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Ausstellung

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  • Meckelfeld/Ramelsloh/Buchholz. Neue Kunst für die Bücherei Seevetal in Meckelfeld: "Kinder haben Rechte!" hieß der Malwettbewerb, den der Kreisverband Harburg-Land des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) im Sommer vergangenen Jahres für alle Jungen und Mädchen in Kindergärten und Grundschulen veranstaltete. Die glücklichen Gewinnerinnen der Grundschule Ramelsloh nahmen gemeinsam mit Lehrerin Paulina Marcinkiewicz ihren Preis in der Buchholzer Empore entgegen. Schirmherrin war Vize-Landrätin Anette Randt aus Heidenau, die zu dem Malwettbewerb gemeinsam mit dem DKSB aufgerufen hatte.

    Die Kinder haben die Rechte der Kinder der UN-Kinderrechtskonvention in Bildern umgesetzt, als Einzelrecht oder als Collage aller Rechte. Die vielen kreativen Werke wurden prämiert und sind seit dem im Landkreis Harburg "auf Tour" und nun in Seevetal angelangt. Die Seevetaler Zentralbücherei zeigt die Bilder vom 15. Mai bis 23. Juni während der regulären Öffnungszeiten. Organisiert hat die Wanderausstellung Hermann Simon, Vorstand des DSKB-Kreisverbands gemeinsam mit seinem Team.

    Seevetals Büchereileiterin Gaby Maidorn zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der Werke: „Die Kinder haben schon sehr genaue Vorstellungen von ihren Rechten und haben diese künstlerisch sehr kreativ umgesetzt - ich lade alle Nutzer der Bücherei herzlich ein, sich die Ausstellung anzusehen. Darüber hinaus ist auch jeder willkommen, der die Zentralbücherei noch nicht kennt. Schauen Sie einfach mal rein.“

    Aus Seevetal nahmen zwei Kindergärten und eine Grundschule teil, Eltern und Kinder können „ihre“ Bilder nun in der Bücherei besuchen.

  • Ehestorf. Am 6. Mai 2018 feiert der Landkreis Harburg erneut ein großes Fest für Senioren und ihre Familien im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Unternehmen, Vereine, Verbände und offene Gruppen können sich mit ihren Angeboten präsentieren und Aktionen zum Mitmachen anbieten. "Abenteuer Alter" ist das Motto des Aktionstags für jedes Alter: Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Kinder und Enkel kommen zusammen und feiern einen Tag mit Musik und Gesang, einem bunten Bühnenprogramm und vielen Informationsständen und Vorträgen.

    "Unser Kreisseniorentag bietet ein großes Programm für alle Altersgruppen. Zusammen mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg organisieren wir eine hoch attraktive Veranstaltung mit Informationen und Mitmachaktionen. Darüber freuen wir uns sehr", sagt Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg. "Mit dem Freilichtmuseum haben wir einen bewährten Partner dafür gefunden: Schon 2014 und 2016 besuchten mehr als 3.000 Besucher den Kreisseniorentag am Kiekeberg."

    Am Sonntag, 6. Mai 2018, wird erneut gefeiert. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen im Kreisseniorenbeirat, im Seniorenstützpunkt und im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wir möchten möglichst viele unterschiedliche Organisationen und Unternehmen vor Ort haben - Freizeit, Reisen, Mobilität, Wohnen, Computer, Genuss - eben alles, was uns das Leben schöner und leichter macht", sagt Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese.

    Ausdrücklich wünschen sich Landkreis und Museum, dass sich möglichst viele Organisationen präsentieren, die ihre Angebote praktisch vorführen können: "Einmal ein Elektrofahrrad ausprobieren oder Sport für jedes Lebensalter - unser 'Abenteuer Alter' soll ein Tag der neuen Erfahrungen werden." Auch Musikgruppen und andere Kreative sind willkommen, sich am Programm zu beteiligen.

    Der Landkreis Harburg richtet den Kreisseniorentag traditionell alle zwei Jahre aus. Am 6. Mai 2018 findet er zum zweiten Mal mit einem großen Programm aus Musik, Tanz. Vorträgen, Lesungen, Beratung und Gastronomie am Kiekeberg statt. Das gesamte Freilichtmuseum steht den Besuchern dabei offen.

    Anmeldung beim Freilichtmuseum am Kiekeberg: bis 30. November 2017 mit dem Anmeldebogen
    unter www.kiekeberg-museum.de/neuigkeiten  oder Telefon 0 40/79 01 76-0.

  • Harburg. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der HARBURG21-Initiative (Lokale Agenda 21 und NachhaltigkeitsNetzwerk), zeigt die Bücherhalle Harburg in Kooperation mit HARBURG21 ( www.harburg21.de) eine Medienausstellung „20 Jahre gelebte Nachhaltigkeit in Harburg“.

    Themenschwertpunkte sind unter anderem Klima, Umwelt, soziale Gerechtigkeit, Ressourcenschutz, e-Mobilität. Alle Medien aus der Ausstellung können entliehen werden. Die Ausstellung läuft seit wenigen Tagen und ist bis zum 31. Januar 2018 und ist während der Öffnungszeiten der Bücherhalle Harburg in derÊddelbüttelstraße 47 a (Harburg Carree) zu sehen.

    Achtung: Ab 2. Januar 2018 hat die Bücherhalle Harburg neue Öffnungszeiten: dienstags bis freittags von 10 bis 19 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 Uhr. Telefon 0 40/ 77 29 23, Fax 0 40/767 509 09, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Winsen. In der Zeit vom 4. bis zum 31. Mai stellen „die Bildermacher“ wieder einmal in der Bürgerhalle des Rathauses ihre Bilder aus, die im zurückliegenden Jahr entstanden sind

    Die Bildermacher stellen Ihre Arbeiten aus. | Foto: ein
    Die Bildermacher stellen Ihre Arbeiten aus. | Foto: ein

    In naturalistischer Auffassung sind Tierbilder, aber auch typische norddeutsche Landschaften entstanden. Großflächige, abstrakte Darstellungen sind hochfarbig angelegt und tragen keinen Titel. Die Künstlergruppe, die seit der Landesgartenschau existiert, arbeitete auch dieses Mal ohne Themenvorgabe. Auch das macht den besonderen Reiz dieser Ausstellung aus.

    Zu sehen sind Werke von Lisa zum Felde, Carola Schmidt, Astrid Stickelmann und Hermann Peter Müller. Aus dem Hamburger Haus Zinnendorf, in dem 25 körperlich schwerstbehinderte junge Menschen wohnen, nehmen Marion Doelle sowie Volker Eggert mit jeweils einem Bild an der Ausstellung teil.

  • Winsen. Im Rahmen der 16-Tage-Kampagne „Gegen Gewalt an Frauen – Frauenrechte sind Menschenrechte“ setzt die Stadt Winsen ein Zeichen: Auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten Birthe Gutjahr haben zahlreiche Winsener/innen, Beschäftigte der Stadtverwaltung, Vereine und Vertreter/innen aus der Politik in den vergangenen Monaten mit ihrem Foto und Statement Position bezogen gegen Gewalt. Die Ergebnisse dieser Fotoaktion mit dem Titel „Winsen sagt NEIN zu Gewalt“ sind vom 27. November bis 15. Dezember in der Bürgerhalle des Rathauses in Winsen, Schloßplatz 1, während der Öffnungszeiten zu sehen.

    Entstanden ist eine bunte Mischung aus Portraits und gestalteten Motiven, die ausdrücken, dass Gewalt in Winsen nicht toleriert wird. Ziel soll es sein, Betroffenen Mut zu machen und auch das Netzwerk an Hilfsmöglichkeiten in Winsen und im Landkreis Harburg aufzuzeigen.

    Eine offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am Mittwoch, 29. November, ab 17 Uhr im Rathaus statt. Bürgermeister André Wiese und Gleichstellungsbeauftragte Birthe Gutjahr laden dazu ein, die Ergebnisse der Aktion gemeinsam zu betrachten und miteinander in Gespräch zu kommen. Darüber hinaus wird es auch Informationen der Polizei geben.

    Nähere Informationen zur Ausstellung und zur 16-Tage-Kampagne: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Winsen, Telefon 0 41 71/65 7173 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und www.winsen.de

  • Harburg. Am Harburger Kulturtag können die Besucher im Archäologischen Museum am Museumsplatz in Harburg ein exklusiv für diesen Tag zusammengestelltes Programm rund um die Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ erleben: Von der Steinzeit bis zur Mondlandung präsentiert die Ausstellung augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte der Entenzivilisation inklusive eines großen Mitmachprogramms.

    Der Harburger Kulturtag im Herbst eines jeden Jahres ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der lebhaften Kunst- und Kulturszene Hamburgs geworden. In diesem Jahr findet er zum 14. Mal statt. Am Sonnabend, 4. November, in der Zeit von 12 Uhr bis 20 Uhr präsentieren sich hier alle wichtigen Harburger Kultureinrichtungen: Die Sammlung Falckenberg, der Kunstverein Harburger Bahnhof, die Technische Universität Harburg (TUHH), das Harburger Theater, das Musikforum St. Trinitatis, das Atelier Malrausch und natürlich das Archäologische Museum, um nur einige zu nennen. Über 20 Kulturinstitutionen bieten an diesem Tag für Kulturfreunde die Möglichkeit, für nur drei Euro ein extra auf diesen Tag zugeschnittenes Programm zu genießen.

    Das Programm im Archäologischen Museum Hamburg: Bei einer Schnabel-Rallye können große und kleine Besucher die MomENTE der Weltgeschichte erkunden, in dem sie sich auf eine Spurensuche in der Ausstellung begeben und versuchen, auf knifflige Fragen Antworten zu finden. Die Lösungen können im Museum abgegeben werden. Unter den richtigen Antworten werden Kataloge zur Ausstellung und lustige Quietsche-Enten verlost. An der Button-Station können als Andenken Schnabel-Abzeichen gestaltet werden.

    Für Kinder im Alter von 6 bis12 Jahren findet in der Zeit von 14 bis 16 Uhr ein Enten-Workshop statt, bei dem die Kinder sich von den gefiederten Freunden in der Ausstellung inspirieren lassen und ein Enten-Selbstporträt gestalten. Wegen begrenzter Teilnehmeranzahl ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0 40/428 71 24 97.

  • Harburg. Kultur, Laterne und Shoppen – am Sonntag, 4. November, findet der Harburger Kulturtag zusammen mit dem großen Laternenumzug ud dem verkaufsoffenen Sonntag statt (mehr dazu hier: Hamburgs größer Laternenumzug, Feuerwerk und Ladenöffnung.

    Zum einen können die Besucher von 12 bis 20 Uhr an fast 20 Orten Kunst und Kultur genießen. Mit dabei sind zum Beispiel das Archäologische Museum Hamburg – Stadtmuseum Harburg (AMH) mit seiner neuen Ausstellung „Margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“ (Mehr dazu hier: Margiana: Sensationelle Ausstellung über eine neu entdeckte bronzezeitliche Hochkultur). Auch die Sammlung Falkenberg ist mit der Schau „As If“ von Ralf Ziervogel mit dabei. Ebenso die Fischhalle, die Technische Universität Hamburg-Harburg, 3falt in der Trinitatiskirche, der Kunstverein Harburger Bahnhof oder das Alles wird schön in Heimfeld.

    Es ist der nunmehr 15. Harburger Kulturtag, der von Prof. Dr. Rainer-Marias Weiss, Direktor des AMH, zusammen mit der damaligen Harburger Tageszeitung Harburger Anzeigen und Nachrichten ins Leben gerufen wurde. „Wir hoffen, dass es zusammen mit der Ladenöffnung ganz neue Impulse für den Kulturtag geben wird“, so Weiss. Allerdings: durch die Verlegung von Samstag auf Sonntag haben zwei altgediente Kulturtagsteilnehmer abgesagt: das Musikforum Trinitatis, da der Kulturtag am Sonntag nicht vereinbar mit dem Gottesdienst sei und die Bücherhalle, in deren Räumen gerade die Anne Frank Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein“ zu sehen ist.

    Der Eintritt für den Harburger Kulturtag kostet einmalig 3 Euro und die „Eintrittskarte“, der Kulturtag-Pin, ist in den Ausstellungen vor Ort zu erhalten. Das ganze Programm ist hier: www.kulturtag-harburg.netsamurai.de/das-komplette-programm.

     

  • Harburg. „Toro hat einen bleibenden Eindruck für das Kunstgeschehen in Harburg geleistet.“ Mit diesen Worten fasste am Montag auf der Vernissage Albert Böhl, langjähriger Freund Toros, die Bedeutung des Harburger Künstlers zusammen. „25“ – das ist die neue Ausstellung des Harburger Malers Mentor A. Ejupi - "Toro", der vor 25 Jahren nach Deutschland, nach Hamburg, ganz genau: nach Harburg kam.

    In der Haspa-Filiale am Sand werden aus diesem Anlass noch bis Freitag während der Öffnungszeiten 25 Gemälde Toros gezeigt, die für diesen Anlass entstanden sind. Ein verbindendes Band, so stellte Böhl fest, dass sich durch das Lebens des Künstlers zieht, ist das Album „Sarabande“ des Musikers Jon Lord, Keyboarder der englischen Pop-Band Deep Purple. Die Sarabande, ein wilder, exotischer und lasziver Tanz aus der Zeit des Barock, stand Pate für das Album, auf dem Lord die barocke Musik Johann Sebastian Bachs mit dem modernen „Sex, Drugs and Rock’n Roll“ verband. Und davon war schon der junge Toro fasziniert. „Ich höre Sarabande seit ich 13 bin“, verriet der Künstler. Auch während der Schaffensphase für die Ausstellung war es diese Musik, der er meistens – bewusst oder aus lauter Konzentration auf das zu schaffende Werk unbewusst – lauschte und die er mit seiner Malerei zu einer Einheit verband.

    Nach der Ausstellung werden fünf der Gemälde als Leihgabe an die fünf Harburger Haspa-Filialen gegeben. Für die restlichen 20 Gemälde gilt der philosophische Satz Toros, mit dem er seine Begrüßung der rund 100 Anwesenden beschloss: „Kaufen Sie meine Kunst, bevor ich sterbe, denn wenn ich tot bin, ist es mir scheißegal.“

  • Harburg. 25 Jahre ist es jetzt her, dass Mentor A. Ejupi nach Deutschland kam. Aus Prishtina, der Hauptstadt des heutigen Kosovo, das damals zu Restjugoslawien gehörte. Drumherum hatten sich Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien schon für unabhängig erklärt und in Bosnien und Kroatien herrschte Krieg.

    In dieser Situation kam der 26 Jahre alte Journalist und Künstler, der hier als Toro bekannt wurde, nach Deutschland. Denn für ihn, als ein dem Staat gegenüber kritischen Journalisten und Künstler, als Teil der Studentenbewegung, wurde es in der Heimat zu gefährlich. „Wenn ich noch länger dageblieben wäre, weiß ich nicht, ob ich heute hier wäre“, schildert Toro die Lage damals.

    So kam er nach Hamburg. Genauer gesagt: Harburg. Denn hier ließ er sich nieder, wurde „Der Harburger Hafenkünstler“ und gewann den südlichen Stadtteil der Hansestadt lieb. „Love it or leave it“ ist seine Aufforderung an Harburg und die Harburger.

    Nun, 25 Jahre nach seiner Ankunft, wird Toro am 24. September eine Ausstellung in der HASPA-Filiale am Sandmachen. Mit 25 Gemälden, die er extra für diese Ausstellung gemalt hat. „Es werden 25 Bilder für 25 Jahre in Harburg“, so Toro. Die Inspiration dazu habe er schon lange gehabt.

    2018 08 11 toro haspa1In die Tat umsetzen konnte er die Idee, als ihn Andreas Römer, Regionalleiter Harburg der HASPA, anrief und fragte, ob Toro nicht eine Ausstellung in der Filiale machen wolle. „Ich kenne Toro schon lange und es war mal Zeit dafür. Von Toro für Harburg war die Idee dabei. Denn wenn jemand Harburg auch künstlerisch repräsentiert, dann ist er das“, erklärt Anreas Römer, wie er auf den Gedanken kam.

    Damit die Ausstellung realisiert werden kann, übernahm die HASPA DIE Materialkosten für Material, Katalog und Ausstellung. Auch das Atelier stellte sie. Und das befindet sich – als eine art Pop-Up-Atelier – im Marktkauf-Center, das hier auch sehr entgegenkommend war. „Das Atelier belebt das Center – das ist ein Gewinn für beide Seiten“, findet dann auch Centermanagerin Valbone Scharfenberg.

    Die 25 Bilder stehen nicht jeweils für ein Jahr der Zeit, die Toro bisher in Harburg gelebt hat. Aber doch für diese Zeit, denn sie bilden die verschiedenen Stile wieder, in denen Toro gemalt hat. Gerade auf der Staffelei steht ein Bild, das laut Toro sozusagen den Abschluss bildet – obwohl es zeitlich an den Anfang gehören würde. Denn im Zentrum findet sich die Deutschlandfahne und unten links und rechts „Prishtina“ und „Berlin“. Nachfragen muss man, was der Buchstaben-Zahlen-Code rechts-mitte bedeutet. „Das ist meine ID“, erklärt Toro. „Und links“, so fährt er schmunzeln fort, „stehen die beiden Wörter, die ich bei meiner Ankunft am häufigsten gehör habe: „Bitte warten“. Überschrieben ist das Bild mit „Sozialrepublik Deutschland“. Das soll, so Toro, auch schon die Idee für seine nächste Ausstellung sein.

    Die Ausstellung soll in der Woche vom 24. September in den Öffnungszeiten der HASPA-Filiale am Sand für alle kostenlos zu sehen sein. „Das ist dann mal etwas anderes als Bank“, freut sich Andreas Römer schon auf diese Zeit. Danach gehen fünf Bilder an die jeweils fünf Filialen der HASPA in Harburg. Bis zur Fertigstellung der Ausstellung können Interessierte übrigens im Atelier im Edgeschoss des Marktkaufcenters (neben dem O2-Shop) vorbeischauen - die Tür ist offen.

  • Harburg. „Love It Or Leave It“ ist der Titel der neuen Ausstellung des Harburger Künstlers Toro, die am Freitag, 21. April 2017, im Privathotel Lindtner in Heimfeld eröffnet wird. Gezeigt werden neue Werke des Künstlers, die Ansichten und Motive aus Harburg zeigen: Binnenhafen, Alte Elbbrücke, den Wochenmarkt auf dem Sand, die Lü, die Marienstraße, Wilstorfer…

    Symbolisch beginnt der Rundgang dabei mit einem Abbild der ersten Ausgabe der Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) vom 5. Oktober 1844. Zu lesen ist

    „An das geehrte Publikum!
    Love it or Leave it
    Toro“

    Die Erstausgabe der HAN auf einer Tischdecke gemalt mit dem Ausstellungstitel eröffnet den Rundgang. | Foto: Niels Kreller
    Die Erstausgabe der HAN auf einer Tischdecke gemalt mit dem Ausstellungstitel eröffnet den Rundgang. | Foto: Niels Kreller
    Und so ist man mitten im Thema der Ausstellung. Sie ist eine Lieberklärung des kosovarisch-stämmigen Mentor Toro Ejupi, der mit 1993 mit 27 Jahren nach Harburg kam. Eigentlich nur auf der Durchreise zu einem Job nach Holland war er hier hängengeblieben. „Das ist jetzt meine neue Heimat“, so Toro. Und er hat seine neue Heimat lieben gelernt und in den 24 Jahren immer wieder versucht, mit neuen Ideen der Kunst einen Raum zu schaffen.

    Als er mit der Idee zu „Love It Or Leave It“ zu Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann kam, uns sagte, man solle zusammen etwas über Harburg machen. Lansmann war sofort von der Idee begeistert und zusammen machten sich die beiden auf Sponsorensuche. Den fanden sie schnell im Marktkauf Center, die die Finanzierung des Materials übernahmen. Auch das die Ausstellung im Lindtner sein sollte, war schnell klar. Da Toro nicht in seiner eigenen Galerie austellen wollte, war dies sein Favorit. „Mein Mann und ich sind glücklich, dass wir hier zum ersten Mal Harburg zeigen“, so Heida Lindtner. Die Bilder seien ausdrucksstark und man lerne Harburg kennen, begeisterte sich die Hotelchefin, in deren Räumen sonst eher die abstrakte Kunst vorherrscht.

    Love it or leave it – liebe es oder verlasse es. Für Toro ist dies, obwohl er mit seinem Atelier nun auf die andere Elbseite wechselt, eindeutig geklärt. „Ich verlasse Harburg nur mit meinem Studio“, erklärt der Künstler. Sobald sich ihm die Möglichkeit eröffne, ausreichende Studioräume wieder in Harburg zu beziehen, würde er dies sofort tun.

    Die Werke zeigen aber auch seine Kritik am jetzigen Harburg, insbesondere an den Architektursünden der jüngeren Zeit. So sind die Bilder, die er, teilweise nach alten Aufnahmen aus dem 19. Jahrhundert, mit dem Spachtel malte, von ihm wieder durch Kratzer zerstört oder wie es nennt dekonstruiert worden. Denn diese, für ihn so schönen Betrachtungen auf Harburg, gibt es so n nicht mehr. „Ich hätte gerne einmal in dieser Zeit gelebt. Ich liebe diese Architektur.“ Und so kann die Ausstellung auch als Mahnung an Politiker, Verwaltung und Bauherrn verstanden werden, das Alte zu bewahren und weiterzuentwickeln statt zu zerstören und abzuwickeln.

    Im Zentrum der Ausstellung, quer über die große Bühne, hängt eines seiner Lieblingswerke. Das „Wasserbild“, wie es genannt wird, war drei Wochen im Binnenhafen halb im Wasser

    Auch das Emblem der Harburger Schützengilde hat seinen Platz in
    Auch das Emblem der Harburger Schützengilde hat seinen Platz in "Love It Or Leave It". | Foto: Niels Kreller
    aufgehängt und ist mit den Spuren, die das Hafenwasser hinterlassen hat, ein lebendiges Abbild der alten Harburger Keimzelle. „Der Hafen ist für mich wichtig und hat eine große Bedeutung. Es ist einer der Magneten hier“, so Toro, der auch der Harburger Hafenkünstler genannt wird, über seine persönliche Beziehung zum Gebiet nördlich der Bahnschienen, in dem er auch lange Zeit seine Ateliers hatte. „Es ist erst das zweite Mal dass ich das Bild mit so einem Abstand sehen kann“, freut er sich.

    Bei einigen Bildern kann man sich durchaus auch vorstellen, dass sie nach der Ausstellung weiterhin öffentlich zu sehen sind. So würde sich der Gildevogel gut im Gildezimmer machen, das Privathotel Lindtner ein paar Stockwerke über der Ausstellung ist. Oder eines der beiden Harburger Wappen wäre eine Zierde im Ratssaal, wo die Bezirksversammlung tagt.

    Die Ausstellung öffnet am Freitag, 21. April 2017, um 19 Uhr. Zu sehen sind die Werke bis zu 14. Mai.

  • Harburg. Am 14., 15. und 16. September finden im Landhaus Jägerhof, Ehestorfer Heuweg 14, Hamburg-Hausbruch jeweils von 11.00–17:00 Uhr die diesjährigen Aquarien- und Terrarientage statt.

    Die Biotop-AG des Schulzoos der Lessing-Stadtteilschule beteiligt sich zum ersten Mal an dieser Ausstellung. Unsere Kornnattern, das Karibik-Terrarium sowie unser Schmuckhornfrosch „Pacman“ werden am Freitag ab 11 Uhr von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 9 bis 12 präsentiert.

    10 weitere Vereine und Betriebe aus Hamburg und dem Umland sind auf der Ausstellung mit Süßwasser- und Meeres-Aquarien sowie mit zahlreichen Terrarien vertreten. Am Samstag und Sonntag von 13:00 bis 16:00 Uhr findet eine Fisch- und Pflanzenbörse statt.

    Ein Highlight für alle Aquarien- und Terrarienfreunde!

  • Harburg. In der Zeit vom 6. bis 21. Juni können Interessierte aus Harburg Stadt und Land die Ausstellung „DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur besichtigen. Zwanzig großformatige Plakate erzählen die Geschichte des DDR-Volksaufstands vom 17. Juni 1953. Außer Bildikonen präsentiert die Schau weithin unbekannte Bilder aus allen Regionen der DDR sowie Ausstellungstexte des renommierten Historikers und Publizisten Dr. Stefan Wolle.

    Die kostenlose Ausstellung kann vom 6. Juni (Mittwoch) bis 21. Juni (Donnerstag) grundsätzlich montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr im Harburger Rathaus besichtigt werden. Ein barrierefreier Zugang über den Rathaus-Innenhof ist möglich.

    Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer der Harburger Schulen sind eingeladen, die Ausstellung mit ihren Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Unterrichts zu besuchen, um dem Vergessen vorzubeugen.

    Hintergrundinformationen: Am 17. Juni 2013 jährte sich der Volksaufstand in der DDR zum 60. Mal. Aus diesem Anlass wurde die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die die Geschichte dieser gescheiterten Revolution erzählt, bereits im Sommer 2013 für einige Tage im Harburger Rathaus gezeigt. Aufgrund eines Antrags der CDU-Fraktion im Sommer 2015 wird die Ausstellung seitdem in jedem Jahr im zeitlichen Umfeld des 17. Juni präsentiert.

    In jenen Tagen um den 17. Juni 1953 gingen eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Was als sozialer Protest begonnen hatte, entwickelte sich rasch zur politischen Manifestation: Der massenhafte Ruf nach Freiheit, Demokratie und deutscher Einheit ließ die SED-Diktatur de facto kapitulieren. Es waren Panzer der Sowjetunion, die den Aufstand alsbald im Keime erstickten.

    Weitere Informationen, (Unterrichts-)Materialien sowie ein Begleitheft zur Ausstellung finden Sie unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/17juniausstellung .

  • Neu Wulmstorf. „UNERSCHROCKEN“ ans Werk ist ein ungewöhnlicher Nachmittag zum Hören, Sehen und Fühlen am Sonntag, 3. September, ab 16 Uhr im Ratssaal Neu Wulmstorf. Dazu passend gibt es die Ausstellung „DIGITAL ART by SIEGFRIED SCHRECK“ in der Zeit vom 1. bis 28. September im Neu Wulmstorfer Rathaus.

    Siegfried Schreck "Unerschrocken ans Werk" zu gehen bedeutet zumeist, etwas zu tun, dessen Ausgang ungewiss ist und die Möglichkeit eines Fehlschlags nicht ausgeschlossen werden kann. „Unerschrocken“ zu sein gilt umso mehr für Kunst und Kultur, wenn hier nicht Erwartungen bedient, sondern Neuland betreten werden soll.

    Die Veranstaltung mit dem Titel UNERSCHROCKEN ist für Neu Wulmstorf schon so etwas wie kulturelles Neuland. Hier treffen mit dem autodidaktischen Digital Artist, Lyriker und Songschreiber Siegfried Schreck und den studierten Musikern des PiazuTrio vier Menschen aufeinander, die vorher noch nichts voneinander wussten und nun auf Einladung von Karin Schröder, der Kultur- und Vereinsbeauftragten der Gemeinde, gemeinsam ein Programm bestreiten werden.

    Texte von Siegfried Schreck werden im Wechsel mit Musikstücken zu hören sein, die ein Jazzmusiker an der Klarinette, ein klassischer Gitarrist und ein Popbassist spielen – mit Sicherheit auch dies eine „unerschrockene“ Kombination, die den besonderen Stil des PiazuTrio ausmacht. Nicht zu vergessen die Computerkunst von Siegfried Schreck, die das Ganze einrahmen und individuelle Akzente setzen wird.

    Karin Schröder: „Ich freue mich sehr, dass ich diese Veranstaltung am Sonntag, 3. September um 16 Uhr im Ratssaal präsentieren kann, denn es gab in der zweiten Jahreshälfte nur diesen einen Termin, an dem alle vier Herren gemeinsam Zeit hatten. Und wer jetzt denken sollte ‚Ach je, so ein abgehobenes Zeug‘ – nein, das ist es ganz und gar nicht! Es wird anregend, überraschend, berührend. Ich bin überzeugt, dass auch Skeptiker begeistert nach Hause gehen werden.

    Der in Neu Wulmstorf lebende Künstler Siegfried Schreck wurde 1948 in Bottrop geboren und war beruflich zunächst als Bergarbeiter, anschließend als Schiffsbauer und Kranführer im Hamburger Hafen tätig (denn seit frühester Jugend war klar, dass er irgendwann seinem Fernweh nachgeben würde. Immer hatte er von der See geträumt und das Meer hat für ihn von seiner Faszination bis heute nichts eingebüßt). Mit Anfang Dreißig begann er mit dem Schreiben von Gedichten und Songtexten, Achim Reichel beispielsweise vertonte das poetische „An den Ufern deiner blauen Augen“.

    Ende der 1990er-Jahre entdeckte Siegfried Schreck die digitale Fotografie und die Computermalerei („Digital Painting“) für sich. Seine Bilder durchliefen das digitale Netz, etliche wurden weltweit ausgezeichnet. Seit vier Jahren beschäftigt sich Siegfried Schreck zunehmend mit „Photo Painting“, dem Bearbeiten und Verfremden von digitalen Fotos am Computer. Seine Bildmotive sind vor allem Hamburg, der Hafen, die Speicherstadt und Hafencity, aber auch Regionales aus den Landkreisen Harburg und Stade sowie mallorquinische Landschaften.

    Jede Kunst hat ihre Zeit“, sagt Siegfried Schreck. „Ich verstehe den Computer als ein geeignetes Medium, meine Gefühle, Gedanken und Fantasien in visuelle Poesie umzusetzen und neue Möglichkeiten in der Kunst zu entdecken.“ Doch vom Schreiben kann er nicht lassen, das sei magisch, erklärt Siegfried Schreck. Und so bewegen sich seine Gedichte und Liedertexte zwischen Himmel und Erde (und machen natürlich auch im Hamburger Hafen halt), zwischen heiter und traurig, zwischen zartfühlend und ironisch; bisweilen sind sie auch „unerschrocken“.

    Jonathan Krause (Klarinette), Felix Beck (Akustikgitarre) und Niklas Beck (Kontrabass, Akustikgitarre) spielen als PiazuTrio kammermusikalische Klezmer- und Weltmusik. Die drei jungen Musiker – Jonathan Krause hat übrigens am Gymnasium Neu Wulmstorf sein Abitur gemacht – kreieren mit ihren akustischen Instrumenten einen intimen, warmen und zugleich mitreißenden Sound, ob es nun Eigenkompositionen sind oder auserlesene Stücke aus dem Repertoire des Klezmer und der Weltmusik. Ruhige Songs gehen einher mit virtuosen Passagen, ohne je den Sinn für durchgehende Rhythmen und Songstrukturen zu verlieren. Wichtig ist den Musikern dabei vor allem Authentizität und Klang. Für die Seele soll es sein, zum Eintauchen in die Musik.

    Kulturfreunde sind herzlich eingeladen, auch „unerschrocken“ zu sein und sich auf einen ungewöhnlichen Nachmittag einzulassen. Karten im Vorverkauf für 6 Euro gibt es im Bücherforum (Bahnhofstraße 20), bei PBG (Einkaufspark Vosshusen), Gedos Tabakshop (Bahnhofstraße 88) und im Kleeblatt (Bredenheider Weg 2). An der Tageskasse kostet der Eintritt 8 Euro (Restkarten).

    Die Ausstellung DIGITAL ART by SIEGFRIED SCHRECK im Rathaus Neu Wulmstorf vom 1. bis zum 28. September kann eintrittsfrei zu den Öffnungszeiten besucht werden. Die Werkschau zeigt sowohl Arbeiten des „Digital Painting“ als auch des „Photo Painting“ und gewährt Einblicke in die künstlerische Welt des Siegfried Schreck mit der dort nie erlöschenden „Faszination, in einer kreativen Symbiose von Mensch und Maschine neue Möglichkeiten in der Kunst zu entdecken, das Universum meiner Seele zu durchwandern auf der Suche nach immer neuen Formen und Farben“, wie er sagt.

  • Harburg. Wie lassen sich die Grundrechte unseres Grundgesetzes künstlerisch darstellen? Zahlreiche Harburgerinnen und Harburger haben sich diese Frage gestellt und zeigen ihre Werke in einer Ausstellung - mit Rahmenprogramm. Die Ausstellung findet am Sonntag, 23. September, ab 15 Uhr in der 3falt (ehemalige Dreifaltigkeitskirche), Neue Straße 44, in Harburg statt. Der Eintritt ist frei.

    Die Künstlerinnen und Künstler sowie die Projektleitung, Ulrike Hinrichs (Kunsttherapeutin und Rechtsanwältin) stehen während der Ausstellung für Gespräche zur Verfügung. Außer gemalten Kunstwerken gibt es eine Live-Performance, Skulpturen, Collagen, Fotografien und Filme. Die Flüchtlingsgruppe „Komm, wir nähen“ wird ihre Handarbeit zum Thema Grundgesetz zeigen und Rike Reichert will eine musikalische Interpretation des Grundgesetzes präsentieren.

    Die Landeszentrale für politische Bildung und das Bezirksamt Harburg beteiligen sich mit dem Projekt am Vorhaben „16 Ideen für eine gelebte Demokratie“. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die in einer Broschüre zusammengetragenen Projektideen im Frühjahr 2019 vorstellen. Das Projekt wird durch die Lokalen Partnerschaften Harburg des Bezirksamts Harburg mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ unterstützt.

     

  • Harburg. Am 17. März beginnt in der Bücherhalle Harburg die Ausstellung „Jesus besänftigt den Sturm“. Bis zum 20. April werden 19 Fotographien gezeigt, das Ergebnis eines religionspädagogischen Fotoprojektes in der KiTa Bugenhagen. Zu sehen sind Szenen und Kulissen, die 4 - 6jährige Kinder unter Anleitung der Theaterpädagogin Annetta Meißner-Jarasch aus Knöpfen, Stoffen und Holzbausteinen zu der biblischen Geschichte der Sturmstillung gestaltet haben.

    Die Geschichte soll Mut machen, auch in stürmischen Zeiten Vertrauen zu behalten. „Vertrauen in sich, in Andere und in Gott haben zu können, das wollen religionspädagogische Projekte wie dieses den Kindern in evangelischen Kitas vermitteln.“

    In Vorbereitung auf die Foto-Gestaltung haben die Kinder sich mit dem Thema: „Was bedeutet es für mich, zu vertrauen“ beschäftigt. Sie haben im Rollenspiel die biblische Geschichte von Jesus und seinen Freunde kennengelernt und nachgespielt. in spielpädagogischen Übungen konnten sie erfahren und reflektieren, wie es sich anfühlt z.B. unter einem stürmischen Tuch zu liegen und sicher zu sein, dass dieses von den Mitspielern so animiert wird, dass es einem nicht unangenehm zu nahe kommt oder ängstigt.

  • Harburg. Ihre Tage sind gezählt: Die Ausstellung „EisZeiten – Die Kunst der Mammutjäger” geht am Sonntag, 14. Mai (geöffnet von 10 bis 17 Uhr), zu Ende. Mit dieser Schau ist es dem Archäologischen Museum in Harburg, Museumsplatz 2, gelungen, noch nie außerhalb Russlands gezeigte Originale aus der Kunstkammer St. Petersburg, dem ältesten Museum Russlands, nach Hamburg zu holen. Erstmals können damit besonders spektakuläre Kunstwerke aus Mammut-Elfenbein von russischen Fundplätzen in Deutschland präsentiert werden. Neben diesen Originalfunden zeigt die Ausstellung aber auch die einzigartige Tierwelt der Eiszeit: Zu den beeindruckendsten Ausstellungsobjekten gehört ein fast vier Meter hohes Mammut. Noch bis zum 14. Mai können die Besucher im Museum noch einmal eine Reise ans frostige Ende der Welt erleben und erfahren, wie die Menschen am Ende der letzten Eiszeit lebten.

    Mit der Ausstellung „EisZeiten“ hat das Museum ein spannendes Kapitel aufgeschlagen: Klimawandel, Gletscherschmelze, ¬Erderwärmung – Schlagworte wie diese umschreiben Szenarien, die das Leben auf der Erde in der Menschheitsgeschichte mehrfach dramatisch verändert haben. Spürbar werden diese Veränderungen zuerst in den empfindlichsten Ökosystemen. Heute sind dies vor allem die arktischen Regionen, doch standen die Menschen in Nordeuropa am Ende der letzten Eiszeit vor vergleichbaren Herausforderungen. Das Archäologische Museum Hamburg und das Museum für Völkerkunde Hamburg beleuchten in der gemeinsamen Doppelausstellung erstmals die harten Lebensumstände und die faszinierende Kreativität der Menschen am Rande des Eises damals wie heute.

    Das Archäologische Museum Hamburg hält noch bis zum 14. Mai Angebote für alle Alters- und Interessengruppen zum Thema „Eiszeit“ bereit. Spannende Mitmachangebote warten zum Beispiel am Samstag, dem 6. Mai auf die Kleinen: In der Eiszeit-Werkstatt können sie die Ausstellung im Rahmen einer Rallye erkunden und anschließend aus vielen bunten Steinen eine Mammutherde basteln. Am Sonntag, dem 7. Mai lernen die „Sonntagskinder“ wie die Menschen in der Eiszeit lebten und welche Bedeutung das Feuer für sie hatte. Anschließend stellen sie eine steinzeitliche Tonlampe her. Danach werden die verschiedenen Techniken der Feuererzeugung vorgeführt und jeder kann seine Lampe zum Leuchten bringen.
    Am letzten Ausstellungstag bietet das Museum noch einmal ein großes Führungsprogramm: Ab 12 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr findet jeweils ein einstündiger Ausstellungsrundgang für die ganze Familie statt. Eintritt 6 Euro; ermäßigt 4 Euro, bis 17 Jahren frei.
    Schon am 9. Juni geht es im Archäologischen Museum Hamburg mit einem neuen spektakulären Ausstellungsprogramm weiter: Im Rahmen der Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ warten dann Meisterwerke mit Schnabel auf die Besucher.

  • Winsen. Im November dieses Jahres jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Am 11. November 1918 ging ein Krieg in Europa zu Ende, in dem weltweit eine große Anzahl an Ländern verwickelt waren. Er brachte tiefgreifende Veränderungen der Gesellschaften und Staaten in Europa mit sich und legte den Grundstein für nachfolgende Konflikte und für den Aufstieg totalitärer Ideologien. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Johann-Peter-Eckermann-Realschule in Winsen haben dieses Ereignis zum Thema ihrer Facharbeiten gemacht.

    "Gerade in Zeiten der Europaverdrossenheit sollen die erstellten Plakate und Facharbeiten der Schülerinnen und Schüler an die Katastrophen des 20. Jahrhunderts erinnern", so Geschichtslehrer und Initiator der Ausstellung, Andreas Neises. Die Schülerinnen und Schüler nahmen außer den Ursachen und dem Auslöser auch verschiedene Personen, Waffensysteme und Schlachten genauer unter die Lupe. Aber auch Tagebücher, Kinderbücher und Personen wie Käthe Kollwitz rückten für die Zehntklässler für acht Wochen in den Mittelpunkt ihres geschichtlichen Wirkens.

    Das Ergebnis ist derzeit im Kreishaus ausgestellt: 73 einzelne Themenplakate und Schriften können Besucherinnen und Besucher noch bis einschließlich Dienstag, 29. Mai, in der Lobby des Winsener Kreishauses (Gebäude B), Schlossplatz 6, die Exponate der Realschüler ansehen.

    Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis 17 Uhr und freitags von 7.30 Uhr bis 13 Uhr.

  • Buxtehude. Der Maler, Illustrator und Grafikdesigner Maxime Guinard eröffnet am Sonntag, 3. September, um 11 Uhr im Kulturforum am Hafen, Hafenbrücke 1, in Buxtehude eine Ausstellung mit seinen Werken.

    Der Eintritt frei. Die Ausstellung läuft anschließend noch bis zum 15. Oktober 2017.

    Der Maler, Illustrator und Grafikdesigner Maxime Guinard aus Hamburg wurde 1984 als Sohn einer Französin sowie eines Deutschen geboren und ist in Südamerika aufgewachsen. Aus diesen Gründen fühlt er sich seit jeher mit mehreren Kulturen verbunden. Nach seiner Rückkehr nach Europa verbrachte er seine Jugendzeit in Buxtehude und blieb der Stadt durch sein Elternhaus 13 Jahre lang verbunden. Er machte sein Abitur in Marienau in Niedersachsen und studierte Illustrationsdesign an der Bildkunst Akademie Hamburg. Nach dem Studium arbeitete Maxime Guinard zunächst bei der Wochenzeitung „Die Zeit“als Gestalter, bevor er sich 2012 als Maler, Illustrator und Grafikdesigner selbstständig machte.

    Heute lebt und arbeitet er hauptsächlich in Hamburg. Oft zieht es ihn aber auch nach Saurat – ein Dorf in den Pyrenäen, aus dem ein Teil seiner Familie stammt und in dem er ebenfalls eine Heimat gefunden hat. Maxime Guinard schöpft aus einem breit gefächerten Repertoire und großem Ideenreichtum. In seine Arbeiten fließen außer vielfältigen Interessen und Erkenntnissen auch seine verschiedenen kulturellen Perspektiven mit ein.

  • Harburg. Crime Time im "Kulturcafé Komm du" in der Buxtehuder Straße 13 in Harburg: Die Autorenlesung am Donnerstag, 11. Januar, wartet mit "saustarken Geschichten von der dunklen Seite des Alltags" auf. Der Autor Reimer Boy Eilers, Landesvorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller in Hamburg, Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und im Syndikat der deutschsprachigen Kriminalschriftsteller, liest aus seiner aktuellen Kurzgeschichten-Sammlung "Ein starkes Stück".

    Der Autor Reimer Boy Eilers. | Foto: ein
    Der Autor Reimer Boy Eilers. | Foto: ein

    Am Freitag, 12. Januar, kommt die sympathische kleine Popsensation "Das Fräulein Wett und jeder, wie er will und kann" mit einer 20er- Jahre-Swingrevue nach Harburg. Ausgerüstet mit Akkordeon, Klampfe, Bass-Ukulele und Schlagzeug treiben die fünf Musikanten ihren Schabernack, feiern die einschlägigsten Schlager der Goldenen 20er und spielen "jeeeede Menge Swing", der wirklich swingt!

    Fotoausstellung
    Fotoausstellung "ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte". | Foto: ein

    Die neue Ausstellung "ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte" wird am Sonnabend, 13. Januar, ab 15 Uhr mit einer kleinen Autorinnenlesung der Journalistin Susanne Groth eröffnet. Gezeigt werden berührende und emotionale Porträtfotos von Markus Connemann mit Texten und Interviews von Susanne Groth, die einen individuellen Einblick in das Leben obdachloser und sozial schwacher Menschen aus dem CaFée mit Herz in Hamburg-St. Pauli geben.

    Das Duo
    Das Duo "Sound Duor". | Foto: ein

    Am Sonnabend Abend, 13. Januar, steht spanische und irische Musik mit dem Duo "Sound Duor" auf dem Programm. Zofia Zakrzewska (Violine) und Irenäus Praszek (Gitarre) spielen bekannte und weniger bekannte Stücke aus dem weiten Bereich der spanischen Folklore und präsentieren im irischen Teil des Konzerts eigene Kompositionen, die auf traditionellen irischen Weisen wie jigs, reels und hornpipes basieren und diese neu interpretieren.

    Sofern nicht anders angegeben, beginnen die Veranstaltungen jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

    Platzreservierung per Telefon: 0 40/57 22 89 52 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Homepage: http://www.komm-du.de

  • Harburg. Am Sonnabend, 18. November, ab 11.30 Uhr findet eine Sonderführung durch die Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ im Archäologischen Museum in Harburg statt: Prof. Dr. Eckhart Bauer, Gründer der Gruppe interDuck und der Künstler Ommo Wille führen an diesem Tag gemeinsam durch die Schau und bieten einen vergnüglichen Blick auf Kunstwerke der Weltgeschichte, immer mit dem gewissen „Etwas“ und dem berühmten „Schnabelblick“.

    Die Ausstellung mit dem
    Die Ausstellung mit dem " gewissen Etwas". | Foto: ein
    Die Ausstellung im Archäologischen Museum in Harburg widmet sich einer noch völlig unbekannten Kultur, einem gänzlich unentdeckten Enten-Universum, das sich unbemerkt von den Menschen parallel entwickelt hat. Von der Steinzeit bis zur Mondlandung präsentiert die Schau augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte der Entenzivilisation.

    Speziell für die Präsentation in Harburg wurden von der Künstlergruppe interDuck neue ironische und witzige Werke angefertigt. | Foto: ein
    Speziell für die Präsentation in Harburg wurden von der Künstlergruppe interDuck neue ironische und witzige Werke angefertigt. | Foto: ein
    Speziell für die Präsentation in Harburg wurden von der Künstlergruppe interDuck neue ironische und witzige Werke angefertigt. Der Künstler Ommo Wille unternahm dabei zum Beispiel einen Ausflug in die Hamburger Frühgeschichte und beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken des Hamburger Missionars Ansgar sowie dem Wikingerüberfall auf Hamburg von 845. Herausgekommen ist das Werk „Der heilige Ansgar und seine Ente Rimduck“. „Die Bilder müssen erarbeitet werden“, sagt Ommo Wille. Bevor ein Werk umgestaltet werden kann, müsse es studiert, entwickelt und neu erfunden werden, erklärt der Künstler weiter. Perspektiven und Proportionen werden den Entenköpfen entsprechend eingefügt und so Werke mit ganz eigenem Charakter geschaffen. Die interDuck-Künstler arbeiten seit vielen Jahren für die DUCKOMENTA. Inzwischen umfasst der Enten-Kosmos knapp 500 Exponate.

    Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt, Anmeldung unter Telefon 040 428 71 24 97.

    Im Archäologischen Museum Hamburg sind noch bis zum 4. Februar 2018 mehr als 200 Kunst-Klassiker aus allen Epochen, wohlvertraut und doch gänzlich neu, zu sehen.

    Weitere Informationen zur Ausstellung finden Interessierte unter www.duckomenta.com  und www.amh.de .

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