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Feuerwehr

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  • Hörsten. Vollständig ausgebrannt ist am Montagmittag,  19.03.18, einBaufahrzeug im Kreuzungsbereich Grüner Damm/Rehmendamm bei Hörsten. Um 13.18 Uhr waren die freiwilligen Feuerwehren Hörsten und Meckelfeld sowie der  Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem brennenden Bagger alarmiert worden. Eine weithin sichtbare Rauchwolke stand über der Einsatzstelle,beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Baufahrzeug in voller Ausdehnung.

    Im ersten Löschangriff setzten die rund 20 eingesetzten Feuerwehrleute ein C-Strahlrohr ein. Aufgrund der enormen Brandintensität wurde im weiteren Verlauf auch ein
    Schaumrohr eingesetzt, um das Feuer zu löschen. Vier der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer war innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich eine Zeit lang hin.

    Für die Seevetaler Feuerwehren war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, das Baufahrzeug brannte vollständig aus. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens undzur genauen Brandursache hat die Polizei Seevetal dieweiteren Ermittlungen übernommen.

  • Maschen. Einen Tag der Feuerwehr richtet die Freiwillige Feuerwehr Maschen am Sonnabend, 23. Juni, auf dem Gelände der Feuerwehr in der Maschener Schützenstraße 19 aus. Mit zahlreichen Aktionen und Informationen will sich die Feuerwehr mit Ortsbrandmeister Torsten Meyer an der Spitze der Öffentlichkeit präsentieren und über ihre Arbeit informieren.

    In der Zeit von 11 bis 17 Uhr haben die Bürger aus Maschen und Umgebung und andere Interessierte Gelegenheit, sich die Fahrzeuge, Gerätschaften und Räumlichkeiten der Wehr anzuschauen und mit dem Feuerwehrleuten über ihre Arbeit zu reden. Mit diversen Einsatzvorführungen wird die Arbeit eindrucksvoll unterstrichen. Auch die Jugendfeuerwehr plant Vorführungen, mit der sie sich vorstellen. Die Kinder- und die Jugendfeuerwehr werden sich ebenfalls präsentieren.

    Ein besonderes Schmankerl dürfte die Modenschau der speziellen Art werden. Dabei wollen die Feuerwehrleute mit viel Phantasie und Spaß die gängigen Bekleidungen bei der Maschener Feuerwehr vorführen. Für Spaß und Überraschungen ist gesorgt! Abgerundet wird der Tag der Feuerwehr mit Rustikalem vom Grill, erfrischenden Getränken, einem reichhaltigen Kuchenbuffet sowie für die Kinder eine große Hüpfburg.

  • Hittfeld. Einen neuen Abrollbehälter „AB-Logistik“ hat das Veterinäramt des Landkreises Harburg beschafft und nun an die Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg übergeben. Amtsveterinärin Dr. Astrid Krüger und Maik Scheele vom Amt übergaben den Container an Kreisbrandmeister Volker Bellmann und den Zugführer des Fachzugs „Tierseuchenbekämpfung“ der Kreisfeuerwehr, Joachim Vobienke.

    Auf dem neuen Abrollbehälter sind zwei komplette Dekontaminationsschleusen verlastet, die in einem Seuchenfall aufgebaut werden und so eine Dekontamination von Fahrzeugen aller Art in diesen Schleusen durchgeführt werden kann. Bislang waren alle Materialien auf dem Gelände der Bundespolizei in Haue bei Laßrönne stationiert. Durch die Indienststellung des neuen Abrollbehälters und die Umlagerung der Gerätschaften und Ausrüstungen des Fachzugs an die Feuerwehrtechnische Zentrale in Hittfeld lagert das Equipment nun zentral im Landkreis Harburg. Dadurch können Fahrzeuge, Personal und Gerätschaften im Einsatzfall in maximal eineinhalb Stunden nach der Alarmierung am jeweiligen Einsatzort im gesamten Landkreis Harburg sein und ihre Arbeit aufnehmen.

    Bemerkenswert ist die kurze Beschaffungszeit des neuen Abrollbehälters, erste Planungen liefen im Dezember an, und aufgrund der damaligen Umstände eines erneuten Ausbreitens der Vogelgrippe erkannten die Verantwortlichen, dass hier schnell eine entsprechende Beschaffung eines Abrollbehälters vonstatten gehen muss. Nach einigen Gesprächen zwischen Verantwortlichen des Veterinäramts und der Kreisfeuerwehr mit Kreisbrandmeister Volker Bellmann an der Spitze erfolgte die Auftragsvergabe bereits Ende Dezember. Im April diesen Jahres wurde der neue Container an die Kreisfeuerwehr ausgeliefert.

    Nun erfolgt eine Einarbeitung und Unterweisung der Kräfte der im Fachzug „Tierseuchenbekämpfung“ eingesetzten Feuerwehren aus Bötersheim, Lübberstedt, Putensen und Stöckte.

  • Halvesbostel. Die weitere Stärkung des Ehrenamts war die zentrale Kernaussage des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands des Landkreises Harburg, Volker Bellmann. In seiner Rede bei der Delegiertenversammlung anlässlich des in Halvesbostel und Regesbostel stattfindenden Kreisfeuerwehrtags forderte Bellmann, die Attraktivität für den Dienst in der Feuerwehr weiter zu stärken und auszubauen. „Wir machen uns nichts vor. In einigen Jahren werden wir bei der Mitgliederzahl weitaus größere Probleme bekommen“, betonte Bellmann vor den 271 Delegierten.

    Noch seien die Mitgliedszahlen mit 4720 aktiven Mitgliedern in den 107 Feuerwehren als gut zu bezeichnen, aber schon jetzt gibt es schon punktuell Probleme, aktive Mitglieder zu finden. Mit vielen neuen Ideen sollen neue Mitglieder gewonnen und das Ehrenamt weiter gestärkt werden, forderte Bellmann. Hier nahm er auch die Mitglieder aus den Räten und Verwaltungen mit ins Boot, die sich auch weiterhin für eine Stärkung des Ehrenamts einsetzen sollen, betonte Bellmann.

    Er verwies aber auch auf Werbeaktionen aus den Reihen der Feuerwehr wie unlängst die Aktion in Eyendorf, die kostenlose „Löscheimer“ verteilte. Aus dieser Aktion gingen immerhin vier neue aktive Mitglieder hervor. „Das war eine sehr gute und nachahmenswerte Aktion“, befand Bellmann. Dass die Anzahl der Mitglieder auf einem hohen Niveau gehalten wird, ist auch und vor allem ein Verdienst der Arbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises. In den 92 Jugendfeuerwehren werden derzeit 1.424 Jugendiche betreut und auf den zukünftigen Dienst in den Einsatzabteilungen vorbereitet.

    In den derzeit 27 Kinderfeuerwehren sind mehr als 500 Kinder dabei, und die Gründung einer 28. Kinderfeuerwehr steht unmittelbar bevor. Bellmann freute sich über eine solch steigende Zahl an Kinderfeuerwehren, zeigt dieses doch, dass auch Kinder bereits im ganz jungen Alter spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden wollen. Er und auch Landrat Rainer Rempe freuten sich, als am Abend im Rahmen einer feierlichen Zeremonie 244 neue aktive Mitglieder für den Dienst in den Feuerwehren verpflichtet werden konnten.

    Die feierliche Zeremonie fand im Beisein vieler Zuschauer statt und war ein würdiger Beginn für die jungen Feuerwehranwärter. Erfreut zeigte sich Bellmann auch über die sehr gute Ausbildungsquote in der Kreisfeuerwehr. Dank des neuen Lehrgangs- und Stabsgebäudes an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld konnte die Zuteilungsquote der angeforderten Lehrgänge weiter gesteigert werden.

    Auch dank der hohen Anzahl an Ausbildern (insgesamt 59 Ausbilder auf Kreisebene) kann die steigende Lehrgangsfrequenz erklärt werden. Auch die Zusammenarbeit untereinander bezeichnete der Vorsitzende als sehr gut. Bei vielen Großschadenslagen, die auch in diesem Jahr schon wieder angefallen sind, war die Zusammenarbeit aller Feuerwehren sehr gut. Hier erwähnte Bellmann besonders die Unwetterlage nach dem Schwergewitter Ende Juni mit rund 400 Hilfeleistungseinsätzen und den Großbrand des Josthofes in Salzhausen.

    Dank für die geleistete Arbeit aller Feuerwehrleute gab es auch von Landrat Rainer Rempe, der versprach, dass die Kreisverwaltung weiterhin ohne Wenn und Aber hinter den Feuerwehren des Landkreises steht.

    Wahlen waren ein weiterer Bestandteil der Delegiertenversammlung. Dieter Tschorschke wurde als Schriftwart, Michael Boer als Kassenwart, Matthias Köhlbrandt als Pressewart und Mathias Wille als stellvertretender Pressewart einstimmig wiedergewählt.

    Abgerundet wurde die Versammlung durch Ehrungen. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurde der stellvertretende Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst ausgezeichnet. Hans-Ulrich Dederke aus Pattensenerhielt die goldene Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbands. Feuerwehrehrenkreuze in Silber erhielten Stephan Martens aus Ashausen und Michael Matthies aus Lüllau. Feuerwehrehrenkreuze in Bronze erhielten Bernd Hauke aus Buchholz, Klaus-Peter Peters aus Hunden und Uwe Schiemann aus Maschen.

  • Rönneburg. Auch in diesem Jahr lockte das Schredderfest der Freiwilligen Feuerwehr Rönneburg, mit 22 Ausgaben längst eine Kultveranstaltung rund um das Feuerwehrhaus am Küsterstieg in Rönneburg, mehrere 100 Menschen an. Bei Erbsensuppe, Glühwein und Gegrilltem genossen die Gäste gesellige Stunden. Der Spielmannszug Rönneburg spielte und die Kinder schauten den Feuerwehrleuten beim Schreddern der ausgedienten Tannenbäume zu. Den Schredder hatte, wie schon beim ersten Schredderfest, der Forstbetrieb Konrad aus Jesteburg kostenlos zur Verfügung gestellt.

    Peter sebastian verkauft ein Malbuch für den guten Zweck. | Foto: Niels Kreller
    Peter Sebastian verkaufte ein Malbuch für den guten Zweck. | Foto: Niels Kreller

    Nach dem eigentlichen Schreddern der ausgedienten Tannenbäume sorgten die Schlagerstars für Stimmung im Feuerwehrhaus. Leider konnte Schirmherr Peter Sebastian aufgrund einer Stimmbanderkrankung selbst nicht auftreten. Stattdessen verkaufte Peter Sebastian das Malbuch „Kümmel … mit Stift und Herz durch Deutschland. Aber auf die Lieder des Fleestedters mussten die Besucher nicht verzichten. Denn als Überraschungsgast war Peter Stein aus Thüringen da, der einige Lieder Sebastians sang. Weitere Acts waren Matthias Eike, Michael Kleve, Jan Hayston und Jose Ferreiras. Abends legte DJ Tobi zum Tanz auf.

    Der Erlös geht wie jedes Jahr den Förderkreis zugunsten unfallgeschädigter Kinder.

  • Jesteburg. Von Freitag- bis Sonntagabend hieß es vorige Woche für elf Bereitschaftsmitglieder des DRK-Kreisverbands Harburg-Land e.V. ausnahmsweise Lernen statt Helfen: Sie nahmen an der Kraftfahrer-Ausbildung in Jesteburg teil - und das mit Erfolg: Alle Teilnehmer dürfen ab sofort Einsatzfahrzeuge in der Klasse 3,5 bis 7,5 Tonnen führen. Organisiert und durchgeführt wurde die Ausbildung durch Nico Glier, Gruppenführer Betreuung, und Jan Bauer, Kreisbereitschaftsleiter.

    Nach einer theoretischen Einführung bestand ein Großteil der Ausbildung in der praktischen Übung: Lerninhalte wie Pannenhilfe, Fahren im geschlossenen Verband, Beschleunigen und Bremsen, tote Winkel sowie Ladungssicherung wurden nicht nur besprochen, sondern auch praktisch vermittelt. Dadurch werden die besonderen Pflichten und Anforderungen, die das Bewegen von Einsatzfahrzeugen mit sich bringt, intensiv erfahren.

    Voraussetzung für die Kraftfahrerausbildung ist die Mitgliedschaft in der DRK-Bereitschaft sowie der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

  • Marmstorf. 112 – das ist nicht nur die Notrufnummer, die gewählt werden muss, wenn es brennt, sondern auch das Alter der Freiwilligen Feuerwehr Marmstorf. Denn im Jahre 1906 wurde durch Marmstorfer Bürger die Pflichtfeuerwehr durch eine freiwillige ersetzt. Wenn das kein Grund ist zum Feiern!

    Und genau das macht die Freiwillige Feuerwehr Marmstorf am Samstag, 16. Juni 2018, mit einem Tag der offenen Tür. Von 11 bis 17 Uhr wird den Besuchern an der Elfenwiese 6 ein Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr geboten. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Vorführungen der Feuerwehr, vielen Attraktionen für Kinder, Kaffee und Kuchen und lecker Gegrilltem.

  • Moorburg. Seit 125 Jahren hat der Heilige Florian, Schutzpatron der Feuerwehr, auch in Moorburg eine Truppe, um die er sich kümmert. Denn die Freiwillige Feuerwehr Moorburg feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum.

    Bei rund 30 Einsätzen im Jahr helfen sie mit Hilfe ihres Schutzheiligen den Moorburger Bürgern bei Bränden und in anderen Notsituationen. Die aktive Einsatzabteilung besteht aus 27 Feuerwehrleuten, davon vier Frauen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Im Zweiwochen-Rhythmus kommen die Aktiven zu Übungsabenden zusammen und lassen sich natürlich auch auf Lehrgängen fortbilden.

    Zum Brandschutz steht der Freiwilligen Feuerwehr Moorburg zwei moderne Löschfahrzeuge sowie ein Rüstwagen und ein Kleinlöschboot zur Personenrettung zur Verfügung. Geleitet wird die Truppe seit über sechs Jahren von Wehrführer Lennart Rüpke (31), der mit seiner Frau Anna-Lena und den zwei Kindern Paul und Marlene in Moorburg lebt.

    Aber nicht nur in Notfällen ist die Freiwillige Feuerwehr für die Moorburger da: „Wir unterstützen immer wieder gerne Veranstaltungen in unserem Dorf wie das Schützenfest oder das jährliche Laternelaufen unserer Kinderlandes. "Und wir freuen uns auch jedes Jahr wieder darauf viele Gäste bei unserem Osterfeuer am Ostersamstag am Feuerwehrhaus in Moorburg begrüßen zu dürfen“, so Alina Ernst vom Festausschuss.

    Am 25. August 2018 werden die 125 Jahre gefeiert: Ab 20:30 Uhr geht es im Schützenhof im Alten Moorkathen (Moorburger Kirchdeich 63) mit Beats von DJ Christian los. Es sind alle herzlichst eingeladen. Der Eintritt kostet 7,- Euro und die Getränken sind günstig.

  • Ohlendorf. Mit Erfolg haben am Sonnabend 160 Einsatzkräfte von Feuerwehren und der Johanniter Unfall-Hilfe (JUH) des Landkreises Harburg eine großangelegte Einsatzübung absolviert. Was war passiert: Großeinsatz für die Feuerwehren und den Rettungsdienst des Landkreises Harburg am Sonnabend vormittag auf dem Gelände des Gemüsegroßhändlers Behr in der Ohlendorfer Straße in Ohlendorf. Die angenommene Lage: Es hatte sich ein Gefahrgutunfall ereignet. Vier Mitarbeiter wurden verletzt, mehrere chemische Stoffe reagierten miteinander und eine giftige Wolke bildete sich. Was sich wie ein schlimmes Szenario anhörte, war glücklicherweise nur eine großangelegte Einsatzübung mehrerer Einheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaften sowie der Feuerwehr Seevetal in Zusammenarbeit mit der Johanniter Unfall Hilfe.

    Laut der vom stellvertretenden Kreisbereitschaftsführer Michael Matthies aus Lüllau ausgearbeiteten Übungsvorgabe hatte der Fahrer eines Gabelstaplers dabei mehrere Gebinde mit Wasserstoffperoxid und einem Düngemittel beschädigt. Die beiden Stoffe reagierten miteinander und bildeten im Umkreis auf dem Sattelauflieger und dessen Umfeld eine giftige Wolke. Bei dem Versuch, die Unfallfolgen zunächst gering zu halten, wurden vier durch Statisten dargestellte Betriebsangehörige verletzt.

    Zunächst wurde die Feuerwehr Ohlendorf mit dem Stichwort „Verdächtiger Rauch“ alarmiert. Bei Eintreffen der Ohlendorfer Kräfte wurde sofort erkannt, dass es sich um einen Gefahrgutunfall handelt und die Feuerwehr Maschen sowie die Fachzüge Gefahrgut, Spüren&Messen und Dekont-P (Personen-Dekontamination) der Kreisfeuerwehr nach alarmiert. Auch der Einsatzleitwagen aus Ashausen und die Einsatzgruppe der Johanniter Unfall Hilfe kamen zu Hilfe.

    Unter der Gesamteinsatzleitung vom zweiten stellvertretenden Kreisbereitschaftsführer Martin Heidtmann aus Schwinde wurden zunächst die vier von der ersteingetroffenen Feuerwehr Ohlendorf geretteten „verletzten“ Mitarbeiter vom Fachzug Dekont-P dekontaminiert, anschließend wurden sie dem Rettungsdienst zur Behandlung übergeben. Eine weiträumige Absperrung rund um den betroffenen Sattelauflieger wurde veranlasst. In der gesamten Umgebung wurden durch die Mitglieder des Fachzugs Spüren&Messen Schadstoffmessungen durchgeführt, und mehrere Feuerwehrleute des Fachzugs Gefahrgut gingen in Chemikalienschutzanzügen zur Gefahrenbeseitigung vor.

    Nahezu der gesamte Auflieger wurde dabei entladen, ehe das beschädigte Gebinde sichergestellt und geborgen werden konnte. Nach gut drei Stunden hatten die Verantwortlichen genug gesehen und ließen die Übung als erfolgreich für beendet erklären. Sie äußerten sich mit dem Gesehenen zufrieden. In Kürze wird eine umfangreiche Nachbesprechung stattfinden. Ein Dank der Beteiligten ging an die Firma Behr, die ihr Gelände und Equipment für die Großübung zur Verfügung gestellt hatte.

  • Harburg. Sieben Verletzte – das ist die Bilanz eines Busunfalls am Dienstagmittag am Harburger Ring. Der Busfahrer musste gegen 12:45 Uhr abrupt eine Notbremsung hinlegen um zu verhindern, dass er auf ein vor ihm fahrendes Fahrschulauto auffuhr. Das hatte unvermittelt abgebremst und den Busfahrer zu dem Manöver gezwungen.

    Bei der Vollbremsung stürzten mehrere Fahrgäste durch den Bus. Dabei gab es insgesamt sieben Leichtverletzte, die von Rettungsdienst der Feuerwehr versorgt wurden. Fünf mussten im Krankenhaus weiterbehandelt werden.

    Da zu Anfang nicht klar war, wie viele und wie schwer Verletzte es gab, war der Rettungsdienst mit 32 Rettungskräften vor Ort.

  • Hittfeld/Todtglüsingen. Große Freude herrscht bei den Verantwortlichen des Kreisfeuerwehrverbands des Landkreises Harburg. Dem Verband wurde jetzt durch die Freiwillige Feuerwehr Todtglüsingen mit dem ehemaligen Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke und dem ehemaligen stellvertretenen Gemeindebrandmeister Erwin Schäfer an der Spitze eine alte Handdruckspritze als Leihgabe übergeben.

    Die 1904 von der Firma Magirus in Ulm gebaute Spritze ziert jetzt den Eingangsbereich des neuen Lehrgangs- und Stabsgebäudes der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld und ist dort ein toller Blickfang. 1905 kam die Spritze zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr nach Todtglüsingen und war dort bis Ende der 1930er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Einsatz, ehe sie von einer modernen Motorspritze abgelöst wurde.

    Seit Außerdienststellung war die Handdruckspritze bis zum Zeitpunkt der Übergabe an den Kreisfeuerwehrverband weiterhin im Besitz der Feuerwehr Todtglüsingen und wurde bestens gepflegt, wie ein Blick auf das historische Feuerwehrgerät zeigt. Noch im Sommer waren die Todtglüsinger Feuerwehrleute mit der Handdruckspritze bei einer Vorführung bei der Feuerwehr Neuenfelde zu Gast.

    Den Dank des Kreisfeuerwehrverbands überbrachte der stellvertretende Abschnittsleiter Heide, Jonny Anders, der sich sehr über die neue Leihgabe freute. „Das ist ein toller Augenschmaus beim Betreten des Gebäudes, hier kann man ein Stück Feuerwehrgeschichte einmal in aller Pracht bewundern“, war Anders über die Spritze begeistert.

    Zur Vervollständigung der Spritze werden in absehbarer Zeit noch Strahlrohre, Verteiler und andere historische Feuerwehrarmaturen nachgeliefert.

  • Over. A…kalt war es, als die Freiwillige Feuerwehr Over-Bullenhausen zum 17. Anbaden eingeladen hatte. Knapp über dem Gefrierpunkt zeigte das Thermometer an – aber trotzdem waren rund 300 Besucher zu dem Spektakel gekommen.

    Das Ganze hat aber einen ernsten Hintergrund, machte Ortsbrandmeister Dirk Schakau klar: „Auch im Winter können Menschen in der Elbe vermisst werden, und darauf wollen wir vorbereitet sein.“ Und so stiegen mutige Feuerwehrleute in ihren Überlebensanzügen in das eiskalte Wasser der Elbe. „Die Kälte des Wassers spüren sie aber nicht. Bis zu sechs Stunden können die Kameraden in den Anzügen aushalten“, erklärte Dirk Schakau. Mit den beiden Kleinbooten der Feuerwehr vom Elbdeich rückten weitere Feuerwehrleute an und übten dabei immer wieder die Rettung der Personen aus der Elbe.

    Die Übungen hinterließen bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck. Denn die Demontration machte deutlich, wie stark die Strömung der Elbe ist, wie schnell ein Mensch abgetrieben werden kann und welche Leistung hinter einer Bergung eigentlich steht. Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt und sein Vertreter Andreas Brauel beobachteten die Rettungsübungen und zollten anerkennend Respekt für die gezeigten Leistungen.

  • Leversen/Sieversen. Eine besondere Ehrung ist dem langjährigen Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Leversen/Sieversen,
    Andreas Schubert, zuteil geworden. Er wurde durch den Zweiten stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Rosengarten, Maximilian Leroux, zum Ehrenortsbrandmeister der Feuerwehr Leversen/Sieversen ernannt. Leroux würdigte in seiner Laudatio die Verdienste Schuberts für die Belange der Feuerwehr und betonte, dass Schubert dabei stets ein großes Vorbild für die Feuerwehrleute war.

    Schubert war 1976 in die Jugendfeuerwehr Leversen/Sieversen eingetreten. 1981 wechselte er in den aktiven Dienst. Nach Stationen als Ortsfunkwart von 1987 bis 1994 und als stellvertretender Gemeindefunkwart 1987 bis 1995 war er seit 1993 in Führungspositionen in seiner Ortsfeuerwehr tätig. Von 1993 bis 1995 agierte er als Vize-Ortsbrandmeister, von 1995 bis 2015 war Schubert Ortsbrandmeister.

    In seiner Amtszeit wurde der gesamte Fahrzeugpark der Wehr erneuert. Zudem wurde das Feuerwehrhaus erweitert und modernisiert. Auch auf Kreisebene ist Schubert aktiv. Seit vielen Jahren ist er als Vize-Zugführer des Fachzugs Technische Hilfeleistung 2 der Kreisfeuerwehr aktiv.

    Schubert versprach, sich weiterhin so engagiert wie bisher für die Feuerwehr einzusetzen und sein Wissen und Konow-How an die jungen Feuerwehrleute weiterzugeben.

  • Hittfeld/Vahrendorf-Siedlung. Mit der uneigennützigen Hilfe beim Bau des alten Feuerwehrhauses in Vahrendorf Ende der 1960er-Jahre begann die großartige Feuerwehrkarriere von Peter Adler aus Vahrendorf- Siedlung. Jetzt, etwas mehr als 50 Jahre später, wurde die Karriere gekrönt mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

    Landrat Rainer Rempe, der die Verleihung im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ausführte, betonte, dass diese Auszeichnung die Würdigung des jahrzehntelangen Einsatzes zum Wohle der Allgemeinheit in der Gemeinde Rosengarten, im Landkreis Harburg und in Niedersachsen ist. „Was Sie in mehr als 50 Jahren weit über den Landkreis Harburg hinaus geleistet haben, verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, sagte der Landrat in seiner Laudatio.

    In seinen Dank für die Arbeit schloss Rempe ausdrücklich auch Adlers Ehefrau Heidemarie ein, die ihrem Mann in der ganzen Zeit den Rücken freihielt und ihn bei seinem
    Ehrenamt eindrucksvoll unterstützte. Bei der feierlichen Verleihung in den Räumen der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld skizzierte Rempe vor vielen geladenen Gästen aus ganz Niedersachsen die eindrucksvolle Karriere des Vollblutfeuerwehrmanns.

    Diese begann – wie eingangs erwähnt – ganz unspektakulär bei der uneigennützigen Hilfe beim Gerätehausneubau. Das ganze gefiel Peter Adler dann aber so gut, dass er 1968 in die Feuerwehr eintrat und schon relativ schnell Verantwortung übernahm. Zunächst agierte er als Geräte- und Atemschutzgerätewart sowie als Jugendfeuerwehrwart. Von 1980 bis 1984 leitete er dann als Ortsbrandmeister die Geschicke der Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf, ehe er von 1984 bis 1988 Gemeindebrandmeister in Rosengarten wurde.

    Damit nicht genug: Sein Fachwissen und seine Kompetenz brachte Adler von 1988 bis 2003 als Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg eindrucksvoll zur Geltung. Gleichzeitig agierte er in dieser Zeit auch als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands. Drei dieser in seiner Zeit gesetzten Meilensteine für die Feuerwehren des Landkreises Harburg waren die Einführung des Gefahrgutkonzepts der Kreisfeuerwehr, das Inkrafttreten des so genannten Rüstwagenkonzepts und die erste Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

    Außerordentlich wichtig für ihn war aber auch der stetige Zuwachs an weiblichen Mitgliedern in der  Feuerwehr. Adler ist es zu verdanken, dass die Anzahl der Frauen
    und Mädchen in den Feuerwehren des Landkreises Harburg enorm anstieg. 2003 wurde Adler stellvertretender Bezirksbrandmeister des damaligen Regierungsbezirks Lüneburg, dieser Titel wurde 2007 in den Regierungsbrandmeister umbenannt. Dieses Amt hatte Adler bis 2014 inne. Er war in dieser Zeit verantwortlich für 450 Feuerwehren in den Landkreisen Harburg, Heidekreis, Rotenburg und Stade mit insgesamt rund 21.000 Mitgliedern.

    Auch im Land Niedersachsen engagierte sich der Geehrte. Er war von 1989 bis 2011 Vorstandsmitglied des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands, von 2003 bis 2011 war er dort auch als Vizepräsident aktiv. Für sein Engagement wurde er zum Ehrenmitglied im Landesfeuerwehrverband ernannt. Ganz nebenbei war Adler zwölf Jahre lang Mitglied der Vertreterversammlung der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen. Auch in der Kommunalpolitik war er einige Zeit aktiv - von 1976 bis 1984 war er Mitglied im Rat der Gemeinde Rosengarten, von 1976 bis 1981 war er dort Vorsitzender des Feuerschutzausschusses.

    Gratulationen gab es von den mehr als 60 Gästen der Feierstunde wie vom Regierungsbrandmeister Uwe Quante, Kreisbrandmeister Volker Bellmann und Rosengartens
    Bürgermeister Dirk Seidler, die Adler als Vollblut-Feuerwehrmann und als Vorbild für ganze Generationen von Feuerwehrleuten bezeichneten.

  • Tostedt. Eine beeindruckende Bilanz für das abgelaufene Jahr hat Tostedts Gemeindebrandmeister Sven Bauer gezogen. Im Rahmen seines Jahresberichts berichtete Bauer von insgesamt 452 absolvierten Einsätzen aller zwölf Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde. Dabei erwähnte Bauer außer den klassischen Brandeinsätzen sowie Einsätzen wegen ausgelöster Brandmelde-Anlagen auch die 170 Hilfeleistungseinsätze sowie die insgesamt 39 Einsätze der Helfer vor Ort (HvO) Gruppe der Feuerwehr Wistedt, besonders.

    Auch im vergangenen Jahr sind die Feuerwehren für die Bewältigung aller Aufgaben umfangreich ausgestattet worden. Hier fanden besonders die drei neuen Mannschafts-Transportfahrzeuge (MTF) der Feuerwehren Handeloh, Todtglüsingen und Wistedt besondere Erwähnung. Auch im Bereich der Ersatzbeschaffungen alter Einsatzfahrzeuge wird derzeit fieberhaft gearbeitet. Aktuell befindet sich ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 für die Feuerwehr Heidenau in Arbeit. Außerdem wird an der Ersatzbeschaffung des Tanklöschfahrzeugs für Tostedt und eines Löschgruppenfahrzeugs für Otter gearbeitet.

    Ebenfalls ersatzbeschafft werden soll der Gerätewagen Gefahrgut der Feuerwehr Todtglüsingen. Dort ist der Gemeindebrandmeister gemeinsam mit allen Führungskräften auf der Suche nach einer weiteren Feuerwehr aus der Samtgemeinde, die zusammen mit den Wehren Kakenstorf und Todtglüsingen die Gefahrgutkomponente bilden soll. Erfreut ist der Gemeindebrandmeister darüber, dass nunmehr alle Erstangriffsfahrzeuge der Samtgemeinde-Feuerwehr einheitlich mit einer Wärmebildkamera, einem Rauchvorhang, Mehrgasmessgeräten und Hohlstrahlrohren ausgestattet sind.

    Für die kommenden Jahre kündigte Bauer die Umstellung der persönlichen Schutzausrüstung aller aktiven Feuerwehrleute an. Damit soll der ständig verbesserten Einsatzhygiene Rechnung getragen werden. Zufrieden ist Bauer mit dem Mitgliederbestand der Samtgemeinde-Feuerwehr. 504 aktive Mitglieder sind in den Einsatzabteilungen der zwölf Ortsfeuerwehren registriert, in den Jugendfeuerwehren engagieren sich 170 Jugendliche, und 24 Kinder bilden den Stamm beim Nachwuchs. Bauer dankte allen Feuerwehrleuten aller Abteilungen für ihren gezeigten Einsatz und wünschte sich eine weiterhin so rege und engagierte Aktivität.

  • Seevetal. Gleich vier Feuerwehrleute hat jetzt Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt jetzt im Rahmen der jüngsten Kommandositzung der Seevetaler Feuerwehren in den nächsthöheren Dienstgrad befördert. Thorsten Hüsing, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Helmstorf, wurde dabei ebenso zum Brandmeister befördert wie auch Over- Bullenhausens Ortsbrandmeister Dirk Schakau und Hittfelds Ortsbrandmeister Simon Steffen. Außerdem wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Moor, Martin Jürgs, zum Hauptlöschmeister befördert.

    Thorsten Hüsing leitet die Freiwillige Feuerwehr Helmstorf seit 2010. Zuvor engagierte sich Hüsing viele Jahre lang als Funkwart, Gerätewart und Festwart. Die Jugendarbeit hatte es ihm ebenfalls angetan - er war auch vier Jahre lang stellvertretender Jugendfeuerwehrwart.

    Martin Jürgs ist seit 2012 Ortsbrandmeister der Feuerwehr in Moor. Dort war er von 1996 bis 2013 Funkwart, als Gruppenführer engagierte er sich von 2007 bis 2013. Dirk Schakau leitet die Feuerwehr Over-Bullenhausen seit 2013. Vor der Fusion der beiden Feuerwehren Over und Bullenhausen war er bereits Ortsbrandmeister in Over - seit 2012. Dort war er auch 18 Jahre lang als Gruppenführer aktiv. Insgesamt 24 Jahre lang war Schakau in der Grundausbildung neuer Feuerwehrleute in der Gemeinde Seevetal mitverantwortlich.

    Simon Steffen ist seit 2014 Ortsbrandmeister in Hittfeld. Vor seiner Wahl zum Ortsbrandmeister war Steffen sechs Jahre lag Gruppenführer. Er hat sich die Jugendarbeit auf seine Fahnen geschrieben. Neun Jahre lang war er Jugendfeuerwehrwart, und auch als Vize- Jugendfeuerwehrwart war Steffen aktiv.

  • Over. Trotz frostiger Temperaturen unter 0 Grad und neblig- trüben Wetters waren wieder mehrere hundert Interessierte in Over unterwegs. Sie waren an die Elbe bei Over gekommen und starrten gebannt auf das Wasser. Der Grund dafür hatte einen traditionellen Hintergrund: Die Freiwillige Feuerwehr Over-Bullenhausen hatte zum nunmehr 17. Mal zum Anbaden eingeladen, und dieses mittlerweile traditionelle Spektakel wollten sich die vielen Besucher nicht entgehen lassen. Der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Over- Bullenhausen, Dirk Schakau, machte allerdings klar, dass es sich hier nicht um ein Anbaden in Form eines gewagten Sprungs in die Fluten als Neujahrsgruß handelt, sondern vielmehr übte die Feuerwehr die Menschenrettung. „Auch im Winter können Menschen in der Elbe vermisst werden, und darauf wollen wir vorbereitet sein“, betonte Ortsbrandmeister Dirk Schakau.

    Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Jens-Peter Müller und rund 30 Feuerwehrleuten hatte er dabei auch eine Menge Lehr- und Übungsmaterial und abwechslungsreiche Szenen vorbereitet. Mutige Feuerwehrleute aus Over/Bullenhausen stiegen in die Überlebensanzüge und gingen dann in der Elbe "baden". „Die Kälte des Wassers spüren sie aber nicht. Bis zu sechs Stunden können die Kameraden in den Anzügen aushalten“, so Dirk Schakau.

    Mit den beiden Kleinbooten der Feuerwehr vom Elbdeich rückten weitere Feuerwehrleute an und übten dabei immer wieder die Rettung der Personen aus der Elbe. Beeindruckt zeigten sich die Besucher ob der gezeigten Leistungsfähigkeit der Feuerwehrleute und den Möglichkeiten der Menschenrettung aus einem fließenden Gewässer wie der Elbe. Vielen war dabei gar nicht bewusst, welch starke Strömungsgeschwindigkeit die Elbe aufweist und wie schnell ein Mensch abgetrieben werden kann.

    Schakau betonte auch, dass nicht nur die Menschenrettung, sondern auch die richtige Bootsanfahrt zur verunfallten Person geübt wird. Nebenher lud die Feuerwehr Interessierte auch zu Bootfahrten auf der Elbe ein. Zu Gast waren dazu auch die Aktiven der benachbarten Feuerwehr Neuland mit einem weiteren Kleinboot.

    Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt beobachtete die Rettungsübungen und zollte wie auch die anderen Besucher anerkennend Respekt für die gezeigten Leistungen. Mehr als drei Stunden dauerten die Übungseinheiten, und die Feuerwehrleute hatten natürlich auch gegen Hunger und Durst vorgesorgt. Heiße Erbsensuppe aus der eigenen Gulaschkanone und jede Menge heiße Getränke sorgten für ein bisschen Wärme, und es ließ sich gemütlich mit den Feuerwehrleuten klönen.

  • Maschen. Ein brennender Pkw auf der BAB A 39, Richtungsfahrbahn Hamburg, hat am Sonntagabend den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Fleestedt und Maschen erfordert und für eine Vollsperrung der A 39 gesorgt. Die beiden Feuerwehren waren um 20:32 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert worden.

    Zunächst hieß es, dass ein Pkw auf der A 7, Richtungsfahrbahn Hannover, zwischen Fleestedt und dem Horster Dreieck brennen sollte. Weitere Meldungen lotsten die beiden Feuerwehren dann auf die A 39. Dort brannte der Pkw BMW auf dem Seitenstreifen kurz vor dem Zusammenfluss mit der A 7 in voller Ausdehnung. Vier der Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und nahmen mit zwei D- bzw. C-Strahlrohren die Brandbekämpfung auf. Ihnen gelang es, das Feuer innerhalb kürzester Zeit abzulöschen.

    Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A 39 in Richtung Hamburg zwischen dem Maschener Kreuz und dem Überlauf in die A 7 voll gesperrt werden. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Die Brandursache ist noch unbekannt. Das Autobahnpolizeikommissariat Winsen hat die Ermittlungen übernommen. Der Fahrer des Wagens kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon.

  • Fliegenberg. Die Bootssaison für dieses Jahr ist bei den elbanliegenden Feuerwehren aus den Gemeinden Seevetal und Stelle eröffnet worden. Mit dem traditionellen Anbooten starteten die Feuerwehren aus Over-Bullenhausen und Meckelfeld (Seevetal) sowie aus Fliegenberg/Rosenweide (Stelle) gemeinsam mit den befreundeten Wehren aus Neuland und Hohendeich (Hamburg) in das neue Bootssaison-Jahr. Auch die benachbarte Feuerwehr aus Hoopte war mit ihren Booten mit von der Partie.

    Mit diversen Klein- und Mehrzweckbooten waren die Wehren aus Niedersachsen und Hamburg an der Elbe und übten diverse Fahrmanöver. Außer den Fahrmanövern in Allein- aber auch Kolonnenfahrt wurden unter der Beobachtung zahlreicher Führungskräfte aus den beteiligten Städten und Gemeinden auch Wendemanöver geübt.

    Besonders die jungen Bootsführer und die Bootsführer, die neu im Besitz eines Bootsführerscheins sind, wurden beim Anbooten besonders gefordert. Unter der Anleitung von erfahrenen Bootsführern erlernten sie rasante Fahrten im Fließgewässer. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Wehren aus Hamburg war einmal mehr in den Übungsszenarien vertreten. Sowohl die durchgeführten Übungsfahrten als auch die Zusammenarbeit der Feuerwehren beider Bundesländer klappte vorzüglich.

    Das Anbooten blickt auf eine lange Tradition zurück und soll besonders zu Beginn der Sommersaison noch einmal einen Feinschliff für alle Bootsführer bringen. Den Abschluss dieses gelungenen Anbootens bildete ein gemütliches Beisammensein direkt am Hafen in Fliegenberg. Viele wertvolle Erfahrungen wurden dabei ausgetauscht und manche neue Erkenntnis gewonnen.

  • Fliegenberg. Einen Leichtverletzten hat ein Bootsunfall am Mittwochabend auf der Elbe bei Fliegenberg gefordert. Aus noch ungeklärter Ursache war dabei ein Segelboot auf der Höhe der Steller Chaussee auf die mit Steinen befestigte Uferbefestigung der Elbe auf niedersächsischer Seite geprallt. Das Boot blieb fahruntüchtig auf den Steinen liegen. Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurde um 22.42 Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr zu der Unfallstelle geschickt.

    Freiwillige Feuerwehren aus Fliegenberg/Rosenweide, Hoopte und Over/Bullenhausen mit mehreren Kleinbooten sowie dem Mehrzweckboot der Kreisfeuerwehr und dem Einsatzleitwagen aus Ashausen und Stelle waren binnen weniger Minuten an der Unfallstelle und begannen mit den Rettungsarbeiten. Eine Person an Bord des havarierten Segelboots wurde mit leichten Verletzungen von Bord gerettet und in weitere ärztliche Behandlung übergeben.

    Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr weiträumig ausgeleuchtet, mit Hilfe der Feuerwehrboote wurde das havarierte Segelboot schließlich gesichert und im Anschluss freigeschleppt und weiter in den Fliegenberger Hafen verbracht. Dort wurde das Boot dem Eigentümer übergeben. Für die Kräfte der Feuerwehr endete der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden. Die Unfallursache ist noch unbekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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