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Schule

  • "Expedition auf die Kanaren" in der Falkenberghalle

    Neugraben-Fischbek. Das Oberstufenprofil „Natur und Umwelt“ der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg berichtet am Donnerstag, 6. April, ab 19 Uhr in der Falkenberghalle, Heidrand 5, in Neugraben im Rahmen der Vortragsreihe über eine Expedition auf die Kanarischen Inseln. Der Titel der rund 90-minütigen Veranstaltung ist „Ruta de los quimicos – Expedition auf die Kanaren“. Diese beinhaltet die Erlebnisse der Reisegruppe während der Studienfahrt sowie Informationen zu interessanten naturräumlichen Gegebenheiten der Kanaren. In der Pause werden erfrischende Getränke und weitere kleine Köstlichkeiten angeboten.

  • Bürgerbegehren „Yes We Swim“ für eine weitere Schwimmhalle in Harburg gestartet

    Harburg. Die Zahlen sind alarmierend: 59 Prozent der zehnjährigen Kinder sind laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hannover keine sicheren Schwimmer. Die Gründe dafür liegen nicht nur im familiären Bereich, sondern auch in der Schule. Während bei den über 60-jährigen noch 56 Prozent in der Grundschule das Schwimmen lernten, sind es bei den 14-29jährigen nur noch 36 Prozent. Mittlerweile haben laut der Studie nur noch 25 Prozent der Grundschulen einen Zugang zu einem Bad.

    In Hamburg gibt es Schwimmunterricht nur jeweils ein halbes Jahr in Jahrgang 3 und 4. Wer danach kein Jugendschwimmabzeichen hat, für den hält das System keine systematische Hilfe mehr bereit. „Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht. Alle Experten, Sportwissenschaftler und unsere Ausbilder sind sich einig, dass die Prüfungsanforderungen des Seepferdchens dafür zu gering sind“, so Achim Haag, Vizepräsident der DLRG.

    Diese Zahlen schlagen sich auch in einer traurigen Statistik nieder: 2016 stieg die Zahl der Ertrunkenen in Deutschland laut DLRG auf ein Zehnjahreshoch. Dramatisch ist der Anstieg bei den Kindern: Die Zahl der ertrunkenen Kinder bis 15 Jahre verdoppelte sich 2016 von 25 auf 46 nahezu. Bei den Badeunfällen ohne Todesfolge sieht es noch schlechter aus.

    Bürgerbegehren möchte ein weiteres Schwimmangebot in Harburg

    Auch in Harburg ist die Situation nicht akzeptabel – findet die Initiative „Yes We Swim“, die nun mit einem Bürgerbegehren ein weiteres Schwimmangebot in Harburg fordert. Zu einer geeigneten Schwimmhalle gehören laut den Initiatoren eine 25 Meter-Bahn, ausreichende Wassertiefe (5 Meter), Startblöcke, ein Sprungturm mit mindestens einem 1 Meter- und einem 3-Meter-Brett sowie hygienische und für (Vor-)Schulklassen ausgerichtete Umkleiden und Sanitäreinrichtungen. „Diese Voraussetzung bietet das MidSommerland-Bad nicht. Und umliegende Bäder sind schwer erreichbar, überlastet oder erst gar nicht ausreichend ausgestattet“, so die Initiative.

    Auch seien die Schwimmkurse in Harburg und Umgebung für Nichtschwimmer schon über Jahre hinaus ausgebucht. Dabei lautet die allgemeine Empfehlung, die Kinder mit spätestens drei Jahren für einen Schwimmkurs anzumelden.

    Bürgerbegehren läuft gut an

    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.
    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.

    Seit 2. Oktober wird gesammelt. So zum Beispiel am Samstag an der Ecke Sand/Hölertwiete. Und das erfolgreich: „Trotz des schlechten Wetters haben wir in zwei Stunden gut 500 Unterschriften gesammelt“, freute sich Mitinitiatorin Luiza Raguse. Nicht verwunderlich, denn eine weiteres Schwimmangebot ist auch aus weiteren Gründen erforderlich. Schließlich soll die Zahl der Einwohner im Bezirk in den nächsten Jahren deutlich wachsen.

    Bis zum 1. April 2018 hat die Initiative nun Zeit die erforderlichen 3.680 Unterschriften zu sammeln. Allerdings: Ein erfolgreiches Bürgerbegehren oder gar ein Bürgerentscheid ist für das Bezirksamt nicht bindend. Es hat lediglich den Charakter einer Empfehlung an die zuständige Fachbehörde.

    SPD-Fraktionschef Heimath: Zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren

    Aufgrund des Themas rechnet man aber mit deutlich mehr – um die 10.000. Und das mag ja auch genügend Druck auf die Politik ausüben, eine solche Schwimmmöglichkeit zu schaffen. Dieser Druck scheint auch nötig zu sein, wollen die Initiatoren Erfolg haben. Denn Harburgs SPD- Fraktionschef Jürgen Heimath hat dem Anliegen schon mehr oder weniger eine Absage erteilt. „Das Problem der Schwimmausbildung von Kindern begleitet uns schon länger“, so Heimath gegenüber besser-im-blick.

    Es sei zwar nicht perfekt, aber „seitens der Schule zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren.“ Die Situation der Kinder sei zwar verbesserungsbedürftig, das könne aber auch mit einem Ausbau der MidSommerland geschehen. „Die Schule muss dafür sorgen, dass der Schwimmunterricht ausreichend stattfindet“, sieht Heimath die Verantwortung für die Rahmenbedingungen nicht bei der Politik, sondern bei den Schulen und der Behörde.

    Wer unterschreiben oder gar selbst sammeln möchte, der kann sich die Unterschriftenliste als PDF hier herunterladen.

  • Hamburgs Süden swingt: Zwei Schulbands und die TU-Bigband SwingING. in der Eberthalle

    Heimfeld. "Hamburgs Süden swingt" heißt es am Freitag, 7. April (Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr), in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle. Dann gibt es eine dritte Auflage des 2015 gestarteten Bigband-Begegnungskonzerts. In diesem Jahr wartet die beliebte Veranstaltung mit einem besonderen Höhepunkt auf: Die renommierte Bigband der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), SwingING. ist mit dabei.

    In dem erstklassig besetzten Orchester spielen viele weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Solisten mit. Dazu gehört der schwedische Startrompeter Lennart Axelsson, der viele Jahre lang in der NDR-Bigband und im James-Last-Orchester musizierte. Die Bigband der TUHH, SwingING., unter der Leitung von Gero Weiland aus Marmstorf wird das Begegnungskonzert auf höchstes Niveau bringen. Erst vor wenigen Woche hatten die TU-Musiker bei ihrem Jubiläumskonzert an gleicher Stelle mehr als 1000 Zuschauer begeistert. Im Konzert "Hamburgs Süden swingt" spielen die TU-Musiker folgende Titel: "Perdido", "In The Mood", "I'm Beginning To See The Light", "I’ve Got You Under My Skin", "Groovin' Hard" und "They Can't Take That Away From Me".

    Als Gastgeber wird das Konzert durch die preisgekrönte Schul-Bigband des Friedrich-Ebert-Gymnasiums eröffnet. Unter der Leitung von Christoph Posselt erspielte sich die Band unter anderem beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ einen ersten Preis.

    Die vor fast fünf Jahrzehnten am Gymnasium Süderelbe gegründete Bigband Sidewinder, in der ambitionierte Hobbymusiker gemeinsam mit Nachwuchsmusikern spielen, wird unter der Leitung von Frank Meiller die große Spannbreite ihres Repertoires aus bekannten Swing-Titeln und modernen Arrangements präsentieren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

  • Lebendige Engelbek: Alle Mann an den Bach...

    Harburg. Das Bezirksamt Harburg richtete auch in diesem Jahr zusammen mit der Stadtteilgruppe Süd des NABU Hamburg sowie Schülerinnen und Schülern des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums den Engelbek-Sommer aus. Am Samstag, den 24. Juni 2017, wurde auf der Festwiese im Stadtpark südlich der Teiche ein großes Sommerfest für die Engelbek gefeiert.

    Auch Kettensägenschnitzer Sören Noffz aus Fleestedt war wieder vor Ort. | Foto: ein
    Auch Kettensägenschnitzer Sören Noffz aus Fleestedt war wieder vor Ort. | Foto: ein

    Den Besuchern wurde ein buntes Programm mit Aktivitäten, Unterhaltung und Informationen für Jung und Alt, Groß und Klein rund um die Themen Gewässer und Natur geboten. Die Führungen und Aktivitäten am Bach fanden großen Zuspruch – dabei gab es die Gelegenheit, die Arbeiten am Bach zu beobachten und sogar selbst mitzuwirken. Oder unter Anleitung durch Schüler die Wasserqualität sowie die Tierwelt in der Engelbek zu untersuchen. Derweil fanden auf der Festwiese verschiedene Spiele und Aktivitäten zu den Themen dieses Festtags statt - von Kindern für Kinder.

    Es gab auch etwas zu gewinnen: Die Spiele wurden mit einem Engelbek-Quiz in den Wettbewerb zum besten Engelbek-Kenner eingebunden – mit interessanten Preisen am Ende des Tages. wurden die Gewinner gekürt.

    Mit dabei war auch wieder der Fleestedter Kettensägen-Schnitzer und besser-im-blick-Fotograf Sören Noffz. Aus einem Baumstamm „befreite" Noffz mit seinen Kettensägen einen Troll. Von ihm stammen auch die Höpi-Waldgeisterfiguren. Die Engelbek entspringt im Höpen, und läuft durch das Harburger Randgebiet in die Außenmühle. Wer Noffz in Action sehen möchte, der kann dies auf dem Außenmühlenfest vom 11. bis 13. August tun. Dort schnitzt er wieder fleißig und bietet auf seiner Schnitzerbühne ein buntes Live-Musik-Programm.

  • Spielmannszug: Umzug nach über 100 Jahren Übungsbetrieb

    Harburg. Die Umstrukturierungen im Hamburger Schulwesen treffen nun auch Deutschlands ältesten Spielmannszug. Seit mehr als 100 Jahren bestreitet der Spielmannzug der Turnerschaft Harburg v. 1865 in den Räumen der Schule Kerschensteinerstraße seine Übungsabende. Nun steht die Schule aber vor großen Neuerungen: Das Gebäude wird umfassend renoviert und teilweise sogar abgerissen und neu gebaut. Die Schule Kerschensteinerstraße wird vorübergehend in der Sprachheilschule Baererstraße untergebracht und zieht dann in ihrem neuen Standort des Lessing-Gymnasiums am Schwarzenberg, und die Goethe-Schule-Harburg (GSH) wird die ehemaligen Räume beziehen.

    Der Musikalische Leiter Holger Peters bat die GSH um „Asyl“ in den jetzigen Räumlichkeiten der Schule für die Zeit des Übergangs. Auch wurde gebeten, in den Räumlichkeiten der Kerschensteinerstraße nach den Umbaumaßnahmen dort wieder den Übungsbetrieb aufzunehmen- allein, um die hundertjährige Tradition weiter fortführen zu können.

    Beides ist laut Auskunft des stellvertretenden Schulleiters Michael Knobloch nicht möglich. „Ich habe dem Spielmannszug leider kein Angebot für den Übungsbetrieb und die angefragte Lagerung von Equipment machen können, da wir während der Bauzeit keinen Zugang zum Gebäude der Grundschule haben werden“, sagte Knobloch gegenüber besser-im-blick. In den eigenen Musikräumen der GSH sei aufgrund des Ganztagsangebot und der Kooperation mit der Jugendmusikschule bin in die Abende hinein Betrieb, und auch Lagermöglichkeiten seien nicht vorhanden. „Nach der Neubau- und Sanierungsphase wird es auch im alten Gebäude der Grundschule keinen Musikraum mehr geben, den man für den Übungsbetrieb anbieten kann“, so Knobloch. Er bedauere dies und hoffe, dass der Spielmannszug einen anderen Übungsraum findet.

    Dies ist nun auch der Fall: Holger Peters hatte sich nach der Absage der GSH hilfesuchend an die Leiterin der Schule Kerschensteinerstraße, Banu Graf, gewandt. Trotz ihrer engen zukünftigen Räumlichkeiten hat sie sich sofort bereit erklärt und lässt den Spielmannszug mit ihrer Schule ziehen und stellt Übungsmöglichkeiten bereit. Trotzdem fragt sich Peters, ob die GSH, wenn sie schon in einem so großen Rahmen expandiere, dann wirklich nicht die Möglichkeit habe, dem Spielmannszug Übungsmöglichkeiten zu ermöglichen.

  • Winsen: Knapp 15 Millionen Euro für den Schul- und Kitaausbau

    Winsen. In der Hochbauabteilung der Stadt Winsen dreht sich in jüngster Zeit fast alles um den Ausbau der Schulen und Kindertagesstätten. Insgesamt fast 15 Millionen Euro investiert die Stadt Winsen seit 2015 Jahren in diesen Bereich. In der stolzen Summe sind die heiß ersehnten Neubauten der Sporthallen am Ilmer Barg und an der Alten Stadtschule noch nicht enthalten.

    Damit die Kinder nicht nur bis zum Mittag in den Grundschulen unterrichtet werden, sondern hier auch Mittag essen, Schulaufgaben erledigen und weitere Angebote nutzen können, mussten zusätzliche Räume gebaut oder vergrößert werden. Nur wenn jede Schule eine Mensa und entsprechende Raumkapazitäten hat, kann die von vielen Eltern gewünschte offene Ganztagsschule eingerichtet werden.

    So hat die Hanseschule eine Schulmensa für 470.000 Euro bekommen. Außerdem wurde der Lehrertrakt für 220.000 Euro umgebaut. Die „Schule im Borsteler Grund“ brauchte mehr Platz für die Nachmittagsbetreuung und in der Mensa. Sie hat außerdem eine Produktionsküche bekommen, in der das Mittagessen gekocht wird. Bis Mitte 2016 wurden hier 1,7 Millionen Euro investiert. Aufgrund der vielen neuen Erstklässler im „Borsteler Grund“ werden in den Sommerferien noch zwei zusätzliche Klassenräume in einer Raummodulanlage entstehen.

    Die Grundschule Luhdorf wurde um eine Nutzfläche von 1000 qm erweitert. Angesichts steigender Schülerzahlen ist sie jetzt eineinhalbzügig. Für insgesamt 3,28 Millionen Euro sind außer neuen Klassenräumen im Bestandsgebäude auch eine Schulmensa und Horträume für zwei Gruppen entstanden. In die vorhandene Raummodulanlage ist inzwischen eine zusätzliche Krippengruppe eingezogen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wird eine weitere Krippengruppe noch in der Kita Rote-Kreuz-Straße eingerichtet.

    Intensive Bautätigkeiten gab es auch an der Grund- und Oberschule Ilmer Barg. Hier ging es nicht nur um zusätzlichen Raumbedarf für die Ganztagsschule. Durch die Umwandlung der Haupt- in eine Oberschule ist die Schülerzahl gestiegen, so dass die Schule inzwischen dreizügig ist. Zusätzliche Klassen- und Fachräume mussten neu gebaut sowie die Schulmensa erweitert werden. Die Arbeiten für insgesamt 4,85 Millionen Euro sind inzwischen beendet. Trotzdem haben die Bauhandwerker hier noch einiges zu tun, der Ausbau der naturwissenschaftlichen Räume für 285.000 Euro soll noch im August abgeschlossen sein. Gleiches gilt für die Wiederherstellung der Bühne nach dem Wassereinbruch und für die Sanierung der Pausenhalle. Auf die heiß ersehnte neue Dei-Feld-Sporthalle müssen die Schüler noch bis Mitte 2019 warten. Die Kosten schlagen zusätzlich mit rund 4,8 Millionen Euro zu Buche.

    Auch die Sporthalle an der Alten Stadtschule kann nicht mehr mit akzeptablem Kostenaufwand saniert werden. Die Kosten für eine neue Zwei-Feldhalle mit Mehrzweckraum liegen bei 5,8 Millionen Euro, ein Förderantrag ist inzwischen eingereicht. Derweil werden im alten Schulgebäude die Fenster erneuert (380.000 Euro) und im September bekommt die Alte Stadtschule aufgrund der hohen Schülerzahlen für 490.000 Euro eine Raummodulanlage mit vier Unterrichtsräumen.

    Weitere Projekte im Schul- und Kitabereich stehen noch an. So wird bis August 2018 die Grundschule Pattensen zur Ganztagsgrundschule ausgebaut. Für 595.000 Euro wird eine Mensa mit Küche geschaffen sowie Räume für die Nachmittagsbetreuung. Dazu wird die derzeitige Hausmeisterwohnung umgebaut.

    Neu sind die Pläne für die Kita Winsener Wiesen für zwei Krippen- und zwei Elementargruppen. Die Fertigstellung des rund 2,46 Millionen Euro teuren Projekts ist im September 2018 vorgesehen.

    Außer den vielen Neubauten muss sich die Hochbauabteilung auch um die Sanierung bestehender Gebäude kümmern. Daher werden jetzt die Fenster im Rathaus ausgetauscht. Einschließlich der Fassadensanierung liegen die Kosten für den dritten und letzten Bauabschnitt bei 150.000 Euro.

  • Zukunft Stadt & Natur: „PflanzenWelten“ an der Grundschule Ramelsloh

    Ramelsloh. Der Grundschule Ramelsloh ist jetzt ein Hochbeet im Rahmen der bundesweiten Spendenaktion „PflanzenWelten“ übergeben worden. Die Schüler, Ortsbürgermeister Norbert Wilezich und Rektorin Brigitte Menapace nahmen ein Hochbeet von Dr. Arne Einhausen, Botschafter der Town & Country Stiftung und regionaler Town & Country Lizenz-Partner, entgegen.

    Mehr als 70 Hochbeete wurden 2016 deutschlandweit an Grundschulen gespendet. In diesem Jahr werden es noch deutlich mehr werden. So groß ist das Interesse der Schulen an einer solchen Spende. Zukunft Stadt & Natur, die Umwelt-Initiative der Town & Country Stiftung, engagiert sich mit den „PflanzenWelten“ im Themenkomplex Biologische Vielfalt. Anlass ist die von der UN ausgerufene „Dekade Biologische Vielfalt“, die noch bis 2020 läuft.

    Die Schüler der Grundschule Ramelsloh freuen sich über das Hochbeet, in dem sie nun Samen zu Pflanzen, Kräutern und Gemüse ziehen werden. Schulleiterin Menapace und ihre Kollegen werden in den kommenden Jahren vielen Schülern die Möglichkeit geben können, mit diesem „PflanzenWelten“-Hochbeet zu arbeiten.

    Durch die „PflanzenWelten“ bieten die Botschafter der Town & Country Stiftung bundesweit Schulen die Gelegenheit, ihren Schülern konkrete Erfahrungen mit Nutzpflanzen und Blumen zu ermöglichen. Hochbeete sind sehr beliebt, denn die Schüler können im Stehen arbeiten und ein guter Pflanzenwuchs – und damit ein sichtbarer Erfolg – ist in aller Regel gewährleistet. Außerdem ist ein Hochbeet immer auch ein schöner Anblick.

    Ramelslohs Ortsbürgermeister Norbert Wilezich freut sich über die Spende: „Die Arbeit mit der Natur ist eine wichtige Erfahrung für die Kinder, die die Schule nun noch besser ermöglichen kann. Ich selbst habe als Schüler im Schulgarten gearbeitet und profitiere noch heute davon. Eine Unterstützung dieser Arbeit ist uns daher natürlich sehr willkommen und ich bedanke mich im Namen der Gemeinde Seevetal und der Grundschule Ramelsloh bei der Umwelt-Initiative Zukunft Stadt & Natur und dem Stiftungs-Botschafter für diese Spende.“

    „Mit diesen Hochbeeten möchten wir die Kinder an Themen aus Natur und Umwelt heranführen“, so Arne Einhausen, der sich begeistert zeigt über die Reaktion der Schüler und Lehrer. „Den Kindern können hier unterschiedlichste Aufgaben und damit Verantwortung übertragen werden – ein toller, zugleich spielerischer Lernort, den wir an vielen Orten in Deutschland einrichten.“

    Das Hochbeet mit den Maßen 1,90 Meter x 1,20 Meter x 0,52 Meter aus stabilem und damit langlebigem Lärchenholz wurde in einer Behinderten-Werkstatt bei Dresden gefertigt. Auch die passende Befüllung mit Erde sowie ein Schneckenschutz, ein Nagergitter, eine Schutzfolie zur längeren Haltbarkeit des Hochbeetes, ein Buch zum Thema und einige Gartengeräte für kleine Hände sind Bestandteil dieses Spendenpaketes. Die Kinder hatten beim gemeinsamen Aufbau viel Spaß und haben dabei schon einige Erfahrungen sammeln können.

  • „Vive l‘amité franco-allemande“ - Schülergruppe aus Frankreich besuchte erneut Seevetal

    Hittfeld. „Bienvenue und Willkommen“ – in Seevetal wird weiter die deutsch-französische Freundschaft gelebt: Rund 30 französische Schülerinnen und Schüler besuchten bis zum 2. Mai auf Einladung des Gymnasiums Hittfeld die Gemeinde Seevetal. Verwaltungsvize Dirk ter Horst hieß die Schülergruppe mit ihren deutschen Gastgeberinnen und Gastgebern jetzt im Rathaus der Gemeinde Seevetal willkommen.

    Der interkulturelle Austausch zwischen dem Hittfelder Gymnasium und dem Cité Scolaire der südfranzösischen Stadt Marmande läuft inzwischen erfolgreich seit mehr als 30 Jahren. Für die französischen Gäste wurde ein vielfältiges Programm zusammengestellt. In Hamburg besuchten die Gäste unter anderem die Kunsthalle und die Plaza der Elbphilharmonie. Außer gemeinsamen Schulbesuchen fuhren die französischen Schüler Zeit nach St. Peter-Ording und entdeckten dort das Multimar-Wattenforum. Außerdem stand ein Ausflug nach Lübeck auf dem Programm.

    Die Besucher aus dem Lot-et-Garonne nehmen viele neue Eindrücke, Freundschaften und Spracherfahrung mit nach Hause. Die Betreuung des Austausches lag auf deutscher Seite in den Händen der Gymnasial-Lehrerin Bettina Kühl. Begleitet wurde Sie durch Schulleiter Stefan Weinreich. Die französische Gruppe wurde erneut angeführt von Geneviève Larrivière, die seit 2000 Leiterin des Austausches ist. Begleitet wurde sie von der Schulleiterin Marie-Charlotte Bouthier, Fabienne Geoffroy und Tarik Fourkane.

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