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Feuerwehr

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  • Hörsten. Vollständig ausgebrannt ist am Montagmittag,  19.03.18, einBaufahrzeug im Kreuzungsbereich Grüner Damm/Rehmendamm bei Hörsten. Um 13.18 Uhr waren die freiwilligen Feuerwehren Hörsten und Meckelfeld sowie der  Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem brennenden Bagger alarmiert worden. Eine weithin sichtbare Rauchwolke stand über der Einsatzstelle,beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Baufahrzeug in voller Ausdehnung.

    Im ersten Löschangriff setzten die rund 20 eingesetzten Feuerwehrleute ein C-Strahlrohr ein. Aufgrund der enormen Brandintensität wurde im weiteren Verlauf auch ein
    Schaumrohr eingesetzt, um das Feuer zu löschen. Vier der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer war innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich eine Zeit lang hin.

    Für die Seevetaler Feuerwehren war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, das Baufahrzeug brannte vollständig aus. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens undzur genauen Brandursache hat die Polizei Seevetal dieweiteren Ermittlungen übernommen.

  • Maschen. Einen Tag der Feuerwehr richtet die Freiwillige Feuerwehr Maschen am Sonnabend, 23. Juni, auf dem Gelände der Feuerwehr in der Maschener Schützenstraße 19 aus. Mit zahlreichen Aktionen und Informationen will sich die Feuerwehr mit Ortsbrandmeister Torsten Meyer an der Spitze der Öffentlichkeit präsentieren und über ihre Arbeit informieren.

    In der Zeit von 11 bis 17 Uhr haben die Bürger aus Maschen und Umgebung und andere Interessierte Gelegenheit, sich die Fahrzeuge, Gerätschaften und Räumlichkeiten der Wehr anzuschauen und mit dem Feuerwehrleuten über ihre Arbeit zu reden. Mit diversen Einsatzvorführungen wird die Arbeit eindrucksvoll unterstrichen. Auch die Jugendfeuerwehr plant Vorführungen, mit der sie sich vorstellen. Die Kinder- und die Jugendfeuerwehr werden sich ebenfalls präsentieren.

    Ein besonderes Schmankerl dürfte die Modenschau der speziellen Art werden. Dabei wollen die Feuerwehrleute mit viel Phantasie und Spaß die gängigen Bekleidungen bei der Maschener Feuerwehr vorführen. Für Spaß und Überraschungen ist gesorgt! Abgerundet wird der Tag der Feuerwehr mit Rustikalem vom Grill, erfrischenden Getränken, einem reichhaltigen Kuchenbuffet sowie für die Kinder eine große Hüpfburg.

  • Hittfeld. Einen neuen Abrollbehälter „AB-Logistik“ hat das Veterinäramt des Landkreises Harburg beschafft und nun an die Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg übergeben. Amtsveterinärin Dr. Astrid Krüger und Maik Scheele vom Amt übergaben den Container an Kreisbrandmeister Volker Bellmann und den Zugführer des Fachzugs „Tierseuchenbekämpfung“ der Kreisfeuerwehr, Joachim Vobienke.

    Auf dem neuen Abrollbehälter sind zwei komplette Dekontaminationsschleusen verlastet, die in einem Seuchenfall aufgebaut werden und so eine Dekontamination von Fahrzeugen aller Art in diesen Schleusen durchgeführt werden kann. Bislang waren alle Materialien auf dem Gelände der Bundespolizei in Haue bei Laßrönne stationiert. Durch die Indienststellung des neuen Abrollbehälters und die Umlagerung der Gerätschaften und Ausrüstungen des Fachzugs an die Feuerwehrtechnische Zentrale in Hittfeld lagert das Equipment nun zentral im Landkreis Harburg. Dadurch können Fahrzeuge, Personal und Gerätschaften im Einsatzfall in maximal eineinhalb Stunden nach der Alarmierung am jeweiligen Einsatzort im gesamten Landkreis Harburg sein und ihre Arbeit aufnehmen.

    Bemerkenswert ist die kurze Beschaffungszeit des neuen Abrollbehälters, erste Planungen liefen im Dezember an, und aufgrund der damaligen Umstände eines erneuten Ausbreitens der Vogelgrippe erkannten die Verantwortlichen, dass hier schnell eine entsprechende Beschaffung eines Abrollbehälters vonstatten gehen muss. Nach einigen Gesprächen zwischen Verantwortlichen des Veterinäramts und der Kreisfeuerwehr mit Kreisbrandmeister Volker Bellmann an der Spitze erfolgte die Auftragsvergabe bereits Ende Dezember. Im April diesen Jahres wurde der neue Container an die Kreisfeuerwehr ausgeliefert.

    Nun erfolgt eine Einarbeitung und Unterweisung der Kräfte der im Fachzug „Tierseuchenbekämpfung“ eingesetzten Feuerwehren aus Bötersheim, Lübberstedt, Putensen und Stöckte.

  • Halvesbostel. Die weitere Stärkung des Ehrenamts war die zentrale Kernaussage des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands des Landkreises Harburg, Volker Bellmann. In seiner Rede bei der Delegiertenversammlung anlässlich des in Halvesbostel und Regesbostel stattfindenden Kreisfeuerwehrtags forderte Bellmann, die Attraktivität für den Dienst in der Feuerwehr weiter zu stärken und auszubauen. „Wir machen uns nichts vor. In einigen Jahren werden wir bei der Mitgliederzahl weitaus größere Probleme bekommen“, betonte Bellmann vor den 271 Delegierten.

    Noch seien die Mitgliedszahlen mit 4720 aktiven Mitgliedern in den 107 Feuerwehren als gut zu bezeichnen, aber schon jetzt gibt es schon punktuell Probleme, aktive Mitglieder zu finden. Mit vielen neuen Ideen sollen neue Mitglieder gewonnen und das Ehrenamt weiter gestärkt werden, forderte Bellmann. Hier nahm er auch die Mitglieder aus den Räten und Verwaltungen mit ins Boot, die sich auch weiterhin für eine Stärkung des Ehrenamts einsetzen sollen, betonte Bellmann.

    Er verwies aber auch auf Werbeaktionen aus den Reihen der Feuerwehr wie unlängst die Aktion in Eyendorf, die kostenlose „Löscheimer“ verteilte. Aus dieser Aktion gingen immerhin vier neue aktive Mitglieder hervor. „Das war eine sehr gute und nachahmenswerte Aktion“, befand Bellmann. Dass die Anzahl der Mitglieder auf einem hohen Niveau gehalten wird, ist auch und vor allem ein Verdienst der Arbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises. In den 92 Jugendfeuerwehren werden derzeit 1.424 Jugendiche betreut und auf den zukünftigen Dienst in den Einsatzabteilungen vorbereitet.

    In den derzeit 27 Kinderfeuerwehren sind mehr als 500 Kinder dabei, und die Gründung einer 28. Kinderfeuerwehr steht unmittelbar bevor. Bellmann freute sich über eine solch steigende Zahl an Kinderfeuerwehren, zeigt dieses doch, dass auch Kinder bereits im ganz jungen Alter spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden wollen. Er und auch Landrat Rainer Rempe freuten sich, als am Abend im Rahmen einer feierlichen Zeremonie 244 neue aktive Mitglieder für den Dienst in den Feuerwehren verpflichtet werden konnten.

    Die feierliche Zeremonie fand im Beisein vieler Zuschauer statt und war ein würdiger Beginn für die jungen Feuerwehranwärter. Erfreut zeigte sich Bellmann auch über die sehr gute Ausbildungsquote in der Kreisfeuerwehr. Dank des neuen Lehrgangs- und Stabsgebäudes an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld konnte die Zuteilungsquote der angeforderten Lehrgänge weiter gesteigert werden.

    Auch dank der hohen Anzahl an Ausbildern (insgesamt 59 Ausbilder auf Kreisebene) kann die steigende Lehrgangsfrequenz erklärt werden. Auch die Zusammenarbeit untereinander bezeichnete der Vorsitzende als sehr gut. Bei vielen Großschadenslagen, die auch in diesem Jahr schon wieder angefallen sind, war die Zusammenarbeit aller Feuerwehren sehr gut. Hier erwähnte Bellmann besonders die Unwetterlage nach dem Schwergewitter Ende Juni mit rund 400 Hilfeleistungseinsätzen und den Großbrand des Josthofes in Salzhausen.

    Dank für die geleistete Arbeit aller Feuerwehrleute gab es auch von Landrat Rainer Rempe, der versprach, dass die Kreisverwaltung weiterhin ohne Wenn und Aber hinter den Feuerwehren des Landkreises steht.

    Wahlen waren ein weiterer Bestandteil der Delegiertenversammlung. Dieter Tschorschke wurde als Schriftwart, Michael Boer als Kassenwart, Matthias Köhlbrandt als Pressewart und Mathias Wille als stellvertretender Pressewart einstimmig wiedergewählt.

    Abgerundet wurde die Versammlung durch Ehrungen. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurde der stellvertretende Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst ausgezeichnet. Hans-Ulrich Dederke aus Pattensenerhielt die goldene Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbands. Feuerwehrehrenkreuze in Silber erhielten Stephan Martens aus Ashausen und Michael Matthies aus Lüllau. Feuerwehrehrenkreuze in Bronze erhielten Bernd Hauke aus Buchholz, Klaus-Peter Peters aus Hunden und Uwe Schiemann aus Maschen.

  • Rönneburg. Auch in diesem Jahr lockte das Schredderfest der Freiwilligen Feuerwehr Rönneburg, mit 22 Ausgaben längst eine Kultveranstaltung rund um das Feuerwehrhaus am Küsterstieg in Rönneburg, mehrere 100 Menschen an. Bei Erbsensuppe, Glühwein und Gegrilltem genossen die Gäste gesellige Stunden. Der Spielmannszug Rönneburg spielte und die Kinder schauten den Feuerwehrleuten beim Schreddern der ausgedienten Tannenbäume zu. Den Schredder hatte, wie schon beim ersten Schredderfest, der Forstbetrieb Konrad aus Jesteburg kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Peter sebastian verkauft ein Malbuch für den guten Zweck. | Foto: Niels Kreller
    Peter Sebastian verkaufte ein Malbuch für den guten Zweck. | Foto: Niels Kreller

    Nach dem eigentlichen Schreddern der ausgedienten Tannenbäume sorgten die Schlagerstars für Stimmung im Feuerwehrhaus. Leider konnte Schirmherr Peter Sebastian aufgrund einer Stimmbanderkrankung selbst nicht auftreten. Stattdessen verkaufte Peter Sebastian das Malbuch „Kümmel … mit Stift und Herz durch Deutschland. Aber auf die Lieder des Fleestedters mussten die Besucher nicht verzichten. Denn als Überraschungsgast war Peter Stein aus Thüringen da, der einige Lieder Sebastians sang. Weitere Acts waren Matthias Eike, Michael Kleve, Jan Hayston und Jose Ferreiras. Abends legte DJ Tobi zum Tanz auf.

    Der Erlös geht wie jedes Jahr den Förderkreis zugunsten unfallgeschädigter Kinder.

  • Marmstorf. 112 – das ist nicht nur die Notrufnummer, die gewählt werden muss, wenn es brennt, sondern auch das Alter der Freiwilligen Feuerwehr Marmstorf. Denn im Jahre 1906 wurde durch Marmstorfer Bürger die Pflichtfeuerwehr durch eine freiwillige ersetzt. Wenn das kein Grund ist zum Feiern!

    Und genau das macht die Freiwillige Feuerwehr Marmstorf am Samstag, 16. Juni 2018, mit einem Tag der offenen Tür. Von 11 bis 17 Uhr wird den Besuchern an der Elfenwiese 6 ein Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr geboten. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Vorführungen der Feuerwehr, vielen Attraktionen für Kinder, Kaffee und Kuchen und lecker Gegrilltem.

  • Moorburg. Seit 125 Jahren hat der Heilige Florian, Schutzpatron der Feuerwehr, auch in Moorburg eine Truppe, um die er sich kümmert. Denn die Freiwillige Feuerwehr Moorburg feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum.

    Bei rund 30 Einsätzen im Jahr helfen sie mit Hilfe ihres Schutzheiligen den Moorburger Bürgern bei Bränden und in anderen Notsituationen. Die aktive Einsatzabteilung besteht aus 27 Feuerwehrleuten, davon vier Frauen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Im Zweiwochen-Rhythmus kommen die Aktiven zu Übungsabenden zusammen und lassen sich natürlich auch auf Lehrgängen fortbilden.

    Zum Brandschutz steht der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg zwei moderne Löschfahrzeuge sowie ein Rüstwagen und ein Kleinlöschboot zur Personenrettung zur Verfügung. Geleitet wird die Truppe seit über sechs Jahren von Wehrführer Lennart Rüpke (31), der mit seiner Frau Anna-Lena und den zwei Kindern Paul und Marlene in Moorburg lebt.

    Aber nicht nur in Notfällen ist die Freiwillige Feuerwehr für die Moorburger da: „Wir unterstützen immer wieder gerne Veranstaltungen in unserem Dorf wie das Schützenfest oder das jährliche Laternelaufen unserer Kinderlandes. "Und wir freuen uns auch jedes Jahr wieder darauf viele Gäste bei unserem Osterfeuer am Ostersamstag am Feuerwehrhaus in Moorburg begrüßen zu dürfen“, so Alina Ernst vom Festausschuss.

    Am 25. August 2018 werden die 125 Jahre gefeiert: Ab 20:30 Uhr geht es im Schützenhof im Alten Moorkathen (Moorburger Kirchdeich 63) mit Beats von DJ Christian los. Es sind alle herzlichst eingeladen. Der Eintritt kostet 7,- Euro und die Getränken sind günstig.

  • Harburg. Sieben Verletzte – das ist die Bilanz eines Busunfalls am Dienstagmittag am Harburger Ring. Der Busfahrer musste gegen 12:45 Uhr abrupt eine Notbremsung hinlegen um zu verhindern, dass er auf ein vor ihm fahrendes Fahrschulauto auffuhr. Das hatte unvermittelt abgebremst und den Busfahrer zu dem Manöver gezwungen.

    Bei der Vollbremsung stürzten mehrere Fahrgäste durch den Bus. Dabei gab es insgesamt sieben Leichtverletzte, die von Rettungsdienst der Feuerwehr versorgt wurden. Fünf mussten im Krankenhaus weiterbehandelt werden.

    Da zu Anfang nicht klar war, wie viele und wie schwer Verletzte es gab, war der Rettungsdienst mit 32 Rettungskräften vor Ort.

  • Over. A…kalt war es, als die Freiwillige Feuerwehr Over-Bullenhausen zum 17. Anbaden eingeladen hatte. Knapp über dem Gefrierpunkt zeigte das Thermometer an – aber trotzdem waren rund 300 Besucher zu dem Spektakel gekommen.

    Das Ganze hat aber einen ernsten Hintergrund, machte Ortsbrandmeister Dirk Schakau klar: „Auch im Winter können Menschen in der Elbe vermisst werden, und darauf wollen wir vorbereitet sein.“ Und so stiegen mutige Feuerwehrleute in ihren Überlebensanzügen in das eiskalte Wasser der Elbe. „Die Kälte des Wassers spüren sie aber nicht. Bis zu sechs Stunden können die Kameraden in den Anzügen aushalten“, erklärte Dirk Schakau. Mit den beiden Kleinbooten der Feuerwehr vom Elbdeich rückten weitere Feuerwehrleute an und übten dabei immer wieder die Rettung der Personen aus der Elbe.

    Die Übungen hinterließen bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck. Denn die Demontration machte deutlich, wie stark die Strömung der Elbe ist, wie schnell ein Mensch abgetrieben werden kann und welche Leistung hinter einer Bergung eigentlich steht. Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt und sein Vertreter Andreas Brauel beobachteten die Rettungsübungen und zollten anerkennend Respekt für die gezeigten Leistungen.

  • Leversen/Sieversen. Eine besondere Ehrung ist dem langjährigen Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Leversen/Sieversen,
    Andreas Schubert, zuteil geworden. Er wurde durch den Zweiten stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten, Maximilian Leroux, zum Ehrenortsbrandmeister der Feuerwehr Leversen/Sieversen ernannt. Leroux würdigte in seiner Laudatio die Verdienste Schuberts für die Belange der Feuerwehr und betonte, dass Schubert dabei stets ein großes Vorbild für die Feuerwehrleute war.

    Schubert war 1976 in die Jugendfeuerwehr Leversen/Sieversen eingetreten. 1981 wechselte er in den aktiven Dienst. Nach Stationen als Ortsfunkwart von 1987 bis 1994 und als stellvertretender Gemeindefunkwart 1987 bis 1995 war er seit 1993 in Führungspositionen in seiner Ortsfeuerwehr tätig. Von 1993 bis 1995 agierte er als Vize-Ortsbrandmeister, von 1995 bis 2015 war Schubert Ortsbrandmeister.

    In seiner Amtszeit wurde der gesamte Fahrzeugpark der Wehr erneuert. Zudem wurde das Feuerwehrhaus erweitert und modernisiert. Auch auf Kreisebene ist Schubert aktiv. Seit vielen Jahren ist er als Vize-Zugführer des Fachzugs Technische Hilfeleistung 2 der Kreisfeuerwehr aktiv.

    Schubert versprach, sich weiterhin so engagiert wie bisher für die Feuerwehr einzusetzen und sein Wissen und Konow-How an die jungen Feuerwehrleute weiterzugeben.

  • Seevetal. Gleich vier Feuerwehrleute hat jetzt Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt jetzt im Rahmen der jüngsten Kommandositzung der Seevetaler Feuerwehren in den nächsthöheren Dienstgrad befördert. Thorsten Hüsing, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Helmstorf, wurde dabei ebenso zum Brandmeister befördert wie auch Over- Bullenhausens Ortsbrandmeister Dirk Schakau und Hittfelds Ortsbrandmeister Simon Steffen. Außerdem wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Moor, Martin Jürgs, zum Hauptlöschmeister befördert.

    Thorsten Hüsing leitet die Freiwillige Feuerwehr Helmstorf seit 2010. Zuvor engagierte sich Hüsing viele Jahre lang als Funkwart, Gerätewart und Festwart. Die Jugendarbeit hatte es ihm ebenfalls angetan - er war auch vier Jahre lang stellvertretender Jugendfeuerwehrwart.

    Martin Jürgs ist seit 2012 Ortsbrandmeister der Feuerwehr in Moor. Dort war er von 1996 bis 2013 Funkwart, als Gruppenführer engagierte er sich von 2007 bis 2013. Dirk Schakau leitet die Feuerwehr Over-Bullenhausen seit 2013. Vor der Fusion der beiden Feuerwehren Over und Bullenhausen war er bereits Ortsbrandmeister in Over - seit 2012. Dort war er auch 18 Jahre lang als Gruppenführer aktiv. Insgesamt 24 Jahre lang war Schakau in der Grundausbildung neuer Feuerwehrleute in der Gemeinde Seevetal mitverantwortlich.

    Simon Steffen ist seit 2014 Ortsbrandmeister in Hittfeld. Vor seiner Wahl zum Ortsbrandmeister war Steffen sechs Jahre lag Gruppenführer. Er hat sich die Jugendarbeit auf seine Fahnen geschrieben. Neun Jahre lang war er Jugendfeuerwehrwart, und auch als Vize- Jugendfeuerwehrwart war Steffen aktiv.

  • Fliegenberg. Einen Leichtverletzten hat ein Bootsunfall am Mittwochabend auf der Elbe bei Fliegenberg gefordert. Aus noch ungeklärter Ursache war dabei ein Segelboot auf der Höhe der Steller Chaussee auf die mit Steinen befestigte Uferbefestigung der Elbe auf niedersächsischer Seite geprallt. Das Boot blieb fahruntüchtig auf den Steinen liegen. Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurde um 22.42 Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr zu der Unfallstelle geschickt.

    Freiwillige Feuerwehren aus Fliegenberg/Rosenweide, Hoopte und Over/Bullenhausen mit mehreren Kleinbooten sowie dem Mehrzweckboot der Kreisfeuerwehr und dem Einsatzleitwagen aus Ashausen und Stelle waren binnen weniger Minuten an der Unfallstelle und begannen mit den Rettungsarbeiten. Eine Person an Bord des havarierten Segelboots wurde mit leichten Verletzungen von Bord gerettet und in weitere ärztliche Behandlung übergeben.

    Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr weiträumig ausgeleuchtet, mit Hilfe der Feuerwehrboote wurde das havarierte Segelboot schließlich gesichert und im Anschluss freigeschleppt und weiter in den Fliegenberger Hafen verbracht. Dort wurde das Boot dem Eigentümer übergeben. Für die Kräfte der Feuerwehr endete der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden. Die Unfallursache ist noch unbekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Heimfeld Mit 16 Einsatzkräften war die Feuerwehr in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Stader Straße in Heimfeld im Einsatz. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten kurz nach Mitternacht die Feuerwehr alarmiert, weil sie Rauchentwicklung im Dachbereich ihres Hauses festgestellt hatten.

    Vor Ort stellte die Feuerwehr ein Feuer in der Zwischendecke zum Dachgeschoss des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses fest. Eine Räumung des Gebäudes durch die Polizei hatte bereits begonnen. Der aus bisher unbekannter Ursache entstandene Brand konnte schnell gelöscht werden. Für die zeitintensiven Nachlösch- und Belüftungsarbeiten unter Einsatz eines Druckbelüfters und einer Wärmebildkamera musste in Teilbereichen die Dachhaut geöffnet und kontrolliert werden. Nachdem sämtliche Glut- und Wärmenester abgelöscht waren, konnten die Bewohner ins Gebäude zurückkehren.

  • Maschen/Landkreis Harburg. Zuerst brannten Freiflächen und Unterholz, dann stürzten Bäume im Gewittersturm um – das Wetter der vergangenen Monate hat auch am Wochenende für reichlich Einsätze bei den Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt. Zunächst rückten am Freitag um 9.48 Uhr die Feuerwehren aus Stelle, Ashausen, Fliegenberg/R. und Maschen sowie die Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofes an die Bahnstrecke Stelle- Maschen aus, im Bereich des Bardenwegs in Stelle war es erneut zu dem Brand von Unterholz gekommen.

    Mit mehreren Strahlrohren löschten die Feuerwehrleute das Feuer ab, die Nachlöscharbeiten zogen sich über einige Zeit hin. Gut dreieinhalb Stunden später, um 13.14 Uhr, wurden die Feuerwehren aus Todtglüsingen, Tostedt, Wistedt sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Heidenau und Hollenstedt in die Straße „In der Schaafheide“ in Todtglüsingen alarmiert. Dort brannten Busch und Unterholz. Mit mehreren Strahlrohren gelang es der Feuerwehr auch hier, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich über eine längere Zeit hin.

    Um 20.11 Uhr schließlich wurden die Feuerwehren aus Hörsten und Meckelfeld sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu einer brennenden Strohballenpresse in Hörsten alarmiert. Noch während der Alarmierung erhöhte die Rettungsleitstelle das Alarmstichwort, bedingt durch viele weitere eingehende Notrufe und alarmierte die Feuerwehren aus Over/Bullenhausen, Moor sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Fleestedt, Maschen und Ohlendorf hinzu.

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Strohballenpresse in voller Ausdehnung, das Feuer hatte auf zwei Bäume übergegriffen. Mit Hilfe eines C-Strahlrohrs und eines Schaumrohres konnte der Brand ebenfalls schnell gelöscht werden, für die Nachlöscharbeiten wurde weiteres, mit Güllefässern an die Brandstelle gebrachtes Löschwasser benutzt, um die Brandstelle großzügig zu fluten. Hier endete der Einsatz für die Feuerwehren gegen 22 Uhr.

    Der Sonnabend stand ganz im Zeichen des Gewitters, das gegen 15.20 Uhr über den Landkreis Harburg zog. In der Folge kam es, bedingt durch auftretende Sturmböen, zu mehr als 20 Hilfeleistungseinsätzen für die Feuerwehren. In Buchholz stürzte um 15.23 Uhr ein Baum in die Oberleitung der Bahnstrecke Bremen- Hamburg und sorgte für eine Streckensperrung zur Beseitigung des Baums und der entstandenen Schäden. Die Feuerwehr Buchholz war hier im Einsatz.

    Die Feuerwehr Maschen rückte um 15.36 Uhr auf die BAB A 39, Richtungsfahrbahn Lüneburg aus. Dort war kurz hinter der Anschlussstelle Maschen ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. Dieser wurde beseitigt. In Winsen deckte der Sturm Teile eines Dachs in der Brahmsallee ab. Auch hier half die Feuerwehr. Weitere sturmbedingte Einsätze mussten von den Feuerwehren in Beckedorf/Metzendorf, Buchholz Garlstorf, Harmstorf, Helmstorf, Moor, Ollsen, Toppenstedt und Vahrendorf geleistet werden, In diesen Orten wurden umgestürzte Bäume oder gefährdete Bäume und Äste beseitigt.

  • Bendestorf/Ashausen. Zwei Brandeinsätze zur gleichen Zeit haben am Mittwochabend mehrere Freiwillige Feuerwehren des Landkreises Harburg gefordert. Dabei war in Bendestorf ein Feuer in einer Zwischendecke eines Wohnhauses ausgebrochen, und in Ashausen brannte ein Schuppen. Menschen kamen bei den Bränden nicht zu Schaden, in beiden Fällen hat die Polizei die Brandursachenermittlung übernommen.

    Um 19.07 Uhr waren die Feuerwehren aus Bendestorf und Harmstorf zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand in die Straße „Schulheide“ in Bendestorf alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt wurde auf Veranlassung von Jesteburgs Gemeindebrandmeister Martin Ohl die Feuerwehr Jesteburg hinzu alarmiert. Rasch waren die ersten Kräfte an der Brandstelle eingetroffen.

    Bei ihrem Eintreffen waren keine Flammen mehr sichtbar, die Löschversuche der Anwohner mit einem Gartenschlauch und einem Pulverlöscher waren bereits erfolgreich gewesen. Der Schwelbrand in einer Zwischendecke konnte so vor einer weiteren Ausbreitung gelöscht werden. Mit mehreren Strahlrohren gingen die Kräfte in Bereitstellung, sowohl im Hausinneren als auch auf dem Dach des Wohnhauses kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle mithilfe einer Wärmebildkamera nach unentdeckten Brandnestern. Sechs der insgesamt 50 eingesetzten Feuerwehrleute gingen dabei unter umluftunabhängigen Atemschutz vor.

    Für die Feuerwehr war der Einsatz hier nach gut einer Stunde beendet, die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens muss nun ermittelt werden.

    Zeitgleich brannte in Ashausen ein Schuppen

    Nur vier Minuten nach dem Alarm in Bendestorf, um 19.11 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Ashausen, Stelle und Fliegenberg/R. zu einem Schuppenbrand in die Straße „Am Osterberg“ in Ashausen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein etwa 7 x 5 Meter großer Schuppen. Zudem bestand der Verdacht, dass noch eine Person in einem angrenzenden Wohnhaus vermisst werden könne. Unverzüglich gingen mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz mehrere Einsatzkräfte zur Menschenrettung in das Wohnhaus vor. Parallel leiteten weitere Einsatzkräfte die Brandbekämpfung an dem Schuppen ein. Mit mehreren Strahlrohren geang es der Feuerwehr rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und wenig später abzulöschen. Die Absuche des Wohnhauses verlief glücklicherweise erfolglos, eine Person wurde nicht aufgefunden. Auch hier endete der Einsatz nach etwas mehr als eineinhalb Stunden für die Feuerwehr. Die Polizei beschlagnahmte auch diese Einsatzstelle für die weiteren Ursachenermittlungen. Die Höhe des Schadens ist auch hier nicht bekannt.

  • Glüsingen. Der Gemeinde-Feuerwehrtag der Feuerwehren der Gemeinde Seevetal findet am Sonnabend, 16. Juni, in Glüsingen statt. Auf dem Festplatz im Kreuzungsbereich Seevetalstraße/Appenstedter Weg werden sich Wettbewerbsgruppen der Feuerwehren der Gemeinde Seevetal sowie einer Gastgruppe aus Appel im fairen Vergleich miteinander messen.

    Erstmals werden die Wettbewerbe nach den neuen Richtlinien des Landes Niedersachsen durchgeführt. Auch die Jugendfeuerwehren werden im Wettstreit miteinander
    antreten und sich messen. Start der Wettbewerbe ist um 13 Uhr, die Siegerehrung ist für 17 Uhr geplant. Schon vor den Wettbewerben wollen sich ehemalige und aktive Führungskräfte der Feuerwehr Seevetal treffen und eine besondere Sitzung miteinander abhalten.

    Für ausreichend Parkmöglichkeiten für die Besucher ist am Schulzentrum Meckelfeld gesorgt. Die gastgebende Feuerwehr Glüsingen, die den Wettbewerb anlässlich des 85-jährigen Bestehens ausrichtet, freut sich auf viele Besucher.

    Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

  • (Ohlendorf) Eine Einsatzsteigerung um mehr als das doppelte gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Ohlendorfs Ortsbrandmeister Gustav Lüllau im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 34-mal mussten die Feuerwehrleute ausrücken, um Brände zu löschen oder Hilfe zu leisten. Mit zwölf Monatsdiensten, drei Alarmübungen und jeder Menge anderer Dienste hielten sich die Aktiven der Wehr fit für den Ernstfall.

    In diesem Jahr wird der Dienstplan modifiziert, die Ausbildungsdienste werden erweitert und vermehrt. „Damit berücksichtigen wir das ständig steigende Potential an Aus- und Weiterbildung", betonte Lüllau. Er bezeichnete den Ausbildungsstand seiner Aktiven als sehr gut. Zufrieden ist der Ortsbrandmeister auch mit dem Mitgliederbestand. 46 Aktive sind der Einsatzabteilung zugeordnet, davon sechs Frauen.

    In der Jugendfeuerwehr engagieren sich acht Jungen und Mädchen, und in der Alters- und Ehrenabteilung sind 14 Mitglieder registriert. „Bei der Jugendfeuerwehr suchen wir Nachwuchs. Wer Lust hat, der Jugendfeuerwehr beizutreten, ist jederzeit herzlich willkommen", sagte Lüllau.

    Die Wahlen verliefen allesamt harmonisch und einstimmig. Die Ergebnisse: Carsten Hillmer bleibt Gruppenführer, Dieter DrevesZeugwart, Bernd Hanstedt Gerätewart, Frank Neumann Kassenwart, Stephan Maack Schriftwart und Melanie Hillmer Atemschutzgerätewartin. Neu im Amt ist Jugendwart Björn Krusch. Lüllau ernannte Thomas Menke und Konstantin Stammnitz zu Vize-Jugendwarten. Dankesworte für die geleistete Arbeit gab es von Vize- Kreisbrandmeister Torsten Lorenzen aus Ehestorf und von Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt.

    Beide nahmen im Anschluss noch angenehme Aufgaben war. Torsten Lorenzen zeichnete Holger Pett für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen aus, das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Nils Höppner. Durch Wendt wurde Björn Krusch zum Oberfeuerwehrmann befördert, und Konstantin Stammnitz ist jetzt Feuerwehrmann.

  • Hittfeld. Gleich drei neue Führungskräfte sind durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann im Rahmen einer Dienstversammlung aller Zugführer und Stellvertreter der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Harburg ernannt worden. Sebastian Behr trat als stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Stöckte die Nachfolge des bisherigen Zugführers des Fachzugs Deichbereitschaft 2/Personalreserve Uwe Ehlers an. Als neuer
    stellvertretender Zugführer in diesem Fachzug agiert ab Beginn des kommenden Jahres Mathias Schwab, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Beckedof/Metzendorf.

    Ebenfalls neu im Amt ist der stellvertretende Zugführer des Fachzugs ABC Dekon, Florian Butzloff aus Helmstorf. Butzloff tritt die Nachfolge des
    bisherigen Amtsinhabers Christoph Meyer an.

    Allen drei neuen Führungskräften gratulierte nicht nur Volker Bellmann, auch Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick beglückwünschteb das Trio und wünschte sich mit ihnen eine genauso gute Zusammenarbeit wie mit den Amtsvorgängern.

  • Ramelsloh. Bei Temperaturen bis 35 Grad haben am Donnerstagabend drei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal einen Gefahrguteinsatz im Gewerbegebiet „Bei den Kämpen“ in Ramelsloh absolviert. Um 18.12 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Ramelsloh und Maschen durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Gewerbebetrieb alarmiert worden. Aus einem dort gelagerten und mit dem Stoff Pentafluorethan (einem Stoff zu Herstellung von Kältemitteln) gefüllten Tank war mit Überdruck Gas aus einem Ventil ausgetreten. Der Stoff, der schwerer als Luft ist, kann eine erstickende Wirkung haben.

    Unverzüglich wurde durch die eintreffenden Feuerwehrleute eine Evakuierung der angrenzenden Betriebe und eine weiträumige Absperrung rund um die Gasaustrittstelle vorgenommen. Mehrere Einsatzkräfte unter umluftunabhängigen Atemschutz gingen vor, um den Tank zu kühlen und die Gase mit Wasserstrahl niederzuschlagen. Aufgrund der hohen Wärme wurden die unter Atemschutz arbeitenden Kräfte immer wieder abgelöst.

    Zur Unterstützung wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Ohlendorf hinzu alarmiert. Insgesamt 20 der gut 60 Einsatzkräfte nahmen die Arbeiten unter Atemschutz vor. Nach gut drei Stunden endete der Einsatz für die drei Feuerwehren. Eine Firma pumpte noch in der Nacht die verbliebene Restflüssigkeit in einen Ersatztank um.

    Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen müssen nun zeigen, was zu dem Gasaustritt geführt hat.

  • Landkreis Harburg. Erneut hat ein schwerer Herbststurm im Landkreis Harburg für viel Arbeit bei den 107 Feuerwehren des Landkreises und für teils große Sachschäden gesorgt. Rund 400-mal mussten die Feuerwehren von Sonntagnacht bis in den Nachmittag hinein ausrücken, um die Folgen des dritten Orkantiefs binnen sieben Wochen zu beseitigen. Auch die Feuerwehr selbst wurde dabei ein Opfer des Sturms: In Stelle fiel ein Baum auf ein Feuerwehrfahrzeug und beschädigte dieses im Frontbereich.

    In Marschacht rettete die Feuerwehr eine vom Elbwasser eingeschlossene Person aus dem Wasser, in Hoopte musste die Ortswehr die Fluttore am Fähranleger der Elbe schießen. Die Feuerwehren des Landkreises und die Führungskräfte der Kreisfeuerwehr hatten im Vorwege schon viele Vorkehrungen getroffen, um der zu erwartenden Einsätze Herr zu werden. Alle zwölf örtlichen Einsatzleitungen wurden zur Entlastung der Rettungsleitstelle durch die Freiwilligen Feuerwehren besetzt. Zudem wurde die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale besetzt, und vor dem Winsener Kreishaus wurde der Einsatzleitwagen 2 in Stellung gebracht, um beim Funkverkehr zu helfen.

    Die Vorkehrungen waren mehr als berechtigt: Das zeigte sich beim Eintreffen des Orkantiefs. Die Einsatzserie begann in der Nacht zu Sonntag um 2.27 Uhr. Die Feuerwehren aus Dierkshausen und Asendorf mussten ausrücken, weil ein Baum in der Eichenstraße in Asendorf umgestürzt war, der von der Feuerwehr beseitigt wurde. Von nun an gingen die Alarmierungen für die Feuerwehren im Minutentakt, zeitweise waren bis zu 50 Ortsfeuerwehren zeitgleich im Einsatz. Durch die örtlichen Einsatzleitungen wurden die Einsatzaufträge der Winsener Rettungsleitstelle angenommen und koordiniert. Bis Sonntagnachmittag dauerten die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehren an. Überall wurden Bäume von Hausdächern, von Straßen und von Wegen beseitigt. Erst in den späten Nachmittagsstunden beruhigte sich die Lage langsam. Hier die nennenswerten Einsätze des Orkantiefs:
    Kollision zwischen Pkw und Baum auf der B 75 in WIstedt- Königsmoor um 6.14 Uhr, Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Brennender Baum nach Sturz in Oberleitung in Jesteburg, Hauptstraße, um 7.32 Uhr. Drohender Dacheinsturz in Kakenstorf, Lange Straße, Feuerwehr sichert Dach provisorisch, um 8.14 Uhr. Diverse Bäume auf Häuser in Maschen, Alter Postweg, Finkenweg, Am Alten Sportplatz und Heideweg, diverse Feuerwehren teils über Stunden im Einsatz, ab 8.36 Uhr. Baum auf Haus in Sprötze, Schäferstieg um 8.40 Uhr. Baum auf Haus in Marschacht, Elbuferstraße, um 9.09 Uhr. Gerissene Gasleitung durch umgestürzten Baum in Eichholz, Birnenallee, diverse Feuerwehren sichern Einsatzstelle weiträumig ab, um 9.18 Uhr. Brennender Baum nach Sturz in Oberleitung in Buchholz, Sprötzer Weg, Feuerwehr erdet, löscht und entfernt Baum, um 9.42 Uhr. Person von Elbwasser (Hochwasser infolge Sturmflut) eingeschlossen in Marschacht, Fährstraße, Ortsfeuerwehr sowie Fachzug Wasserrettung der Kreisfeuerwehr und der Rettungsdienst, Person aus Wasser gerettet, um 10.21 Uhr. Baum auf Haus in Buchholz, Holzweg, Besonderheit: Reetdachhaus, um 12.17 Uhr. Baum auf Haus in Egestorf, In den Fuhren, um 12.41 Uhr. Baum auf Haus in Jesteburg, Machangelweg, um 14.05 Uhr.

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