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Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • "Konzert am Herd" im Hof Meyn im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Lieder über einen Piratenkoch, gespielt auf Küchengeräten - die Musiker Herr Zaches und Herr Zinnober führen beim Familienkonzert am Sonntag, 2. Juli, ab 11.15 Uhr, ein besonderes "Konzert am Herd" auf. Das Mitmachprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 unterstützt sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 2. Juli verwandeln Michael Zachcial und Ralf Siebenand als Herr Zaches und Herr Zinnober allerlei Küchengeräte zu Musikinstrumenten. Außerdem kommen auch Gitarre, Klavier und Saxofon zum Einsatz. In ihrem Mitmachprogramm besingen die Musiker verrückte Kochgeschichten und einen verliebten Piratenkoch, dessen Essen schärfer ist als das Schwert seines Kapitäns. Michael Zachcial aus Bremen ist seit vielen Jahren als Musiker tätig und erhielt zahlreiche Preise. Ralf Siebenand aus Osnabrück steht seit mehr als 20 Jahren auf den Bühnen Europas. Für ihre Programme als Zaches und Zinnober wurden sie mehrmals mit der Auszeichnung "Kindertheater des Monats" in NRW ausgezeichnet.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden bereit seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden außer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude vom Hotel Lindtner in Harburg unterstützt. Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Alles rund ums Brot am Kiekeberg

    Ehestorf. Brot – eines der ältesten handwerklich hergestellten Lebensmittel des Menschen. Hunderte verschiedene Sorten gibt es allein in Deutschland. Am Sonntag, 5. März 2017, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg von 10 bis 18 Uhr alles um das Grundnahrungsmittel Nr. 1.

    Mit dabei ist das Team der Nationalmannschaft der deutschen Bäckermeister. das sein Können zeigt. Bei der Brotsprechstunde steht ein Bäcker mit Tipps und Tricks rund um eigene Backerzeugnisse zur Verfügung. In einer großen Brotschau erklärt ein Brotprüfer, was ein gutes Brot ausmacht. Außerdem ist Daniel Probst, einer von Deutschlands ersten Brot-Sommeliers, vor Ort, verkostet verschiedene Brotsorten und gibt hilfreiche Tipps.

    In der Lehrküche des Agrariums testen Kinder moderne Elektroöfen, am offenen Feuer backen sie leckeres Stockbrot. Währenddessen geben die Museumsbäcker Tipps zu Sauerteig und Co. Sauerteig in Bioland-Qualität können die Besucher direkt in der Museumsbäckerei erstehen. Händler bieten ihre Ware feil: Aufstriche, Marmeladen sowie Brotmesser oder -körbe.

    Kuchen und warmes Essen aus Brot wie Brotsuppe, Brottorte und mehr gibt es im Museumsgasthof, im Rösterei-Café "Koffietied" sowie an zahlreichen Ständen.

  • Anfassen und Mitmachen: Frühjahrsferien im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Freitag, 18. bis 21. April, basteln, nähen und malen Kinder in kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er neun Euro.

    Mitmachen, anfassen und gestalten - in den Frühjahrsferien am Kiekeberg dreht sich alles rund um Kreativität. Gemeinsam mit den Museumspädagogen basteln Kinder Dekoratives, Praktisches oder tolle Ostergeschenke für die Familie.

    Am Mittwoch, 19. April, entstehen mit Hilfe von Kleber und Schere wiederbeschreibbare Tafel-Schilder. Mit Pinseln und bunten Farben geht es am Donnerstag, 20. April, zur Sache: Junge Maler verzieren Teller, Gläser und weiteres Geschirr. Am Freitag, 21. April, schwingen Kinder die Nadel und nähen flauschige Filzsäckchen. Die Frühjahrsferienangebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine und Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der 1950er- bis 1980er-Jahre präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Botanik-Safari im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf am kommenden Wochenende

    Ehestorf. Jürgen Feder ist Extrembotaniker und einer der bekanntesten Pflanzenexperten Deutschlands. Im Rahmen der Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“ bietet er seine berühmte Botanik-Safari im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf am kommenden Wochenende, 8./9. Juli, in der Zeit von 11 bis 14.30 Uhr, an. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro inklusive Museumseintritt. Eine Anmeldung ist unter Telefon (0 40) 79 01 76-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  erforderlich.

    Die Teilnehmer der Botanik-Safari erkunden gemeinsam mit Jürgen Feder die Gärten und das Gelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Der Diplom-Ingenieur für Landespflege, Flora und Vegetationskunde entführt die Besucher in eine Welt der botanischen Feinheiten und ergänzt an passender Stelle Anekdoten. Dabei geht er auf Besonderheiten von heimischen Farn- und Blütenpflanzen wie Mäuseschwänzchen, Knabenkraut und Schlüsselblumen ein.

    Jürgen Feder vermittelt seinem Publikum in den Botanik-Safaris Umweltbewusstsein und sensibilisiert sie für die heimische Pflanzenwelt. Er wurde bekannt durch Fernsehauftritte im NDR, der ARD, Sat.1 sowie “TV total“ und ist Autor von Büchern und diversen Fachzeitschriftenartikeln, die sich rund um die Pflanzenwelt drehen.

    Die Sonderausstellung „Aufgeblüht. Norddeutsche Gartenkultur“ präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg noch bis zum 15. Oktober. Sie zeigt den Wandel vom klassischen Bauerngarten bis zur heutigen Freizeitoase. Von schlichten Obst- und Gemüsegärten über repräsentative Gärten mit prächtigen Blumenbeeten und Buchsbaumhecken bis hin zum Gartenzwerg – spürt „Aufgeblüht!“ die einzelnen Entwicklungsschritte detailliert nach. Ein vielfältiges Kurs- und Aktionsprogramm begleitet die Ausstellung, wie zum Beispiel Kochkurse, Vorführungen im Scherenschleifen oder floristische Kurse.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg empfiehlt Interessierten, passendes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitzubringen. Am Ende der Botanik-Safari sind persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos mit Jürgen Feder möglich. Treffpunkt für die Botanik-Safari ist das eigens für die Sonderausstellung aufgestellte Gartenhaus in der Nähe des Museumseingangs. Die Anzahl der Teilnehmer ist jeweils auf 30 Plätze begrenzt.

  • Chromblitzende Fahrzeuge − Oldtimertreffen am Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf stehen am Sonntag, 14. Mai, Fahrzeugklassiker der Baujahre 1950 bis 1979 im Mittelpunkt. Ein Programm mit Live-Musik, Tanztee und sogar eine Modenschau entführt die Besucher auf eine Zeitreise in die 1950er- Jahre. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Stolze Sammler präsentieren ihre auf Hochglanz polierten Fahrzeuge. VW-Käfer, Isettas, aber auch amerikanische Modelle blitzen zwischen den blühenden Gärten und historischen Häusern des Freilichtmuseums – ein Augenschmaus für Oldtimerfreunde. Kinder und Erwachsene können die ausgefallenen Gefährte bestaunen - von den rollenden Zeugen der Wirtschaftswunderjahre bis zu den Modellen der wilden 70er-Jahre. Vom Motorroller und Pkw, über historische Busse, bis hin zum Lkw ist alles dabei. Besitzer eines historischen Autos können sich bis 11. Mai unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden, für Oldtimer-Clubs werden zusammenhängende Stellplätze reserviert.

    Das Freilichtmuseum entführt die Besucher mit allen Sinnen in die 1950er-Jahre: Daisy‘s Tanztee und Modenschau sollen die Besucher mit Livemusik aus den 1950er Jahren in ausgelassene Stimmung versetzen. Punkte, Petticoat und Pomadentolle erleben die Besucher im Ambiente der Dauerausstellung „Spielwelten“. Hier zeigt das Jugend-Rot-Kreuz Winsen die Modenschau "Mit Schick und Charme".

    Der Museumsverein „Die Goldenen Fünfziger Jahre e. V.“ organisiert einen großen Markt mit Sammlerstücken aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Lampen, Geschirr, Dekoartikel oder Retro-Mode, Accessoires oder Schallplatten. Beim Radiodoktor des Bremer Rundfunkmuseums erhalten Besitzer eines beschädigten, historischen (Auto-) Radios Expertenrat und Hilfe bei der Fehlersuche. Für Kinder gibt es ein buntes Mitmachprogramm. Im Agrarium stöbern Autoliebhaber auf dem Markt rund um rollende Sammlerstücke: Ausgesuchte Anbieter bieten Modellautos und Eisenbahnen an.

    Besucher erkunden eine kleine Ausstellung zu Heinkel-Tourist, dem meistgekauften Motor-Roller im Deutschland der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Künstlerin Gabi Hampe präsentiert unter dem Motto „Rock 'n' Roll meets Digital Art“ großformatige Fotokunst.

    Die 1950er-Jahre sind den Deutschen als die Zeit des Wirtschaftswunders im Gedächtnis geblieben. Sie brachten damit auch den Durchbruch zur Massenmotorisierung. Für heutige Verhältnisse wirkt der Kraftfahrzeugbesatz allerdings bescheiden: Im Jahr 1950 fuhren rund 2 Millionen Fahrzeuge auf bundesdeutschen Straßen. Bis 1964 hatte sich diese Zahl immerhin auf gut 11 Millionen erhöht.

  • Claudia Sander ist das 12.000. Mitglied am Kiekeberg

    Ehestorf. Freiwilliges Engagement macht Kultur möglich: Das zeigt der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Er ist einer der größten deutschen Museumsvereine. Jetzt begrüßte er sein 12.000. Mitglied: Claudia Sander aus Finkenwerder. Zum Gratulieren kam der Präsident des niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann, ins Freilichtmuseum am Kiekeberg: "Willkommen auf niedersächsischem Boden", begrüßte er das Ehepaar Claudia Sander und Mustapha Mustapha mit ihren Söhnen Jakob (drei Jahre) und Junis (acht Wochen).

    Bernd Busemann betonte: "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg und sein Förderverein sind bedeutend. Die rasante Entwicklung des Vereins zeigt, dass die Philosophie richtig ist: Hier zeigen sie, wie die Landtechnik und die Zubereitung von Nahrungsmitteln bescheiden begonnen haben. Hier sehen Besucher auch ein frisch geborenes Kaltblut und mit der Königsberger Straße bald Dörfer wie aus den 1950er-Jahren." Das Konzept des Museums gehe auf, das zeige auch der Förderverein.

    Dieser, im Jahr 1989 gegründet, wuchs zu einer starken Stütze des Museums heran. Er finanziert heute die Restaurierung von historischen Objekten oder den Ausbau professioneller Magazine. Er betreibt die Museumsbäckerei, die Läden sowie den Museumsbauernhof Wennerstorf und kümmert sich um die 320 Ehrenamtlichen am Kiekeberg. Der Förderverein hat sich zu einem kleinen Unternehmen entwickelt: "1,2 Millionen Euro setzen wir im Jahr um", bilanziert Heiner Schönecke, der Vorsitzende des Fördervereins.

    Dabei läuft die Verwaltung fast vollständig ehrenamtlich. "Die Gewinne fließen direkt in die regionale Kulturarbeit." Diese Unterstützung ist nur durch die vielen Mitglieder möglich: Sie zahlen einen Mitgliedsbeitrag von 45 Euro (70 Euro für Paare) und nutzen den Kiekeberg auch gern für private Feiern, Kindergeburtstage und dem Kauf von Geschenken im Museumsladen. Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese: "Viele Familien kommen zu uns und bleiben dem Kiekeberg dann lebenslang verbunden. Daher haben wir auch Mitglieder in Zypern und den USA."

    So kam auch Familie Sander/Mustapha zum Kiekeberg: Der Großvater Helmut Sander war im vergangenen Jahr mehrfach mit Enkel Jakob im Freilichtmuseum. "In anderen Museen können Besucher weniger anfassen und direkt erleben. Mein Enkel ist begeistert von den Mitmach-Angeboten", sagt Helmut Sander, der früher große Hamburger Museen führte. Den damals zweijährigen Jakob beeindruckten die Besuche mit dem Großvater nachhaltig. "Er forderte den Ausflug zum 'Kikiberg' vehement ein, so dass wir sehr oft hier waren", erzählt Jubiläumsmitglied Claudia Sander. Ihre Eltern nahmen das zum Anlass und schenkten der jungen Familie eine Mitgliedschaft. "Wir verbringen hier viele schöne Stunden als Familie zusammen", ergänzt Ehemann Mustapha Mustapha, der 2009 aus Syrien zum Studium nach Deutschland kam.

    Fördervereinsmitglieder genießen viele Vorteile in Freilichtmuseum am Kiekeberg: Sie erhalten das ganze Jahr hindurch freien Eintritt in das Freilichtmuseum und seine Außenstellen - den Museumsbauernhof in Wennerstorf, das Feuerwehrmuseum Marxen und das Mühlenmuseum Moisburg. Die Mitglieder werden zu Ausstellungseröffnungen, Vorträgen und Sonderführungen eingeladen. Sie werden exklusiv über Veranstaltungstermine und aktuelle Projekte informiert. Einmal im Jahr bedankt sich das Museum besonders bei allen Mitgliedern: Beim Fördervereinsfest dürfen sie sich zurücklehnen und bewirten lassen. 2017 findet das Fest am 15. September statt.

  • Das Beste aus Milch: Käsemarkt am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Handgefertigten Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet der Käsemarkt am Sonntag, 21. Mai, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Rund 50 Aussteller, darunter die besten Käser Norddeutschlands, präsentieren ihre Produkte in er Zeit von von 10 bis 18 Uhr. Außer aromatischen Milcherzeugnissen zum Probieren entdecken die Besucher Spezialitäten wie Fleisch, Öle, Weine, Säfte und Chutneys. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Ein Höhepunkt für Feinschmecker: Lebensmittelproduzenten aus der Region stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre handgefertigten Produkte vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse, wie zum Beispiel Ziegeneis, direkt verkosten und die Hersteller stehen für Auskünfte zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Ein vielfältiges Aktionsprogramm ergänzt die Verkaufs- und Probierstände. So können die Besucher beispielsweise Käse in der Käseschule selbst herstellen. Kinder erwartet ein vielfältiges Bastelprogramm, bei dem Kuhmasken und Mäusegirlanden entstehen.

    Der Käsemarkt findet auch diesmal wieder in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. So finden sich unter den Austellern Hersteller, die ausschließlich Produkte anbieten, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation setzt sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Geschmacksbildung ein. In der "KinderKäseStraße" von Slow Food entdecken kleine Feinschmecker die verschiedenen Käsesorten und können diese probieren.

  • Das Bremer Musikfest gastiert im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Das Musikfest Bremen macht auch in diesem Jahr wieder Station im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mit der Unterstützung der EWE spielen das Ensemble "Quatuor Arod" und das "Signum Saxophone Quartet" unter dem Titel "Quartett im Doppelpack" am Freitag, 1. September, in einem Wandelkonzert. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr. Karten gibt es ab sofort an der Kasse des Freilichtmuseums am Kiekeberg (Telefon 0 40/79 01 76-25) und unter www.musikfest-bremen.de

    Die Konzertbesucher wandeln zwischen den Konzerten vom modernen Agrarium, in dem das "SignumSaxophone Quartet" spielt, und dem Historischen Tanzsaal mit dem Ensemble "Quatuor Arod". Die vier jungen französischen Musiker des klassischen Streichquartetts "Quatour Arod" spielen unter anderem Mozarts Streichquartett Nr. 1 G-Dur KV 80 und Felix Mendelssohn Bartholdys Sammlung "Vier Stücke für Streichquartett".

    Das "Signum Saxophone Quartet" mit vier internationalen Saxophonisten ist eine Seltenheit in der klassischen Musik, das sich zudem durch Experimentierfreude auszeichnet. Ihr breites Repertoire umfasst Jazz- und Latin-Standards von Dizzy Gillespie, Chick Corea und Astor Piazzolla, aber auch Marcello Zarvos' "Nepomuk's Dances" und Maurice Ravels "Le tombeau de Couperin". Die Karten kosten 30 Euro für Erwachsene. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76-25 www.musikfest-bremen.de

  • Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf zieht eine positive Jahresbilanz für 2016

    Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat auch im Jahr 2016 erfolgreich gewirtschaftet: Der Jahresabschluss des operativen Geschäfts liegt mit 23.000 Euro im Plus. Auch das Stiftungskapital hat sich positiv entwickelt und ist auf fast zwei Millionen Euro angewachsen. Das Stiftungskapital ist der Grundstock des Museums – es bleibt dauerhaft erhalten, seine Erträge fließen in die tägliche Arbeit ein. Die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer berichtete über das positive Ergebnis während der Stiftungsratssitzung. Das Museum erzielt schon seit Stiftungsgründung im Jahr 2003 jedes Jahr eine positive Jahresbilanz.

    „Wir sind stolz auf dieses tolle Ergebnis. Es unterstreicht die gute Arbeit im Museum ebenso wie unseren Besucherrekord. 2016 haben über 242.000 Besucher das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen besucht“, sagt Klaus-Wilfried Kienert, der seit Anfang 2017 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg ist. Der Zahnmediziner übernahm das Amt von Heike Meyer und ist bereits seit 2003 ehrenamtliches Mitglied des Stiftungsrates des Freilichtmuseums.

    Um 13 Prozent stiegen die Besuchszahlen im Verhältnis zum Vorjahr. Die starke Besucherresonanz und das vielfältige Angebot zeigen sich in den Wirtschaftszahlen: Über Eintrittsgelder und die umfangreichen Vermittlungsprogramme erwirtschaftete das Museum 830.000 Euro. Das sind gut 100.000 Euro mehr als im Jahr 2015. Vom Landkreis Harburg erhält die Stiftung laut Zukunftsvertrag einen jährlichen Zuschuss von knapp zwei Millionen Euro. Die Einnahmen durch Projektförderungen und Spenden lagen im Jahr 2016 bei 187.000 Euro. Mit Erträgen von insgesamt 3.233.000 Euro deckt das Museum unter anderem die Personalkosten für die rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Betriebskosten sowie die umfangreichen Instandhaltungskosten für die historischen Gebäude.

    Auch das Stiftungskapital entwickelt sich weiter sehr erfreulich. „Diese stabile finanzielle Basis des Freilichtmuseums am Kiekeberg gewährleistet, dass die Geschichte der Region auch langfristig bewahrt und vermittelt werden kann. Deshalb freuen wir uns besonders über einen weiteren Zuwachs des Stiftungskapitals um 343.000 Euro auf insgesamt rund 1.927.000 Euro“, erklärt Carina Meyer. Viele große und kleine Beträge von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen fließen direkt ins Stiftungskapital. Außerdem unterstützt der Landkreis Harburg auch den Aufbau des Stiftungskapitals: Der Landkreis verdoppelt aufgrund des Zukunftsvertrags die vom Museum eingeworbene Summe bis zu einer Obergrenze von 150.000 Euro. Weiterhin beteiligt sich der mittlerweile 12.000 Mitglieder umfassende Förderverein beim langfristigen Aufbau des Vermögensstocks der Stiftung.

    Mit seinen Dauer- und Wechselausstellungen und vielfältigen Aktionstagen befindet sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg im ständigen Wandel und bietet einem breiten Publikum immer wieder Neues. So eröffnete kürzlich die neue Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“. Bis zum 15. Oktober zeigt sie, wie sich die Gartenkultur von klassischen Nutzgärten bis zum heutigen Trendthema veränderte. Außerdem steht in Zukunft ein großes Bauprojekt an: die Königsberger Straße. Sie zeigt eine Häusergruppe mit Gebäuden aus den Jahren 1945 bis 1980. Das Gesamtkostenvolumen des Bauvorhabens beträgt mehr als sechs Millionen Euro. Zu den Förderern gehören der Bund, das Land Niedersachsen und die Metropolregion Hamburg.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 1953 von der Hansestadt Hamburg auf niedersächsischem Boden gegründet. Am 1. Mai 1987 kaufte der Landkreis Harburg „sein“ Freilichtmuseum. Im Jahr 2003 wurde die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg gegründet. Das Museum ist weiterhin die zentrale Kulturinstitution des Landkreises.

    Das Freilichtmuseum und seine Außenstellen Museumsbauernhof Wennerstorf, Mühlenmuseum Moisburg, Feuerwehrmuseum Marxen und Ziegelei Rusch verzeichneten 2016 zusammen 242.450 Besuche. Das sind 27.850 Besuche mehr als im vorherigen Jahr. Besuchsrekorde gab es im Freilichtmuseum am Kiekeberg (220.000) und im Mühlenmuseum Moisburg (5.350).

  • Dem G-20-Gipfel entkommen - das Freilichtmuseum ist auch in turbulenten Zeiten eine Oase der Entspannung

    Ehestorf.Am Freitag und Sonnabend, 7. und 8. Juli, diskutieren führende Politiker über Finanz- und Wirtschaftsfragen auf dem G20-Gipfel in Hamburg. Wer der Aufregung entgehen möchte, kann im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in die ruhigeren Zeiten vergangener Tage eintauchen. Das Freilichtmuseum ist Freitag von 9 bis 17 Uhr und Sonnabend von 10 bis 18 Uhr geöffnet und uneingeschränkt mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Erwachsene zahlen 9 Euro, für Kinder bis 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Während des G-20-Gipfels bietet das Freilichtmuseum am Kiekeberg außer seinen über 40 historischen Gebäuden und seiner aktuellen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" zwei besondere Angebote:Gartenfreunde erleben am Sonnabend und Sonntag, 8. und 9. Juli, jeweils ab 11 Uhr eine Botanik-Safari mit Jürgen Feder. Im Rahmen der Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" unternimmt der Extrembotaniker eine spannende Exkursion durch unsere Pflanzenwelt. Die Führung dauert etwa dreieinhalb Stunden mit Pause und kostet 25 Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Anmeldung telefonisch unter Telefon (0 40) 79 01 76-25 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Vom 4. Juli bis zum 13. August lädt das Freilichtmuseum in Ehestorf zudem täglich von 10 bis 18 Uhr zum Sommerspaß ein: Besucher ab vier Jahren kochen, basteln, werken und experimentieren an abwechslungsreichen Mitmach-Stationen auf dem gesamten Museumsgelände. Am 7. Juli lernen Besucher beim Themenfreitag "Volle Kraft voraus!" etwas über die Antriebskräfte in der Landwirtschaft. Außerdem wird bei einer Führung in einer Ausstellung im Agrarium erklärt, wie sich die Ernährung im Laufe des Jahrhunderts entwickelte. Kinder können im Mitmach-Programm Kekse in Trecker- oder Tierform ausstechen. Weitere Informationen unter: www.kiekeberg-museum.de

  • Der Rosenmarkt am Kiekeberg in Ehestorf zeigt mehr als 800 verschiedene Sorten

    Ehestorf. Ein Tag inmitten duftender Blüten - das erwartet die Besucher beim Rosenmarkt des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf am Sonntag, 16. Juli, von 10 bis 18 Uhr. Kleine Marktstände zeigen vielfältige Rosensorten und vermitteln darüber hinaus Wissenswertes über die Geschichte der Zierpflanze. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    "Im Mittelpunkt des Markts steht die Rose im Wandel der Zeit", erklärt Matthias Schuh, Museumsgärtner. Die Rosenanbieter präsentieren eine große Bandbreite qualitativ hochwertiger Pflanzen. Jeder Händler hat sich spezialisiert: Es gibt Wildrosen, Beetrosen, historische und neue Sorten. Die Züchter geben Tipps zu Pflege und Schnitt, zur Düngung, Pflanzung und Veredelung. Sie beraten die Besucher ausführlich und vermitteln in Vorträgen ihr umfangreiches Fachwissen. An weiteren Ständen finden Besucher Rosenkosmetik und Düfte, Kunsthandwerk und Köstlichkeiten aus Rosen, wie zum Beispiel Rosen-Limonade. Außerdem präsentiert der Rosenmarkt eine große Auswahl an Dekoartikeln für Haus und Garten.

    Bei den Wahlen zur schönsten Rose und zur besten Duftrose können die Besucher ihre Lieblingsblumen wählen. Für kleine Gäste bietet das Museum am Kiekeberg außerdem ein vielfältiges Mitmachprogramm an. Für das kulinarische Wohl sorgen der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit typisch norddeutschen Gerichten und das Rösterei-Café "Koffietied" mit selbstgerösteten Kaffeespezialitäten. Außerdem können die Besucher Prosecco und Bowle im schönen Ambiente der historischen Gebäude genießen.

    Aktuelles unter www.kiekeberg-museum.de

  • Ernten wie früher: Bäuerlicher Erntetag im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Beim Bäuerlichen Erntetag, am Sonnabend, 12. August, erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um Sense, Flügelmäher und Vollerntemaschine. Von 10 bis 18 Uhr präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf historische und moderne Erntetechniken. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er kostenlos.

    Die Besucher erleben beim Bäuerlichen Erntetag hautnah, wie der Bauer Kartoffeln, Weizen, Sommer- und Winterroggen erntet. Dabei zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg die mühsame Erntearbeit vergangener Zeiten und die Entwicklung der Erntetechnik. Die Museumsmitarbeiter führen historische Erntewerkzeuge und Erntefahrzeuge vor und erklären die technischen Feinheiten. So kommen zum Beispiel eine Schrotmühle, ein Stiftendrescher und ein Mähbinder zum Einsatz.

    Landfrauen und -männer entsaften Beeren, kochen und verkaufen Marmelade und zeigen, wie die Apfeldörre funktioniert. Zudem bietet der Museumsbauernhof Wennerstorf frisch geerntetes Gemüse in Bioland-Qualität an. Die Besucher können traditionelle Haidmärker-Produkte auf der Festwiese neben dem Lüneburger Landgarten erwerben. Für Kinder gibt es beim Scharmbecker Erntefestverein ein Programm, bei dem sich alles rund um das Bastelmaterial Stroh dreht. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf lädt außerdem zum Gemüse filzen ein.

    Die Gelebte Geschichte 1804 und 1904 ist in diesem Jahr zu Gast beim Bäuerlichen Erntetag. Ein Landvolk zeigt das Leben vor rund 200 Jahren auf einem Heidehof. Eine weitere Darstellergruppe belebt das Fischerhaus mit Kleidung, Gerätschaften und Tätigkeiten des Jahres 1904. Die Kochkunst der Vergangenheit entdecken die Besucher beim Historischen Kochen und können sich dabei für ihre eigenen Gerichte inspirieren lassen.

    Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" lockt mit herzhaften norddeutschen Spezialitäten und die Backstube bietet leckeren Kuchen und Gebäck an.

  • Es ist wieder Schlachtfest im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Rosengarten-Ehestorf. Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst vom Bunten Bentheimer Schwein können Kenner am Sonntag, 29. Januar, genießen. Von 11 bis 16 Uhr feiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg - wie in jedem Jahr - das traditionelle Schlachtfest. Besucher können dem Schlachter über die Schulter schauen und erleben die fachgerechte Verarbeitung des Fleisches. Beim Schlachtfest am Kiekeberg steht die traditionelle Zubereitung von Fleischspezialitäten im Mittelpunkt. Im Meynschen Hof zerlegt der erfahrene Hausschlachter fachgerecht ein Buntes Bentheimer Schwein und verarbeitet dieses zu Wurst.

    Interessierte erleben die verschiedenen Arbeitsschritte und erfahren alles rund um die Qualität und Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Fleischteile. Die Besucher können rote und weiße Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst frisch vor Ort verkosten. Wer mag, kann zudem Dosen- oder Mettwurst kaufen. Als fleischlose Alternative oder Ergänzung stehen gedämpfte Kartoffeln mit Kräuterquark bereit. Für den kleinen Hunger eignen sich Schmalzbrote, Kaffee und Kuchen.

    Bei einem winterlichen Rundgang über das Museumsgelände können große und kleine Besucher auch die Darsteller der Gelebten Geschichte erleben. Sie zeigen die typischen Arbeiten, die im Winter vor 200 Jahren auf einem Hof anfielen: Bei den Frauen waren das meist Spinnen oder das Weben von Flachs und Wolle, Männer versorgten zumeist das Vieh oder reparierten verschiedene Gerätschaften.

    Durch die hohe Schlachtausbeute hielt die Landbevölkerung Schweine bis in das 20. Jahrhundert hinein als die wichtigsten Schlachttiere. Das Fleisch wurde gepökelt, geräuchert oder in Sauer eingelegt. Nur an wenigen Tagen im Jahr wurde es frisch genossen wie bei den Hausschlachtungen im Winter. Waren die anstrengenden Arbeiten beendet, fand oft ein Schlachtfest, plattdeutsch "de Slachtköst", statt.

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf werden bereits seit Jahrzehnten Bunte Bentheimer Schweine gehalten. Die robuste Rasse ist jedoch vom Aussterben bedroht. Vereine und private Züchter engagieren sich deshalb für den Erhalt der schwarz-weißen Tiere. Am Kiekeberg leben die Schweine artgerecht in dem rund 300 Jahre alten Schweinestall eines Heidebauernhofes. Hier können sie selbst wählen, ob sie im Stall bleiben oder hinaus ins Freie wollen, wo sie sich sonnen und suhlen können. Darüber hinaus werden sie, im Gegensatz zu den Schweinen aus Massentierhaltung, älter als ein Jahr alt. Erwachsene zahlen 9 Euro, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Schlachtfest im Freilichtmuseum am Kiekeberg
    Sonntag, 29. Januar 2017, 11-16 Uhr
    EIntritt: 9,- Euro

  • Familienkonzerte am Kiekeberg starten: Konzert "Krach mit Bach!"

    Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf beginnt die Saison der Familienkonzerte am Sonntag, 11. Juni, um 11.15 Uhr mit dem Musiktheaterstück "Krach mit Bach!". Die musikalische Zeitreise ist für Kinder ab vier Jahren geeignet, der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 11. Juni kann sich das Publikum auf ein lustiges Musiktheaterstück freuen. Die beiden berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach hängen als Bilder im Musikzimmer des kleinen Schlossmuseums. Allabendlich um Mitternacht steigen sie aus ihren Bilderrahmen und jedes Mal fangen sie dann einen großen Streit an: Wer von den beiden war der bessere Komponist? Eines Abends werden sie von der Museumsführerin Constanze überrascht. Sie versucht die beiden mit Hilfe der Zuschauer zu versöhnen.

    Es spielen und singen die Musiker des Ensemble PRISMA: Melanie Spitau (Sopran), Ralph Töpsch (Flöte), Bernhard Wesenick (Fagott) und Jenny Meyer (Harfe). Das Ensemble ging aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervor. Inzwischen kommen seine Musiker aus allen Teilen Deutschlands. Sie sind bei verschiedenen namhaften Orchestern oder Hochschulen tätig. So zum Beispiel am Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Hannover und dem Staatstheater am Gärtnerplatz München. Die Rollen der beiden Komponisten spielen Jörg Schade und Carl-Herbert Braun.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld.
    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 2. Juli, 11.15 Uhr "Konzert am Herd" im Freilichtmuseum am Kiekeberg,
    Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg,
    Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Historischen Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon (0 40) 79 01 76-25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Freilichtmuseum am Kiekeberg sucht Ehrenamtliche für den Museumsladen

    Ehestorf. Stöbern und in Erinnerungen schwelgen - der Museumsladen im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist ein besonderer Genuss. Im schönen Jugendstil-Ambiente bietet das Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen ein vielfältiges Sortiment aus hochwertigen Lebensmitteln, nostalgischen Dingen um Küche, Haus und Werkstatt, Gartenliteratur, Kosmetika und traditionelles Spielzeug. Mit ihrem Einsatz unterstützen die freiwilligen Helfer die kulturelle Arbeit des Museums in der Region. Zur Verstärkung des Laden-Teams sucht das Museum weitere ehrenamtliche Helfer.

    Beratung und Service für Museumsbesucher steht bei den Mitarbeitern im Laden an erster Stelle. "Wir arbeiten hier seit Jahren gern", sagen Ruth Müller und Gisela Köhlbrandt. Es sind die freundlichen Begegnungen mit den Besuchern und das schöne und sorgfältig ausgewählte Sortiment, die die ehrenamtlichen Damen begeistern. "Wir arbeiten jeden Mittwoch hier und sind mit den anderen Laden-Mitarbeiterinnen eine gute Gemeinschaft. Es ist ein tolles Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen."

    Besucherkontakt und Service stehen für das Freilichtmuseum an erster Stelle. "Unsere Besucher lieben es, dass wir einen persönlichen Kontakt mit ihnen pflegen", sagt Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Menschen, die schöne Dinge lieben und Lust auf den Verkauf und das Gespräch mit unseren Besuchern haben, sind bei uns im Museumsladen genau richtig."

    Ehrenamtliche Arbeit bringt Spaß, ist eine sinnvolle Betätigung und bietet sozialen Austausch. Am Kiekeberg können Freiwillige ihren Interessen nachgehen - und dabei die Kulturarbeit unterstützen. 320 freiwillige Mitarbeiter sind es zurzeit - eine aktive Gemeinschaft und eine große Hilfe für die Museumsmitarbeiter. Ob bei Kinderprogrammen, im Archiv oder beim Kuchenverkauf. Auch Interessierte mit Spezialkenntnissen sind gern gesehen: Schon jetzt sind ein Uhrmacher und eine Schneiderin im Team. Es findet sich für jeden ein passendes Gebiet.

    Die Ehrenamtlichen im Freilichtmuseum arbeiten mit den Hauptamtlichen Hand in Hand. Sebastian Baier, Ansprechpartner für das Ehrenamt, organisiert Fortbildungen, Treffen und Exkursionen nur für Ehrenamtliche und kümmert sich um deren Einsätze. Einige Ehrenamtliche engagieren sich wöchentlich, andere zu bestimmten Veranstaltungen oder nur einige Male im Jahr für spezielle Aufträge. Sebastian Baier: "Melden Sie sich gern bei uns, wir finden für jeden das Richtige!"
    Interessierte erreichen Sebastian Baier unter Telefon (0 40) 79 01 76-86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Weitere Informationen unter www.foerderverein-kiekeberg.de

  • Freilichtmuseum am Kiekeberg: Neuer Direktor Stefan Zimmermann betreut schon eigene Projekte

    Ehestorf. Die ersten Tage im neuen Museum: Der zukünftige Museumsdirektor am Kiekeberg in Ehestorf heißt Stefan Zimmermann. Er nutzt die kommenden Wochen zur Einarbeitung mit dem jetzigen Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese und der Kaufmännischen Geschäftsführerin Carina Meyer. Nach mehr als 30 Jahren an der Spitze tritt Rolf Wiese dann am 1. November in den Ruhestand.

    Am 1. Juli hat Stefan Zimmermann die Arbeit aufgenommen und betreut schon eigene Projekte. "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist besonders attraktiv für Besucher und für Wissenschaftler: Es arbeitet nicht nur vergangenheitsbezogen, sondern dockt sich immer an die Gegenwart an. So kann man aus der Geschichte wirklich etwas für die Zukunft lernen", sagt Stefan Zimmermann. Er gehe seine neue Aufgabe "mit Gelassenheit und Respekt an", sagt Stefan Zimmermann: "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg hat bundesweit einen hervorragenden Ruf. Es ist bekannt dafür, Innovation und Tradition klug zu verbinden und immer einen Schritt voraus zu sein."

    So wie mit dem nächsten Großprojekt, das Prof. Dr. Rolf Wiese nach und nach in die Hände seines Nachfolgers legt: Die Königsberger Straße. Fünf Gebäude von 1950 bis 1980 werden am Kiekeberg errichtet. Sie zeigen das Leben in der neueren Zeit mit Gärten, Friseursalon und Tankstelle. Das Großprojekt hat bundesweiten Modellcharakter und wird insgesamt über sechs Millionen Euro kosten.

    "Stefan Zimmermann ist ein Glückfall für den Kiekeberg", sagen die Vorsitzenden Klaus-Wilfried Kienert (Stiftungsrat) und Heiner Schönecke (Förderverein) übereinstimmend. Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, beschreibt die besondere Herausforderung, die Stelle passend zu besetzen: "Wir haben jemanden gesucht, der nicht nur die fachliche Expertise mitbringt und sich mit dem Kaufmännischen auskennt. Wichtig war uns, dass der Nachfolger von der Einstellung und der Herangehensweise zum Museum passt. Bei Herrn Zimmermann haben wir alle sofort das Gefühl gehabt: So soll es sein."

    Vorausgegangen war ein langfristiger Bewerbungsprozess mit einer auf Kultur spezialisierten Personalvermittlungsagentur. Schließlich wurde Stefan Zimmermann aus 30 Bewerbern ausgewählt. "Der Stiftungsrat war einhellig und einstimmig überzeugt", erinnert sich Rainer Rempe.
    Stefan Zimmermann bringt viele Qualifikationen für seinen neuen Job mit: Seit 2004 arbeitete der heute 37-jährige in verschiedenen Museen. Er leitete sieben Jahre lang das Bauernhaus-Museum in Wolfegg (Baden-Württemberg), das jährlich 90.000 Besucher zählt.

    Als Sprecher der sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg bringt er reichlich Netzwerk-Erfahrung mit. Besonders geprägt hat ihn die Koordination eines internationalen EU-Projekts mit 30 Museen aus fünf Ländern. "Trotzdem habe ich die Stellenausschreibung vom Kiekeberg erst einmal nur angeschaut und dann respektvoll zur Seite gelegt", erinnert sich der Historiker schmunzelnd.

    Prof. Dr. Rolf Wiese ist in gelöster Stimmung: "Ich genieße die letzten Monate am Kiekeberg. Die gemeinsame Arbeit mit Stefan Zimmermann und Carina Meyer bringt mir Spaß. Ich lege den Kiekeberg in gute Hände." Von Haus aus ist Stefan Zimmermann Historiker. Er studierte Neuere und Neuste Geschichte an der Universität Augsburg und schloss mit einem Magister ab.

    Seine Forschungsarbeit setzt er im Norden fort: Für seine Dissertation an der Universität Hamburg erforscht er die "Finnenhäuser", erste Fertighäuser aus Holz, die vor allem ab den 1950er-Jahren in Deutschland populär wurden. Und schließt mit seinen neuen Erkenntnissen direkt an seine zukünftige Arbeit am Kiekeberg in Ehestorf an.

  • Frische Bratwurst vom Bunten Bentheimer am Kiekeberg

    Ehestorf. Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst vom Bunten Bentheimer Schwein haben am vergangenen Sonntag wieder mehrere tausend Besucher zum Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf gelockt - zum traditionellen Schlachtfest. Besucher aller Altersgruppen von Kita-Besuchern über Schüler, Berufstätige, Hausfrauen und Senioren haben dabei dem inzwischen 80-jährigen Harburger Schlachter Fritz Kreft und seinem Gehilfen, dem 19-jährigen Schlachter-Auszubildenden im dritten Lehrjahr Till Harms aus Neuwiedenthal über die Schultern geschaut.

    Der Andrang war wie erwartet riesig. | Foto: Wolfgang Gnädig Harburg, Buchholz, Seevetal, Maschen, Hittfeld, Jesteburg, Tostedt, Hollenstedt, Moisburg, Winsen, Buxtehude, Hamburg, Events, Nightlife, Termine, Party, Konzert, Foto, Fotos, Pics, Zeitung, Magazin, Tipps, Artikel,
    Der Andrang war wie erwartet riesig. | Foto: Wolfgang Gnädig

    Gewissermaßen hautnah erlebten die interessierten Zuschauer die fachgerechte Verarbeitung des Fleisches und durften dabei auch mal probeweise aus der Hand von Schlachter-Senior Kreft testen, wie gut eine erstklassige Bratwurst mit nur besten Zutaten schmeckt, bevor sie in den Darm kommt und danach gebrüht wird. Er verwendete für die Fleischmasse nur Salz und eine Gewürzmischung aus Thüringen und verzichtete ausdrücklich auf Geschmacksverstärker, Stabilisatoren und Emulgatoren.

    Beim Schlachtfest am Kiekeberg stand einmal mehr die traditionelle Zubereitung von Fleischspezialitäten im Mittelpunkt. Dabei verriet der bei den Besuchern außerordentliche beliebte Fritz Kreft seinen Zuschauern auch so manchen Trick wie das Fleischklopfen mit dem Handrücken. Im Meynschen Hof zerlegte der erfahrene Hausschlachter mit Till Harms als Assistenten fachgerecht ein Buntes Bentheimer Schwein und verarbeitete es zu leckerer Bratwurst.

    Der Andrang war wie erwartet riesig: Die interessierten Besucher aus Harburg Stadt und Land, aber auch von weither verfolgten die verschiedenen Arbeitsschritte und erfuhren alles rund um die Qualität und Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Fleischteile. Die Besucher machten auch reichlich davon Gebrauch, rote und weiße Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst mit und ohne Sauerkraut oder Wennerstorfer Grünkohl frisch vor Ort zu verkosten. Auf dem Vorplatz haben viele Museumsbesucher auch Schlachtbrühe genossen. Kenner nahmen auch Dosen- oder Mettwurst mit nach Haus. Als fleischlose Alternative oder Ergänzung standen gedämpfte Kartoffeln mit Kräuterquark bereit. Für den kleinen Hunger gab es Schmalzbrote, Kaffee und Kuchen.

    Bei einem Rundgang bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und später bei leichtem Nieselregen machten zahlreiche große und kleine Besucher Spaziergänge über das Museumsgelände und besuchten auch die Darsteller der Gelebten Geschichte. Diese zeigten die typischen Arbeiten, die im Winter vor rund zwei Jahrhunderten auf den Höfen so anfielen: Bei den Frauen waren das meist Spinnen oder das Weben von Flachs und Wolle, Männer versorgten zumeist das Vieh oder reparierten verschiedene Gerätschaften.

    Durch die hohe Schlachtausbeute hielt die Landbevölkerung Schweine bis in das 20. Jahrhundert hinein als die wichtigsten Schlachttiere. Das Fleisch wurde gepökelt, geräuchert oder in Sauer eingelegt. Nur an wenigen Tagen im Jahr wurde es frisch genossen wie bei den Hausschlachtungen im Winter. Waren die anstrengenden Arbeiten beendet, fand oft ein Schlachtfest, plattdeutsch "de Slachtköst", statt.

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf werden bereits seit Jahrzehnten Bunte Bentheimer Schweine gehalten. Die robuste Rasse ist jedoch vom Aussterben bedroht. Vereine und private Züchter engagieren sich deshalb für den Erhalt der schwarz-weißen Tiere. Am Kiekeberg leben die Schweine artgerecht in dem rund 300 Jahre alten Schweinestall eines Heidebauernhofs.

  • Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf

    Ehestorf. Am Sonntag, 30. Juli, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, begrüßt das Freilichtmuseum am Kiekeberg seine Besucher zum Imkertag. Im Mittelpunkt zahlreicher Vorführungen stehen die Bienen und ihre süßen Erzeugnisse. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Wie sieht ein Bienenstock von innen aus? Schaukästen zeigen das Gewimmel der emsigen Honig-Lieferanten. Besucher können hier die kleinen Tiere ganz aus der Nähe beobachten und dem Summen und Brummen lauschen. Interessierte treten mit professionellen Imkern in Kontakt und lernen dabei ihr Handwerk kennen. Wie entsteht ein Bienenschwarm? Welche Werkzeuge benutzt ein Imker bei seiner Arbeit? Wie gelangt der Honig ins Glas? Ausgerüstet mit Imkerschleier und Imkerpfeife zeigt Museumsimker Clemens Tandler dem Publikum in Ehestorf, wie er die Honigwaben öffnet, den Honig herausschleudert und ihn siebt. Außerdem bietet der Imkerverein am Kiekeberg e.V. eine Führung über die Vielfalt der Bienenweidepflanzen in den Museumsgärten an. Kinder erwartet ein Sinnesparcours und sie basteln Bienen aus Bastmaterial.

    Der bereits zehn Jahre alte Imkerverein am Kiekeberg e.V. gestaltet den Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg maßgeblich mit. Die 88 Vereinsmitglieder kümmern sich um die Museumsbienen und vermitteln den Besuchern traditionelle Imkertechniken. Der Imkerverein bietet zudem regelmäßig Kurse für Schulgruppen und Erwachsene an und ist eine offiziell gelistete Schulungseinrichtung für Nachwuchsimker.

  • Klaus-Wilfried Kienert neuer Vorsitzender für die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Ehestorf. Personenwechsel im Stiftungsrat der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg: Klaus-Wilfried Kienert, von Beruf Zahnarzt und SPD-Bürgermeister in Vahrendorf, ist als Nachfolger der langjährigen Vorsitzenden Heike Meyer neuer Stiftungsratsvorsitzender. Von Anfang an wirkte Heike Meyer als CDU-Kreistagsmitglied als Stiftungsratsvorsitzende. Mit dem Ausscheiden aus dem Kreistag gab sie ihre Funktion im Stiftungsrat auf. "Wir danken Heike Meyer ausdrücklich für die positive, engagierte Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren", sagte Museumschef Prof. Dr. Rolf Wiese. Mit ihr zusammen wurden auch Brigitte Somfleth, Dr. Monika Dicke und Udo Heitmann verabschiedet.

    "Wir begrüßen heute besonders unseren neuen Vorsitzenden Klaus-Wilfried Kienert. Er bringt sich bereits seit der Stiftungsgründung aktiv als Mitglied im Stiftungsrat ein. Carina Meyer und ich freuen uns, in Zukunft noch enger mit ihm zusammenzuarbeiten." Nach der Kommunalwahl Ende 2016 waren jetzt 18 Mitglieder zur konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Sie werden in den kommenden fünf Jahren die Aktivitäten des Freilichtmuseums am Kiekeberg und seiner Außenstellen als Aufsichtsgremium mitgestalten.

    Der Stiftungsrat des Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf setzt sich aus Politikern der im Kreistag des Landkreises Harburg vertretenden Parteien, Vertretern der Wirtschaft sowie Museumsmitarbeitern, fördernden Organisationen und der Gemeinde Rosengarten zusammen. "Das ist eine Besonderheit bei einer Stiftung", sagt Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin der Stiftung. "Wir sind vor 14 Jahren von der Trägerschaft des Landkreises in die einer bürgerlichen Stiftung übergegangen. Unser Auftrag ist gleich geblieben: Die Kultur und die Geschichte des Landkreises zu bewahren und vermitteln. Das gelingt uns auch mit einer ausgewogenen Besetzung unseres wichtigsten Gremiums."

    Die Doppelspitze des Museums aus Carina Meyer und Museumsdirektor Prof. Rolf Wiese ist als Stiftungsvorstand im Stiftungsrat vertreten und vertritt die Museen in der täglichen Arbeit. Seit 2003 arbeitet das Freilichtmuseum mit seinen Außenstellen in der Rechtsform einer Stiftung bürgerlichen Rechts. Der Stiftungsrat der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg berät über alle strategischen Entscheidungen in den Museen und über die Verwendung der Haushaltsmittel. "Wir haben sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht", erklärt Carina Meyer.

    "Unseren Ratsmitgliedern liegt die Geschichte und Kultur der Region am Herzen. So bringen sie sich engagiert ein, vernetzen uns in die Parteien, den Kreistag und die Region, diskutieren neue Ideen und finden gemeinsam die besten Lösungen. Diese zukunftsorientierte Vorgehensweise bringt zum Beispiel das bundesweit bekannte Agrarium oder auch die Königsberger Straße in Neu Wulmstorf hervor."

    Außer den großen Vorzeigeprojekten zeichnet sich die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg auch durch bodenständige Haushaltsdisziplin aus: Seit ihrer Gründung ist jeder Haushaltsabschluss positiv gewesen. "Die Besonderheit des Stiftungsrates wird insbesondere deutlich, wenn man berücksichtigt, dass sich alle Mitglieder ehrenamtlich engagieren", resümiert Rolf Wiese. "Sie bringen sich hier mit all ihren Kompetenzen und mit viel Zeit zum Wohle der Region ein. Daher gilt ihnen unser ausdrücklicher Dank - wir freuen uns auf eine produktive Zeit."

    Die aktuellen Mitglieder des Stiftungsrats der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg: Manfred Cohrs, Peter Dederke, Heike Duisberg-Schleier, Melanie Hardt, Sybille Kahnenbley, Klaus-Wilfried Kienert (Vorsitzender), Malte Jörn Krafft, Torsten Lange, Maximilian Leroux, Heinz Lüers, Carina Meyer, Harald Ottmar, Rainer Rempe, Bodo Rick, Roselies Schnack, Heiner Schönecke, Dirk Seidler, Prof. Dr. Rolf Wiese.

  • Kochen und Gärtnern im Wandel der Zeit - Schüler und Kindergartenkinder entdecken Nutz- und Ziergärten

    Ehestorf. Das Feuer lodert in der Feuerstelle, darüber befindet sich ein großer Kessel, in dem ein Eintopf brodelt - früher war das Kochen eine feurige Angelegenheit. Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" bietet das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf zwei unterschiedliche Garten- und Kochkurse für Schüler und Kindergartenkinder an.

    Für Schüler von der 7. Klasse an gibt es das Angebot "Nahrungszubereitung im Wandel. Von der Feuerstelle zur Kochmaschine". Hier erkunden Schüler den Gemüsegarten des Freilichtmuseums. Sie sammeln Zutaten, wie Bohnen und Kräuter, und kochen in einem historischen Gebäude über einer Feuerstelle einen traditionellen Gemüseeintopf. Das Programm dauert rund vier Stunden. Das Museum bietet das Programm bis Oktober für 80 Euro pro Gruppe an.

    Kindergartenkinder und Grundschüler können "Große Gärten besichtigen - kleine Gärten selbst anlegen". Zuerst besuchen die Kinder die Gärten des Freilichtmuseums. Mit den gesammelten Eindrücken basteln sie aus Recyclingmaterialen, wie zum Beispiel Tetra Pak, ein Haus mit Vorgarten und Zaun. Sie werden selbst zu kleinen Gartengestaltern. Der Kurs wird das ganze Jahr angeboten, hat eine Länge von eineinhalb Stunden und kostet 40 Euro pro Gruppe.

    Bis zum 15. Oktober zeigt die Sonderausstellung "Aufgeblüht. Norddeutsche Gartenkultur" den Wandel vom klassischen Bauerngarten bis zur heutigen Freizeitoase. Von schlichten Obst- und Gemüsegärten über repräsentative Gärten mit prächtigen Blumenbeeten und Buchsbaumhecken bis hin zum Gartenzwerg - spürt "Aufgeblüht!" die einzelnen Entwicklungsschritte detailliert nach. Ein vielfältiges Kurs- und Aktionsprogramm begleitet die Ausstellung, wie zum Beispiel Vorführungen im Scherenschleifen oder floristische Kurse.

    Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen zu den Kursen erhalten Interessierte unter Telefon 0 40/79 01 76-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    Weitere Informationen zur Ausstellung "Aufgeblüht" finden Sie online unter www.kiekeberg-museum.de/aufgeblueht

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