsbauernhof Steaks und Bratwürste vom Holzkohlegrill sowie Gemüsesuppe aus Wennerstorfer Bioland-Gemüse und das beliebte "Smeds Brod" an. Nach dem bunten Markttreiben können die Besucher bei frisch gebrühtem Kaffee, Kuchen und Torten im Garten von Elieses Hofcafé entspannen.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf vereint Bauernhoferlebnisse zum Anfassen mit Museumsarbeit, ökologischer Landwirtschaft und integrativer Behindertenarbeit. Im Hökerladen können Besucher die Bioland-Produkte des Bauernhofes erwerben.

  • Ehestorf. Am Sonnabend, 17. Februar, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr, zeigt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf im Schein von Petroleumlampen, Kerzen und Krüselleuchten. Bei "Landleben früher: Feuer und Licht" stehen die historischen Leuchtmittel im Vordergrund. Schummriges Licht lädt zu einem winterlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände in den Abendstunden ein. Das Museum ist ab 10 Uhr geöffnet.

    Welche Rolle spielten Licht und Wärme für das Leben der Menschen vor der Verbreitung der Elektrizität? Wie bestimmten Licht und Dunkelheit das tägliche Leben auf dem Land vor 200 Jahren? Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 fachen für die Besucher das Feuer an und zeigen, wie das Leben auf dem Heidehof in der dunklen Jahreszeit aussah. Kinder und Erwachsene lernen verschiedene Leuchtmethoden der vorindustriellen Zeit kennen: Der Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz und den Krüsel, eine Hängelampe aus Blech. Während im Heidehof das Feuer flackert, brennen im 100 Jahre jüngeren Fischerhaus Petroleumlampe und Glühbirne. Hier zeigen die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904, welche Bedeutung diese technische Veränderung für die Landbevölkerung bedeutete.

    Gelebte Geschichte 1804- Feuer und Licht. | Foto: ein
    Gelebte Geschichte 1804- Feuer und Licht. | Foto: ein

    Die Darsteller der Gelebten Geschichte nehmen die Museumsbesucher mit auf eine Zeitreise in das Leben des beginnenden 19. Jahrhunderts. Die Besucher erleben das Leben von Mägden und Knechten, dem Buur und seiner Frau - das Leben der einfachen Leute, das so nicht in den Geschichtsbüchern steht. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Aufwärmen und genießen: Nach dem sie das winterliche Freilichtmuseum erkundet haben, sitzen die Besucher im "Stoof Mudders Kroog" gemütlich beisammen. Der Museumsgasthof bietet regionale Spezialitäten und neue deutsche Küche an. Die Gerichte werden aus traditionellen Zutaten hergestellt, eine saisonale Karte ergänzt das Angebot.

  • Ehestorf. Ein langes Wochenende steht vor der Tür - auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf! Passend zum langen Wochenende ist die neue Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" frisch eröffnet. Außerdem bietet sich das gesamte Museum mit den mehr als 40 Gebäuden und Gärten, Mitmachstationen und Ausstellungen für einen Herbstausflug mit der ganzen Familie an. Dafür öffnet das Museum extra auch am Montag: Vom 28. bis 30. Oktober steht es von 10 bis 18 Uhr Besuchern offen.

    Mit der neuen Ausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" zeigt der Kiekeberg ganz neu das alte Ägypten, gründerzeitliche Städte und bäuerliche Lebenswelten. Die farbenprächtig inszenierten Figuren überschreiten dabei die Grenze zur Literatur, Film und Fantasie und begeistern Erwachsene und Kinder.
    In der Dauerausstellung "Spielwelten" sehen Besucher weitere besondere Spielzeuge aus der Zeit von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Darüber hinaus steht das Agrarium mit mehr als 3.000 qm zu Landwirtschaft und Ernährung offen, unter anderem mit beeindruckenden historischen Traktoren, einem nachgebauten Trecker und Mähdrescher zum Ausprobieren.

    Die Ausstellungen sind eingebettet in das große Museumsgelände. Auf zwölf Hektar erleben Besucher das Leben auf dem Lande früher. Historische Bauernhäuser, herbstliche Gärten, Tiere, die um 1900 auf einem Bauernhof lebten, und vieles zum Ausprobieren.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Harburg. Die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) präsentiert vom 20. April bis 28. Juni die Werke der Hamburger Künstlerin Christa Donatius in der Ausstellung „Gegen-Warten, 50 Jahre nach 1968“. In großformatigen, farbigen Bildern zeigt die Malerin Menschen im Wandel der Zeit. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 20. April, ab 17 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

    Knallig und bunt: Über drei Stockwerke verteilt präsentiert Christa Donatius überlebensgroße Ölgemälde von Menschen in unterschiedlichen Alltagssituationen. Die Auswahl der Kunstwerke für diese Ausstellung, 50 Jahre nach 1968, gilt dem Zeitenvergleich. Was war vor einem halben Jahrhundert, was ist heute? Dabei geht es der Künstlerin um Menschen, ihr Dasein und ihre Befindlichkeiten. So stehen Charaktere verschiedener Generationen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Hervorstechend ist der Einsatz der Farben. Wie in einem Foto-Negativ, scheinen die Bilder erst noch entwickelt zu werden. „Das Leben ist ein fortlaufender Prozess und das ist die Konstante“, erklärt die Künstlerin ihre Bilder.

    Christa Donatius ist gebürtige Hamburgerin und studierte Malerei. In ihrem Atelier arbeitet die Künstlerin bevorzugt mit Ölfarbe auf Leinwand und diese Werke stellte die Malerin bereits in Galerien im In- und Ausland aus. Darüber hinaus erhielt sie mehrere Kunstpreise, ist Mitherausgeberin von Kunstbüchern und produzierte den Kurzfilm „Die Geige singt ewiglich“.

    Was: Gegen-Warten, 50 Jahre nach 1968: Ausstellung von Christa Donatius
    Wann: Vernissage am 20. April 2018, 17 Uhr, Ausstellung bis 28. Juni,werktags geöffnet von 06.00 bis 22.00 Uhr
    Wo: Am Schwarzenberg-Campus 1, Hauptgebäude (A), 21073 Hamburg, Eintritt frei

  • Ehestorf. Noch bis zum Sonntag, 25. Februar, präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n)" von Sammler Oliver Schaffer. Die Sonderausstellung zeigt mit Playmobilfiguren zahlreiche Themenwelten aus 6.000 Jahren Film-, Literatur- und Zeitgeschichte.

    Das Alte Ägypten, gründerzeitliche Städte, bäuerliche Lebenswelten - Oliver Schaffer wirft Blitzlichter auf die großen Ereignissen der Menschheitsgeschichte. Die farbenprächtig inszenierten Figuren überschreiten dabei die Grenze zur Literatur, Film und Fantasie. Die einzelnen Themenwelten sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet - egal, ob Schneewelt mit Eiskönigin, Indianer vor dem Lagerfeuer oder Raumfahrer im All.

    1974 erfand PLAYMOBIL im bayerischen Zirndorf die beliebten Spielzeugfiguren, die sich heute nahezu in jedem Kinderzimmer finden. Täglich erobern Kinder mit PLAYMOBIL historische, fremde und fantastische Welten. Der Hamburger Künstler und Sammler Oliver Schaffer war als Kind ebenfalls begeisterter PLAYMOBIL-Fan und ist heute Besitzer von mehr als 20.000 PLAYMOBIL-Figuren. Außer vielen deutschen Museen stellte er bereits in internationalen Häusern, wie beispielsweise dem Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre aus.

    Die Sonderausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" dreht sich genau wie die Dauerausstellung "Spielwelten" um die Spielkultur nach 1945. Mehr als 2.000 Exponate und zahlreiche Mitmachangebote laden Spielzeugbegeisterte auf 650 Quadratmetern zu einem Besuch ein. Außer dem System-Spielzeug PLAYMOBIL zeigt sie auch Konstruktionsspielzeug, wie Lego, Idema oder Ministeck sowie Teddybären und Puppen. Autos, Rennbahnen und Videospiele vervollständigen die Sammlung.

    Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ehestorf. T-Shirts färben mit Farben direkt aus der Natur -­ mit Färberpflanzen ist das möglich. Sie besitzen färbende Stoffe und werden zum Beispiel zum Einfärben von Textilien, Lacken oder Farben verwendet. Am Wochenende, 1. und 2. Juli, erfahren Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf, wie die nützlichen Stauden angebaut und verwendet werden. Die Gartenberatung ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms zur neuen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur". Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu sehen.

    Am ersten Juliwochenende ist Sven Baetge, Doktorand an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft, im Freilichtmuseum zu Gast. Im Rahmen seiner Doktorarbeit hat Sven Baetge Färberpflanzen im Lüneburger Landgarten des Freilichtmuseums angepflanzt und Farbstoffe aus ihnen gewonnen. Am Gartenhaus hinter dem Eingang erklärt der Experte den Besuchern die nützlichen Pflanzen wie Schöngesicht, Tagetes und Färberdistel.­ Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Museumsbesucher bestaunen die getrockneten Pflanzenteile und gewinnen selbst mit einem Mörser bunte Farbstoffe aus ihnen. Interessierte können einen Blick auf die Extraktionsanlage werfen: Die Maschine trennt im Labor die Farbstoffe aus den getrockneten Pflanzenteilen. Ein Film veranschaulicht, wie die Gewächse richtig angebaut und verarbeitet werden: Nach der Ernte werden die farbträchtigen Pflanzenteile zerkleinert und getrocknet. Der Farbstoff wird dann in Wasser oder Alkohol gelöst.

    Pflanzenfarben können vielseitig verwendet werden: In der Lebensmittelindustrie nutzt man sie beispielsweise, um Eidotter gelber zu färben. Die Farbstoffe stammen direkt aus der Natur. Deshalb sind sie umweltschonender als synthetische Farbstoffe auf Erdölbasis. Die Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" vermittelt die kulturgeschichtliche Entwicklung des Gartens ­ vom klassischen Bauerngarten bis zu heutigen Erscheinungsformen. Außer historischen Arbeitsgeräten und Fotos sind auch die historischen Gärten des Freilichtmuseums Teil der Ausstellung. Die Besucher sehen den Pflanzen im Laufe einer Gartensaison beim Wachsen und Reifen zu.

  • Heimfeld. Die kolumbianische Künstlerin Sofia Gutierrez befindet sich derzeit auf Deutschlandreise und stellt ihre Kunst, Malerei, Zeichnung, Fotografie 
und Installation im Alles wird schön in der Friedrich-Naumann Straße 27 & 32 in Heimfeld aus.

    Sofia Gutierrez wird zur Vernissage am Freitag, 11. August 2017 (19 Uhr), ein Wandbild in den Räumen des Alles Wird Schön anfertigen. Außerdem gibt es eine Performance mit einem 15 Minuten langen traditionellen Folkloreteil, dessen Stücke bzw. Texte mit Sofia Gutierrez Arbeiten im Zusammenhang stehen. Im Anschluss wird es dann modern mit einer Livepercussion.

    Vernissage: Freitag, 11. August 2017, um 19 Uhr
.
    Ausstellungsdauer: 11. August-3. September 2017

  • Hittfeld.Elbe meets Elfenbein“: So heißt die neue Kunstausstellung im Seevetaler Rathaus in Hittfeld. Jutta Gehrke-Freund stellt vom 4. September bis zum 30. November ihre Arbeiten gemeinsam mit Ibrahim Ouattara aus. Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Den Auftakt der Ausstellung bildet am Montag, 4. September, eine Vernissage, zu der die Künstler gemeinsam mit Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen einladen. Um 18 Uhr sind alle kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger im Rathaus herzlich willkommen.

    Die Hamburger Künstlerin Jutta Gehrke-Freund lebt in Geesthacht. Als kaufmännische Angestellte fand sie ihren Ausgleich in der Malerei, mit der sie sich ab 1999 intensiver beschäftigte. Gehrke näherte sich ihren Arbeiten zunächst autodidaktisch an, dann nahm sie an zahlreichen Seminaren und Kursen teil, 2002 bis 2004 auch an der Akademie für Erwachsene in Rhodt bei Prof. Wolfgang Wrisch. Auf didaktisch geführten Malreisen beschäftigte sie sich mit der Malerei in der Natur. Die Bilder dieser Ausstellung sind maritim geprägt und zeigen außer Hamburger Ansichten auch abstrakte Motive. Ihre Bilder signiert die Künstlerin mit "Jutta Freund" im Andenken an ihren leiblichen Vater Harry Freund, der 1945 in Bergen-Belsen umgekommen ist.

    Ibrahim Ouattara lebt seit 2015 in Fleestedt und stammt aus Afrika/Elfenbeinküste. Der Künstler malt charakteristische Szenen aus seinem Heimatland, die Sehnsucht nach Afrika machen. Zurzeit macht Ouattara eine Ausbildung als Maler.

    Kunstausstellungen im Seevetaler Rathaus haben inzwischen Tradition: Bereits seit mehr als 15 Jahren haben zahlreiche Künstler in Ausstellungen ihre Werke gezeigt und die Gemeindeverwaltung damit als Forum für ihr kreatives Schaffen genutzt.

    Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.seevetal.de/kunstausstellung  oder bei Svenja Riebau unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 04105/55 22 88.

  • Ehestorf. Das Alte Ägypten, gründerzeitliche Städte, bäuerliche Lebenswelten - die neue Sonderausstellung "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" öffnet bis zum 25. Februar im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf seine Türen. Mehr als 5.000 PLAYMOBIL-Figuren erzählen auf 220 Quadratmetern in 16 verschiedenen Themenwelten von 6.000 Jahren Geschichte.

    "PLAYMOBIL ist ein Paradebeispiel für die Spielkultur nach 1950. Damit fügen sich die 7,5 Zentimeter hohen Figuren in unsere seit 2016 existierende Sonderausstellung 'Spielwelten' ein", so der neue Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Seit Mai 2016 laden in die "Spielwelten" mehr als 2.000 Exponate und Mitmachangebote auf 650 Quadratmetern zu einem Besuch ein. Dem System-Spielzeug PLAYMOBIL widmet das Freilichtmuseum am Kiekeberg nun noch einmal ganz besondere Aufmerksamkeit mit der neuen Sonderausstellung. "Diese Ausstellung ist auch eine Hommage an unseren gerade scheidenden langjährigen Museumsdirektor Rolf Wiese, der sich als begeisterter Volkskundler zeit seines Lebens mit der Spielkultur nach 1950 auseinandersetzte", erläutert der Leiter der Volkskunde Alexander Eggert.

    Sammler Oliver Schaffer wirft Blitzlichter auf die großen Ereignisse der Menschheitsgeschichte. "Es ist der Dreiklang von PLAYMOBIL zu sehen und das sind historische Welten, Alltags- und Fantasiewelten", erklärt Oliver Schaffer die Auswahl der Themen. Egal ob Dinosaurier, Indianer oder ein zwei Meter hoher Rapunzelturm - die Ausstellung lässt in jedem Erwachsenen viele Kindheitserinnerungen aufsteigen und ruft ein Strahlen in Kinderaugen hervor. In jeder Szene hat der Kurator und Sammler ein sogenanntes "Easter Egg" eingebaut. Etwas, das nicht in die Themenwelt hineingehört und zum Suchspiel einlädt. Auf Spieltischen haben die Besucher neben den Themenwelten hinter Glas nun auch im Freilichtmuseum am Kiekeberg die Möglichkeit, ihre eigenen Spielgeschichten zu erzählen.

    Sammler und Kurator Oliver Schaffer in dem größten Diorama, das er je baute. | Foto: ein
    Sammler und Kurator Oliver Schaffer in dem größten Diorama, das er je baute. | Foto: ein
    Oliver Schaffer ist seit seiner Kindheit begeisterter Sammler von PLAYMOBIL und stellte bereits in vielen Museen, wie beispielsweise dem Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des Louvre, aus. Im Freilichtmuseum präsentiert er seine mittlerweile 28. Ausstellung, die Größte in seiner bisherigen Kurator-Laufbahn.

    Am Sonntag, 12. November, ab 11 Uhr führt Oliver Schaffer die Besucher durch "PLAYMOBIL - Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" und gibt einen persönlichen Einblick in die Faszination von PLAYMOBIL. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Museumsbesucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ehestorf/Wennerstorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat zwischen den Jahren geöffnet: Für Dienstag, 26. Dezember, sowie Mittwoch bis Sonnabend, 27. bis 30. Dezember, laden die historischen Gebäude auf dem winterlichen Museumsgelände während der gewöhnlichen Öffnungszeiten zu einem weihnachtlichen Spaziergang ein. Eine Ausnahme bilden die Tage um Weihnachten und Neujahr: Am 24. und 25. Dezember, am 31. Dezember und 1. Januar bleibt das Museum geschlossen.

    Zwischen den Jahren lohnt sich ein Spaziergang mit der ganzen Familie im Freilichtmuseum. 40 historische Gebäude und Gärten, zum Teil mit tierischen Bewohnern, präsentieren sich in winterlicher Stimmung. Die Sonderausstellung "PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" lädt zum Entdecken ein und wirft Blitzlichter auf die großen Ereignisse der Menschheitsgeschichte - Indianer und Cowboys, Dinosaurier und Prinzessinnen erwarten kleine und große Besucher. Die Dauerausstellung Spielwelten widmet sich darüber hinaus der Spielkultur von 1900 bis 1980. An Mitmachstationen probieren Besucher Spiele von früher aus. Drei originalgetreu inszenierte und begehbare Spielzeugläden von 1900, 1950 und 1980 verdeutlichen die Entwicklungen in der Spielzeugkultur des 20. Jahrhunderts.

    Zum Aufwärmen und Schlemmen bereitet der Gasthof Stoof Mudders Kroog regionale Köstlichkeiten zu. Im Rösterei-Café Koffietied genießen die Besucher Heißgetränke und frischen Kuchen. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Der Museumsbauernhof Wennerstorf hat im Winter geöffnet. Dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16.30 Uhr können Besucher eine Zeitreise in das Landleben der 1930er-Jahre unternehmen. Der Eintritt ist frei. Vom 18. Dezember bis zum 7. Januar 2018 bleibt der Museumsbauernhof geschlossen.

  • Harburg. Am 24. November haben mehr als 100 Gäste im Treppenaufgang des Harburger Rathauses die Plakatausstellung zum 5. Harburger Nachhaltigkeitspreis zum ersten Mal studiert. Anlass war die Verleihung des 5. Harburger Nachhaltigkeitspreises durch Birgit Rajski, der Vorsitzenden der Bezirksversammlung Harburg. Organisator und Ausrichter des Preises war in diesem Jahr wieder die Initiative HARBURG21.

    Die 20 Bewerberplakate zeigen eindrücklich, wie Bürgerinnen und Bürger eine nachhaltige Gestaltung ihres persönlichen Umfeldes praktisch umsetzen und mit Leben füllen können. Weitere Höhepunkte waren ab dem 28. November das Siegerplakat mit den drei Preisträgern und eine Kurzinformation zu allen eingereichten Projekten. Die Ausstellung lief allerdings nur bis zum 6. Dezember.

    Seit Freitag, 8. Dezember, wird es im Treppenaufgang noch spannender. Dann werden anlässlich der Netzwerk- und Jubiläumsveranstaltung "20 Jahre Gelebte Nachhaltigkeit" auch alle Preisträgerinnen und Preisträger und alle 86 Bewerberprojekte seit Beginn der Preisverleihung im Jahr 2013 präsentiert. Dazu gibt es eine bunte Mischung aus den Aktivitäten von HARBURG21 seit seiner Gründung im Jahr 1996/1997 wie zum Beispiel die gemeinsame Veranstaltungen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR.

    Am 8. Dezember war Klimaforscher Dr. Tim Brücher vom GEOMAR im Rathaus und hielt einen Vortrag zum Thema "Klimawandel in postfaktischen Zeiten".

    Die erweiterte Ausstellung endet voraussichtlich am 31. Januar 2018. Das Rathaus ist geöffnet montags bis donnerstags 8 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr. Achtung: Die Plakatausstellung im Treppenaufgang ist nicht barrierefrei!

    Die 20-Jahres-Feier am 8. Dezember, zu der alle Harburger aus Stadt und Land herzlich eingeladen waren, fand am 8. Dezember ab 17 Uhr im Großen Saal des Harburger Rathauses statt. Außer Brücher waren auch lokale Experten vor Ort um zum Thema Klimawandel und Klimaschutz zu diskutieren. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte der Pianist Benjamin Fenker mit dem Klavierstück "Es werden nur Steine bleiben . . .", das Peter Hamel in memoriam Erich Fried komponierte und in Auszügen der Initative HARBURG21 anlässlich seiner Gründung schenkte.

  • Harburg. Boote, Boote und nochmals Boote! So könnte man die Leidenschaft des Künstlers Knud Plambeck beschreiben. Der Künstler, der auf einem Hausboot im Harburger Binnenhafen lebt, ist seit Jahren für seine Bootsskulpturen aus alten Ölfässern und Metallresten bekannt. Alles, was er zwischen die Finger bekommt, wird zu einer Bootsform - mal abstrakt und skurill und dann wieder verspielt wie ein Papierschiffchen. Seine Werke sind in der Galerie Wasserspiegel in Ottensen zu bewundern. Die Vernissage "Ausblick - Wracks Bronzeskulpturen" findet am Freitag, 20. Oktober, in der Fischhalle Harburg am Kanalplatz 16 statt. Die Finissage am Sonnabend, 28. Oktober.

    Jetzt geht Knud Plambeck neue Wege: in seiner Werkstatt in Moorburg hat er Bronzeskulpturen geschaffen, die alte Reste von untergegangenen Schiffen und Wracks zeigen. Diese Skulpturen werden jetzt erstmalig ausgestellt. Die große Jahresausstellung nutzt der umtriebige Künstler, um einen neuen Lebensabschnitt einzuleiten und sich von den Harburgern zu verabschieden: zusammen mit seiner Familie will er künftig in Südeuropa leben. Dort will er neue Kunstformen finden. Es ist ein Abschied mit Tränen, wie er sagt. Denn im Harburger Binnenhafen war er bislang am glücklichsten gewesen.

    Um seine Werke zu zeigen, wird die Fischhalle ein Experiment wagen. Die komplette Halle wird für die Ausstellung umgebaut . Die Kunstwerke werden in der Halle verteilt stehen. Der Bistrobetrieb findet dann zwischen den Bronzeskulpturen an einer langen Tafel statt. Die Ausstellung dauert nur eine Woche. Der Eintritt frei. Weitere Infos unter

    www.fischhalle-harburg.de

  • Harburg. Im Rahmen der Sonderausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ hat das Archäologische Museum in Harburg ein spannendes Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Außer Angeboten für Groß und Klein startet in diesem Monat eine Vortragsreihe, die sich mit den neuesten Forschungsergebnissen aus dem Entenuniversum beschäftigt.

    Wer quakt denn da? Ein Enten-Spektakel für die ganze Familie. Am Sonnabend, 7. Oktober, ab 18 Uhr (bis 19.30 Uhr) präsentiert Peter Krause, die deutsche Synchronstimme von Donald Duck, Wissenswertes und Unterhaltsames von der berühmtesten Ente der Welt unter dem Titel „Wer quakt denn da? Ein Enten-Spektakel für die ganze Familie“. Dabei gibt er Einblicke in die Geschichte eines Entenlebens und zeigt live, wie er Donald Duck seine Stimme leiht. Eine witzige Erpeltainment-Show in Wort und Cartoons zum Mitmachen für Eltern und Kinder ab 6 Jahre, denn Peter Krause gibt zugleich auch Quak-Unterricht.

    Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 40/428 71 24 97.
    Kosten: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro, Ort: Harburger Theater, Museumsplatz 2. An diesem Tag ist die Sonderausstellung am Museumsplatz 2 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Neu Wulmstorf/Tostedt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins „Lebenshilfe Landkreis Harburg e. V.“ ist in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Tostedt eine Wanderausstellung von Bildern zusammengestellt worden, die in der Abteilung Montage III und Tagesförderstätte (MuT) unter Anleitung der Kunsttherapeutin Claudia Hennings entstanden sind.

    Die Ausstellung war bereits in verschiedenen Rathäusern im Landkreis Harburg zu sehen, als letzte Gastgeberin im Jahr 2017 zeigt nun die Gemeinde Neu Wulmstorf die Exponate vom 17. November bis zum 20. Dezember im öffentlichen Teil des Rathauses. Der Besuch ist kostenlos, die Bilder können käuflich erworben werden.

    Dieses 50 auf 70 Zentimeter große Bild fertigte Kurt Nickolaus nach dem Kunstwerk „Die kleinen blauen Pferde“ von Franz Marc© | Foto: ein
    Dieses 50 auf 70 Zentimeter große Bild fertigte Kurt Nickolaus nach dem Kunstwerk „Die kleinen blauen Pferde“ von Franz Marc© | Foto: ein
    Die ausgestellten Werke sind in Einzelsitzungen von rund 20 Minuten pro Woche mit und ohne Unterstützung angefertigt worden. Als Materialien dienen Buntstifte, Wachsmaler, Acryl- sowie Aquarellfarben, die Motive sind angelehnt an Werke bekannter Künstler wie beispielsweise Vincent van Gogh, Picasso und Paul Klee. In kleinen Gruppen werden die Menschen mit Behinderung angeleitet, ihre eigenen Inspirationen, Vorlieben und Techniken zu entdecken und zu entwickeln. Die Fertigstellung eines Bildes kann von zwei Sitzungen bis zu einem Vierteljahr dauern.

    Kunsttherapeutin Claudia Hennings weiß aus ihrer Arbeit mit den behinderten Menschen, dass die Kunst nicht nur einen hohen Eigenwert hat. Sie ist identitätsstiftend und gesundheitsfördernd, bereichert den Arbeitsalltag und erhöht die Arbeitszufriedenheit. Zudem werden individuelle Potentiale aufgezeigt und Ausdrucksmöglichkeiten geschaffen.

    So ist eine bunte und kräftige Mischung von Bildern entstanden und die Ergebnisse können sich sehen lassen: eigensinnige Bildsprache, Farbexplosionen, filigrane Zeichen, ungewöhnliche Formen und Formate sind Ausdruck eigener Bilder und Sichtweisen von sich und der Welt.

  • Hittfeld/Tostedt/Stelle. Neue Kunst für das Seevetaler Rathaus in Hittfeld – dort sind jetzt bis Ende Juni besondere Kunstwerke zu sehen. Der Verein Lebenshilfe Lüneburg-Harburg e. V. hat sich zu seinem 50-jährigem Bestehen etwas Besonderes einfallen lassen: In der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Tostedt wurde eine Wanderausstellung zusammengestellt, die derzeit durch den Landkreis Harburg tourt und nun in Seevetal angekommen ist.

    Die ausgestellten Bilder sind in der Montageabteilung und in der Tagesförderstätte unter der Anleitung der Kunsttherapeutin Claudia Hennings entstanden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen fertigen die Bilder in wöchentlichen Einzelsitzungen mit und ohne Unterstützung an. Als Materialien nutzen sie Buntstifte, Wachsmaler, Acryl- sowie Aquarellfarben. Die Motive sind angelehnt an Werke bekannter Künstler wie zum Beispiel Vincent van Gogh, Picasso oder Paul Klee. Die Bilder stehen zum Verkauf.

    Weitere Informationen erteilt Martin Langer, Leiter der Tagesförderstätte, unter Telefon 0 41 82/20 08 18 bzw. für Kunst im Seevetaler Rathaus Svenja Riebau unter Telefon 0 41 05/55 22 88. Nach der Seevetaler Station wird die Ausstellung im Juli im Rathaus der Gemeinde Stelle zu sehen sein. Das Jubiläum der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg wird am Sonnabend, 26. August, in Winsen gefeiert.

  • Harburg. Lichtreflexe auf dem Wasser im Binnenhafen. Ein Graffiti „Harburg love it“ an der Wand. Ein Fenster an der Phoenix Werkhalle: Wie sehen Flüchtlinge den Stadtteil? Auf welche Weise nehmen sie Straßen, Plätze und öffentlichen Räume wahr? Wo ist aus der Sicht von Fremden und Neu-Harburgern im Viertel ein besonderer Ort? Auf diese Fragen gibt eine neue Ausstellung viele verschiedene Antworten. Das DRK-Willkommensbüro und die Initiative „wirsprechenfotografisch“ laden am 2. März 2017 um 15 Uhr zur Vernissage ins Rathaus Harburg ein.

    Unter dem Titel „HAMBURG – HARBUNT“ werdenbis zum 16. März Fotografien eines gemeinsamen Workshops von geflüchteten Menschen sowie Harburger Bürgerinnen und Bürgern gezeigt, die im Rahmen eines besonderen Projektes entstanden sind:

    Gemeinsam mit der Initiative „wirsprechenfotografisch“ aus Hamburg hat das Harburger Rote Kreuzdieses Projekt umgesetzt. „Unser Ziel war es, die sehr individuelle Wahrnehmung unseres Stadtteils mit den Augen der Flüchtlinge zu reflektieren und in den Motiven zu zeigen, was den Bezirk sowohl städtebaulich als auch landschaftlich so bunt macht“, erklärt Stephanie Großhardt, Leiterin des DRK-Willkommensbüros. „Die Bilder regen dazu an, ein bekanntes Umfeld aus anderer Perspektive zu sehen und damit den Blick für das Vertraute zu hinterfragen.“

    Die Vernissage wird von Harburgs Bezirksamtsleiter Thomas Völsch eröffnet und musikalisch begleitet. Die Fotografen der einzelnen Motive werden da sein und freuen sich auf viele Gespräche. Die Ausstellung ist nur zum Teil barrierefrei zugänglich. Ab dem 27. April werden die Bilder im DRK-Willkommensbüro, Hohe Straße 4, gezeigt.

  • Ehestorf. Gemütliche Spaziergänge auf dem winterlichen Museumsgelände, historische Gebäude, die Geschichten der vergangenen 500 Jahre erzählen, und der Duft nach frischgebackenen Keksen entführen die Besucher in eine ganz andere Welt. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat auch zwischen den Jahren geöffnet: Von Dienstag, 26. Dezember, bis zum Sonnabend, 30. Dezember, stehen die Pforten des Museums zu den gewohnten Öffnungszeiten offen: dienstags bis freitags in der Zeit von von 9 bis 17 Uhr, am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit der Einkehr und Besinnung. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg bietet sich hier für ausgiebige Sparziergänge über das hügelige Museumsgelände an. Die Gebäude aus der Winsener Elbmarsch und Lüneburger Heide erzählen die Geschichte der Region seit 1650 und versetzen den Besucher in eine ganz andere Zeit. Egal, ob ein Kartoffelspeicher aus dem 19. Jahrhundert, die Nissenhütte aus den 1950er-Jahren oder ein Häuslingshaus von 1800 - im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben Besucher Geschichte zum Anfassen.

    In den großen Ausstellungsgebäuden verzaubert die Sonderausstellung "PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer" mit Themenwelten von Dinosauriern über Prinzessinnen bis hin zu Indianern und Westernhelden Besucher jeden Alters. Die Ausstellung "Spielwelten" zeigt Spielzeug von 1950 bis 1980, außerdem drei original eingerichtete Spielwaren-Läden von 1900, 1960 und 1980. Das Agrarium, die große Ausstellungswelt zu Land- und Ernährungswirtschaft, zeigt viele historische Landmaschinen, die die Augen von allen Traktorenfans leuchten lassen. Die Mitmach-Stationen begeistern kleine und große Besucher: Treckerfahrgefühl von 1955, Mähdrescher-Fahren wie heute im Simulator, Kuh melken und vieles mehr.

    Die Bäckerei des Freilichtmuseums am Kiekeberg bietet selbstgebackenes Brot und leckere Kekse an. Das Restaurant "Stoof Mudders Kroog" lädt zu norddeutschen Spezialitäten ein und das Rösterei-Café "Koffietied" führt leckeren selbstgebrühten Kaffee und Kuchen in seinem Angebot und bietet einen gemütlichen Platz zur warmen Einkehr und zum Verweilen.

  • Neu Wulmstorf. μυστικό (gesprochen Mystikó) ist griechisch, heißt ins Deutsche übersetzt „Geheimnis" und ist einer der Lieblingsbegriffe des Malers Athanasios Doulgeridis – zumindest, wenn es um die Ausstellung seiner Acrylbilder geht, die noch bis zum Donnerstag, 9. Februar, im Rathaus Neu Wulmstorf (Lichthof und Galerie zum Ratssaal) zu sehen ist.

    Die Ausstellung in Neu Wulmstorf trägt keinen Namen, die Exponate haben keine Titel und über die Preise der Werke gibt es ebenfalls keine Angaben. Alles „μυστικό", wenngleich sich hinter den farbenfrohen, überwiegend maritimen Motiven mit den beeindruckend plastischen Wellen (wie er sie gestaltet hat? μυστικό) kein großes Geheimnis zu verbergen scheint. Das ändert sich schlagartig beim Betrachten der übrigen Bilder, die sich mit dem aktuellen Zustand der Welt befassen und auch Zukunftsvisionen beinhalten: trotz heiterer Farben düster, fast beklemmend. Er habe hier bewusst auf Titel verzichtet, weil er die Interpretation durch den jeweiligen Betrachter nicht in eine bestimmte Richtung lenken wolle, sagt Doulgeridis. „Jeder soll sich freie Gedanken machen."

    Der Künstler mit deutschen Wurzeln wurde 1954 in Komotini (Hauptstadt der griechischen Region Ostmakedonien und Thrakien) geboren und hatte schon als kleines Kind „einen starken inneren Drang zum Malen". Seine ersten Pinsel bastelte er sich aus Pferdehaar, die ersten Farben mischte er selbst, beispielsweise aus Sand und Farbpigmenten, die zum Wäschefärben benutzt wurden.

    Auch in späteren Jahren experimentierte er immer wieder mit den „Zutaten" für seine Bilder. Seine erste Ausstellung hatte er als vielbeachteter Nachwuchskünstler mit 16 Jahren in der Hauptstadt Athen. In den Werken von Athanasios Doulgeridis, der seit rund zwei Jahren in Neu Wulmstorf wohnt, spiegeln sich hauptsächlich persönliche Erfahrungen und Erlebnisse wider.

    Die Ausstellung läuft noch bis Donnerstag, 9. Februar, und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses Neu Wulmstorf besucht werden. Der Eintritt ist frei. Wer Kontakt zu Athanasios Doulgeridis aufnehmen möchte, kann im Rathaus nachfragen.

Neuste Artikel

N-JOY the Party in Harburg – aber Harburg kam nicht

Diejenigen, die ihren Weg ins Festzelt zur N-JOY-Party gefunden hatten, kamen auf ihre Kosten und feierten augelassen mit N-JOY-Moderator Jens Hardeland, DJ Sonid und der Harburger Schützengilde. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Diejenigen, die da waren, hatten Spaß und haben Party gemacht. Aber es waren nur rund 200 Gäste, die die Gastge...

Weiterlesen

WM-Feeling in Harburgs neuem Beach Club

Im neuen Beach Club von HarbourTours.de lässt es sich gut chillen und WM schauen.

Harburg. Ja ist es denn wahr? Harburg hat wieder einen Beach Club! Was schon seit einiger Zeit immer wieder als Gerücht ...

Weiterlesen

Rieckhof lädt in den WM-Biergarten

Der gemütliche WM-Biergarten im Rieckhof lädt zum Fußballschauen ein.

Harburg. Das „Rieckhof-Stadion“ ist schon längst Legende: Zu jeder Welt- und Europameisterschaft verwandelt die Kult-Loc...

Weiterlesen

Kurz vor den Sommerferien: Anfang Juli: Flohmarkt an der Schule M…

Flohmarkt in Marmstorf. | Foto: ein

Marmstorf. Auf dem Schulgelände der Schule Marmstorf findet am Sonntag, 1. Juli, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr ein große...

Weiterlesen

Inserate

Krav Maga für Kids & Teens im Trust Gym

Der erfahrene Krav Maga-Trainer Nik Pavlou leitet das Krav Maga für Kids&Teens im Trust Gym.

Inserat. In der heutigen Zeit ist Mobbing und Gewalt unter Kindern und Jugendlichen immer mehr auf den Vormarsch und auc...

Der Mix macht´s – die Kreativschmiede I Heidi Lühr

GrafikDesign | Illustration | Fotografie | Kunst | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Inserat. Transparenz ist entscheidend, um Menschen zu erreichen. Jede Art von Kommunikation sollte berühren un...

Physiotherapie im Centrum klärt auf

Daniel Seiffert und Adrian Roesner begrüßen die Entwicklung zum gut informierten Patienten.

Inserat. Das Internet ist schon heute für viele der erste Anlaufpunkt, um Informationen zu erhalten und Fragen zu beantw...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierten Inhalte und Werbung zu. Detailierte Informationen darüber finden Sie in unserer Datenschutzerklärung:
Datenschutzerklärung