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Kultur

  • "Ritter, Dene, Voss" - neues Stück im Harburger Theater

    Harburg. Am Donnerstag, 2. Februar 2017, feiert das neue Stück "Ritter, Dene, Voss" am Harburger Theater Premiere.

    Die ältere Schwester (Dene), eine Schauspielerin, hat alles aufs Gewissenhafteste durchgeplant. Das Essen ist vorbereitet, der Tisch gedeckt wie eh und je, es liegt ausreichend Papier bereit, damit der Bruder seine philosophischen Abhandlungen diktieren kann. Die jüngere Schwester (Ritter), ebenfalls Schauspielerin, liebt ihren Bruder über die Maßen. Sie ahnt: Dieses Mittagessen kann nur in einer Katastrophe enden.

    Thomas Bernhard hat mit „Ritter, Dene, Voss“, geschrieben für die Schauspieler Ilse Ritter, Kirsten Dene und Gert Voss, ein Kammerspiel verbotener Wünsche und scharfzüngigen Humors geschaffen. Virtuos hat er das Geschehen in einem Auf und Ab der Emotionen arrangiert: Verzweiflung geht in Verführung über, vermeintliche Ordnung in Wahnsinn. Eine Bernhardsche Untergangskomödie par excellence.

    In dieser Inszenierung sehen die Zuschauer in der Rolle des Voss Ludwig Markus Boysen, der an den Hamburger Kammerspielen mit u.a. „Mahler – Der Teufel tanzt mit mir“ und „Rot“ große Erfolge feiern konnte. Die beiden Schwestern werden von Imogen Kogge und Ulli Maier gespielt. Diese drei Schauspieler liefern sich einen wunderbaren, psychologischen Schlagabtausch à la Thomas Bernhard.

     Aufführungen

    Do, 02.02., 20 Uhr
    Fr 03.02, 20Uhr
    Sa 04.02., 20Uhr
    So 05.02., 15 Uhr
    Mi 08.02., 20 Uhr

  • Der Gospel Train macht heute Station im Gemeinschaftshaus in Brackel

    Brackel. Der Harburger Chor Gospel Train, einst aus dem Mittelstufenchor der Goethe-Schule Harburg (GSH) hervorgegangen, hat schon Zuhörer in vielen deutschen und europäischen Städten erfreut. So bei der Bambi-Verleihung und kürzlich auch in Riga. Vor wenigen Monaten trat der Chor auch in der Bundeshauptstadt Berlin auf und wurde dort von Bundeskanzlerin Angela Merkel beglückwünscht. Heute abend ab 19 Uhr tritt das von Peter Schuldt gegründete Ensemble in Brackel auf. Geplant war ein Open-Air-Aufritt. Wenn aber das Wetter nicht mitspielt, findet das Konzert wohl eher im Gemeinschaftshaus statt.

    Veranstaltet wird das Konzert der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Brackel als einer der Höhepunkte im Jahr des 50-jährigen LKG-Bestehens. LKG-Chef Wilfried Wiegel freut sich seit langem auf den heutigen Abend: "Mit diesem Top-Event in unserem Dorf bedanken wir uns auch für die langjährige und sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und mit der Gemeinde Brackel." Der Eintritt zum Konzert iist frei. Spenden indes sind willkommen. Das Konzert findet ohne Pause statt, weil anschließend dort noch ein Polterabend gefeiert wird. Beim Konzert wird mit Getränken, Würstchen, Eis und Süßigkeiten auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt wird.

  • Duckfaces im Museum – Neue Ausstellung im Archäologischen Museum

    Harburg. Das Duckface – bis vor rund zwei Jahren durfte es auf keinem Partybild fehlen. Kaum ein Foto, auf dem nicht irgendjemand ein Duckface oder in Deutsch: eine Schnute zog. Nun hat das Duckface Einzug ins Museum gehalten. Aber nicht Partyfotos sind es, die das Archäologische Museum Hamburg (AMH) in der neuen Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ präsentiert, auch wenn der ein oder andere Museumsmitarbeiter dies vormacht.

    Auch vor Goethe macht dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller
    Auch vor Goethe macht Dr. Michael Merkel nicht halt. | Foto: Niels Kreller

    Gezeigt wird, so die Story zur Ausstellung, eine noch völlig unbekannte Kultur, ein gänzlich unentdecktes Entenuniversum, das sich parallel von den Menschen entwickelt habe. Anhand bekannter Werke von der Höhlenmalerei über „Duckfretete“ und einem entenschnabeligen Luther (ist im Entenuniversum auch gerade 500 Jahre Reformation?) bis hin zur Mondlandung zeigt die Ausstellung die Kulturgeschichte der Menschheit, bitte um Entschuldigung: der Entenheit, witzig, lebendig und informativ auf.

    Extra für die Ausstellung in Harburg wurden von der Berliner Künstlergruppe interDuck auch neue Exponate gefertigt. So zum Beispiel bekommt Hamburgs Gründungsvater Bischof Ansgar seinen Gefährten Rimduck an die Seite gestellt, das Entenuniversums-Pendant zu Ansgars Nachfolger und Chronisten Rimbert.

    Darf so etwas denn in ein Museum?

    Ist das eine Ausstellung, die in ein Museum gehört, mag da der ein oder andere fragen. Durchaus: Es erinnert schon an die Comics aus Entenhausen. Aber während bei den Disney-Comics die Gemälde der Klassiker voll und ganz in dem Entenhausener Universum einverleibt werden, so sind es hier die kleinen Feinheiten, mit denen der Entenschnabel oftmals in das ansonsten unveränderte Gemälde eingearbeitet wird. So, als ob es wirklich diese Parallelwelt gäbe, die ansonsten der unsrigen und unserer Geschichte gleich ist.

    Zwar ist der amüsante Gedanke des Entenschabels aufgrund der Vielzahl der Exponate vielleicht etwas zu sehr ausgereizt. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall für einen amüsanten Streifzug durch die Menschheitsgeschichte. Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass das AMH ungewöhnliche Wege der Wissensvermittlung beschreitet. Schließlich war die bisher erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Museum war von ein paar Jahren die Lego-Ausstellung.

    Vielfältiges Programm rund um die Ausstellung

    Die Ausstellung „DOCKUMENTA - MomEnte der Weltgeschichte“ läuft noch bis zum 4. Februar 2018. Dazu gibt es wieder ein breites Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein. So den Workshop „Duck it yourself für Kids, in dem die Kinder ein Entenselbstportrait gestalten oder für die Erwachsenen der Vortrag „Vom Ursprung der Kunst im Universum der Enten“ mit Entenforscher Hartmut Holzapfel über den Kosmos rund um Donald Duck.

  • Freiheit, Gnade, Mensch: Schauspieler Rolf Becker zum Lutherjahr im Speicher

    Harburg. Es ist der krönende Abschluss der Lutherjahr-Reihe im Speicher am Kaufhauskanal: Am Sonntag, 29. Oktober 2017, kommt um 11 Uhr derSchauspieler Rolf Becker in den Binnenhafen. Zwei Tage, bevor sich zum 500. Mal der Anschlag der 95 Thesen Martin Luthers an die Kirche in Wittenberg und damit der Beginn der Reformation jährt, liest Becker Martin Luther in seinen Originaltexten und stellt den Reformator als wortgewaltigen Revolutionär vor, musikalisch begleitet wird er von dem bekannten Percussionisten Stefan Weinzierl.

    Wer war dieser Martin Luther, der vor 500 Jahren die Welt veränderte? War er ein Rebell, der 1521 dem Reichstag zu Worms auf die Aufforderung zu widerrufen trotzig entgegengeschleudert haben soll: „Hier stehe ich und kann nicht anders. Gott helfe mir, Amen!“? Mit seinem Wirken leitete er die Zersplitterung der Kirche, deren Einheit er eigentlich bewahren wollte, und die Ausbildung mehrerer christlicher Konfessionen ein.

    Er rief die „Freiheit des Christenmenschen“ aus: Ein Christ sei „ein Herr über alle Dinge und niemandem untertan.“ Und dennoch forderte Luther mit zum Schluss mit drastischen Worten die Niederschlagung der aufständischen Bauern, die sich in ihrem Freiheitskampf auf genau diese Freiheit eines Christenmenschen bezogen hatten.

    Man kann sich auf einen spannenden und auch erkenntnisreichen Abend freuen. Denn Rolf Becker ist einer, der seine Zuschauer und –hörer in seinen Bann schlägt. Einer, der es versteht, den Texten seiner Lesungen eine (Be-)Deutung zu geben und sie den Zuhörern zum Nachdenken, interpretieren und weiterentwickeln anhand zu geben.

    Es dürfte kaum einen Besseren als ihn dafür geben, die Schriften der widersprüchlichen Person Martin Luther den Zuhörern, auch in ihrer Aktualität, nahe zu bringen. Schon lange bringt sich Becker mit kritischen Lesungen in aktuelle Diskussionen ein. Sei es mit „Dichter unbekannt“, deren Textfolge er mit Claus Bremer zusammen erstellte und mit der er sich Anfang der 1970er Jahre in den Namensstreit um die Universität Düsseldorf (heute Heinrich-Heine-Universität) einmischte („Dichter unbekannt“ schrieben die Nazis aufgrund seiner jüdischen Herkunft unter die Gedichte Heines). Oder mit seiner Lesung der Texte des vom Pinochet-Regime ermordeten chilenischen Dichters Pablo Neruda im Rahmen der Aufführung des „Canto General“ von Mikis Theodorakis.

    Auch wenn Luthers Texte rund ein halbes Jahrtausend „alt“ sind du im Kontext ihrer Zeit gesehen werden müssen, so haben sie doch Bedeutung für die demokratischen Werte des Europa von heute: Freiheit, Gleichheit, Gewissen, Toleranz, Trennung von Staat und Religion. Das alles sind Leitideen, die in der Reformationszeit ihre Wurzeln haben.

    Speicher-Chef Henry C. Brinker freut sich: „Damit findet eine hochklassige Veranstaltungsreihe zum Luther-Jahr ihren glanzvollen Abschluss. Der Dank gilt vor allem Familie Lengemann, die die Events großzügig unterstützt hat.“

    Es gibt noch Tickets an allen Vorverkaufsstellen, der Konzertkasse Gerdes und an der Tageskasse.Das entsprechende Hörbuch „Freiheit, Gnade, Mensch“ ist gerade im Silberfuchs-Verlag erschienen.

  • Glück - Nacht der Kirchen Hamburg

    Harburg. 112 Kirchen in Hamburg und Umgebung, einige davon auch in Harburg und im Süderelbegebiet, laden für Sonnabend, 16. September, von 19 Uhr bis Mitternacht zum gemeinsamen Kulturfest ein. Bereits zum 14. Mal öffnen sich in der Nacht der Kirchen hamburgweit die Portale und bieten den über 70.000 erwarteten Besuchern ein buntes Programm, das in 576 Veranstaltungen 736 Stunden umfasst. Das diesjährige Motto heißt „Glück“.

    Dieses Leitthema in all seinen Facetten spiegelt sich auf dem größten ökumenischen Fest des Nordens in einem farbenfrohen Programm unterschiedlichster Angebote: Liebhaber von Jazz, Film, moderner oder klassischer Musik kommen ebenso zu Genuss wie Freunde von Comedy, Literatur, Theater oder historischen Führungen. Auch wer ein Gespräch, ein gemeinsames Gebet oder Meditation sucht, einen Blick von Kirchtürmen genießen oder bauliche Kirchen-Schmuckstücke entdecken will, wird fündig.

    Moderator Daniel Kaiser erwartet zur Eröffnung auf der NDR-Bühne in der Spitalerstraße/Kurze Mühren Bischöfin Kirsten Fehrs, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann und den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hamburg, Pastor Uwe Onnen. Das musikalische Rahmenprogramm bietet vor allem Gospel und Pop.

    Das komplette Programm ist unter www.ndkh.de zu sehen. Mit der Suchfunktion finden sich die Programme der Kirchengemeinden, die Veranstaltungsorte sind nach Stadtteilen geordnet, die Veranstaltungen nach Kategorien. Auf der Homepage kann auch die App „Kirchennacht“ für unterwegs heruntergeladen werden.

  • GSH-Schüler und der Stadtteilschule Süderelbe begeistern auf der Bühne der Staatsoper

    Harburg/Hamburg. Wohl niemals zuvor in der langen Geschichte der Hamburgischen Staatsoper hat es so viele junge Zuschauer in den altehrwürdigen Räumen am Hamburger Gänsemarkt wie bei dieser Premiere gegeben. Die moderne Zauberflöten-Inszenierung, die den Titel „Erzittre, feiger Bösewicht!“ trägt, kam bei Alt und Jung nahezu gleichermaßen gut an und wurde mit viel Beifall belohnt - sowohl mit häufigem Szenenapplaus als auch mit langem und herzlichem Schlussbeifall.

    Eine der vielen jüngeren Besucherinnen meinte nach dem letzten Vorhang: "Eigentlich mag ich Oper nicht besonders - aber dies hier ist total cool." Gospeltrain-Chorleiter Peter Schuldt hatte der gestrigen Premiere schon seit Wochen entgegengefiebert. Immerhin standen gestern und werden auch in den kommenden Aufführungen gleich elf Schülerinnen und Schüler aus Harburg auf der "großen Bühne" stehen - Mitglieder des Projekts "Young ClassX".

    Mit dabei waren und sind von der Goethe-Schule Harburg (GSH) Fabiola Agbolo, Daniel Backmeier, Chirara Innamorato, Björn Meyer, Finn Reddmann, Louisa Schuldt und Anna-Lena Tutlys. Sie sind allesamt Mitglieder des Chores Gospeltrain. Außerdem wirken in der Inszenierung Mitglieder des Oberstufenchors der Stadtteilschule Süderelbe unter der Leitung von Bettina Schuldt mit. Das sind Soraya Abdalla, Denis Halisdemir, Melanie Ohms und Erika Rupps.

    Gospeltrain-Chorleiter Peter Schuldt war von der Premiere ebenso begeistert wie das Gros des Premieren-Publikums: "Besonders spannend ist, dass alles vom Chef Kent Nagano selber geleitet wird und der Generalintendant George Delnon die Regie übernommen hat. Es ist eine ganz schrille jugendliche Inszenierung, die es wirklich verdient hat, an jedem Abend ausverkauft zu sein."

    Nach der Premiere an der Staatsoper gibt es bis zum 5. Mai noch weitere Aufführungen an der Staatsoper und an anderen Orten in Hamburg, wie etwa dem Veranstaltunggszentrum "Fabrik" in Altona. Die Premierenvorstellung war ja schon

  • Hamburgs Süden swingt: Zwei Schulbands und die TU-Bigband SwingING. in der Eberthalle

    Heimfeld. "Hamburgs Süden swingt" heißt es am Freitag, 7. April (Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr), in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle. Dann gibt es eine dritte Auflage des 2015 gestarteten Bigband-Begegnungskonzerts. In diesem Jahr wartet die beliebte Veranstaltung mit einem besonderen Höhepunkt auf: Die renommierte Bigband der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), SwingING. ist mit dabei.

    In dem erstklassig besetzten Orchester spielen viele weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Solisten mit. Dazu gehört der schwedische Startrompeter Lennart Axelsson, der viele Jahre lang in der NDR-Bigband und im James-Last-Orchester musizierte. Die Bigband der TUHH, SwingING., unter der Leitung von Gero Weiland aus Marmstorf wird das Begegnungskonzert auf höchstes Niveau bringen. Erst vor wenigen Woche hatten die TU-Musiker bei ihrem Jubiläumskonzert an gleicher Stelle mehr als 1000 Zuschauer begeistert. Im Konzert "Hamburgs Süden swingt" spielen die TU-Musiker folgende Titel: "Perdido", "In The Mood", "I'm Beginning To See The Light", "I’ve Got You Under My Skin", "Groovin' Hard" und "They Can't Take That Away From Me".

    Als Gastgeber wird das Konzert durch die preisgekrönte Schul-Bigband des Friedrich-Ebert-Gymnasiums eröffnet. Unter der Leitung von Christoph Posselt erspielte sich die Band unter anderem beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ einen ersten Preis.

    Die vor fast fünf Jahrzehnten am Gymnasium Süderelbe gegründete Bigband Sidewinder, in der ambitionierte Hobbymusiker gemeinsam mit Nachwuchsmusikern spielen, wird unter der Leitung von Frank Meiller die große Spannbreite ihres Repertoires aus bekannten Swing-Titeln und modernen Arrangements präsentieren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

  • Im Reich der Phantasie - Weltklassik am Klavier

    Harburg. Weltklassik am Klavier – das ist die Reihe von Sonntagskonzerten im Speicher am Kaufhauskanal. An jedem vorletzten Sonntag im Monat holt Henry C. Brinker einen herausragenden Pianisten in den Harburger Binnenhafen, der seinen Zuhörern Werke von Weltbedeutung präsentiert.

    Am 21. Mai 2017 ist Nadezda Pisareva zu Gast im Speicher und spielt unter dem Motto "Im Reich der Phantasie!" Mozart, Schumann, Skrjabin und Lisz. Die gebürtige Moskauerin lebt in Berlin und hat am Moskauer Konservatorium studiert. 2010 erhielt sie ein DAAD-Vollstipendium an der Universität der Künste in Berlin. Nadezda Pisareva in der Tschechischen Republik, Frankreich und Spanien Preise gewonnen und holte 2010 die Silbermedaille und den Kammermusik-Preis der angesehenen Scottish International Piano Competition in Glasgow.

    Mit dem Programm „Im Reich der Phantasie!“ haben die Zuhörer die Möglichkeit in die Traumwelten der Komponisten verschiedener Epochen einzutauchen. Nach der festlichen Atmosphäre der C-Dur Sonate KV 330 von W. A. Mozart, geht es in die Fantasiewelten von R. Schumann. Sein Zyklus aus acht Fantasiestücken (mit den berühmten «Warum?» und «Traumes Wirren») wurde durch Novellen von E. T. A. Hoffman inspiriert. In der zweiten Hälfte des Konzertes stehen Stücke von A. Skrjabin, einem der größten Träumer des 20. Jahrhunderts, auf dem Programm: Das mystische «Zur Flamme» und zwei Etüden aus dem früheren op. 8: einer Andante Cantabile in b-Moll und Patetico in dis-Moll. Den Abschluss des Programms bilden zwei schillernde und virtuose Legenden von F. Liszt.

    Beginn ist am 25 Mai um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 20 Euro (Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt). Mehr unter www.weltklassik.de.

  • Kultursommer "Glücksmomente" beginnt - Programmhefte ab sofort erhältlich

    Ehestorf. Der Kultursommer 2017 "Glücksmomente" ist gestartet: Bis Ende September gibt es über 140 Ausstellungen und Aktionen im gesamten Landkreis Harburg. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte im Programmheft zum Kultursommer "Glücksmomente". Es liegt bei Gemeinden und Sparkassen-Filialen sowie den teilnehmenden Kulturinstitutionen in der Region aus. Außerdem steht das Programmheft unter www.kulturlandkreis-harburg.de zum Herunterladen bereit.

    Ausstellungen, Konzerte, Workshops und Aktionstage - eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen für jedes Alter lädt zum Entdecken des Landkreises Harburg ein. Es laufen bereits die Ausstellungen "Kunst. Vision. Gemeinschaft" in der Kunststätte Bossard und "Schönheit der Stille - Die Ästhetik der japanischen Teezeremonie" in der International Foundation of Indonesian Culture and Asian Heritage in Hollenstedt. Am Sonntag, 2. April, startet mit "FARBE: Mein Glücksbringer!" im Haus Huckfeld in Seevetal eine weitere Ausstellung. Ebenfalls bereits am 2. April findet in der Kulturkirche St. Johannis Buchholz mit dem "Ostangeliter Orientexpress" das erste Konzert der Kultursommer-Saison statt.

    Zum siebten Mal bündelt ein gemeinsames Themenjahr die kulturellen Aktivitäten im Landkreis. Der Kultursommer "Glücksmomente" 2017 findet im Rahmen des Projekts "Kulturlandkreis Harburg. Kultur im Dialog" statt. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Landkreises Harburg und des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Es wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Es fördert das kulturelle Leben im Landkreis Harburg durch eine Vernetzung der Kulturschaffenden und einen stärkeren Austausch untereinander.

    Gedruckte Programmhefte und Plakate zur Auslage sind bei der Projektleiterin Annika Flüchter unter Tel. (0 40) 79 01 76-71 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich. Zusätzlich zum Programmheft gibt es einen E-Mail-Newsletter, der monatlich an die Veranstaltungen des kommenden Kultursommer-Monats erinnert, die Anmeldung erfolgt bei Annika Flüchter.

  • Liedertafel Harmonie Finkenwärder hilft bei Symphoniker-Saisonstart

    Finkenwerder/Hamburg. Das wird ein großes Spektakel werden: Am 9. September werden sich rund 400 Hobbymusiker und –sänger in der Laiszhalle zu einem Spontanorchesterprojekt versammeln, das auch gleichzeitig den Saisonauftakt der Symphoniker Hamburg mit Dirigent Jason Weaver darstellt, dem Residenzorchester der Laiszhalle.

    Erst einmal wird gemeinsam geprobt und dann geht es um 14 Uhr zur Aufführung. Die findet bei gutem Wetter auf der Freilichtbühne in Planten un Blomen, bei schlechtem im Großen Saal der Laeiszhalle statt. Der Eintritt zu der Aufführung ist frei.

    Den Chor leitet Peter Schuldt (Leiter Gospeltrain, Liedertafel Harmonie Finkenwärder). Und die die Liedertafel Harmonie Finkenwärder von 1865 ist unterstützend mit dabei und wird mit den anderen Sängern zusammen unter anderem Guiseppe Verdis Gefangenenchor aus „Nabucco“ singen.

    Anmelden konnte sich jeder, der zumindest grundlegend ein Instrument spielen oder singen kann. Unter den Anmeldungen befinden sich zusätzlich zu den gängigen Orchesterinstrumenten auch Saxophone, Blockflöten, oder exotische Instrumente wie beispielsweise Primbalalaika oder Oud. Die insgesamt mehr als 450 Mitwirkenden aller Altersklassen tragen bei diesem Symphonic Mob einheitliche T-Shirts.

  • Literatur pur: SuedLese ist mit über 30 Events am Start

    Harburg. 14 Orte, 30 Veranstaltungen, vier Wochen: Das ist kurz und knapp die 2. SuedLese, die vom 21. März bis 13. April 2017 Harburg zu einem Lesezentrum macht. Zur SuedLese kommen neben Stars wie Wladimir Kaminer oder der aus Atze Schröders TV-Show bekannte Murat alias Fatih Çevikkollu mit seinem mittlerweile 5. Soloprogramm „Emfatih“ auch viele Harburger Lokalmatadoren.

    Heiko Langanke von der Initiative SuedKultur freut sich auf die 2. Ausgabe: „Letztes Jahr hatten wir einfach mal einen Schwerpunkt setzen wollen, um der Literatur in Süderelbe eine angemessene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Und das hat richtig Schwung und Inhalt bekommen.“ So sind es vor allem die lokale Literaten, die bei der SuedLese glänzen können. Ob es der als Arzt tätige Lyriker Volker Maaßen ist, der in der Kulturwerkstatt „Lyrik auf Rezept“ verschreibt (25. März) und in der Poeten-Szene durchaus Bekanntheitsgrad genießt. Oder die Krimi-Autorin Birgit Storm, die ebenso in Harburg lebt aber durch Thüringen-Krimis sich einen Namen machte (27.3., Restaurant Rönneburger Park). „Es ist faszinierend, wie viele Literaten mit durchaus beeindruckenden Werken direkt in unserer Nachbarschaft leben und arbeiten und nun endlich auch zur Kenntnis genommen werden“, so Langanke.

    Die Lesung mit Star-Autor Wladimir Kaminer, der durch „Russendisko“ in den 90er Jahren bundesweit bekannt wurde und am 4. April in der Bücherhalle Harburg sein aktuelles Buch „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger“ liest, ist bis auf wenige Restkarten bereits ausverkauft. Fatih Çevikkollu wird mit seinem Kabarettprogramm „Emfatih“ am 1. April im Audimax der Technischen Universität Hamburg-Harburg zu Gast sein.

    SuedLese - ein fester Termin im Harburger Kulturkalender?

    Wenn es nach Heiko Langanke geht, dann kann die SuedLese ein jährliches Event im Harburger Kulturkalender werden und dort einen festen Platz neben dem Kulturtag und der MusicNight einnehmen. Aber – und auch das ist die regelmäßige Realität der Initiative SuedKultur, so Langanke –gebe es auch immer Schwierigkeiten. „Dieses Jahr war die Finanzierung sehr schwer“, berichtet Langanke. „Und dabei war es toll, dass die Stiftung Nachbarschaft der Saga/GWG wie aber auch einige lokale Anzeigenkunden dieses Vorhaben letztlich ermöglichten.“

    Es brauche einfach eine andere Wertschätzung solcher kultureller Aktionen, die viele Kreative und Kreativorte miteinander verbänden, findet Langanke. „Denn letztlich sind sowohl Kulturtag, MusicNight als auch SuedLese immer ein kulturelles Bekenntnis zu Harburg!“

    Das ganze Programm der SuedLese hier als PDF.

  • Mutiges Programm: Speicher widmet sich dem 500. Jahrestag der Reformation

    (Harburg) Es ist ein ambitioniertes und mutiges Jahresprogramm, das Henry C. Brinker im nächsten Jahr im Speicher am Kaufhauskanalpräsentieren möchte. Denn der Speicher widmet sich 2017 der Reformation, die vor 500 Jahren mit dem Anschlag der 95 Thesen Martin Luthers an die Tür der Wittenberger Kirche begann. Für Brinker ist dies die der Beginn der ersten Aufklärung, der Beginn einer neuen Epoche. „Bürgerliche Werte wie Gedankenfreiheit und Selbstverantwortung sind auch reformatorisches Erbe", so Brinker, der selbst bekennender Katholik ist.

    Programm schlägt einen weiten Bogen

    Und so hat der Humanist für den Speicher ein Programm mit einem weiten Bogen auf die Beine gestellt, das große Erwartungen weckt. "Zeichen, Zauber, Zeitenwende" reicht vom konservativen früheren Verfassungsrichter Prof. Paul Kirchhoff über eine Aufführung von Brechts Dreigroschenoper bis hin zur Lesung Luthers Schriften durch den linken Schauspieler Rolf Becker. Ein Programm, das aktueller kaum sein könnte – denn Brinker geht es nicht um das Schwelgen in der Vergangenheit, sondern um die Gestaltung des hier und jetzt sowie der Zukunft.

    Bezirk hat eine einzigartige Gelegenheit verpasst

    Bedauerlich findet er deshalb auch, dass die Harburger Kulturpolitik eine einzigartige Gelegenheit zu Identitätsstiftung und Selbstvergewisserung über ein breites Reformationsgedenken mit entsprechenden Veranstaltungen für alle Bevölkerungsteile wohl verpasst hat. Denn Herzog Otto I. von Harburg (jener, der das Harburger Vogelschießen ins Leben rief), war Lutheraner und auf ihn geht eine bedeutende, reformatorische Bibliothek des Harburger Stadtmuseums Helms-Museum zurück mit Büchern, die handschriftliche Marginalien von Spalatin und Melanchthon enthalten. Otto I hat selbst zur Lutherzeit in Wittenberg studiert und die Einführung der Reformation in Harburg und der früher politisch wichtigen und wohlhabenden Sälzerstadt Lüneburg maßgeblich befördert.

    Erfolgreiche Lokalpolitik, so meint Brinker, verlange eben nicht nur die Beschäftigung mit Immobilien und Infrastruktur, sondern auch Projekte zur geistigen Orientierung. „Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen bei Integration und interkultureller Verständigung wurde hier eine große Chance unwiederbringlich verschenkt."

    Kooperation mit dem Helms-Museum

    Um so erfreulicher ist es, dass es für die sechs Veranstaltungen eine Kooperation mit dem Helms-Museum und dessen Direktor Prof. Rainer-Maria Weiss gibt. So wird am Beginn jeder Veranstaltung ein Fundstück aus der Reformationszeit aus Harburg vorgestellt und erläutert werden.

    Viele weitere Musikalische Höhepunkte

    Weitere musikalische Höhepunkte werden wieder die Konzerte sein. Wie in den beiden Vorjahren ist auch 2017 das Buxtehude International Music Festival mit Starpianist und Intendant Haiou Zhang zu Gast im Speicher. Dazu kommen die Niedersächsischen Musiktage und die monatlichen Konzerte „Weltklassik am Klavier".

    Karten für die Saison 2017 können ab Samstag, 17. Dezember 2016, erstanden werden.

    Speicher gut aufgestellt

    Insgesamt blickt der Speicher optimistisch ins neue Jahr. Sowohl die Kulturveranstaltungen laufen gut und der Speicher wird zunehmend als tolle Location für Feiern aller Art bekannt. Die Bewirtschaftung liegt künftig komplett in den Händen von Henry C. Brinker und Ehefrau Dorothee, während sich Eigentümer Rolf Lengemann mit Familie, überaus zufrieden mit der bisherigen Entwicklung, aus dem operativen Geschäft weiter zurückzieht, den Speicher aber weiterhin mit einer großzügigen Spende unterstützt.

  • Nachtschwärmer aufgepasst! Am Samstag ist lange Nacht der Museen

    Harburg. Am 22. April findet zum 17. Mal die „Lange Nacht der Museen" statt. Auch die Harburger Museen beteiligen sich an diesem Event. Die Eintrittskarte kostet 15,- Euro, ermäßigt 10,- Euro. Damit können die Besucher in alle teilnehmenden Museen hinein und euch umschauen. Viele bieten auch Extra-Events an. Mit den Karten sind auch von Samstag 17:00 Uhr bis Sonntag 10:00 Uhr alle HVV-Linien nutzbar und auch am Sonntag gibt es zu allen Museen kostenfrei Eintritt.

    Top-Act in Harburg und Zentrum südlich der Elbe wird wieder das Archäologische Museum sein. Dort bietet sich tolle Gelegenheit für Kulturhungrige, die aktuelle Ausstellung des Museums "EisZeiten" zu besuchen und ein exklusiv für diesen Tag zusammengestelltes Programm rund um die Eiszeit zu erleben.

    Im electrum, dem Museum für Elektrizität in der Harburger Schloßstraße 1, dreht sich alles um die Sonderausstellung „Lieblingsstücke“. Hier erfahren die Besucher alles zu den Lieblingsstücken der Museumscrew und können an tollen akustischen und haptischen Ratespielen teilnehmen.

    Teilnehmende Harburger & Wilhelmsburger Museen

    Archäologisches Museum Hamburg / Helms-Museum
    Harburger Rathausplatz 5/ Museumsplatz 2
    21073 Hamburg

    Electrum
    Harburger Schlossstraße 1
    21079 Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hannoversche Straße 85
    über Gleis 3 und 4
    21079 Hamburg

    Museum Elbinsel Wilhelmsburg
    Kirchdorfer Straße 163
    21109 Hamburg

    Sammlung Falckenberg/ Phoenix-Hallen
    Wilstorfer Straße 71 / Tor 2
    21073 Hamburg

    WÄLDERHAUS
    Am Inselpark 19
    21109 Hamburg

    Das ganze Programm findet sich unter www.langenachtdermuseen-hamburg.de.

  • Rezitation mit Musik mit Stefan Kurz im Speicher am Kaufhauskanal

    Harburg. Der berühmte und vielfach ausgezeichnete Schauspieler Stefan Kurt (z.B. Hauptdarsteller in TV-Event "Der Schattenmann“ von Dieter Wedel, Top-Rollen an führenden deutschen Bühnen) kommt in den Speicher am Kaufhauskanalund erzählt die Geschichte von Astor Piazzolla - und wie der weltberühmte Musiker den Tango Nuevo erfand. Heiko Ossig spielt Gitarre, an der Violine Rodrigo Reichel.

    Astor Piazzolla ist der Meister des Tango Nuevo. Er revolutionierte in den 50er Jahren den Tango und machte ihn durch seine Neukompositionen und durch sein einzigartiges Bandoneonspiel wieder salonfähig. Bis heute und nicht nur in Argentinien tanzt man zu seinen Kompositionen, die das Lebensgefühl eines ganzen Landes zum Ausdruck bringen. Doch was ist das Besondere an Piazzollas Musik? „Ich spiele eben mit aller Gewalt, mein Bandoneon muss singen und schreien. Ich male den Tango nicht in Pastelltönen“, so der argentinische Nationalheld. Natalio Gorin, ein südamerikanischer Journalist, war ein großer Fan von Piazzollas Musik und zählte bis zu dessen Tod zu seinen Freunden. Gorin hat in seinem Buch „Erinnerungen“ Außergewöhnliches über seinen Freund Astor Piazzolla zusammengetragen und gewährt erstaunliche Einblicke in die Lebens- und Gefühlswelt des großen Meisters. Piazzolla, der legendäre argentinische Komponist und Bandoneon-Spieler, verstarb am 5. Juli 1992. Sein Todestag jährt sich 2017 also zum 25. Mal.

    Der Speicher am Kaufhauskanal zeigt, wie Musik und Tanz immer wieder Menschen ganzheitlich tief bewegen und verändern kann.

    Tickets an allen Vorverkaufsstellen, bei der Konzertkasse Gerdes, im Phoenix-Center und online über www.eventim.de,A bendkasse am 25. Mai 2017 ab 19 Uhr

  • Sparkasse für Kulturförderung ausgezeichnet

    (Lüneburg) Durch die Auszeichnung mit dem diesjährigen KulturKontakte-Preis hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies jetzt in der Hansestadt Lüneburg vier niedersächsische Unternehmen für ihr besonderes Engagement in der Kulturförderung gewürdigt. „Bisher waren viele der Ansicht, dass Kultur nur dekoratives Beiwerk darstellt und nicht bedeutend für die wirtschaftliche Stärke einer Region sei. Zunehmend ist aber festzustellen, dass eine lebendige Kunst- und Kulturszene bei der Standortwahl von Unternehmen und Fachkräften ein ausschlaggebendes Kriterium sein kann. Sie steigert die Lebensqualität im ländlichen Raum", so Lies in seiner Rede.

    Im Jahr 2016 wurde zum fünften Mal ein weiterer Preis in der Kategorie „Sparkassen sowie öffentlich-rechtliche Unternehmen und Stiftungen" verliehen. Preisträger ist die Sparkasse Harburg-Buxtehude für die Förderung unterschiedlicher Institutionen. Leuchtturmprojekte sind dabei das International Music Festival Buxtehude (IMF), das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Vahrendorf und die Kunststätte Bossard in Jesteburg.

    Aber nicht nur große, sondern auch zahlreiche kleine Kulturprojekte profitieren vom Engagement der Sparkasse. Oftmals können mit geringen dreistelligen Beträgen wunderbare Projekte verwirklich werden: Konzerte, Kunstausstellungen, Theateraufführungen, Lese-Förderungen an Grundschulen oder die Restaurierung eines historischen Elbfischkutters.

    „Ein grundlegendes Element unseres Selbstverständnisses ist das gesellschaftliche Engagement. Wir setzen uns damit für eine steigende Lebensqualität vor Ort ein. Soziale Anliegen, Wissenschaft und Bildung, Umweltschutz, Sport und vor allem Kultur werden von uns gefördert", so Sparkassenvorstand Andreas Sommer, der den Preis entgegennahm. Im letzten Jahr betrug das Volumen für Kulturförderung der Sparkasse Harburg-Buxtehude über 280.000 Euro für rund 90 Projekte.

  • Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt Kultur mit Anspruch in Salzhausen mit 2000 Euro

    Salzhausen. Bereits seit 67 Jahren setzt sich der Verkehrs- und Kulturverein Salzhausen für ein vielseitiges Kulturprogramm ein. Die Salzhäuser Bürgerinnen und Bürger sind auch in diesem Jahr wieder begeistert über das abwechslungsreiche Angebot. Und auch die Nachbargemeinden profitieren von tollen Veranstaltungen.

    Lieselotte Weyer, im Verein für den Kulturbereich zuständig, erklärt: „Wir sind sehr glücklich über die langjährige Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Die Spende in Höhe von 2000 Euro ermöglicht es uns, auch in diesem Jahr kulturelle Veranstaltungen auf hohem Niveau anzubieten. Im ersten Halbjahr hatten wir bereits ein wunderbares Programm. Viele Zuschauer erfreuten sich an A-Capella-Musik der Voice-n-girls, einem Gastspiel des Theaterensembles Lüneburg sowie einem Solo-Klavierabend mit David Harrington. Eine besondere Veranstaltung war unser Sommerfest „Tanz dich ins Glück“. Hierfür wurde der Verkehrs- und Kulturverein mit dem Kultursommerpreis 2017 vom Kulturlandkreis Harburg ausgezeichnet. Darauf sind wir natürlich sehr stolz. Auch für die nächsten Monate arbeiten wir daran, tolle Veranstaltungen in Salzhausen anzubieten.“

    Die Termine für die nächsten Highlights stehen bereits fest: Am 17. September lockt der jährliche Kirch- und Markttag die Besucher nach Salzhausen. Bei dem allseits beliebten Volksfest ist die Sparkasse Harburg- Buxtehude auch wieder aktiv dabei. Und natürlich findet auch der Weihnachtsmarkt am ersten Dezember-Wochenende wieder statt. Endgültig eingeläutet wird das Weihnachtsfest dann mit einem Weihnachtssingen am 23. Dezember auf dem Rathausplatz.

    Susanne Gellers, Filialleiterin der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Salzhausen, freut sich über das breite kulturelle Angebot: „Es ist schön zu sehen, dass Salzhausen so vielseitige Freizeitaktivitäten ermöglicht. Das kulturelle Angebot ist seit Jahren auf einem guten Niveau und wir unterstützen hier gern mit der jährlichen Spende von 2000 Euro.“

    Für alle Kunden der Sparkasse Harburg- Buxtehude gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Bei allen Veranstaltungen des Verkehrs- und Kulturvereins Salzhausen erhalten Inhaber eines Girokontos bei der Sparkasse Harburg- Buxtehude eine Ermäßigung von einem Euro.

  • SuedKultur Music Night am Samstag: 11 Clubs – über 30 Acts!

    Harburg. Was einmal mit neun Locations und 18 Acts begann, hat sich nun, in der siebten Auflage der SuedKultur Music Night, zu einem richtigen Live-Musik-Club-Festival in Harburg gemausert. Über 30 Acts in insgesamt 11 Clubs sorgen am Samstag, 7. Oktober 2017, für das richtige Live-Feeling.

    Mit dabei íst auch ein Newcomer: Die Fischhalle im Binnenhafen. OK – Werner Pfeifer ist eigentlich kein Neuling bei der Music Night, denn mit seiner Stadersand war er von Anfang an mit dabei. Aber die Fischhalle, die ist neu als Location und auf alle Fälle einen Besuch wert. Denn hier wird - neben Werner Pfeifer mit seiner Band - endlich auch Nora Sänger wieder einmal in Harburg zu hören sein.

    Das Programm ist breit gefächert und bietet für jeden Geschmack etwas. Wer will, der kann von 16 Uhr bis tief in die Nacht von Club zu Club ziehen und von Swing, Rock über Folk bis Blues einen Streifzug durch die Musik machen. In Marias Ballrom geht es mit gleich fünf Bands rockog zu, im The Old Dubliner in der Lämmertwiete ist mit Jack In The Green folkige Pubstimmung angesagt. Wer auf Techno steht, der ist ab 23 Uhr im Stellwerk richtig, wo Eloy Tronic an den Reglern steht.

    Und der ganze Spaß kostet einmalig nur 5,- Euro. Das decke zwar bei weitem nicht die Kosten, so Heiko Langanke von SuedKultur. Aber es gehe hier darum, ein Statement für den Süden und für die lebendige Clubszene dieser Stadt abzugeben. Treue Sponsoren ermöglichen die Music Night

    ‚Ermöglicher' als Hauptsponsor ist der Eisenbahnbauverein aus Harburg. Joachim Bode, Vorstand des Eisenbahnbauvereins, war sofort begeistert von der Idee der Music Night und sicherte als Sponsor für Werbematerialien ein langfristiges und bis heute anhaltendes solidarisches Engagement zu, so dass die erste Music Night im September 2011 starten konnte. Und auch die Sparkasse Harburg-Buxtehude ist als Sponsor mit ins Boot gekommen.

    Das ganze Programm der 7. Sued-Kultur Music Night ist hier zu finden.

  • Unterhaltsame Geschichten auf Plattdeutsch im Mühlenmuseum Moisburg

    Moisburg. Am Donnerstag, 1. Juni, findet in der außergewöhnlichen Atmosphäre des Mühlenmuseums Moisburg ein plattdeutscher Abend statt. Die Akteurin des Abends ist die Kulturpreisträgerin, Autorin und plattdeutsche Theaterschauspielerin Christa Heise-Batt. Sie liest aus ihren gesammelten Werken vor und will mit ihrer Spontanität für launige Unterhaltung sorgen. Der plattdeutsche Abend findet in Zusammenarbeit mit dem Heimat-und Verkehrsverein Estetal e. V. statt. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei, eine Spende wird gern entgegen genommen.

    Christa Heise-Batt ist passionierte Plattsnackerin: Als gebürtige Dithmarscherin widmet sie sich zeitlebens ihrer Heimatsprache. Sie gestaltet regelmäßig plattdeutsche Lesungen und Matineen, beispielsweise im Ohnsorg-Theater in Hamburg und spielt in plattdeutschen Theaterstücken. Darüber hinaus arbeitet sie für den Rundfunk und ist Autorin zahlreicher Bücher. Der Hamburger Senat ehrte Christa Heise-Batt für ihr Wirken im Jahr 2015 mit der Bronze-Medaille für "Treue Arbeit im Dienste des Volkes", 1997 erhielt sie den "Kulturpreis der Stadt Norderstedt" und den "Borsla-Preis" für die beste plattdeutsche Arbeit. Mit ihren plattdeutschen Geschichten und mit viel Humor sorgt sie für unterhaltsame Stimmung und einen geselligen Abend in der Moisburger Mühle.

    Der Heimat-und Verkehrsverein Estetal e. V. besteht seit 1969 und setzt sich für die plattdeutsche Sprache ein. Regelmäßig finden plattdeutsche Veranstaltungen statt. Zu den Vereinstätigkeiten zählen auch die Pflege von Rad- und Wanderwegen sowie die Erhaltung alter Apfelsorten durch Patenschaften.

    Die ehemalige Amtswassermühle ist eine der letzten voll funktionstüchtigen Wassermühlen in der Region. Vor der einzigartigen Kulisse der Mühle finden von April bis Oktober verschiedene Veranstaltungen von Märkten über Konzerte und Lesungen statt. Beim Deutschen Mühlentag am 5. Juni können die Besucher Führungen und Geschichten rund um die Mühle erleben. Am 23. Juni geht es musikalisch zu: "Kiek an, dat hett doch wat!" singen Walter Marquardt und seine Imbeeker Heckenrosen.

  • Unterstützung für das Projekt „Kultur-Leben“ der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg

    Harburg. Erschöpft, aber glücklich sehen die Teilnehmer des Ausflugs ins Hamburger „Chocoversum“ aus. Vier Kunden der Ambulanten Betreuung der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg haben an dem Museumsbesuch teilgenommen. Gemeinsam mit einer Betreuerin wurde der Tag im Vorfeld ausführlich geplant.

    „Menschen mit Handicap scheuen sich häufig, kulturelle Angebote in ihren Alltag zu integrieren“, erklärt Eckhard Peters, Leiter der Ambulanten Betreuung im Landkreis Harburg. „Wir möchten unsere Kunden dazu ermutigen, sich über kulturelle Veranstaltungen zu informieren und aktiv daran teilzunehmen.“ Im ersten Schritt helfen Betreuer dabei, die nötigen Informationen im Internet zu recherchieren.

    Außer Eintrittsgeldern, Ort der Veranstaltung und Öffnungszeiten wird auch die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemeinsam geplant. „Die Ausflüge werden von einem Betreuer der Ambulanten Pflege begleitet. Auch wenn ein Teil der Eintrittsgelder von den Teilnehmern privat finanziert wird, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns deshalb sehr, dass uns die Sparkasse Harburg-Buxtehude mit einer Spende von 1.000 Euro die Weiterführung des Projekts ermöglicht“, so Peters.

    Gerhard Oestreich, Regionaldirektor Süd und Vorstandsvertreter der Sparkasse Harburg- Buxtehude, sieht das Projekt sehr positiv: „Die Begeisterung für kulturelle Angebote sollte stets gefördert werden. Wir helfen gern dabei, Menschen mit Handicap zu ermutigen das kulturelle Angebot unserer Region wahrzunehmen. Durch ‚Sparen+Gewinnen‘, haben wir die Möglichkeit, regionale Projekte dieser Art zu fördern. Dies tun wir mit großer Überzeugung. Auch unsere Kunden wissen das regionale Engagement sehr zu schätzen. Für viele Kunden ist dies ein Grund an der Lotterie teilzunehmen.“

    „Sparen+Gewinnen“, ist die Lotterie des Sparkassenverbands Niedersachen. Kunden können ein Los für monatlich 5 Euro erwerben. 4 Euro werden davon gespart und verzinst am Jahresende auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. 1 Euro ist Lotterieeinsatz und sichert in 15 Auslosungen lukrative Gewinnchancen. Die Erträge aus der Lotterie fließen gezielt in soziale Projekte aus der Region zurück, aus der sie stammen.

  • Weltklassemusiker kommen nach Buxtehude und Harburg

    Buxtehude/Harburg. Dass Buxtehude, wenn es um klassische Musik geht, in einem Atemzug mit Shanghai und New York genannt wird, das hat die Stadt Dieter Klar, Präsident des Kulturforums, und dem chinesischen Pianisten Haiou Zhang zu verdanken. Denn Klar traf Zhang durch Zufall in einem chinesischen Lokal in Hamburg, nachdem der Pianist gerade ein Solokonzert in der Laiszhalle gegeben hatte. „Ich wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht genau, wer er war“, schmunzelt Dieter Klar, wenn er sich an dieses erste Treffen erinnert.

    Aber da er zu diesem Zeitpunkt gerade mit dem Aufbau des Kulturforums in Buxtehude beschäftigt und auf der Suche nach Künstlern für die neue Location war, habe er Zhang versprochen, ihn vor einem Airbus spielen zu lassen, so Klar. „Was ich für einen Scheiß geredet habe – und er hat’s geglaubt“, erzählt Dieter Klar mit einem lachenden Seitenblick auf Zhang. Dort verabredeten die beiden die Gründung des International Music Festival in Buxtehude - zuerst für fünf Jahre. „Wir haben nie einen schriftlichen Vertrag geschlossen“, verdeutlicht Klar die vertrauensvolle Zusammenarbeit der beiden.

    Von Links: Heinz Lüers (Sparkasse harburg-Buxtehude), Dieter Klar (Kulturforum Buxtehude) und Henry C. Brinker (Speicher am Kaufhauskanal) freuen sich auf das vielfältige Programm des International Music Festival auf Weltniveau.| Foto: Niels Kreller
    Von Links: Heinz Lüers (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Dieter Klar (Kulturforum Buxtehude) und Henry C. Brinker (Speicher am Kaufhauskanal) freuen sich auf das vielfältige Programm des International Music Festival auf Weltniveau.| Foto: Niels Kreller

    Haiou Zhang, der gerade seine neue CD „Fingerprints“ veröffentlicht hat, wird im vom 9. bis 27. August 2017 direkt von einer 3-wöchigen China-Tournee zur achten Auflage des Festivals nach Buxtehude kommen. In seinem Gefolge kommen viele Musiker von Weltruf in die Hansestadt. Bei factory-Konzerten wie am 16. August in der Filiale der Sparkasse Harburg-Buxtehude, im Kulturforum, der St. Petri-Kirche oder bei den Schulkonzerten werden sie Buxtehude verzaubern.

    Speicher am Kaufhauskanal ist wieder Spielstätte

    Auf das Konzert im Speicher am Kaufhauskanalfreut sich der Weltklassepianist schon. „Die Akustik hier ist sehr gut und es ist eine besondere Atmosphäre“, so Zhang, der nun am 9. August zum dritten Mal im Speicher spielt. Auch Speicher-Geschäftsführer Henry C. Brinker freut sich auf das Konzert. „Das Programm hat einen reformatorischen Bezug“, so Brinker. Schließlich stehe Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen Streichquartett f-Moll op. 80 an diesem Abend zu hören sein wird, für die Rückbesinnung auf die Reformation. Der Abend passe daher gut in die Reihe zum 500. Jahrestag der Reformation, die der Speicher am Kaufhauskanal in diesem Jahr im Programm habe.

    Wichtiger Partner vor Ort

    Als wichtigen Partner begrüßten Dieter Klar und Haiou Zhang auch Heinz Lüers, den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Die Sparkasse war von Beginn an Partener des International Music Festivals. „Das Festival ist ein ganz wichtiges kulturelles Event“, so Lüers. „Und aus Buxtehude wird jetzte Buxtehude, Altes Land und Harburg.“ Denn die Orte außerhalb Buxtehudes sind jetzt auch offiziell im Titel des Festivals. „Das Ziel klassische Musik einem breiten Publikum vorzustellen hat das Festival erreicht“, freut sich Lüers.

    Aber nicht nur Klassik können die Besucher der Konzerte hören. Nach Jazz ist das Programm in diesem Jahr auch mit Chansons angereichert. Auch die Preisgestaltung ist ein wichtiges Element. So liegen die Eintrittskosten zwischen 15 und 18 Euro. Nur für das Abschlusskonzert kosten die Karten 22 Euro (10 Euro ermäßigt) pro Stück. Karten sind ab sofort in den Filialen der Sparkasse Buxtehude zu erhalten.

    Das gesamte Programm ist online auf www.klassik-buxtehude.de.

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