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BSV

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  • Buxtehude. Gleich zu Beginn der Vorbereitung zur Bundesliga-Saison 2018/19 können sich die Buxtehuder Handball-Fans auf einen internationalen Test freuen. Die Handball-Nationalmannschaft Chinas ist zu Gast in Buxtehude und bestreitet im Rahmen eines Trainingslagers ein Testspiel gegen die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV. Die Partie findet am Freitag, 20. Juli, ab 18.30 Uhr in der Halle Süd (Berliner Straße) statt. Die eigentliche Spielstätte des Bundesligisten, die Halle Nord, wird in den Ferien renoviert und steht nicht zur Verfügung.

    Der Bundesliga-Dritte der Vorsaison startet am 9. Juli mit einer Leistungsdiagnostik beim Physio- Partner Lasarzik & Lohmann in die Vorbereitung, das erste Handball-Training findet am 11. Juli
    statt. Bereits zehn Tage nach Trainingsstart kommt es somit gegen die Nationalmannschaft Chinas zum ersten öffentlichen Testspiel.

  • Buxtehude. Freude war in den Reihen der Handball-Frauen des Buxtehuder SV nach dem 27:20-Auswärtssieg in Leverkusen nicht zu spüren. Zu groß war die Betroffenheit über die Verletzung von Rückraumspielerin Yara Nijboer. Bei einem Kempa-Versuch gut eine Minute vor Spielende hatte sich die Niederländerin das Knie verdreht und musste vom Spielfeld getragen werden. „Wir befürchten das Schlimmste“, sagte BSV- Trainer Dirk Leun. Und er sollte recht behalten: Yara Nijboer fällt jetzt mindestens ein halbes Jahr aus.

    Dabei hätte der Buxtehuder SV allen Grund zur Freude gehabt. Der Pokalsieger ist mit vier Siegen in die Bundesliga gestartet und hat sich im DHB-Pokal locker in die nächste Runde gespielt. Und am kommenden Sonnabend, 14. Oktober, öffnet sich in der Halle Nord der Vorhang der internationalen Bühne – und das nach einem Jahr Abstinenz bereits zum 16. Mal. „Handball-Festtage für Buxtehude“ bezeichnet BSV-Manager Peter Prior die Europapokal-Spiele gern einmal.

    Im Hinspiel der zweiten Runde des EHF-Cup empfängt der BSV den ungarischen Vertreter Vaci NKSE, Anwurf ist um 16 Uhr. BSV-Trainer Dirk Leun hat großen Respekt vor dem Gegner und erwartet ein umkämpftes Duell auf Augenhöhe: „Vaci hat eine körperlich robuste und individuell sehr stark besetzte Mannschaft. Die Chancen auf ein Weiterkommen sehe ich bei 50:50, nach dem Ausfall von Yara vielleicht sogar ein wenig mehr bei den Ungarn.

    Umso mehr gilt es jetzt die vorhandenen Kräfte zu bündeln, um auch im Europapokal an die Erfolge in Bundesliga und Pokal anknüpfen zu können. Dirk Leun vertraut seiner Mannschaft und setzt zugleich auf den Faktor „Hölle Nord“: „Wir müssen als Mannschaft noch enger zusammenrücken und hoffen natürlich auch auf unsere Fans. Gemeinsam haben wir schon so manche Schlacht in der Halle Nord geschlagen und gewonnen.“ Denn Leun geht davon aus, dass am Ende die Mannschaft weiterkommt, die das bessere Heimspiel abliefert.

    Das bis dato letzte BSV-Duell gegen eine ungarische Mannschaft, das Achtelfinale des EHF-Cup 2014 gegen Erd Handball, ist ein guter Beleg für diese besonderen Tage in der Halle Nord. Nach einer desaströsen Leistung und einer deftigen Hinspiel-Niederlage in Erd (23:32) sahen die Fans am
    8. Februar 2014 in der Halle Nord die Wiederauferstehung ihrer Mannschaft. Der BSV holte den Neun-Tore-Rückstand auf, gewann das Rückspiel mit 31:22 und kam wegen der mehr erzielten Auswärtstore doch noch weiter.

    Tickets & Livestream: Gut 100 Sitzplatzkarten sind noch im Vorverkauf für das Europapokal-Spiel, erhältlich im BSV- Shop (Viverstraße) sowie online unter www.ticketmaster.de . Die Tageskasse öffnet morgen um 14 Uhr. Insgesamt fasst die Halle Nord auch im Europapokal 1300 Zuschauer, Mannschaft und Verantwortliche des BSV hoffen auf eine erstmals in dieser Saison „volle Hütte“. Da die Europapokal-Spiele nicht als Internet-Livestream übertragen werden, ist der Besuch in der Halle Nord auch die einzige Möglichkeit, das Spiel zu erleben.

  • Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV bleiben auch im fünften Ligaspiel ungeschlagen. Gegen FRISCH AUF Göppingen setzte sich der deutsche Pokalsieger in einem Kampfspiel mit 25:21 in der Halle Nord durch. Beide Mannschaften wechselten sich dabei mit guten und schlechten Phasen ab. Dies wurde vor allem in der zweiten Halbzeit zwischen der 43. und der 53. Minute deutlich, als vor 1.089 Zuschauern in der Halle Nord nur ein einziger Treffer fiel. Beste Torschützin der Partie war einmal mehr Lone Fischer mit acht Treffern, die sie alle in der ersten Hälfte erzielte.

    Das Team von Trainer Dirk Leun startete mit Torfrau Julia Gronemann in die Partie. Die BSV-Torhüterin war am Wochenende gegen Váci NKSE mit einer überragenden Leistung Garantin für den Erfolg. Doch zunächst war es Gästetorhüterin Kristy Zimmermann, die glänzte. Die Angriffsversuche der Gastgeberinnen verpufften zunächst förmlich, so dass Göppingen früh mit 2:0 in Führung ging (3. Minute). Der BSV war anschließend aber hellwach und erzielte nach Treffern von Isabell Kaiser und Lone Fischer den Ausgleich binnen 60 Sekunden.

    In der Anfangsphase musste der BSV früh einen Schreckmoment verkraften: Rechtsaußen Maike Schirmer sprintete mit schief wegstehenden kleinen Finger zur Bank, konnte aber später mit getapten Fingern zurück ins Spiel. Kurz zuvor wuchtete Emily Bölk mit einen Wurf aus dem Rückraum den Ball zum 3:4 in die Maschen (10. Minute). Dennoch lief bei den Gastgeberinnen noch wenig zusammen. Dirk Leun nahm in der 13. Minute ein Time-Out, beim Spielstand von 3:6 konnte der BSV-Coach nicht zufrieden sein. Wie in den vergangenen Spielen schien Leun die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der BSV drehte das Spiel binnen weniger Minuten. Ein 5-0-Lauf mit fünf Treffern von Lone Fischer sorgte für die 8:6-Führung nach exakt 17 gespielten Minuten.

    Nachdem der BSV erstmals mit drei Treffern führte (11:8, 20. Minute) kämpfte sich FRISCH AUF wieder ins Spiel – der Ausgleich durch die Petra Adamkova zum 11:11 in der 25. Minute war die logische Konsequenz. Allerdings legte auch der BSV nochmal nach. Lisa Prior traf per Siebenmeter zum 14:12-Pausenstand. Göppingen hatte nochmal die Chance zu verkürzen, doch die Uhr machte den Gästen einen Strich durch die Rechnung.

    Es blieb dann auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein enges Spiel. Die Niedersächsinnen hielten die Zwei-Tore-Führung konstant und wenig später sorgten Lynn Knippenborg und Friederike Gubernatis nach Paraden von Peveling erstmals für eine Vier-Tore-Führung des BSV (19:15, 40. Minute). Eine niederländische Co-Produktion, Knippenborg auf Michelle Goos, sorgte gar nur Minuten später für die erste Fünf-Tore.Führung. Dirk Leun an der Seitenlinie ballte zum Jubel die Faust.

    Was die Fans in der Halle Nord nicht ahnten: Es sollte der letzte BSV-Treffer für längere Zeit sein. Mehr als zwölf Minuten erzielte der Pokalsieger keinen Treffer mehr, aber auch Göppingen konnte in dieser Phase nicht herankommen, lediglich ein 7-Meter von Hrbkovà gelang den Göppingerinnen in dieser Zeit. Entscheidenden Anteil daran hatte Antje Peveling, die einen Siebenmeter sowie einen Tempo-Gegenstoß entschärfen konnte.

    Auch Göppingen sollte nicht ohne Schockmoment durch die Partie kommen: Torfrau Zimmermann blieb nach einer Parade gegen Lynn Knippenborg verletzt liegen, schien sich am Handgelenk verletzt zu haben. Edit Lengyel hütete in der Schlussphase das Göppinger Tor und in besagter Schlussphase musste der BSV noch einmal zittern

    Die Minuten ohne BSV-Tor häuften sich und Göppingen kam wieder auf zwei Tore heran – 22:20 mit noch fünf Minuten auf der Uhr. Dann erlöste Friederike Gubernatis die Halle Nord nach mehr als 12 torlosen Minuten und stellte den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Gubernatis setzte zudem den Schlusspunkt der Partie zum 25:21. Der BSV steht damit in der Liga bei 10:0 Punkten und ist im siebten Pflichtspiel in Serie erfolgreich.

    Glückwunsch an Buxtehude zum Sieg. Ich bin sehr zufrieden mit der kämpferischen Leistung meines Teams, es war ein spannendes Spiel“, sagte Gäste-Trainer Alexandar Knezevic bei der Pressekonferenz. Dirk Leun schlug in dieselbe Kerbe. „Ich bin auch sehr zufrieden mit kämpferischen Leistung meines Team. Es ist immer leichter, wenn man gut spielt“, so Leun zur Leistung seines Teams.

    Für Göppingen geht es als nächstes zu Hause in der HBF gegen den noch sieglosen HC Rödertal. Im Pokal müssen die Göppingerinnen nach Bad Wildungen. Der BSV hingegen muss am Wochenende nach Ungarn zum Europapokal-Rückspiel nach Vác – im Hinspiel setzte sich der BSV mit 33:26 durch. Das nächste Heimspiel für die Buxtehuderinnen ist am Sonnabend, 4. November, in der Neuauflage des Pokalfinals gegen die TusSies aus Metzingen.

    BSV: Peveling, Gronemann, Borutta, Meier, Fischer, (8 (2/3)) Haurum, Gubernatis (4), Knippenborg (3), Schirmer, Bölk (4), Goos (1), Kaiser (1), P. Prior, L. Prior (4 (3/3))

  • Buxtehude. Die Bundesliga-Handballfrauen des Buxtehuder SV haben ihre Niederlagen-Serie mit einem Schützenfest beendet! Gegen den TV Nellingen setzte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Leun mit 44:32 in der Halle Nord durch. Nachdem der BSV sowohl gegen den Thüringer HC als auch gegen die SG BBM Bietigheim nicht nur sieglos blieb, sondern auch nicht über 21 Treffer hinausgekommen ist, platzte der Knoten gegen die Schwaben. Auf beiden Seiten verbuchten gleich drei Spielerinnen sieben Treffer: Maike Schirmer, Lone Fischer und Lisa Prior auf Seiten des BSV sowie Louisa Wolf, Annika Blanke und Roxana-Alina Ioneac für den TVN.

    Der Beginn der Partie hat nicht unbedingt auf das folgende Torfestival hingewiesen. Beide Mannschaften zeigten viele Unkonzentriertheiten im Abschluss, aber besonders Pässe gingen ohne Abnehmer ins Aus. Vivien Jäger eröffnete den Torreigen für die Gäste, Jessica Oldenburg glich wenig später in der dritten Minute wieder aus. In der siebten Minute standen immer noch erst der vier Treffer auf der Anzeigen – der Spielstand 2:2.

    Die Deckung stand auf beiden Seiten in der Anfangsphase gut, aber nach vorn taten sich beide Mannschaften schwer. Dann erzielte Friederike Gubernatis in der 9. Minute die erste BSV-Führung und die Tore fielen fast wie am Fließband. Zwei toll ausgespielte Tempogegenstöße brachten den BSV erstmals mit zwei Toren in Front (7:5; 14. Minute). Der BSV verteilte seine Tore gut, die ersten sieben Treffer wurden von sechs verschiedenen Spielerinnen erzielt.

    Die Zwei-Tore-Führung sollte bis in die 20. Minute Bestand haben (12:10), dann zog der BSV schlagartig davon. Immer wenn die Gastgeberinnen das Spiel schnell machten, kam Nellingen nicht mehr hinterher. Gute Kombination auf Emily Bölk, Gegenstoß abgeschlossen von Schirmer, 7-Meter von Fischer, Rückraumbombe von Bölk. Es klappte fast alles und plötzlich hatte der BSV ein Sieben-Tore-Polster (19:12; 26. Minute). In dieser Phase zog der BSV gnadenlos davon.

    Fischers Tor per Kempa-Trick zum 22:14 (29. Minute) sorgte dafür, dass der BSV mit 22 Treffern vor der HZ erfolgreicher war, als in 60 Minuten in den beiden Spielen zuvor. Ioneac verkürzte nochmal für die Gäste, mit 22:15 ging es in die Kabine. Der torreiche 42:30-Endstand aus dem Heimspiel der vergangenen Saison schien gar nicht so unwahrscheinlich.

    Nahezu unverändert torreich ging es dann auch nach der Pause weiter. Beide Mannschaften kamen gut in die zweite Halbzeit. Zwei Tore von Schirmer sorgten nach 36 Minuten für ein 26:17 und erstmals eine Neun-Tore-Führung. Nach der Ladehemmung des BSV zum Jahresende fast undenkbar, klappten auch die Tricks: Bölk mit einem Pass hinter dem Rücken zu Fischer, die ihren 6. Treffer erzielte. Obwohl Nellingen sich teuer verkaufte, hatten die Buxtehuderinnen das Spiel jetzt im Griff und setzten sich Treffer für Treffer ab. Sekunden vor der 40. Minute erzielte der BSV durch einen Treffer von Prior das 30. Tor (30:18).

    Eine kleine Schwächephase der Gastgeberinnen folgte anschließend. Der BSV begann wieder seine Chancen zu verwerfen und der TVN kam wieder etwas heran, die Niedersachen ließen Konsequenz vermissen. Das Wort Torflaute mochte man ja beinahe nicht nennen, aber es dauerte fast 5 Minuten, ehe Prior das 31:21 erzielte (45. Minute).

    Der Vorsprung pendelte sich jetzt bei konstant 10-11 Treffern ein. Michelle Goos erzielte nach 48 Minuten das 35:23 – damit hatten alle bis dato eingesetzten BSV-Spielerinnen getroffen! Nur 60 Sekunden später versenkte sogar Torfrau Julia Gronemann einen Ball im Netz. Auch BSV-Talent Lisa Borutta bekam zum Ende der Partie noch etwas Einsatzzeit und erzielte in der 56. Minute ihr erstes Bundesliga-Tor zum 39:28!

    Der sechste Treffer von Kreisläuferin Isabell Kaiser knackte dann wenig später die 40-Tore-Marke des Spiels, von den Offensivproblemen der letzten beiden Spiele beim BSV seit Minute zehn nichts zu sehen. Wieder war es Kaiser, die das 42:30 erzielte. Der hohe Spielstand aus dem Spiel der Vorsaison war erreicht - und immer noch zwei Minuten auf der Uhr. Am Ende übertraf die Partie sogar das Torfestival der vergangenen Saison. Knippenborg markierte den 44:32 -Endstand.

    BSV: Peveling, Rühter, Gronemann (1), Borutta (1), Meier (1), Fischer (7 (2/2)), Haurum (1), Gubernatis (3), Knippenborg (3), Schirmer (7), Oldenburg (2), Bölk (4), Goos (1), Kaiser (6), L. Prior (7 (6/7).

     

  • Buxtehude. Diese Partie ist das absolute Top-Spiel der nächsten Runde des DHB-Pokals: Im Achtelfinale kommt es zur Neuauflage des Endspiels zwischen dem amtierenden Frauenhandball-Pokalsieger Buxtehuder SV und dem Finalisten TuS Metzingen. Der Pokal-Kracher steigt am Sonnabend, 4. November, ab 19.30 Uhr in der Buxtehuder Halle Nord.

    „Das ist so ziemlich das schwerste Los, was wir hätten kriegen können“, sagte BSV-Trainer Dirk Leun nach der Ziehung. Zumindest habe man Heimrecht und die Fans könnten sich auf einen weiteren Höhepunkt im November in der Halle Nord freuen. Am letzten Mai-Wochenende hatte sich der Buxtehuder SV durch einen 24:23-Erfolg über Metzingen beim OLYMP Final4 in Bietigheim den zweiten Pokaltitel der Vereinsgeschichte geholt.

    Vorverkauf startet bereits am Sonnabend: Der Buxtehuder SV startet den Vorverkauf für das Pokal-Achtelfinale bereits am kommenden Sonnabend in der Halle Nord. Beim Europapokal-Heimspiel können Dauerkarten-Inhaber ihre Tickets bestellen oder kaufen, aber auch freie Plätze werden schon zum Verkauf angeboten. Das Vorkaufsrecht der Dauerkarten-Inhaber auf ihre Plätze gilt bis zum 20. Oktober. Die Ticket- Preise für den Pokal-Kracher sind die gleichen wie in der Bundesliga.

    Yara Nijboer erleidet Kreuzband- und Meniskusriss Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Yara Nijboer, Rückraumspielerin des
    Buxtehuder SV, hat sich am Mittwochabend im Auswärtsspiel bei Bayer 04 Leverkusen einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie zugezogen. Bei einem Kempa-Versuch in der Schlussminute wurde die Niederländerin in der Luft leicht gestört und verdrehte sich beim Aufkommen das Knie. Die niederschmetternde Diagnose gab Mannschaftsarzt Dr. Wolfram Körner nach einer MRT-Untersuchung im Buxtehuder Elbe-Klinikum am Donnerstagvormittag. Wann die Operation erfolgen soll, wird in den nächsten Tagen geklärt. Die 25-jährige Linkshänderin fällt
    somit erneut für mindestens sechs Monate aus. Für Yara Nijboer ist es insgesamt der dritte Kreuzbandriss und der zweite im rechten Knie. Zuletzt hatte sie sich in der Vorbereitung auf die Saison 2016/17 das Kreuzband im linken Knie gerissen und erst beim OLYMP Final4 im Mai 2017 ihr Comeback gegeben.

  • Buxtehude. Der Buxtehuder SV lud gestern zu seiner Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in die Wilhelmsburger edel-optics.de Arena ein. Dort wo normalerweise die Towers ihre Heimspiele austragen, wird am Sonntag, 3. September, um 16 Uhr der HBF-Supercup zwischen dem Handballfrauen-Pokalsieger Buxtehuder SV und dem deutschen Meister, die SG BBM Bietigheim gespielt. Von BSV-Seiten standen bei der Pressekonferenz Trainer Dirk Leun und Nationalspielerin Emily Bölk den rund 15 Journalisten Rede und Antwort.

    Dirk Leun sieht seine Mannschaft nach der Saisonvorbereitung mit vielen Testspielen „nahe an der Grenzen des Optimalen“, von den Verletzten zumindest abgesehen. Der Ausfall beider Spielmacherinnen mit Lisa Prior und Lynn Knippenborg sowie die Verletzung von Michelle Goos zwang Leun in der Vorbereitung, taktisch und personell umzustellen. So kamen zum einen viele junge Spielerinnen zum Einsatz, zum anderen musste der BSV-Coach die Spielmacher-Position neu besetzen. Eine Rolle, die vorwiegend Emily Bölk zu fiel.

    Das Vertrauen gefällt der Nationalspielerin sehr. „Ich bin nicht mehr neu hier und langsam raus aus der Kükenrolle. Ich möchte die Mannschaft führen, daher habe ich die Rolle gern angenommen“, so Bölk. Den Supercup bezeichnet sie als „Ernstfall“ und hofft mit einem spannenden Spiele im Jahr der Heim-WM „gute Werbung für den Frauenhandball“ zu machen. Auch Leun nimmt den HBF-Supercup nicht auf die leichte Schulter und sagt: „Wir nehmen dieses Spiel absolut ernst, es geht um einen Titel!

    Abschließend ging der BSV-Trainer noch auf die kommende Bundesliga-Saison ein. Ziel sei es vor allem, die Distanz zu den vorderen drei Mannschaften zu verringern sowie spielerisch ein höheres Tempo und ein effektiveres Zweikampf-Niveau zu erreichen. Da die Konkurrenz stark nachgerüstet hat, erwartet Dirk Leun in der neuen Saison „einen harten Kampf, mit vielen ganz engen Spielen“.

    Im Anschluss an die Pressekonferenz traf Emily Bölk auf Towers-Basketballer Enosch Wolf. „Ich bin ein Zwerg“, musste Bölk, neben Antje Peveling mit 184 Zentimeter die größte im BSV-Kader, beim Blick auf den über 30 Zentimeter größeren Centerspieler feststellen. Mit ein paar gemeinsamen Würfen auf den Korb sowie Posen für die Kamera machten die beiden zusammen Werbung für das „Spitzensport-Wochenende“ in Wilhelmsburg.

    Karten für den HBF-Supercup in Wilhelmsburg sind online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in Buxtehude und in sämtlichen Ticketmaster-Verkaufsstellen erhältlich. Tickets wird es zudem an der Tageskasse geben, gegen Vorlage der Towers-Eintrittskarte vom Vortag erhalten Sportfans dort drei Euro Rabatt.

  • Buxtehude. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) ist auf der Suche nach der Nordmannschaft des Jahres - und der Buxtehuder SV ist nominiert! Der DHB-Pokalsieger ist eines von 14 zur Wahl stehenden Teams, unter anderem zusammen mit dem Volleyball-Duo Ludwig und Walkenhorst, die bereits vom Hamburger Abendblatt als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet wurden. Der BSV hat seine vergangene Saison, nach einem starken vierten Platz in der Liga, mit dem sensationellen Pokalerfolg gekrönt. Auch in der aktuellen Saison gehören die Buxtehuderinnen wieder zum Spitzenquartett in der HBF.

    Unter http://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Wahl-Nordmannschaft-des-Jahres,voting1094.html geht´s zur Abstimmung zur Nordmannschaft des Jahres.

    Auch bei der Suche nach den Nordsportlern des Jahres ist der Buxtehuder SV vertreten. Nationalspielerin Emily Bölk ist als beste Nordsportlerin vom NDR nominiert. "Ich freue mich sehr, dass wir als Team nominiert sind und hoffe, dass wir mit unserem überraschenden Pokalsieg dieses Jahr ein paar Stimmen für uns gewinnen können. Für mich persönlich ist es auch etwas sehr besonderes, und es freut mich natürlich. dass meine Leistung gewürdigt wird", freut sich die nominierte Bölk, die in der vergangenen Saison 128 Treffer erzielte und auch in dieser Saison schon wieder bei 28 Toren steht. "Ich bin gespannt, wie die Wahl neben den anderen tollen Sportlern ausfallen wird, aber ich denke wir haben super Fans, die uns unterstützen und voten werden", setzt "Emmy" auf die tatkräftige Unterstützung der BSV-Fans.

    Zur Wahl der Nordsportler des Jahres geht´s unter http://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Wahl-Nordsportler-des-Jahres,voting1092.html .

  • Buxtehude. Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV kann eine erste wichtige Personalentscheidung vermelden. Der Pokalsieger von 2017 hat den Vertrag mit seiner Rückraumspielerin Jessica Oldenburg (26) um zwei Jahre bis 2020 verlängert. BSV-Manager Peter Prior: „Jessica ist ein ganz wichtiger Baustein für unser Team der nächsten Jahre. Sie hat bei uns bei tolle Entwicklung genommen - vom einstigen Talent aus Wismar hin zu einer gestandenen Spielerpersönlichkeit mit Führungsanspruch in Buxtehude.“

    Die 1,82 Meter große Rückraumspielerin steht seit 2009 bei den Norddeutschen unter Vertrag und geht im Sommer in ihre 10. BSV-Saison. Damit ist sie nach Lone Fischer (seit 2008) die dienstälteste Akteurin im Kader des Bundesligisten. Mit aktuell 602 Toren in 190 Bundesliga-Spielen – das 600. Tor erzielte sie am 30. Dezember 2017 im Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim – ist die 26-Jährige in die Top 10 der ewigen BSV-Torschützinnen eingetreten. Angeführt wird die ewige BSV-Torschützenliste von Steffi Melbeck (1033 Tore in 271 Spielen).

    Gemeinsam mit Lone Fischer war Jessica Oldenburg als einzige Spielerin an allen drei Titelgewinnen in der jüngeren BSV-Geschichte beteiligt: 2010 holte sie als damals 19-Jährige den EHF Challenge-Cup sowie 2015 und 2017 den DHB-Pokal. Außerdem wurde sie mit dem Buxtehuder SV in den Jahren 2011 und 2012 zweimal deutscher Vizemeister und spielte in der Champions-League. Aber nicht nur handballerisch, auch beruflich und privat hat Jessica Oldenburg in Buxtehude ihr Glück gefunden. Außer dem Handball arbeitet sie als Assistentin im Projektmanagement beim Luftfahrtunternehmen Airbus. Seit einem Jahr lebt „Jessi“ mit ihrem Freund Philip Inacio, Fußballer beim Buxtehuder SV, zusammen in Buxtehude.

    Laufende Verträge beim Buxtehuder SV haben die Nationalspielerinnen Friederike Gubernatis und Lone Fischer sowie Kreisläuferin Christina Haurum (alle bis 2019). BSV-Manager Peter Prior geht davon aus, in den nächsten Wochen weitere Personalentscheidungen im Hinblick auf den Kader für die Saison 2018/19 vermelden zu können.

  • Buxtehude/Kienbaum. Am gestrigen Montag ist die weibliche U18-Auswahl des Deutschen Handball-Bunds (DHB) mit dem Buxtehuder Talent Aimée von Pereira in den letzten Lehrgang des Jahres gestartet. Dabei wird die Mannschaft von Trainer Maik Nowak die ersten beiden Tage in Kienbaum verbringen, ehe Pereira und ihre Teamkameradinnen nach Berlin reisen. Den Höhepunkt des Lehrgangs bildet ein Trio an Testspielen gegen Frankreich. Zuletzt traf das DHB-Team im Europameisterschafts-Halbfinale auf die Franzosen und setzte sich mit 27:21 durch. Sportdeutschland.TV überträgt zwei der drei Spiele am Donnerstag (12 Uhr) und Samstag (17.15 Uhr) live.

    Außer der Analyse und Auswertung der EM werden wir uns auch ein Bild vom aktuellen sportlichen Zustand der Spielerinnen machen und an deren Weiterentwicklung unter anderem im individuellen technisch-taktischen Bereich arbeiten“, erläutert Nowak das Programm für den aktuellen Lehrgang. Und Aimée von Pereira ist nicht als einzige BSV-Juniorin für den DHB im Einsatz. Nele Nickel wurde in den Kader der U16-Auswahl (Jahrgang 2002/2003) berufen, die vom 23. bis zum 25. November im spanischen Cantabria weilt. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Frank Hamann beim Vier-Länder-Turnier auf Frankreich, Spanien und Polen. Für Nele Nickel, deren Mannschaftskolleginnen Antonia Pieszkalla und Luisa Hinrichs in die Reserve berufen wurden, ist es der erste Auftritt in der U16-Nationalmannschaft.

    Wie auch in den beiden vorherigen Lehrgängen liege laut Hamann der Fokus weiterhin auf der individuellen Weiterentwicklung der Spielerinnen. Im Hinblick auf das Turnier in Cantabria werden aber auch „erste weiterführende taktische Aspekte“ in die Trainingseinheiten einbezogen. „Für die Entwicklung der Spielerinnen sind diese Spiele sehr wichtig. Es wird interessant zu sehen sein, wie sie mit der Wettkampfsituation gegen starke Gegner umgehen“, so der DHB-Coach.

  • Buxtehude. Die Stadtwerke Buxtehude beglückwünschen die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV zum DHB-Pokalsieg und dem sensationellen 4. Platz in der abgelaufenen Saison 2016/17. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass die Mannschaft um Torfrau und Mannschaftskapitänin Antje Lenz in dieser starken Liga 15 Mal als Sieger vom Spielfeld geht? Am letzten Spieltag hatte sich der BSV mit seinem 15. Saisonsieg von seinen Fans im Heimspiel gegen Bad Wildungen erfolgreich verabschiedet und krönte die Saison zuletzt mit dem DHB-Pokalsieg 2017.

    Dabei dürften ganz besonders die BSV-Fans Grund zur Freude gehabt haben, die vor oder während der Saison den neuen BSV-Strom Tarif abgeschlossen haben. Denn als BSV-Strom-Kunde hatte man nicht nur die Chance, zu den Bundesliga-Heimspielen des BSV zwei von jeweils vier VIP-Karten zu gewinnen, man profitiert auch von jedem Sieg der BSV-Handballerinnen in der abgelaufenen Saison. Denn die Stadtwerke Buxtehude schenken jedem BSV-Strom-Kunden je Sieg in der Liga 1 kWh Strom, also 15 kWh erhält jeder BSV Strom Kunde geschenkt.

    Vom BSV-Strom profitieren nicht nur die Kunden, auch der Jugendsport im Buxtehuder SV wird gefördert. Zwischen den Stadtwerken und dem BSV ist vereinbart, dass bei jedem Ligaerfolg des BSV die Stadtwerke Buxtehude einen Euro je BSV-Stromkunde in die Jugendförderung des BSV investieren. So kamen für die abgelaufene Saison bei 15 Siegen insgesamt stolze 1.860 Euro für die BSV-Jugend zusammen. Die Summe wurde von den Stadtwerken Buxtehude um eine „Pokalsieger-Prämie“ auf 2.000 Euro aufgerundet, die direkt in die Nachwuchsförderung des BSV fließen. Der Erlös geht zu gleichen Teilen in die Förderung des Handball-Nachwuchses sowie an den Gesamtverein, der die Spende für die Anschaffung eines dringend benötigten mobilen Kindertanzbodens verwendet.

    Zum Abschluss der Saison werden außerdem unter den BSV-Stromkunden ein Handball sowie ein Trikot mit Unterschriften der BSV-Frauen verlost. Die Übergabe erfolgt beim ersten Heimspiel der kommenden Saison. Die schon lange bestehende erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem Buxtehuder SV und den Stadtwerken Buxtehude hat mit dem BSV-Stromprodukt eine neue Dimension erreicht und soll zur neuen Saison nicht nur weiter bestehen bleiben, sondern auch auf Erdgastarife ausgeweitet werden.

  • Buxtehude. Die DHB-Mädels haben bei der U17-Europameisterschaft in Serbien Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal nach 2001 hat eine weibliche Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bunds wieder eine EM-Medaille sicher. Am Freitagabend setzte sich das U17-Team von Maik Nowak und Zuzana Porvaznikova im Halbfinale von Michalovce souverän mit 27:21 (13:10) gegen Frankreich durch und kämpft am Sonntag um Gold gegen Norwegen. Anwurf ist um 17.30 Uhr, der Livestream ist unter www.dhb.de/u17live  zu sehen.

    Großen Anteil am Finaleinzug hatte Rückraumspielerin Aimée von Pereira vom Buxtehuder SV. Die 17-Jährige erzielte sechs Treffer und erhöhte ihr EM-Torkonto auf nun 38 Treffer. Von Pereira war erst in der vergangenen Spielzeit vom MTV Herzhorn zum BSV gewechselt und gewann auf Anhieb als jüngste Spielerin im Kader die deutsche A-Jugendmeisterschaft. Auch im DM-Finale war sie schon mit elf Treffern erfolgreichste Werferin und maßgeblich am Titelgewinn beteiligt.

    Alle Zahnräder haben heute ineinander gegriffen, das war ein Zusammenspiel von Mannschaftsleistung und Charakter“, lobte Nowak. Porvaznikova lobte vor allem die „vorbildliche Deckung und die Emotionalität“, und meinte: „Gratulation ans Team, das weiter ungeschlagen ist - und danke an alle Zu Hause, die uns die Daumen gedrückt haben und uns gratuliert haben. Wir haben diese Energie und Kraft gespürt und wollen am Sonntag alles zurückgeben.

    Finalgegner Norwegen hatte das erste Halbfinale mit 26:21 (14:13) gegen Ungarn gewonnen. Weil die Norwegerinnen im bisherigen Turnierverlauf schon zwei Niederlagen kassierten, ist die deutsche U17-Nationalmannschaft vor dem Finaltag die einzige noch ungeschlagene Mannschaft. Außer einem Hauptrunden-Remis gegen Ungarn stehen nach dem Halbfinal-Triumph fünf Siege.

    Nach Bronze im Jahr 1999 (unter anderem mit späteren A-Nationalspielerinnen wie Anja Althaus, Maren Baumbach oder Nadine Krause) und Silber zwei Jahre später wird es definitiv die dritte EM-Medaille der Geschichte für eine weibliche Jugend-Mannschaft aus Deutschland geben.

  • Buxtehude. Die englischen Wochen biegen auf die Zielgerade ein, am morgigen Mittwochabend bestreiten die Buxtehuder Handballfrauen das vierte Spiel in zwölf Tagen - gegen FrischAuf Göppingen. Die bisherige Ausbeute kann sich sehen lassen: In allen drei Wettbewerben waren die BSVerinnen erfolgreich: 27:20 in Leverkusen (Bundesliga), 44:20 in Markranstädt (DHB-Pokal) und 33:26 im EHF-Cup-Hinspiel gegen Váci NKSE aus Ungarn.

    Ehe es am kommenden Wochenende zum Europapokal-Rückspiel nach Ungarn geht, gilt es, die Konzentration morgen Abend wieder auf die Bundesliga zu richten. Um 19.30 Uhr empfängt der Buxtehuder SV in der heimischen Halle Nord das Team des Tabellenneunten FrischAuf Göppingen. Mit einem weiteren Sieg könnte der Pokalsieger sein Punktekonto auf 10:0-Zähler ausbauen. Die FA-Frauen allerdings kommen nach Siegen in Pokal und Bundesliga mit viel Rückenwind in den Norden.

    BSV-Trainer Dirk Leun geht optimistisch an die Aufgabe heran, ohne jedoch den Gegner zu unterschützen. „Göppingen ist für uns immer ein unangenehmer Gegner. Mit Karin Weigelt und Alexandra Sviridenko sind erfahrene Bundesliga-Spielerinnen zu dem eh schon guten Kader dazugekommen. Ich setze aber auf unsere eigene Stärke, wir sind im Moment gut drauf. Die Mannschaft hat klare Ziele vor Augen, ist fokussiert und motiviert und hat einfach Spaß am Spiel.“ Außerdem setze die Mannschaft derzeit vieles von dem um, was man in den vergangenen Wochen im
    Training erarbeitet hat. „Unser Tempospiel ist stabiler geworden und im gruppentaktischen Bereich haben wir Fortschritte gemacht. Das wollen wir auch im nächsten Spiel wieder anbringen.

    Bundesliga zwischen den beiden Spielen im EHF-Cup - ist das ein Problem? „Nein, wir denken und arbeiten derzeit nur von Spiel zu Spiel“, antwortet Leun. Auch das ist ein Erfolgsfaktor. So habe er bewusst noch keine Analyse des Europapokal-Hinspiels gemacht. „Natürlich müssen wir jetzt wieder den Schalter auf Bundesliga umlegen, aber das gelingt uns derzeit gut. Mit Europapokal beschäftigen wir uns wieder ab Donnerstag“, sagt Leun.

    Wohl wissend, dass seine Mannschaft durch die Ausfälle von gleich zwei Rückraumspielerinnen (Jessica Oldenburg und Yara Nijboer) mehr gefordert ist und auf einem schmalen Grat wandert, sieht er in der Mehrfachbelastung keinen Nachteil. „Die Mannschaft ist fit und natürlich passen wir das Training an die hohe Wettkampf-Belastung an.

    Es gelte umso mehr, Spielerinnen wie Paula Prior vom Kooperationspartner HL Buchholz 08-Rosengarten und auch Lisa Borutta aus dem eigenen Juniorenteam weiter in die Mannschaft zu integrieren, um so Entlastung für die anderen zu schaffen. Und natürlich hofft Leun auch wieder auf eine Unterstützung von den Rängen wie am vergangenen Sonnabend im Europapokal: „Die Atmosphäre ging mal wieder unter die Haut und hat die
    Mannschaft beflügelt. Das würde ich mir in diesem wichtigen Spiel am Mittwoch auch wünschen.

  • Buxtehude. Das lange Warten hat ein Ende, die Handball-Bundesliga Frauen (HBF) startet endlich wieder! Am Sonnabend, 9. September, empfängt der deutsche Pokalsieger und Vorjahresvierte Buxtehuder SV den Aufsteiger HC Rödertal in der Halle Nord in Buxtehude zum ersten Spiel der neuen Saison. „Wir werden absolut auf der Hut sein und diesen Gegner nicht unterschätzen. Ich erwarte einen kampfstarken und motivierten Gegner. Gerade auf Grund unser personellen Situation müssen wir daher besonders konzentriert spielen“, mahnt BSV-Trainer Dirk Leun, der den Liganeuling auf gar keinen Fall unterschätzen will. Anwurf in der Halle Nord ist um 16 Uhr. Trotz 750 verkaufter Dauerkarten gibt es sowohl im Vorverkauf ( www.ticketmaster.de ) als auch an der Tageskasse noch ausreichend Sitzplatzkarten.

    Der HC Rödertal hat eine turbulente Saisonvorbereitung hinter sich. Nach Platz drei in der zweiten Liga wären die Rödertalbienen eigentlich gar nicht aufstiegen. Erst die Finanzprobleme des HC Leipzig brachten den Zweitligisten als Nachrücker für die Bundesliga ins Spiel. Die Umstände des Leipziger Lizenz-Entzugs hatten zur Folge, dass die Rödertalbienen erst Mitte Juli überhaupt wussten, in welcher Liga sie diese antreten werden. Somit blieben nur wenige Wochen, um einen bundesligatauglichen Kader zusammenzustellen. Für die nötige Verstärkung sollen zwölf Neuzugänge sorgen, alleine fünf davon kamen aus Leipzig.

    Dirk Leun weiß, was seine Mannschaft zukommt. „Rödertal hat eine gute Mannschaft und eine Menge Spielerinnen, die Erstliga-Erfahrung mitbringen.“ Besonders die ehemaligen Leipzigerinnen bringen eine Menge Qualität mit. „Tamara Bösch, Michelle Urbicht, Joanna Rode und Nele Kurzke haben mit Leipzig schon Bundesliga-Erfahrungen gesammelt und ihre Qualitäten bewiesen. Auch Izabella Nagy ist eine technisch sehr versierte Spielmacherin“, so der BSV-Coach.

    Während der Bundesliga-Auftakt für den HC Rödertal das erste Pflichtspiel der Saison ist, traten die Buxtehuderinnen bereits beim HBF-Supercup gegen die SG BBM Bietigheim an. Bei der 22:30-Niederlage gegen den deutschen Meister habe man „deutlich die aktuellen Grenzen gesehen. Das Spiel haben wir analysiert und jetzt geht der Blick nach vorn - auf das erste Bundesliga-Spiel“, so der BSV-Coach.

    Gegen den Liganeuling plagen den BSV derweil weiterhin personelle Probleme. Wie schon in Großteilen der Vorbereitung muss die Mannschaft auf die beiden Spielmacher Lynn Knippenborg und Lisa Prior sowie die Linksaußen Michelle Goos verzichten. Die Lösung aus der Supercup-Partie wird auch gegen Rödertal wieder zum Tragen kommen: Emily Bölk wird als Spielmacherin fungieren und Alexia Hauf aus dem Juniorenteam wird Lone Fischer auf Linksaußen unterstützen.

    Unabhängig von der personellen Situation geht der Pokalsieger am Sonnabend als Favorit in die Partie, das weiß auch BSV-Trainer Dirk Leun. „Die Favoritenrolle liegt sicherlich bei uns, diese Rolle müssen wir annehmen. Rödertal hat gegen uns nichts zu verlieren und wird befreit aufspielen“, mahnt Leun und gibt zugleich die Marschroute aus: „Wir werden den nötigen Respekt haben, aber die zwei Punkte müssen in eigener Halle an uns gehen!

    Europapokal-Tickets für Dauerkarten-Inhaber

    Am Sonnabend, 14. Oktober (Beginn um 16 Uhr) steigt der Buxtehuder SV mit einem Heimspiel in den europäischen EHF-Cup ein. Das Europapokal-Ticket ist in der Saisonkarte inklusive, Dauerkarten-Inhaber können ihr EC-Ticket am Sonnabend in der Halle Nord abholen. Der freie Verkauf für den Europapokal beginnt am kommenden Montag. Gegner ist entweder der ungarische Vertreter Váci NKSE oder Holon Handball Club aus Israel. Das Rückspiel findet am 21./22. Oktober auswärts statt.

    Einen Tag nach dem ersten Bundesliga-Spiel startet auch die 2. Frauen-Mannschaft des BSV in die neue Saison. Auf das Juniorenteam von Trainerin Heike Axmann wartet am Sonntag bereits der erste Knaller der Saison: Um 15 Uhr kommt es in der Halle Nord zum mit Spannung erwarteten Lokal-Derby gegen den Aufsteiger VfL Stade! In der Mannschaft von Trainerin Trula Diminidis stehen zahlreiche ehemalige BSV-Spielerinnen. Diese Konstellation macht die Partie umso interessanter.

    Der VfL hat schon mal drei Spielzeiten in der 3. Liga verbracht, zwei Jahre lang begegneten sich da beide Vereine in der Staffel Nord: 2010/11 belegte Buxtehude den 3. Platz (36:16 Punkte), während Stade die Saison auf 8. Platz (26:26 Punkte) beendete. Beide Clubs konnten ihre Heimspiele gegeneinander gewinnen - BSV 30:22, Stade 26:21. In der Saison darauf triumphierte Stade zwar in Buxtehude (21:28), verlor aber daheim gegen Buxte (27:28) und stieg am Ende auf Platz 13 (12:40 Punkte) ab, während sich der BSV auf dem 7. Platz (29:23 Punkte) behauptete.

  • Buxtehude. Am vergangenen Samstag, 11.08.18, haben die Handball-Frauen des Buxtehuder SV das Nordderby-Testspiel beim Pokalsieger VfL Oldenburg mit 34:33 (17:17) gewonnen. Das Team von Trainer Dirk Leun verpasste aufgrund zahlreicher technischer Fehler einen höheren Sieg.

    In der Anfangsphase konnte der BSV die von Dirk Leun geforderte Stabilität in der Abwehr umsetzen. Nach 15 Minuten führten die Gäste mit 9:5 gegen den Pokalsieger. "Bis zu dieser Zeit haben wir das ordentlich verteidigt", lobte Leun und monierte die Folgezeit. "Anschließend haben wir zu viele Fehler gemacht und die Kontrolle über das Spiel verloren." Bis zur Pause verspielte Buxtehude seinen Vorsprung und musste sich mit einem 17:17 begnügen.

    "Wir hatten ein schlechtes Rückzugsverhalten und einige Abstimmungsprobleme in der 66:0-Abwehr. "Nach dem Seitenwechsel ging der VfL in Führung. Zwischenzeitlich setzten sich die Gastgeber auf drei Tore ab. Bis drei Minuten vor dem Ende lief der BSV diesem Rückstand hinterher, ehe Cassandra Nanfack mit ihrem einzigen Treffer zum 30:30 ausglich. Die erste BSV-Führung im zweiten Durchgang markierte Christina Haurum 38 Sekunden vor der Sirene wieder in Führung zum 33:32. Den letzten BSV-Treffer erzielte Malene Staal, die gegen ihren Ex-Klub ins leere Tor zum 34:32 traf. "Am Ende haben wir glücklich knapp gewonnen", fasste Leun zusammen.

    Trotz weiterer vergebenen Möglichkeiten im Angriff und insgesamt 33 Gegentoren war Leun mit dem Auftritt seines Teams nicht unzufrieden: "Wir haben in der Deckung phasenweise stabil gestanden und spielerisch waren auch gute Ansätze dabei. Wir haben immer wiederLösungen im Angriff gefunden. Insgesamt benötigen wir mehr Stabilität in unserem Spiel. In den nächsten Wochen gilt es die Zahl an einfachen Fehlern weiter zu reduzieren und die Vorgaben in der Abwehr konsequenter umzusetzen."

    Buxtehuder SV: Peveling, Gronemann, Rühter-Luschnat (2/1), Fischer (5/1), Düvel (2), Haurum (4), Geist, Nanfack (1), Schirmer (5), Oldenburg (5), Lott (5), Kaiser (1), L. Prior (2/2), Staal (2).

  • Buxtehude. Gestern Vormittag wurden in Wien die Paarungen für die 2. Runde im EHF-Pokal ausgelost. Dennoch muss der Buxtehuder SV weiterhin auf seinen Gegner warten. Das Team von Trainer Dirk Leun trifft auf den Sieger der 1. Runde zwischen Viborg HK aus Dänemark oder dem HC Galytchanka Lwiw aus der Ukraine. Am 13. oder 14. Oktober muss der BSV zunächst auswärts antreten. Das Rückspiel findet eine Woche später, am 20. Oktober, 16 Uhr in der Halle Nord in Buxtehude statt.

    Der Viborg HK schloss die vergangene Saison in der Play-Off-Runde auf Rang drei ab. Da die Mannschaft im Grunddurchgang aber lediglich Platz sechs belegte, verpasste sie die Qualifikation für den Europapokal. Dank einer Wildcard darf das Team dennoch im EHF-Pokal starten. Die Liste der Erfolge des Clubs ist lang. Unter anderem warer bereits 14- mal dänischer Meister (zuletzt 2014) und gewanndreimal die Champions League (zuletzt 2010).

    HC Galytchanka Lwiw ist amtierender ukrainischer Serienmeister. 2015 feierte das Team die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte und wiederholte den Triumph seitdem dreimal.
    Gegen wen der Vorjahresdritte der Bundesliga aus Buxtehude konkret spielen wird, steht spätestens am 16. September fest. An diesem Wochenende findet das Rückspiel zwischen Viborg
    und Lwiw statt. Eine Woche zuvor treffen beide Teams im Hinspiel aufeinander.

    Für Dauerkarteninhaber ist das Heimspiel am 20. Oktober inklusive. Weitere Informationen zum EHF-Pokal und zum Ticketvorverkauf werden zeitnah bekanntgegeben.

    Aufgrund des EHF-Pokals wird das Heimspiel des Buxtehuder SV gegen die HSG Blomberg-Lippe am 13. Oktober vorverlegt. Der neue Termin ist Mittwoch, 10. Oktober, Anwurf: 19.30 Uhr. Ebenfalls vorverlegt wird die Auswärtspartie des BSV bei der Neckarsulmer Sport-Union. Der vorgesehene Nachholtermin ist Mittwoch, 17. Oktober.

  • Buxtehude. Zum 51. Mal treffen am Ostersamstag (31. März) die Handball-Frauen des Buxtehuder SV und des VfL Oldenburg zum immer jungen Nord-Derby aufeinander. Um 16 Uhr empfängt der Tabellendritte in der voraussichtlich ausverkauften Halle Nord in Buxtehude den Tabellenzehnten und will mit einem weiteren Heimsieg seine gute Ausgangsposition im Kampf um die Europapokalplätze verteidigen. Insbesondere nach der herben Niederlage im „Jubiläums-Derby“ ist die Motivation zur Revanche im BSV-Lager groß. Die Partie wird als Internet-Livestream unter www.sportdeutschland.tv/hbf  übertragen.

    Wir haben einiges wieder gut zu machen“, sagt Trainer Dirk Leun vor dem Rückspiel am Sonnabend in der Halle Nord. Das Hinspiel in der EWE-Arena im vergangenen November nämlich verlor der BSV mit 31:39, allein 16 Mal netzte Oldenburgs Nationalspielerin Angie Geschke ein. Damit das nicht wieder passiert, erwartet Leun von seiner Mannschaft eine aggressive Abwehrleistung und Motivation bis in die Haarspitzen. Außerdem wurde in der Trainingswoche an variablen Angriffslösungen gearbeitet.

    Wenn sein Team das vorhandene Potential abruft, sieht Leun den BSV durchaus favorisiert. „Eswäre vermessen, von der Favoritenrolle Abstand zu nehmen. Aber egal wie, jedes Spiel ist für unseine Herausforderung und Derbys haben einfach ihre eigenen Gesetze.“ Eine besondere Atmosphäre erhofft sich Leun am Ostersamstag auch von der Halle Nord. „Ich verspreche unseren Fans eine engagierte Mannschaft und hoffe, dass wir gemeinsam die besondere Derby-Stimmung zu unseren
    Gunsten nutzen werden.“ Aus Oldenburg werden rund 30 Fans erwartet.

    Der Buxtehuder SV, aktuell Drittplatzierter hinter den Spitzenteams aus Thüringen und Bietigheim, weiß jedenfalls um die gute Ausgangsposition im Kampf um die Europapokal-Plätze und will diese weiter halten. „Wenn wir auf den Plätzen drei bis fünf bleiben wollen, ist der Sieg ein Muss“, sagt Leun. Zwischen dem BSV, Dritter, und Bayer Leverkusen, Achter, liegen acht Spieltage vor dem Saisonende gerade einmal drei Punkte. Sechs Mannschaften ringen also um die Europapokal-Plätze.

    Personell kann BSV-Trainer Dirk Leun nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die Nationalspielerinnen Lynn Knippenborg, Maike Schirmer und Lea Rühter sind fit von ihren Einsätzen in der EM- und WM-Qualifikation zurückgekehrt. Emily Bölk hat die Woche genutzt, um ihren Fitness-Zustand weiter zu verbessern. Einzig Rechtsaußen Katharina Meier plagen Kniebeschwerden, ihr Einsatz ist offen.

    Der 19. Spieltag am Ostersamstag bringt außer dem Nord-Derby weitere interessante HBF- Duelle mit sich: Im Spitzenspiel empfängt die SG BBM Bietigheim den Thüringer HC (19 Uhr), im Verfolgerduell trifft Borussia Dortmund auf die TuS Metzingen (16.30 Uhr) und im Abstiegskampf spielt die HSG Bensheim/Auerbach gegen den nächsten BSV-Gegner, die Neckarsulmer Sport-Union (17.30 Uhr). Alle Spiele sind auf dem HBF-Kanal unter www.sportdeutschland.tv/hbf  zu sehen.

    Nord-Derby auch im DM-Viertelfinale der weiblichen A-Jugend

    Das Derby zwischen dem Buxtehuder SV und dem VfL Oldenburg gibt es an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Denn auch im Viertelfinale um die deutsche A-
    Jugendmeisterschaft stehen sich beide Nord-Clubs gegenüber. Das Hinspiel findet am Sonntag, 8. April (ab 16Uhr), in Oldenburg statt, das Rückspiel am Sonnabend, 14. April (ab 16 Uhr), in der Halle Nord. Der Gewinner zieht ins Final4 um die deutsche Meisterschaft ein.

  • Buxtehude. Der Buxtehuder SV vermeldet für die kommende Saison die Neuzugänge Nummer vier und fünf. Mit Mieke Düvel (20) und Paula Prior (21) haben die Norddeutschen zwei junge Rückraumspielerinnen aus der zweiten Bundesliga verpflichtet. Mieke Düvel kommt von der HSG Hannover-Badenstedt und hat beim BSV für zwei Jahre bis 2020 unterschrieben, Paula Prior kehrt nach zwei Jahren bei den HL Buchholz 08 Rosengarten zurück zu ihrem Heimatverein und erhält zunächst einen Ein-Jahres-Vertrag bis 2019.

    Am vergangenen Sonntag, 22.04.18, trafen beide noch als Konkurrentinnen aufeinander. Das Zweitliga-Duell in der Nordheide-Halle entschieden die Handball-Luchse mit 31:20 für sich, das direkte Torjägerinnen-Duell hingegen gewann Mieke Düvel mit 4:1 Treffern gegen ihre zukünftige Mitspielerin Paula Prior.

    BSV-Trainer Dirk Leun freut sich auf zwei weitere junge Spielerinnen mit Potential. „Mieke und Paula haben trotz ihres jungen Alters bereits Bundesliga-Erfahrung und sind in ihren Mannschaften zu Führungsspielerinnen gereift. Beide haben das Potential, sich auch in der ersten Bundesliga zu Leistungsträgerinnen zu entwickeln.“

    Bei genauerem Hinsehen stellt man bei Paula Prior und Mieke Düvel durchaus einige Gemeinsamkeiten fest. Beide Spielerinnen sind auf allen Rückraumpositionen variabel einsetzbar. Erste Erfahrungen haben beide auch schon in der ersten Bundesliga gemacht: Mieke Düvel spielte von 2014-2016 mit dem SVG Celle in der ersten Liga, Paula Prior gab 2015 ihr Erstliga-Debüt für den BSV und gehörte bis 2016 zum Erstliga-Kader.

    Auch in der Jugend feierten beide mehrfachen Jugend- und Junioren-Nationalspielerinnen Erfolge. Mieke Düvel gewann mit der HSG Badenstedt 2012 die deutsche B-Jugendmeisterschaft und wurde zwei Jahre später mit der A-Jugend deutscher Vizemeister und gewann 2013 Bronze. Paula Prior musste zwei Jahre länger auf ihren ersten nationalen Titel warten: 2014 gewann sie die deutsche B-Jugendmeisterschaft mit dem Buxtehuder SV sowie mit der Hamburger Auswahl den Länderpokal. 2016 verabschiedete sie sich mit dem deutschen Meistertitel der A-Jugend in den Rosengarten.

    Außer dem Handball macht Mieke Düvel eine Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) und wird diese ab Sommer mit einem Praktikum über sechs Monate in Buxtehude abschließen. Anschließend will sie Pharmazie studieren. Paula Prior schließt ihr Psychologie-Studium demnächst mit dem Bachelor ab und wird sich dann um einen Master-Studienplatz bewerben.

    Mit der Verpflichtung von Mieke Düvel (20) und Paula Prior (21) sowie zuvor schon von Annika Lott (20) unterstreicht der Buxtehuder SV seine Ausrichtung, überwiegend junge deutsche Spielerinnen zu verpflichten und diese zu entwickeln. Die ebenfalls 20-jährige Lea Rühter im Tor komplettiert das Quartett der Youngster. „Ich denke, wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen und haben mit den bisher getätigten Verpflichtungen unsere Personalplanungen zur neuen Saison weitestgehend abgeschlossen“, sagt BSV-Manager Peter Prior, der die Augen allerdings noch immer nach einer jungen Linkshänderin offen hält.

  • Buxtehude. Den Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV ist ein Saisonstart nach Maß gelungen! Dem Auftaktsieg gegen den Aufsteiger HC Rödertal (29:22) in eigener Halle ließ die Mannschaft von Trainer Dirk Leun einen souveränen 33:22-Auswärtssieg bei der HSG Bad Wildungen folgen. „Mit einem Sieg in dieser Höhe hätte ich nicht gerechnet“, lobte der Coach seine Mannschaft nach dem Erfolg bei den Vipers.

    Im zweiten Heimspiel am kommenden Samstag, 23. September (Beginn 16 Uhr) will der Pokalsieger seine Siegesserie ausbauen. Der Gegner Borussia Dortmund Handball ist jedoch ein anderes Kaliber als die bisherigen Gegner. „Dortmund hat sich zu dieser Saison noch einmal gezielt verstärkt. Wir werden eine Top-Leistung abrufen müssen, um gegen diesen BVB zu bestehen. In der Favoritenrolle sind wir jedenfalls nicht“, so Dirk Leun. Nicht weniger als sieben Spielerinnen der Schwarz-Gelben stehen im erweiterten Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, angeführt von National-Torhüterin und Kapitänin Clara Woltering.

    Gegen den BVB-Handball erwartet der Buxtehuder SV den ersten echten Härtetest und die BSV- Fans das erste Top-Spiel der Saison. Anwurf ist um 16 Uhr in der Halle Nord. Außer vielen Lichtblicken wie dem Comeback von Spielmacherin Lynn Knippenborg und dem überzeugenden Auftritt von Lisa Prior auf der Mittelposition sowie dem Torhunger der beiden BSV- Nationalspielerinnen Emily Bölk und Lone Fischer (zusammen 17 Tore) bereitet den BSV- Verantwortlichen vor dem schweren Heimspiel gegen Borussia Dortmund der Ausfall von Rückraumspielerin Jessica Oldenburg Sorgen. Die 26-Jährige hatte sich einen Anriss des Innenbands im rechten Knie zugezogen und fällt für 8-12 Wochen aus.

    Ihr Ausfall wiegt schwer, Jessi ist nicht eins zu eins zu ersetzen. Dennoch werden wir auch hierfür taktisch und personell Alternativen finden“, so Leun. Der Buxtehuder SV will im Heimspiel gegen Dortmund an die starke zweite Halbzeit der Partie in Bad Wildungen anknüpfen. Dirk Leun: „Wir haben eine taktisch gute Abwehrleistung gezeigt, uns gut bewegt und aggressiv verteidigt. Mit 22 Gegentoren in Bad Wildungen können wir zufrieden sein. Auch im Angriff haben wir hinten raus viele gute Lösungen gefunden. Das hat meinen Spielerinnen Selbstvertrauen gegeben.“ Mit der Unterstützung der heimischen Fans, die BSV- Verantwortlichen hoffen bei diesem Top-Spiel auf eine volle Halle Nord, will man den Gästen aus dem Westen Paroli bieten.

    Im Gegensatz zum BSV hat Borussia Dortmund erst eine Partie bestritten. Beim TV Nellingen gewann die Mannschaft von Trainerin Ildiko Barna knapp mit 28:27, das Heimspiel gegen den HC Rödertal musste der BVB wegen eines Wasserschadens in der Sporthalle Wellinghofen kurzfristig verlegen. Nach Platz 6 in der vergangenen Saison hat der BVB noch einmal in Spielerinnen investiert, um die Europapokalplätze anzugreifen. Für den Rückraum wurden Carolin Müller vom VfL Oldenburg und die spanische Linkshänderin Irene Espinola Perez verpflichtet.

    Außerdem ist Nationalspielerin Nadja Masson (geborene Nadgornaja) nach Baby-Pause wieder dabei und avancierte im ersten Spiel gleich zur besten Torschützin (7 Treffer). „Dortmund ist in diesem Jahr auf allen Positionen doppelt gut besetzt. Zusätzlich zum Abwehrbollwerk, das sie in der vergangenen Saison gestellt haben, sind sie jetzt auch vorne top aufgestellt“, analysiert Leun. In der Vorsaison war die Offensive noch das Sorgenkind, mit dem neuen Personal haben die BVB-Verantwortlichen reagiert.

    Tickets für die Partie gibt es online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in der Viverstraße und an der Tageskasse in der Halle Nord (ab 14 Uhr).

  • Buxtehude. Die Saisonvorbereitung der Handballfrauen des Buxtehuder SV geht in die nächste Phase. „Wir wollten den Schwung vom Pokalsieg mit in die Vorbereitung nehmen, das ist uns denke ich sehr gut gelungen. Jetzt wollen wir an der optimalen Form zum Saisonbeginn weiterarbeiten“, gibt Trainer Dirk einen Stimmungscheck Mitte der Vorbereitung. Nach der in allen Belangen erfolgreichen Japanreise und dem Turnier in Wittlich steht der Pokalsieger vor drei weiteren Testspielen am kommenden Wochenende. Den Auftakt bildet das Testspiel am Freitag gegen die HSG Blomberg-Lippe, das allerdings nicht vor Publikum stattfinden wird.

    Anders die Partie gegen den dänsichen Vertreter Randers HK am Samstag. Das Spiel fungiert als „Saison-Eröffnung“ der Buxtehuder und ist für BSV-Fans die einzige Möglichkeit, ihr Team vor dem Bundesliga-Start gegen Rödertal in der Halle Nord zu sehen. „Wir freuen uns natürlich in der Halle Nord zu spielen und uns den Fans zu präsentieren. Gerade für die jungen und neuen Spielerinnen wird das sicherlich etwas Besonderes“, spielt Dirk Leun auf die Youngsters Lisa Borutta und Natalie Axmann sowie die Neuzugänge Christina Haurum und Katharina Meier an. Anwurf der Partie ist um 16 Uhr.

    Am Sonntag treten dann gleich drei BSV-Teams in Eyendorf beim Tag des Handballs an: Das Juniorenteam trifft auf BSV- Kooperationspartner Rosengarten/Buchholz und die A-Jugend sowie die Bundesliga-Mannschaft treffen je auf den VfL Oldenburg. Ob „2. gegen 3. Liga“, „Revanche für das A-Jugend Final4“ oder das Verfolgerduell im Kampf um Platz vier der vergangenen Bundesliga-Saison – alle Partien dort haben ihren eigenen Reiz.

    Für Trainer Dirk Leun stehen in den Testspielen gegen die leistungsstarken Gegner keine Ergebnisse, sondern Fortschritte im Vordergrund. „Mit dem körperlichen Stand bin ich sehr zufrieden, die Mannschaft zeigt auch schon viel Spielfreude. Es gibt aber noch viel zu tun“, drückt Leun seine Zufriedenheit mit den bisherigen Fortschritten in der Saisonvorbereitung aus. Doch personell tat sich für den BSV-Trainer seit letztem Wochenende eine Baustelle auf. Lisa Prior brach sich in Wittlich den rechten Mittelfinger und wird bis zu sechs Wochen ausfallen. Da auch Lynn Knippenborg nach Anriss der Patellasehne erst im September wieder fit ist, steht der BSV ohne Spielmacherin da.

    Durch den Ausfall von Lisi werden wir uns umstellen müssen, das wird eine Herausforderung“, so Leun, „aber ich bin optimistisch, dass wir eine gute Lösung finden werden“. Somit bekommen die Spiele am Wochenende sowie das anschließende Trainingslager in Ringköbing, zu dem die Mannschaft am Dienstag aufbricht, zusätzliche Bedeutung. Anschließend tritt der BSV noch beim Wunderhorn-Turnier an, ehe am 3. September beim HBF-Supercup in Wilhelmsburg gegen Bietigheim der erste Titel der Saison vergeben wird.

    Tickets für die Partie gegen Randers HK in der Halle Nord sowie den Tag des Handballs in Eyendorf gibt es jeweils an der Tageskasse vor Ort.

  • Buxtehude. Nachdem am vergangenen Mittwoch das Frauen-Bundesligateam des Buxtehuder SV offiziell ins Training gestartet ist, geht die Saison auch allmählich für die Fans wieder los. Ab Montag, 16. Juli, können Dauerkarteninhaber ihre neue Dauerkarte für die Saison 2018/19, samt Couponheft mit attraktiven Rabatten von BSV-Partnern, in der Geschäftsstelle der Handball-Marketing (Viverstraße 2) abholen. Nicht abgeholte Dauerkarten werden ab dem 1. August versandt. Dann beginnt auch der reguläre Ticketverkauf für einzelne Spiele.

    Das erste Heimspiel findet am Samstag, 8. September, ab 19 Uhr statt. Zu Gast in der Halle Nord ist dann die HSG Bensheim/Auerbach.

    Test gegen die chinesische Nationalmannschaft am 20. Juli.

    Kaum in die Saisonvorbereitung gestartet, wartet schon der erste Test auf das Buxtehuder Bundesligateam. Am Freitag, 20. Juli, erwartet Interimstrainerin Heike Axmann die chinesische Nationalmannschaft zur ersten Standortbestimmung in der Halle Süd (Berliner Straße). Zum ersten Mal werden die Neuzugänge Malene Staal, Paula Prior, Melissa Luschnat und Mieke Düvel für den BSV am Ball sein. Fehlen werden dagegen noch Lea Rühter sowie die Zugänge Annika Lott und Isabelle Dölle, die nach der U20-Weltmeisterschaft noch ein paar Tage im Urlaub sind.

    Tickets für das Spiel gibt es ab 17 Uhr an der Abendkasse zum Preis von 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

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