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Buxtehude

  • 4.500 Euro für die Buxtehuder Schützengilde

    Buxtehude. Ausreichend Platz für alle. Den haben sich die Sportschützen der Schützengilde der Stadt Buxtehude von 1539 e.V. schon lange gewünscht. Viel zu eng ist es im Laufe der Jahre in ihrem Vereinsheim am Gildeweg 1 geworden. Zwei großzügige Räume im obersten Stockwerk ihres Schießstands mussten her. Gesagt, getan: Als die Planung für den An- und Ausbau fertig war, hieß es „Ärmel hoch und los“. Mithilfe vieler fleißiger Helfer und finanzieller Unterstützer entstanden so zwei neue komfortable Räume. Beim Schützenfest wurden sie eingeweiht.

    Die Förderung von Vereinen und Institutionen in der Region hat sich die Sparkasse Harburg-Buxtehude auf ihre Fahnen geschrieben. So reihte sie sich ein in die Liste vieler Förderer und beteiligte sich mit 4.500 Euro am Ausbau. Matthias Weiß, Direktor Regionalbereich West, war früher selber Sportschütze und schätzt die sportlichen Möglichkeiten, die die Buxtehuder Gilde ihren Schützen bietet. „Gute Jugendarbeit im Verein ist wichtig. Besonders die jungen Sportschützen liegen mir am Herzen. Das Geld, das wir dem Verein zur Verfügung gestellt haben, ist hier gut investiert.“

    In diesem Jahr „regiert“ Karsten Röhrs als jüngst gekürter Schützenkönig die 1539 gegründete Schützengilde. Über steigende Eintrittszahlen freuen sich der Erste Vorsitzende Hans-Jürgen Lindner und sein Stellvertreter Wolfgang Kölzer. Beide sind langjährige Aktive und seit 19 Jahren im Vorstand engagiert. Insgesamt gehören dem Verein 408 Mitglieder an. Davon sind 56 Jugendliche und Jungschützen. Die finden jetzt in den gerade eingeweihten neuen Räumen „optimale Bedingungen vor“, sagt Hans-Jürgen Lindner. „Wir haben den Platz verdoppelt. Gerade bei den Sport- Wettkämpfen hat sich dieser bestens bewährt.“

    So gibt es jetzt auf insgesamt 67 Quadratmetern ausreichend Platz für Besprechungen, zum Umziehen der Sportschützen und für den gemütlichen Aufenthalt. Auch eine Küchenzeile hat hier ihren Platz bekommen. Wenn die der Gilde angeschlossene Gastronomie geschlossen hat, muss das traditionelle Spiegeleier-Braten nicht ausfallen. Zu später Stunde wird der alte Brauch kurzerhand in den neuen Aufenthaltsraum verlegt.

  • 80 Jugendliche feiern JULIUS-CLUB-Startparty in der Buxtehuder Stadtbibliothek

    Buxtehude. Trotz Altstadtfest und Dauerregens sind rund 80 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 14 Jahren in die Buxtehuder Stadtbibliothek in die Fischerstraße zur Startparty des JULIUS-CLUBs gekommen, um Club-Mitglied für diesen Sommer zu werden. Einige kamen, dem Motto „Grusel“ entsprechend, in dunklen Klamotten oder langen Mänteln. Andere hatten sich im Laufe der Party blutige Münder und dunkle Augenränder geschminkt.

    Offiziell wurde die Auftaktveranstaltung des JULIUS-CLUBs von der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Lemm eröffnet. Dann ging das Geschrei los: Unter der Spielregie von Bibliothekar Peter Jobmann schrien die rund 80 Jugendliche konstruktiv und synchron zu einer Bilderlandschaft auf der Leinwand. Etwas leiser wurde es beim anschließenden „1,2 oder 3 Spiel“. Hier bewies der Nachwuchs sein Grusel-Know-How. Die jungen Besucher hatten auf allen Etagen der Stadtbibliothek Spaß beim Schminken, Masken-Entwerfen oder beim Gruselig-Gucken an der Selfie-Box von Foto Schattke.

    Bevor jedes neues Clubmitglied gegen Veranstaltungsende sein Starterset mit Clubausweis und gelber Tasche bekam, wurde es noch mal laut. Fast euphorisch wurde es dann, als Bibliotheksleiterin Ulrike Mensching die Julius-Club-Bücher zur Ausleihe freigab. In Sekundenschnelle eroberten die Schülerinnen und Schüler die rund 200 neuen Julius-Bücher. Freudestrahlend fand so jeder seinen ersten JULIUS-Titel zum Ausleihen. Wer in der Sommerzeit zwei Bücher gelesen und bewertet hat, erhält das Julius-Diplom.

    Anmeldungen zum JULIUS-CLUB sind weiterhin möglich. Bei der Veranstaltung „Deutschland sucht das Superbuch“ am Freitag, 23. Juni, werden einige der Titel vorgestellt, um die Auswahl der Bücher zu erleichtern. Mehr Infos zum Sommerferienprogramm der Stadtbibliothek gibt es unter  www.julius-club-buxtehude.de , bei der Stadtbibliothek bzw. in den Schulbibliotheken.

    Über den JULIUS-CLUB: Der JULIUS-CLUB („Jugend liest und schreibt“) ist ein Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Niedersachsen, das in 52 Öffentlichen Bibliotheken Niedersachsens stattfindet. Das Projekt richtet sich an Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren und soll Spaß am Lesen vermitteln. Der JULIUS-CLUB soll aber auch Lesekompetenz, Ausdrucksfähigkeit und Textverständnis stärken.

  • Acht Fahrradboxen in Buxtehude in Betrieb genommen

    Buxtehude. Mit acht Boxen geht es los: Am Standort Am Geesttor, Ecke Zwischen den Brücken sind am Mittwochnachmittag acht Fahrradboxen der Hansestadt Buxtehude in Betrieb genommen worden. Der Fachgruppenleiter Straßen und Grünanlagen Rainer Ratzke und der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Ortschaftsangelegenheiten und Umweltschutz, Thomas Sudmeyer (SPD), schoben gemeinsam das erste Fahrrad in den überdachten Fahrradunterstand.

    Wir testen erstmal an diesem Standort den Betrieb und sammeln erste Erfahrungen“, sagt Rainer Ratzke. Thomas Sudmeyer ergänzt, dass weitere Standorte im Stadtgebiet vorgesehen sind. Zunächst werde geschaut, wie die acht Boxen angenommen werden. Wenn die Testphase positiv verläuft, ist vorgesehen, auch am Stackmannhaus Boxen aufzustellen.

    Ab sofort können Touristen und Buxtehuder Bürgerinnen und Bürger den Unterstand nutzen, um ihr Fahrrad sicher zu verschließen. Eingesetzt wird ein einfaches Bezahlsystem. Fachgruppenleiter Ratzke: „Wer sein Rad unterstellen möchte, zahlt einen Euro. Die Nutzungsdauer ist auf 24 Stunden begrenzt.“ Die Boxen werden regelmäßig kontrolliert und die Schlüsselboxen entleert. Längerfristige Vermietungen sind derzeit nicht vorgesehen, so Rainer Ratzke weiter.

    Für den ersten Standort ist ein Pkw-Parkplatz zurückgebaut worden, acht neue Fahrrad-Parkplätze sind entstanden. Gekostet hat die Maßnahme etwa 2875 Euro pro Box, also insgesamt rund 23.000 Euro. Schräg gegenüber, am Eingangsbereich der Fußgängerzone Lange Straße, wird demnächst die Anzahl der Fahrradbügel erhöht. Kleine abschließbare Boxen für Fahrradhelme werden ebenfalls installiert. „Wir denken gerade darüber nach, an dem Standort Bügel mit Bodenhülsen zu installieren“, so Rainer Ratzke. Der Vorteil: Bei Bedarf kann man die Bügel leicht ab- und wieder aufbauen.

  • Betriebe für den ersten Praktikumskatalog in Buxtehude gesucht

    Buxtehude. Hilfe für Schüler und Berufseinsteiger: Derzeit entsteht ein umfangreiches Nachschlagewerk, das einen Überblick über die Praktikumsmöglichkeiten und Ausbildungsberufe in Buxtehude bietet. Der Praktikumskatalog wird von einer Institutionen übergreifenden Arbeitsgruppe der Buxtehuder Bildungsoffensive (BBO) entwickelt.

    Nach Fertigstellung wird das Nachschlagewerk direkt über die allgemeinbildenden Schulen verteilt. „Ein Praktikum bietet viel Potenzial im Rahmen der Berufsorientierung. Deshalb möchten wir hier ansetzen und die gezielte Auswahl des Praktikumsplatzes unterstützen“, sagt die im Rathaus zuständige Fachgruppenleiterin Schulen und Sport, Claudia Blaß. Auch Eltern und Lehrern soll der Katalog bei der Beratung und Begleitung der Praktikumssuche helfen. Ende des Jahres soll der Praktikumskatalog fertig sein.

    90 Betriebe aus Buxtehude haben ihre Praktikumsstellen bereits gemeldet. Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt baut auf die Unterstützung der Buxtehuder Unternehmer: „Wir wollen schon in der ersten Auflage eine möglichst breitgefächerte Übersicht anbieten.“

    Die Idee zum Praktikumskatalog brachte Martin Leuchtenberger von der Firma STADAC ein. Den Ausschlag gegeben hatte die Beobachtung, dass viele Schülerinnen und Schüler keinen ausreichenden Überblick über Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten haben und dadurch häufig einfach einen beliebigen Praktikumsplatz wählten.

    Die Arbeitsgruppe entwickelt bereits ein prägnantes Logo, das künftig von allen beteiligten Unternehmen, Schulen und Institutionen für ihre Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann. Die Arbeitsgruppe der Buxtehuder Bildungsoffensive appelliert an Firmen und Unternehmen, ebenfalls Praktikumspartner der Hansestadt Buxtehude zu werden. Wer seine Ausbildungsberufe und Praktikumsmöglichkeiten präsentiert, erleichtert dem Nachwuchs die Suche nach einem passenden Praktikumsplatz in Buxtehude. Der Eintrag in den Praktikumskatalog ist kostenlos.

    Weitere Informationen erteilt Jessica Holst unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter Telefon 0 41 61/501 40 53. Dort können sich interessierte Firmen auch noch bis zum 1. August anmelden.

  • Bullen-Preisträgerin von 1989: Heide Hassenmüller ist Ehrengast der Feierstunde des Siegertitels 2015

    Buxtehude. Die Preisträgerin des Buxtehuder Bullen von 1989, Heidi Hassenmüller, ist Ehrengast der Feierstunde des Siegertitels 2015 „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard (Foto). Die Autorin wird am Mittwoch, 14. Juni, sowohl bei der offiziellen Enthüllung der Plakette ab 16 Uhr in der Ritterstraße, als auch bei der Feier am Abend ab 19 Uhr in der Stadtbibliothek anwesend sein.

    Die Autorin war 1989 für den Roman „Gute Nacht, Zuckerpüppchen“ mit dem renommierten Jugendbuchpreis aus Buxtehude ausgezeichnet worden. In dem Buch, das noch heute aufgelegt wird, befasst sich die Autorin mit sexuellem Missbrauch. Die Geschichte des Mädchens Gaby, das viele Jahre hindurch von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wurde, hat die Autorin selbst durchlebt: „Es ist die Geschichte meiner Jugend, die ich nicht hatte . . . Ich habe sie für all die Mädchen geschrieben, die in der gleichen ausweglosen Situation sind. Durchbrecht das Schweigen und ruft um Hilfe. Immer wieder, bisman euch hört.“

    Heidi Hassenmüller wurde 1941 in Hamburg geboren, ist Mutter von vier Kindern, wohnt seit 1974 in den Niederlanden und hat dort Journalistik studiert. Hassenmüller hat mehr als 35 Bücher und viele Kurzgeschichten veröffentlicht. Die Auszeichnung mit dem Buxtehuder Bullen bezeichnet die Autorin als den Beginn ihrer Karriere.

  • Buxtehude: "Bürgergemeinschaft auf Gegenseitigkeit"

    Buxtehude. Kostenlose Alltagshilfen und gemeinsame Aktionen bietet der vor rund eineinhalb Jahren gegründete Verein "Miteinander-Füreinander". Deren Mitglieder helfen einander - sei es im Haushalt oder im Garten, bei der Kinderbetreuung oder bei der Begleitung zum Arzt. Und die Vereinsmitglieder unternehmen gelegentlich etwas zusammen, so beispielsweise bei einem Besuch des Miniatur-Wunderlands in Hamburg oder einer Schiffstour auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

    Horst Rademacher, engagierter Initiator und Vorsitzender des Vereins, berichtete jetzt während der Mitgliederversammlung im Stieglitzhaus in Buxtehude über den aktuellen Stand des Vereinslebens und die geplanten Aktionen. 40 der mittlerweile fast 100 Mitglieder aus Buxtehude und Umgebung hörten den Jahresbericht des Vorsitzenden Rademacher. Alle Entscheidungen der außerordentlich harmonisch verlaufenen Versammlung, darunter die Entlastung der Vorstands und einige Nachwahlen, wurden ohne Gegenstimmen getroffen.

    Der gesamte Vorstand besteht jetzt aus dem Vorstandsvorsitzenden Horst Rademacher, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Lorenz Heister und Michael Töpel, Kassenwartin Marie-Luise Grosse, Schriftführer Joachim Kalisch und Beisitzerin Regina Fleck-Gutmann.

    Die Planungen für das laufende Jahr sehen unter anderem einen monatlichen Stammtisch und gemeinsame Exkursionen vor, und auch der Kontakt mit interessierten Buxtehuder Bürgern soll intensiviert werden. Die Geschäftsstelle in der Hauptstraße 15 in Buxtehude bietet an zwei Tagen (jeweils dienstags und donnerstags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr) Gelegenheit, Genaueres über den Verein und seine Ziele zu erfahren, und an einem monatlichen Stand auf dem Wochenmarkt können Interessierte zudem mit engagierten Vereinsmitgliedern ins Gespräch kommen.

    Horst Rademacher zeigte sich überzeugt, dass der Gedanke einer "Bürgergemeinschaft auf Gegenseitigkeit" das Zusammenleben der Generationen und die Organisation gegenseitiger Hilfe in Zukunft mitbestimmen wird. "Miteinander-Füreinander" möchte in Buxtehude den Weg dafür vorbereiten und mitgestalten. Weitere Infos im Internet: www.miteinander-fuereinander-buxtehude.de elefon: 04161-7478888.

  • Die Buxtehuder Altstadt hat sich in eine Festmeile verwandelt - mit Riesenrad

    Buxtehude. Für die Zeit von Freitag, 9., bis Sonntag, 11. Juni, hat sich die Buxtehuder Altstadt in eine Festmeile verwandelt. Zum traditionellen Altstadtfest wird ein buntes Bühnenprogramm mit Musik und Tanz für die Besucher nicht nur aus Buxtehude, sondern für das gesamte Umland zwischen Harburg und Stade angeboten. Einer der Anziehungspunkte ist das imposante Riesenrad "Star of Berlin", das bereits am Donnerstagvormittag komplett aufgebaut war. Verschiedene Aufführungen sorgen an allen drei Tagen für beste Unterhaltung für Jung und Alt. Die Kinder können sich außer auf das Riesenrad auf das Karussell, Autoscooter und vieles mehr freuen. Für das leibliche Wohl ist mit süßen und deftigen Naschereien gesorgt. Zusätzlich findet am Sonntag ein Flohmarkt statt.

    Auch musikalisch wird einiges geboten. So geht es (schon seit 14 Jahren) auf der Wehdenhof-Bühne ab. Die Diskothek Freudenhaus hält dort das Wehdenhof-Open-Air ab. Bisher von der Garage veranstaltet, haben Hendrik Teetz und sein Team diese gute Tradition übernommen.

    Wehdenhof-Open-Air am Freitag
    Ab 20 Uhr: Pure Tonic
    Ab 21 Uhr: Barbies Back
    Ab 22 Uhr: Mighty Day Times
    Ab 23 Uhr: KEELE
    Ab 24 Uhr: THE FAKAWI

    Wehdenhof-Open-Air am Samstag
    17 Uhr – 21 Uhr: Elektronische Tanzmusik mit dem DJ TEAM 2Bangers
    Ab 21:30 Uhr: POROA
    Ab 22:45 Uhr: KIDDO KAT
    Ab 24 Uhr: Los Muertos Muchachos

    Ab 0:30 Uhr bis 2 Uhr gibt es einen kostenlosen Taxi-Shuttle zur AfterShow-Party ins Freudenhaus.

    Ein Leckerbissen erwartet die Besucher am Freitag um 21:30 Uhr an der Petri-Platz-Bühne: Lotto King Karl kommt und heizt der Menge ein.

  • Entwurf für das Mahnmal „Hexenprozesse in Buxtehude“ vorgestellt

    Buxtehude. Die Hansestadt Buxtehude bekommt ein Mahnmal, das an die Opfer der Buxtehuder Hexenprozesse erinnern soll. Jetzt hat die siebenköpfige Jury den Siegerentwurf im Historischen Rathaus vorgestellt. Der Bildhauer Michael Jalowczarz hatte die Jury mit seinem freien Entwurf überzeugt. „Wir waren uns schnell einig und haben uns für den Entwurf von Michael Jalowczarz entschieden“, sagte Christel Lemm, die Vorsitzende des Buxtehuder Kulturausschusses und gleichzeitig Jury-Vorsitzende ist. „Wir haben uns einstimmig für den zweiten, den freien Entwurf von Michael Jalowczarz entschieden“, ergänzte Stadtarchivar Bernd Utermöhlen bei der Präsentation des Siegerentwurfs im Historischen Rathaus.

    Die am Wettbewerb teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler waren aufgerufen, zwei Entwürfe einzureichen, einen nach strengen Vorgaben und einen freien. Klare Vorgabe: Das Mahnmal wird aus drei Bronzetafeln bestehen, die übereinander am Historischen Rathaus an der Seite zur Langen Straße hin angebracht werden sollen (Maße: 89 Zentimeter Breite und 42 Zentimeter Höhe). Eine weitere Vorgabe war, die Opfer der Hexenprozesse, die vom Rat ausgesprochene Rehabilitierung und den knappen geschichtlichen Abriss der Ereignisse (vorgegebene Texte) auf den drei Tafeln inhaltlich und künstlerisch darzustellen. Bei der Jury-Sitzung am 8. August fiel dann die Entscheidung.

    Die Figur ist eine leere Hülle und gleichzeitig lebendig“. Das Besondere beim Sieger-Entwurf: Eine schemenhaft dargestellte Figur reicht von der obersten bis zur untersten Platte und bietet so eine Verbindung zwischen den einzelnen Tafeln. Die oberste Tafel zeigt den Kopf der Figur und enthält den Titel des Mahnmals: „Hexenprozesse in Buxtehude“, die zweite und dritte Tafel nennen links in vorstehenden, leuchtenden Buchstaben alle Opfer mit Jahreszahl, rechts – in eingelassener dunkler Schrift – die geschichtlichen Fakten (mittlere Tafel) und den Beschluss des Rates der Hansestadt Buxtehude vom 18. April 2016 (untere Tafel).

    Die Figur, „die eine Frau sein könnte“, hat Michael Jalowczarz einem Kunstwerk seiner Partnerin Christa Donatius entnommen. „Die Figur ist eine leere Hülle und gleichzeitig lebendig, sie ist eingehüllt, gefangen, blickt aber auch positiv nach oben ins Feuer“, erläutert Michael Jalowczarz bei der Präsentation seines Entwurfes. Und ergänzt: „Das Feuer bekommt Struktur durch meine Arbeit mit der Kettensäge und dadurch, dass die Tafel dort am hellsten poliert ist.

    Wir akzeptieren nicht, was damals passiert ist und auch nicht, welches Unrecht heute Frauen angetan wird“. Die Idee, ein Mahnmal zu errichten, geht auf die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Buxtehude Gabi Schnackenberg zurück. Sie war von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen worden, ob es eine Erinnerung an die Hexenprozesse in Buxtehude gäbe. „Für mich schlägt das Mahnmal einen Bogen zu heute. Wir akzeptieren nicht, was damals passiert ist und auch nicht, welches Unrecht den Frauen heute angetan wird.“

    Bisher gibt es von dem Mahnmal nur eine am Computer hergestellte Simulation. Jetzt hat Michael Jalowczarz knapp drei Monate Zeit, die drei Platten zu fertigen. Denn der anvisierte Termin zur offiziellen Enthüllung steht schon fest: der 22. November. Das Mahnmal wird dann an der Außenwand des Historischen Rathauses angebracht und mit einer dem Anlass gebührenden Feier der Öffentlichkeit übergeben.

    Für das gesamte Projekt, inklusive Material- und Produktionskosten, Künstlerhonorar, Installation und Ausrichtung der Feierlichkeit waren 22.500 Euro veranschlagt; 15.000 Euro werden von der Stadt bereitgestellt, 5.000 Euro von der Kulturförderung Sibylle Bruns-Decker und Michael Bruns sowie 2.500 Euro von der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

  • Fremdes Biotop eingezäunt und Pferde gehalten

    (Buxtehude) So etwas erlebt die Polizei bestimmt auch nicht alle Tage: Unbekannte haben zwischen dem 1. September und Anfang Dezember einfach ein 5000 Quadratmeter großes Biotop am Grünen Weg in Buxtehude eingezäunt und dann darauf Pferde gehalten.

    Inzwischen wurden die Tiere abgeholt, aber der Zaun ist weiterhin da. Nun sucht die Polizei nach dem Verursacher – ihm werden Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung vorgeworfen. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können oder wissen, wer der Besitzer der Pferde ist, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04161-647115 beim Buxtehuder Polizeikommissariat zu melden.

  • Garage feiert mit zweitägigem Live-Musik-Festival

    Buxtehude. Seit 16 Jahren gibt es in der Garage auch regelmäßig Live-Musik zu hören. Und in dieser langen Zeit haben sich viele Bands und Künstler die Klinke in die Hand gegeben. Bevor Ende Januar die Tore schließen, wollen Hendrick Teetz und sein Team diese Ära noch mit einem Knaller beenden: Zehn Bands spielen an zwei Abenden in der Buxtehuder Location.

    Am Freitag, 13. Januar 2017, steigt ab 21 Uhr der erste Teil. Mit dabei sind:
    • 21 Uhr: Leavin' Soho
    • ca. 22 Uhr: Flaky Friends
    • ca. 23 Uhr: Dreiklangzelt
    • ca. 24 Uhr: The Drunken Sailors
    • ca. 1 Uhr: Jammin' Johnny and the Discofuckers

    An den Turntables stehen drei DJs, die zwar seit vielen Jahren Ihr Unwesen in Hamburg treiben, aber deren Anfänge ihrer DJ-Karriere bei uns in der Garage waren: Peter Rotz, Dominique 3000 und E.Koschinski.

    Am Samstag geht es ab 21 Uhr weiter mit
    • 1 Uhr: LOS MUERTOS MUCHACHOS
    • ca. 22 Uhr: THE FAKAWI
    • ca. 23 Uhr: KEELE
    • ca. 24 Uhr: EVERLAKE
    • ca. 1 Uhr: MIRRORS OF TIME

    An den Turntables stehen an diesem Tag DJ Ford Prefect und DJ Hendrik.

    Der Eintritt beträgt jeweils 8 Euro an der Abendkasse; wer möchte, kann aber ein Wochenendticket für beide Tage bei Tixx oder in der Garage für 10 Euro (statt 16 Euro) käuflich erwerben.

  • Garage: Time to say goodbye

    Buxtehude. Heute am Samstag öffnet die Garage in Buxtehude zum letzten Mal ihre Tore – und dann wird ab 22 Uhr kräftig gefeiert. „Diesen Samstag heißt es nun für uns Abschied nehmen von der geliebten Garage. Das fällt uns allen natürlich sehr schwer nach so einer langen und tollen Zeit. Wir freuen uns aber gleichzeitig auch tierisch auf eine oberfette Abschiedsparty, von der man noch lange reden wird", so das Team um die Betreiber Hendrik Teetz und Florian Werner auf facebook.

    Und so geben sie noch einmal alles:

    DJ Line Up:
    Floor 1: DJ A-Dogg mit seinem Black vs. House Mix. Seit mehr als 10 Jahren war er unser Resident DJ, und wird nun ein letztes Mal den Dancefloor Eures Vertrauens rocken!
    Live Raum: DJ Rock-T und DJ Vid werden den Live Raum mit feinster Rockmusik abfackeln. Beide haben uns auch über viele Jahre begleitet!
    Teufelsbar: Partyclassics, Charts und Sambuca-Wetttrinken mit DJ Hendrik. Wer sonst sollte den Abend hier beschließen??

    Weitere Besonderheiten:
    1. Aufgrund der zu erwartenden Menschenmenge gibt es wieder einen Outdoor-Bereich mit Glühwein, Apfelpunsch und sonstigen Leckereien!

    2. Die Türsteher und Kassierer: Seit 16 Jahren arbeiten Hendrik Teetz und Florian Werner hier mit dem Buxtehuder Sicherheitsdienst zusammen. In dieser Zeit haben sie hier viele verschiedene Türsteher gehabt. Zum Abschluaa haben sich aber noch einmal die "alten Hasen" bereit erklärt an der Tür zu arbeiten. „Viele werden sich sicherlich noch an "unseren" lieben Clip-Thomas erinnern, oder an Mario, an Heiko, an Jörn etc. Wir freuen uns auf jeden Fall tierisch über diese tolle Geste", so die beiden.

    3. Das Lager wird geräumt und es gibt diverse Getränkespecials und massig Werbegeschenke.

    „Alles in allem: Es wird legendär! Jetzt fehlt nur noch Ihr! Wir freuen uns intergalaktisch auf Samstag, auch wenn's sicherlich auch ein bisschen traurig wird", so Teetz und Werner.

  • Kunst und Künstler zum Anfassen – Buxtehude lädt zum 1. Buxtehuder Kunstfest ein

    Buxtehude. Am Anfang war es nur eine Idee, Ende August ist es nun Realität: Die Hansestadt richtet das 1. Buxtehuder Kunstfest aus. Am letzten August-Wochenende, 26. und 27. August, wird Buxtehudes Fußgängerzone – von Rathausplatz über Breite Straße bis hin zum Fleth – zu einem Ort der Kunst. In 23 Pavillons präsentieren unterschiedliche Künstler der Region und dem norddeutschen Raum ihre Arbeit. Das Angebot geht über Bildende Kunst und Kunsthandwerk hinaus: Auf einer Bühne vor der alten Malerschule gibt es Musik, mitten in der Fußgängerzone Performances, stadtweit eine Malaktion.

    „Wir wollen möglichst Viele für Kunst begeistern“

    „Wir wollen an diesem Wochenende möglichst Viele für Kunst begeistern – und auch Menschen erreichen, die sonst nicht in eine Galerie oder eine Ausstellung gehen“, sagt der bei der Hansestadt Buxtehude zuständige Fachgruppenleiter Torsten Lange. Organisiert wird das Kunstfest vom Inhaber der Rösterei am Fleth, Swen-Olaf Iwersen, vom Buxtehuder Künstler Sven Brauer und der Fachgruppe Kultur, Tourismus und Stadtmarketing. „Das wird eine wilde Mischung werden“, verspricht Künstler Sven Brauer.

    In den rund zwei Dutzend Pavillons, die zwischen Rathausplatz und Fleth aufgestellt werden, präsentieren sich diverse Künstler, zeigen ihre Arbeiten oder lassen sich beim kreativen Prozess über die Schulter schauen. Die Volkshochschule zeigt unter dem Motto „Handgemacht“ Werke aus den Bereichen Drucktechniken, Goldschmieden, Kalligraphie und Malerei. Es werden nicht nur Arbeiten der Dozenten gezeigt, sondern auch Werkstücke der Kursteilnehmer.

    Musiker, Zeichner, Performer unterwegs in der Fußgängerzone

    Manche Künstler werden immer wieder ihre Pavillons verlassen: Eine Gruppe Hamburger Urban Sketchers – das sind Profis und Laien, die meist vor Ort ihre Umwelt (urban: Stadt, städtisch) so zeichnen (to sketch: skizzieren, zeichnen), wie sie sie sehen – bewegt sich durch die Altstadt und bringt ihre Eindrücke vor Ort zu Papier.

    Der „Gelegenheitsdichter“ Andreas Greve wird mit seinem Lastenfahrrad „Librette“ in der Stadt unterwegs sein und seine Lyrik unters Volk bringen. Max Kraatz wird nicht nur auf der Bühne vor der alten Malerschule mit seiner Geige Cajun-Musik (jahrhundertealte, traditionelle Musik der überwiegend aus dem französischsprachigen Raum stammenden Einwanderer in den US-Bundesstaat Louisiana) spielen, sondern auch an verschiedenen Orten innerhalb der Altstadt.

    Fühlen statt liken - wie reagieren wir auf echte Berührung?

    Nicht ums Hören, sondern ums Fühlen geht es bei touchingART, „einer Performance, die berührt … “. Ins Leben gerufen wurde sie von zwei jungen Frauen, Johanna Sarah Schmidt und Lina Garvardt. Unter dem Motto „Come in and Feel out“ wechseln die Künstler die Ebene vom Bild zum Körper: Statt oberflächlicher Selbstinszenierung in den (sozialen) Medien geht es um echte Begegnungen. Aus Erleben auf digitaler Ebene wird körperliche Berührung. Die Künstlerinnen stellen die Frage: Was macht eine Berührung mit uns? Sie laden ein, selbst zu fühlen, zu entdecken. touchingART findet als Performance in der Stadt statt, aber auch in einer sogenannten Feelbox.

    Bleibenden Eindruck hinterlassen soll auch die Malaktion „Kunst am Kasten“, die von den Stadtwerken Buxtehude und dem Familienbildungszentrum (FaBiz) initiiert wurde. Interessierte Vereine, KiTas und andere soziale Einrichtungen sind aufgerufen, sich an einer besonderen Kunstaktion zu beteiligen – dem Bemalen von Stromkästen. Die selbstgewählten Motive sollen dann noch um einen QR-Code ergänzt werden, über den Interessierte via Smartphone weitere Informationen erhalten. Bewerbungen sind noch möglich beim FaBiz.

    Verweilen und Kunst genießen

    „Wir wollen, dass die Leute verweilen. Alle sollen die Möglichkeit haben, Kunst zu erleben, sie zu genießen – und das in ganz verschiedenen Formen“, sagt Sven Brauer. Der Neu-Buxtehuder Zeichner hat langjährige Erfahrung im Organisieren von Kunstevents. Er war auch als Künstlerischer Leiter der Altonale, Norddeutschlands größtes Kultur- und Stadtteilfest, tätig. Torsten Lange und Sven Brauer sind zuversichtlich, dass das Buxtehuder Kunstfest sich etablieren könnte. „Eine gewisse Regelmäßigkeit schwebt uns schon vor – vielleicht alle ein oder zwei Jahre“, so Torsten Lange.

    Das Programm:

    Das 1. Buxtehuder Kunstfest findet statt am Sonnabend, 26. August, von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag, 27. August, von 11 bis 18 Uhr.

    Live-Musik auf der Bühne der alten Malerschule:

    Sonnabend, 26. August:
    11 bis 12 Uhr: Lucie Cherveny und Guido Jäger,

    12.30 bis 13.30 Uhr: Stiffy,

    14 bis 15:30 Uhr: Max Kraatz,
    16 bis 17 Uhr: Kurt Buschmann,

    17.30 bis 18.30 Uhr: Lucie Cherveny

    Sonntag, 27. August:

    11 bis 12 Uhr: Lucie Cherveny und Guido Jäger,

    12.30 bis 13.30 Uhr: Stiffy,

    14 bis 15 Uhr: Kurt Buschmann,
    15.30 bis 16.30 Uhr: Kinderkulturkarawane

    Die Kunstschule Buxtehude öffnet ihre Türen am Samstag, 26. August. Von 11 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr bieten die Dozentinnen und Dozenten ein offenes Atelier – einen Zeichen-Zirkel – für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren an. Hier können auf alternativen Malgründen, auf Pappe, Holz, Alufolie etc. verschiedene Zeichentechniken wie Bleistift, Fineliner, Kohle, Zeichentusche und anderes ausprobiert werden. Dieses Mitmachangebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Linienführung des Buxtehuder Stadtbusnetzes optimiert – Morgens bessere Anbindung an S-Bahn und Metronom

    Buxtehude. Der Verkehr der Buxtehuder Stadtbuslinien wird ab Sonntag, 25. Juni, erweitert und optimiert. Die wesentliche Änderung: Die Linien 2101 und 2102 werden künftig nicht mehr als Ringlinien fahren, sondern jede auf einer eigenen Strecke. Die Linie 2101 verkehrt künftig ab ZOB über die Haltestellen Viverstraße, Konrad-Adenauer-Allee Schulzentrum Nord zum Bahnhof (Süd). Damit werden die Hochschule 21 und das Wohngebiet Brunkhorst‘schen Wiesen zukünftig erschlossen. Ab Bahnhof (Süd) fährt die Linie über Schlangenweg und Kellerkuhle zum Torfweg (Schulzentrum Süd). Die Linie 2102 fährt vom ZOB über die Haltestelle Postamt zum Bahnhof (Süd) und über Bertha-von-Suttner-Allee und Krankenhaus zum Heideweg. Durch diese Maßnahme wird das Angebot im Bereich Ottensen deutlich ausgeweitet.

    Hinzu kommt eine Veränderung bei der Linie 2104: Diese verkehrt künftig ab Bahnhof (Süd) über Lüneburger Schanze, Technologiezentrum und Immenbeck nach Ovelgönne und zurück. Dadurch verkürzt sich zwischen Alten Postweg und Bahnhof (Süd) die Fahrtzeit deutlich. „Das macht das Angebot für unsere Kunden übersichtlicher und klarer“, sagt der bei der KVG verantwortliche Planer Michael Peter. Pendler kommen nun deutlich schneller zum Bahnhof und zurück.

    Die Linien 2101 und 2102 werden Montag bis Freitag weiterhin bis 23 Uhr fahren. Sonnabends wird das Angebot bis etwa 16 Uhr verlängert. Außerdem werden künftig an Sonn- und Feiertagen zwischen 11 und 18 Uhr Fahrten auf den beiden Linien angeboten. Alle vier Stadtbuslinien verkehren an verkaufsoffenen Sonntagen und an Festwochenenden.

    Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt hebt hervor, dass die Neuerung ein Gewinn für die Hansestadt sei: „Das ist eine deutliche Verbesserung. Wir möchten mit dem erweiterten und übersichtlicheren Angebot die Buxtehuder dazu bewegen, mehr auf den Öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen.“ Der Erste Stadtrat und zuständige Fachbereichsleiter der Hansestadt Buxtehude, Michael Nyveld, sagt: „Das Angebot ist nun – dadurch dass es systematischer und klarer strukturiert ist – viel kundenfreundlicher.“ Michael Peter (KVG) ergänzt: „Die bisherige Linienführung war historisch gewachsen und eher kompliziert, das wird sich jetzt ändern. Wir haben jetzt in der Woche in der Regel einen Stundentakt.“

    Bei zuletzt eher stagnierenden Fahrgastzahlen sei die Fahrplanänderung auch eine Möglichkeit, allen Pendlern entgegen zu kommen. „Wir erwarten eine steigende Nachfrage“, sagt der Verkehrsplaner der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen mbH (VNO), Joachim Sachs.

    Das neue Liniennetz wurde nach einer breiten öffentlichen Diskussion und entsprechenden politischen Beschlüssen unter enger Beteiligung der Hansestadt Buxtehude, des Landkreises Stade, der KVG und der VNO konzipiert. Die Neuordnung des Stadtbuslinienverkehrs basiert auf dem Busverkehrskonzept in dessen Vorbereitung Bürger aufgerufen waren, Anregungen und Vorschläge zu unterbreiten.

    Die Optimierung des Stadtbuslinienverkehrs ist für die Hansestadt Buxtehude kostenneutral – verursacht also keine weiteren Kosten.

    Bereits 2016 hatte die Hansestadt Buxtehude beim Landkreis Stade eine Angebotserweiterungen bestellt – die Verlängerung der Betriebszeiten der Linie 2101 und 2102 in der Woche bis 23 Uhr, zusätzliche Fahrten in den Schulferien insbesondere der Linie 2104 und an ausgewählten Sonntagen, etwa zum Altstadt- oder Weinfest sowie an verkaufsoffenen Sonntagen.

    Das Angebot für Pendler am frühen Morgen bleibt – übrigens anders als in den an alle Haushalte verteilten Fahrplänen abgedruckt – bestehen und ist sogar verbessert worden. Der erste Bus der Linie 2101 wird weiterhin am Torfweg um 4.50 Uhr losfahren und damit die S-Bahn Richtung Hamburg (Abfahrtzeit 5.14 Uhr) rechtzeitig erreichen. Abweichend vom gedruckten Fahrplan ist auch, dass die eigentlich für 5.30 Uhr angesetzte Fahrt vom Torfweg zum Bahnhof zehn Minuten früher starten wird, um es den Fahrgästen so zu ermöglichen, den Regionalexpress Richtung Hamburg mit der Abfahrtzeit 5.44 Uhr zu erreichen. Diese Änderung sei im Wesentlichen auf Anregung von Kunden initiiert worden, sagt Joachim Sachs. Und weiter: Es würden auch weiterhin Anregungen gesammelt und bei Bedarf noch zum Schuljahresbeginn am 3. August in den Fahrplan aufgenommen.

    Weitere Informationen finden Sie unter

    www.kvg-bus.de/fahrplaene/landkreis-stade/

  • Matjesfest am Hafen in Buxtehude

    Buxtehude. Endlich ist es wieder soweit: Der neue Matjes ist da. In Zusammenarbeit mit dem Buxtehuder Fischfachgeschäft Fisch-Döpkens veranstaltet das Kulturforum am Hafen in Buxtehude wieder das beliebte Matjesfest - am Sonntag, 25. Juni, ab 11 Uhr. Der Fischsektor legt das Datum jedes Jahr neu fest, vorher wird kein neuer Matjes ausgeliefert.

    Wie schnell ein zukünftiger Matjes Fett ansetzt, hängt vom Nahrungsangebot des Meeres ab und ist somit eine Laune der Natur. Ab einem Fettgehalt von mindestens 16 Prozent werfen die Fischer ihre Netze aus. Nach traditioneller Verarbeitung reift der Hering in einer Salzlake und erhält durch die holländische Rezeptur einen unvergleichbaren Geschmack. Butterweich und zartrosa genießen die Deutschen jährlich 12,5 Millionen Kilogramm Holländischen Matjes.

    Holländischer Matjes wird seit Jahrhunderten auf traditionelle holländische Weise gekehlt oder geköpft, anschließend in Salzlake eingelegt oder trocken gesalzen und ist nach der natürlichen enzymatischen Reifung zum Verzehr bereit. Seit jeher steht die Delikatesse für Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Tradition. Von Matjes profitieren aber nicht nur die Geschmacksnerven, der Kultfisch ist auch noch sehr gesund – und das trotz eines Fettgehalts von bis zu 28 Prozent.

    Er enthält lebenswichtige ungesättigte Fettsäuren, darunter auch langkettige, ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Die Fettsäuren haben positiven Einfluss auf Blutfettwerte, wirken blutdrucksenkend und fördern die Durchblutung, wodurch sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Sie sind zudem wichtig für Augen, Gehirnstoffwechsel und -funktion.

    Echte Fischgenießer packen den Fisch direkt an der Flosse und lassen ihn sich am Stück schmecken. Also Kopf in den Nacken und dazu ein leckeres Gläschen Kümmel. Eintritt frei

  • Musikalische Leckerbissen zum "Schnäppchenpreis"

    Buxtehude. Viele Fans der klassischen Musik zählten schon die Tage: In dieser Woche beginnen die zum Teil hochkarätigen Konzerte im Rahmen des International Music Festival (IMF) Buxtehude Altes Land und Harburg. Vom 9. bis zum 27. August geht es dann fast Schlag auf Schlag bei den Konzerten in Harburg, Buxtehude und auch in Walsrode. Zu den Höhepunkten zählen zweifellos die Konzerte am Mittwoch, 9. August (Beginn um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr), im Speicher am Kaufhauskanal in der Blohmstraße 22 in Harburg mit dem Weltklasse-Starpianisten Haiou Zhang (Klavier), Quatuor Herme's und Solenne Paidassi an der Violine sowie das Factory Concert mit dem Kibardin Quartett unter dem Motto "Hommage an Efim Jourist und Astor Piazolla" am Mittwoch, 16. August (Konzertbeginn um 20 Uhr), in den Räumen der Sparkasse Harburg-Buxtehude in der Bahnhofstraße 21b in Buxtehude.

    Möglich gemacht haben diese "musikalischen Leckerbissen zum Schnäppchenpreis" Sponsoren wie die Sparkasse Harburg-Buxtehude, aber auch private Unterstützer und weitere Firmen aus Buxtehude und Harburg. Dafür bedankte sich jetzt Dieter Klar, Produzent und künstlerischer Leiter des IMF, während einer Pressekonferenz in den Räumen der Sparkasse Harburg-Buxtehude in der Bahnhofstraße in Buxtehude bei den Sponsoren. Gut gelaunt und voller Vorfreude auf die Konzerte in den kommenden Wochen machte Klar neugierig auf die einzelnen Veranstaltungen. Auch Sparkassen-Vorstand Andreas Sommer freut sich auf die Konzerte: "Klassische Musik ist alles andere als langweilig."

    Sparkassen-Regionaldirektor Matthias Weiß schloss sich an: "Ich freue mich sehr, dass wir jetzt einmal im Jahr einen Weltstar begrüßen und die Sparkasse dann zum Konzerthaus umfunktionieren können." Haiou Zhang, der gerade eine zehntägige Konzertreise durch China sowie umjubelte Konzerte beim Sizilien-Festival und in Barcelona hinter sich hat, kündigte an, dass in diesem Jahr auch Werke der Spätromantik präsentiert werden, und er lobte ausdrücklich weitere "gute und talentierte" Künstler, die während der Konzerte zu hören sein werden. Beim IMF werden wirklich klassische Highlights geboten."

    Der schon viel in der Welt herumgekommene Ausnahme-Pianist Zhang lobte die Klassik-Programme deutscher Radio- und Fernsehsender. "So etwas gibt in kaum einem anderen Land der Welt." Wie auch Dieter Klar wünscht sich Haiou Zhang, dass künftig noch mehr jüngere Besucher in die Klassik-Konzerte kommen und dass dem Musikunterricht in den Schulen mehr Bedeutung zukommt. Zhang, der seinen deutschen Wohnsitz in Hannover hat: "Ich weiß, dass es auch in Deutschland viele Musiktalente gibt. Ich kenne inzwischen viele erstklassige Musiker. Das International Music Festival hat sich längst nicht nur einen ausgezeichneten Ruf in Deutschland erworben, sondern ist auch in Spanien, Frankreich und Italien viel mehr als ein Geheimtipp."

    Das offizielle Eröffnungkonzert des IMF findet am Donnerstag, 10. August (Beginn um 20 Uhr), in der St.-Petri-Kirche in der Buxtehuder Altstadt statt. Zu hören sind dann außer Haiou Zhang auch Quatuor Herme's sowie an der Violine Solenne Paidassi. Sie spielen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Georges Bizet und Ernest Chausson.

    Weitere Konzerte, Sonnabend, 12. August, ab 20 Uhr Musikalische Lesung "Hermann Hesse" mit Jamina Gerl (Klavier) und Henning Freiberg (Sprecher), Sonntag 13. August, ab 12 Uhr: "Manny" Thierry Gaillard (Rockpoet) im Kulturforum am Hafen und Malersaal, Freitag, 18. August, ab 20 Uhr implantcast Buxtehude, Lüneburger Schanze 26 "Wahnsinn nach Noten" mit dem Klarinetten-Duo Garfunkel, Sonnabend, 19. August, ab 20 Uhr im Kulturforum am Hafen, International Piano Rising Stars "Virtuosität" mit Rau´l da Costa und Xingyu Lu (beide Klavier), Sonntag, 20. August, von 11 bis 14 Uhr Matinee mit Sylvia Reiß (Harfe) und Harald Winter (Gitarre) sowie ab 18 Uhr mit Matthias Bartolomey (Cello) und Klemens Bittmann (Violine und Mandola).

    Konzerte der Schlusswoche: Dienstag, 22. August, ab 20 Uhr im Malersaal, Hafenbrücke 1: Piano-Duo Tsuyuki & Rosenboom, Donnerstag, 24. August, ab 20 Uhr im Kulturforum am Hafen "Internationale junge Elite" Rimma Benyumova (Violine) Rau´l da Costa, Freitag, 25. August, ab 21.30 Uhr im Malersaal "Das Meer" für Klavier (Michael Rettig) und Cello (Miran Zrimsek) und Video, Sonnabend, 26. August, ab 20 Uhr Halepaghen-Bühne, Konopkastraße 5, Abschlusskonzert "Lisztomania" mit Haiou Zhang am Klavier sowie am Sonntag, 27. August, ab 11 Uhr Benefizkonzert in der Lebenshilfe Buxtehude mit Haiou Zhang am Klavier und Leonid Gorokhov (Violoncello), ab 17 Uhr Bach-Suiten im Kulturforum am Hafen mit Leonid Gorokhov (Violoncello).

    Weitere Infos und Eintrittspreise unter Telefon 0 41 61/501 23 45, Servicecenter Kultur & Tourismus Buxtehude.

  • Musikreihe mit Überraschungsgästen im Kulturforum am Hafen in Buxtehude

    Buxtehude. "Lucie, Guido & friends" heißt es am Freitag, 23. Juni, ab 20 Uhr im Buxtehuder Kulturforum am Hafen. Hinter dem Titel „Lucie, Guido & friends“ verbirgt sich eine Musikreihe mit der Sängerin und Pianistin Lucie Cerveny und dem Kontrabassisten Guido Jäger. Zu jedem Konzert wird ein weiterer Künstler als „Gaststar“ eingeladen. Das Programm bietet eine Menge - wie Soul, Blues, Jazz, alte Schlager, und - je nach dem, mit welchem Überraschungsgast die beiden spielen - verschiedene musikalische Schwerpunkte.

    Lucie Cerveny ist ausgebildete Sängerin und Pianistin im Jazz/Pop Bereich und hatte bisher ihren musikalischen Wirkungskreis in Süddeutschland, wo sie zusammen mit anderen Musikern und Schauspielern Konzert-und Literatur/Musik-Programme entwickelte und spielte.

    Guido Jäger ist den meisten Musikfreunden als Bassist des Giora Feidman Trios ein Begriff. Er hat darüber hinaus auch schon mit seinen anderen Gruppen wie Sureste Tango, dem Kibardin Quartett oder Balalaika Nueva das Buxtehuder Publikum erfreut. Eintritt 12 Euro.

  • Musikzimmer: Diskothek Freudenhaus eröffnet zweiten Floor

    Buxtehude. Am Samstag ist es soweit: Der Umbau in der Buxtehuder Diskothek Freudenhaus ist abgeschlossen und das „Musikzimmer“ wird eingeweiht. Mit diesem neuen Raum bringt Betreiber Hendrik Teetz eine neue, eigene Note in die Location. Denn das Musikzimmer soll an die legendäre „Teufelsbar“ in der Garage anknüpfen. Dort hat Teetz selbst jahrelang hinter dem Tresen gestanden und gleichzeitig als DJ die Turntables bedient. „Das soll auch wieder so sein“, verrät er. „Das Musikzimmer ist die logische Fortsetzung der Teufelsbar.“

    Schon zu sehen war das Schild über dem EIngang zum Musikzimmer - geschnitzt mit der Kettensäge. | Foto: Niels Kreller
    Schon zu sehen war das Schild über dem EIngang zum Musikzimmer - geschnitzt mit der Kettensäge. | Foto: Niels Kreller

    Deshalb wird auch der Musikstil an die Teufelsbar anschließen. „Es wird wieder einen Mix aus Oldies, Charts und Hymnen zum Mitgröhlen geben“, verrät Teetz. Die Gäste sollen je nach Laune und Musik Tanzen und/oder mitsingen. Dass der Barkeeper gleichzeitig auch der DJ ist, das ist ungewöhnlich. „Ein Getränk bestellen und dem Barkeeper gleichzeitig Musikwünsche sagen und dann zum Getränk das Lied zu hören - das ist schon einmalig“, freut sich Hendrik Teetz auf die neuen alten Zeiten.

    Neues Prunkstück im Musikzimmer ist die riesige Discokugel unter der Decke. | Foto: Niels Kreller
    Neues Prunkstück im Musikzimmer ist die riesige Discokugel unter der Decke. | Foto: ein

    Mit dem Konzept möchte Teetz auch alte Freunde der Teufelsbar für das Freudenhaus gewinnen. So werden Garagegänger auch einiges aus dieser Location wiedererkenne. Zum Beispiel werden im Musikzimmer die Gemälde der Stars aus dem Live-Raum hängen. Aber auch ein paar neue wie von David Bowie. Deren Musik wird auch gespielt werden. „Ich finde es geil, diese Musik am Leben zu erhalten“, begründet Hendrik Teetz das Konzept. Die Musik, die im neuen Raum gespielt wird, wird dann auch im Raucherbereich zu hören sein, während auf der Haupttanzfläche weiterhin die bekannten Songs zu hören sein werden.

    "Die Handwerker haben einen sensationellen Job gemacht", freut sich Hendrik Teetz. | Foto: ein

    Schon bei den letzten Partys konnten die Gäste das geschnitzte Schild über dem zukünftigen Eingang des Musikzimmers sehen. „Das wurde mit der Kettensäge geschnitzt“, so Teetz. Überhaupt hätten die Handwerker einen sensationellen Job bei dem Umbau gemacht. So wurden aus dem einen großen Tresen, der vorher an der Stelle stand, zwei gemacht, wobei aber der Stil erhalten blieb. Und auch einen weiteren Herzenswunsch hat sich Teetz im Musikzimmer erfüllt: In der Mitte prangt unter der Decke eine riesige Discokugel.

    Außer dem Musikzimmer gibt es einige weitere Neuerungen, von denen einige schon in den letzten Wochen umgesetzt wurden. So ist der Ein- und Ausgang umgebaut worden und ist jetzt behindertengerecht. Und in Zukunft wird es auch kleine Snacks zu essen geben. „Bei passenden Mottopartys wollen wir dann auch zum Motto passende Kleinigkeiten anbieten“, so Teetz.

    Die Einweihungsparty startet am Samstag, 23. September 2017, ab 22 Uhr.

  • Öffentliche Führungen durch die Hansestadt Buxtehude im Juli

    Buxtehude. Im Juli bietet das Servicecenter Kultur & Tourismus folgende Themenführungen an:

    PREMIERE Die Witwe des Gerbers Heinrich Buurfeindt erzählt, am Freitag, 7. Juli, ab 16 Uhr

    Gesche Buurfeindt berichtet über beschwerliche Zeiten: Die Witwe mit fünf Kindern nimmt Sie mit auf einen Stadtrundgang und erzählt über die Arbeit ihres verstorbenen Mannes, den Gerber Heinrich. Im sogenannten unehrlichen und unreinen Gewerk lauerten zu damaliger Zeit allerlei Gefahren und die Arbeit war hart, mühsam und beschwerlich. Begleiten Sie Gesche auf ihrem Weg und erfahren Sie vom anstrengenden Alltag und ungesunden Handwerk eines Gerbers.

    Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2

    Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene 7 Euro / Kinder 2 Euro

    Nachtwächterführung durch Buxtehude, am Freitag, 14. Juli, ab 21 Uhr und am Samstag, 29. Juli, ab 21 Uhr

    „Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen...“ – derzeit warnte der Nachtwächter die schlafende Bevölkerung vor Feuer und war mit Hellebarde, Laterne und Feuerhorn ausgestattet. Erkunden Sie mit dem Nachtwächter die beleuchtete Altstadt. Interessierte erwartet ein launiger Vortrag rund um die Stadtgeschichte, gespickt mit Pikantem und Interessantem aus Buxtehude.

    Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2

    Dauer: 120 Minuten, Preis: Erwachsene 8 Euro / Kinder 2 Euro

    Mit Has‘ und Igel durch Buxtehude, Führung mit dem Hasen, am Freitag, 28. Juli, ab 14 Uhr

    Kuriose Geschichten aus und um Buxtehude – da gibt es eine Menge zu erzählen und zu berichten. Ein wenig sei jetzt schon verraten: An erster Stelle steht selbstverständlich die Geschichte vom Wettlauf zwischen Hase und Igel. Aber es gibt auch manch wundersame Dinge zu berichten, z.B. von der Jungmühle oder dem heilenden Schmied in Buxtehude. Wie man Stadtdirektor in Buxtehude werden konnte, was es mit dem Entenlärm auf der Este auf sich hat und warum Theodor Storm nicht Bürgermeister geworden ist, das erzählt Ihnen eine unserer Gästeführerinnen im Hasen- oder Igelkostüm mit Charme und Esprit.

    Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2

    Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene 7 Euro / Kinder 2 Euro

    Feste Stadtführungen

    Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag ab 14 Uhr und jeden Sonntag und Feiertag ab 11 Uhr finden die festen Stadtführungen

    durch Buxtehude statt.

    Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2

    Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene 5 Euro / Kinder 2 Euro

    Bitte schließen Sie sich allen Führungen ohne vorherige Anmeldung an.

    Barkassenfahrt auf Este und Elbe

    Einfach mal die Seele baumeln und die Großstadt hinter sich lassen: Mit der Barkasse geht es gemütlich von den Landungsbrücken vorbei an Cranz und Blankenese über den malerischen Fluss Este in die Hansestadt Buxtehude, die mit Cafés und vielen inhabergeführten Geschäften zum Bummeln einlädt. Wer sich dieses herrliche Naturerlebnis nicht entgehen lassen möchte, sollte sich die Tickets für die Fahrten sichern und im Servicecenter Kultur & Tourismus unter Telefon 04161/501-2345 anmelden. Wer eine Strecke bucht, kann mit der S-Bahn (S 3) oder dem Metronom zurückfahren (nicht im Preis enthalten). Auf der Barkasse können sich die Mitreisenden mit Kaffee, Kaltgetränken und Süßigkeiten versorgen.
    Abfahrt in Hamburg: St.-Pauli-Landungsbrücken, Brücke 2 (Teilnehmer melden sich im Büro von Barkassen-Meyer direkt auf dem Ponton); Abfahrt in Buxtehude: Buxtehuder Hafen

    Preise für die einfache Fahrt:
    25 Euro Erwachsene, 12,50 Euro Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte (ab 80%)

    Weitere Informationen erhalten Sie im Servicecenter Kultur & Tourismus, Historisches Rathaus, Breite Straße 2, 21614 Buxtehude.

    Tel.: 04161/501 2345, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Öffentliche Führungen durch die Hansestadt Buxtehude im Oktober

    Buxtehude. Im Oktober bietet das Servicecenter Kultur & Tourismus folgende Themenführungen durch die Hansestadt Buxtehude an: Mit Has‘ und Igel durch Buxtehude, Führung mit dem Hasen, Montag, 2. Oktober, ab 14 Uhr. Kuriose Geschichten aus und um Buxtehude – da gibt es eine Menge zu erzählen und zu berichten. Ein wenig sei jetzt schon verraten: An erster Stelle steht selbstverständlich die Geschichte vom Wettlauf zwischen Hase und Igel. Aber es gibt auch manch wundersame Dinge zu berichten, beispielsweise von der Jungmühle oder dem heilenden Schmied in Buxtehude. Wie man Stadtdirektor in Buxtehude werden konnte, was es mit dem Entenlärm auf der Este auf sich hat und warum Theodor Storm nicht Bürgermeister geworden ist - das erzählt den Teilnehmern eine der Buxtehuder Gästeführerinnen im Hasen- oder Igelkostüm mit Charme und Esprit. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene sieben Euro/Kinder zwei Euro.

    Die Witwe des Gerbers Heinrich Buurfeindt erzählt am Mittwoch, 4. Oktober, ab 16 Uhr. Gesche Buurfeindt berichtet über beschwerliche Zeiten: Die Witwe mit fünf Kindern nimmt Interessierte mit auf einen Stadtrundgang und erzählt über die Arbeit ihres verstorbenen Mannes, den Gerber Heinrich. Im sogenannten unehrlichen und unreinen Gewerk lauerten zu damaliger Zeit allerlei Gefahren, und die Arbeit war hart, mühsam und beschwerlich. Teilnehmer begleiten Gesche auf ihrem Weg und erfahren dabei vom anstrengenden Alltag und ungesunden Handwerk eines Gerbers. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene sieben Euro/Kinder zwei Euro.

    Buxtu op platt – Stadtführung in plattdeutscher Sprache, Freitag, 6. Oktober, ab 16 Uhr. Mog mol en Rondgang dörch de Altstadt un hür mol en beten to, wat de Gästeführer so snakt. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene sieben Euro/Kinder zwei Euro.

    Mit dem Nachtwächter durch Buxtehude, Sonnabend, 7. Oktober, ab 20 Uhr. „Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen . . .“ Derzeit warnte der Nachtwächter die schlafende Bevölkerung vor Feuer und war mit Hellebarde, Laterne und Feuerhorn ausgestattet. Erkunden Sie mit dem Nachtwächter die beleuchtete Altstadt. Interessierte erwartet ein launiger Vortrag rund um die Stadtgeschichte, gespickt mit Pikantem und Interessantem aus Buxtehude. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 120 Minuten, Preis: Erwachsene acht Euro/Kinder zwei Euro.

    Mit Has‘ und Igel durch Buxtehude, Führung mit dem Igel, Mittwoch, 11. Oktober, ab 14 Uhr. Kuriose Geschichten aus und um Buxtehude - da gibt es eine Menge zu erzählen und zu berichten. Hier verraten wir Interessierten schon ein wenig: An erster Stelle steht natürlich die Geschichte vom Wettlauf zwischen Hase und Igel. Aber es gibt auch manch wundersame Dinge zu berichten - beispielsweise von der Jungmühle oder dem heilenden Schmied in Buxtehude. Wie man Stadtdirektor in Buxtehude werden konnte, was es mit dem Entenlärm auf der Este auf sich hat und warum Theodor Storm nicht Bürgermeister geworden ist, das erzählt die Gästeführerin im Hasen- oder Igelkostüm mit Charme und Esprit. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene sieben Euro/Kinder zwei Euro.

    Mit dem Nachtwächter durch Buxtehude, Freitag, 13. Oktober, ab 19 Uhr. „Hört ihr Leut‘ und lasst euch sagen . . .“ Derzeit warnte der Nachtwächter die schlafende Bevölkerung vor Feuer und war mit Hellebarde, Laterne und Feuerhorn ausgestattet. Teilnehmer erkunden mit dem Nachtwächter die beleuchtete Altstadt. Interessierte erwartet ein launiger Vortrag rund um die Stadtgeschichte, gespickt mit Pikantem und Interessantem aus Buxtehude. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 120 Minuten, Preis: Erwachsene acht Euro/Kinder zwei Euro.

    Führung mit dem Buxtehuder Schmied, Freitag, 20. Oktober, ab 17 Uhr. Die Geschichte vom legendären Schmied . . . wird schon seit Jahrhunderten, besonders gern in Herrengesellschaften, erzählt. Aber auch Damen hören gern zu, wenn der heutige Schmied bei einem Stadtrundgang von den Heilerfolgen seines in Buxtehude berühmten Vorgängers berichtet. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene sieben Euro/Kinder zwei Euro.

    Hexenprozesse in Buxtehude, Mittwoch, 25. Oktober, ab 17 Uhr. „. . . dat man eyn pynlich Guding hegen und holden mag.“ Teilnehmer begeben sich in die Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts – in eine Zeit, die zu den dunkelsten Kapiteln der Stadtgeschichte gehört. Von 1540 bis 1644 wurden in Buxtehude insgesamt 20 Frauen als Hexen oder Zauberinnen angeklagt. Eine beachtliche Zahl für eine Kleinstadt in Norddeutschland, wo Hexenverfolgungen nicht besonders ausgeprägt waren. Von den Anfängen und Verdächtigungen über Anklage, Verhör, Folter und der Urteilsverkündung bis zur Hinrichtung erfahren die Teilnehmer alles, was zu jener Zeit als gesundes Rechtsempfinden galt. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene sieben Euro/Kinder zwei Euro.

    Blick einer Nonne durch das Fernrohr der Zeit, Dienstag, 31. Oktober, ab 14 Uhr. Eine Religiöse Wanderung durch weltliche Zeiten . . . Teilnehmer begleiten die Nonne Barbara auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte und blicken Sie gemeinsam durch das Fernrohr der Zeit auf die lange und abwechslungsreiche Geschichte der Hansestadt Buxtehude. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene sieben Euro/ Kinder zwei Euro.

    Feste Stadtführungen: Bis einschließlich 30. Oktober finden jeden Dienstag, Donnerstag und Sonnabend ab 14 Uhr und jeden Sonntag und Feiertag ab 11 Uhr die festen Stadtführungen durch Buxtehude statt. Treffpunkt: Historisches Rathaus in der Fußgängerzone, Breite Straße 2. Dauer: 90 Minuten, Preis: Erwachsene fünf Euro/Kinder zwei Euro.

  • Preisverleihung „Buxtehuder Kälbchen“ im Freizeithaus

    Buxtehude. Rund 1000 kleine Buxtehuderinnen und Buxtehuder haben geschaut, gestaunt und abgestimmt. Am Donnerstag, 15. Juni, wird nun ihr Lieblingsbuch ausgezeichnet. Im Freizeithaus, Geschwister-Scholl-Platz 1, wird ab 10 Uhr bei der großen Abschlussveranstaltung der Buxtehuder Rucksackbibliothek das beliebteste Bilderbuch mit dem „Buxtehuder Kälbchen“ prämiert. Die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Möhle wird die Auszeichnung sowie erstmals ein Preisgeld von 2000 Euro an den Sieger-Autor übergeben. Die Hansestadt kann dank der finanziellen Unterstützung des Rotary Clubs Buxtehude die Auszeichnung mit einem Preisgeld dotieren. Erstmals bekommen die Autoren und Illustratoren des Siegerbuches eine Prämie von 2000 Euro.

    Seit Januar tourten die fünf Bilderbuchrucksäcke mit jeweils zehn Bilderbüchern und dem Maskottchen durch alle Buxtehuder Kindertagesstätten. Die Kinder aller Einrichtungen beschäftigten sich jeweils über mehrere Wochen mit den Titeln, brachten den Rucksack zur nächsten KiTa und stellten dort ihr Lieblingsbuch spielerisch und kreativ vor. Noch bevor sie den Rucksack weiterreichten, wählten sie in demokratischer Abstimmung ihr Lieblingsbuch.

    Die Buxtehuder „Rucksackbibliothek“ ist eine stadtweite Leseförderungsaktion für drei- bis sechsjährige Kinder aller Buxtehuder Kindertagesstätten. Mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Projekt wird fast jedes Kind der Altersgruppe erreicht, und über sie auch ihre Eltern. Das Besondere daran: Es werden auch die Kinder erreicht, denen nicht oder nur selten vorgelesen wird oder deren Eltern die Bibliothek in der Regel nicht aufsuchen.

    „Mit dieser Aktion erlebenEltern und Kinder die Institution Stadtbibliothek von einer ganz lebhaften und positiven Seite “,sagt die Leiterin der Stadtbibliothek Buxtehude Ulrike Mensching. „Das ist unser Grundstein für eine weitere erfolgreiche Lesesozialisation.“

    Die Stadtbibliothek lädt alle interessierten Kinder und Erwachsene zu dem großen Spektakel mit offizieller Preisverleihung in Anwesenheit der Kinderjury und des Preisträgers zum Freizeithaus in die Geschwister-Scholl-Platz 1 ein.

    Außer dem Club Buxtehude zählen Soroptimist International Club Buxtehude, der Förderkreis der Stadtbibliothek sowie der Bäcker Dietz zu den Unterstützern des Projekts. Mehr Informationen über das Buxtehuder Kälbchen gibt es auch unter: www.buxtehude.de/leben-in-buxtehude/stadtbibliothek/fuer-kitas-schulen .

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