Handelshof
Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Rieckhof Eventplaner
Handy Welt
Trauerhaus Kirste Bestatungen
Club-Tanzschule Hädrich
Tanzschule Hädrich - Zeit zu Zweit

Bezirksamt

  • Ehemaliger Blumenmarkt: Und es passiert… nichts

    Harburg. Wenn es um die Nutzung des ehemaligen Blumenmarktes über dem Sand geht, dann verweist das Bezirksamt gerne auf das laufende Beweissicherungsverfahren gegen den vorherigen Pächter. Um dieses nicht zu gefährden, könne man beispielsweise den Plattenbelag nicht so herrichten, dass die Fläche ohne Unfallgefahr genutzt werden könne (besser-im-blick berichtete: Achtung Stolpergefahr? Bezirksamt erlaubt keine Nutzung des Blumenmarkts).

    Nur: Da läuft schon seit Längerem gar nichts. Das Verfahren ist, wie das Bezirksamt auf Nachfrage von besser-im-blick mitteilte, seit letztem Jahr ausgesetzt: „Mit Blick auf die Realisierung der Planungen von AVW, die einen Abriss des Gebäudes vorsehen, ist das Verfahren seit dem vergangenen Jahr nicht weiter betrieben worden, um diese Entwicklung abzuwarten.“

    An der Realisierung des geplanten Neubaus habe man „grundsätzlich keine Zweifel.“ Aber falls es doch nichts wird, wolle man sich vorsorglich absichern. „Eine entsprechende Sorgfalt wird mit Sicherheit auch von uns erwartet“, heißt es dazu aus dem Bezirksamt.

    Der Grund für die Verschleppung dürfte auch sein, dass der Bezirk befürchtet, auch bei einem gewonnen Verfahren vom Gegner keinen Cent sehen dürfte. Denn dem Vernehmen nach ist dieser insolvent. Man rechne, mit einem hohen fünfstelligen Betrag in Vorleistung treten zu müssen. Also wird abgewartet, ob sich die Causa Blumenmarkt nicht von selbst erledigt. Zu Lasten des Gastronomiebetriebs „Southside“, dem die Fläche nicht als Terrasse zur Verfügung steht und allen Harburgern, die dort gerne einmal wieder einen Kaffee über dem Sand genießen möchten.

  • Neue Sozialdezernentin: Linke haben Fragen zu ihrer Parteivergangenheit

    Harburg. Im Fall der neuen Harburger Sozialdezernentin legt DIE LINKE nach: Denn Anke Jobmann ist nicht nur für die CDU als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bürgerschaft tätig gewesen, sondern offensichtlich auch saß sie auch für die Partei Rechtsstaatliche Offensive PRO („Schill-Partei“) zwischen 2002 und 2004 in verschiedenen Gremien wie dem Landeswahlausschuss zu den Bezirkswahlen und dem Ausschuss zur Wahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht.

    In ihrem Lebenslauf, den das Bezirksamt der Bekanntgabe der Entscheidung beigefügt hatte, ist für den Zeitraum von 2002 bis 2004 lediglich „Wissenschaftliche Referentin in der Hamburgischen Bürgerschaft“ angegeben. Auch eine Online-Suchmaschinen-Recherche ergibt zu dieser Zeit nichts. Nur, wenn man in die Parlamentsdatenbank der Hamburgischen Bürgerschaft eintaucht, findet man mehr.

    Für DIE LINKE wirft die (zumindest damalige) Nähe zur PRO Fragen auf. „Die Regierungsbeteiligung der Partei Rechtsstaatliche Offensive war eines der dunkelsten Kapitel der neueren Geschichte unserer Stadt“, erklärt dazu Sabine Boeddinghaus, Abgeordnete aus Harburg und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Gerade die Jugendpolitik Schills war besonders rückwärtsgewandt, etwa mit der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in geschlossenen Heimen. Dass Frau Jobmann hier als Teil dieser Fraktion zuarbeitete, wirft zumindest viele Fragen auf, die lückenlos und transparent beantwortet werden müssen. Die äußerst zurückhaltende Informationspolitik des Bezirksamtsleiters ist da nicht nachvollziehbar.“ Boeddinghaus will nun mit einer Anfrage an den Senat Licht in die umstrittene Personalentscheidung bringen.

    Die Fraktion DIE LINKE in Harburg möchte ihre Fragen gerne mit Frau Jobmann klären. „Wir fordern Frau Jobmann nochmals auf, sich öffentlich den Fragen der Abgeordneten in der Bezirksversammlung Harburg zu stellen“, so André Lenthe, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE in der Harburger Bezirksversammlung. „Jede oder jeder hat eine Chance verdient und kann über die Jahre seine Ansichten und Positionen verändern. Doch wer in den Vergangenheit eine Haltung vertreten hat, die einer modernen und zukunftsweisenden Jugendpolitik diametral entgegensteht, muss sich zum Wohl unserer Kinder auch intensive Fragen gefallen lassen und glaubhaft Nachweis über seine Befähigung erbringen.“

    Für die SPD stellt die damalige Nähe der kommenden Sozialdezernentin kein Problem dar. „Ich habe Vertrauen in die Leute, die darüber befunden haben“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath auf Nachfrage von besser-im-blick. „Die PRO ist keine rechtsradikale Partei und nicht verboten gewesen.“ Heimath geht davon aus, dass sich Anke Jobmann in den Fraktionen vorstellen wird. „Ob in allen weiß ich nicht. Aber wir erwarten das.“ Dabei werde bestimmt auch nach dem Zeitraum 2002-2004 gefragt werden.

    Frau Jobmann war auf Nachfrage von besser-im-blick zu keiner Stellungnahme bereit. Sie habe die Stelle als Sozialdezernentin noch nicht angetreten und verwies auf das Bezirksamt. Wenn es bei ihrem Arbeitsbeginn in Harburg noch ein Thema sei, dann werde sie dazu etwas sagen.

  • Phoenix? Oder Phönix? Oder doch eher Fönix?

    Harburg. Was ist da denn nur passiert? Eigentlich – so könnte man annehmen – sollte das Harburger Bezirksamt wissen, wie man „Phoenix Gummiwerke“ richtig schreibt.

    Trotzdem hat sich der Fehlerteufel diabolischerweise auf einem Schild des Bezirksamtes eingeschlichen: 2013 wurde die Grünfläche zwischen An der Horeburg, Zitadellenstraße und Am Festungsgraben auf der Schlossinsel auf „Gebrüder-Cohen-Park“ getauft. Die Gebrüder Albrecht (geb. 1819) und Louis (geb. 1824) gründeten, so liest es sich auf dem Schild, 1856 eine Fabrik für Gummischuhe als ersten Industriestandort in Harburg, „aus der die Phönix Gummiwerke entstanden“.

    Peinlich – denn schließlich hat kaum ein anderes Unternehmen Harburg so geprägt wie das Werk mit dem markanten Schlot (auf dem im Übrigen ganz groß „Phoenix“ steht). Und dann gibt es für all diejenigen im Bezirksamt, die noch nicht um diesen Teil der Harburger Geschichte wissen, immerhin noch gleich nebenan das „Phoenix-Center“ und das Quartier „Phoenix-Viertel“. Sollte man also schon mal gelesen haben.

  • Wochenmarkt auf dem Sand: Markttoilette überraschend zu

    Harburg. Da staunten die Marktbeschicker und Besucher des Harburger Wochenmarktes am Sand heute morgen nicht schlecht: Mit einem Zettel am Eingang der Marktoilette unter dem ehemaligen Blumenmarkt wies das Bezirksamt darauf hin, dass die Toilettenanlage außer Betrieb sei und das WC im ersten Stock des Rathauses zur Verfügung stehe. Am Mittag wurden nun WC-Container auf dem Sand aufgestellt.

     

    Dieser Zettel des Bezirksamtes Harburg wies Marktbeschicker und -besucher darauf hin, dass die Markttoilette geschlossen ist. | Foto: Niels Kreller | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land
    Dieser Zettel des Bezirksamtes Harburg wies Marktbeschicker und -besucher darauf hin, dass die Markttoilette geschlossen ist. | Foto: Niels Kreller

    Offensichtlich hat der neue Betreiber der Marktoilette, die Stadtreinigung, das WC wegen Baufälligkeit geschlossen. Viele wundern sich, dass dieser Schritt so spät erfolgt, denn die darüber liegende Fläche des ehemaligen Blumenmarktes ist seit fast 2½ Jahren gesperrt – wegen Einsturzgefahr, wie das Bezirksamt den Schritt damals schon begründete.

     

    Was bleibt sind Fragen. Warum wurde die Marktoilette erst jetzt und erst durch den neuen Betreiber geschlossen, wenn das Bezirksamt schon seit langer Zeit von einer Einsturzgefahr ausging? Wurde die Gefahr für die Bürger vom Bezirksamt nicht gesehen? Oder gab es diese Einsturzgefahr gar nicht, sondern war sie nur vorgeschoben? Das Bezirksamt wird sich in dieser Angelegenheit noch Fragen gefallen lassen müssen.

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Neuste Artikel

Run auf die TUHH-Willkommenstasche

Fruen sich über die Willkommenstasche: die Erstemester der TUHH zusammen mit den Organisatoren. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Rekord: Zum achten Mal gaben die Technische Universität Harburg (TUHH),das Citymanagement, der Bezirk Harb...

Weiterlesen

"Klein, aber fein": Kunsthandwerkermarkt im Mühlenmuseu…

Moisburg. Mit dem Kunsthandwerkermarkt "Klein, aber fein" geht das Mühlenmuseum Moisburg in die Winterpause. Die le...

Weiterlesen

Handball: TVF spielt zu Hause erneut unentschieden

 Die TVF-Abwehr packte nur in der zweiten Halbzeit richtig zu. | Foto: ein

Fischbek. Es war das Duell der Oberligaabsteiger. Am vergangenen Samstag trennten sich in der Hamburg-Liga die Handballh...

Weiterlesen

Verkehrsunfall mit schwer verletzter Fußgängerin in Wilstorf

Wilstorf. Bei einem Verkehrsunfall ist gestern Nachmittag gegen 16.30 Uhr an der Winsener Straße in Wilstorf eine ...

Weiterlesen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.