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Arbeitswelt

Arbeitswelt

  • Landkreis Harburg. Im Jahr 2025 wird die Arbeitswelt sehr viel flexibler sein als heute. Das klassische Wochenende in der heutigen Form gibt es dann vermutlich nicht mehr. Oft gehen die Menschen auch nicht mehr zur Arbeit, sondern die Arbeit kommt zu den Menschen: Viele Tätigkeiten können von zu Hause aus erledigt werden, und in der digitalen Welt geht ohne Internet und soziale Medien nichts mehr. Das ist das Szenario, das die Bertelsmann- Stiftung für die Arbeitswelt der Zukunft zeichnet.

    Doch was bedeutet das für die Unternehmen für den Landkreis Harburg? Wie können und wie müssen sie damit umgehen? Wie bleiben sie ein attraktiver Arbeitgeber? „Es wird weitreichende Veränderungen geben. Unternehmerinnen und Unternehmer sollten aber keine Angst haben“, machte Unternehmensberaterin Dr. Angelika Eichenlaub (Stade) bei der Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Wirtschaftsförderung vor Ort“ in Salzhausen Mut.

    In ihrem Expertenvortrag gab Frau Eichenlaub einen Einblick in die zukünftige Arbeitswelt. Bei der Veranstaltung „Arbeitswelt 2025 – Die Arbeit der Zukunft, die Zukunft der Arbeit – So bleiben Sie im digitalen Zeitalter ein attraktiver Arbeitgeber“ sprach sie vor rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Landkreis Harburg.

    Eine erfolgreiche Veranstaltung“ resümierte Metje Gödecke von der Stabsstelle Kreisentwicklung/ Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung, die die Reihe in Kooperation mit den Städten und Gemeinden veranstaltet. Angelika Eichenlaub riet den Unternehmern, sich frühzeitig mit Fragen der Digitalisierung zu beschäftigen. Die Augen verschließen könne man vor der Entwicklung nicht. Der digitale Wandel sei bereits weit vorangeschritten und habe weitreichende Auswirkungen auf sämtliche Bereiche eines Unternehmens, sagte die Referentin. Das betreffe die Kunden- und Lieferantenbeziehungen auf der einen Seite ebenso wie die internen Arbeitsprozesse auf der anderen Seite.

    Die Arbeitswelt der Zukunft mit der zunehmenden Komplexität stelle insbesondere das Führungspersonal vor neue Herausforderungen. Das könne einem Sorgen bereiten, räumte die Unternehmensberaterin ein. Doch statt Angst zu haben, „sollten Sie die Potenziale und Chancen erkennen, um so auch in Zukunft erfolgreich zu sein“, sagte sie.

    Neben praxisnahen Tipps, wie Unternehmen mit einer vorausschauenden Personalarbeit die Herausforderungen des digitalen Wandels meistern können, wurden auf der Veranstaltung auch Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote zu den Themen Personalentwicklung, Digitalisierung und Fachkräfte vorgestellt.

    Die nächste Veranstaltung aus der Reihe „Wirtschaftsförderung vor Ort“ findet am Dienstag, 20. November, in Buchholz statt. Dann geht es um das Thema „Employer Branding und weitere innovative Wege zur nachhaltigen Nachwuchsgewinnung“.

    Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen nimmt die Wirtschaftsförderung des Landkreises Harburg, unter Telefon 04171/693-555 und E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, entgegen.

  • Langenbek. Es ist die Chance, eine besondere Erfahrung zu machen: Wer sich für ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) im DRK-Hospiz in Langenbek entscheidet, erlebt Trauer, aber auch Lebensfreude und Humor. Das weiß Leonie, die im Sommer ihr FSJ im Haus am Blättnerring beendet. Dann wird wieder ein Platz frei für einen jungen Menschen, der sich gemeinsam mit dem 30-köpfigen Team um schwerkranke Gäste kümmern möchte. Bewerben ist ab sofort möglich.

    In ein paar Wochen ist für Leonie das FSJ beendet - was sie mitnimmt, ist der 19-Jährigen sehr bewusst: „Mir ist hier außer der hauswirtschaftlichen und pflegerischen Tätigkeit glasklar geworden, wie wertvoll mein Leben ist, auch wenn das klingt wie ein Kalenderspruch. Ich habe gemerkt, dass ich gut mit dem Tod umgehen kann, dass ich die Belastung verkrafte und zugleich sensibel bleibe. Der Tod ist hier nicht immer das zentrale Thema und jeder Gast entscheidet, ob wir darüber sprechen oder nicht.“

    Was eigentlich als Überbrückung bis zum Beginn der Ausbildung zur Ökotrophologin gedacht war, änderte sich für Leonie durch ein FSJ im DRK-Hospiz: „Ich weiß jetzt, dass ich beruflich in den pflegerischen Bereich gehen und nicht Diätassistentin werden möchte“, erklärt sie. Deshalb steht ab Herbst der nächste Schritt, eine Pflege-Ausbildung mit dualem Studium im Krankenhaus Winsen, an.

    Fällt das Stichwort „Pflege“, dann lächelt Leonie und ihre grau-blauen Augen strahlen gleich mit: „Ich mag medizinische Themen, ich mag es, nahe am Patienten zu sein, ihm fachlich zu helfen“, erklärt sie. Deshalb wird sie in den kommenden Wochen in diesem Bereich noch mehr Praxiserfahrung sammeln.

    Als FSJ-lerin ist sie aber auch mit den Hauswirtschafts-Kolleginnen im täglichen Kontakt. Denn im Hospiz wird in einer offenen Küche für die zwölf Gäste und ihre Angehörigen alles selbst gekocht. „Essen ist ein wichtiges Thema und Spaß am Kochen und Backen sollte man schon mitbringen“, erklärt Leonie. „Wir bereiten jeden Tag zu, was die Gäste sich wünschen. Am beliebtesten ist Hausmannskost. Und jeden Tag backen wir Kuchen!“

    Blickt sie zurück, dann sind es zwei Situationen, an die sie sich besonders erinnert: Die eine war, noch bevor alles losging. „Meine Eltern waren überrascht, als ich das Hospiz für ein FSJ in Erwägung zog und fragten mich: Warum? Die Frage für mich war: Warum nicht? Wir sind doch alle froh, diese Hilfe zu bekommen, wenn wir sterbenskrank sind. Diese Hilfe muss gegeben werden, also müssen Menschen da sein, die das leisten.“

    Dass sie selbst vor kurzem auch für eine schwerkranke Frau da sein konnte, hat sie als positiv empfunden. „Ich saß nur an ihrem Bett und habe ihre Hand gehalten. Sie wollte, dass ich bleibe. Zu wissen, dass sie das brauchte und ich das geben konnte, macht mich froh. Sie starb in der nächsten Nacht.“

    Wie wichtig die FSJ-ler im Hospiz sind, betont Britta True, Leiterin des Hauses. „Für unsere Gäste und uns sind diese jungen Menschen eine echte Ergänzung des Teams. Sie begeistern durch ihre Offenheit, ihre Energie, sie sind unvoreingenommen. Das strahlt auf alle ab.“

     

    INFO: Für viele jüngere Menschen ist das FSJ ein Einstieg in einen sozialen Beruf.

    - Das DRK bietet bundesweit rund 12.000 FSJ-Plätze an.

    - Die Arbeitszeit beläuft sich in der Regel auf 38,5 Stunden wöchentlich, Samstagsdienste im Hospiz sind alle 14 Tage.

    - Freiwillige werden während ihres Dienstes vom DRK kranken-, renten- und unfallversichert. Der Träger für das FSJ im Hospiz sind die Freiwilligendienste Hamburg.

    - Wer ein FSJ abgeleistet hat, darf bei der Studienplatzvergabe nicht benachteiligt werden. Ein FSJ kann als Wartezeit geltend gemacht werden.

    - Das FSJ gilt als ehrenamtliche Tätigkeit ohne Gehalt, es gibt aber ein Taschengeld.

    - Für Bewerbungen im DRK-Hospiz bitte Kontakt aufnehmen zu: Britta True, Tel. 0 40/33 42 41 612, Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Mehr Informationen unter:

    www.hospiz-harburg.de

    www.freiwilligendienste-hamburg.de

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