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Gastronomie

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  • Achtung Stolpergefahr? Bezirksamt erlaubt keine Nutzung des Blumenmarkts

    Harburg. Das Bezirksamt sieht keine Nutzungsmöglichkeit des ehemaligen Blumenmarktes als Terrasse für das Southside (vormals Bolero). Zwar hält das Bezirksamt die Nutzung der Fläche für „Außengastronomie unter statischen Betrachtungen zwar grundsätzlich für möglich“, wie es gegenüber besser-im-blick auf Nachfrage erklärte. Dafür sei jedoch notwendig, das Gebäude durch 60 „Notsteifen“ abzustützen. Das statische Gutachten würde ca. 7.000 Euro Kosten. Außerdem rechnet das Bezirksamt mit 3.500 Euro, die durch die Nutzung der Fläche an Mehrkosten beim Abpumpen des Wassers auf der Fläche anfallen würden.

    Die Kosten seien kein Problem, signalisieren die Betreiber des Soutshide. „Wir würden die Kosten für die Abstützung und das Abpumpen übernehmen“, heißt es von ihrer Seite aus. Dass sie diese Kosten tragen würden, hatten die Betreiber von vorneherein klar gestellt und auch die Grünen in der Bezirksversammlung, die zur Nutzung der Fläche einen Antrag gestellt hatten, hatten wohlweislich formuliert, dass dem Bezirk keine Kosten entstehen dürften.

    So weit, so gut – könnte man meinen. Aber das Bezirksamt hat noch ein Argument, das bisher in der Diskussion um die Fläche keine Rolle gespielt hat. Neu ins Spiel gebracht wurde nun der Plattenbelag des ehemaligen Blumenmarktes. „Das Bezirksamt hat die Fläche seinerzeit auch wegen der bestehenden Verkehrssicherungspflichten in Bezug auf Unfallgefahren auf dem Plattenbelag gesperrt. Um einen verkehrssicheren Zustand herzustellen, müssten verschiedene bauliche Maßnahmen getroffen werden, deren Kosten derzeit nicht genau geschätzt werden können“, heißt es in einer Stellungnahme. Bei diesen baulichen Eingriffen bestünde die Gefahr, dass sie Auswirkungen auf den noch nicht beendeten Rechtsstreit mit dem ehemaligen Nutzer haben könnten.

    Diese Gefahr sehen die Betreiber des Southside nicht. „Nur bei ein oder zwei Platten müsste was getan werde.“ Für sie klingt es nach vorgeschobenen Argumenten. „Entweder sie wollen es – oder sie wollen es nicht“, stellt sich für sie die Lage dar, nachdem feststeht, dass das Gebäude abgestützt werden kann. Eine Nutzung der Fläche hätte in ihren Augen viel Gutes auch für Harburg: „Steuern, Arbeitsplätze und auch einen Imagegewinn für Harburg.“

    Ob die neue Argumentation der Unfallgefahr durch den Plattenbelag noch weitere Auswirkungen auf Harburg haben wird, bleibt abzuwarten. Schließlich befinden sich in der Lämmertwiete und der Lüneburger Straße deutlich mehr Stolperfallen, als auf dem ehemaligen Blumenmarkt. Auf Nachfrage von besser-im-blick erklärte das Bezirksamt aber, dass bei diesen beiden Straßen aber keine Sperrung geprüft würde.

  • Al Limone beendet Mittagstisch – Black Rock startet

    Harburg. Die Harburger Lämmertwiete ist nicht nur bei Pistengängern ein beliebter Anlaufpunkt. Zwischen der Harburger Innenstadt und dem Binnenhafen gelegen, kommen hier auch im Mittag viele hungrige Menschen vorbei, um ein leckeres Mittagessen zu genießen.

    Ein Restaurant, das unter den Besuchern der Lämmertwiete sehr beliebt ist, war auch im Mittag immer gut gefüllt: Das „Al Limone“ von Francesco Benzoni. Der Koch mit Leidenschaft und hohem Anspruch muss aber nun zum neuen Jahr den Mittagstisch (vorerst?) einstellen. Denn ein Koch fehlt und gutes Personal, das den Ansprüchen gerecht wird, ist in diesem Bereich schwer zu bekommen. „Dafür machen wir ab jetzt schon um 16 Uhr auf und heißen unsere Gäste willkommen“, so Benzoni. Bis 22 Uhr können die Al Limone-Fans also weiterhin Francesco Benzonis Kochkünste genießen.

    Aber keine Sorge: Hungrige Mittagstischler können auch weiterhin gut in der Lämmertwiete speisen. So zum Beispiel im „Black Rock“ genau gegenüber. Denn dort startet Marcel Klühn am dem 2. Januar mit einem Mittagstisch durch. Die Gäste erwartet dann montags bis freitags von 12 bis 15 Uhr eine wöchentlich wechselnde Auswahl an Salaten, Pasta, Burgern und saisonalen Gerichten.

  • Aus Bolero wird Southside

    (Harburg) Am 4. Januar ist es soweit: Dann wird aus dem Bolero über dem Marktplatz am Sand in Harburg das Soutshide. „Es wird sich nicht viel ändern", beruhigen die alten und neuen Betreiber. „Wir erweitern unser Speisenangebot und werden auch mehr Events veranstalten."

    So wird es in Zukunft neben beliebten Klassikern wie Fajitas und Nachos Leckeres aus aller Welt geben: Aus Amerika kommen saftige Steaks und Grillteller, herzhafte Spareribs und Burger auf die Karte, aus Asien exotische Speisen und mediterran wird es bei Europa mit neuen Pastagerichten und Tapas. Eine Hochzeit von Mexiko und Italien sind die Tostadas: Krosse Weizentortillas, die wie eine Pizza belegt und gebacken sind.

    Neu ist auch der After Business Club, der ab 19. Januar jeden Donnerstag ab 17 Uhr stattfindet. Bei guter Musik vom DJ kann nach der Arbeit ausgespannt und gefeiert werden. Und wer tanzen möchte, für den steht der Dancefloor bereit. Für Ladies hält das Southside noch etwas Besonderes bereit: Bei jedem After Business Club gibt es bis 18 Uhr Prosecco, Hugo und Aperol Spritz für nur 1,- Euro.

    Dazu gibt es viele Happy Hours und Aktionstage mit Vergünstigungen.

  • Außenmühlenfest steigt wieder - Boerney & die Tri Tops kommen!

    Harburg. Vom 11. bis 13. August ist es wieder soweit: Das Außenmühlenfest, das „Kleine Fest am großen Teich", startet wieder durch. Zum 30. Mal können die Harburger drei tagelang wieder familiär und fröhlich feiern, schlemmen und den Attraktionen zuschauen

    Boerney & die Tri Tops kommen!

    Auf der großen Hauptbühne gibt es wieder ein buntes Programm gezeigt. Die Moderation macht am Freitag und Samstag Didi Menkens von Hamburg Zwei und sorgt für Partystimmung. Und am Sonntag wartet ein Knaller auf die Besucher: Boerney & die Tri Tops spielen zum ersten Mal auf dem Außenmühlenfest! Da sind Spaß und gute Stimmung garantiert. Und natürlich ist die Tanzschule Hädrich wieder mit dabei um zu zeigen, wie vielfältig Tanzen sein kann - und die Besucher können gerne mitmachen.

    Kettensäge und Live-Musik

    Sänger und Schauspieler kalle Haverland war schon einmal auf der schnitzerbühne. | Foto: Niels Kreller
    Sänger und Schauspieler kalle Haverland war schon einmal auf der schnitzerbühne. | Foto: Niels Kreller

    Die Live-Musik ist für das Außenmühlenfest prägend und wichtiger Bestandteil des Events. Auf der Schnitzer-Bühne präsentiert zum Beispiel besser-im-blick-Fotograf und Kettensägenschnitzer Sören Noffz wieder ein besonderes Programm. Neben tollen Live-Acts wie Dennis Adamus, Insured, Kalle Haverland, Lazzappeln, dem Spielmannszug der Turnerschaft Harburg und einem Boxkampf mit Weltmeisterin Alicia Melina wird Noffz immer wieder zur Kettensäge greifen und aus Baumstämmen vor den Augen der Zuschauer die schönsten Figuren herausschnitzen.

    Fever! Der Discomove kommt an den Teich

    Abends jagt DJ Zoroo in der Southside-Partyzone die Beats durch die Boxen. | Foto: Niels Kreller
    Abends jagt DJ Zoroo in der Southside-Partyzone die Beats durch die Boxen. | Foto: Niels Kreller

    Der Discomove hält in diesem Jahr zum ersten Mal Einzug an der Außenmühle: Die Veranstalter Harburger Turnerbund und pb-konzept werden mit den besten Hits der guten alten Discozeit einheizen. Die Village People, von Hot Chocolate, Gloria Gaynor, Donna Summer und viele mehr werden die schrillen Jahre wieder lebendig machen. Auch Live-Musik gibt es von zum Beispiel Mecki & Manni.

    Southside-Partyzone

    Das Southside errichtet wieder seine beliebte Partyzone in der Mitte des Festes. Neben leckeren Cocktails wird hier, wenn es gen Abend geht, DJ Zoroo die Boxen aufdrehen und die Party steigen lassen. Eine tolle Open-Air-Disco ist garantiert.

    Drumherum bietet ein buntes Familienprogramm Spaß für Groß und Klein und die vielen Schlemmerstände laden zum Genießen ein.

  • Ehemaliger Blumenmarkt: GroKo zeigt sich bürger- und wirtschaftsfern

    Harburg. Keine gute Aussichten für Harburgs Pistengänger: Auf der letzten Sitzung der Bezirksversammlung vor der Sommerpause lehnte die GroKo aus SPD und CDU zusammen mit der AfD einen Dringlichkeitsantrag der Grünen zur Nutzung des ehemaligen Blumenmarkts am Sand für die Gastronomie ab. Auch wenn Grünen-Fraktionschefin Britta Herrmann die Dringlichkeit anschaulich damit verdeutlichte, dass die politische Sommerpause bevor steht und dies die Zeit sei, in der eine Terrasse sinnvoll ist. Man solle verschieden Möglichkeiten abwägen, forderte Herrmann. Die Grünen hatten sich um die Nutzung der Fläche bemüht (Achtung Stolpergefahr? Bezirksamt erlaubt keine Nutzung des Blumenmarkts)

    Obwohl es zuerst um die reine Frage der Dringlichkeit ging, nahm Harburgs Rechts-Dezernent Dierk Trispel sich das Recht heraus, inhaltlich Stellung zu beziehen und betonte, man hielte nach einer Prüfung die Fläche nicht für verkehrssicher. Denn nicht nur Stolperfallen seien vorhanden, sondern „Senken, in denen sich das Wasser sammelt.“ Wohl nicht wissend – oder bewusst ignorierend – was die Prüfung der Dringlichkeit bedeutet, lehnten CDU, SPD und AfD die Dringlichkeit des Antrages ab.

    Kommentar: Verweigerungshaltung: GroKo hör mir auf von Belebung der Innenstadt zu reden

    Leidtragende dieser Verweigerungshaltung der GroKo, wenigstens nach Möglichkeiten zu schauen, was geht und was nicht, sind zum einen diejenigen, die gerne in Harburg gerne einmal ausgehen. Die sind sowieso schon über die letzten Jahre hinweg immer weniger geworden und in der Harburger City rund um Neue Straße und Lämmertwiete ist öfter Mal auch am Wochenende gähnende Leere. Die Gastro-und Partyszene in Harburg wird seit Jahren zunehmend unattraktiver.

    Zum anderen ist es das Southside, das ehemalige Bolero. Einem mittelständischen Betrieb, der Steuern zahlt, der Menschen Arbeit gibt, der in den letzten Jahren durch die Sperrung des ehemaligen Blumenmarktes enorme Umsatzeinbußen hinnehmen musste. „Die Koalitionspartner erwarten zudem, dass der Bezirk den Fokus noch mehr auf die Wirtschaftsförderung und auf eine aktive Ansprache und Information potentieller Investoren legt“, heißt es Koalitionsvertrag der GroKo. Aber warum sollte der Bezirk dies tun, wenn es die Koalition selbst nicht tut. Der GroKo ist es ja nicht einmal die Zeit wert, die es braucht, um nach Alternativen zu suchen.

    Wenn es an die Wahlen geht, dann werden CDU und SPD mit Sicherheit wieder von der Belebung der Harburger Innenstadt und der Stärkung der Wirtschaft schwadronieren. Man sollte ihnen nicht mehr Glauben schenken.

     

  • Ehemaliger Blumenmarkt: Politiker wollen Weg freimachen für Soutshide-Terrasse

    Harburg. Kein Beach Club, die Gastronomie an der Wasserskianlage beschnitten, keine Terrasse vor dem Southside (ehemals Bolero) – wer in Harburg bei einem Kaffee, einem kühle Blonden oder einem Cocktail die Sonne genießen wollte, der hatte es in den letzten Jahren schwer. Zumindest im letztgenannten Fall soll sich dies ändern: Die Fraktion der Grünen in der Bezirksversammlung hatte einen Antrag eingereicht, mit dem das Bezirksamt aufgefordert wird zu prüfen, ob die als einsturzgefährdet eingestufte Fläche des ehemaligen Blumenmarktes durch Abstützmaßnahmen wieder für die Nutzung als Sommerterrasse hergestellt werden kann. Ein positives Signal kam nun aus der Sitzung des Hauptausschusses der Bezirksversammlung am Dienstag: Der Antrag wurde schon dort von den Politikern angenommen.

    Möglich wäre die Sicherstellung der Fläche durch geeignete Abstützmaßnahmen in den Räumen unter dem ehemaligen Blumenmarkt. Diese würde wohl auch ein Kriterium erfüllen, dass in dem Antrag enthalten ist: Da sich der Bezirk mit dem ehemaligen Pächter des Gebäudes in einem Rechtsstreit befindet, sollen dem Bezirksamt durch die Maßnahmen kein Nachteil entstehen - beispielsweise in der Frage der Beweissicherung.

    Die Betreiber des Southside begrüßen die Entscheidung der Harburger Bezirkspolitiker: „Es ist eine gute Entscheidung für Harburg und wir hoffen, dass wir in diesem Jahr die Terrasse wieder aufmachen können.“

  • Ehemaliger Blumenmarkt: Und es passiert… nichts

    Harburg. Wenn es um die Nutzung des ehemaligen Blumenmarktes über dem Sand geht, dann verweist das Bezirksamt gerne auf das laufende Beweissicherungsverfahren gegen den vorherigen Pächter. Um dieses nicht zu gefährden, könne man beispielsweise den Plattenbelag nicht so herrichten, dass die Fläche ohne Unfallgefahr genutzt werden könne (besser-im-blick berichtete: Achtung Stolpergefahr? Bezirksamt erlaubt keine Nutzung des Blumenmarkts).

    Nur: Da läuft schon seit Längerem gar nichts. Das Verfahren ist, wie das Bezirksamt auf Nachfrage von besser-im-blick mitteilte, seit letztem Jahr ausgesetzt: „Mit Blick auf die Realisierung der Planungen von AVW, die einen Abriss des Gebäudes vorsehen, ist das Verfahren seit dem vergangenen Jahr nicht weiter betrieben worden, um diese Entwicklung abzuwarten.“

    An der Realisierung des geplanten Neubaus habe man „grundsätzlich keine Zweifel.“ Aber falls es doch nichts wird, wolle man sich vorsorglich absichern. „Eine entsprechende Sorgfalt wird mit Sicherheit auch von uns erwartet“, heißt es dazu aus dem Bezirksamt.

    Der Grund für die Verschleppung dürfte auch sein, dass der Bezirk befürchtet, auch bei einem gewonnen Verfahren vom Gegner keinen Cent sehen dürfte. Denn dem Vernehmen nach ist dieser insolvent. Man rechne, mit einem hohen fünfstelligen Betrag in Vorleistung treten zu müssen. Also wird abgewartet, ob sich die Causa Blumenmarkt nicht von selbst erledigt. Zu Lasten des Gastronomiebetriebs „Southside“, dem die Fläche nicht als Terrasse zur Verfügung steht und allen Harburgern, die dort gerne einmal wieder einen Kaffee über dem Sand genießen möchten.

  • Familientradition verpflichtet: Bliefernichts kauften den Marmstorfer Schützenhof

    Marmstorf. Er ist ein Stück Marmstorfer Geschichte: Der Schützenhof im alten Ortskern. Einige Zeit stand er nun leer und verwaist, nachdem die Familie Cedirek ihn rund 17 Jahre lang betrieben hatte – nun haben ihn zwei Marmstorfer gekauft: Susanne und Rainer Bleifernicht, die gleich nebenan wohnen. Sie haben das Restaurant an die Familie Sha verpachtet. Erst hatte Rainer Bliefernicht eigentlich bei den Gesprächen mit dem bisherigen Eigentümer nur vermitteln wollen. „Ich hab dann aber gesehen, dass es so keine Einigung gibt.“ Und so entschlossen sich die Bliefernichts, den Schützenhof selbst zu kaufen und zu verpachten. Schon zum Marmstorfer Vogelschießensoll er wieder unter dem Namen „Schützenhof Nova“ geöffnet haben.

    Über die Kaufsumme schweigen sie. „Eigentlich viel zu hoch – aber das ist es uns wert.“ Warum, das erklärte Raiiner Bliefernicht gegenüber besser-im-blick: „Es ist nicht das erste Mal, dass der Schützenhof unserer Familie gehört. Schon zweimal war er in unserem Besitz.“ Und jedesmal ging er durch Erbteilung aus dem Familienbesitz weg. Nun kehrt er also wieder in den Schoß der Familie zurück. Und das, so hofft Rainer Bliefernicht, dieses mal endgültig.

  • Fischhalle eröffnet im Mai

    Harburg. Von 1906 bis 1908 wurde hier Fisch frisch vom Kutter verkauft. Dann war sie Zahlstelle für Hafenarbeiter: Die Fischhalle am Kanalplatz im Harburger Binnenhafen. Nun, nach vielen Jahren Leerstand und beinahe Abriss, wird die altehrwürdige Halle einer neuen Bestimmung zugeführt. Am 6. Mai eröffnet Harburgs Hafenbarde Werner Pfeifer hier Location. Entstehen soll ein neues kulturelles Highlight in Harburg. Schon haben die Geschichtswerkstatt und die Hafenmeisterei des Museumshafens ihre Räume bezogen. Nach der Eröffnung soll es hier, neben einem Bistro, Ausstellungen und Konzerte geben.

    Beim Opening am 6. Mai können die Besucher schon einmal einen Eindruck gewinnen, in welche Richtung es gehen wird. Denn Werner Pfeifer hat eine Auswahl an Live-Musikern wie Eddy Winkelmann, Roland Prakken und natürlich seiner selbst zusammengestellt und Toro sowie weitere Künstler werden ihre Werke zeigen.

    Beim Binnenhafenfest wird am Freitag hier der Auftakt mit einer spannenden Veranstaltung sein: Tango Milonga heißt es dann ab 20 Uhr. Mit fachkundiger Hilfe und Tipps können die Gäste hier den Tango Argentino lernen und auch gleich tanzen.

    Weitere Informationen und Termine sind unter www.fischhalle-harburg.de zu finden.

  • Inselklause eröffnet Ostersamstag die Saison

    Harburg. Den Winterstürmen und dem Hochwasser hat die Inselklause auf der Pionierinsel wieder einmal getrotzt – und so öffnet Inselwirt Andreas „Köni“ Koenecke am Ostersamstag, 15. April 2017, die Location am Elbufer standesgemäß mit einem Live-Konzert. Ab 18 Uhr spielen „Age of Aquarius“. Das sind Laura und Willi, die mit den Liedern der Flower-Power-Bewegung die Zeit von Love, Peace and Happiness auf die Insel bringen.

    Neu in 2017: Sonntagsbrunch

    Solch einen tollen Blick auf die Süderelbe können die Gäste der Inselklause auf der Pionierinsel genießen. | Foto: Niels Kreller
    Solch einen tollen Blick auf die Süderelbe können die Gäste der Inselklause auf der Pionierinsel genießen. | Foto: Niels Kreller
    In der Saison 2017 bleibt vieles, wie es war – zum Beispiel die Preise. 2 Euro für ein Wasser und 2,20 Euro für eine Knolle Astra. „Ich möchte, dass es sich alle unabhängig vom Geldbeutel leisten können, in die Inselklause zu kommen“, so Köni. Deshalb sind die Konzerte auch weiterhin ohne Eintritt.

    Natürlich darf auch der Räucherfisch nicht fehlen. Vom Inselwirt selbst geräuchert gibt es leckere Forellen, Aal und Stremellachs frisch aus dem Rauch. Im Programm findet sich auch die beliebte Currywurst und auch Backfisch.

    Neu ist der Sonntagsbrunch ab 11 Uhr. Dort gibt es verschiedene Frühstücksvarianten zwischen süß und herzhaft. Dazu leckeres und auf Bestellung frisch zubereitetes Rührei und Kaffee satt.

    Projekt „Hochwasserfest“: Die Inselklause soll auf Stelzen kommen

    Wenn alles klappt, dann bekommt die Inselklause für die nächste Saison ein ganz neues Gesicht: Köni möchte die Inselklause auf 3 Meter hohe Stelzen setzen und so hochwassersicher machen. „Mit tollem Blick auf die Elbe“, schwärmt der Inselwirt begeistert. Die Bauvoranfrage sei positiv bescheiden und jetzt soll bald der Bauantrag eingereicht werden. Wenn alles steht, wird die Inselklause auch im Winter an Wochenenden geöffnet sein. „Freitags soll es Wohnzimmerkonzerte geben und am Sonntag Hausmannskost wie Kohlroulade, Gulasch und auch mal Labskaus“, verrät Köni. Zwei Stammessen und eine Suppe soll es immer geben. „Wenn die Inselklause auf Stelzen steht, dann kann man hier auch ganzjährig Geburtstage und sogar Weihnachtfeiern machen.“

    Auch das beliebte Inselfestival soll es wieder geben. Anvisiert, vorbehaltlich aller Genehmigungen etc., ist der 22. Juli 2017 angepeilt.

  • Lá breithe mhaith agat, Old Dubliner! Alles Gute zum Geburtstag!

    Harburg. Vor 20 Jahren kam Irland, die grüne Insel, nach Harburg. Da eröffnete der „The Old Dubliner“ in Harburgs Szeneherzen, der Lämmertwiete. Damals wurde der „Old Dubliner“ von Mercedes und Noel Redmond, die auch den Old Dubliner in Lüneburg ein Jahr zuvor eröffnet hatten, geführt. Und zehn Jahre später waren es Kirsten Czeskleba-Huuck und Christina Lürken, die den Pub übernahmen. Sie waren zu diesem Zeitpunkt schon lange im „Old Dubliner" beschäftigt. Und seitdem steuern sie den Pub bis heute mit Herz und Seele sowohl auf rauer See als auch an sonnigen Tagen sicher durch die wechselnden Gezeiten.

    Richie Harte war der erste Musiker, der vor zehn Jahren die Live-Musik in den
    Richie Harte war der erste Musiker, der vor zehn Jahren die Live-Musik in den "Old Dubliner" brachte und auch den Aufschlag in den Feiermonat machte.| Foto: Niels Kreller

    In diesen zehn Jahren haben die beiden den Pub zu einer Harburger Institution ausgebaut. Jeden Freitag und Samstag gibt es ab 22 Uhr Live-Musik zu hören. Ganz ohne Eintritt, denn für die Musiker geht Marianne mit einem Hut zum Sammeln herum. Viele bekannte Musiker aus Harburg haben hier gespielt und tun dies immer noch und immer wieder: Jimmy Cornett beispielsweise oder Dennis Adamus, Die Geilen Partyvirtuosen und die Delta Doppelkorn Bluesband.

    Legendär sind die Halloween und St. Patricks Day-Partys im „Old Dubliner". Denn (außer in diesem Jahr ganz ausnahmsweise) werden die beiden uririschen Feste hier im Gegensatz zu allen anderen Locations immer an dem Tag gefeiert, auf den sie auch im entsprechenden Jahr fallen. Und sei dies mitten in der Woche. Und trotzdem: Auch wochentags ist der Pub an diesen Tagen voll und die Stimmung auf dem Höhepunkt.

    Diese Erfolgsgeschichte wollen Kirsten und Christina mit ihren Gästen und Musikern den ganzen Dezember über feiern. Den Auftakt machte am Donnerstag eine Veranstaltung in intimen Rahmen mit den treuen und liebgewonnenen Weggefährten der vergangenen Jahre – Teammitglieder, Musiker und Stammgästen. Den musikalischen Aufschlag in den Feiermonat machte an diesem Abend Richie Harte, der vor zehn Jahren als erster Musiker den Old Dubliner mit Live-Musik erfüllte.

    Am Wochenende geht es weiter mit weiteren Urgesteinen der Old-Dubliner-Musikgeschichte: Am Freitag sind der Ire Larry Matthewsmit der Larry Matthews Blackstone Band auf der Bühne und Samstag sind dort „Jack in the Green“ zu finden. Das Publikum darf sich auf zwei richtig irische Abende freuen – von rockig über „Irish Pubclassics“ bis zu stimmungsvollen Balladen.

  • Marmstorfer Nachwuchs-Winzer Daniel Eilers punktet beim Berufswettbewerb

    Marmstorf. Der 23-jährige Nachwuchs-Winzer Daniel Eilers aus Marmstorf hatte sich für den Bundesentscheid des Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend 2017 qualifiziert und war Anfang Juni nach Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) gereist. Er überzeugte im Finale
    des Wettstreits, an dem sich bundesweit mehr als 10.000 junge Menschen beteiligt haben.

    Der junge in Marmstorf aufgewachsene Mann, der auf dem Weingut am Stein in Würzburg den Beruf des Winzers erlernt, musste in Berufstheorie und -praxis sein Können beweisen. Doch auch seine Fitness beim Präsentieren und im Allgemeinwissen war gefragt. Punkten konnte er, wenn er Gefahrenzeichen kannte oder wusste, wie lang ein Jugendlicher maximal pro Woche arbeiten darf.

    Das Finale des 33. Berufswettbewerbs führte Eilers auf das Weingut Schloß Rattey. Dort stand er unter anderem vor der Aufgabe, eine Zeile Reben für einen neuen Weinberg anzupflanzen und Wein aus einem Fass abzufüllen, ohne Hefe aufzuwirbeln (Abstich).

    Das Interesse für den für Norddeutsche eher ungewöhnlichen Beruf wurde bei einer Weinverkostung geweckt. „Das hat bei mir viel in Bewegung gesetzt. Die Arbeit draußen, das Vielfältige des Berufs und die Erzeugung eines natürlichen Produkts haben mich begeistert und mich eine Ausbildung zum Winzer suchen und finden lassen", berichtet der junge Mann. Der Marmstorfer vereinte am Ende 81,2 Punkte auf sich. Damit schafft er es bundesweit in die Top 6 der Nachwuchs-Kräfte seines Fachs.

    Eins ist klar: Der Berufswettbewerb kennt nur Gewinner. Als Landessieger für Bayern angetreten, ging es Daniel Eilers wie den anderen nicht nur darum, sich zu beweisen, sondern auch um den Blick über den Tellerrand. Der hat ihm nicht nur neues Wissen und Selbstbewusstsein gebracht, sondern auch ein Netzwerk, mit dem sich die Herausforderungen der Zukunft besser meistern lassen.

    „Der Berufswettbewerb ist eine gute Möglichkeit um Anerkennung, Stolz und Prüfungserfahrung zu sammeln und neue Freundschaften zu knüpfen“, sagt der junge Mann aus Marmstorf, der sich im Weinanbaugebiet Franken wohl fühlt . „Ich habe den Beruf gefunden, der zu mir passt und in dem ich aufgehe. Meine Entscheidung für eine berufliche Zukunft als ausübender Winzer hat hier auf jeden Fall eine zusätzliche Bestätigung
    bekommen“, so Eilers.

    „Grüne Berufe sind voller Leben – Wachstum, Stärke, Leidenschaft“, lautete das Motto des Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend 2017. Das gilt für Daniel Eilers wie für jeden der Teilnehmer am Bundesentscheid, bei dem der Nachwuchs der Grünen Berufe am Start war. Gemeinsam zeigten die angehenden Forst- und Tierwirte, die Landwirte, Hauswirtschafterinnen und Winzer, wie vielseitig, anspruchsvoll und modern diese Berufe sind.

    „Das Leistungsniveau beim Bundesentscheid war enorm. Viel beeindruckender waren aber der Zusammenhalt und das Miteinander bei diesem Wettbewerb“, lobt Kathrin Muus die starken Nachwuchskräfte. „Sie werden die Zukunft der Branche bestimmen“, ist die stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. überzeugt.

    Der Berufswettbewerb wurde erstmals 1953 veranstaltet. Er zählt zu den größten grünen Fort- und Weiterbildungsprojekten Deutschlands und wird vom BDL gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und ihren Landesverbänden sowie der Schorlemer-Stiftung ausgerichtet. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert. Schirmherr ist der
    Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

  • Matjesfest am Hafen in Buxtehude

    Buxtehude. Endlich ist es wieder soweit: Der neue Matjes ist da. In Zusammenarbeit mit dem Buxtehuder Fischfachgeschäft Fisch-Döpkens veranstaltet das Kulturforum am Hafen in Buxtehude wieder das beliebte Matjesfest - am Sonntag, 25. Juni, ab 11 Uhr. Der Fischsektor legt das Datum jedes Jahr neu fest, vorher wird kein neuer Matjes ausgeliefert.

    Wie schnell ein zukünftiger Matjes Fett ansetzt, hängt vom Nahrungsangebot des Meeres ab und ist somit eine Laune der Natur. Ab einem Fettgehalt von mindestens 16 Prozent werfen die Fischer ihre Netze aus. Nach traditioneller Verarbeitung reift der Hering in einer Salzlake und erhält durch die holländische Rezeptur einen unvergleichbaren Geschmack. Butterweich und zartrosa genießen die Deutschen jährlich 12,5 Millionen Kilogramm Holländischen Matjes.

    Holländischer Matjes wird seit Jahrhunderten auf traditionelle holländische Weise gekehlt oder geköpft, anschließend in Salzlake eingelegt oder trocken gesalzen und ist nach der natürlichen enzymatischen Reifung zum Verzehr bereit. Seit jeher steht die Delikatesse für Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Tradition. Von Matjes profitieren aber nicht nur die Geschmacksnerven, der Kultfisch ist auch noch sehr gesund – und das trotz eines Fettgehalts von bis zu 28 Prozent.

    Er enthält lebenswichtige ungesättigte Fettsäuren, darunter auch langkettige, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Die Fettsäuren haben positiven Einfluss auf Blutfettwerte, wirken blutdrucksenkend und fördern die Durchblutung, wodurch sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Sie sind zudem wichtig für Augen, Gehirnstoffwechsel und -funktion.

    Echte Fischgenießer packen den Fisch direkt an der Flosse und lassen ihn sich am Stück schmecken. Also Kopf in den Nacken und dazu ein leckeres Gläschen Kümmel. Eintritt frei

  • McDonald's Heimfeld ist „Restaurant der Zukunft“

    Inserat. Hell und freundlich ist gleich der erste Eindruck, den der Gast bekommt, wenn er die neu gestaltetet Räume des McDonald’s-Restaurants in Heimfeld in der Stader Straße betritt. Denn Inhaber Wolfgang Splitthoff hat das Restaurant in den letzten Wochen zum „Restaurant der Zukunft“ umgestaltet. Und das ließ sich natürlich auch McDonald-Maskottchen, Clown Ronald McDonald, nicht entgehen: Er kam zur Opening-Party und brachte mit seinen Späßen, Kunststücken und Zaubertricks Groß und Klein zum Lachen und Staunen.

    Natürlich schaute auch Clown Ronald McDonald bei der Eröffnung vorbei. | Foto: Andreas Scharnberg
    Natürlich schaute auch Clown Ronald McDonald bei der Eröffnung vorbei. | Foto: Andreas Scharnberg

    Und die neue Wohlfühlatmosphäre ist nicht die einzige Neuerung. Denn ab jetzt wird hier jeder Burger frisch auf Bestellung zubereitet. Außerdem kann der Gast an den Terminals seinen individuellen Burger zusammenstellen. Soll es ein leckeres Patty oder eine Scheibe Cheddar mehr sein? Kein Problem – der Kunde ist König. Auch das Warten in der Schlange fällt weg, denn das McDonald’s-Team bringt die Bestellung an den Tisch.

    Stolz ist Wolfgang Splitthoff auch, dass er seinen Gästen jetzt die neue „Signature Collection“ servieren kann, die es nur in den „Restaurants der Zukunft“ gibt. Drei Gourmet-Burger stehen zur Auswahl: Der BBQ, der Classic und der Bacon&Egg. Das sind satte 150 Gramm saftiges Rindfleisch, würziger Cheddar-Käse, knuspriger Bacon, eingehüllt in ein leicht süßliches Brioche-Brötchen. Burgerfans erwartet hier ein neues Geschmackserlebnis und eine ganz neue Struktur von Brötchen, Patty und Käse. Wer möchte, der kann die Burger der Signature Collection auch mit saftigem Hähnchenbrustfleisch bekommen. Und damit sich die leckeren neuen Burger noch mehr abheben, serviert das Team die Burger auf einen stilechten Holzbrett.

    Für Genießer stehen die ausgebildeten Barista im McCafé bereit, die leckere Kaffeespezialitäten an der Profi-Siebträgermaschine zubereiten. „Das absolute Highlight auf dem Markt“, freut sich Wolfgang Splitthoff.

  • Neue Terrasse an der Wasserskianlage eröffnet

    Harburg. Das Timing passt: Am Wochenende eröffnete Siegfried „Siggi“ Weckler den neuen Terrasseanabschnitt der Gastronomie Eisvogelan der Wasserskianlage am Neuländer Baggerteich. Von nun an können die Gäste auch von dort aus den gewagten Sprüngen der Wakeboarder zuschauen.

    Aber auch weitere Highlights hat Weckler für diesen Bereich geplant. So soll es eine BBQ-Station geben, an der gesellige Runden selbst das bestellte Grillgut in lustiger Runde zubereiten können. Auch einen Grill soll es geben.

    Zur Einweihung der Terrasse hatte Siegfried Weckler am Samstag zu „Siggi & Friends“ eingeladen. Rund 25 Freunde und Gäste der Wasserskianlage drehten erst morgens ihre Runden über den Teich, bevor es dann zum After-Wakeboard kühle Getränke und leckere Sandwiches gab. Diese hatte Nordlicht-Küchenchef Christopher Weigel zubereitet, der zusammen mit Nordlicht-Restaurantleiter Marian Hansen zuvor noch über das Wasser gebrettert war.

    Alle Fotos hier in der Galerie.

    Die neue Terrasse an der Wasserskianlage lädt zum Chillen ein. | Foto: Niels Kreller
    Die neue Terrasse an der Wasserskianlage lädt zum Chillen ein. | Foto: Niels Kreller

     

  • Neue Wege für den Beach Club: Nicht unbedingt am Wasser?

    Harburg. Aller Voraussicht nach wird es auch in diesem Jahr keinen Beach Club in Harburg geben. Der Treidelweg, das Grundstück, wo der Beach Club eigentlich nach dem Verkauf des Areals am Veritaskai vorgesehen ist, ist nicht nutzbar: Die Kaimauer ist zu marode, um die geplante Überbrückung zu tragen. Mehrere Ausweichflächen wurden geprüft. Sie sind aber entweder aus wirtschaftlicher Sicht für den Betreiber Heiko Hornbacher nicht nutzbar oder liegen zu nahe an Wohngebieten.

    Weitere alternative Flächen sollen geprüft werden

    Laut Ralf-Dieter Fischer, dem Anwalt Hornbachers, habe man der Verwaltung weitere Vorschläge unterbreitet. „Wir haben einen Vorschlag gemacht, zwei Flächen zu prüfen, um einen Schadensersatzprozess zu vermeiden“, so Fischer. Denn den würde man sonst führen, da Hornbacher einen fünfjährigen Vertrag für den Treidelweg unterzeichnet habe im Vertrauen darauf, dass die Zusage, die Kaimauer würde die angedachte Konstruktion halten. Die beiden vorgeschlagenen Flächen sind am Lotsekai westlich des Dampfschiffswegs neben der Feuerwache und der Kanalplatz.

    Für die Fläche Lotsekai habe man schon eine Antwort, so Fischer. Die Bedingung, dass ein Beach Club dort nur eine Saison lang sein könne, mache die Fläche aber unwirtschaftlich. Eine Antwort für den Kanalplatz stehe noch aus. Da allerdings behauptet das Bezirksamt in der Antwort auf eine Anfrage der Linken, dass es weder eine formelle noch eine informelle Prüfungsanfrage gegeben habe. „Diese Antwort ist falsch“, ärgert sich Fischer.

    Weg vom Wasser?

    Aber man gebe nicht auf. So halte Hornbacher jetzt auch nach möglichen Flächen Ausschau, die nicht am Wasser, vielleicht nicht einmal im Binnenhafen liegen. Auf die Idee kam man nach einer Umfrage im Elbe Wochenblatt, in der einige Befragte sagten, dass ein Bach Club nicht unbedingt am Wasser liegen müsse. Nur zentral müsse sie sein. „Es stellt sich die Frage, ob es noch eine Chance gibt, oder ob wir den Beach Club abhaken", so Fischer. Auch wenn eine neue Lage wirtschaftlich sein müsse: „Es geht ja auch darum, das Freizeitangebot in Harburg sicherzustellen.“Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, André Lenthe, hält dies für einen gangbaren Weg. "In WInsen gibt es ja auch einen Beach Club, der nicht am Wasser leigt. Das zeigt, dass es möglich ist."

  • Open! Fischhalle feiert grandiosen Einstand

    Harburg. Werner Pfeifer hat es geschafft! Nach vielen und teils recht zähen Verhandlungen eröffnete der Harburger Journalist und Liedermacher nun am Samstag seine Fischhalle am Kanalplatz im Harburger Binnenhafen. Und rappeldickevoll war es, als Pfeifer unter anderem mit Bistro-Inhaberin Lavinia Nagel den Startschuss gab.

    Musikalisch eröffnete Werner Pfeifer mit seiner Hafenbande persönlich die Fischhalle. | Foto: Niels Kreller
    Musikalisch eröffnete Werner Pfeifer mit seiner Hafenbande persönlich die Fischhalle. | Foto: Niels Kreller
    Es ist eine Multifunktions-Location, die da im Binnenhafen entstanden ist. Neben dem Bistro, in dem Lavinia Nagel frische und hausgemachte Leckereien anbietet, wird es Live-Musik und Ausstellungen geben. Dazu haben das Hafenmeisterbüro des Museumshafens sowie die Geschichtswerkstatt hier Unterkunft gefunden.

    Besonders dankte Werner Pfeifer der Harburger Politik und Verwaltung, die ihn auf dem Weg tatkräftig unterstützt hatten. Namentlich Harburgs Baudezernent Jörg Penner, Bezirksamtsleiter Thomas Völsch und dem Vorsitzenden des Kulturausschusses der Bezirksversammlung, Ralf-Dieter Fischer, die es sich auch nicht nehmen ließen, persönlich zur Eröffnung zu kommen, gebühre Dank, so Pfeifer.

    Und dann zeigte Werner Pfeifer mit seiner Hafenbande gleich, wie gut die Akustik der Fischhalle ist. Denn natürlich ließ er es sich nicht nehmen, das musikalische Opening persönlich zu übernehmen. Auch eine Tango-Vorführung gab es, denn am 9. Juni findet in der Fischhalle mit Milonga/Tango Argentino die Eröffnung des Binnenhafenfestes statt. Dort können die Gäste unter fachkundiger Anleitung das Tanzbein zu Tangorhythmen schwingen.

  • Opening im Black Rock

    Harburg. Einen Monat lief die Testphase – am Montag hat das Black Rock in der Lämmertwiete sein offizielles Opening gefeiert. Von 18 bis 21 Uhr konnten die Gäste die vielfältigen Leckereien des Restaurants kosten: Pasta, Tapas und natürlich die im Beefer gegrillten Steaks.

    DJ Zorro sorgte am Abend für die richtigen Beats. | Foto: Niels Kreller
    DJ Zoroo sorgte am Abend für die richtigen Beats. | Foto: Niels Kreller

    Der ist das Herzstück des Restaurants. Bei über 800 Grad Oberhitze bekommen die Steaks eine schöne, karamelisierte Kruste, während innen das Fleisch saftig und zart bleibt. Dazu hat das Black Rock eine gute Weinkarte mit Tropfen aus aller Welt.

    Am späteren Abend legte dann DJ Zoroo im Obergeschoß auf und vom Essen ging es zum Feiern über.

  • Peggy und Mo im Café Book

    Jesteburg. Das im Januar eröffnete Café Book im alten Sammanns Hus in Jesteburg, früher bekannt als Antikcafé, hat seinen alten Charme behalten. Die drei Betreiberinnen Valerie Höhne, Susanne Walsleben und Michaela Seehof, taten sich zusammen und ließen einen Kulturtreff entstehen, mit wöchentlich stattfindenden Lesungen und mit Live-Musik-Veranstaltungen. Und der Name ist Programm: Wer möchte, der kann bei selbstgebackenem Kuchen im Café Book in den selbstverlegten Büchern schmökern.

    Am Freitag den 30. Juni 2017, waren Peggy Sunday, Sängerin des Duos Soltoros, und die aus Südamerika stammende Sängerin Mo in der Location und präsentierten eine wunderschöne Auswahl an südamerikanischen Songs in spanischer Sprache. Ihnen zur Seite stand der Gitarrist und Komponist Jockel Lüdecke. Das bunt gemischte Publikum genoss sichtlich die Klänge und wippte mit den Füssen den Takt der Musik mit.

    Das stilvoll eingerichtete Café bietet das dazu gehörige Ambiente und lädt auch zu einem Ausflug außerhalb der Veranstaltungen ein. Die Veranstaltungen im Café Book sind kostenlos, es wird aber um eine Spende gebeten.

  • Schlachtfest im Landhaus Jägerhof

    Hausbruch. Zum 53. Mal hatte Familie Soltau am Samstag zum Schlachtfest in das Landhaus Jägerhof geladen. „Das ist immer eine schöne und familiäre Veranstaltung“, freute sich Thomas Soltau über die rund 100 Gäste.

    Vorweg gab es eine Hochzeitssuppe und dann konnten sich die Gäste am reichhaltigen kalten und warmen Buffet stärken. „alles rund ums Schwein“ war das Motto. Von krosser Haxe bis hin zu Eisbein sowie Rot- und Leberwurst und Sülze aus der eigenen Hausschlachtung gab es zu schlemmen. Zum Abschluss lockten leckere Desserts.

    Zum gemütlichen Teil des Abends spielte dann die Band Albatros und die Tanzfläche war eröffnet. Als Highlight wurde dann noch ein Reisegutschein im Wert von 150 Euro von KDE Reisen verlost.

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