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Bürger Information

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  • Harburg. Am Donnerstag, 14. September, können werdende und „frischgebackene“ Eltern sich von Erika Saggau-Stauffer, Diplom-Sozialpädagogin und Familientherapeutin der Erziehungsberatungsstelle Harburg, und Edda Borst, Elternschule Harburg, Informationen und Anregungen rund um die erste Zeit mit dem Baby einholen. Der Informationsabend findet unter dem Motto „Das Baby gut verstehen“ in der Zeit von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Elternschule Harburg, Feuervogel-Bürgerzentrum Phoenix, Maretstraße 50 in Harburg statt.

    Die erste Zeit mit dem Baby ist aufregend. Es geht in diesen ersten Tagen und Wochen darum, sich kennenzulernen. Die Eltern wollen verstehen, was das Baby mit seinen vielen kleinen Zeichen ausdrücken möchte: mit seiner Mimik, seinen Bewegungen, seinen Blicken und auch mit seinem Schreien. Je genauer Eltern die Hinweise ihres Babys deuten und auf die Bedürfnisse eingehen können, umso besser entwickeln sich die gegenseitige Bindung und die Zufriedenheit miteinander.

    Lernen Sie, wie Ihr Baby mit Ihnen spricht, wie Sie mit dem Baby eine gute Beziehung aufbauen können, wie sich Ihr Baby selbst beruhigt und wie Sie es dabei gut unterstützen und wie Sie das Baby beruhigen und trösten können. Durch Gespräche, kleine Videofilme und Bilder werden den Eltern die dafür benötigten Kenntnisse vermittelt.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 0 40/428 71 23 10 oder 0 40/428 71 23 27 möglich.

  • Eißendorf/Ehestorf. Das freut nicht nur die Radfahrer aus dem Landkreis, sondern auch aus Harburg Stadt: Der Landkreis Harburg baut weiter für die Radfahrerinnen und Radfahrer:

    Die Kreisverwaltung erneuert dazu den Radweg an der Kreisstraße 74 (Ehestorfer Weg) von der Kreuzung zur Kreisstraße 20 (Appelbütteler Straße) bis zur Landesgrenze nach Hamburg (Elf Buchen). Bei geeignetem Wetter sollen die Bauarbeiten am Montag, 5. März, beginnen und dauern voraussichtlich acht Wochen bis Montag, 30. April.

    Der Verkehr aus Richtung Eißendorf wird per Einbahnstraße an der Baustelle vorbeigeleitet. Eine Zufahrt in Richtung Eißebdorf und Harburg ist über die K 74 während der Bauzeit nicht möglich. Die sonst übliche einspurige Verkehrsführung in beide Richtungen an der Baustelle vorbei ist wegen der zu geringen Breite des Ehestorfer Wegs leider nicht umsetzbar. Der Verkehr in Richtung Hamburg wird über die Bundesstraße 75 (Bremer Straße) und die Friedhofsstraße zum Ehestorfer Weg auf Hamburger Gebiet umgeleitet. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Baustelle weiträumig zu umfahren.

    Die Erneuerung der Fahrbahn des Radwegs kostet rund 220.000 Euro. Die Bauarbeiten werden von der Firma H. Siebenbrodt GmbH & Co.KG aus Uelzen durchgeführt. Der Landkreis Harburg bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen.

  • Harburg. Wie treffe ich Vorsorge für den Fall des Falles? Wie sieht eine Patientenverfügung aus und welche Anforderungen werden an ein gültiges Testament gestellt? Und was muss ich tun, wenn ich meinen Nachlass anders regeln möchte als es die gesetzliche Erbfolge vorsieht? Um diese und ähnliche Fragen geht es bei einem fachkundigen Vortrag und Gespräch in der vom DRK Harburg veranstalteten Reihe „Abschied im Guten“ am Donnerstag, 26. Oktober, im Harburger Rathaus.

    Im dortigen Sitzungssaal stellen die Nachlasspfleger und Testamentsvollstrecker Bernd und Malte Clasen anhand vieler Beispiele aus ihrer Tätigkeit dar, wie wichtig es sein kann, individuell und auf die persönlichen Verhältnisse zugeschnitten Vorsorge zu betreiben. Auch für Fragen stehen die Referenten zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

    Aus organisatorischen Gründen bittet das Harburger Rote Kreuz um Anmeldung bei Dr. Dirka Grießhaber, Telefon 0 40/76 60 92 66, oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Ramelsloh. Während der Badesaison überprüft das Gesundheitsamt des Landkreises Harburg regelmäßig die Qualität der Badeseen im Kreisgebiet. Bei einer Sichtprüfung wurden auf dem Ramelsloher Badeteich nun Algenblütenteppiche festgestellt. Zudem wurden in einer Probe aus dem Teich Blaualgen nachgewiesen. Mitarbeiter der Gemeinde Seevetal haben auf Veranlassung der Kreisverwaltung an den Zugängen des Teichs entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Das Gesundheitsamt rät dazu, die darauf angegebenen Warnhinweise zu beachten. Hautkontakt mit den Algen oder versehentliches Schlucken von algenhaltigem Wasser kann zu Übelkeit, Erbrechen und Hautrötungen führen.

    Jürgen Albrecht, Gesundheitsingenieur im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung: „Die nachgewiesenen Blaualgen können ein Toxin erzeugen, das gesundheitsschädlich ist. Weil die Haut von Kindern besonders empfindlich reagiert, sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder nicht in Uferzonen spielen, in denen der Wind Algen anreichern kann.“ Algenblüten sind an einer Trübung des Wassers erkennbar. Bei starker Algenblüte bilden sich Schlieren, Schaumberge oder rahmartige Schichten auf der Wasseroberfläche.

    Das kann dazu führen, dass verunglückte Personen im Teich nicht gefunden werden. Algenteppiche sind sehr wind- und wetterabhängig und können sich innerhalb weniger Tage wieder auflösen. Weitere Informationen zu den Badeseen finden Interessierte unter http://www.apps.nlga.niedersachsen.de/eu/batlas/   .

  • Seevetal/Rosengarten. Das Seevetaler AST-Taxi ist momentan über die übliche Servicenummer 0 18 05/85 87 85 nicht erreichbar.

    Die Gemeinde Seevetal weist daraufhin, dass alternativ vorübergehend die Ortsnummer 0 41 81/999 1 999 gewählt werden kann. Die technische Störung soll schnellstmöglich behoben werden. Betroffen ist nach Mitteilung der KVG, die für die Gemeinden Rosengarten und Seevetal das Anrufsammeltaxi-System betreut, auch das AST der Gemeinde Rosengarten. Auch hier werden die Fahrgäste gebeten, das Taxenunternehmen unter der genannten Nummer direkt anzurufen.

  • Landkreis Harburg. Ab 15. April 2019 werden im Landkreis Harburg Grün-, Garten- und Küchenabfälle verpflichtend über eine neue Biotonne gesammelt. Die Abfallwirtschaft fragte im März die Bedarfe bei rund 84.000 Grundstückseigentümern und deren Vertretern ab. Die Biotonne konnte bis Freitag, 13. April, über die zugesandten Formulare bestellt werden. Das Ergebnis steht jetzt fest.

    42.000 Grundstückseigentümer haben auf das Schreiben der Abfallwirtschaft geantwortet. Davon nutzen 17.000 Grundstückseigentümer die Option, ihre Bioabfälle auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren und sich von der Nutzung der Biotonne befreien zu lassen. 25.000 haben zwischen den zur Verfügung stehenden Größen ausgewählt. 6.000 Grundstückseigentümer machen von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Restabfallbehälter mit Einführung der Biotonne zu verkleinern.
    Frank Sameluck, der Leiter Abfallwirtschaft des Landkreises Harburg, ist zufrieden mit dem Ergebnis der Abfrage. "Eine relativ geringe Anzahl der Bestellungen von rund 8.000 120- und 240-Liter-Biotonnen bestätigt unsere Einschätzung, dass der 60-Liter-Behälter für die meisten Grundstückseigentümer die optimale Behältergröße ist." Besonders erfreut ist der Leiter der Abfallwirtschaft über die niedrige Zahl der Anträge auf Befreiung von der Biotonne: "Knapp 80 Prozent der Eigentümer werden auf ihren Grundstücken Biotonnen aufstellen - damit liegen wir im Bundesdurchschnitt sehr weit vorn", so Sameluck. Im Ergebnis spiegele die Abfrage der Behälter die Akzeptanz der Biotonne bei der Mehrzahl der Landkreisbürger wieder.

    Im nächsten Schritt bestellt der Landkreis Harburg die benötigten 67.000 Biotonnen in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren. Im 1. Quartal 2019 werden die Behälter dann verteilt, die Sammlung der Bioabfälle beginnt im April 2019. Über die Biotonne werden zukünftig Küchenabfälle pflanzlicher und tierischer Herkunft und feuchte Gartenabfälle wie Grasschnitt und Laub gesammelt. Ziel ist es, alle biologisch abbaubaren Abfälle aus der grauen Hausmülltonne herauszuhalten und einer hochwertigen Verwertung zuzuführen. Aus den Bioabfällen werden Biogas in Erdgasqualität und Qualitätskompost hergestellt.

    Die "Braune Tonne" wird es in den Größen 60, 120 und 240 Liter geben. Mit der Einführung der Biotonne setzt der Landkreis Harburg eine Vorgabe der Bundesregierung um, die den Kommunen im Kreislaufwirtschaftsgesetz bereits seit einiger Zeit verbindlich vorschreibt, Bioabfälle getrennt über eine Biotonne einzusammeln.
    Antworten auf alle Fragen zur Biotonne finden die Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite www.abfallwirtschaft.landkreis-harburg.de .

    Alles, was die Bürgerinnen und Bürger zur Einführung der Biotonne wissen müssen, findet sich auch in der jährlichen Info-Broschüre der Abfallwirtschaft des Landkreises Harburg "Tipps & Termine", die am 16. Dezember 2017 über das Wochenblatt an alle Haushalte verteilt wurde. Zudem helfen bei Fragen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallberatung des Landkreises gern weiter: Telefon 0 41 71/693 471 (Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr; Freitag 7.30 Uhr bis 13 Uhr) oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

  • Neu Wulmstorf. Leserinnen und Leser der Gemeindebücherei Neu Wulmstorf sollten sich rechtzeitig mit Lesestoff versorgen, denn am Freitag, 11. Mai, bleibt die Bücherei wegen des Brückentages geschlossen.

    Am Montag, 14. Mai, steht das Bücherei-Team wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung, der Zugriff auf GEH-online ist selbstverständlich rund um die Uhr und an jedem Tag möglich.

  • Meckelfeld. Die Bücherei der Gemeinde Seevetal in Meckelfeld macht eine Sommerpause und ist in den niedersächsischen Ferien für zwei Wochen geschlossen. Letzter Öffnungstag der Bücherei in Meckelfeld ist Freitag, 20. Juli, ab Samstag, 4. August, ist wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

    Die Bücherei Seevetal startet - bereits im Juli - mit einem neuen Service für Ihre Nutzer: Ab sofort öffnen sich nun auch jeden ersten Samstag im Monat die blauen Büchereitüren – zum ersten Mal am 7. Juli.

    Aufgepasst, Schnäppchenjäger: Nach den Ferien veranstaltet die Bücherei zum Auftakt gleich einen bunten Flohmarkt für ihre Nutzer. Vom 8. bis einschließlich 21. August werden Hörbücher, Filme, Spiele und Zeitschriften wieder zu günstigen Preisen angeboten.

    Das Büchereiteam wünscht allen Nutzern schöne Ferien und viel Zeit für spannende Lesereisen. Auch in den Ferien verfügbar ist die „On-Leihe“ der Bücherei unter www.nbib24.de .

    Aktuelle Informationen über die Seevetaler Bücherei sind unter www.buecherei-seevetal.dezu finden, über den Internetkatalog lassen sich Medien einfach finden, vormerken und verlängern.

  • Harburg. Am Mittwoch, 11. Oktober, haben Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 18 bis 20 Uhr die Möglichkeit, den gerade wiedergewählten Leiter des Bezirksamts Harburg, Thomas Völsch, persönlich zu sprechen. Die Bürgersprechstunde findet im Harburger Rathaus, Harburger Rathausplatz 1 statt.

    Bei Interesse wird um eine Anmeldung am Freitag, 6. Oktober, von 10 bis 12 Uhr bei Michaela Fink, Interner Service – Informationsmanagement -, unter der Telefonnummer 0 40/428 71 28 72 gebeten.

  • Winsen. Diese Chance sollten sich die Kommunen, Vereine, Verbände, aber auch Privatpersonen im Landkreis Harburg nicht entgehen lassen: In den EU-Fördertöpfen EFRE (Förderfonds zur regionalen ländlichen Entwicklung), ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) und ESF (Europäischer Sozialfonds) stehen noch Mittel zur Verfügung. „Im Landkreis Harburg wurden zwar schon erfolgreich EU-Mittel eingeworben, aber in fast allen Töpfen sind noch Gelder vorhanden, die auf spannende Projekte warten“, so Landrat Rainer Rempe. Er ruft dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen: „Die ganze Region kann von der EU profitieren.“

    Die aktuelle EU-Förderperiode endet zwar 2020, real ist aber bis 2023 Zeit, um Projekte abzuschließen und zu realisieren. Weil der Landkreis Harburg der Region Lüneburg angehört, die wiederum in der sogenannten Übergangsregion liegt, liegen die Fördersätze hier höher als anderswo in Niedersachsen.

    Beispiele für erfolgreich beantragte Förderungen gibt es viele. Im Landkreis Harburg konnten bisher schon erhebliche Mittel aus den drei Strukturfonds eingeworben werden. Im ELER (Stand Mitte August 2018) wurden im Landkreis 8,12 Millionen Euro eingeworben; rein rechnerisch hinzukommen Agrarförderungen, die direkt in die Landwirtschaft fließen (in der Regel über die Landwirtschaftskammer zu beantragen). Aus dem EFRE (Stand Ende März 2018) flossen rund 4,66 Millionen Euro in den Landkreis Harburg und im ESF (Stand Ende März 2018) waren es rund 4,03 Millionen Euro.

    So konnte der Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf aus dem EFRE mehr als 100.000 Euro für Maßnahmen im Hinblick auf Barrierefreiheit und Naturerleben einwerben, der geplante Baumwipfelpfad im Wildpark Lüneburger Heide wird mit 2,1 Millionen Euro ebenfalls aus dem EFRE von der EU gefördert, aber zum Beispiel auch soziale oder kulturelle Projekte können von EU-Geldern profitieren.

    Im Landkreis Harburg sind Kommunen, Vereine, Verbände sowie Privatpersonen eingeladen, Anträge zu stellen. Wo sich die Antragstellung lohnt, wer der richtige Ansprechpartner ist und wie man bei der Antragstellung am besten vorgeht, beantworten Mareile Kleemann, Telefon 0 41 71 – 69 34 13, und Hilke Feddersen, Telefon 0 41 71 – 69 34 12, vom Landkreis Harburg. Einen Überblick über die bereits geförderten Projekte in der Region gibt es online unter https://projektatlas.europa-fuer-niedersachsen.de.

    Hintergrund: EFRE: Förderfonds zur regionalen ländlichen Entwicklung. Hier werden die Schwerpunkte Innovation, Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Klima- und Landschaftsschutz gefördert. Neben den beiden Wildparks wird auch der Landkreis Harburg selbst einen Zuschuss erhalten, und zwar für die Erweiterung des zertifizierten Fernwanderwegs Heidschnuckenweg - für die Planung der sogenannten „Heideschleifen“.

    ESF: Soziale Projekte werden durch den Europäischen Sozialfonds unterstützt. Auch die Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft im Landkreis Harburg ist ein ESF-Projekt. Zum Beispiel werden in der Richtlinie „Qualifizierung und Arbeit“ Maßnahmen gefördert, die einen Beitrag zur beruflichen Integration von Arbeitslosen, insbesondere arbeitslosen Jugendlichen, Migrantinnen und Migranten oder älteren Arbeitslosen über 54 Jahre, leisten. Ansprechpartner ist die NBank, www.nbank.de.

    ELER: Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes sind die Förderprogramme LEADER und ILE. Alle Kommunen des Landkreises Harburg sind in diese Förderprogramme zur ländlichen Entwicklung eingebunden. Für Projekte der Kommunen, Vereine und Verbände stehen 6,2 Millionen Euro sowie zehn Prozent Boni für Projekte der ländlichen Entwicklung anderer Richtlinien zur Verfügung. In den LEADER-Regionen Naturpark Lüneburger Heide und Achtern-Elbe-Diek sind noch zahlreiche Fördermittel vorhanden, die Förderquoten liegen zwischen 30 und 60 Prozent und bei maximal 100.000 Euro. Die Projekte müssen jeweils in den sogenannten „Lokalen Aktionsgruppen“ abgestimmt werden. Hier beraten die beiden Regionalmanagerinnen Hanna Fenske, Telefon 0 41 71 – 69 31 45, und Annika Lacour, Telefon 0 41 71 – 65 71 97, gern.

    Es stehen auch noch zahlreiche Mittel der ZILE-Richtlinie zur Verfügung, z.B. im Bereich „Kulturerbe“, mit Förderquoten von 43 bis 53 Prozent, in den oben genannten LEADER- und ILE-Regionen jeweils zzgl. 10 Prozent Bonus, sofern das Projekt zum Regionalen Entwicklungskonzept der jeweilige Region Bezug hat. Informationen gibt es beim Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, www.arl-lg.niedersachsen.de.

    Über die ZILE-Richtlinie Kulturerbe wurden bereits zahlreiche öffentliche und private Vorhaben gefördert, unter anderem die Restaurierung der Stellmacherei in Langenrehm, die zum Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf gehört.

  • Neu Wulmstorf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamts Neu Wulmstorf hätten eigentlich mittlerweile ins neue Familienzentrum umgezogen sein sollen. Trotz bestmöglicher Planung haben sich nun leider unerwartete Verzögerungen bei den Bauarbeiten ergeben, sodass der Umzug noch nicht beginnen konnte.

    Das Standesamt muss deshalb bis einschließlich Dienstag, 1. August geschlossen bleiben. In dringenden Angelegenheiten werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich unter 040/700 78 0 zu melden.

  • Landkreis Harburg. Die Meldungen von nachgewiesenen Grippeerkrankungen (Influenza) sind im Landkreis Harburg in der vergangenen Woche wie auch in Hamburg oder Schleswig-Holstein angestiegen. Bei einer echten Virusgrippe kommt es oft zu hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl über mehrere Tage. In Einzelfällen können sich auch ernste Komplikationen, wie beispielsweise Lungenentzündungen entwickeln. Wer also an Symptomen leidet, die auf eine Influenza hindeuten, sollte seinen Hausarzt aufsuchen.

    Auf eine Influenza-Virusinfektion weist ein plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn die Erkrankung besonders schwer verläuft, sollte das weitere Vorgehen mit einem Arzt abgestimmt werden. Wenn eine Person erkrankt ist, sollte sie sich ausruhen und Kontakte zu anderen Menschen meiden. Eine Behandlung mit Antibiotika ist bei einer Influenza-Erkrankung nicht sinnvoll, da die Krankheit nicht durch ein Bakterium, sondern durch ein Virus ausgelöst wird.

    Fast alle Erkältungskrankheiten, auch schwer verlaufende, werden durch Viren ausgelöst. Der Körper verfügt über zahlreiche sehr wirkungsvolle Abwehrmechanismen gegen solche Virusinfektionen. Um diese Abwehrkräfte zu fördern, ist es sinnvoll, sich körperlich zu schonen. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Husten und Fieber zeigen aktive Abwehrreaktionen des Körpers an.

    Einen guten Schutz gegen die Influenza bietet die Impfung mit einem Vierfachimpfstoff. Eigentlich sollte diese Impfung im Oktober und November erfolgen. Wer sich bislang jedoch noch nicht hat impfen lassen und zu einer Risikogruppe (ältere Menschen, schwangere Frauen, Pflegekräfte) gehört, sollte dies jetzt noch nachholen. Da die Grippewelle oft bis Anfang April dauert, ist eine Impfung auch jetzt noch sinnvoll, obwohl der volle Impfschutz erst 14 Tage nach der Impfung besteht.

    Um sich und andere vor einer Erkrankung zu schützen, gibt es darüber hinaus verschiedene Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehört regelmäßiges Händewaschen - besonders, wenn man sich an Orten aufgehalten hat, an denen viele Menschen aufeinandertreffen, etwa in Bussen, Bahnen oder Stadtzentren. Husten sollte man immer in die Armbeuge und nicht in die Hand. Aufenthaltsräume sollten regelmäßig gelüftet werden, um die Zahl der Erreger in der Luft zu verringern. Weitere Informationen zur Influenza und zum Infektionsschutz erhalten Sie im Internet unter: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/  und http://www.nlga.niedersachsen.de/infektionsschutz/akute_respiratorische_erkrankungen_are/akute-respiratorische-erkrankungen-are-19408.html .

  • Ramelsloh. Die Gemeinde Seevetal informiert darüber, dass die Ortsverwaltung Ramelsloh am Dienstag, 24. Juli, und Freitag, 27. Juli, leider geschlossen bleiben muss. Die abzuholenden Pässe und Ausweise sind in der Ortsverwaltung Hittfeld hinterlegt. Ab voraussichtlich Dienstag, 31. Juli, steht die Ortsverwaltung wieder wie gewohnt zur Verfügung. Gelbe Säcke, Wertstoffschnüre, Grünabfall- sowie Beistellsäcke sind in Knolles Markt, Ohlendorfer Straße 3 erhältlich.

    Die Seevetaler Gemeindeverwaltung bedankt sich für das Verständnis und weist darauf hin, dass für alle anderen Leistungen auch die Ortsverwaltungen im Hittfelder Rathaus, in Maschen, Fleestedt oder Meckelfeld genutzt werden können. Die genauen Öffnungszeiten können unter Telefon 04105/55-0 erfragt oder online unter www.seevetal.de/ortsverwaltungeneingesehen werden.

  • Nenndorf. In Nenndorf wird in der 29. Kalenderwoche die Fahrbahnmarkierung am Kreisverkehrsplatz Kreisstraße 12 (Eckeler Straße)/Kreisstraße 85 (Bremer Straße) erneuert. Die Markierungsarbeiten werden voraussichtlich am Dienstag, 17. Juli, ausgeführt. Sollte das Wetter die Markierungsarbeiten nicht zulassen, müssen sich die Verkehrsteilnehmer auf kurzfristige Verzögerungen bei der Ausführung der Arbeiten und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen einstellen.

    Der Verkehr auf den Kreisstraßen 12 (Eckeler Straße) und 85 (Bremer Straße) aus und in Richtung Norden wird mit Hilfe einer Lichtsignalanlage durch den Kreisel geführt. Der südliche Ast des Kreisverkehrs (Kreisstraße 85) und der Ast zu den Einkaufsmärkten werden gesperrt. Umleitungen werden wie folgt eingerichtet:

    Für den Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg von der Bremer Straße aus Süden kommend über den Kreisverkehrsplatz an der Müllumschlagsanlage an der ersten Ausfahrt auf die Gemeindestraßen "Am Hatzberg" und "Ohepark" bis zur Eckeler Straße.

    Für den Verkehr in Fahrtrichtung Dibbersen aus Eckel kommend über die Eckeler Straße links ab in "Ohepark" und weiter "Am Hatzberg" zum Kreisverkehrsplatz an der Müllumschlagsanlage (Bremer Straße).

    Kunden- und Lieferverkehr zum Nahversorgungszentrum (Aldi, Edeka, DM, Kik, Takko etc.) erfolgt ausschließlich über die Eckeler Straße. Die Bremer Straße kann von Süden bis zur Baustelle für Anlieger in beide Richtungen befahren werden, ebenso der Parkplatz an der Rosengarten-Apotheke, der Sparkasse Harburg-Buxtehude und Gasthaus Böttcher. Die Umleitung des Verkehrs aus dem Norden (Hamburg) und dem Osten (Eckel) kommend erfolgt in umgekehrter Richtung.

    Der Landkreis bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.

  • Landkreis Harburg. Im Auftrag der Kreisverwaltung werden ab Montag, 25. Juni, die Asphaltdecken verschiedener Kreisstraßen ausgebessert. Um die temporären Einschränkungen im Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten, finden die voraussichtlich rund drei Wochen andauernden Arbeiten in den Ferien statt. Dabei werden mit einem so genannten „Reparaturzug“ großräumig verschiedene Straßen instandgesetzt. Um Schäden an den Fahrbahnen vorzubeugen, müssen Netzrisse, Kornausbrüche und poröse Oberflächen der Fahrbahnen geschlossen werden. Der Landkreis hat dazu eine Fachfirma beauftragt, die rund 56.180 Quadratmeter schadhafte Asphaltdecke ausbessern wird.

    Alle drei Arbeitsschritte, die für die Fahrbahninstandsetzung notwendig sind, werden durch eine spezielle Arbeitsmaschine zeitgleich durchgeführt. Sie trägt bituminöses Bindemittel gleichzeitig mit Splitt auf die Oberfläche auf und walzt diesen ein. Dort, wo die Fahrbahn instand gesetzt wird, ist wegen der Schleudergefahr durch „Rollsplitt“ die zulässige Höchstgeschwindigkeit für einige Tage auf 30 km/h reduziert. Je nach Wetterlage wird der überschüssige Rollsplitt nach etwa drei bis fünf Tagen mit einer Kehrsaugmaschine von den Straßen entfernt. Die Kosten der Instandsetzungsarbeiten betragen rund 115.000 Euro.

    Der Landkreis Harburg bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen.

  • Nenndorf/Hittfeld-Eddelsen. Erfahrungsgemäß herrscht bei den Grünabfall-Annahmestellen vom Frühjahr bis zum Herbst großer Andrang, wenn die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises viel Zeit und Energie in die Gartenarbeit stecken und dementsprechend die Menge der Grünabfälle ansteigt. Um auf dieses erhöhte Aufkommen besser reagieren zu können, werden in dieser Zeit die Öffnungszeiten bei der Müllumschlaganlage Nenndorf sowie bei der Bauschuttdeponie der Firma Otto Dörner in Hittfeld-Eddelsen ausgeweitet:

    Die Müllumschlaganlage Nenndorf ist im Zeitraum vom 1. April bis zum 30. November samstags eine Stunde länger und somit von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Der Kleinanlieferplatz auf der Bauschuttdeponie der Firma Otto Dörner in Hittfeld-Eddelsen öffnet zusätzlich auch samstags – im Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni sowie vom 1. Oktober bis zum 30. November von 8 bis 12 Uhr.

    Bei beiden Annahmestellen werden Kleinmengen von Grünabfall gebührenfrei entgegen genommen (maximal 500 Liter pro Anlieferer und Öffnungstag). Weitere Auskünfte erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallberatung des Landkreises Harburg: Telefon: 0 41 71/69 34 71 (Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16 Uhr; Freitag 7.30 Uhr bis 13 Uhr) oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Winsen. Einmal im Monat lädt das Familienbüro Winsen zu einer Handysprechstunde ein. Dieses Mal findet sie am Sonnabend, 7. Oktober, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Familienbüro, Schloßplatz 1, Telefon 0 41 71/65 71 24, statt.

    Wer Hilfestellung im Umgang mit seinem Handy oder Smartphone benötigt, ist herzlich eingeladen, sich im Familienbüro zu melden. Ehrenamtlich arbeitende Jugendliche werden beraten und Tipps im Umgang mit dem eigenen Handy oder Smartphone vermitteln.

    So wird beispielsweise gezeigt, wie ein Kontakt gespeichert, eine SMS geschrieben oder der Klingelton verändert werden kann. Die individuelle Beratung widmet sich gezielt Fragen zur Bedienung des eigenen Handys. Deshalb ist es notwendig, dass die Ratsuchenden auch ihr Handy mitbringen. Die Beratung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Hittfeld. Die Maschener Straße (K 77) muss ab Montag, 5. Februar, in Hittfeld zwischen der Lindhorster Straße und dem Maschener Kirchweg bis einschließlich Sonnabend, 10. Februar, voll gesperrt werden.

    Der Grund sind - wie berichtet - umfangreiche Baumfällarbeiten. Der Verkehr wird innerörtlich umgeleitet über die Eichendorffstraße und den Maschener Kirchweg. Die Sperrungen sind jeweils täglich von 8 bis 17 Uhr in Kraft und gelten auch für Fußgänger und Radfahrer.

    Die Gemeinde Seevetal bittet für die Einschränkungen um Verständnis.

  • Neu Wulmstorf. Ein Unfall, eine Krankheit oder eine geistige, seelische oder körperliche Behinderung können jeden ganz unvermittelt ereilen. Für den Ernstfall kann mittels Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung oder Patientenverfügung Vorsorge getroffen werden. Die Referentin Frau Kruppa vom Landkreis Harburg stellt die verschiedenen Formen der Patientenfügung am Mittwoch, 21. März, ab 19 Uhr im Familienzentrum, Ernst-Moritz-Arndt-Straße 14, Neu Wulmstorfvor.

    Interessierte sind eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Der Themenabend wird vom Familien- und Kinderservicebüro, der Kinder-Eltern-Kontaktstelle sowie dem Lokalen Bündnis für Familie organisiert.

  • Marmstorf. Feuerwerke am Außenmühlenteich im Landschaftsschutzgebiet Marmstorfer Flottsandplatte sind nicht zulässig. Ausnahmegenehmigungen werden nicht mehr erteilt. Der Außenmühlenteich ist ein wichtiges Gebiet für die ruhige Naherholung und ein bedeutender Lebensraum für viele wildlebende Tiere. Feuerwerke, die insbesondere in den ruhigeren Abend- oder Nachtstunden abgeschossen werden, sind nicht nur für den Erholungssuchenden eine erhebliche Belastung, sondern stellen durch die gleichzeitigen Licht- und Schalleffekte ein erhebliches Störungspotenzial insbesondere für die Wasservögel und die mindestens sechs verschiedenen Fledermausarten dar, die am Außenmühlenteich nachgewiesen wurden.

    Für die Wasservögel ist dies nicht nur mit einer Störung der Nachtruhe, sondern auch mit einem erhöhten Stress, panikartigen Fluchten oder Beeinträchtigungen in Fortpflanzungs-, Zug- und Rastzeit verbunden. Fledermäuse sind im besonderen Maße betroffen, da sie mit ihrem sehr empfindlichen Gehör nachtaktiv auf Insektenjagd sind, wirkt ein in der Dämmerung gezündetes Feuerwerk besonders störend bis vertreibend.

    Nach der Landschaftsschutzgebietsverordnung ist es am Außenmühlenteich verboten, den Naturgenuss durch Lärmen oder auf sonstige Weise zu stören. Dieser Genuss ist eng verknüpft mit dem Schutz der heimischen Tierwelt. Der Verzicht auf Feuerwerke entspricht auch den Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes, wonach es verboten ist, streng geschützte Tierarten erheblich zu stören.

    Schon jetzt ist gemäß Sprengstoffgesetz ein Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Zeit vom 2. Januar bis zum 30. Dezember nicht zulässig. Davon ausgenommen waren lediglich ausgebildete Pyrotechniker mit einer entsprechenden Erlaubnis der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz/Amt für Arbeitsschutz. Auch für diesen Personenkreis wird keine Ausnahmegenehmigung nach der Landschaftsschutzgebietsverordnung mehr erteilt werden. Gerade um die Außenmühle gibt es einige Tierarten zu schützen, beispielsweise Fledermäuse.

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