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Auszeichnung

Auszeichnung

  • Harburg. Hohe Auszeichnung für die Technische Universität Harburg (TUHH): Sie belegt im aktuellen Wirtschaftswoche-Ranking mit dem Master-Studiengang „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“ unter rund 60 universitären Studienprogrammen für Wirtschaftsingenieurwesen den sechsten Platz. Die Wirtschaftswoche hatte mehr als 500 Personalverantwortliche von kleinen, mittleren und großen Unternehmen befragt, welche Universitäten und Fachhochschulen die Studierenden am besten für ihre Anforderungen ausbilden.

    Im TUHH-Masterstudiengang „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“ erwerben Studierende sowohl fachliche Kompetenzen in ingenieurswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen als auch Managementkompetenzen wie Teamfähigkeit und Führungskompetenz. Dabei setzt die TU Harburg auf ein neues Konzept: Das Studium baut auf einem ingenieurwissenschaftlichen Bachelorabschluss auf und kombiniert international anerkannte MBA-Inhalte und innovative Lehrmethoden mit bewährten Inhalten des Wirtschaftsingenieurstudiums zu einem speziellen Master-of-Science-Programm.

    Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept für den Masterstudiengang Internationales Wirtschaftsingenieurwesen nicht nur die Studierenden, sondern abermals auch die Personalverantwortlichen in den Unternehmen überzeugt hat“, sagt Professor Thomas Wrona, Dekan des Studiendekanats Managementwissenschaften und Technologie der TU Harburg.

     

  • Nenndorf. Gibt es einen schöneren Abschied in den Ruhestand nach vielen Jahren als Erzieherin und mehr als einem Jahrzehnt Leitungstätigkeit in einer DRK-Kita, als die pädagogische Arbeit zum wiederholten Mal mit einer Auszeichnung zu krönen? Vermutlich nicht! Und so freute sich Angela Großmann-Feill, Kita-Leiterin der DRK-Kita in Nenndorf, als sie zum dritten Mal und nur wenige Tage vor ihrem Ruhestand die Auszeichnung als „Haus der kleinen Forscher“ von Dr. Bodo Stange, Leiter Aus- und Weiterbildung an der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, entgegennahm.

    Zum dritten Mal ausgezeichnet: Angela Groß mann-Feill (links) nimmt dieUrkunde „Haus der kleinen Forscher“ von Dr. Bodo Stange, Leiter Aus- und Weiterbildung der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, entgegen. | Foto: ein
    Zum dritten Mal ausgezeichnet: Angela Groß mann-Feill (links) nimmt dieUrkunde „Haus der kleinen Forscher“ von Dr. Bodo Stange, Leiter Aus- und Weiterbildung der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, entgegen. | Foto: ein
    Dieses Zertifikat, vergeben für jeweils zwei Jahre von der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ( www.haus-der-kleinen-forscher.de  ), erhalten beispielsweise Kindertagesstätten, die den Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit auf das Experimentieren und Forschen legen und damit die Bildung der Kinder im Bereich Naturwissenschaften und Technik fördern. Mindestens zwei Erzieherinnen oder Erzieher müssen mindestens einmal im Jahr an einer Fortbildung des „Haus der kleinen Forscher“ teilnehmen, die hier vom lokalen Partner, der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, organisiert wird. Die daraufhin umgesetzten Projekte werden dokumentiert und eingereicht.

    Zuletzt nahm die DRK-Kita Nenndorf an einem Workshop zum Thema Körperwahrnehmung teil und setzte anlässlich der Auszeichnung einen Körperwahrnehmungsparcours um: Die Kinder konnten sich wiegen und ihr Gewicht mit dem von Kastanien, Sandsäckchen oder Steinen vergleichen, ihre Fingerabdrücke mit der Lupe erforschen, die unterschiedlichen Tonhöhen von mit Wasser befüllten Gläsern hören oder ihre Balance auf schiefen Ebenen erspüren.

    Fortgeführt wird diese wertvolle pädagogische Arbeit der DRK-Kita Nenndorf in Zukunft vom neuen DRK-Kita-Leiter Patrick Backeberg. Auch er wird, zusammen mit dem Team, die natürliche Neugier von Kindern fördern und ihnen im Sinne des Zertifikats ermöglichen, die Welt mit eigenen Augen und den eigenen Händen zu erfahren und zu erforschen.

  • Hittfeld. Die Gemeinde Seevetal hat jetzt in einer Feierstunde vier ehemalige ehrenamtliche Ortsbürgermeister ausgezeichnet. Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen hatte Adolf Wendt (Fleestedt), Norbert Fraederich (Hittfeld), Klaus-Dieter Kirchhoff (Over-Bullenhausen) und Rolf Masloch (Ramelsloh) eingeladen, um sich für ihr persönliches Engagement zu bedanken und mit ihnen gemeinsam ihre Porträts für die Ahnengalerie im Rathaus zu enthüllen.

    Die Bürgermeisterin bezeichnete es als inzwischen guten Brauch, alle scheidenden Ortsbürgermeister und Bürgermeister Seevetals mit einem fotografischen Porträt in der Ahnengalerie zu verewigen. Bürgermeisterin Martina Oertzen bedankte sich in ihrer Ansprache bei den vier Ehrengästen ganz herzlich: „Als Ortsbürgermeister haben Sie sich für Ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl eingesetzt und ihren Heimatort gefördert.“

    Adolf Wendt war über 40 Jahre Ortsbürgermeister für den Ortsbereich Fleestedt, Glüsingen, Beckedorf und seit 2006 auch Metzendorf und gehörte dem Gemeinderat seit 1981 an. Norbert Fraederich war seit 1993 Ortsbürgermeister für den Ortsrat Hittfeld, Helmsdorf, Lindhorst und seit 2006 auch für Emmelndorf und übte dies Ehrenamt somit über 20 Jahre aus. Dem Ortsrat gehörte er seit 1991 an und dem Gemeinderat seit 1996.

    Klaus-Dieter Kirchhoff war bereits seit 1981 im Ortsrat Over, Bullenhausen und Groß-Moor ehrenamtlich tätig und gehörte dem Gremium damit für sieben volle Wahlperioden an. Ab 1996 wurde er stellvertretender Ortsbürgermeister und Mitglied im Gemeinderat. Seit 2006 fungierte er als Ortsbürgermeister dieses Ortsrats.

    Rolf Masloch gehörte dem Ortsrat in Ramelsloh seit 1996 an, später dem neuen Ortsrat Ramelsloh, Ohlendorf und Holtorfsloh. Seit 2011 wirkte er im Gemeinderat mit und seit 2013 war er als Ortsbürgermeister seines Ortsratsbereichs tätig.

    Bürgermeisterin Martina Oertzen würdigte das Ehrenamt als Säule des Gemeinwohls: „Menschen, die sich aktiv einsetzen, die einen Beitrag leisten zum gesellschaftlichen, sozialen und politischen Leben – das ist das, was ein Gemeinwesen stark macht und ihm ein menschliches Gesicht gibt.“

    Interessierte können die Seevetaler Ahnengalerie zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.

  • (Lüneburg) Durch die Auszeichnung mit dem diesjährigen KulturKontakte-Preis hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies jetzt in der Hansestadt Lüneburg vier niedersächsische Unternehmen für ihr besonderes Engagement in der Kulturförderung gewürdigt. „Bisher waren viele der Ansicht, dass Kultur nur dekoratives Beiwerk darstellt und nicht bedeutend für die wirtschaftliche Stärke einer Region sei. Zunehmend ist aber festzustellen, dass eine lebendige Kunst- und Kulturszene bei der Standortwahl von Unternehmen und Fachkräften ein ausschlaggebendes Kriterium sein kann. Sie steigert die Lebensqualität im ländlichen Raum", so Lies in seiner Rede.

    Im Jahr 2016 wurde zum fünften Mal ein weiterer Preis in der Kategorie „Sparkassen sowie öffentlich-rechtliche Unternehmen und Stiftungen" verliehen. Preisträger ist die Sparkasse Harburg-Buxtehude für die Förderung unterschiedlicher Institutionen. Leuchtturmprojekte sind dabei das International Music Festival Buxtehude (IMF), das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Vahrendorf und die Kunststätte Bossard in Jesteburg.

    Aber nicht nur große, sondern auch zahlreiche kleine Kulturprojekte profitieren vom Engagement der Sparkasse. Oftmals können mit geringen dreistelligen Beträgen wunderbare Projekte verwirklich werden: Konzerte, Kunstausstellungen, Theateraufführungen, Lese-Förderungen an Grundschulen oder die Restaurierung eines historischen Elbfischkutters.

    „Ein grundlegendes Element unseres Selbstverständnisses ist das gesellschaftliche Engagement. Wir setzen uns damit für eine steigende Lebensqualität vor Ort ein. Soziale Anliegen, Wissenschaft und Bildung, Umweltschutz, Sport und vor allem Kultur werden von uns gefördert", so Sparkassenvorstand Andreas Sommer, der den Preis entgegennahm. Im letzten Jahr betrug das Volumen für Kulturförderung der Sparkasse Harburg-Buxtehude über 280.000 Euro für rund 90 Projekte.

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