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Ausbildung&Beruf

Ausbildung&Beruf

  • Maschen. Qualifizierte Kinderbetreuung ist ein Thema, das Eltern von Kindern aller Altersgruppen beschäftigt. Angefangen bei den Kleinsten, die vor dem Kindergarten betreut werden sollen, bis hin zu Schulkindern in Ganztagsschulen. Alle Eltern haben eines gemein: Sie wünschen sich eine Betreuung auf höchstem Niveau und mit größtmöglicher Flexibilität. Dem gegenüber steht ein Mangel an ausgebildeten Fachkräften, die diesen Ansprüchen genügen.

    Die Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg bietet in diesem Jahr zwei Lehrgänge an, die sich gezielt an Menschen wenden, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben und sich fachlich weiter qualifizieren möchten. Ab dem 16. Oktober beginnt in Winsen ein Qualifizierungslehrgang zum/zur Tagesmutter/-vater. Der Kurs bietet eine Qualifizierung nach den neuesten Richtlinien und umfasst 160 Unterrichtseinheiten.

    An zwei Abenden in der Woche erlernen die Teilnehmenden, wie Sie eine Kleingruppe von Kindern bis drei Jahren betreuen. Toben, spielen, lernen, entspannen – es ist immer etwas los. Tagesmütter/-väter sind eine verlässliche Bezugsperson im Alltag der Kinder und darauf bereitet dieser Lehrgang ausführlich vor. Interessierte können sich auf der Website www.tagesmuetter-gesucht.de informieren und sind herzlich eingeladen, am Infoabend zu dem Lehrgang am 11. September (Beginn 19 Uhr) in Winsen in der Jugendwerkstatt „Komm“ teilzunehmen.

    Wer eher mit älteren Kindern arbeiten möchte, kann sich zum /zur Pädagogischen Mitarbeiter/in ausbilden lassen. Die Kreisvolkshochschule des Landkreises Harburg qualifiziert und begleitet die pädagogischen Mitarbeiter/-innen seit vielen Jahren erfolgreich. Die Lehrgangsinhalte orientieren sich dabei praktisch an den Herausforderungen des Schulalltags und beinhalten pädagogische Themen wie Schulkultur, rechtliche Aspekte, Methodik und Didaktik. Die Gestaltung von unterrichtsergänzenden Angeboten und die Arbeit mit Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS oder Mobbing ist ebenfalls Bestandteil.

    Ein neuer Qualifizierungslehrgang zum/zur Pädagogischen Mitarbeiter/in startet in Buchholz am Sonnabend, 15. September, und findet an sieben Wochenenden in den Räumen der KVHS im Kabenhof statt. Interessierte sind herzlich zu einem Infoabend am Donnerstag, 21. Juni (Beginn 19 Uhr), im Kabenhof in Buchholz eingeladen.

    Weitere Informationen zu den Lehrgängen und Infoabenden sind auf der Website der KVHS Landkreis Harburg www.kvhs-harburg.de  zu finden.

    Kontakt für Rückfragen: Anja Wiegel, Fachbereichsleiterin Beruf/Qualifizierung und IT/Medien, Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg, Schulkamp 11a, 21220 Seevetal-Maschen, Telefon 0 41 05/599 40 16, Telefax 0 41 05/599 40 40, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.kvhs-harburg.de

  • Fischbek. „Mit 16 baust Du noch Scheiße. Mit 20 schon Hochsee-Yachten." So lautet der Slogan der Ausbildungsmesse 2017 des FC Süderelbe, die am Freitag, 12. Mai 2017, und Samstag, 13. Mai 2017, von jeweils 10 bis 15 Uhr auf der Sportanlage Kiesbarg stattfindet.

    Hier können sich Jugendliche bei den Unternehmen über die verschiedene Berufe und Studiengänge informieren. Mit dabei sind bekannte Unternehmen aus Harburg Stadt und Land wie die Sparkasse Harburg-Buxtehude, McDonald's Süderelbe, Arnold Rückert GmbH die und Polizei.

    Die Berufs- und Ausbildungsmesse des FC Süderelbe ist sogar prämiert: Schon nach der ersten Auflage in 2014 wurde der FC Süderelbe hierfür mit dem „Integrationspreis des Deutschen Fußball-Bundes und Mercedes-Benz" sowie dem Harburger Integrationspreis ausgezeichnet. Denn der FC Süderelbe wendet sich klar und deutlich gegen Diskriminierung auf dem Sportplatz aus, gegen Alltagsrassismus und für eine leichtere Einbürgerung.

  • Vahrendorf. Man könnte denken, die jungen Menschen von heute wollen alle YouTube Stars werden - von wegen! Auf die zehn im Wildpark Schwarze Berge zu vergebenden Ausbildungsplätze haben sich für 2018 mehr als 300 Aspiranten beworben. Platz eins, auf der Rangliste ganz klar, die Ausbildung zum Tierpfleger mit rund 200 Interessenten. Dabei bietet der Wildpark Schwarze Berge nicht nur tierische Ausbildungsplätze an. Die wenigsten wissen, dass auch die Marketingabteilung, die Gastronomie, das Natur-Erlebnis-Zentrum und die Verwaltung im WildparkSchwarze Berge jedes Jahr neue Nachwuchskräfte ausbildet.

    Wer von den zahlreichen Bewerbern in das Wildpark-Team passt und vor allem, wer den vielseitigen Aufgaben und Anforderungen gerecht wird, entscheidet immer ein mehrstufiges Verfahren. Zwei Bewerber für die Ausbildung zum Tierpfleger, zwei Bewerberinnen als Kauffrau für Marketingkommunikation, zwei als Kauffrau für Büromanagement, in der Gastronomie ein Koch und eine Servicefachkraft sowie zwei FÖJler (freiwillige sökologisches Jahr) haben im Wildpark-Mini-Assessmentcenter und beim Probearbeiten unter den strengen Blicken von Geschäftsführer Arne Vaubel gezeigt, was sie draufhaben.

    Der erste Ausbildungstag der glücklichen zehn Azubis startete für alle gemeinsam mit einer Unternehmenspräsentation, bei der sie alles Wichtige über den Park erfahren und mit ihrer ersten Aufgabe als Azubi betraut werden - der neuen Azubi-Facebookseite. Hier schreiben die Nachwuchskräfte im Wildpark künftig über ihre Erlebnisse während der Ausbildung. Dabei werden alle Abteilungen von guten, aber auch schwierigen Zeiten in ihrer Ausbildung berichten.

    „Wir wollen hier nichts beschönigen, eine Ausbildung ist alles andere als ein Streichelzoo“, so Wildpark-Chef Arne Vaubel. „Mit dieser Seite wollen wir jungen Menschen Ideen für ihre Zukunft geben.“ Gerade Unentschlossene bekommen dort einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsberufe und können besser entscheiden, ob dieser Berufszweig etwas für sie ist.

    Nach einem stärkenden Mittagessen mit dem Chef ging der erste Tag weiter durch alle Abteilungen. Wobei zum Abschluss die obligatorische Runde durch den Wildpark Schwarze Berge natürlich nicht fehlen darf, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die süßen Jungtiere zu streicheln. „Wir sind sehr bemüht um unsere Nachwuchskräfte. Nicht nur, dass unser Park sehr vielseitige Aufgabenbereiche und Perspektiven bietet, diejenigen, die ihre Ausbildung abschließen, werden bei uns mit einem tollen Team und Erfahrungen belohnt, die einem im Leben weiterbringen“, berichtet Arne Vaubel stolz.

    Seit 1998 wird im Wildpark Schwarze Berge ausgebildet. Turnusmäßig kommen jedes Jahr bis zu zehn „Neue“. Mehr als 40 Azubis haben hier bereits erfolgreichihre Ausbildung abgeschlossen. Abbrüche gab es in der ganzen Zeit nur sehr wenige. Mit der Ausbildung in der Tasche steht einem der Weg in die Berufswelt offen. Wer sich anstrengt und ein gutes Händchen beweist, hat am Ende auch die Chance, vom Wildpark Schwarze Berge übernommen zu werden.

  • Buchholz. Aus einer Plattform für Jugendliche zum Thema Berufswahl, eingerichtet von der Sparkasse Harburg-Buxtehude mit der AOK, hat sich in den vergangenen Jahren die größte Berufsinformationsmesse im Landkreis Harburg entwickelt: der JOBTREFF. Im Gebäude der Berufsbildenden Schulen Buchholz BBS (Sprötzer Weg 33 in Buchholz) können zukünftige Schulabgänger jedes Jahr die Vertreter verschiedenster Ausbildungsbetriebe zu einem persönlichen Gespräch treffen und so an Eindrücke und Informationen aus erster Hand gelangen – eine einmalige Gelegenheit, die eigene berufliche Zukunft aktiv zu steuern.

    Der JOBTREFF öffnet am Mittwoch, 13. September, von 16 bis 20 Uhr für interessierte Jugendliche und deren Eltern seine Türen.Am Donnerstag, 14. September, öffnet der jobtreff seine Tore für alle Schulen aus dem Landkreis Harburg ab der 9. Klasse von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Rund 1.700 Schüler der Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien werden am Donnerstag erwartet.

    Die Präsentation von über 100 Ausbildungsberufen und Studiengängen durch namhafte Unternehmen soll Jugendlichen helfen, über ihren weiteren Weg nachzudenken und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
    Parallel zur Messe informieren die Aussteller in zwölf Vorträgen über Traumjobs, Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Unternehmen.

    Alles Wissenswerte zum JOBTREFF erfahren Interessierte im Internet unter www.jobtreff.net.

    Bewerbungsmappen-Check vor Ort!

    Doch vor der Ausbildung muss die Hürde einer ansprechenden Bewerbung gemeistert werden. Am Stand der AOK bietet das Organisationsteam des JOBTREFFs deshalb am Donnerstag einen Bewerbungsmappen-Check. Hier werden die mitgebrachten Unterlagen auf Fehler, Sauberkeit und Vollständigkeit hin überprüft sowie Tipps für das optimale Erscheinungsbild der Bewerbungsmappe gegeben. Zusätzlich bietet der AOK-Schulservice am Mittwoch von 19:15 Uhr bis 20:00 Uhr einen Vortrag für interessierte Eltern an, in dem aufgezeigt wird, wie Eltern in dem oft aufwendigen Bewerbungsverfahren unterstützen können.
    Überblick über das Ausbildungsangebot

    Und für alle Interessierten präsentiert die Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen das Ausbildungsangebot im Landkreis Harburg und bietet die Vermittlung von Ausbildungsstellen an.

    „Gemeinsam mit den 58 Ausbildungsbetrieben haben wir wieder ein Ausbildungs-, Studien- und Vortragsangebot auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann“, informiert Kristina Dombrowski von der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

    „Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!“ ist sich das Organisationsteam bestehend aus AOK Niedersachsen, Landkreis Harburg, Berufsbildenden Schulen Buchholz, Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, Landesschulbehörde Lüneburg und Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie als Sponsor die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH einig.

  • Buchholz/Rosengarten/Winsen. 15 junge Leute haben jetzt ihre Ausbildung bei der Volksbank Lüneburger Heide eG begonnen. Vorstand Cord Hasselmann und Ausbildungsbetreuerin Cynthia Ferdinand hießen die acht Frauen und sieben Männer willkommen.„Unsere Kunden freuen sich auf Sie“, so Vorstand Hasselmann. „Ebenso Ihre Kolleginnen und Kollegen – sie werden Sie gern auf Ihrem Weg zum Banker begleiten.“

    In der Einführungswoche lernten sich Auszubildende und Ausbilder zunächst einmal kennen. Außerdem mussten erste Aufgaben gemeinsam gelöst werden. Als Höhepunkt gab es ein Teamevent mit der Überschrift „Spaß und Action beim Floßbauen“ mit Uwe Börgerding, Vertriebstrainer der genossenschaftlichen Akademie. Eine Schulung mit den Grundlagen der bankspeziellen Computeranwendungen gehörte ebenfalls zum Programm der ersten Tage.

    Darüber hinaus sollten die angehenden Bankkaufleute in einer „Rallye“ herausfinden, welche Aufgaben ihre zukünftigen Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Abteilungen haben. Die Ergebnisse aus den Interviews stellten sie dem Vorstand und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer Präsentation vor. Zum Abschluss der Einführungswoche trafen sich alte und neue Auszubildende in zwangloser Runde zum Erfahrungsaustausch.

    In der zweiten Woche startete dann der Arbeitsalltag in einer Filiale – meist in Wohnortnähe. „Hier bekommen die Auszubildenden den ersten Einblick ins Tagesgeschäft einer der größten Volksbanken und werden von Anfang an in die täglichen Arbeiten eingebunden“, so Cord Hasselmann.

  • Harburg. Geht das – kann ich Bootsbauerin oder Bootsbauer werden? Und wie sieht so etwas aus? Am Freitag, 6. April, sind diese und weitere Fragen vor Ort im Bildungszentrum für Holzberufe (BZH) Hamburg in der Zitadellenstraße 10 beantwortbar. Unterstützt von Bootsbaumeister und Fachlehrern absolvieren derzeit neun Umschüler in der verkürzten Zeit von 26 Monaten eine umfassende Praxis in der Fachrichtung Neubau, Ausbau und Umbau von Booten. Holz, Metall und Kunststoff müssen beherrscht werden, die Arbeiten reichen von Schadensbeseitigung über Ausrüstung, Deck-Verlegen, Innenausbau bis hin zum ganzen neuen Boot.

    Im BZH spielt die Spezialisierung der Branchenbetriebe keine Rolle - hier werden wirklich alle Tätigkeiten, die der Ausbildungsrahmenplan vorsieht, in Theorie und Praxis gelehrt. Die Theorie wird dabei im Hause und verzahnt mit den praktischen Lerninhalten vermittelt, so dass die verkürzte Zeit der Umschulung (zum Vergleich, die Regelausbildung dauert 3,5 Jahre) optimal genutzt wird.

    Ziel ist, dass die Absolventen mit einem Gesellenbrief und dem Wissen darum, jeder Anforderung gewachsen zu sein, ihre berufliche Zukunft angehen können. Zu diesem Zweck werden auch Praktika in Werftbetrieben besucht, in denen die Umschüler ihre Kenntnisse anwenden und sich in Auftragszusammenhängen bewähren können. Im Gegenzug bietet das BZH in Harburg anderen Betrieben der Branche die Möglichkeit, ihren Auszubildenden die Ergänzungen zum Spezialgebiet in Praktika zu vermitteln.

    Die Branche braucht Fachkräfte! Und auch andere Branchen, nämlich die Flugzeugindustrie und die Windanlagenhersteller, greifen gern auf die formgebenden Qualitäten von Bootsbauern zurück und stellen sie ein. Einsteigen können Interessierte zum Start am Montag, 7. Mai, wenn sie ihren „Bildungsgutschein“ (Agentur für Arbeit oder Jobcenter) oder ihre Umschulungsfinanzierung (Rentenversicherung oder Bundeswehr) klar haben. Ansonsten startet die nächste Gruppe im November.

    Anmeldung und Informationen zur Umschulung: Bildungszentrum für Holzberufe, Jugend in Arbeit gGmbH, Bereichsleitung: Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister, Zitadellenstraße 10, 21079 Hamburg, Telefon 0 40/21 11 24 35, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Harburg. Die Schule ist beendet, nun stehen neue Herausforderungen vor den acht jungen Menschen. Sie alle haben eines gemeinsam: Aufgeregt und voller Vorfreude starteten sie in den ersten Tag ihrer Ausbildung bei der SPARKASSE HARBURG-BUXTEHUDE.

    Kennengelernt hatten sich die acht bereits im Juni beim ersten gemeinsamen Event im Mystery House in Harburg. In kleinen Gruppen hatten sie eine Stunde Zeit, um eine gemeinsame Mission zu erfüllen. Und dabei lernten sie etwas Wichtiges schon vor Beginn der Ausbildung: Wer erfolgreich sein möchte, muss ein Teamplayer sein.

    Am 1. August begann die Ausbildungszeit. Kathrin Rammin ist Ausbilderin bei der Sparkasse Harburg- Buxtehude. Sie wird ihre Schützlinge durch die Lehrzeit von zwei bis drei Jahren begleiten. Am ersten Tag lud sie erst einmal zum großen Fotoshooting. Lutz Rubelowski (Filiale Nenndorf), Tim Rhinow (Filiale Buxtehude, Bahnhofstraße), Madita Wendtland (Filiale Buchholz), Janina Schlüter (Filiale Tostedt), Anna-Lena Putensen (Filiale Winsen), Jula Zeppan (Filiale Harburg) und Angelique Klersi (Filiale Buxtehude Altkloster) werden zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann ausgebildet. Laura Jennen (Filiale Neugraben) ist duale Studentin der Hamburg School of Business Administration (HSBA).

    Nach der gemeinsamen Einführungswoche in der Hauptstelle Harburg sind die acht neuen Auszubildenden anschließend bei einer der 24 Filialen der Sparkasse Harburg- Buxtehude im Einsatz. Hier werden sie unter Anleitung erfahrener Mitarbeiter behutsam an die Kunden und die vielen unterschiedlichen Tätigkeiten herangeführt. Zu der umfassenden Ausbildung im Berufsbild Bankkaufmann gehören Einblicke in die verschiedensten Abteilungen.

    Ein breites Ausbildungsspektrum ist besonders wichtig, um die von der Sparkasse Harburg-Buxtehude praktizierte ganzheitliche Kundenberatung zu gewährleisten. Firmenkundencenter und Immobiliencenter sind daher ebenso feste Stationen im Ausbildungsplan wie die Kreditabteilung.

    Bereits im Februar dieses Jahres hatten vier weitere junge Leute ihre Ausbildung bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude begonnen.

  • Winsen/Brackel. Die 18-jährige Saskia Wilcke aus Brackel hat am 1. August ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Winsener Stadtverwaltung begonnen. Sie hatte sich im Auswahlverfahren unter zahlreichen Bewerbern durchgesetzt. Saskia Wilcke ist bereits gut auf ihre Ausbildung vorbereitet, denn sie hat die Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung erfolgreich beendet. Interesse am öffentlichen Dienst hatte sie schon früh gezeigt und bereits vor vier Jahren in einem Praktikum einen ersten Einblick in die Verwaltungsarbeit in Hanstedt bekommen. Jetzt wird sie bei der Winsener Stadtverwaltung die Praxis und an der Berufsschule die Theorie ganz genau kennenlernen.

    An ihrem ersten Arbeitstag hat Bürgermeister André Wiese die junge Frau begrüßt und ihr einen guten Start ins Berufsleben gewünscht. „Sie werden in unserer bürgerfreundlichen, modernen und leistungsfähigen Verwaltung verschiedene Aufgaben kennenlernen. Sie haben sich für einen abwechslungsreichen Beruf entschieden, der Ihnen sicher viel Spaß bringen wird.“

    Während Saskia Wilcke ihre Berufsausbildung beginnt, hat die 21-jährige Laura-Sophie Carstens ihre Berufsausbildung gerade abgeschlossen. Die in Marschacht wohnhafte hat Ende Juli ihr dreijähriges duales Studium als Stadtinspektorin an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Hannover und in der Stadtverwaltung Winsen beendet. Zum 1. August wurde sie in Winsen ins Beamtenverhältnis auf Probe übernommen.

  • Buchholz/Winsen. Einen der bisher ungewöhnlichsten Kurse hat jetzt die Gesundheitsfachschule der Krankenhäuser Buchholz und Winsen abgeschlossen: Die 25 Teilnehmer der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger waren 16 bis 50 Jahre alt, darunter auch fünf Männer. 24 Teilnehmer wurden zum Examen zugelassen, 21 haben die Prüfung geschafft und insgesamt acht stehen den Krankenhäusern jetzt als neue Pflegekräfte zur Verfügung - fünf in Buchholz und drei in Winsen.

    Bei der Examensfeier im Krankenhaus Buchholz hob Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser, die Wichtigkeit des vielseitigen Pflegeberufs in Zeiten des Fachkräftemangels hervor. Auch Chefarzt Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, betonte den hohen Stellenwert der Pflegenden für die Kliniken: „Ohne Pflege wäre das Krankenhaus nichts. Ihre Arbeit entscheidet, ob wir ein gutes Krankenhaus sind“, gab er den frisch Examinierten mit auf den Weg. In Zeiten der Personalknappheit in den Krankenhäusern, von der auch der Bereich Pflege nicht verschont geblieben sei, habe die Arbeit zwar deutliche Belastungsspitzen. Doch sie werde belohnt. „Sie bekommen von den Patienten viel zurück“, so Dr. Pott zu den Berufsstartern.

    Die Pflegedienstleitung Birgit zum Felde und Kursleitung Gunda Stiller-Keller, hielten Rückschau auf den Ausbildungsalltag, in dem aus einer Gruppe mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten ein leistungsfähiges Team wurde. „Wir haben hart gearbeitet. Es war nicht immer leicht“, bilanzierte der frisch examinierte Marcel Handke. Oft habe er sich gewünscht, sich wie die hinduistische Göttin Kali einen dritten Arm wachsen lassen zu können, um den Anforderungen gerecht zu werden. Und nach den Arbeitstagen sei er oft zu ausgelaugt gewesen, um zu lernen. Trotzdem: „Das war die beste Zeit, die ich jemals hatte“, bilanzierte Handke und dankte Lehrern und Praxisanleitern in Namen des Kurses.

     

  • Winsen. Mittelfristig werden allein in den 37 Kindertagesstätten des DRK im Landkreis Harburg rund 140 pädagogische Fachkräfte fehlen, und der Bedarf wird weiter steigen: Die politischen Planungen zur beitragsfreien Kita oder der geplante Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Kindergarten- und Schulkindern etwa werden die Situation noch verschärfen. Eine Situation, die sich gerade hier, in der Metropolregion Hamburg, sehr dramatisch darstellt: Durch die Nähe zu Hamburg und die entsprechend große Zahl an Kitas und Kita-Trägern ist der Arbeitsmarkt für pädagogische Fachkräfte in der Metropolregion sehr groß, und entsprechend groß ist der Wettbewerb der Träger um Arbeitskräfte.

    Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Interessierte, die die Tätigkeit in der Kita als Quereinsteiger bisher nicht in Betracht gezogen haben, da ihnen das recht neue, berufsbegleitende Ausbildungsmodell neben der unbezahlten Vollzeitausbildung nicht bekannt ist. Finanziert wird das berufsbegleitende Ausbildungsmodell über befristet zur Verfügung stehende Landesmittel.

    Dem Fachkräftemangel zu begegnen, hat sich der DRK-Kreisverband Harburg-Land e.V. in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen und dem Landkreis Harburg zur Aufgabe gemacht. Das DRK bietet daher ab sofort – oder zu den nächsten Ausbildungsstarts der Berufsbildenden Schulen jeweils im Februar und August – Quereinsteigern Stellen für sogenannte Pädagogische Helfer an, die berufsbegleitend eine Ausbildung zum Sozialassistenten oder Erzieher aufnehmen wollen.

    In der Praxis funktioniert diese berufsbegleitende Ausbildung so: Die Interessenten bewerben sich unter Angabe ihrer beruflichen Erfahrung und Ausbildung als Pädagogische Helfer beim DRK-Kreisverband und werden dort bei Eignung in einer Teilzeitanstellung von mindestens 19,5 Stunden als zusätzliche Kraft in einer der DRK-Kitas beschäftigt. Die verbleibende Zeit nehmen sie an Nachmittagen, Wochenenden und in Blockunterricht an der schulischen Ausbildung der Berufsbildenden Schulen Buchholz, Lüneburg oder Harburg teil. Nach 18 Monaten Ausbildung und einem erfolgreichen Abschluss als Sozialassistenten mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik (SPA) haben die Absolventen die Wahl: Entweder, sie belassen es bei der Ausbildung zum SPA und arbeiten als entsprechende Fachkraft weiter in der Kita, oder sie setzen ebenfalls berufsbegleitend ihre Ausbildung zum Erzieher fort und arbeiten neben der schulischen Ausbildung weiter in Teilzeit in der Kita, dann jedoch bereits höher eingestuft als SPA.

    Für beide Varianten gilt: Nach eineinhalb Jahren (SPA) bzw. insgesamt dreieinhalb Jahren (Erzieher) haben die Absolventen einen Abschluss als pädagogische Fachkraft erworben. Und das in einem Beruf mit sinnhafter und zukunftsorientierter Aufgabe und zu attraktiven, tarifgerechten Arbeitsbedingungen.

    Es gibt viele Menschen hier im Landkreis, die in befristeten Verträgen stehen, Saisonarbeit leisten oder zu Hause sind und sich beruflich neu orientieren möchten. Genau diejenigen möchten wir mit unserem Angebot erreichen. Wir bieten ihnen eine interessante, abwechslungsreiche und sinnvolle Tätigkeit mit Zukunftsperspektive und attraktiven Rahmenbedingungen“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Roger Grewe. „Für beide Seiten wäre die Anstellung in einer unserer zahlreichen, im ganzen Landkreis ansässigen Kitas ein Gewinn. Wir möchten daher alle Quereinsteiger, die sich angesprochen fühlen, ermutigen, sich über den Ausbildungsweg zu informieren und sich bei uns zu bewerben“.

    Voraussetzung für die berufsbegleitende Ausbildung ist unter andrem: Entweder ein Realschulabschluss mit zusätzlicher abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung, oder der Abschluss einer zweijährigen Berufsfachschule Sozialpädagogik, die Hochschulreife oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung und Qualifizierung in der Kinder-Tagespflege. Detaillierte Auskünfte zu den Voraussetzungen erteilt gern der DRK-Kreisverband.

    Wer sich für die Ausbildung und die damit verbundene Tätigkeit in einer der DRK-Kitas im Landkreis interessiert, kann gern eine schriftliche Kurzbewerbung schicken an:

    DRK-Kreisverband Harburg-Land e.V., Abteilung Kindertagesstätten, Frau Britta Dibbern, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel. 04171 – 669610.

  • Harburg. Zielgerichtete Beratung und die Nähe zum Kunden sind für die Sparkasse Harburg-Buxtehude wichtige Qualitätsversprechen. Um langfristig gut ausgebildetes Personal in den Beratungscentern einsetzen zu können, liegt ein großes Augenmerk auf der Ausbildung im eigenen Haus. Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der
    Sparkasse Harburg-Buxtehude und Vorstandsvertreter Gerhard Oestreich gratulierten den 13 Absolventen in einer Feierstunde zum gelungenen Abschluss.

    Wir sind stolz, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbilden zu können. Durch eine zukunftsorientierte Personalplanung beugen wir dem Fachkräftemangel gezielt vor, um langfristig die Qualitätsversprechen für unsere Kunden einhalten zu können. Allen Absolventen gratulieren wir herzlich zu Ihrem Abschluss“, so Andreas Sommer. Außer dem Vorstand nahmen auch Cord Köster, Regionaldirektor Süd, Vertriebsdirektor Andreas Hanowski, und Ausbildungsleiterin Kathrin Rammin an der Feierstunde teil.

    Über einen Abschluss zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau freuten sich Pierre Pojtinger, Thomas Fischer, Ole Albers, Juliana Schulz, Celine Wilke, Jan Zinser und Christin Geske. Anna-Lena Tischler, Miriam Kartzig und Virginia Albers absolvierten die Prüfung zur Sparkassenfachwirtin. Alexandra Nahrgang darf sich Geprüfte Personalmanagerin Sparkassen-Finanzgruppe nennen. David Gerner freut sich über seinen Abschluss zum diplomierten Bankbetriebswirt (Frankfurt School of Finance & Management) und Laura Niebuhr absolvierte ihren Bachelor of Science an der Hochschule der Sparkassen- Finanzgruppe.

  • Fischbek. Im Gottesdienst der Fischbeker Cornelius-Kirche am Sonntag um 10 Uhr wird Pastor Gerhard Jankewieder zwei Praktikantinnen nach Ghana aussenden, die dort in der Hans-Joachim-Janke-School für ein halbes Jahr das Projekt dieser Schule kennen lernen und Kinder unterrichten werden.

    Die Hans-Joachim-Janke-School leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung in Ghana. Sie ermöglicht auch Waisenkindern und Kindern aus sozial schwachen Familien eine gute Bildung. Kinder mit einer guten Schulbildung werden später einmal ihr Leben in die eigene Hand nehmen und auch die Entwicklung ihres Landes vorantreiben können.

    Die Schule wurde von Rev. Clement Bonsu gegründet, der selbst als Flüchtling viele Jahre in Deutschland gelebt hat. Mit der Schulgründung in seinem Heimatort möchte er aktuellen Fluchtgründen entgegen wirken. Er hat der Schule den Namen meines Vaters gegeben, weil er ihn als Asylsuchenden in den 1980er-Jahren in Deutschland intensiv unterstützt und gefördert hat.

    Noa und Celia haben in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Bevor sie nun ans Studium und die eigene Ausbildung denken, gehen die beiden für ein halbes Jahr nach Ghana. Als Praktikantinnen möchten sie mithelfen, dass auch die Kinder in Ghana gute Bildungschancen erhalten.

    Weil die Cornelius-Gemeinde schon seit vielen Jahren in einer engen Partnerschaft zur Hans-Joachim-Janke-School steht, machen sich Noa und Celia auch inm Namen der Cornelius-Gemeinde auf den Weg. Im Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr wollen wir sie aussenden und Gott um seinen Segen für ihre Reise bitten.
    Die beiden freuen sich über ordentlich "Rückenwind" im Gottesdienst.

    Spendenkonto:
    Cornelius-Kirchengemeinde
    "Hans-Joachim-Janke-School"
    IBAN: DE58 2005 0550 1381 1204 90
    Hamburger Sparkasse

  • Nenndorf. Mit Erfolg haben jetzt 17 Feuerwehrleute der Gemeinde Rosengarten den ersten Teil der Truppmann-Ausbildung in der Gemeinde Rosengarten bestanden. Unter den Augen von Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn und Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi legten die jungen Feuerwehrmänner und –frauen ihre Prüfung auf dem Gelände des Bauhofs in Nenndorf ab.

    Die 17 neuen Feuerwehrleute waren zuvor von einem mehrköpfigen Ausbilderteam mit Rosengartens Gemeinde-Ausbildungsleiter Hans-
    Peter Thomas und Niklas Schubert und Mirko Maaß an der Spitze mit dem für die Arbeit in der Feuerwehr notwendigen Grundwissen ausgebildet worden.

    In rund 35 Stunden Theorie erlernten die Feuerwehrleute dabei unter anderem die rechtlichen Grundlagen für den Feuerwehrdienst, einsatztaktische Vorgehensweisen im Brand- und Hilfeleistungsfall, Rechtsgrundlagen für den Feuerwehrdienst und die Dicke von Brandschutzmauern.

    Bei weiteren 35 Stunden praktischer Ausbildung wurden, aufgeteilt in insgesamt zwei Gruppen, mehrteilige Löschangriffe durchgeführt, erste Schritte zur Bewältigung von technischen Hilfeleistungen gelehrt und auch der korrekte Umgang mit Handfeuerlöschern gelehrt.

    Fünf Wochen dauerte der Truppmann-Lehrgang Teil 1, bevor mit der Prüfung der erste Teil der Ausbildung geschafft war. Außer den
    Prüfern des Landkreises zeigte sich auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi erfreut über die Leistungen der neuen Feuerwehrleute. Er begrüßte sie als neue, vollwertige Mitglieder in den Einsatzabteilungen der jeweiligen Ortsfeuerwehren. Alle neu ausgebildeten Feuerwehrleute werden nun in ihren jeweiligen Ortsfeuerwehren weiter intensiv ausgebildet. .

  • Buxtehude. 61 Jahre Lebenserfahrung – das bringen die drei Neuen mit, die am Dienstag ihren ersten Tag als Auszubildende der Hansestadt Buxtehude hatten. Jana Degener und Sarah Poppe werden bei der Stadtverwaltung in den kommenden drei Jahren ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolvieren. Für Willi Wingelsdorf war es der erste Tag als Inspektoranwärter für die Beamtenlaufbahn.

    Der 19-Jährige aus Himmelpforten hat nach dem Abitur ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der NABU Umweltpyramide Bremervörde geleistet. Und freut sich sehr, nun mit dem dualen Studium beginnen zu können: „Mich reizt besonders die Verknüpfung der Studienschwerpunkte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften mit den Tätigkeitsfeldern in der Verwaltung.“

    Reizvolle Karriere in der Verwaltung beginnt mit einer Ausbildung

    Von der Offenheit, mit der die Auszubildenden empfangen worden sind, ist die 16-jährige Harsefelderin Jana Degener begeistert: „Ich habe einen tollen ersten Eindruck. Ich habe das Gefühl vermittelt bekommen, dass wir immer und jedem Fragen stellen können.“ Für sie als Jüngste von den Dreien ist der Schritt in die Ausbildung wohl der größte. Noch vor den Sommerferien hatte Jana Degener die Schulbank der Selma-Lagerlöf-Oberschule in Harsefeld gedrückt. In Juni erst hat sie ihren erweiterten Realschulabschluss gemacht.

    Sarah Poppe hat hingegen bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung als Hotelfachfrau und sogar schon ein paar Jahre Berufserfahrung in Buxtehudes Gastronomie gesammelt. Die 26-Jährige hat sich beruflich neu orientiert. Sie hat sich für eine Karriere in der Verwaltung entschieden: „Ich sehe meine Zukunft hier“, so die Buxtehuderin.

    Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt begrüßt die neuen Mitarbeiter

    Gleich zu Beginn ihres ersten Ausbildungstags lernte der Nachwuchs seine oberste Dienstherrin, Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, kennen. „Ich freue mich, dass Sie sich für die Arbeit in unserem Hause interessieren und wünsche Ihnen, dass Sie hier viel lernen und immer auch Spaß bei der Arbeit haben“, sagte die Bürgermeisterin zur Begrüßung.

    Ausbildungsleiterin Carolin Gerloff-Labbert begleitet die Drei in den kommenden Monaten und Jahren: „Für die Hansestadt Buxtehude ist es ein wichtiges Anliegen, qualifizierten Nachwuchs auszubilden und für die Arbeit in der Stadtverwaltung zu begeistern.“

    Stationen der Ausbildung sind vielfältig und abwechslungsreich

    Nach den ersten einführenden Tagen und einem Kennenlernen aller Auszubildender im Landkreis Stade beginnt der Ausbildungsalltag schnell. Willi Wingelsdorf hat am ersten Arbeitstag gleich seine erste kommunal- und haushaltsrechtliche Prüfung übertragen bekommen – und sie gut gemeistert.

    In den kommenden Wochen, Monaten und Jahren werden sowohl die Auszubildenden als auch der Anwärter in den verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung eingesetzt, etwa in den Fachgruppen Organisation und Personal, Jugend und Familie, Recht, Sicherheit, Ordnung und allgemeiner Bürgerservice oder aber Schulen und Sport.

    Studium an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Hannover

    Während die Auszubildenden drei Jahre in der Buxtehuder Stadtverwaltung und in der Schule verbringen, sieht die Ausbildung für den gehobenen Dienst etwas anders aus: Neben den Praxiseinheiten in Buxtehude kommt ein Trimester in der Stader Landkreisverwaltung und sechs Trimester an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Hannover hinzu.

    Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2018 sind sehr erwünscht. Weitere Informationen unter: www.buxtehude.de/ausbildung

  • Winsen.  Annika Menke (27), Irmela Klode (21) und Leo Lühr-Eggers (22) haben es geschafft: Nach rund dreijähriger Ausbildung haben sie die Abschlussprüfung zum Notfallsanitäter erfolgreich absolviert. Und sogleich einen weiteren Grund zum Feiern: Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt alle drei Ausgelernten ab sofort in den Rettungsdienst. DRK Kreisverbandsgeschäftsführer Roger Grewe nutzte die Gelegenheit für eine persönliche Gratulation sowie für einen Austausch mit der neuen Generation. „Wir sind stolz auf unsere jungen Absolventen und freuen uns, dass sie diesen herausfordernden Job mit so viel Freude und Elan meistern“, so Roger Grewe über den jüngsten Zugewinn im Rettungswesen.

    Neu ist auch Anna Böttcher in der Position als Ausbildungsleiterin im Rettungsdienst. Bereits seit 2007 ist sie hauptamtlich beim DRK tätig und hat vom Rettungssanitäter über den Rettungsassistenten bis hin zum Notfallsanitäter alle Stationen durchlaufen. Sie freut sich auf viele neue Gesichter im Rettungsdienst, denn die werden künftig gebraucht. Den seit 2014 angebotenen Lehrberuf des Notfallsanitäters, welcher die zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten ersetzt, bewertet Anna Böttcher durchweg positiv: „Durch die längere und intensivere Ausbildung gerade auch im medizinischen Bereich sind die Absolventen schlichtweg besser qualifiziert. Das erhöht die Attraktivität des Berufsbildes einmal mehr.

    Was die frisch Ausgelernten an ihrem neuen Job besonders schätzen? Abwechslungsreichtum, das Übernehmen von Verantwortung sowie die ausgeprägte soziale Komponente, so lautet die einhellige Meinung. Darüber hinaus bewerten sie das berufliche Weiterbildungspotenzial sehr positiv, beispielsweise im medizinischen oder organisatorischen Bereich. Ein sehr gutes Miteinander unter den Kollegen bietet zudem eine wertvolle Stütze für alle Situationen.

    Auch für das kommende Ausbildungsjahr sucht der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuz wieder Nachwuchs. Wer Interesse hat, kann sich schon jetzt an Anna Böttcher unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

  • Landkreis Harburg. Bundesweit stehen insbesondere Flächenländer vor der Erkenntnis, dass immer mehr Hausarzt-Praxen schließen und immer weniger Ärzte aufs Land wollen. Diesem Trend begegnet der Landkreis Harburg mit seiner Initiative „stadtlandpraxis“, die sich gezielt der Förderung und Ansiedlung des Mediziner-Nachwuchses annimmt. Am Freitag, 15. Juni, präsentiert sich die Initiative auf der Berufsstart-Messe "Operation Karriere" im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Anatomie).

    Mit seiner Werbung in eigener Sache gehört der Landkreis Harburg zu den Pionieren, die die Herausforderung „Ärztemangel“ angenommen haben und aktiv gegensteuern. "stadtlandpraxis" ist ein Verbund von Praktikern aus Kreisverwaltung, Kreiskrankenhäusern, Hausärzten und Kassenärztlicher Vereinigung. Gemeinsam vertreten sie in dieser Initiative den nachdrücklichen Wunsch, junge Allgemeinmediziner bei ihrem Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen und auf ihrem weiteren Karriereweg zu begleiten. Der muss nicht zwangsläufig zur eigenen Praxis führen; andere Arbeitsmodelle wie Festanstellung oder Teilzeitbeschäftigung werden, insbesondere von jungen Ärztinnen, immer mehr bevorzugt.

    Mit ihrem Programm für junge Mediziner beteiligt sich die Initiative „stadtlandpraxis“ am Kongress „Operation Karriere“, der die zahlreichen Möglichkeiten für Medizinstudenten, Assistenzärzte und junge Klinikärzte vorstellt. Das umfassende Informationsangebot ist Fachforum, Kontaktbörse und Stellenmarkt in einem – ideale Gelegenheit, renommierte Kliniken, potenzielle Arbeitgeber und engagierte Mediziner zusammenzubringen.

    Im Rahmen der Fachvorträge sind zwei praktizierende Ärzte aus dem Landkreis Harburg der Einladung der Initiative gefolgt: Dr. Jörg Fischer und Dr. Rainer Hennecke werden ihrem Auditorium als Experten zu Fragen der Klinik- und Praxis-Karriere zur Verfügung stehen. Damit bietet sich den Youngstern ein authentischer Erfahrungsaustausch mit zwei alltagserprobten Praktikern: Dr. Fischer ist seit 17 Jahren niedergelassener Hausarzt mit Praxen in Tostedt und Hollenstedt, Dr. Hennecke ist seit 30 Jahren niedergelassener Hausarzt in Winsen.

    Plattformen wie die „Operation Karriere“ nutzt die Initiative „stadtlandpraxis“ seit längerem für den direkten Dialog mit den Zielgruppen. Im Mix mit anderen Aktionen, Infoveranstaltungen, Pressearbeit, Werbemitteln und der Internetseite www.stadtlandpraxis.destellen sich erste nachhaltige Erfolge ein. Aber nur ein kontinuierliches Engagement wird es ermöglichen, neue Ärzte zu gewinnen und die medizinische Grundversorgung dauerhaft zu sichern – in einem Landkreis, in dem der Hausarzt eine Zukunft hat.

  • Hittfeld. Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen hat heute zum Ausbildungsstart die neuen Auszubildenden für die Gemeindeverwaltung begrüßt. Die Gemeinde bildet ab August drei weitere junge Menschen aus, für die nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Bürgermeisterin Oertzen bezeichnete die Ausbildung als wichtiges Instrument, um langfristig Fachkräfte zu beschäftigen: „Ich freue mich auf Ihre Motivation, viel Neugierde und Ihren Einsatz. Sie sind die Leistungsträger von morgen“, hieß Martina Oertzen den Nachwuchs willkommen.

    Im Seevetaler Rathaus in Hittfeld starten ihre Ausbildung: Sophie Heitmann als Gemeindeinspektor-Anwärterin (Studium zum Bachelor of Arts), Beke Jobmann als Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten und Tobias Weise als Umschüler zum Verwaltungsfachangestellten.

    Die Gemeinde Seevetal bildet derzeit insgesamt fünf Auszubildende und drei Anwärterinnen und Anwärter im Rahmen eines dualen Studiums (Bachelor of Arts) zu Verwaltungs-beamtinnen und Verwaltungsbeamten aus. Hinzu kommt ein Ausbildungsplatz in den Seevetaler Bädern.

    Bereits in wenigen Monaten startet das Auswahlverfahren für den Ausbildungsstart 2019. Interessierte können alle Informationen unter www.seevetal.de/ausbildung nachlesen.

  • Hittfeld. Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen begrüßte heute zum Ausbildungsstart den Nachwuchs für die Gemeindeverwaltung. Die Gemeinde bildet ab August vier weitere junge Menschen aus, für die nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Bürgermeisterin Oertzen bezeichnete Ausbildung als „zentrale gesellschaftliche Aufgabe“ und hieß im Seevetaler Rathaus die Gemeindeinspektor-Anwärterin Stephanie Lange (Studium Bachelor of Arts) und die beiden zukünftigen Verwaltungsfachangestellten Hanna Leal und Laura Schiemann herzlich willkommen.

    Darüber hinaus bildet die Gemeinde Seevetal künftig mit Ramin Hassanli auch wieder zum Fachangestellten für Bäderbetriebe aus. Die Gemeindemitarbeiter Bastian Bertelsson, Philip Werk, Wolfram Wäsche und Rebekka Fitzner werden sich in den ersten Wochen als Paten besonders um die neuen Azubis kümmern und ihnen den Start damit erleichtern. „Ich freue mich über wissbegierige und motivierte Nachwuchskräfte. Sie sind die Leistungsträger von morgen“, betonte Martina Oertzen gegenüber dem Nachwuchs.

    Die Gemeinde Seevetal bildet derzeit insgesamt fünf Auszubildende und drei Anwärterinnen und Anwärter im Rahmen eines dualen Studiums (Bachelor of Arts) zu Verwaltungs-beamtinnen und Verwaltungsbeamten aus. Hinzu kommt ein Ausbildungsplatz in den Seevetaler Bädern. Bereits in wenigen Monaten startet das Auswahlverfahren für den Ausbildungsstart 2018, Interessierte können alle Informationen unter www.seevetal.de/ausbildung  nachlesen.

  • Hittfeld. Eine neue Führung ist bei der Maschinistenausbildung der Feuerwehren im Landkreis Harburg tätig. Thorsten Geist aus Sprötze wurde durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann zum neuen Lehrgangsleiter ernannt, neuer stellvertretender Lehrgangsleiter ist Ralf Peters aus Rottorf. Die beiden neuen Chefs sind seit Jahren in der Kreisausbildung aktiv und haben sich durch ihre Arbeit eine hohe Fachkompetenz erworben.

    Thorsten Geist war bereits seit Ende vergangenen Jahres stellvertretender Lehrgangsleiter. Er löst den bisherigen Lehrgangsleiter Michael
    Gade ab, der zum neuen Vize-Kreisausbildungsleiter wurde. Thorsten Geist ist seit 2006 in der Kreisausbildung tätig. In der Maschinistenausbildung ist er für die Schulung junger Feuerwehrleute an Pumpen und Aggregaten mitverantwortlich. In Sprötze war Geist unter anderem von 1999 bis 2005 als Jugendwart tätig.

    Ralf Peters ist schon seit dem Jahr 2000 in der Kreisausbildung aktiv. Der Rottorfer Feuerwehr gehört der neue stellvertretende
    Lehrgangsleiter seit 34 Jahren an. In Rottorf bekleidet Peters das Amt des Gruppenführers. Beide versprachen, die sehr gute Ausbildung
    der Maschinisten weiter voranzutreiben und die gute Arbeit ihrer Vorgänger fortzusetzen.

  • Buchholz. Profis suchen Persönlichkeiten: Unter diesem Motto bietet der Landkreis Harburg ab sofort „Matchpoint – Dein Ausbildungsportal“ an. Unter www.matchpoint-ausbildungsportal.de präsentieren sich Unternehmen aus dem Landkreis Harburg interessierten Ausbildungssuchenden. Den Startschuss gab Landrat Rainer Rempe gemeinsam mit Metje Gödecke vom Landkreis Harburg und Kira Buchmann, Leiterin der Berufsbildenden Schulen Buchholz, am gestrigen Mittwoch, 13.09.18, auf der Berufsinformationsmesse Jobtreff in den BBS Buchholz.

    Im zunehmenden Standortwettbewerb ist die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche Dynamik einer Region. Auch der Landkreis Harburg ist vom Fachkräftemangel und dem Wettbewerb um die „besten“ Köpfe betroffen. „Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, ein Ausbildungsportal einzurichten, das speziell auf den Landkreis Harburg zugeschnitten ist“, erklärte Landrat Rainer Rempe.

    „Matchpoint“ vermittelt zwischen Unternehmen aus der Region und Ausbildungssuchenden. Die teilnehmenden Unternehmen präsentieren sich und ihr Angebot an Ausbildungsplätzen auf der anschaulich und übersichtlich gestalteten Homepage. Egal, ob man nach einem konkreten Unternehmen oder einem bestimmten Beruf sucht – mit wenigen Klicks wird man auf Matchpoint fündig.

    Junge Menschen bekommen einen guten Überblick über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis Harburg. Ausbildungssuchende, die noch nicht genau wissen, welcher Beruf der richtige für sie sein könnte, haben die Möglichkeit, zunächst ihre Interessen einzugeben. Matchpoint leitet sie dann zu den passenden Berufen und Unternehmen weiter. Eine Karte zeigt, wo genau sich diese befinden.

    Dieses Portal lebt davon, dass sich möglichst viele Unternehmen aus dem Landkreis beteiligen. Machen Sie mit!“, lud Landrat Rainer Rempe alle Firmen ein.

    Unternehmen, die sich auf Matchpoint präsentieren wollen, können ihre Daten direkt online auf https://unternehmen.matchpoint-ausbildungsportal.de/firmenformular eintragen. Fragen rund um das Portal beantwortet Metje Gödecke, Tel. 04171 – 693616, oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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