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Schule

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  • "Expedition auf die Kanaren" in der Falkenberghalle

    Neugraben-Fischbek. Das Oberstufenprofil „Natur und Umwelt“ der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg berichtet am Donnerstag, 6. April, ab 19 Uhr in der Falkenberghalle, Heidrand 5, in Neugraben im Rahmen der Vortragsreihe über eine Expedition auf die Kanarischen Inseln. Der Titel der rund 90-minütigen Veranstaltung ist „Ruta de los quimicos – Expedition auf die Kanaren“. Diese beinhaltet die Erlebnisse der Reisegruppe während der Studienfahrt sowie Informationen zu interessanten naturräumlichen Gegebenheiten der Kanaren. In der Pause werden erfrischende Getränke und weitere kleine Köstlichkeiten angeboten.

  • „Vive l‘amité franco-allemande“ - Schülergruppe aus Frankreich besuchte erneut Seevetal

    Hittfeld. „Bienvenue und Willkommen“ – in Seevetal wird weiter die deutsch-französische Freundschaft gelebt: Rund 30 französische Schülerinnen und Schüler besuchten bis zum 2. Mai auf Einladung des Gymnasiums Hittfeld die Gemeinde Seevetal. Verwaltungsvize Dirk ter Horst hieß die Schülergruppe mit ihren deutschen Gastgeberinnen und Gastgebern jetzt im Rathaus der Gemeinde Seevetal willkommen.

    Der interkulturelle Austausch zwischen dem Hittfelder Gymnasium und dem Cité Scolaire der südfranzösischen Stadt Marmande läuft inzwischen erfolgreich seit mehr als 30 Jahren. Für die französischen Gäste wurde ein vielfältiges Programm zusammengestellt. In Hamburg besuchten die Gäste unter anderem die Kunsthalle und die Plaza der Elbphilharmonie. Außer gemeinsamen Schulbesuchen fuhren die französischen Schüler Zeit nach St. Peter-Ording und entdeckten dort das Multimar-Wattenforum. Außerdem stand ein Ausflug nach Lübeck auf dem Programm.

    Die Besucher aus dem Lot-et-Garonne nehmen viele neue Eindrücke, Freundschaften und Spracherfahrung mit nach Hause. Die Betreuung des Austausches lag auf deutscher Seite in den Händen der Gymnasial-Lehrerin Bettina Kühl. Begleitet wurde Sie durch Schulleiter Stefan Weinreich. Die französische Gruppe wurde erneut angeführt von Geneviève Larrivière, die seit 2000 Leiterin des Austausches ist. Begleitet wurde sie von der Schulleiterin Marie-Charlotte Bouthier, Fabienne Geoffroy und Tarik Fourkane.

  • Bürgerbegehren „Yes We Swim“ für eine weitere Schwimmhalle in Harburg gestartet

    Harburg. Die Zahlen sind alarmierend: 59 Prozent der zehnjährigen Kinder sind laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hannover keine sicheren Schwimmer. Die Gründe dafür liegen nicht nur im familiären Bereich, sondern auch in der Schule. Während bei den über 60-jährigen noch 56 Prozent in der Grundschule das Schwimmen lernten, sind es bei den 14-29jährigen nur noch 36 Prozent. Mittlerweile haben laut der Studie nur noch 25 Prozent der Grundschulen einen Zugang zu einem Bad.

    In Hamburg gibt es Schwimmunterricht nur jeweils ein halbes Jahr in Jahrgang 3 und 4. Wer danach kein Jugendschwimmabzeichen hat, für den hält das System keine systematische Hilfe mehr bereit. „Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht. Alle Experten, Sportwissenschaftler und unsere Ausbilder sind sich einig, dass die Prüfungsanforderungen des Seepferdchens dafür zu gering sind“, so Achim Haag, Vizepräsident der DLRG.

    Diese Zahlen schlagen sich auch in einer traurigen Statistik nieder: 2016 stieg die Zahl der Ertrunkenen in Deutschland laut DLRG auf ein Zehnjahreshoch. Dramatisch ist der Anstieg bei den Kindern: Die Zahl der ertrunkenen Kinder bis 15 Jahre verdoppelte sich 2016 von 25 auf 46 nahezu. Bei den Badeunfällen ohne Todesfolge sieht es noch schlechter aus.

    Bürgerbegehren möchte ein weiteres Schwimmangebot in Harburg

    Auch in Harburg ist die Situation nicht akzeptabel – findet die Initiative „Yes We Swim“, die nun mit einem Bürgerbegehren ein weiteres Schwimmangebot in Harburg fordert. Zu einer geeigneten Schwimmhalle gehören laut den Initiatoren eine 25 Meter-Bahn, ausreichende Wassertiefe (5 Meter), Startblöcke, ein Sprungturm mit mindestens einem 1 Meter- und einem 3-Meter-Brett sowie hygienische und für (Vor-)Schulklassen ausgerichtete Umkleiden und Sanitäreinrichtungen. „Diese Voraussetzung bietet das MidSommerland-Bad nicht. Und umliegende Bäder sind schwer erreichbar, überlastet oder erst gar nicht ausreichend ausgestattet“, so die Initiative.

    Auch seien die Schwimmkurse in Harburg und Umgebung für Nichtschwimmer schon über Jahre hinaus ausgebucht. Dabei lautet die allgemeine Empfehlung, die Kinder mit spätestens drei Jahren für einen Schwimmkurs anzumelden.

    Bürgerbegehren läuft gut an

    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.
    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.

    Seit 2. Oktober wird gesammelt. So zum Beispiel am Samstag an der Ecke Sand/Hölertwiete. Und das erfolgreich: „Trotz des schlechten Wetters haben wir in zwei Stunden gut 500 Unterschriften gesammelt“, freute sich Mitinitiatorin Luiza Raguse. Nicht verwunderlich, denn eine weiteres Schwimmangebot ist auch aus weiteren Gründen erforderlich. Schließlich soll die Zahl der Einwohner im Bezirk in den nächsten Jahren deutlich wachsen.

    Bis zum 1. April 2018 hat die Initiative nun Zeit die erforderlichen 3.680 Unterschriften zu sammeln. Allerdings: Ein erfolgreiches Bürgerbegehren oder gar ein Bürgerentscheid ist für das Bezirksamt nicht bindend. Es hat lediglich den Charakter einer Empfehlung an die zuständige Fachbehörde.

    SPD-Fraktionschef Heimath: Zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren

    Aufgrund des Themas rechnet man aber mit deutlich mehr – um die 10.000. Und das mag ja auch genügend Druck auf die Politik ausüben, eine solche Schwimmmöglichkeit zu schaffen. Dieser Druck scheint auch nötig zu sein, wollen die Initiatoren Erfolg haben. Denn Harburgs SPD- Fraktionschef Jürgen Heimath hat dem Anliegen schon mehr oder weniger eine Absage erteilt. „Das Problem der Schwimmausbildung von Kindern begleitet uns schon länger“, so Heimath gegenüber besser-im-blick.

    Es sei zwar nicht perfekt, aber „seitens der Schule zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren.“ Die Situation der Kinder sei zwar verbesserungsbedürftig, das könne aber auch mit einem Ausbau der MidSommerland geschehen. „Die Schule muss dafür sorgen, dass der Schwimmunterricht ausreichend stattfindet“, sieht Heimath die Verantwortung für die Rahmenbedingungen nicht bei der Politik, sondern bei den Schulen und der Behörde.

    Wer unterschreiben oder gar selbst sammeln möchte, der kann sich die Unterschriftenliste als PDF hier herunterladen.

  • Debatte um Bürgerbegehren „Yes We Swim“ in der Bezirksversammlung

    Harburg. Das Bürgerbegehren „Yes We Swim“, das eine neue Schwimmmöglichkeit in Harburg fordert, war Thema der Aktuellen Stunde am Dienstag in der Bezirksversammlung. Damit soll das Schulschwimmen verbessert werden. Denn immer mehr Kinder können am Ende der Grundschulzeit nicht ausreichend schwimmen. Da kann es nicht sein, dass die Kinder auch noch aus Harburg nach Neugraben oder Wilhelmsburg für den Unterricht fahren müssen – findet die Initiative (besser-im-blick-berichtete: Bürgerbegehren „Yes We Swim“ für eine weitere Schwimmhalle in Harburg gestartet).

    Eigentlich sind in der Harburger Bezirksversammlung alle für das Bürgerbegehren. Außer der stärksten Fraktion, der SPD. Diese hatte schon im Vorwege durch ihren Fraktionsvorsitzenden Jürgen Heimath bekunden lassen, dass sie es durchaus für ausreichend und zumutbar hält, dass die Kinder während der Schulzeit die Wege nach Neugraben und Wilhelmsburg auf sich nehmen müssen. Aber, so betonte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Claudia Loss, sei der SPD-Fraktion das Schwimmen selbstverständlich sehr wichtig. Man habe auch – seit man also die SPD also Olaf Scholz – wieder Regierung in Hamburg sei, viel Geld da reingesteckt und ein neues Konzept auf den Weg gebracht. „Natürlich kann man sich Schwimmbäder überall in der Stadt wünschen, aber es gibt auch kein Grundrecht auf ein fußläufiges Schwimmbad“, so Loss.

    André Lenteh von den Linken forderte CDU-Chef Ralf-Dieter Foscher auf, in der Sache um das Bürgerbegehren
    André Lenthe von den Linken forderte CDU-Chef Ralf-Dieter Fischer auf, in der Sache um das Bürgerbegehren "Yes We Swim" bissiger zu werden. | Foto: Niels Kreller

    Linke: schwimmen ist eine soziale Frage

    Ganz anders sah dies André Lenthe, stellvertretender Fraktionsvorsitzender Die Linke, die das Thema eingebracht hatte. Er verwies darauf, dass Harburg durchzogen ist mit Wasser. „Neben der Süderelbe und der Außenmühle gibt es zahlreiche kleine Seen, Flüsse, Bäche und Wettern. Die Fähigkeit das Schwimmen zu erlernen kann also Lebenswichtig sein!“ Er berichtete, was ihm seine 10-jährige Nichte vom Schulschwimmen erzählt habe. Dass sie nur 10 Minuten hätten, sich umzuziehen um dann ein paar Schwimmübungen zu machen. Die Duschen und Umkleiden seien oft schon (oder immer noch) von anderen Schülern belegt und dreckig. Meistens schafften sie es nicht einmal, die Haare zu trocknen.

    „Schwimmen lernen oder schwimmen zu gehen ist auch eine soziale Frage“, so Lenthe und verwies auf eine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft. „In den Schulen, in denen vor allem Kinder aus einkommensschwachen und armen Familien sind, können 80 Prozent der Kinder fast gar nicht schwimmen, und 42 Prozent können überhaupt nicht schwimmen. In den edlen Stadtteilen unserer Stadt, in denen die Reichen wohnen, in denen die wohnen, denen es gut geht, die auf der Sonnenseite sind, ist es fast genau umgekehrt.“

    Unterstützung bekam Lenthe von ungewohnter Seite: CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer erklärte, dass die CDU das Bürgerbegehren Rückhaltlos unterstütze. Das Pinguin-Abzeichen, wie es das Bäderland Hamburg verleihe, sei ebenso wie das Seepferdchen nicht ausreichend. „Die DLRG sagt Bronze“, so Fischer.

    Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss die Bezirksversammlung noch einstimmig einen Antrag der Großen Koalition. Nun sollen sachkundige Vertreter der DLRG, des Hamburger Schwimmverbandes e.V. sowie der Schulbehörde und von Bäderland Hamburg in den Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeitgestaltung eingeladen werden, um dort über die Situation im Bezirk zu informieren und ihre Vorschläge zu unterbreiten. Dass ein solcher Berichtsantrag den Linken nicht reicht, machte André Lenthe zum Schluss der Aktuellen Stunde der CDU deutlich. „Herr Fischer, geben sie doch jetzt noch nicht auf. Sie sind doch ein Terrier, beißen sie mal zu“, rief Lenthe dem CDU-Fraktionsvorsitzenden zu, der dafür bekannt ist, öfter mal mit markigen Worten in die Schlacht zu ziehen. Fischer quittierte die Aufforderung mit einem lachenden „Terrier ist zu klein – Deutsche Dogge!“ Man wird sehen, was zutrifft.

  • Freitag Tag der offenen Tür in der Katholischen Schule Harburg

    Harburg. Der Stadtteilschulzweig der Katholischen Schule Harburg lädt für Freitag, 19. Januar, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür am Standort Julius-Ludowieg Straße 89 ein. Interessierte Kinder und deren Eltern, vor allem die zukünftigen Fünftklässler, sind morgen Nachmittag herzlich eingeladen, sich über das Angebot und die Unterrichtskonzepte unserer Schule zu informieren. In der Stadtteilschule können alle Schulabschlüsse (Erster Allgemeinbildender Schulabschluss in Klassr 9 und/oder 10, Mittlerer Schulabschluss in Klasse 10 und ggf. Abitur in Klasse 13) erreicht werden.

    Katrin Hoppmann (stellvertretende Schulleitung): "An der KSH nehmen wir das Kind in seiner Einzigartigkeit an und unterstützen es vielfältig entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten. Der Schulalltag ist daher durch einen breit gefächerten Projektunterricht und das Lernbüro offen und individuell gestaltet."

  • Hamburgs Süden swingt: Zwei Schulbands und die TU-Bigband SwingING. in der Eberthalle

    Heimfeld. "Hamburgs Süden swingt" heißt es am Freitag, 7. April (Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr), in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle. Dann gibt es eine dritte Auflage des 2015 gestarteten Bigband-Begegnungskonzerts. In diesem Jahr wartet die beliebte Veranstaltung mit einem besonderen Höhepunkt auf: Die renommierte Bigband der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), SwingING. ist mit dabei.

    In dem erstklassig besetzten Orchester spielen viele weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Solisten mit. Dazu gehört der schwedische Startrompeter Lennart Axelsson, der viele Jahre lang in der NDR-Bigband und im James-Last-Orchester musizierte. Die Bigband der TUHH, SwingING., unter der Leitung von Gero Weiland aus Marmstorf wird das Begegnungskonzert auf höchstes Niveau bringen. Erst vor wenigen Woche hatten die TU-Musiker bei ihrem Jubiläumskonzert an gleicher Stelle mehr als 1000 Zuschauer begeistert. Im Konzert "Hamburgs Süden swingt" spielen die TU-Musiker folgende Titel: "Perdido", "In The Mood", "I'm Beginning To See The Light", "I’ve Got You Under My Skin", "Groovin' Hard" und "They Can't Take That Away From Me".

    Als Gastgeber wird das Konzert durch die preisgekrönte Schul-Bigband des Friedrich-Ebert-Gymnasiums eröffnet. Unter der Leitung von Christoph Posselt erspielte sich die Band unter anderem beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ einen ersten Preis.

    Die vor fast fünf Jahrzehnten am Gymnasium Süderelbe gegründete Bigband Sidewinder, in der ambitionierte Hobbymusiker gemeinsam mit Nachwuchsmusikern spielen, wird unter der Leitung von Frank Meiller die große Spannbreite ihres Repertoires aus bekannten Swing-Titeln und modernen Arrangements präsentieren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

  • Hereinspaziert: Die Goethe Schule Harburg (GSH) öffnet ihre Türen

    Harburg. Am Freitag, 19. Januar, findet in der Goethe Schule Harburg (GSH), Eißendorfer Straße 26, in der Zeit von 16 bis 19 Uhr die ebenso traditionelle wie beliebte Veranstaltung GSH im Blickpunkt - anderswo auch "Tag der offenen Tür" genannt - statt. An diesem Nachmittag öffnet die Schule ihre Türen und stellt das Haus in seiner gesamten Vielfalt und besonderen Einzigartigkeit vor.

    Eingeladen dazu sind alle alle Schülerinnen und Schüler, die derzeit noch die 4. Klassen besuchen, ihre Eltern sowie alle Interessierte ein. Die Begrüßung findet um 16 Uhr in der Aula der Schule statt. Geplant sind dabei folgende Angebote:
    • zentrale Informationsveranstaltung: ausführliche Informationen durch die Schulleitung (Auftakt ab 16 Uhr), ein Schnupperunterricht, zu dem die GSH-Fünftklässler mit ihren Tutoren einladen (während der zentralen Informationsveranstaltung), Messestand in der Aula (ab ungefähr 17:30 Uhr) persönliches Gespräch mit Mitgliedern der Schulleitung, Informationen zu den Nachmittagsangeboten, zum Fördern und vieles mehr, Kennenlernen der Schulgebäude, zahlreiche kleinere Gelegenheiten zum Mitmachen und Kennenlernen von anderen Klassen aus den Jahrgängen 7 bis 13, Gespräche mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern der Schule.

    Für Getränke und kleinere Speisen ist gesorgt.

  • Hiobsbotschaft: Alle drei katholischen Schulen südlich der Elbe von Schließung bedroht

    Harburg/Neugraben. „Lasset die Kinder zu mir kommen“, so steht es im Matthäus-Evangelium in Kapitel 19, Vers 14. In Harburg wird das in Zukunft nicht mehr so sein – zumindest dann, wenn die Kinder auf eine katholische Schule gehen wollen. Denn das Erzbistum Hamburg hat am Freitag bekannt gegeben, dass in Harburg und Neugraben alle drei von der katholischen Kirche betriebenen Schulen schließen sollen – wegen hoher Schulden des Erzbistums.

    Für das Niels-Stensen-Gymnasium in der Alten Feuerwache in der Hastedtstraße ist das Aus beschlossen. | Foto: Homepage NSG
    Für das Niels-Stensen-Gymnasium in der Alten Feuerwache in der Hastedtstraße ist das Aus beschlossen. | Foto: Homepage NSG

    Fest steht das Aus für das Niels-Stensen-Gymnasiums in der Hastedtstraße. Von der Schließung bedroht sind auch die Katholische Schule Harburg und die Katholische Schule Neugraben. Hier steht das Erzbistum noch in Verhandlungen mit der Stadt um Zuwendungen. Erst am Donnerstagabend wurden die Schulen von dieser Entscheidung informiert. Schock und Trauer sitzen nicht nur bei den Lehrern, Schülern, Eltern und den Kirchengemeinden St.Maria-St.Joseph in Harburg und Heilig Kreuz in Neugraben tief. Auch viele Harburger zeigen sich entsetzt. „Ich bin tief entsetzt über diese Vorgehensweise des EB! Diese Schule ist so toll!“, schreibt zum Beispiel Holger Adler auf der facebook-Seite des Niels-Stensen-Gymnasiums. Auch deutliche Kritik an der Entscheidung, die auf einer Studie der Unternehmensberatung Ernst&Young basiert, wird laut: „Man kann weder eine kirchliche Einrichtung noch eine Schule wie ein Wirtschaftsunternehmen betrachten. Genau das ist hier aber passiert! Die armen Schüler, die jetzt vor der Unsicherheit stehen, wie es weitergeht!“, meint Eva Winkler auf facebook zur Schließung.

    Harburger Politiker fordern Umdenken

    Auch Politiker melden sich zu Wort. Die Harburgerin und Hamburger Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) fordert das Erzbistum auf, seine Entscheidung zu überdenken. „Das enttäuscht mich. Es steht in keinem Verhältnis zur Gemeindearbeit vor Ort und den sehr guten Leistungen der betroffenen Schulen. Ich fordere das Erzbistum auf, mit den betroffenen Kollegien und Familien sowie der Stadt in einen Dialog zu treten, um Wege zu finden, mindestens einen Grundschulstandort und eine Perspektive für eine weiterführende Schule zu erhalten“, sagt sie in einem Statement. Die Harburger CDU-Abgeordnete in der Bürgerschaft Birgit Stöver sieht eine Mitschuld bei der Stadt Hamburg. Diese habe durch jahrelange mangelnde Finanzierung den „Kahlschlag“ mitverursacht. „Ich erwarte, dass von diesem Kahlschlag in der Harburger Schullandschaft schleunigst wieder Abstand genommen wird“, so Stöver.

    Entscheidung hat massive Auswirkungen auf Gemeindearbeit

    "Das hat massive Auswirkungen auf die Gemeindearbeit", so Diakon Lutz Neugebauer. | Foto: Niels Kreller

    Die Tragweite der Schließungen ist aber noch viel größer. „Das wird auch massive Auswirkungen auf die Gemeindearbeit haben. Ein großer Teil der Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Musik sind Lehrer, Schüler oder deren Eltern“, erläutert Lutz Neugebauer, Diakon der Gemeinde St.Maria-St-Joseph. Mit dem Wegfall der Schulen werde auch die Kommunikation schwieriger. Betroffen seien dadurch beispielsweise auch die Sternsinger, die noch vor kurzem durch Harburg gezogen sind, um den Segensspruch an die Häuser zu schreiben und für das Kindermissionswerk zu sammeln. Aktuell kommt viel Arbeit auf die Kirchengemeinden zu. „Wir müssen uns jetzt erst einmal um die Lehrer und Schüler kümmern, die von dieser Entscheidung betroffen sind und pastorale Trauerarbeit leisten, um das zu bewältigen“, so Neugebauer.

    Samstag Protestaktion gegen die Schließung

    Protest ist am Samstag, 20. Januar, geplant: Um 18 Uhr findet die Vorabendmesse im Mariendom statt und anschließend gibt es eine Versammlung auf dem Domplatz. Dort sollen 13 weiße und acht rote Kerzen angezündet werden – „Ein Licht für die Katholischen Schulen“.

  • Lebendige Engelbek: Alle Mann an den Bach...

    Harburg. Das Bezirksamt Harburg richtete auch in diesem Jahr zusammen mit der Stadtteilgruppe Süd des NABU Hamburg sowie Schülerinnen und Schülern des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums den Engelbek-Sommer aus. Am Samstag, den 24. Juni 2017, wurde auf der Festwiese im Stadtpark südlich der Teiche ein großes Sommerfest für die Engelbek gefeiert.

    Auch Kettensägenschnitzer Sören Noffz aus Fleestedt war wieder vor Ort. | Foto: ein
    Auch Kettensägenschnitzer Sören Noffz aus Fleestedt war wieder vor Ort. | Foto: ein

    Den Besuchern wurde ein buntes Programm mit Aktivitäten, Unterhaltung und Informationen für Jung und Alt, Groß und Klein rund um die Themen Gewässer und Natur geboten. Die Führungen und Aktivitäten am Bach fanden großen Zuspruch – dabei gab es die Gelegenheit, die Arbeiten am Bach zu beobachten und sogar selbst mitzuwirken. Oder unter Anleitung durch Schüler die Wasserqualität sowie die Tierwelt in der Engelbek zu untersuchen. Derweil fanden auf der Festwiese verschiedene Spiele und Aktivitäten zu den Themen dieses Festtags statt - von Kindern für Kinder.

    Es gab auch etwas zu gewinnen: Die Spiele wurden mit einem Engelbek-Quiz in den Wettbewerb zum besten Engelbek-Kenner eingebunden – mit interessanten Preisen am Ende des Tages. wurden die Gewinner gekürt.

    Mit dabei war auch wieder der Fleestedter Kettensägen-Schnitzer und besser-im-blick-Fotograf Sören Noffz. Aus einem Baumstamm „befreite" Noffz mit seinen Kettensägen einen Troll. Von ihm stammen auch die Höpi-Waldgeisterfiguren. Die Engelbek entspringt im Höpen, und läuft durch das Harburger Randgebiet in die Außenmühle. Wer Noffz in Action sehen möchte, der kann dies auf dem Außenmühlenfest vom 11. bis 13. August tun. Dort schnitzt er wieder fleißig und bietet auf seiner Schnitzerbühne ein buntes Live-Musik-Programm.

  • Schulschließungen: Fährt das „Unternehmen Erzbistum Hamburg“ an die Wand?

    Harburg. „Wenn das Erzbistum eine GmbH wäre, dann müssten wir Insolvenz anmelden!“ So schilderte Ansgar Thim, Generalvikar des Erzbistums Hamburg, auf der Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung und Integration der Bezirksversammlung am Dienstagabend im Rieckhof die Lage. Es sind der Pensionsfonds der verbeamteten Lehrer und die nötigen Investitionen in marode Schulgebäude, die zum Beschluss der Schließung von bis zu acht katholischen Schulen geführt hätten. Bei der Übernahme des bis dato eigenständigen Schulverbandes in das Erzbistum habe man nicht gewusst, wie viel an Investitionen wirklich getätigt werden müsse. Grundlage für die schnelle Entscheidung ist ein Gutachten der Unternehmensberatung Ernst&Young. Wenn man jetzt nicht sofort handle, seien vielleicht nicht acht sondern mehr Schulen, die in einem Jahr geschlossen werden müssten.

    Kirche sucht nach Investoren ohne Gegenleistung

    Generalvikar Ansgar Thim versuchte sich im Rieckhof mit Rechtfertigungen. | Foto: Niels Kreller
    Generalvikar Ansgar Thim versuchte sich im Rieckhof mit Rechtfertigungen. | Foto: Niels Kreller

    In Harburg trifft es nach dem Willen des Erzbistums auf jeden Fall das Niels Stensen Gymnasium in Harburg (NSG). Für die Katholischen Schulen Harburg und Neugraben gibt es ein Moratorium - die Schließung soll verhindert werden. Dafür sucht das Erzbistum nun Investoren, die fehlenden Millionen für benötigte Investitionen tragen – allerdings möchte die Kirche die Trägerschaft behalten. Man stehe aber, erklärte Thim auf Nachfrage des CDU-Abgeordneten Uwe Schneider, mit der am vergangenen Freitag gegründeten Schulgenossenschaft in Kontakt. Auch müsse man in der Bischofskonferenz diskutieren, ob reichere Bistümer sich solidarisch an der Finanzierung beteiligen.

    Vor rund 150 Besuchern und Bezirkspolitikern musste Thim zugeben, dass man im Erzbistum seit rund 20 Jahren von der Schieflage wisse. Eine Maßnahme zur Sanierung sei das Anheben des Schulgeldes. „Sozialverträglich“, wie Dr. Anne Hutmacher, Referatsleiterin Schulaufsicht des Erzbistums erklärte. Denn im Moment zahle im Durchschnitt jeder Schüler einer katholischen Schule 48 Euro im Monat. Gedeckelt sei der nach Einkommen gestaffelte Betrag bei 100 Euro – bis zu 200 Euro im Monat sind in Hamburg möglich. Alle drei Harburger Schulen liegen in ihrem Schnitt unter dem Landesdurchschnitt von 48 Euro.

    Schulschließungen erst der Anfang?

    Ob auch andere Gebäude des Erzbistums von Schließung oder Verkauf bedroht seien, wollte Sebahattin Arras, Abgeordneter der Linken wissen - schließlich ginge es in dem der Sitzung zugrunde liegenden Antrag der GroKo auch um diese Frage. Bei der Antwort Thims ging ein ungläubiges Raunen durch die Reihen. Denn die Kirche habe, so Thim, gar keinen genauen Überblick über Gebäude und Grundstücke, die der Kirche gehören. Den werde es aber geben, versprach er, konnte aber schon kundtun, dass es zwar keine Schließung von Kitas geben würde, Gemeindehäuser aber wohl schon.

    „Sie haben keine Struktur“

    Die Harburger waren über solch dargelegte Schlampigkeit im Umgang mit Lehrern, Schülern, Eltern und Gemeinden empört. „Sie haben ein Wirtschaftsgebaren an den Tag gelegt, das man hier sonst nur vom HSV kennt“, wetterte Thomas Schlamp, Vater zweier Schüler des NSG. Er habe keine wirklichen Argumente gehört, so Henning Reh. Es komme immer nur „Das Invest lohnt sich nicht, weil sich das Invest nicht lohnt.“ Jaques Coste, Schulsprecher des NSG, stellte Thim und Hutmacher ein vernichtendes Zeugnis aus. „Wenn ich Ihr Lehrer wäre und Sie mir diesen Aufsatz abgegeben hätten, hätte ich Logik daneben geschrieben. Sie haben keine Struktur“, stellte er sachlich fest. Mehrfach wurde auch – unter Beifall – vor einer Austrittswelle gewarnt.

    Meine Meinung: Die Schäfchen müssen mehr Wölfe werden

    Kommentar. Das Erzbistum Hamburg sieht sich offenbar als Unternehmen. Deshalb hat es auch eine Unternehmensberatung beauftragt, sich mit der (hausgemachten) Finanzmisere zu befassen. Und deshalb befindet sich dieser Artikel bei uns auch in der Rubrik „Wirtschaft“.

    Die Unternehmensberater von Ernst&Young haben betriebswirtschaftliche Empfehlungen abgegeben. Denn nichts anderes sind die angekündigten Schulschließungen. „Gesundschrumpfen“ nennt man das. Dabei werden die unrentabelsten Teile des Konzerns abgewickelt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass alle drei Harburger Schulen unterdurchschnittliche Schulgeldeinnahmen zu verzeichnen haben.

    Die hausgemachte und seit Jahren bekannte wirtschaftliche Schieflage (Auch Generalvikar Thim gab am Dienstag zu, seit Jahren davon gewusst zu haben) wird auf dem Rücken von Lehrern, Schülern, Eltern und den Gemeinden ausgetragen – und keiner der Verantwortlichen ist bereit, persönliche Konsequenzen zu ziehen. Stattdessen erklären sie den Leidtragenden, wie schlimm auch sie das alles finden.

    Thim&Co können froh sein, dass das Erzbistum keine GmbH ist. Denn wenn es das wäre, dann wäre es nicht nur insolvent, sondern einige stünden wohl auch wegen Insolvenzverschleppung vor Gericht. So aber ist das Schlimmste, was passieren kann, dass das Erzbistum aufgelöst und an Rom geht. Aber vielleicht wissen sie dort wenigstens, wie viele Gebäude und Grundstücke die Kirche hat.

    Vielleicht hat der vehemente Protest die Kirchenoberen überrascht. Aber anscheinend noch nicht so weit in die Bredouille versetzt, persönlich für ihr Versagen gradezustehen. Aber welcher „Investor“ wird diesen Leuten noch Geld anvertrauen wollen? Da braucht es wohl noch etwas mehr Druck der „Schäfchen“ auf ihre „Hirten“. Ein bisschen mehr Wolf im Schafspelz täte da gut.

  • Spielmannszug: Umzug nach über 100 Jahren Übungsbetrieb

    Harburg. Die Umstrukturierungen im Hamburger Schulwesen treffen nun auch Deutschlands ältesten Spielmannszug. Seit mehr als 100 Jahren bestreitet der Spielmannzug der Turnerschaft Harburg v. 1865 in den Räumen der Schule Kerschensteinerstraße seine Übungsabende. Nun steht die Schule aber vor großen Neuerungen: Das Gebäude wird umfassend renoviert und teilweise sogar abgerissen und neu gebaut. Die Schule Kerschensteinerstraße wird vorübergehend in der Sprachheilschule Baererstraße untergebracht und zieht dann in ihrem neuen Standort des Lessing-Gymnasiums am Schwarzenberg, und die Goethe-Schule-Harburg (GSH) wird die ehemaligen Räume beziehen.

    Der Musikalische Leiter Holger Peters bat die GSH um „Asyl“ in den jetzigen Räumlichkeiten der Schule für die Zeit des Übergangs. Auch wurde gebeten, in den Räumlichkeiten der Kerschensteinerstraße nach den Umbaumaßnahmen dort wieder den Übungsbetrieb aufzunehmen- allein, um die hundertjährige Tradition weiter fortführen zu können.

    Beides ist laut Auskunft des stellvertretenden Schulleiters Michael Knobloch nicht möglich. „Ich habe dem Spielmannszug leider kein Angebot für den Übungsbetrieb und die angefragte Lagerung von Equipment machen können, da wir während der Bauzeit keinen Zugang zum Gebäude der Grundschule haben werden“, sagte Knobloch gegenüber besser-im-blick. In den eigenen Musikräumen der GSH sei aufgrund des Ganztagsangebot und der Kooperation mit der Jugendmusikschule bin in die Abende hinein Betrieb, und auch Lagermöglichkeiten seien nicht vorhanden. „Nach der Neubau- und Sanierungsphase wird es auch im alten Gebäude der Grundschule keinen Musikraum mehr geben, den man für den Übungsbetrieb anbieten kann“, so Knobloch. Er bedauere dies und hoffe, dass der Spielmannszug einen anderen Übungsraum findet.

    Dies ist nun auch der Fall: Holger Peters hatte sich nach der Absage der GSH hilfesuchend an die Leiterin der Schule Kerschensteinerstraße, Banu Graf, gewandt. Trotz ihrer engen zukünftigen Räumlichkeiten hat sie sich sofort bereit erklärt und lässt den Spielmannszug mit ihrer Schule ziehen und stellt Übungsmöglichkeiten bereit. Trotzdem fragt sich Peters, ob die GSH, wenn sie schon in einem so großen Rahmen expandiere, dann wirklich nicht die Möglichkeit habe, dem Spielmannszug Übungsmöglichkeiten zu ermöglichen.

  • Winsen: Knapp 15 Millionen Euro für den Schul- und Kitaausbau

    Winsen. In der Hochbauabteilung der Stadt Winsen dreht sich in jüngster Zeit fast alles um den Ausbau der Schulen und Kindertagesstätten. Insgesamt fast 15 Millionen Euro investiert die Stadt Winsen seit 2015 Jahren in diesen Bereich. In der stolzen Summe sind die heiß ersehnten Neubauten der Sporthallen am Ilmer Barg und an der Alten Stadtschule noch nicht enthalten.

    Damit die Kinder nicht nur bis zum Mittag in den Grundschulen unterrichtet werden, sondern hier auch Mittag essen, Schulaufgaben erledigen und weitere Angebote nutzen können, mussten zusätzliche Räume gebaut oder vergrößert werden. Nur wenn jede Schule eine Mensa und entsprechende Raumkapazitäten hat, kann die von vielen Eltern gewünschte offene Ganztagsschule eingerichtet werden.

    So hat die Hanseschule eine Schulmensa für 470.000 Euro bekommen. Außerdem wurde der Lehrertrakt für 220.000 Euro umgebaut. Die „Schule im Borsteler Grund“ brauchte mehr Platz für die Nachmittagsbetreuung und in der Mensa. Sie hat außerdem eine Produktionsküche bekommen, in der das Mittagessen gekocht wird. Bis Mitte 2016 wurden hier 1,7 Millionen Euro investiert. Aufgrund der vielen neuen Erstklässler im „Borsteler Grund“ werden in den Sommerferien noch zwei zusätzliche Klassenräume in einer Raummodulanlage entstehen.

    Die Grundschule Luhdorf wurde um eine Nutzfläche von 1000 qm erweitert. Angesichts steigender Schülerzahlen ist sie jetzt eineinhalbzügig. Für insgesamt 3,28 Millionen Euro sind außer neuen Klassenräumen im Bestandsgebäude auch eine Schulmensa und Horträume für zwei Gruppen entstanden. In die vorhandene Raummodulanlage ist inzwischen eine zusätzliche Krippengruppe eingezogen. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wird eine weitere Krippengruppe noch in der Kita Rote-Kreuz-Straße eingerichtet.

    Intensive Bautätigkeiten gab es auch an der Grund- und Oberschule Ilmer Barg. Hier ging es nicht nur um zusätzlichen Raumbedarf für die Ganztagsschule. Durch die Umwandlung der Haupt- in eine Oberschule ist die Schülerzahl gestiegen, so dass die Schule inzwischen dreizügig ist. Zusätzliche Klassen- und Fachräume mussten neu gebaut sowie die Schulmensa erweitert werden. Die Arbeiten für insgesamt 4,85 Millionen Euro sind inzwischen beendet. Trotzdem haben die Bauhandwerker hier noch einiges zu tun, der Ausbau der naturwissenschaftlichen Räume für 285.000 Euro soll noch im August abgeschlossen sein. Gleiches gilt für die Wiederherstellung der Bühne nach dem Wassereinbruch und für die Sanierung der Pausenhalle. Auf die heiß ersehnte neue Dei-Feld-Sporthalle müssen die Schüler noch bis Mitte 2019 warten. Die Kosten schlagen zusätzlich mit rund 4,8 Millionen Euro zu Buche.

    Auch die Sporthalle an der Alten Stadtschule kann nicht mehr mit akzeptablem Kostenaufwand saniert werden. Die Kosten für eine neue Zwei-Feldhalle mit Mehrzweckraum liegen bei 5,8 Millionen Euro, ein Förderantrag ist inzwischen eingereicht. Derweil werden im alten Schulgebäude die Fenster erneuert (380.000 Euro) und im September bekommt die Alte Stadtschule aufgrund der hohen Schülerzahlen für 490.000 Euro eine Raummodulanlage mit vier Unterrichtsräumen.

    Weitere Projekte im Schul- und Kitabereich stehen noch an. So wird bis August 2018 die Grundschule Pattensen zur Ganztagsgrundschule ausgebaut. Für 595.000 Euro wird eine Mensa mit Küche geschaffen sowie Räume für die Nachmittagsbetreuung. Dazu wird die derzeitige Hausmeisterwohnung umgebaut.

    Neu sind die Pläne für die Kita Winsener Wiesen für zwei Krippen- und zwei Elementargruppen. Die Fertigstellung des rund 2,46 Millionen Euro teuren Projekts ist im September 2018 vorgesehen.

    Außer den vielen Neubauten muss sich die Hochbauabteilung auch um die Sanierung bestehender Gebäude kümmern. Daher werden jetzt die Fenster im Rathaus ausgetauscht. Einschließlich der Fassadensanierung liegen die Kosten für den dritten und letzten Bauabschnitt bei 150.000 Euro.

  • Zukunft Stadt & Natur: „PflanzenWelten“ an der Grundschule Ramelsloh

    Ramelsloh. Der Grundschule Ramelsloh ist jetzt ein Hochbeet im Rahmen der bundesweiten Spendenaktion „PflanzenWelten“ übergeben worden. Die Schüler, Ortsbürgermeister Norbert Wilezich und Rektorin Brigitte Menapace nahmen ein Hochbeet von Dr. Arne Einhausen, Botschafter der Town & Country Stiftung und regionaler Town & Country Lizenz-Partner, entgegen.

    Mehr als 70 Hochbeete wurden 2016 deutschlandweit an Grundschulen gespendet. In diesem Jahr werden es noch deutlich mehr werden. So groß ist das Interesse der Schulen an einer solchen Spende. Zukunft Stadt & Natur, die Umwelt-Initiative der Town & Country Stiftung, engagiert sich mit den „PflanzenWelten“ im Themenkomplex Biologische Vielfalt. Anlass ist die von der UN ausgerufene „Dekade Biologische Vielfalt“, die noch bis 2020 läuft.

    Die Schüler der Grundschule Ramelsloh freuen sich über das Hochbeet, in dem sie nun Samen zu Pflanzen, Kräutern und Gemüse ziehen werden. Schulleiterin Menapace und ihre Kollegen werden in den kommenden Jahren vielen Schülern die Möglichkeit geben können, mit diesem „PflanzenWelten“-Hochbeet zu arbeiten.

    Durch die „PflanzenWelten“ bieten die Botschafter der Town & Country Stiftung bundesweit Schulen die Gelegenheit, ihren Schülern konkrete Erfahrungen mit Nutzpflanzen und Blumen zu ermöglichen. Hochbeete sind sehr beliebt, denn die Schüler können im Stehen arbeiten und ein guter Pflanzenwuchs – und damit ein sichtbarer Erfolg – ist in aller Regel gewährleistet. Außerdem ist ein Hochbeet immer auch ein schöner Anblick.

    Ramelslohs Ortsbürgermeister Norbert Wilezich freut sich über die Spende: „Die Arbeit mit der Natur ist eine wichtige Erfahrung für die Kinder, die die Schule nun noch besser ermöglichen kann. Ich selbst habe als Schüler im Schulgarten gearbeitet und profitiere noch heute davon. Eine Unterstützung dieser Arbeit ist uns daher natürlich sehr willkommen und ich bedanke mich im Namen der Gemeinde Seevetal und der Grundschule Ramelsloh bei der Umwelt-Initiative Zukunft Stadt & Natur und dem Stiftungs-Botschafter für diese Spende.“

    „Mit diesen Hochbeeten möchten wir die Kinder an Themen aus Natur und Umwelt heranführen“, so Arne Einhausen, der sich begeistert zeigt über die Reaktion der Schüler und Lehrer. „Den Kindern können hier unterschiedlichste Aufgaben und damit Verantwortung übertragen werden – ein toller, zugleich spielerischer Lernort, den wir an vielen Orten in Deutschland einrichten.“

    Das Hochbeet mit den Maßen 1,90 Meter x 1,20 Meter x 0,52 Meter aus stabilem und damit langlebigem Lärchenholz wurde in einer Behinderten-Werkstatt bei Dresden gefertigt. Auch die passende Befüllung mit Erde sowie ein Schneckenschutz, ein Nagergitter, eine Schutzfolie zur längeren Haltbarkeit des Hochbeetes, ein Buch zum Thema und einige Gartengeräte für kleine Hände sind Bestandteil dieses Spendenpaketes. Die Kinder hatten beim gemeinsamen Aufbau viel Spaß und haben dabei schon einige Erfahrungen sammeln können.

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