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Feuerwehr

  • Kreisfeuerwehr nimmt neuen Abrollbehälter „AB-Logistik“ für den Fachzug „Tierseuchenbekämpfung“ in Dienst

    Hittfeld. Einen neuen Abrollbehälter „AB-Logistik“ hat das Veterinäramt des Landkreises Harburg beschafft und nun an die Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg übergeben. Amtsveterinärin Dr. Astrid Krüger und Maik Scheele vom Amt übergaben den Container an Kreisbrandmeister Volker Bellmann und den Zugführer des Fachzugs „Tierseuchenbekämpfung“ der Kreisfeuerwehr, Joachim Vobienke.

    Auf dem neuen Abrollbehälter sind zwei komplette Dekontaminationsschleusen verlastet, die in einem Seuchenfall aufgebaut werden und so eine Dekontamination von Fahrzeugen aller Art in diesen Schleusen durchgeführt werden kann. Bislang waren alle Materialien auf dem Gelände der Bundespolizei in Haue bei Laßrönne stationiert. Durch die Indienststellung des neuen Abrollbehälters und die Umlagerung der Gerätschaften und Ausrüstungen des Fachzugs an die Feuerwehrtechnische Zentrale in Hittfeld lagert das Equipment nun zentral im Landkreis Harburg. Dadurch können Fahrzeuge, Personal und Gerätschaften im Einsatzfall in maximal eineinhalb Stunden nach der Alarmierung am jeweiligen Einsatzort im gesamten Landkreis Harburg sein und ihre Arbeit aufnehmen.

    Bemerkenswert ist die kurze Beschaffungszeit des neuen Abrollbehälters, erste Planungen liefen im Dezember an, und aufgrund der damaligen Umstände eines erneuten Ausbreitens der Vogelgrippe erkannten die Verantwortlichen, dass hier schnell eine entsprechende Beschaffung eines Abrollbehälters vonstatten gehen muss. Nach einigen Gesprächen zwischen Verantwortlichen des Veterinäramts und der Kreisfeuerwehr mit Kreisbrandmeister Volker Bellmann an der Spitze erfolgte die Auftragsvergabe bereits Ende Dezember. Im April diesen Jahres wurde der neue Container an die Kreisfeuerwehr ausgeliefert.

    Nun erfolgt eine Einarbeitung und Unterweisung der Kräfte der im Fachzug „Tierseuchenbekämpfung“ eingesetzten Feuerwehren aus Bötersheim, Lübberstedt, Putensen und Stöckte.

  • Kreisfeuerwehrtag: Weitere Stärkung des Ehrenamts dringend erforderlich

    Halvesbostel. Die weitere Stärkung des Ehrenamts war die zentrale Kernaussage des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands des Landkreises Harburg, Volker Bellmann. In seiner Rede bei der Delegiertenversammlung anlässlich des in Halvesbostel und Regesbostel stattfindenden Kreisfeuerwehrtags forderte Bellmann, die Attraktivität für den Dienst in der Feuerwehr weiter zu stärken und auszubauen. „Wir machen uns nichts vor. In einigen Jahren werden wir bei der Mitgliederzahl weitaus größere Probleme bekommen“, betonte Bellmann vor den 271 Delegierten.

    Noch seien die Mitgliedszahlen mit 4720 aktiven Mitgliedern in den 107 Feuerwehren als gut zu bezeichnen, aber schon jetzt gibt es schon punktuell Probleme, aktive Mitglieder zu finden. Mit vielen neuen Ideen sollen neue Mitglieder gewonnen und das Ehrenamt weiter gestärkt werden, forderte Bellmann. Hier nahm er auch die Mitglieder aus den Räten und Verwaltungen mit ins Boot, die sich auch weiterhin für eine Stärkung des Ehrenamts einsetzen sollen, betonte Bellmann.

    Er verwies aber auch auf Werbeaktionen aus den Reihen der Feuerwehr wie unlängst die Aktion in Eyendorf, die kostenlose „Löscheimer“ verteilte. Aus dieser Aktion gingen immerhin vier neue aktive Mitglieder hervor. „Das war eine sehr gute und nachahmenswerte Aktion“, befand Bellmann. Dass die Anzahl der Mitglieder auf einem hohen Niveau gehalten wird, ist auch und vor allem ein Verdienst der Arbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises. In den 92 Jugendfeuerwehren werden derzeit 1.424 Jugendiche betreut und auf den zukünftigen Dienst in den Einsatzabteilungen vorbereitet.

    In den derzeit 27 Kinderfeuerwehren sind mehr als 500 Kinder dabei, und die Gründung einer 28. Kinderfeuerwehr steht unmittelbar bevor. Bellmann freute sich über eine solch steigende Zahl an Kinderfeuerwehren, zeigt dieses doch, dass auch Kinder bereits im ganz jungen Alter spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden wollen. Er und auch Landrat Rainer Rempe freuten sich, als am Abend im Rahmen einer feierlichen Zeremonie 244 neue aktive Mitglieder für den Dienst in den Feuerwehren verpflichtet werden konnten.

    Die feierliche Zeremonie fand im Beisein vieler Zuschauer statt und war ein würdiger Beginn für die jungen Feuerwehranwärter. Erfreut zeigte sich Bellmann auch über die sehr gute Ausbildungsquote in der Kreisfeuerwehr. Dank des neuen Lehrgangs- und Stabsgebäudes an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld konnte die Zuteilungsquote der angeforderten Lehrgänge weiter gesteigert werden.

    Auch dank der hohen Anzahl an Ausbildern (insgesamt 59 Ausbilder auf Kreisebene) kann die steigende Lehrgangsfrequenz erklärt werden. Auch die Zusammenarbeit untereinander bezeichnete der Vorsitzende als sehr gut. Bei vielen Großschadenslagen, die auch in diesem Jahr schon wieder angefallen sind, war die Zusammenarbeit aller Feuerwehren sehr gut. Hier erwähnte Bellmann besonders die Unwetterlage nach dem Schwergewitter Ende Juni mit rund 400 Hilfeleistungseinsätzen und den Großbrand des Josthofes in Salzhausen.

    Dank für die geleistete Arbeit aller Feuerwehrleute gab es auch von Landrat Rainer Rempe, der versprach, dass die Kreisverwaltung weiterhin ohne Wenn und Aber hinter den Feuerwehren des Landkreises steht.

    Wahlen waren ein weiterer Bestandteil der Delegiertenversammlung. Dieter Tschorschke wurde als Schriftwart, Michael Boer als Kassenwart, Matthias Köhlbrandt als Pressewart und Mathias Wille als stellvertretender Pressewart einstimmig wiedergewählt.

    Abgerundet wurde die Versammlung durch Ehrungen. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurde der stellvertretende Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst ausgezeichnet. Hans-Ulrich Dederke aus Pattensenerhielt die goldene Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbands. Feuerwehrehrenkreuze in Silber erhielten Stephan Martens aus Ashausen und Michael Matthies aus Lüllau. Feuerwehrehrenkreuze in Bronze erhielten Bernd Hauke aus Buchholz, Klaus-Peter Peters aus Hunden und Uwe Schiemann aus Maschen.

  • Auszeichnung für Andreas Schubert von der Feuerwehr Leversen/Sieversen – er ist jetzt Ehren-Ortsbrandmeister

    Leversen/Sieversen. Eine besondere Ehrung ist dem langjährigen Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Leversen/Sieversen,
    Andreas Schubert, zuteil geworden. Er wurde durch den Zweiten stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten, Maximilian Leroux, zum Ehrenortsbrandmeister der Feuerwehr Leversen/Sieversen ernannt. Leroux würdigte in seiner Laudatio die Verdienste Schuberts für die Belange der Feuerwehr und betonte, dass Schubert dabei stets ein großes Vorbild für die Feuerwehrleute war.

    Schubert war 1976 in die Jugendfeuerwehr Leversen/Sieversen eingetreten. 1981 wechselte er in den aktiven Dienst. Nach Stationen als Ortsfunkwart von 1987 bis 1994 und als stellvertretender Gemeindefunkwart 1987 bis 1995 war er seit 1993 in Führungspositionen in seiner Ortsfeuerwehr tätig. Von 1993 bis 1995 agierte er als Vize-Ortsbrandmeister, von 1995 bis 2015 war Schubert Ortsbrandmeister.

    In seiner Amtszeit wurde der gesamte Fahrzeugpark der Wehr erneuert. Zudem wurde das Feuerwehrhaus erweitert und modernisiert. Auch auf Kreisebene ist Schubert aktiv. Seit vielen Jahren ist er als Vize-Zugführer des Fachzugs Technische Hilfeleistung 2 der Kreisfeuerwehr aktiv.

    Schubert versprach, sich weiterhin so engagiert wie bisher für die Feuerwehr einzusetzen und sein Wissen und Konow-How an die jungen Feuerwehrleute weiterzugeben.

  • Beförderungen für vier Feuerwehr-Führungkräfte in Seevetal

    Seevetal. Gleich vier Feuerwehrleute hat jetzt Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt jetzt im Rahmen der jüngsten Kommandositzung der Seevetaler Feuerwehren in den nächsthöheren Dienstgrad befördert. Thorsten Hüsing, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Helmstorf, wurde dabei ebenso zum Brandmeister befördert wie auch Over- Bullenhausens Ortsbrandmeister Dirk Schakau und Hittfelds Ortsbrandmeister Simon Steffen. Außerdem wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Moor, Martin Jürgs, zum Hauptlöschmeister befördert.

    Thorsten Hüsing leitet die Freiwillige Feuerwehr Helmstorf seit 2010. Zuvor engagierte sich Hüsing viele Jahre lang als Funkwart, Gerätewart und Festwart. Die Jugendarbeit hatte es ihm ebenfalls angetan - er war auch vier Jahre lang stellvertretender Jugendfeuerwehrwart.

    Martin Jürgs ist seit 2012 Ortsbrandmeister der Feuerwehr in Moor. Dort war er von 1996 bis 2013 Funkwart, als Gruppenführer engagierte er sich von 2007 bis 2013. Dirk Schakau leitet die Feuerwehr Over-Bullenhausen seit 2013. Vor der Fusion der beiden Feuerwehren Over und Bullenhausen war er bereits Ortsbrandmeister in Over - seit 2012. Dort war er auch 18 Jahre lang als Gruppenführer aktiv. Insgesamt 24 Jahre lang war Schakau in der Grundausbildung neuer Feuerwehrleute in der Gemeinde Seevetal mitverantwortlich.

    Simon Steffen ist seit 2014 Ortsbrandmeister in Hittfeld. Vor seiner Wahl zum Ortsbrandmeister war Steffen sechs Jahre lag Gruppenführer. Er hat sich die Jugendarbeit auf seine Fahnen geschrieben. Neun Jahre lang war er Jugendfeuerwehrwart, und auch als Vize- Jugendfeuerwehrwart war Steffen aktiv.

  • Bootsunfall auf der Elbe bei Fliegenberg sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

    Fliegenberg. Einen Leichtverletzten hat ein Bootsunfall am Mittwochabend auf der Elbe bei Fliegenberg gefordert. Aus noch ungeklärter Ursache war dabei ein Segelboot auf der Höhe der Steller Chaussee auf die mit Steinen befestigte Uferbefestigung der Elbe auf niedersächsischer Seite geprallt. Das Boot blieb fahruntüchtig auf den Steinen liegen. Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurde um 22.42 Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr zu der Unfallstelle geschickt.

    Freiwillige Feuerwehren aus Fliegenberg/Rosenweide, Hoopte und Over/Bullenhausen mit mehreren Kleinbooten sowie dem Mehrzweckboot der Kreisfeuerwehr und dem Einsatzleitwagen aus Ashausen und Stelle waren binnen weniger Minuten an der Unfallstelle und begannen mit den Rettungsarbeiten. Eine Person an Bord des havarierten Segelboots wurde mit leichten Verletzungen von Bord gerettet und in weitere ärztliche Behandlung übergeben.

    Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr weiträumig ausgeleuchtet, mit Hilfe der Feuerwehrboote wurde das havarierte Segelboot schließlich gesichert und im Anschluss freigeschleppt und weiter in den Fliegenberger Hafen verbracht. Dort wurde das Boot dem Eigentümer übergeben. Für die Kräfte der Feuerwehr endete der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden. Die Unfallursache ist noch unbekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Deutliche Einsatzzunahme bei den Aktiven der Ohlendorfer Feuerwehr

    (Ohlendorf) Eine Einsatzsteigerung um mehr als das doppelte gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Ohlendorfs Ortsbrandmeister Gustav Lüllau im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 34-mal mussten die Feuerwehrleute ausrücken, um Brände zu löschen oder Hilfe zu leisten. Mit zwölf Monatsdiensten, drei Alarmübungen und jeder Menge anderer Dienste hielten sich die Aktiven der Wehr fit für den Ernstfall.

    In diesem Jahr wird der Dienstplan modifiziert, die Ausbildungsdienste werden erweitert und vermehrt. „Damit berücksichtigen wir das ständig steigende Potential an Aus- und Weiterbildung", betonte Lüllau. Er bezeichnete den Ausbildungsstand seiner Aktiven als sehr gut. Zufrieden ist der Ortsbrandmeister auch mit dem Mitgliederbestand. 46 Aktive sind der Einsatzabteilung zugeordnet, davon sechs Frauen.

    In der Jugendfeuerwehr engagieren sich acht Jungen und Mädchen, und in der Alters- und Ehrenabteilung sind 14 Mitglieder registriert. „Bei der Jugendfeuerwehr suchen wir Nachwuchs. Wer Lust hat, der Jugendfeuerwehr beizutreten, ist jederzeit herzlich willkommen", sagte Lüllau.

    Die Wahlen verliefen allesamt harmonisch und einstimmig. Die Ergebnisse: Carsten Hillmer bleibt Gruppenführer, Dieter DrevesZeugwart, Bernd Hanstedt Gerätewart, Frank Neumann Kassenwart, Stephan Maack Schriftwart und Melanie Hillmer Atemschutzgerätewartin. Neu im Amt ist Jugendwart Björn Krusch. Lüllau ernannte Thomas Menke und Konstantin Stammnitz zu Vize-Jugendwarten. Dankesworte für die geleistete Arbeit gab es von Vize- Kreisbrandmeister Torsten Lorenzen aus Ehestorf und von Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt.

    Beide nahmen im Anschluss noch angenehme Aufgaben war. Torsten Lorenzen zeichnete Holger Pett für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen aus, das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Nils Höppner. Durch Wendt wurde Björn Krusch zum Oberfeuerwehrmann befördert, und Konstantin Stammnitz ist jetzt Feuerwehrmann.

  • Dritter schwerer Herbststurm: Landkreis-Feuerwehren leisten viele hundert Hilfeleistungseinsätze

    Landkreis Harburg. Erneut hat ein schwerer Herbststurm im Landkreis Harburg für viel Arbeit bei den 107 Feuerwehren des Landkreises und für teils große Sachschäden gesorgt. Rund 400-mal mussten die Feuerwehren von Sonntagnacht bis in den Nachmittag hinein ausrücken, um die Folgen des dritten Orkantiefs binnen sieben Wochen zu beseitigen. Auch die Feuerwehr selbst wurde dabei ein Opfer des Sturms: In Stelle fiel ein Baum auf ein Feuerwehrfahrzeug und beschädigte dieses im Frontbereich.

    In Marschacht rettete die Feuerwehr eine vom Elbwasser eingeschlossene Person aus dem Wasser, in Hoopte musste die Ortswehr die Fluttore am Fähranleger der Elbe schießen. Die Feuerwehren des Landkreises und die Führungskräfte der Kreisfeuerwehr hatten im Vorwege schon viele Vorkehrungen getroffen, um der zu erwartenden Einsätze Herr zu werden. Alle zwölf örtlichen Einsatzleitungen wurden zur Entlastung der Rettungsleitstelle durch die Freiwilligen Feuerwehren besetzt. Zudem wurde die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale besetzt, und vor dem Winsener Kreishaus wurde der Einsatzleitwagen 2 in Stellung gebracht, um beim Funkverkehr zu helfen.

    Die Vorkehrungen waren mehr als berechtigt: Das zeigte sich beim Eintreffen des Orkantiefs. Die Einsatzserie begann in der Nacht zu Sonntag um 2.27 Uhr. Die Feuerwehren aus Dierkshausen und Asendorf mussten ausrücken, weil ein Baum in der Eichenstraße in Asendorf umgestürzt war, der von der Feuerwehr beseitigt wurde. Von nun an gingen die Alarmierungen für die Feuerwehren im Minutentakt, zeitweise waren bis zu 50 Ortsfeuerwehren zeitgleich im Einsatz. Durch die örtlichen Einsatzleitungen wurden die Einsatzaufträge der Winsener Rettungsleitstelle angenommen und koordiniert. Bis Sonntagnachmittag dauerten die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehren an. Überall wurden Bäume von Hausdächern, von Straßen und von Wegen beseitigt. Erst in den späten Nachmittagsstunden beruhigte sich die Lage langsam. Hier die nennenswerten Einsätze des Orkantiefs:
    Kollision zwischen Pkw und Baum auf der B 75 in WIstedt- Königsmoor um 6.14 Uhr, Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Brennender Baum nach Sturz in Oberleitung in Jesteburg, Hauptstraße, um 7.32 Uhr. Drohender Dacheinsturz in Kakenstorf, Lange Straße, Feuerwehr sichert Dach provisorisch, um 8.14 Uhr. Diverse Bäume auf Häuser in Maschen, Alter Postweg, Finkenweg, Am Alten Sportplatz und Heideweg, diverse Feuerwehren teils über Stunden im Einsatz, ab 8.36 Uhr. Baum auf Haus in Sprötze, Schäferstieg um 8.40 Uhr. Baum auf Haus in Marschacht, Elbuferstraße, um 9.09 Uhr. Gerissene Gasleitung durch umgestürzten Baum in Eichholz, Birnenallee, diverse Feuerwehren sichern Einsatzstelle weiträumig ab, um 9.18 Uhr. Brennender Baum nach Sturz in Oberleitung in Buchholz, Sprötzer Weg, Feuerwehr erdet, löscht und entfernt Baum, um 9.42 Uhr. Person von Elbwasser (Hochwasser infolge Sturmflut) eingeschlossen in Marschacht, Fährstraße, Ortsfeuerwehr sowie Fachzug Wasserrettung der Kreisfeuerwehr und der Rettungsdienst, Person aus Wasser gerettet, um 10.21 Uhr. Baum auf Haus in Buchholz, Holzweg, Besonderheit: Reetdachhaus, um 12.17 Uhr. Baum auf Haus in Egestorf, In den Fuhren, um 12.41 Uhr. Baum auf Haus in Jesteburg, Machangelweg, um 14.05 Uhr.

  • DRK bietet Feuerwehr schnelle Hilfe an

    Harburg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Harburgreagiert auf Berichte in Medien, nach denen die Hamburger Feuerwehr nur noch in 2/3 aller Fälle in voller Stärke innerhalb der vorgesehenen acht Minuten am Brandort einträfe. 640 zusätzliche Beamten müssten laut der Feuerwehr Hamburg eingestellt werden. Dass diese Forderung schnell erfüllt wird, ist aber unrealistisch.

    Deshalb hat das Harburger DRK schnelle Hilfe angeboten: „Wenn an jeder der 15 Wachen der Hilfsorganisationen nur ein bis zwei Rettungswagen komplett in die Notfallrettung eingebunden wären, würde sofort ein Drittel der zusätzlich geforderten Beamten aus dem Rettungsdienst für die originäre Aufgabe der Feuerwehr, die Brandbekämpfung, frei werden“, so Harald Krüger, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Harburg e. V.

    Die sofortige Erhöhung der Sicherheit wäre für den Steuerzahler sogar ohne Kosten möglich. Das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen wie Johanniter und Malteser vereinbaren ihre Entgelte direkt mit den Krankenkassen und werden nicht nach der Gebührenordnung der Hansestadt vergütet.

    Unverständnis äußert Krüger an dem Verhalten der Feuerwehr, denn das Angebot ist nicht neu. „Angesichts des akuten Personalnotstands ist völlig unverständlich, dass die Feuerwehr im vergangenen Jahr die Bereitstellung von Rettungswagen der Hilfsorganisationen erneut nicht in Anspruch genommen hat“, so Krüger. Begründet wird die geringe Einbindung der Organisationen mit dem Erfordernis einer europaweiten Ausschreibung. „Dabei muss nach EU-Recht der Rettungsdienst seit 2015 nicht ausgeschrieben werden, wenn er an gemeinnützige Hilfsorganisationen vergeben werden soll“, sagt Krüger. „In deutsches Recht ist diese Regelung vor knapp einem Jahr übernommen worden.“

  • Ehrung bei der Feuerwehr Maschen für Pressewart Matthias Köhlbrandt

    Maschen. Der Kreispressewart der Feuerwehren des Landkreises Harburg, Matthias Köhlbrandt, ist jetzt von Kreisbrandmeister Volker Bellmann für seine Arbeit mit der silbernen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbands ausgezeichnet worden. Bellmann betonte, dass die Pressearbeit für die Feuerwehren im Landkreis Harburg durch Köhlbrandts Engagement seit Jahrzehnten in bewährter Hand liegt und die Arbeit der Feuerwehren dadurch stets in hervorragender Art und Weise dargestellt werden.

    Seit mittlerweile 26 Jahren ist Köhlbrandt in der Feuerwehr-Pressearbeit tätig. Seit 1991 ist er Pressewart in der Freiwilligen Feuerwehr Maschen. Nur kurze Zeit später war er mit dem damaligen Kreispressewart Norbert Küster Denker, Lenker und Macher der Zeitung der Landkreis-Feuerwehren, dem „Florian Harburg“. Diese Zeitung wurde 2006 wegen der ständig wachsenden Konkurrenz der neuen Medien eingestellt. Außer der Feuerwehrzeitung betreut Köhlbrandt auch die Internetseite des Kreisfeuerwehrverbands. Die wird gerade redaktionell überarbeitet.

    1996 wurde Köhlbrandt zum stellvertretenden Kreispressewart gewählt, und 2005 wurde er Kreispressewart für die 107 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Harburg. Auch auf Gemeindeebene der Gemeinde Seevetal ist er aktiv in der Pressearbeit tätig, nachdem er Mitte der 2000er-Jahre kurzfristig als Vize-Gemeindepressewart agierte, ist er seit 2011 Gemeindepressewart für die 14 Seevetaler Wehren. Köhlbrandt versprach, sich auch weiterhin engagiert für die Pressearbeit der Feuerwehren im Landkreis Harburg einzusetzen.

  • Ehrungen und Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstedt

    Hollenstedt. Jede Menge Ehrungen und Beförderungen wurden jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstedt ausgesprochen. Durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann wurde der Ortsbrandmeister Karsten Lange für 40-jährige aktive Mitgliedschaft mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt auch Stephan Ahrens.

    Durch Hollenstedts Gemeindebrandmeister Carsten Benecke wurden Vize-Gemeindebrandmeister Patrick Barkow sowie Dominik Fürch jeweils zu Oberlöschmeistern befördert. Neuer Löschmeister wurde Patrick Künne. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden Kevei Hack und Niklas Jansen befördert, und Dominik Globuschütz ist neuer Oberfeuerwehrmann. Mirco Cohrs, Leon Ebeling und Moritz Westphalen wurden jeweils zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • Ehrungen und Beförderungen in Klecken

    (Klecken) Große Freude bereitet die Anfang vergangenen Jahres als erste Kinderfeuerwehr der Gemeinde Rosengarten gegründete Kinderfeuerwehr in Klecken. Wie Ortsbrandmeister Dirk Behmer im Rahmen der Jahreshauptversammlung mitteilte, ist die Mitgliederzahl von seinerzeit 16 Kindern auf mittlerweile stolze 26 Nachwuchsretter angewachsen, und vor wenigen Tagen sind die ersten fünf aus der Kinder- in die Jugendfeuerwehr gewechselt.

    „So wird unser Nachwuchs ganz hervorragend gesichert", freute sich Behmer. Er berichtete von 22 absolvierten Einsätzen seiner Wehr im vergangenen Jahr. Diese teilten sich in vier Brand- und 18 Hilfeleistungseinsätze auf. Bei den Bränden hob der Ortsbrandmeister noch einmal das Feuer in einem Wohnhaus hervor, bei dem ein Mensch nur noch tot aus dem Haus geborgen werden konnte. Insgesamt leisteten die Kleckener Feuerwehrleute 492 Einsatzstunden. Weitere 2.390 Stunden kamen bei 95 Diensten und Übungen aller Art zusammen, darunter auch eine große Übung mit dem Fachzug Wassertransport der Kreisfeuerwehr.

    Die Jugendfeuerwehr hat derzeit 15 Aktive, in der Einsatzabteilung engagieren sich 43 Männer und Frauen, und komplettiert wird der Personalbestand durch 18 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Einmal mehr betonte der Ortsbrandmeister, dass für die Kleckener Feuerwehr in absehbarer Zeit ein Ersatz für das mittlerweile 28 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug vonnöten ist. Dieses unterstrich auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi, der sich wie auch der stellvertretende Abschnittsleiter Elbe, Michael Bulst, für die geleistete Arbeit der Kleckener Feuerwehrleute bedankte.

    Bulst zeichnete Helmut Peters für dessen 50-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen das niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands aus. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Volkmar Propp. Das Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Christian Meyer. Er wurde außerdem durch Stephan Wilhelmi zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Außerdem beförderte Wilhelmi Thomas Priehn zum Oberlöschmeister, Finn Ole Block und Sebastian Jänsch zu Hauptfeuerwehrmännern und Niklas Ulmer zum Feuerwehrmann. Jugendwart Matthias Rohr und Funkwart Lasse-Bo Fried wurden wiedergewählt, neu in ihren Ämtern sind der stellvertretende Atemschutzwart Mike Schwentke und Vize-Funkwart Julian Rüscher.

  • Elf Verletzte und sechs teils zerstörte Fahrzeuge bei Verkehrsunfall auf der A 1 bei Maschen

    Maschen. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagabend auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg, kurz hinter dem Maschener Kreuz, elf teils Schwerverletzte und sechs teils völlig zerstörte Fahrzeuge gefordert. Unter den Fahrzeugen befand sich auch ein Zivilfahrzeug der Polizei aus Schleswig-Holstein. Dieses Fahrzeug wurde vollkommen zerstört. Aus noch ungeklärter Ursache waren dabei gegen 18:40 Uhr sechs PKW zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg, rund einen Kilometer hinter dem Maschener Kreuz bei hoher Geschwindigkeit miteinander kollidiert.

    Durch die Wucht des Aufpralls wurden elf Insassen der Fahrzeuge teils schwer verletzt. Zudem traten aus mehreren Fahrzeugen Betriebsstoffe aus und verschmutzten die Fahrbahn. Zur Versorgung der Verletzten und zur Hilfeleistung an der Unfallstelle entsandte die Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Hilfskräften. Außer der Freiwilligen Feuerwehr Maschen wurden um 18:43 Uhr fünf Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und der DRK-Notarzt sowie ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg alarmiert.

    Beim Eintreffen der Kräfte wurden zuerst die Verletzten versorgt. Mehrere Ersthelfer, darunter zufällig vorbeikommende Beamte der Berufsfeuerwehr Lübeck, kümmerten sich um die Verletzten. Am schlimmsten erwischte es einen der beiden Polizeibeamten. Er erlitt schwere Verletzungen und musste nach einer Versorgung notarztbegleitet in ein Hamburger Krankenhaus gebracht werden. Alle weiteren Verletzten, darunter auch zwei Kinder, kamen nach medizinischer Versorgung in weitere umliegende Krankenhäuser.

    Die Kräfte der Feuerwehr Maschen streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und stellten den Brandschutz sicher. Die A 1 musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Es bildete sich ein rund 15 Kilometer langer Rückstau. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es durch Gaffer zu Verkehrsbehinderungen. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Die Unfallursache wird von der Polizei ermittelt. Durch den Unfall entstand ein erheblicher Sachschaden, zwei PKW wurden vollkommen zerstört.

  • Feuerwehr Ehestorf/Alvesen: Ruhiges Jahr mit 21 Einsätzen

    Ehestorf/Alvesen. Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Ehestorf/Alvesen. Das gab Ortsbrandmeister Carsten Heitmann im Rahmen der Jahreshauptversammlung bekannt. Dem Jahresbericht zufolge rückten die Aktiven im vergangenen Jahr "nur" zu 21 Einsätzen aus. Diese teilten sich in zehn Brand- und sieben Hilfeleistungseinsätze sowie vier sonstige Einsätze auf. Mit reichlich Übungen auf Orts-, Gemeinde- und auch Kreisebene hielten sich die Feuerwehrleute fit für den Ernstfall. Insgesamt 1.682 Dienst- und Einsatzstunden wurden von den Feuerwehrleuten in 2016 geleistet.

    13 Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort. Die Feuerwehr Ehestorf/Alvesen besteht zurzeit aus 41 Aktiven, darunter sechs Frauen. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 14 Jungen und Mädchen, und die 16 Mitglieder starke Alters- und Ehrenabteilung komplettiert den Personalbestand der Wehr.

    Die Ergebnisse der Wahlen: Michael von Aspern wurde zum Gruppenführer und Volker Lorenzen zu dessen Stellvertreter gewählt. Marc Janz ist Jugendwart, Volker Lorenzen sein Vertreter. Ingo Rather wurde zum Schriftwart gewählt, und Michael von Aspern zum Vize- Gerätewart. Joschua Krüger wurde zum Vize- Funkwart gewählt, Timo Rather bleibt Atemschutzgerätewart und Uwe Heitmann dessen Vertreter.

    Es gab auch Ehrungen und Beförderungen. Durch Rosengartens Vize-Gemeindebrandmeister Dirk Behmer wurde Norbert Rather für 40-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Timo Rather. Mirko Maaß wurde zum Brandmeister befördert, und Timo Rather ist neuer Löschmeister. Volker Lorenzen wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, und Anna Lena-Bröder und Samantha Tiede sind jetzt Feuerwehrfrauen.

  • Feuerwehr Hittfeld: Viel Grund zur Freude

    Hittfeld. Grund zur Freude haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hittfeld. Wie Ortsbrandmeister Simon Steffen während der Jahreshauptversammlung mitteilte, wurde die Wehr im vergangenen Jahr zu 76 Einsätzen gerufen, die sich in 21 Brand- und 55 Hilfeleistungseinsätze aufteilen. Außer elf Einsätzen wegen ausgelöster Brandmeldeanlagen galt es auch, 15-mal Hilfe bei Notfalltüröffnungen oder als Tragehilfe für den Rettungsdienst zu leisten. Alle Einsätze wurden dabei nach Steffens Angaben ebeso sach- wie fachgerecht erledigt.

    Das ist auch der guten Ausbildung innerhalb der Wehr geschuldet. Außer den normalen Übungen bildeten sich die Hittfelder Feuerwehrleute bei 23 Gruppendiensten, vier Alarmübungen, mehreren Übungen mit dem Fachzug Wasserförderung der Kreisfeuerwehr sowie gemeinsamen Übungen mit den Feuerwehren Helmstorf, Lindhorst und Maschen weiter.

    Sehr zufrieden ist Steffen mit dem Personalbestand. 47 Aktive versehen ihren Einsatzdienst in Hittfeld. Eine der mitgliederstärksten Jugendfeuerwehren im gesamten Landkreis Harburg gibt es in Hittfeld. Hier sind 31 Jugendliche dabei. Auch die Kinderfeuerwehr ist mit 14 Mitgliedern sehr gut aufgestellt. 24 Mitglieder gehören der Alters- und Ehrenabteilung an.

    Sören Lehmann und Lars Rossow wurden zu neuen Gruppenführern gewählt. Neu im Amt des Kassenwarts ist Stephan Völkel, Rene Guhr bekleidet jetzt das Amt des Funkwarts. Hans-Heinrich Kaiser wurde als Chronist neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Atemschutzwart Karsten Schulz, der Sicherheitsbeauftragte Karsten Stölting, die Jugendwarte Tobias Baumgartner und Lars Becker, die Kinderwartinnen Melanie Schumann und Kim Fromhagen, Pressewart Andreas Feldtmann, Schriftwart Björn Becker, Zeugwartin Anja Lindemann und der Festausschuss mit Frank Neumann und Ralf Steinwehe. Als Gerätewarte fungieren Björn Lehmann, Ron Schmeling und André Friedling.

    Durch Vize-Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst wurden Hans-Hermann Ahrens, Klaus Hering und Dieter Lindemann für jeweils 60-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Durch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt wurde Hittfelds Vize-Ortsbrandmeister Philipp Müller zum Oberlöschmeister befördert. Neue Hauptfeuerwehrmänner wurden Björn Lehmann und Ron Schmeling, und Christoph Schröder ist neuer Oberfeuerwehrmann. Zu Feuerwehrmännern ernannt wurden Philipp Elling, Dirk Jäger und Peter Schütze.

  • Feuerwehr Lindhorst: Vorfreude bei Aktiven auf geplanten Anbau

    Lindhorst. Umfangreiche Planungen und Besprechungen für den geplanten An- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst bestimmten den Terminplan der Lindhorster Aktiven im abgelaufenen Jahr. Dieses Fazit zog Ortsbrandmeister Thomas Micketeit jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Noch in diesem Jahr soll mit den Baumaßnahmen am Feuerwehrhaus begonnen werden. Die Vorfreude bei den Lindhorster Feuerwehrleuten ist dementsprechend groß.
    Aber auch ohne diese Planungen waren die Aktivitäten der Feuerwehr vielfältig. 16 Einsätze wurden von der Lindhorster Feuerwehr geleistet, vier Brände standen dabei zwölf Hilfeleistungen gegenüber. Mit umfangreichen Monats- und Gruppenübungen, aber auch Übungen auf Gemeinde- und Kreisebene bereiteten sich die Aktiven auf mögliche Ernstfälle intensiv vor.

    Zufrieden ist Micketeit mit dem Mitgliederbestand. 39 Aktive sind in Lindhorst in der Einsatzabteilung aktiv, zehn Jungen und Mädchen engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, und die Alters- und Ehrenabteilung umfasst 15 Mitglieder. Wahlergebnisse: Gerätewart bleibt Markus Neuse, Funkwart ist Lukas Landmann, und der Festausschuss setzt sich aus Claus Beecken, Rainer Dittmer, Lukas Landmann und Jannik Neuse zusammen.

    Es gab auch Ehrungen und Beförderungen. Durch Seevetals Vize-Gemeindebrandmeister Andreas Brauel wurde Wilhelm Flügge für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes erhielten Ernst Fano und Georg Wilhelm Meyer, und Hauke Johannsen wurde für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Mark Schröder. Zum Löschmeister wurde Björn Micketeit befördert, neuer Oberfeuerwehrmann wurde Patrick Lindemann, und Karl Döring ist neuer Feuerwehrmann.

  • Feuerwehr Maschen: Torsten Meyer soll neuer Ortsbrandmeister werden

    Maschen. Torsten Meyer soll neuer Ortsbrandmeister in Maschen werden und damit den bisherigen Amtsinhaber Uwe Schiemann ablösen, der nach 18- jähriger Tätigkeit nicht wieder für das Amt antreten wollte. Meyer war bislang Zugführer in der Schwerpunktfeuerwehr und mit für die gute Ausbildung der Maschener Feuerwehrleute verantwortlich. Vize-Ortsbrandmeister Axel Neumann wurde in seinem Amt bestätigt.

    In seinem letzten Jahresbericht als Ortsbrandmeister berichtete Uwe Schiemann von einem Anstieg der Einsatzzahlen. Insgesamt 120 Einsätze wurden von der Maschener Feuerwehr geleistet. Das bedeutet einen Anstieg um elf Einsätze gegenüber dem Vorjahr. 15 Brände standen dabei 94 Hilfeleistungen gegenüber, elfmal rückte die Maschener Feuerwehr nach Fehlalarmen aus. Bei allen Einsätzen retteten die Maschener Feuerwehrleute elf Personen aus lebensbedrohlichen Lagen, fünf weitere Menschen wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts erstversorgt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.

    Bei den Hilfeleistungen galt es erneut 13-mal, eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfällen aus Fahrzeugen zu befreien. 67 Übungs- und Ausbildungsdienste wurden von den Feuerwehrleuten zusätzlich geleistet. Insgesamt leisteten die Maschener Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 2.155 Einsatzstunden, hinzu kommen 3.248 Dienst- und Übungsstunden.

    Zur Maschener Einsatzabteilung gehören 66 Aktive. Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus 18 Mitgliedern, und in der Kinderfeuerwehr engagieren sich 23 Mitglieder. Vervollständigt wird die Wehr durch 25 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.

    Weitere Wahlergebnisse: Neu sind Sascha Wille als Zugführer, Timo Klask als Vize-Zugführer, Thomas Wierzchowski als Gruppenführer, Björn Göritz als Funkwart, Sascha Springer als Vize-Funkwart, Felix Theurich als zweiter Atemschutzgerätewart, Uwe Schiemann als Sicherheitsbeauftragter, Jörg Hannig als Festwart, Raik Stolzke als Vize-Festwart, Christoph Koch als fünfter Gerätewart, Christian Lindner als Kantinenwart und Andrej Fanslau als Vize-Kantinenwart.

    In ihren Ämtern bestätigt wurden Zugführer Dieter Kröger, Vize-Zugführer Jan Gagelmann, Gruppenführer Niels Höger, Atemschutzwarte Jan Gräfe und Robert Lange, Chronist Holger Hannig, die Gerätewarte Thomas Lenke, Dieter Kröger, Niels Höger und Raik Stolzke, Kassenwart Matthias Bieber, Pressewart Matthias Köhlbrandt, Schriftwart Timo Klask, Vize-Schriftwartin Carina Schneider und Zeugwart Rainer Hannig.

  • Feuerwehr Nenndorf: Konstante Arbeit zahlt sich aus

    Nenndorf. Eine konstant gute Arbeit wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Nenndorf geleistet, und diese zahlt sich immer wieder aus. Wie Ortsbrandmeister Markus Gemmeker im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete, wurde die Feuerwehr Nenndorf im vergangenen Jahr zu 34 Einsätzen alarmiert. Alle Einsätze wurden dank der guten Ausbildung fachmännisch abgearbeitet. Die Feuerwehrleute mussten dabei 19 Hilfeleistungseinsätze absolvieren und 15 Brandeinsätze waren zu leisten. Viele der Einsätze wurden dabei gemeinsam mit den Feuerwehren aus Emsen und Iddensen durchgeführt.

    Mit diesen Wehren wurden auch im vergangenen Jahr wieder diverse Zugübungen absolviert, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Diese Übungsmaßnahmen zahlten sich auch bei den Einsätzen aus. Die Zusammenarbeit klappt vorzüglich. Das bescheinigte auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi. Insgesamt bildeten sich die Feuerwehrleute bei 35 Übungen weiter.

    Etwas höher könnte die Zahl der Aktiven und der Anzahl der Jugendfeuerwehrleute sein, wünscht sich Gemmeker. 34 Männer und Frauen leisten in Nenndorf ihren Feuerwehrdienst. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich zehn Jungen und Mädchen, und 19 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung komplettieren den Personalbestand. Sabine Gröning wurde zur Schriftführerin gewählt. Claudius Kehrhahn bleibt Atemschutzgerätewart, Monique Reinke bleibt Vize- Jugendwartin, und Hartmut Zerwer wurde zum Musikwart gewählt. Durch den Vize- Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst wurde Rainer Müller für 40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Marko Rau.

    Durch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi wurde Tobias Biro zum Oberlöschmeister befördert. Neue Erste Hauptfeuerwehrfrau wurde Cathrin Gruf, Erster Hauptfeuerwehrmann ist Jan Gruf. Claudius Kehrhahn und Christian Püttmann sind neue Hauptfeuerwehrmänner, und Monique Reinke wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Zudem können sich Daniel Münch, Stefan Hübener, Ingo Lohmann und Sven Walther jetzt Feuerwehrmänner nennen.

  • Feuerwehr Over-Bullenhausen freut sich über zwei neue Überlebensanzüge

    Over-Bullenhausen. Freude herrscht bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Over-Bullenhausen. Die Wehr hat von der Gemeinde Seevetal zwei neue Überlebensanzüge für Einsätze zur Rettung von Personen aus Gewässern erhalten. Die neuen Anzüge ersetzen zwei ältere Anzüge, die aufgrund materieller Mängel nicht mehr für den Einsatz im Gewässer tauglich waren. Die beiden neuen Anzüge sind zusammen mit zwei weiteren Überlebensanzügen der selben Herstellung, die vor zwei Jahren beschafft wurden, permanent auf dem Löschgruppenfahrzeug der Wehr verstaut.

    Ortsbrandmeister Dirk Schakau unterstrich die Notwendigkeit solcher Einsätze: „Die Anzüge haben uns schon wertvolle Dienste geleistet. Mehrfach schon haben wir sie im Ernstfall eingesetzt.“ Mit den Anzügen können Aufenthalte von einer Stunde im kalten Wasser gewährleistet werden, ohne dass der Träger des Anzugs Erfrierungen durch das kalte Wasser erleidet.

    Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt freute sich mit den Feuerwehrleuten in Over- Bullenhausen und betonte, dass die Beschaffung dieser beiden neuen Vollkörperanzüge eine mehr als notwendige und sinnvolle Investition ist. Die erste Bewährungsprobe haben die neuen Anzüge bereits mit Bravour bestanden. Beim traditionellen Anbaden in der Elbe gingen zwei Feuerwehrleute mit den neuen Anzügen ins kalte Elbwasser und demonstrierten damit die Tauglichkeit der neuen Anzüge eindrucksvoll.

  • Feuerwehr Over-Bullenhausen: Ehrungen für langjährige Mitglieder

    Over-Bullenhausen. Die Ehrung langjähriger verdienter Feuerwehrleute stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Over-Bullenhausen. Vize-Kreisbrandmeister Sven Wolkau zeichnete Jonny Kröger und Hermann Langerbein für jeweils 60-jährige (!) Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands aus. Außerdem erhielten Andreas Langerbein, Ortsbrandmeister Dirk Schakau und dessen Amtsvorgänger Hans-Ulrich Buske jeweils das niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft.

    Ebenfalls seit 40 Jahren Mitglied, aber nicht mehr aktiv ist Reinhard Pape, und für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jürgen Anders geehrt. Wolkau bedankte sich bei allen Jubilaren für deren stetiges großes Engagement. In seinem Jahresbericht berichtete Ortsbrandmeister Dirk Schakau von insgesamt 27 Einsätzen der Wehr. 24 Hilfeleistungen standen drei Bränden gegenüber.

    Einmal mehr wurde die Wehr auch stark auf und an der Elbe gefordert. Allein hier gab es acht Hilfeleistungseinsätze. Für alle Einsätze hielten sich die Feuerwehrleute mit Übungen und Diensten aller Art fit. Es wurden mehr als 1 700 Stunden Übungs- und Ausbildungsdienste investiert. 13 Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort.
    Sehr zufrieden ist Schakau mit dem Mitgliederbestand. 54 Aktive sind in der Einsatzabteilung aktiv dabei. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich neun Jugendliche, die Kinderfeuerwehr besteht aus zwölf Nachwuchsrettern, zum Spielmannszug gehören derzeit 19 Mitglieder, und die 19-köpfige Alters- und Ehrenabteilung vervollständigt den Personalstamm. „Der Spielmannszug und auch die Jugendfeuerwehr würden sich über neue Mitglieder sehr freuen“, betonte der Ortsbrandmeister.

    Mirco Schwanitz wurde zum Löschmeister befördert. Neuer Hauptfeuerwehrmann ist Joscha Wendt, und Ann-Christin Lorenscheit ist neue Oberfeuerwehrfrau. Tim Albers und Marc Niemann wurden zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • Feuerwehr Seevetal nimmt Baumbiegesimulator für Ausbildung mit Motorkettensägen in Dienst

    Seevetal. Neue Wege in der Ausbildung geht die Freiwillige Feuerwehr Seevetal bei der Ausbildung mit Motorkettensägen. Die Stürme der vergangenen Monate haben immer wieder Einsatzstellen produziert, an denen die Einsatzkräfte der Feuerwehr umgestürzte Bäume beseitigen mussten. Nicht selten mussten dabei auch Arbeiten an noch unter Spannung stehenden Baumresten durchgeführt werden - eine nicht ungefährliche Arbeit.

    Um sich auf solche Einsatzlagen besser vorbereiten zu können, hat die Feuerwehr Seevetal als erste im Landkreis Harburg einen so genannten Baumbiegesimulator in Dienst gestellt. „Danach haben wir schon lange gesucht“, betonte Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt. Erfreulich für ihn und die Seevetaler Feuerwehrleute war, dass Arne Schick und Jörn Seelig von der Firma Kedrowski Fahrzeugbau in Beckedorf einen genau solchen Simulator als Meisterstück ihrer damaligen Ausbildung angefertigt hatten.

    Der sensationelle Baumbiegesimulator. | Foto: ein
    Der sensationelle Baumbiegesimulator. | Foto: ein
    Die Gemeinde Seevetal erwarb dieses Meisterstück und schaffte so eine hervorragende, neue Ausbildungsmöglichkeit für die Seevetaler Feuerwehren. „Die beiden neuen Fahrzeugbaumeister haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet mit diesem Baumbiegesimulator“ betonte
    Wendt. Das Prinzip dieses Simulators ist dabei denkbar einfach. Jörn Seelig, Mitglied der Feuerwehr Meckelfeld erklärt: „Auf einem Anhänger wird ein großer Ast oder ein Baumteil in eine spezielle Vorrichtung gespannt und dann langsam auf Spannung gebracht.“ An diesem unter Spannung
    stehenden Baumstück erlernen die Feuerwehrleute dabei die Sägetechniken für solche Einsatzlagen.

    Erfahrene Trainer zeigen ihnen auf dem Anhänger, wie und wo die entsprechenden Sägeschnitte angesetzt werden können, ohne dass eine Gefährdung für die Einsatzkräfte besteht. Der Anhänger ist so konzipiert, dass mit speziellen Auftritten an beiden Seiten des Simulators gearbeitet werden kann. Die beiden Fahrzeugbaumeister haben 170 Stunden in den Bau dieses Baumbiegesimulators gesteckt. Eine Arbeit, die sich mehr als gelohnt hat. Betreut wird der spezielle Anhänger von der Feuerwehr Over-Bullenhausen. Dort ist der Anhänger untergestellt. Für die Ausbildung in den Feuerwehren wird der Anhänger dann zum jeweiligen Ausbildungsort transportiert.

    Bereits kurz nach seiner Indienststellung ist der Spezialanhänger gut ausgebucht. Die Seevetaler Feuerwehren nutzen das neue Ausbildungsangebot reichlich.

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