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Feuerwehr

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  • Harburg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Harburgreagiert auf Berichte in Medien, nach denen die Hamburger Feuerwehr nur noch in 2/3 aller Fälle in voller Stärke innerhalb der vorgesehenen acht Minuten am Brandort einträfe. 640 zusätzliche Beamten müssten laut der Feuerwehr Hamburg eingestellt werden. Dass diese Forderung schnell erfüllt wird, ist aber unrealistisch.

    Deshalb hat das Harburger DRK schnelle Hilfe angeboten: „Wenn an jeder der 15 Wachen der Hilfsorganisationen nur ein bis zwei Rettungswagen komplett in die Notfallrettung eingebunden wären, würde sofort ein Drittel der zusätzlich geforderten Beamten aus dem Rettungsdienst für die originäre Aufgabe der Feuerwehr, die Brandbekämpfung, frei werden“, so Harald Krüger, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Harburg e. V.

    Die sofortige Erhöhung der Sicherheit wäre für den Steuerzahler sogar ohne Kosten möglich. Das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen wie Johanniter und Malteser vereinbaren ihre Entgelte direkt mit den Krankenkassen und werden nicht nach der Gebührenordnung der Hansestadt vergütet.

    Unverständnis äußert Krüger an dem Verhalten der Feuerwehr, denn das Angebot ist nicht neu. „Angesichts des akuten Personalnotstands ist völlig unverständlich, dass die Feuerwehr im vergangenen Jahr die Bereitstellung von Rettungswagen der Hilfsorganisationen erneut nicht in Anspruch genommen hat“, so Krüger. Begründet wird die geringe Einbindung der Organisationen mit dem Erfordernis einer europaweiten Ausschreibung. „Dabei muss nach EU-Recht der Rettungsdienst seit 2015 nicht ausgeschrieben werden, wenn er an gemeinnützige Hilfsorganisationen vergeben werden soll“, sagt Krüger. „In deutsches Recht ist diese Regelung vor knapp einem Jahr übernommen worden.“

  • Heimfeld. Nachdem am Mittag bei Bauarbeiten in der Straße An der Rennkoppel Zünder für Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurden (besser-im-blick berichtete: Alarm in Heimfeld: Handgranatenzünder aus dem 2. Weltkrieg entschärft), geht es gleich weiter: Bei den Bauarbeiten auf dem ehemaligen Gelände von Max Bahr an der Buxtehuder Straße wurde eine britische 1000-Pfund-Fliegerbombe gefunden.

    Der Sperr- und Warnradius ist auf 300 Meter um den Fundort festgelegt worden. Die Bombe soll im Laufe des Tages entschärft werden. Rund 150 Menschen werden evakuiert werden müssen und mehrere Straßen, darunter die B73, gesperrt werden. Und auch die Bahn fährt dann nicht.

    Update: Die Fliegerbombe wurde am Abend entschärft.

  • Maschen. Der Kreispressewart der Feuerwehren des Landkreises Harburg, Matthias Köhlbrandt, ist jetzt von Kreisbrandmeister Volker Bellmann für seine Arbeit mit der silbernen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbands ausgezeichnet worden. Bellmann betonte, dass die Pressearbeit für die Feuerwehren im Landkreis Harburg durch Köhlbrandts Engagement seit Jahrzehnten in bewährter Hand liegt und die Arbeit der Feuerwehren dadurch stets in hervorragender Art und Weise dargestellt werden.

    Seit mittlerweile 26 Jahren ist Köhlbrandt in der Feuerwehr-Pressearbeit tätig. Seit 1991 ist er Pressewart in der Freiwilligen Feuerwehr Maschen. Nur kurze Zeit später war er mit dem damaligen Kreispressewart Norbert Küster Denker, Lenker und Macher der Zeitung der Landkreis-Feuerwehren, dem „Florian Harburg“. Diese Zeitung wurde 2006 wegen der ständig wachsenden Konkurrenz der neuen Medien eingestellt. Außer der Feuerwehrzeitung betreut Köhlbrandt auch die Internetseite des Kreisfeuerwehrverbands. Die wird gerade redaktionell überarbeitet.

    1996 wurde Köhlbrandt zum stellvertretenden Kreispressewart gewählt, und 2005 wurde er Kreispressewart für die 107 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Harburg. Auch auf Gemeindeebene der Gemeinde Seevetal ist er aktiv in der Pressearbeit tätig, nachdem er Mitte der 2000er-Jahre kurzfristig als Vize-Gemeindepressewart agierte, ist er seit 2011 Gemeindepressewart für die 14 Seevetaler Wehren. Köhlbrandt versprach, sich auch weiterhin engagiert für die Pressearbeit der Feuerwehren im Landkreis Harburg einzusetzen.

  • Hollenstedt. Jede Menge Ehrungen und Beförderungen wurden jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstedt ausgesprochen. Durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann wurde der Ortsbrandmeister Karsten Lange für 40-jährige aktive Mitgliedschaft mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt auch Stephan Ahrens.

    Durch Hollenstedts Gemeindebrandmeister Carsten Benecke wurden Vize-Gemeindebrandmeister Patrick Barkow sowie Dominik Fürch jeweils zu Oberlöschmeistern befördert. Neuer Löschmeister wurde Patrick Künne. Zu Hauptfeuerwehrmännern wurden Kevei Hack und Niklas Jansen befördert, und Dominik Globuschütz ist neuer Oberfeuerwehrmann. Mirco Cohrs, Leon Ebeling und Moritz Westphalen wurden jeweils zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • (Klecken) Große Freude bereitet die Anfang vergangenen Jahres als erste Kinderfeuerwehr der Gemeinde Rosengarten gegründete Kinderfeuerwehr in Klecken. Wie Ortsbrandmeister Dirk Behmer im Rahmen der Jahreshauptversammlung mitteilte, ist die Mitgliederzahl von seinerzeit 16 Kindern auf mittlerweile stolze 26 Nachwuchsretter angewachsen, und vor wenigen Tagen sind die ersten fünf aus der Kinder- in die Jugendfeuerwehr gewechselt.

    „So wird unser Nachwuchs ganz hervorragend gesichert", freute sich Behmer. Er berichtete von 22 absolvierten Einsätzen seiner Wehr im vergangenen Jahr. Diese teilten sich in vier Brand- und 18 Hilfeleistungseinsätze auf. Bei den Bränden hob der Ortsbrandmeister noch einmal das Feuer in einem Wohnhaus hervor, bei dem ein Mensch nur noch tot aus dem Haus geborgen werden konnte. Insgesamt leisteten die Kleckener Feuerwehrleute 492 Einsatzstunden. Weitere 2.390 Stunden kamen bei 95 Diensten und Übungen aller Art zusammen, darunter auch eine große Übung mit dem Fachzug Wassertransport der Kreisfeuerwehr.

    Die Jugendfeuerwehr hat derzeit 15 Aktive, in der Einsatzabteilung engagieren sich 43 Männer und Frauen, und komplettiert wird der Personalbestand durch 18 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Einmal mehr betonte der Ortsbrandmeister, dass für die Kleckener Feuerwehr in absehbarer Zeit ein Ersatz für das mittlerweile 28 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug vonnöten ist. Dieses unterstrich auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi, der sich wie auch der stellvertretende Abschnittsleiter Elbe, Michael Bulst, für die geleistete Arbeit der Kleckener Feuerwehrleute bedankte.

    Bulst zeichnete Helmut Peters für dessen 50-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen das niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands aus. Das Ehrenzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Volkmar Propp. Das Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Christian Meyer. Er wurde außerdem durch Stephan Wilhelmi zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Außerdem beförderte Wilhelmi Thomas Priehn zum Oberlöschmeister, Finn Ole Block und Sebastian Jänsch zu Hauptfeuerwehrmännern und Niklas Ulmer zum Feuerwehrmann. Jugendwart Matthias Rohr und Funkwart Lasse-Bo Fried wurden wiedergewählt, neu in ihren Ämtern sind der stellvertretende Atemschutzwart Mike Schwentke und Vize-Funkwart Julian Rüscher.

  • Vahrendorf. Sein Leben widmete er fast ausschließlich der Feuerwehr, nun ist Peter Adler aus Vahrendorf-Siedlung (Gemeinde Rosengarten) für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr durch Regierungsbrandmeister Uwe Quante (Heidekreis) mit dem Ehrenzeichen des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet worden.

    An der Stätte seines Wirkens und dem Beginn seiner großartigen Feuerwehrkarriere, in Vahrendorf, wurde Adler im Rahmen der Eröffnungsfeier des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg, vor 1 500 Jugendlichen und Erwachsenen unter tosendem Beifall geehrt. Uwe Quante, der Erste Kreisrat Kai Uffelmann und Kreisbrandmeister Volker Bellmann dankten dem Jubilar für seine herausragenden Leistungen zum Wohle der Feuerwehren in Rosengarten, dem Landkreis Harburg und in ganz Niedersachsen.

    Adler avancierte schnell nach seinem Eintritt in die Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf zu einer Führungskraft. Nach Stationen als stellvertretener Ortsbrandmeister der Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf sowie als Gemeindebrandmeister der Gemeinde Rosengarten wurde Adler 1988 zum Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg gewählt. Auch als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands war er seinerzeit parallel gewählt worden.

    Unter seiner Leitung entstand unter anderem das so genannte Rüstwagenkonzept der Kreisfeuerwehr. Herbei wird bei jedem Einsatz, bei dem Menschen in Zwangslagen eingeklemmt sind,
    automatisch ein Rüstwagen einer entsprechenden Feuerwehr mit dazu alarmiert, um so wenig Zeit wie möglich für die Rettung des Verunfallten vergehen zu lassen. Auch das Konzept der Wechselladerfahrzeuge, die erste Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld sowie die Beschaffung eines Mehrzweckbootes für die Kreisfeuerwehr fiel unter seine
    Regie.

    Im Jahr 2003 stieg er eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter aufwärts und wurde zum stellvertretenen Bezirksbrandmeister des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg gewählt. Bis 2007 hatte er den Posten des stellvertretenden Bezirksbrandmeisters inne. Im selben Jahr wurde er zum Regierungsbrandmeister ernannt. Bis April 2014 hatte Adler dieses Amt inne, dann musste er altersbedingt in den „Feuerwehr- Ruhestand“ verabschiedet werden. Der Aktivität hat das aber keinen Abbruch getan. Noch heute ist der Diplom-Ingenieur bei vielen Veranstaltungen als Gast dabei und brilliert immer wieder mit seinem herausragenden Fachwissen.

  • Tostedt. Eine besondere Ehrung ist Ekkehard Feist von der Freiwilligen Feuerwehr Tostedt zuteil geworden. Aus den Händen von Tostedts Samtgemeinde-Vize-Brandmeister Oliver Zöller wurde Feist mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands für seine 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet worden.

    Feist war am 1. Januar 1967 in die Feuerwehr in Tostedt eingetreten. Der heute 79-Jährige absolvierte diverse Lehrgänge. Zuletzt wurde er in den 1990er-Jahren als Drehleitermaschinist ausgebildet. Am 3. Juni 2000 wechselte er mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in die Alters- und
    Ehrenabteilung der Feuerwehr Tostedt. Sowohl Ortsbrandmeister Birger Meyer als auch sein Vertreter Benjamin Dreyer gratulierten Ekkehard Feist im Namen der Feuerwehr Tostedt.

    Sie bezeichneten den Jubilar als Vorbild für alle Feuerwehrleute. Noch heute ist Ekkehard Feist gern und oft bei den geselligen Veranstaltungen der Feuerwehr Tostedt dabei.

  • Maschen. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagabend auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg, kurz hinter dem Maschener Kreuz, elf teils Schwerverletzte und sechs teils völlig zerstörte Fahrzeuge gefordert. Unter den Fahrzeugen befand sich auch ein Zivilfahrzeug der Polizei aus Schleswig-Holstein. Dieses Fahrzeug wurde vollkommen zerstört. Aus noch ungeklärter Ursache waren dabei gegen 18:40 Uhr sechs PKW zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg, rund einen Kilometer hinter dem Maschener Kreuz bei hoher Geschwindigkeit miteinander kollidiert.

    Durch die Wucht des Aufpralls wurden elf Insassen der Fahrzeuge teils schwer verletzt. Zudem traten aus mehreren Fahrzeugen Betriebsstoffe aus und verschmutzten die Fahrbahn. Zur Versorgung der Verletzten und zur Hilfeleistung an der Unfallstelle entsandte die Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Hilfskräften. Außer der Freiwilligen Feuerwehr Maschen wurden um 18:43 Uhr fünf Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und der DRK-Notarzt sowie ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg alarmiert.

    Beim Eintreffen der Kräfte wurden zuerst die Verletzten versorgt. Mehrere Ersthelfer, darunter zufällig vorbeikommende Beamte der Berufsfeuerwehr Lübeck, kümmerten sich um die Verletzten. Am schlimmsten erwischte es einen der beiden Polizeibeamten. Er erlitt schwere Verletzungen und musste nach einer Versorgung notarztbegleitet in ein Hamburger Krankenhaus gebracht werden. Alle weiteren Verletzten, darunter auch zwei Kinder, kamen nach medizinischer Versorgung in weitere umliegende Krankenhäuser.

    Die Kräfte der Feuerwehr Maschen streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und stellten den Brandschutz sicher. Die A 1 musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Es bildete sich ein rund 15 Kilometer langer Rückstau. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es durch Gaffer zu Verkehrsbehinderungen. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Die Unfallursache wird von der Polizei ermittelt. Durch den Unfall entstand ein erheblicher Sachschaden, zwei PKW wurden vollkommen zerstört.

  • Fleestedt/Sinstorf. Ein vermeintlicher Lkw-Brand hat am Dienstagnachmittag die Freiwilligen Feuerwehren aus Fleestedt und Maschen sowie die Feuerwehr Hamburg auf den Plan gerufen. Die Seevetaler Feuerwehren waren um 13.51 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Lkw-Brand auf die BAB A 7, Richtungsfahrbahn Hamburg, auf der Raststätte Harburger Berge alarmiert worden.

    Rasch konnte allerdings Entwarnung gegeben werden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren keine Flammen mehr sichtbar. Ein Elektrogerät in der Fahrerkabine hatte Feuer gefangen, der Lkw-Fahrer und andere hilfsbereite Fahrer hatten bereits eigene Löschversuche unternommen und so den Brand gelöscht.

    Die Feuerwehr Maschen und die ebenfalls auf der Anfahrt befindliche Feuerwehr Hamburg konnten den Einsatz so abbrechen. Die Kräfte der Feuerwehr Fleestedt führten in der Fahrerkabine mithilfe von Kleinlöschgeräten Nachlöscharbeiten durch. Durch eine Wärmebildkamera wurde die Fahrerkabine im Anschluss auf unentdeckte Brandnester untersucht. Die Brandstelle konnte bereits nach 30 Minuten an die Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben werden. Diese muss nun die Höhe des entstandenen Sachschadens ermitteln.

     

  • Ehestorf/Alvesen. Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Ehestorf/Alvesen. Das gab Ortsbrandmeister Carsten Heitmann im Rahmen der Jahreshauptversammlung bekannt. Dem Jahresbericht zufolge rückten die Aktiven im vergangenen Jahr "nur" zu 21 Einsätzen aus. Diese teilten sich in zehn Brand- und sieben Hilfeleistungseinsätze sowie vier sonstige Einsätze auf. Mit reichlich Übungen auf Orts-, Gemeinde- und auch Kreisebene hielten sich die Feuerwehrleute fit für den Ernstfall. Insgesamt 1.682 Dienst- und Einsatzstunden wurden von den Feuerwehrleuten in 2016 geleistet.

    13 Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort. Die Feuerwehr Ehestorf/Alvesen besteht zurzeit aus 41 Aktiven, darunter sechs Frauen. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 14 Jungen und Mädchen, und die 16 Mitglieder starke Alters- und Ehrenabteilung komplettiert den Personalbestand der Wehr.

    Die Ergebnisse der Wahlen: Michael von Aspern wurde zum Gruppenführer und Volker Lorenzen zu dessen Stellvertreter gewählt. Marc Janz ist Jugendwart, Volker Lorenzen sein Vertreter. Ingo Rather wurde zum Schriftwart gewählt, und Michael von Aspern zum Vize- Gerätewart. Joschua Krüger wurde zum Vize- Funkwart gewählt, Timo Rather bleibt Atemschutzgerätewart und Uwe Heitmann dessen Vertreter.

    Es gab auch Ehrungen und Beförderungen. Durch Rosengartens Vize-Gemeindebrandmeister Dirk Behmer wurde Norbert Rather für 40-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Timo Rather. Mirko Maaß wurde zum Brandmeister befördert, und Timo Rather ist neuer Löschmeister. Volker Lorenzen wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, und Anna Lena-Bröder und Samantha Tiede sind jetzt Feuerwehrfrauen.

  • Hittfeld. Grund zur Freude haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hittfeld. Wie Ortsbrandmeister Simon Steffen während der Jahreshauptversammlung mitteilte, wurde die Wehr im vergangenen Jahr zu 76 Einsätzen gerufen, die sich in 21 Brand- und 55 Hilfeleistungseinsätze aufteilen. Außer elf Einsätzen wegen ausgelöster Brandmeldeanlagen galt es auch, 15-mal Hilfe bei Notfalltüröffnungen oder als Tragehilfe für den Rettungsdienst zu leisten. Alle Einsätze wurden dabei nach Steffens Angaben ebeso sach- wie fachgerecht erledigt.

    Das ist auch der guten Ausbildung innerhalb der Wehr geschuldet. Außer den normalen Übungen bildeten sich die Hittfelder Feuerwehrleute bei 23 Gruppendiensten, vier Alarmübungen, mehreren Übungen mit dem Fachzug Wasserförderung der Kreisfeuerwehr sowie gemeinsamen Übungen mit den Feuerwehren Helmstorf, Lindhorst und Maschen weiter.

    Sehr zufrieden ist Steffen mit dem Personalbestand. 47 Aktive versehen ihren Einsatzdienst in Hittfeld. Eine der mitgliederstärksten Jugendfeuerwehren im gesamten Landkreis Harburg gibt es in Hittfeld. Hier sind 31 Jugendliche dabei. Auch die Kinderfeuerwehr ist mit 14 Mitgliedern sehr gut aufgestellt. 24 Mitglieder gehören der Alters- und Ehrenabteilung an.

    Sören Lehmann und Lars Rossow wurden zu neuen Gruppenführern gewählt. Neu im Amt des Kassenwarts ist Stephan Völkel, Rene Guhr bekleidet jetzt das Amt des Funkwarts. Hans-Heinrich Kaiser wurde als Chronist neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Atemschutzwart Karsten Schulz, der Sicherheitsbeauftragte Karsten Stölting, die Jugendwarte Tobias Baumgartner und Lars Becker, die Kinderwartinnen Melanie Schumann und Kim Fromhagen, Pressewart Andreas Feldtmann, Schriftwart Björn Becker, Zeugwartin Anja Lindemann und der Festausschuss mit Frank Neumann und Ralf Steinwehe. Als Gerätewarte fungieren Björn Lehmann, Ron Schmeling und André Friedling.

    Durch Vize-Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst wurden Hans-Hermann Ahrens, Klaus Hering und Dieter Lindemann für jeweils 60-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Durch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt wurde Hittfelds Vize-Ortsbrandmeister Philipp Müller zum Oberlöschmeister befördert. Neue Hauptfeuerwehrmänner wurden Björn Lehmann und Ron Schmeling, und Christoph Schröder ist neuer Oberfeuerwehrmann. Zu Feuerwehrmännern ernannt wurden Philipp Elling, Dirk Jäger und Peter Schütze.

  • Iddensen. Wahlen und Ehrungen waren der Hauptbestandteil der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Iddensen. Bei den Wahlen wurde der bisherige Ortsbrandmeister Matthies Eule indrucksvoll in seinem Amt bestätigt. Mit einer überwältigenden Mehrheit und keiner Gegenstimme erhielt er das erneute Votum der Feuerwehrleute aus Iddensen. Eul wird nun während der kommenden Gemeinderatssitzung in seinem Amt bestätigt.

    Bei weiteren Wahlen wurde Phil Stockhausen zum neuen Zeugwart und zum neuen stellvertretenen Gertewart gewählt. Ebenfalls neu im Amt ist Andreas Hahn als stellvertretender Funkwart sowie Michael von Holt als Mitglied im Festausschuss. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Sicherheitsbeauftragte Christian Harms, Jugendwart Bernhard Pfaffenbach mit seinen Stellvertretern Phil Stockhausen und Martin Pfaffenbach sowie Festausschussmitglied Wilhelm Stemmann.

    Außerdem wurden gleich zehn verdiente Mitglieder der Feuerwehr Iddensen durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt Dieter Dittmer. Für 40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst wurden Andreas von Holt, Michael von Holt, Bernhard Pfaffenbach, Rüdiger Thiel, Uwe Hennig, Tomas Stemmann und Wilhelm Stemmann ausgezeichnet. Alle Jubilare sind die Gründungsmitglieder der vor 40 Jahren gegründeten Jugendfeuerwehr Iddensen.

    Weiter wurden Sven Claußen und Steffen Heuer durch Bulst für jeweils 25-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Bulst und auch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi sowie Bürgermeister Dirk Seidler dankten allen Jubilaren für ihren jahrzehntelangen Dienst in der Feuerwehr und wünschten sich eine weiterhin so hohe Einsatzbereitschaft.

    In seinem Jahresbericht berichtete Matthias Eul von 17 absolvierten Einsätzen der Feuerwehr Iddensen. Elf Brandeinsätze standen dabei sechs Hilfeleistungen gegenüber. Allein sieben Mal rückte die Feuerwehr zu ausgelösten Brandmeldeanlagen aus, zwei weitere Brandeinsätze galten ausgelösten Hausrauch-Warnmeldern. Mit zwölf Monatsübungen, zwei Zugübungen mit den Feuerwehren aus Emsen und Nenndorf und weiteren Übungen auf Orts- und Gemeindeebene hielten sich die Aktiven fit für den Ernstfall. Vier Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei weiterführenden Lehrgängen fort. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Das wurde mit dem Gemeinde-Jugendfeuerwehrtag in Iddensen begangen.

    Abgerundet wurde die Versammlung durch Beförderungen. Durch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi wurde Tobias Eisenschmidt zum Hauptfeuerwehrmann befördert, neuer Oberfeuerwehrmann ist Maximilian von Holt.

  • Lindhorst. Umfangreiche Planungen und Besprechungen für den geplanten An- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst bestimmten den Terminplan der Lindhorster Aktiven im abgelaufenen Jahr. Dieses Fazit zog Ortsbrandmeister Thomas Micketeit jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Noch in diesem Jahr soll mit den Baumaßnahmen am Feuerwehrhaus begonnen werden. Die Vorfreude bei den Lindhorster Feuerwehrleuten ist dementsprechend groß.
    Aber auch ohne diese Planungen waren die Aktivitäten der Feuerwehr vielfältig. 16 Einsätze wurden von der Lindhorster Feuerwehr geleistet, vier Brände standen dabei zwölf Hilfeleistungen gegenüber. Mit umfangreichen Monats- und Gruppenübungen, aber auch Übungen auf Gemeinde- und Kreisebene bereiteten sich die Aktiven auf mögliche Ernstfälle intensiv vor.

    Zufrieden ist Micketeit mit dem Mitgliederbestand. 39 Aktive sind in Lindhorst in der Einsatzabteilung aktiv, zehn Jungen und Mädchen engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, und die Alters- und Ehrenabteilung umfasst 15 Mitglieder. Wahlergebnisse: Gerätewart bleibt Markus Neuse, Funkwart ist Lukas Landmann, und der Festausschuss setzt sich aus Claus Beecken, Rainer Dittmer, Lukas Landmann und Jannik Neuse zusammen.

    Es gab auch Ehrungen und Beförderungen. Durch Seevetals Vize-Gemeindebrandmeister Andreas Brauel wurde Wilhelm Flügge für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes erhielten Ernst Fano und Georg Wilhelm Meyer, und Hauke Johannsen wurde für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Mark Schröder. Zum Löschmeister wurde Björn Micketeit befördert, neuer Oberfeuerwehrmann wurde Patrick Lindemann, und Karl Döring ist neuer Feuerwehrmann.

  • Maschen. Einen Großeinsatz von insgesamt sieben Feuerwehren aus zwei Gemeinden sowie vom Flugdienst des Landesfeuerwehrverbands hat ein Waldbrand am Donnerstagnachmittag entlang der Bahnstrecke zwischen Maschen und Stelle ausgelöst. Um 15:12 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Maschen, Stelle und Ohlendorf, die Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofs und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem vermeintlichen Bahnböschungsbrand an der Güterbahnstrecke Maschen-Buchholz unweit des Guts Freschenhausen alarmiert worden.

    Die ersten anrückenden Einsatzkräfte wurden dabei aus der Luft vom FLugdiest des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands zum genauen Brandort gelotst. Dieser lag an der Bahnstrecke Maschen- Stelle unweit des Guts Freschenhausen. Von zwei Seiten fuhren die Einsatzkräfte an die Einsatzstelle, um eine möglichst effiziente Brandbekämpfung vornehmen zu können. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten rund 1000 Quadratmeter Unterholz, Buschbestand und Bahnböschung.

    Unverzüglich wurden zwei weitere Tanklöschfahrzeuge von den Feuerwehren aus Fleestedt und Meckelfeld nachgefordert. Mit insgesamt sieben Strahlrohren nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung bei hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad auf,. Ihnen gelang es, das Feuer auf die abgebrannte Fläche zu begrenzen. Weiteres Löschwasser wurde nicht nur im Pendelverkehr durch die insgesamt neun wasserführenden Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren zur Brandstelle geführt, auch mit einem Güllefass eines Landwirts aus Stelle wurde das Wasser zur Brandstelle transportiert.

    Die letzten Einsatzkräfte konnten den Brandort nach drei Stunden verlassen. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der hohen Temperaturen bittet die Feuerwehr noch einmal eindringlich, jegliches offenes Feuer in der Natur zu unterlassen. "Schon der kleinste Funke kann einen Großbrand auslösen!"

  • Maschen. Ein Fahrzeugbrand hat am frühen Sonntagmorgen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Maschen beschäftigt. Die Feuerwehr war um 4.13 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Pkw-Brand auf die BAB A 39, Richtungsfahrbahn Lüneburg kurz vor der Ausfahrt Winsen-West alarmiert worden. Binnen Minuten war die Feuerwehr mit zwei wasserführenden Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle.

    Die Freiwillige Feuerwehr Maschen suchte nach dem Löschen nach Brandnestern. | Foto: ein
    Die Freiwillige Feuerwehr Maschen suchte nach dem Löschen nach Brandnestern. | Foto: ein

    Bei ihrem Eintreffen stand das betroffene Fahrzeug, ein Alfa Romeo aus dem Landkreis Lüneburg, im Vollbrand. Zwei der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und nahmen die Brandbekämpfung auf. Mit einem D-Strahlrohr war der Brand schnell unter Kontrolle. Nach 30 Minuten war das Feuer
    gelöscht. Mithilfe einer Wärmebildkamera kontrollieren die Einsatzkräfte das brandbetroffene Fahrzeug mehrmals auf unentdeckte Brandnester.

    Der Stand- und Hauptfahrstreifen der A 39 mussten für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt werden. Es kam jedoch zu keinen Verkehrsbehinderungen. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahrerin des Fahrzeugs blieb unverletzt. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.

  • Maschen. Trotz eher mäßigen Wetters war der Tag der Feuerwehr in Maschen ein Erfolg für alle Beteiligten. Mehrere hundert Besucher waren auf das Gelände der Feuerwehr in der Maschener Schützenstraße gekommen, um sich über die Aufgaben und die Arbeit Feuerwehr zu informieren. Die Mitglieder der Maschener Feuerwehr, von der Kinderfeuerwehr über die Jugendfeuerwehr bis zu den Aktiven hatten sich eine Menge einfallen lasen, um die Besucher über die Arbeit der Schwerpunktfeuerwehr zu informieren.

    Ein simulierter Verkehrsunfall. | Foto: ein
    Ein simulierter Verkehrsunfall. | Foto: ein

    Mit zwei Einsatzvorführungen, bei denen Verkehrsunfälle simuliert wurden, zeigten die Feuerwehrleute, wie eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfällen schnell und schonend aus verunfallten
    Fahrzeugen gerettet werden können. Hierzu setzten die Einsatzkräfte hydraulische Rettungsgeräte ein und zeigten die entsprechenden Rettungsmöglichkeiten an bereitstehenden Schrott-Autos.

    Jugendfeuerwehr beim Löschen. | Foto: ein
    Jugendfeuerwehr beim Löschen. | Foto: ein

    Die Jugendfeuerwehr präsentierte auf dem rückwärtigen Gelände die Durchführung eines Löschangriffs, und die Mitglieder der Kinderfeuerwehr hatten Spiele für die kleinen Besucher aufgebaut. Aber nicht zur Zuschauen, auch Mitmachen war angesagt. An einer Station hatten die Feuerwehrleute einen Einsatz nachgestellt, bei dem eine Flüssigkeit von einem Behältnis in ein anderes Behältnis gepumpt werden musste.

    Nicht wenige Besucher ließen es sich nehmen, einmal selbst mittels einer so genannten Handmembranpumpe die Flüssigkeit umzupumpen. Für großes Interesse sorgten natürlich auch die
    Einsatzfahrzeuge. Diese wurden bestaunt und von den Feuerwehrleuten in allen Einzelheiten erläutert und erklärt.

    Modenschau mal anders. | Foto: ein
    Modenschau mal anders. | Foto: ein

    Besonderen Applaus erhielten die Feuerwehrleute für ihre spezielle Modenschau. Ganz im Gegensatz zu den üblichen Modeschauen, die man aus Paris oder Mailand kennt, wurden
    hier die verschiedenen Einsatzanzüge für Jugendliche und Aktive präsentiert. Von der Bekleidung der Kinder- und der Jugendfeuerwehr über den Dienstanzug der aktiven Feuerwehrleute bis hin zum Schutzanzug für Atemschutzeinsätze, einem Säureschutz-, einem Hitzeschutz- oder einen Chemikalienschutzanzug zeigten die Feuerwehrleute ihr breites Repertoire an Bekleidungen.

    Eine Bilderwand mit den verschiedensten Einsätzen der verangenenen Jahre sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Rustikales vom Grill rundeten den gelungenen Tag der Feuerwehr ab.

  • Maschen. Torsten Meyer soll neuer Ortsbrandmeister in Maschen werden und damit den bisherigen Amtsinhaber Uwe Schiemann ablösen, der nach 18- jähriger Tätigkeit nicht wieder für das Amt antreten wollte. Meyer war bislang Zugführer in der Schwerpunktfeuerwehr und mit für die gute Ausbildung der Maschener Feuerwehrleute verantwortlich. Vize-Ortsbrandmeister Axel Neumann wurde in seinem Amt bestätigt.

    In seinem letzten Jahresbericht als Ortsbrandmeister berichtete Uwe Schiemann von einem Anstieg der Einsatzzahlen. Insgesamt 120 Einsätze wurden von der Maschener Feuerwehr geleistet. Das bedeutet einen Anstieg um elf Einsätze gegenüber dem Vorjahr. 15 Brände standen dabei 94 Hilfeleistungen gegenüber, elfmal rückte die Maschener Feuerwehr nach Fehlalarmen aus. Bei allen Einsätzen retteten die Maschener Feuerwehrleute elf Personen aus lebensbedrohlichen Lagen, fünf weitere Menschen wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts erstversorgt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.

    Bei den Hilfeleistungen galt es erneut 13-mal, eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfällen aus Fahrzeugen zu befreien. 67 Übungs- und Ausbildungsdienste wurden von den Feuerwehrleuten zusätzlich geleistet. Insgesamt leisteten die Maschener Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 2.155 Einsatzstunden, hinzu kommen 3.248 Dienst- und Übungsstunden.

    Zur Maschener Einsatzabteilung gehören 66 Aktive. Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus 18 Mitgliedern, und in der Kinderfeuerwehr engagieren sich 23 Mitglieder. Vervollständigt wird die Wehr durch 25 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.

    Weitere Wahlergebnisse: Neu sind Sascha Wille als Zugführer, Timo Klask als Vize-Zugführer, Thomas Wierzchowski als Gruppenführer, Björn Göritz als Funkwart, Sascha Springer als Vize-Funkwart, Felix Theurich als zweiter Atemschutzgerätewart, Uwe Schiemann als Sicherheitsbeauftragter, Jörg Hannig als Festwart, Raik Stolzke als Vize-Festwart, Christoph Koch als fünfter Gerätewart, Christian Lindner als Kantinenwart und Andrej Fanslau als Vize-Kantinenwart.

    In ihren Ämtern bestätigt wurden Zugführer Dieter Kröger, Vize-Zugführer Jan Gagelmann, Gruppenführer Niels Höger, Atemschutzwarte Jan Gräfe und Robert Lange, Chronist Holger Hannig, die Gerätewarte Thomas Lenke, Dieter Kröger, Niels Höger und Raik Stolzke, Kassenwart Matthias Bieber, Pressewart Matthias Köhlbrandt, Schriftwart Timo Klask, Vize-Schriftwartin Carina Schneider und Zeugwart Rainer Hannig.

  • Nenndorf. Eine konstant gute Arbeit wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Nenndorf geleistet, und diese zahlt sich immer wieder aus. Wie Ortsbrandmeister Markus Gemmeker im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete, wurde die Feuerwehr Nenndorf im vergangenen Jahr zu 34 Einsätzen alarmiert. Alle Einsätze wurden dank der guten Ausbildung fachmännisch abgearbeitet. Die Feuerwehrleute mussten dabei 19 Hilfeleistungseinsätze absolvieren und 15 Brandeinsätze waren zu leisten. Viele der Einsätze wurden dabei gemeinsam mit den Feuerwehren aus Emsen und Iddensen durchgeführt.

    Mit diesen Wehren wurden auch im vergangenen Jahr wieder diverse Zugübungen absolviert, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Diese Übungsmaßnahmen zahlten sich auch bei den Einsätzen aus. Die Zusammenarbeit klappt vorzüglich. Das bescheinigte auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi. Insgesamt bildeten sich die Feuerwehrleute bei 35 Übungen weiter.

    Etwas höher könnte die Zahl der Aktiven und der Anzahl der Jugendfeuerwehrleute sein, wünscht sich Gemmeker. 34 Männer und Frauen leisten in Nenndorf ihren Feuerwehrdienst. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich zehn Jungen und Mädchen, und 19 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung komplettieren den Personalbestand. Sabine Gröning wurde zur Schriftführerin gewählt. Claudius Kehrhahn bleibt Atemschutzgerätewart, Monique Reinke bleibt Vize- Jugendwartin, und Hartmut Zerwer wurde zum Musikwart gewählt. Durch den Vize- Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst wurde Rainer Müller für 40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Marko Rau.

    Durch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi wurde Tobias Biro zum Oberlöschmeister befördert. Neue Erste Hauptfeuerwehrfrau wurde Cathrin Gruf, Erster Hauptfeuerwehrmann ist Jan Gruf. Claudius Kehrhahn und Christian Püttmann sind neue Hauptfeuerwehrmänner, und Monique Reinke wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Zudem können sich Daniel Münch, Stefan Hübener, Ingo Lohmann und Sven Walther jetzt Feuerwehrmänner nennen.

  • Ohlendorf. Sowohl bei den Aktiven als auch bei der Jugendfeuerwehr hat die Feuerwehr Ohlendorf zugelegt. Bei den Aktiven stieg die Anzahl der aktiven Männer und Frauen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Feuerwehrleute auf jetzt 58 aktive Mitglieder an, bei der Jugend wurde die Zahl sogar verdoppelt. Waren es Ende 2016 noch acht Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, so sind dort jetzt 16 Jungen und Mädchen aktiv dabei.

    Dieses ist, so Ortsbrandmeister Gustav Lüllau im Rahmen seines Jahresberichts, vor allem der hervorragenden Jugendarbeit in der Ohlendorfer Feuerwehr zu verdanken. Komplettiert wird die Zahl der Mitglieder mit 14 Mitgliedern in der Alters- und Ehrenabteilung.

    Die Aktiven rückten im vergangenen Jahr zu 28 Einsätzen aus. Hier freute es nicht nur den Ortsbrandmeister, dass die Ohlendorfer Feuerwehr von den Folgen der Orkane
    des vergangenen Jahres weitestgehend verschont blieb. Mit 22 Übungsdiensten auf Ortsebene sowie diversen Diensten auf Kreis- und Gemeineebene hielten sich die Aktiven fit für den Ernstfall.

    Bei den Wahlen wurden Thomas Menke als stellvertretender Gerätewart und Jennifer Wünsch als Funkwartin bestätigt. Ehrungen und Beförderungen rundeten
    die Versammlung ab. Durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann wurde Claus Schlicker mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Dieter Weiß. Weiß sowie Jascha Becker wurden durch Gemeindebrandmeister Rainer Wendt zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Johann Dreves und Thomas Kalbach sind nun Feuerwehrmänner.

  • Over-Bullenhausen. Freude herrscht bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Over-Bullenhausen. Die Wehr hat von der Gemeinde Seevetal zwei neue Überlebensanzüge für Einsätze zur Rettung von Personen aus Gewässern erhalten. Die neuen Anzüge ersetzen zwei ältere Anzüge, die aufgrund materieller Mängel nicht mehr für den Einsatz im Gewässer tauglich waren. Die beiden neuen Anzüge sind zusammen mit zwei weiteren Überlebensanzügen der selben Herstellung, die vor zwei Jahren beschafft wurden, permanent auf dem Löschgruppenfahrzeug der Wehr verstaut.

    Ortsbrandmeister Dirk Schakau unterstrich die Notwendigkeit solcher Einsätze: „Die Anzüge haben uns schon wertvolle Dienste geleistet. Mehrfach schon haben wir sie im Ernstfall eingesetzt.“ Mit den Anzügen können Aufenthalte von einer Stunde im kalten Wasser gewährleistet werden, ohne dass der Träger des Anzugs Erfrierungen durch das kalte Wasser erleidet.

    Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt freute sich mit den Feuerwehrleuten in Over- Bullenhausen und betonte, dass die Beschaffung dieser beiden neuen Vollkörperanzüge eine mehr als notwendige und sinnvolle Investition ist. Die erste Bewährungsprobe haben die neuen Anzüge bereits mit Bravour bestanden. Beim traditionellen Anbaden in der Elbe gingen zwei Feuerwehrleute mit den neuen Anzügen ins kalte Elbwasser und demonstrierten damit die Tauglichkeit der neuen Anzüge eindrucksvoll.

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