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Boxen

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  • Boxen, K1 und Muay Thai: Haus-Gala im Trust Gym

    (Harburg) Die Trust Gym Sportakademievon Weltmeister im K1 Kickboxen Ayhan Özcelik feiert wieder eine tolle Box-Gala: Am Samstag, 17. Dezember 2016, laden Özcelik und sein Trust Gym zur Haus-Gala in der Hans-Fitze-Straße ein.

    Versprochen werden spektakuläre Fights im Boxen, K1 und Muay Thai für euch. Dazu gibt es Show-Einlagen, in denen das israelische Selbstverteidigungssystem Krav Maga (Kontaktkampf) gezeigt wird. Das Trust Gym bietet seit einem Jahr diese Selbstverteidigungstechnik an, denn im Gym lehrt einer von nur drei offiziellen Trainern in Hamburg.

    Als Gäste mit dabei sind auch Boxprofi und Publikumsliebling Sebastian Formella, der mehrfache Weltmeister im Kickboxen Dima Weimar und Alicia Melina Kummer. Die 27-jährige Profi-Boxerin aus Buchholz ist Weltmeisterin der Verbände GBC/GBU/WIBF.

    Wie immer ist für das leibliche Wohl gesorgt und auch dabei kommt das besondere Flair der Haus-Gala zum Tragen. Denn hier wird selbst gegrillt und am Grill stehen Mitglieder, Familie und Freunde des Trust Gym, um den Gästen die Leckereien zuzubereiten.

    Ganz neu im Trust Gym ist MMA - Mixed Martial Arts. Bei dieser relativ neuen Kampfsportart bedienen sich die Kämpfer bei Techniken verschiedener Kampfsportarten. So sind sowohl Schlag- und Tritttechniken (Striking) des Boxens, Kickboxens, Taekwondo, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens, Judo und Sambo und weiterer Kampfsportarten erlaubt.

    Sponsor ist das BMW Autohaus B&K aus Harburg.

  • Boxen: Alle fünf Weltmeistertitel bleiben in Harburg Stadt & Land!

    Buchholz. Große Show am Samstagabend in der Empore Buchholz: Bei der Fight Night vor ausverkauftem Haus ging es um insgesamt fünf Weltmeistertitel.

    Nico Venetis nach seinem KO-Sieg gegen Norbert Eszenyi. | Foto: Sören Noffz
    Nico Venetis nach seinem KO-Sieg gegen Norbert Eszenyi. | Foto: Sören Noffz

    Zuerst musste Nico Venetis von Venetis Promotion seinen Weltmeistergürtel - den GBC Youth World Titel im Leichtgewicht – gegen Norbert Eszenyi aus Ungarn. Der 24-jährige, der sich gut auf dem Kampf vorbereitet hatte, ließ seinem Gegner keine Chance und schickte ihn gleich in der zweiten Runde auf die Bretter – Sieg durch KO.

    Auch die Buchholzerin Alicia Melina Kummer, die sich wie Nico Venetis mit Trainer Elias Venetis im Harburger Trust Gym auf den Kampf vorbereitet hatte, konnte ihre vier Weltmeistergürtel (WIBA/WIBF/GBU/GBC) im Halbschwergewicht erfolgreich gegen Lina Tejada aus der Dominikanischen Republik verteidigen. Die 29-jährige gewann nach zehn Runden verdient nach Punkten.

  • Es geht um Weltmeistertitel: Box-Fight-Night in der Empore Buchholz

    Buchholz/Harburg. Es geht um insgesamt fünf Weltmeistertitel, wenn Alicia Melina Kummer und Nico Venetis (24) am Samstag, 20. Januar 2018 ab 19 Uhr, in der Empore Buchholz in den Boxring steigen.

    Für die 29-jährige Alicia Melina Kummer geht es um ihre vier Weltmeistergürtel (WIBA/WIBF/GBU/GBC) im Halbschwergewicht. Die Buchholzerin hat eine eindrucksvolle Kampfbilanz: Von zwölf Kämpfen hat sie elf gewonnen, davon acht durch KO. Nun tritt sie in ihrer Heimatstadt gegen die Nummer eins aus der Dominikanischen Republik, Lina Tejada, an. Auch sie hat von elf gewonnen Kämpfen acht durch KO entscheiden, war allerdings auch dreimal unterlegen. Ihre Bilanz aber zeigt: Es wird ein spannender Fight. Der Kampf geht über 10 Runden á zwei Minuten.

    Auch für den 24-jährigen Nico Venetis geht es um den Weltmeistergürtel - den GBC Youth World Titel im Leichtgewicht. Er hat von seinen 15 Fights 15 gewonnen, davon elf durch KO. Venetis wird gegen Norbert Eszenyi aus Ungarn in den Ring steigen. Der weist acht Kämpfe mit sechs Siegen und zwei Niederlagen auf. Die beiden werden über zehn Runden zu je drei Minuten gehen.

    Sowohl Alicia Melina Kummer als auch Nico Venetis boxen bei Venetis Promotion, dem Stall von Nicos Vater Elias Venetis. Seit 2 ½ Monaten bereiten sich die beiden rund 3 Stunden täglich mit ihrem Trainer Elias Venetis intensiv in der Kampfsportakademie Trust Gym in Harburg vor. „Wir sind fit und bereit und haben eine gute Vorbereitung gehabt“, so Elias Venetis, der 1993 nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn Box-Trainer wurde. Auch seine beiden Schützlinge sehen den Kämpfen optimistisch entgegen. „Sie kann kommen - ich bin bereit!“ Das ist Alicia Melinas Botschaft an ihre Gegnerin. „Das klärt sich im Ring“, zeigt sich Nico Venetis gelassen in Richtung Eszenyi und lacht dabei.

    Karten gibt es hier bei der Empore Buchholz.

  • Trauer um Olympiasieger Dieter Kottysch - Die Goldmedaille machte ihn bekannt und glücklich

    Buchholz/Neuwiedenthal/Harburg. Es war einer der Glanzpunkte aus bundesdeutscher Sicht bei den Olympischen Spielen im Jahr 1972: Dieter Kottysch wurde nach einem spannenden Finale in der Münchner Eishalle im Halbmittelgewicht mit 3:2-Kampfrichterstimmen und einem knappen Punktsieg gegen den Polen Wieslaw Rudkowski überraschend Olympiasieger. Das Bild ging damals um die Welt: Ein jubelnder, überaus glücklicher Boxer im Bademantel mit dem Bundesadler - an der Hand seine damals fünfjährige Tochter Alexandra, die jemand in den Ring gehoben hatte. Der Hamburger sprang vor Freude in die Luft, nachdem er als erster westdeutscher Boxer nach dem Krieg und Hamburgs einziger Olympiasieger im Boxen, eine Goldmedaille gewonnen hatte. Jetzt ist der einst so strahlende Box-Olympiasieger tot: Dieter Kottysch, der seinen Wohnsitz und seinen Arbeitsplatz bei den Stadtwerken in Buchholz hatte, ist am vergangenen Sonntagnachmittag um 17 Uhr im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.

    Dieter Kottysch, der im oberschlesischen Gleiwitz geboren war, und einige Jahre lang auch in Neuwiedenthal wohnte, starb im Pflegeheim Emilienhof in Wandsbek. An seinem Bett saßen seine Tochter Alexandra (50) und sein Sohn Frank (46). Dieter Kottysch, der einige Jahre nach seinem Olympiasieg als Technischer Zeichner und später in anderen Funktionen für die Stadtwerke Buchholz gearbeitet hatte, war im Jahr 2006 im Alter von 62 Jahren an Demenz erkrankt. Vor drei Jahren musste er deswegen seine Privatwohnung in Buchholz aufgeben.

    Die nicht unbedingt erwartete Goldmedaille von München war der krönende Abschluss einer 14-jährigen Amateurkarriere des Rechtsauslegers. Kottysch erzählte einst, dass er mit allen Trainingsläufen um die Hamburger Außenalster wohl rund eineinhalb Mal die Erde hätte umrunden können. Das half ihm aber auch nicht viel weiter: Viele Gespräche mit Profi-Promotern nach der Goldmedaille blieben ohne Ergebnis. Mit Boxen war bald Schluss und Kottysch übte fortan den Beruf des Technischen Zeichners bei den Stadtwerken Buchholz aus.

    Den Kontakt zum Boxen aber verlor er nie ganz. Kottysch besuchte häufig das Training der Klitschko-Brüder, als diese noch für die Universum Box-Promotion in der Hansestadt boxten. Und mit Olympia-Finalgegner Rudkowski verband ihn eine lange Freundschaft. Das lag auch daran, dass Kottysch im Jahr 1943 im oberschlesischen Gleiwitz (heute Gliwice/Polen) geboren worden war. Kottysch brachte bei seinen regelmäßigen Verwandtschafts-Besuchen Schokolade, Kaffee und andere Dinge mit, die es in der damaligen Volksrepublik nicht gab. Sogar einmal ein paar Teppichklopfer für Olympia-Gegner Rudkowski.

    Dieter Kottysch kämpfte in Hamburg für den Box-Club (BC) Sportmann. Außer bei Olympia war er auch bei deutschen Titelkämpfen erfolreich: Er gewann sechs deutsche Meistertitel und bekam nach Gold in München auch das Silberne Lorbeerblatt. Auch in Harburg und im Süderelbegebiet war der Ex-Neuwiedenthaler gern zu Gast. Viele Jahre lang hielt sich Dieter Kottysch nach seiner Boxerkarriere mit Fußballspielen fit. Mehrmals spielte er in den 1980er-Jahren auf dem Sportplatz Jahnhöhe des Harburger Turnerbunds (HTB) in Prominenten-Teams zugunsten sozialer Einrichtungen.

    Dabei befand sich Dieter Kottysch in guter Gesellschaft. Bei diesen Wohltätigkeits-Veranstaltungen kickten vor bis zu 10 000 Zuschauern Fußballgrößen wie Uwe Seeler, "Schorsch" Volkert, Otto, Günter Netzer, Wolfgang Overath, Musiker von Truck Stop mit. Der Mann am Mikrofon bei diesen Spektakeln auf der Jahnhöhe war rund ein Jahrzehnt lang Krimi-Regisseur Jürgen Roland ("Stahlnetz" und "Großstadtrevier"). "Das Kicken im Kreise dieser Persönlichkeiten hat mir immer riesigen Spaß gemacht", sagte er einst zu Karl "Kalle" Schult, den damaligen HTB-Vorsitzenden und langjährigen Schatzmeister des Hamburger Sportbunds (HSB).

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