Trauerhaus Kirste Bestatungen
Handy Welt
Waschtitan - das Auto-Wasch-Paradies
Tanzschule Hädrich - Zeit zu Zweit
Handelshof
Club-Tanzschule Hädrich
Rieckhof Eventplaner

Feuerwehr

Feuerwehr

  • Vahrendorf. Sein Leben widmete er fast ausschließlich der Feuerwehr, nun ist Peter Adler aus Vahrendorf-Siedlung (Gemeinde Rosengarten) für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr durch Regierungsbrandmeister Uwe Quante (Heidekreis) mit dem Ehrenzeichen des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet worden.

    An der Stätte seines Wirkens und dem Beginn seiner großartigen Feuerwehrkarriere, in Vahrendorf, wurde Adler im Rahmen der Eröffnungsfeier des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg, vor 1 500 Jugendlichen und Erwachsenen unter tosendem Beifall geehrt. Uwe Quante, der Erste Kreisrat Kai Uffelmann und Kreisbrandmeister Volker Bellmann dankten dem Jubilar für seine herausragenden Leistungen zum Wohle der Feuerwehren in Rosengarten, dem Landkreis Harburg und in ganz Niedersachsen.

    Adler avancierte schnell nach seinem Eintritt in die Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf zu einer Führungskraft. Nach Stationen als stellvertretener Ortsbrandmeister der Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf sowie als Gemeindebrandmeister der Gemeinde Rosengarten wurde Adler 1988 zum Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg gewählt. Auch als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands war er seinerzeit parallel gewählt worden.

    Unter seiner Leitung entstand unter anderem das so genannte Rüstwagenkonzept der Kreisfeuerwehr. Herbei wird bei jedem Einsatz, bei dem Menschen in Zwangslagen eingeklemmt sind,
    automatisch ein Rüstwagen einer entsprechenden Feuerwehr mit dazu alarmiert, um so wenig Zeit wie möglich für die Rettung des Verunfallten vergehen zu lassen. Auch das Konzept der Wechselladerfahrzeuge, die erste Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld sowie die Beschaffung eines Mehrzweckbootes für die Kreisfeuerwehr fiel unter seine
    Regie.

    Im Jahr 2003 stieg er eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter aufwärts und wurde zum stellvertretenen Bezirksbrandmeister des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg gewählt. Bis 2007 hatte er den Posten des stellvertretenden Bezirksbrandmeisters inne. Im selben Jahr wurde er zum Regierungsbrandmeister ernannt. Bis April 2014 hatte Adler dieses Amt inne, dann musste er altersbedingt in den „Feuerwehr- Ruhestand“ verabschiedet werden. Der Aktivität hat das aber keinen Abbruch getan. Noch heute ist der Diplom-Ingenieur bei vielen Veranstaltungen als Gast dabei und brilliert immer wieder mit seinem herausragenden Fachwissen.

  • Tostedt. Eine besondere Ehrung ist Ekkehard Feist von der Freiwilligen Feuerwehr Tostedt zuteil geworden. Aus den Händen von Tostedts Samtgemeinde-Vize-Brandmeister Oliver Zöller wurde Feist mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands für seine 50-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet worden.

    Feist war am 1. Januar 1967 in die Feuerwehr in Tostedt eingetreten. Der heute 79-Jährige absolvierte diverse Lehrgänge. Zuletzt wurde er in den 1990er-Jahren als Drehleitermaschinist ausgebildet. Am 3. Juni 2000 wechselte er mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in die Alters- und
    Ehrenabteilung der Feuerwehr Tostedt. Sowohl Ortsbrandmeister Birger Meyer als auch sein Vertreter Benjamin Dreyer gratulierten Ekkehard Feist im Namen der Feuerwehr Tostedt.

    Sie bezeichneten den Jubilar als Vorbild für alle Feuerwehrleute. Noch heute ist Ekkehard Feist gern und oft bei den geselligen Veranstaltungen der Feuerwehr Tostedt dabei.

  • Maschen. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagabend auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg, kurz hinter dem Maschener Kreuz, elf teils Schwerverletzte und sechs teils völlig zerstörte Fahrzeuge gefordert. Unter den Fahrzeugen befand sich auch ein Zivilfahrzeug der Polizei aus Schleswig-Holstein. Dieses Fahrzeug wurde vollkommen zerstört. Aus noch ungeklärter Ursache waren dabei gegen 18:40 Uhr sechs PKW zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg, rund einen Kilometer hinter dem Maschener Kreuz bei hoher Geschwindigkeit miteinander kollidiert.

    Durch die Wucht des Aufpralls wurden elf Insassen der Fahrzeuge teils schwer verletzt. Zudem traten aus mehreren Fahrzeugen Betriebsstoffe aus und verschmutzten die Fahrbahn. Zur Versorgung der Verletzten und zur Hilfeleistung an der Unfallstelle entsandte die Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Hilfskräften. Außer der Freiwilligen Feuerwehr Maschen wurden um 18:43 Uhr fünf Rettungswagen, ein Krankentransportwagen und der DRK-Notarzt sowie ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg alarmiert.

    Beim Eintreffen der Kräfte wurden zuerst die Verletzten versorgt. Mehrere Ersthelfer, darunter zufällig vorbeikommende Beamte der Berufsfeuerwehr Lübeck, kümmerten sich um die Verletzten. Am schlimmsten erwischte es einen der beiden Polizeibeamten. Er erlitt schwere Verletzungen und musste nach einer Versorgung notarztbegleitet in ein Hamburger Krankenhaus gebracht werden. Alle weiteren Verletzten, darunter auch zwei Kinder, kamen nach medizinischer Versorgung in weitere umliegende Krankenhäuser.

    Die Kräfte der Feuerwehr Maschen streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und stellten den Brandschutz sicher. Die A 1 musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Es bildete sich ein rund 15 Kilometer langer Rückstau. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es durch Gaffer zu Verkehrsbehinderungen. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Die Unfallursache wird von der Polizei ermittelt. Durch den Unfall entstand ein erheblicher Sachschaden, zwei PKW wurden vollkommen zerstört.

  • Ehestorf/Alvesen. Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Ehestorf/Alvesen. Das gab Ortsbrandmeister Carsten Heitmann im Rahmen der Jahreshauptversammlung bekannt. Dem Jahresbericht zufolge rückten die Aktiven im vergangenen Jahr "nur" zu 21 Einsätzen aus. Diese teilten sich in zehn Brand- und sieben Hilfeleistungseinsätze sowie vier sonstige Einsätze auf. Mit reichlich Übungen auf Orts-, Gemeinde- und auch Kreisebene hielten sich die Feuerwehrleute fit für den Ernstfall. Insgesamt 1.682 Dienst- und Einsatzstunden wurden von den Feuerwehrleuten in 2016 geleistet.

    13 Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort. Die Feuerwehr Ehestorf/Alvesen besteht zurzeit aus 41 Aktiven, darunter sechs Frauen. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 14 Jungen und Mädchen, und die 16 Mitglieder starke Alters- und Ehrenabteilung komplettiert den Personalbestand der Wehr.

    Die Ergebnisse der Wahlen: Michael von Aspern wurde zum Gruppenführer und Volker Lorenzen zu dessen Stellvertreter gewählt. Marc Janz ist Jugendwart, Volker Lorenzen sein Vertreter. Ingo Rather wurde zum Schriftwart gewählt, und Michael von Aspern zum Vize- Gerätewart. Joschua Krüger wurde zum Vize- Funkwart gewählt, Timo Rather bleibt Atemschutzgerätewart und Uwe Heitmann dessen Vertreter.

    Es gab auch Ehrungen und Beförderungen. Durch Rosengartens Vize-Gemeindebrandmeister Dirk Behmer wurde Norbert Rather für 40-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Timo Rather. Mirko Maaß wurde zum Brandmeister befördert, und Timo Rather ist neuer Löschmeister. Volker Lorenzen wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, und Anna Lena-Bröder und Samantha Tiede sind jetzt Feuerwehrfrauen.

  • Hittfeld. Grund zur Freude haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hittfeld. Wie Ortsbrandmeister Simon Steffen während der Jahreshauptversammlung mitteilte, wurde die Wehr im vergangenen Jahr zu 76 Einsätzen gerufen, die sich in 21 Brand- und 55 Hilfeleistungseinsätze aufteilen. Außer elf Einsätzen wegen ausgelöster Brandmeldeanlagen galt es auch, 15-mal Hilfe bei Notfalltüröffnungen oder als Tragehilfe für den Rettungsdienst zu leisten. Alle Einsätze wurden dabei nach Steffens Angaben ebeso sach- wie fachgerecht erledigt.

    Das ist auch der guten Ausbildung innerhalb der Wehr geschuldet. Außer den normalen Übungen bildeten sich die Hittfelder Feuerwehrleute bei 23 Gruppendiensten, vier Alarmübungen, mehreren Übungen mit dem Fachzug Wasserförderung der Kreisfeuerwehr sowie gemeinsamen Übungen mit den Feuerwehren Helmstorf, Lindhorst und Maschen weiter.

    Sehr zufrieden ist Steffen mit dem Personalbestand. 47 Aktive versehen ihren Einsatzdienst in Hittfeld. Eine der mitgliederstärksten Jugendfeuerwehren im gesamten Landkreis Harburg gibt es in Hittfeld. Hier sind 31 Jugendliche dabei. Auch die Kinderfeuerwehr ist mit 14 Mitgliedern sehr gut aufgestellt. 24 Mitglieder gehören der Alters- und Ehrenabteilung an.

    Sören Lehmann und Lars Rossow wurden zu neuen Gruppenführern gewählt. Neu im Amt des Kassenwarts ist Stephan Völkel, Rene Guhr bekleidet jetzt das Amt des Funkwarts. Hans-Heinrich Kaiser wurde als Chronist neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Atemschutzwart Karsten Schulz, der Sicherheitsbeauftragte Karsten Stölting, die Jugendwarte Tobias Baumgartner und Lars Becker, die Kinderwartinnen Melanie Schumann und Kim Fromhagen, Pressewart Andreas Feldtmann, Schriftwart Björn Becker, Zeugwartin Anja Lindemann und der Festausschuss mit Frank Neumann und Ralf Steinwehe. Als Gerätewarte fungieren Björn Lehmann, Ron Schmeling und André Friedling.

    Durch Vize-Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst wurden Hans-Hermann Ahrens, Klaus Hering und Dieter Lindemann für jeweils 60-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Durch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt wurde Hittfelds Vize-Ortsbrandmeister Philipp Müller zum Oberlöschmeister befördert. Neue Hauptfeuerwehrmänner wurden Björn Lehmann und Ron Schmeling, und Christoph Schröder ist neuer Oberfeuerwehrmann. Zu Feuerwehrmännern ernannt wurden Philipp Elling, Dirk Jäger und Peter Schütze.

  • Iddensen. Wahlen und Ehrungen waren der Hauptbestandteil der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Iddensen. Bei den Wahlen wurde der bisherige Ortsbrandmeister Matthies Eule indrucksvoll in seinem Amt bestätigt. Mit einer überwältigenden Mehrheit und keiner Gegenstimme erhielt er das erneute Votum der Feuerwehrleute aus Iddensen. Eul wird nun während der kommenden Gemeinderatssitzung in seinem Amt bestätigt.

    Bei weiteren Wahlen wurde Phil Stockhausen zum neuen Zeugwart und zum neuen stellvertretenen Gertewart gewählt. Ebenfalls neu im Amt ist Andreas Hahn als stellvertretender Funkwart sowie Michael von Holt als Mitglied im Festausschuss. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Sicherheitsbeauftragte Christian Harms, Jugendwart Bernhard Pfaffenbach mit seinen Stellvertretern Phil Stockhausen und Martin Pfaffenbach sowie Festausschussmitglied Wilhelm Stemmann.

    Außerdem wurden gleich zehn verdiente Mitglieder der Feuerwehr Iddensen durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt Dieter Dittmer. Für 40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst wurden Andreas von Holt, Michael von Holt, Bernhard Pfaffenbach, Rüdiger Thiel, Uwe Hennig, Tomas Stemmann und Wilhelm Stemmann ausgezeichnet. Alle Jubilare sind die Gründungsmitglieder der vor 40 Jahren gegründeten Jugendfeuerwehr Iddensen.

    Weiter wurden Sven Claußen und Steffen Heuer durch Bulst für jeweils 25-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Bulst und auch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi sowie Bürgermeister Dirk Seidler dankten allen Jubilaren für ihren jahrzehntelangen Dienst in der Feuerwehr und wünschten sich eine weiterhin so hohe Einsatzbereitschaft.

    In seinem Jahresbericht berichtete Matthias Eul von 17 absolvierten Einsätzen der Feuerwehr Iddensen. Elf Brandeinsätze standen dabei sechs Hilfeleistungen gegenüber. Allein sieben Mal rückte die Feuerwehr zu ausgelösten Brandmeldeanlagen aus, zwei weitere Brandeinsätze galten ausgelösten Hausrauch-Warnmeldern. Mit zwölf Monatsübungen, zwei Zugübungen mit den Feuerwehren aus Emsen und Nenndorf und weiteren Übungen auf Orts- und Gemeindeebene hielten sich die Aktiven fit für den Ernstfall. Vier Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei weiterführenden Lehrgängen fort. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Das wurde mit dem Gemeinde-Jugendfeuerwehrtag in Iddensen begangen.

    Abgerundet wurde die Versammlung durch Beförderungen. Durch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi wurde Tobias Eisenschmidt zum Hauptfeuerwehrmann befördert, neuer Oberfeuerwehrmann ist Maximilian von Holt.

  • Lindhorst. Umfangreiche Planungen und Besprechungen für den geplanten An- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst bestimmten den Terminplan der Lindhorster Aktiven im abgelaufenen Jahr. Dieses Fazit zog Ortsbrandmeister Thomas Micketeit jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Noch in diesem Jahr soll mit den Baumaßnahmen am Feuerwehrhaus begonnen werden. Die Vorfreude bei den Lindhorster Feuerwehrleuten ist dementsprechend groß.
    Aber auch ohne diese Planungen waren die Aktivitäten der Feuerwehr vielfältig. 16 Einsätze wurden von der Lindhorster Feuerwehr geleistet, vier Brände standen dabei zwölf Hilfeleistungen gegenüber. Mit umfangreichen Monats- und Gruppenübungen, aber auch Übungen auf Gemeinde- und Kreisebene bereiteten sich die Aktiven auf mögliche Ernstfälle intensiv vor.

    Zufrieden ist Micketeit mit dem Mitgliederbestand. 39 Aktive sind in Lindhorst in der Einsatzabteilung aktiv, zehn Jungen und Mädchen engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, und die Alters- und Ehrenabteilung umfasst 15 Mitglieder. Wahlergebnisse: Gerätewart bleibt Markus Neuse, Funkwart ist Lukas Landmann, und der Festausschuss setzt sich aus Claus Beecken, Rainer Dittmer, Lukas Landmann und Jannik Neuse zusammen.

    Es gab auch Ehrungen und Beförderungen. Durch Seevetals Vize-Gemeindebrandmeister Andreas Brauel wurde Wilhelm Flügge für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes erhielten Ernst Fano und Georg Wilhelm Meyer, und Hauke Johannsen wurde für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Mark Schröder. Zum Löschmeister wurde Björn Micketeit befördert, neuer Oberfeuerwehrmann wurde Patrick Lindemann, und Karl Döring ist neuer Feuerwehrmann.

  • Maschen. Ein Fahrzeugbrand hat am frühen Sonntagmorgen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Maschen beschäftigt. Die Feuerwehr war um 4.13 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Pkw-Brand auf die BAB A 39, Richtungsfahrbahn Lüneburg kurz vor der Ausfahrt Winsen-West alarmiert worden. Binnen Minuten war die Feuerwehr mit zwei wasserführenden Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle.

    Die Freiwillige Feuerwehr Maschen suchte nach dem Löschen nach Brandnestern. | Foto: ein
    Die Freiwillige Feuerwehr Maschen suchte nach dem Löschen nach Brandnestern. | Foto: ein

    Bei ihrem Eintreffen stand das betroffene Fahrzeug, ein Alfa Romeo aus dem Landkreis Lüneburg, im Vollbrand. Zwei der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und nahmen die Brandbekämpfung auf. Mit einem D-Strahlrohr war der Brand schnell unter Kontrolle. Nach 30 Minuten war das Feuer
    gelöscht. Mithilfe einer Wärmebildkamera kontrollieren die Einsatzkräfte das brandbetroffene Fahrzeug mehrmals auf unentdeckte Brandnester.

    Der Stand- und Hauptfahrstreifen der A 39 mussten für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt werden. Es kam jedoch zu keinen Verkehrsbehinderungen. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahrerin des Fahrzeugs blieb unverletzt. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.

  • Maschen. Trotz eher mäßigen Wetters war der Tag der Feuerwehr in Maschen ein Erfolg für alle Beteiligten. Mehrere hundert Besucher waren auf das Gelände der Feuerwehr in der Maschener Schützenstraße gekommen, um sich über die Aufgaben und die Arbeit Feuerwehr zu informieren. Die Mitglieder der Maschener Feuerwehr, von der Kinderfeuerwehr über die Jugendfeuerwehr bis zu den Aktiven hatten sich eine Menge einfallen lasen, um die Besucher über die Arbeit der Schwerpunktfeuerwehr zu informieren.

    Ein simulierter Verkehrsunfall. | Foto: ein
    Ein simulierter Verkehrsunfall. | Foto: ein

    Mit zwei Einsatzvorführungen, bei denen Verkehrsunfälle simuliert wurden, zeigten die Feuerwehrleute, wie eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfällen schnell und schonend aus verunfallten
    Fahrzeugen gerettet werden können. Hierzu setzten die Einsatzkräfte hydraulische Rettungsgeräte ein und zeigten die entsprechenden Rettungsmöglichkeiten an bereitstehenden Schrott-Autos.

    Jugendfeuerwehr beim Löschen. | Foto: ein
    Jugendfeuerwehr beim Löschen. | Foto: ein

    Die Jugendfeuerwehr präsentierte auf dem rückwärtigen Gelände die Durchführung eines Löschangriffs, und die Mitglieder der Kinderfeuerwehr hatten Spiele für die kleinen Besucher aufgebaut. Aber nicht zur Zuschauen, auch Mitmachen war angesagt. An einer Station hatten die Feuerwehrleute einen Einsatz nachgestellt, bei dem eine Flüssigkeit von einem Behältnis in ein anderes Behältnis gepumpt werden musste.

    Nicht wenige Besucher ließen es sich nehmen, einmal selbst mittels einer so genannten Handmembranpumpe die Flüssigkeit umzupumpen. Für großes Interesse sorgten natürlich auch die
    Einsatzfahrzeuge. Diese wurden bestaunt und von den Feuerwehrleuten in allen Einzelheiten erläutert und erklärt.

    Modenschau mal anders. | Foto: ein
    Modenschau mal anders. | Foto: ein

    Besonderen Applaus erhielten die Feuerwehrleute für ihre spezielle Modenschau. Ganz im Gegensatz zu den üblichen Modeschauen, die man aus Paris oder Mailand kennt, wurden
    hier die verschiedenen Einsatzanzüge für Jugendliche und Aktive präsentiert. Von der Bekleidung der Kinder- und der Jugendfeuerwehr über den Dienstanzug der aktiven Feuerwehrleute bis hin zum Schutzanzug für Atemschutzeinsätze, einem Säureschutz-, einem Hitzeschutz- oder einen Chemikalienschutzanzug zeigten die Feuerwehrleute ihr breites Repertoire an Bekleidungen.

    Eine Bilderwand mit den verschiedensten Einsätzen der verangenenen Jahre sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Rustikales vom Grill rundeten den gelungenen Tag der Feuerwehr ab.

  • Maschen. Torsten Meyer soll neuer Ortsbrandmeister in Maschen werden und damit den bisherigen Amtsinhaber Uwe Schiemann ablösen, der nach 18- jähriger Tätigkeit nicht wieder für das Amt antreten wollte. Meyer war bislang Zugführer in der Schwerpunktfeuerwehr und mit für die gute Ausbildung der Maschener Feuerwehrleute verantwortlich. Vize-Ortsbrandmeister Axel Neumann wurde in seinem Amt bestätigt.

    In seinem letzten Jahresbericht als Ortsbrandmeister berichtete Uwe Schiemann von einem Anstieg der Einsatzzahlen. Insgesamt 120 Einsätze wurden von der Maschener Feuerwehr geleistet. Das bedeutet einen Anstieg um elf Einsätze gegenüber dem Vorjahr. 15 Brände standen dabei 94 Hilfeleistungen gegenüber, elfmal rückte die Maschener Feuerwehr nach Fehlalarmen aus. Bei allen Einsätzen retteten die Maschener Feuerwehrleute elf Personen aus lebensbedrohlichen Lagen, fünf weitere Menschen wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts erstversorgt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.

    Bei den Hilfeleistungen galt es erneut 13-mal, eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfällen aus Fahrzeugen zu befreien. 67 Übungs- und Ausbildungsdienste wurden von den Feuerwehrleuten zusätzlich geleistet. Insgesamt leisteten die Maschener Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 2.155 Einsatzstunden, hinzu kommen 3.248 Dienst- und Übungsstunden.

    Zur Maschener Einsatzabteilung gehören 66 Aktive. Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus 18 Mitgliedern, und in der Kinderfeuerwehr engagieren sich 23 Mitglieder. Vervollständigt wird die Wehr durch 25 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.

    Weitere Wahlergebnisse: Neu sind Sascha Wille als Zugführer, Timo Klask als Vize-Zugführer, Thomas Wierzchowski als Gruppenführer, Björn Göritz als Funkwart, Sascha Springer als Vize-Funkwart, Felix Theurich als zweiter Atemschutzgerätewart, Uwe Schiemann als Sicherheitsbeauftragter, Jörg Hannig als Festwart, Raik Stolzke als Vize-Festwart, Christoph Koch als fünfter Gerätewart, Christian Lindner als Kantinenwart und Andrej Fanslau als Vize-Kantinenwart.

    In ihren Ämtern bestätigt wurden Zugführer Dieter Kröger, Vize-Zugführer Jan Gagelmann, Gruppenführer Niels Höger, Atemschutzwarte Jan Gräfe und Robert Lange, Chronist Holger Hannig, die Gerätewarte Thomas Lenke, Dieter Kröger, Niels Höger und Raik Stolzke, Kassenwart Matthias Bieber, Pressewart Matthias Köhlbrandt, Schriftwart Timo Klask, Vize-Schriftwartin Carina Schneider und Zeugwart Rainer Hannig.

  • Nenndorf. Eine konstant gute Arbeit wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Nenndorf geleistet, und diese zahlt sich immer wieder aus. Wie Ortsbrandmeister Markus Gemmeker im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete, wurde die Feuerwehr Nenndorf im vergangenen Jahr zu 34 Einsätzen alarmiert. Alle Einsätze wurden dank der guten Ausbildung fachmännisch abgearbeitet. Die Feuerwehrleute mussten dabei 19 Hilfeleistungseinsätze absolvieren und 15 Brandeinsätze waren zu leisten. Viele der Einsätze wurden dabei gemeinsam mit den Feuerwehren aus Emsen und Iddensen durchgeführt.

    Mit diesen Wehren wurden auch im vergangenen Jahr wieder diverse Zugübungen absolviert, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Diese Übungsmaßnahmen zahlten sich auch bei den Einsätzen aus. Die Zusammenarbeit klappt vorzüglich. Das bescheinigte auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi. Insgesamt bildeten sich die Feuerwehrleute bei 35 Übungen weiter.

    Etwas höher könnte die Zahl der Aktiven und der Anzahl der Jugendfeuerwehrleute sein, wünscht sich Gemmeker. 34 Männer und Frauen leisten in Nenndorf ihren Feuerwehrdienst. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich zehn Jungen und Mädchen, und 19 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung komplettieren den Personalbestand. Sabine Gröning wurde zur Schriftführerin gewählt. Claudius Kehrhahn bleibt Atemschutzgerätewart, Monique Reinke bleibt Vize- Jugendwartin, und Hartmut Zerwer wurde zum Musikwart gewählt. Durch den Vize- Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst wurde Rainer Müller für 40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Marko Rau.

    Durch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi wurde Tobias Biro zum Oberlöschmeister befördert. Neue Erste Hauptfeuerwehrfrau wurde Cathrin Gruf, Erster Hauptfeuerwehrmann ist Jan Gruf. Claudius Kehrhahn und Christian Püttmann sind neue Hauptfeuerwehrmänner, und Monique Reinke wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Zudem können sich Daniel Münch, Stefan Hübener, Ingo Lohmann und Sven Walther jetzt Feuerwehrmänner nennen.

  • Ohlendorf. Sowohl bei den Aktiven als auch bei der Jugendfeuerwehr hat die Feuerwehr Ohlendorf zugelegt. Bei den Aktiven stieg die Anzahl der aktiven Männer und Frauen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Feuerwehrleute auf jetzt 58 aktive Mitglieder an, bei der Jugend wurde die Zahl sogar verdoppelt. Waren es Ende 2016 noch acht Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, so sind dort jetzt 16 Jungen und Mädchen aktiv dabei.

    Dieses ist, so Ortsbrandmeister Gustav Lüllau im Rahmen seines Jahresberichts, vor allem der hervorragenden Jugendarbeit in der Ohlendorfer Feuerwehr zu verdanken. Komplettiert wird die Zahl der Mitglieder mit 14 Mitgliedern in der Alters- und Ehrenabteilung.

    Die Aktiven rückten im vergangenen Jahr zu 28 Einsätzen aus. Hier freute es nicht nur den Ortsbrandmeister, dass die Ohlendorfer Feuerwehr von den Folgen der Orkane
    des vergangenen Jahres weitestgehend verschont blieb. Mit 22 Übungsdiensten auf Ortsebene sowie diversen Diensten auf Kreis- und Gemeineebene hielten sich die Aktiven fit für den Ernstfall.

    Bei den Wahlen wurden Thomas Menke als stellvertretender Gerätewart und Jennifer Wünsch als Funkwartin bestätigt. Ehrungen und Beförderungen rundeten
    die Versammlung ab. Durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann wurde Claus Schlicker mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Dieter Weiß. Weiß sowie Jascha Becker wurden durch Gemeindebrandmeister Rainer Wendt zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Johann Dreves und Thomas Kalbach sind nun Feuerwehrmänner.

  • Over-Bullenhausen. Freude herrscht bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Over-Bullenhausen. Die Wehr hat von der Gemeinde Seevetal zwei neue Überlebensanzüge für Einsätze zur Rettung von Personen aus Gewässern erhalten. Die neuen Anzüge ersetzen zwei ältere Anzüge, die aufgrund materieller Mängel nicht mehr für den Einsatz im Gewässer tauglich waren. Die beiden neuen Anzüge sind zusammen mit zwei weiteren Überlebensanzügen der selben Herstellung, die vor zwei Jahren beschafft wurden, permanent auf dem Löschgruppenfahrzeug der Wehr verstaut.

    Ortsbrandmeister Dirk Schakau unterstrich die Notwendigkeit solcher Einsätze: „Die Anzüge haben uns schon wertvolle Dienste geleistet. Mehrfach schon haben wir sie im Ernstfall eingesetzt.“ Mit den Anzügen können Aufenthalte von einer Stunde im kalten Wasser gewährleistet werden, ohne dass der Träger des Anzugs Erfrierungen durch das kalte Wasser erleidet.

    Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt freute sich mit den Feuerwehrleuten in Over- Bullenhausen und betonte, dass die Beschaffung dieser beiden neuen Vollkörperanzüge eine mehr als notwendige und sinnvolle Investition ist. Die erste Bewährungsprobe haben die neuen Anzüge bereits mit Bravour bestanden. Beim traditionellen Anbaden in der Elbe gingen zwei Feuerwehrleute mit den neuen Anzügen ins kalte Elbwasser und demonstrierten damit die Tauglichkeit der neuen Anzüge eindrucksvoll.

  • Over-Bullenhausen. Die Ehrung langjähriger verdienter Feuerwehrleute stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Over-Bullenhausen. Vize-Kreisbrandmeister Sven Wolkau zeichnete Jonny Kröger und Hermann Langerbein für jeweils 60-jährige (!) Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands aus. Außerdem erhielten Andreas Langerbein, Ortsbrandmeister Dirk Schakau und dessen Amtsvorgänger Hans-Ulrich Buske jeweils das niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft.

    Ebenfalls seit 40 Jahren Mitglied, aber nicht mehr aktiv ist Reinhard Pape, und für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jürgen Anders geehrt. Wolkau bedankte sich bei allen Jubilaren für deren stetiges großes Engagement. In seinem Jahresbericht berichtete Ortsbrandmeister Dirk Schakau von insgesamt 27 Einsätzen der Wehr. 24 Hilfeleistungen standen drei Bränden gegenüber.

    Einmal mehr wurde die Wehr auch stark auf und an der Elbe gefordert. Allein hier gab es acht Hilfeleistungseinsätze. Für alle Einsätze hielten sich die Feuerwehrleute mit Übungen und Diensten aller Art fit. Es wurden mehr als 1 700 Stunden Übungs- und Ausbildungsdienste investiert. 13 Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort.
    Sehr zufrieden ist Schakau mit dem Mitgliederbestand. 54 Aktive sind in der Einsatzabteilung aktiv dabei. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich neun Jugendliche, die Kinderfeuerwehr besteht aus zwölf Nachwuchsrettern, zum Spielmannszug gehören derzeit 19 Mitglieder, und die 19-köpfige Alters- und Ehrenabteilung vervollständigt den Personalstamm. „Der Spielmannszug und auch die Jugendfeuerwehr würden sich über neue Mitglieder sehr freuen“, betonte der Ortsbrandmeister.

    Mirco Schwanitz wurde zum Löschmeister befördert. Neuer Hauptfeuerwehrmann ist Joscha Wendt, und Ann-Christin Lorenscheit ist neue Oberfeuerwehrfrau. Tim Albers und Marc Niemann wurden zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • Seevetal. Neue Wege in der Ausbildung geht die Freiwillige Feuerwehr Seevetal bei der Ausbildung mit Motorkettensägen. Die Stürme der vergangenen Monate haben immer wieder Einsatzstellen produziert, an denen die Einsatzkräfte der Feuerwehr umgestürzte Bäume beseitigen mussten. Nicht selten mussten dabei auch Arbeiten an noch unter Spannung stehenden Baumresten durchgeführt werden - eine nicht ungefährliche Arbeit.

    Um sich auf solche Einsatzlagen besser vorbereiten zu können, hat die Feuerwehr Seevetal als erste im Landkreis Harburg einen so genannten Baumbiegesimulator in Dienst gestellt. „Danach haben wir schon lange gesucht“, betonte Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt. Erfreulich für ihn und die Seevetaler Feuerwehrleute war, dass Arne Schick und Jörn Seelig von der Firma Kedrowski Fahrzeugbau in Beckedorf einen genau solchen Simulator als Meisterstück ihrer damaligen Ausbildung angefertigt hatten.

    Der sensationelle Baumbiegesimulator. | Foto: ein
    Der sensationelle Baumbiegesimulator. | Foto: ein
    Die Gemeinde Seevetal erwarb dieses Meisterstück und schaffte so eine hervorragende, neue Ausbildungsmöglichkeit für die Seevetaler Feuerwehren. „Die beiden neuen Fahrzeugbaumeister haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet mit diesem Baumbiegesimulator“ betonte
    Wendt. Das Prinzip dieses Simulators ist dabei denkbar einfach. Jörn Seelig, Mitglied der Feuerwehr Meckelfeld erklärt: „Auf einem Anhänger wird ein großer Ast oder ein Baumteil in eine spezielle Vorrichtung gespannt und dann langsam auf Spannung gebracht.“ An diesem unter Spannung
    stehenden Baumstück erlernen die Feuerwehrleute dabei die Sägetechniken für solche Einsatzlagen.

    Erfahrene Trainer zeigen ihnen auf dem Anhänger, wie und wo die entsprechenden Sägeschnitte angesetzt werden können, ohne dass eine Gefährdung für die Einsatzkräfte besteht. Der Anhänger ist so konzipiert, dass mit speziellen Auftritten an beiden Seiten des Simulators gearbeitet werden kann. Die beiden Fahrzeugbaumeister haben 170 Stunden in den Bau dieses Baumbiegesimulators gesteckt. Eine Arbeit, die sich mehr als gelohnt hat. Betreut wird der spezielle Anhänger von der Feuerwehr Over-Bullenhausen. Dort ist der Anhänger untergestellt. Für die Ausbildung in den Feuerwehren wird der Anhänger dann zum jeweiligen Ausbildungsort transportiert.

    Bereits kurz nach seiner Indienststellung ist der Spezialanhänger gut ausgebucht. Die Seevetaler Feuerwehren nutzen das neue Ausbildungsangebot reichlich.

  • Stelle. Die deutliche Steigerung der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr stand im Mittelpunkt der Rede von Stelles Ortsbrandmeister Christian Suhrbier im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Wehr. Insgesamt rückte die Steller Wehr im vergangenen Jahr zu 66 Einsätzen aus. Das entspricht einer Steigerung um 23 Einsätze gegenüber dem Vorjahr. 39 technische Hilfeleistungen standen dabei 27 Brandeinsätzen gegenüber.

    In seinem Jahresbericht erinnerte Suhrbier dabei außer an diversen größere Hilfeleistungen besonders an einen Wohnungsbrand in der Ortsmitte von Stelle. Dabei wurde ein Mensch im sprichwörtlich letzten Moment vor dem Flammentod gerettet werden. Diese Rettung, aber auch die vielen anderen professionell abgewickelten Einsätze sind der Verdienst der sehr guten Ausbildung der Steller Feuerwehrleute, wie der Ortsbrandmeister weiter betonte.

    Die Retter Stelles leisteten 1 142 Einsatzstunden. Hinzu kommen 2 165 Dienst- und Übungsstunden, die sie im vergangenen Jahr absolvierten. Bei diesen Diensten wurden auch vier Unterrichtsabende und 13 allgemeine praktische Übungen geleistet. Zudem gab es zwei Seminare sowie einen Atemschutzworkshop. Zusätzlich bildeten sich 31 Aktive bei weiterführenden Lehrgängen fort. Sehr zufrieden ist der Steller Ortsbrandmeister mit dem Personalbestand der Wehr. 59 aktive Männer und Frauen sind in der Wehr aktiv, davon sind 35 ausgebildete Atemschutzträger.

    Außerdem gibt es in der Wehr 13 Jugendliche. Zwölf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung runden den Personalbestand ab. Bei Wahlen wurde Pascal Arndt als Jugendwart bestätigt, ebenso Mischa Imruck als Vize- Jugendwart. Neu ist Nico Beecken als 2. Vize-Jugendwart. Auch Thorsten Lühr als Hydrantenwart und Christoph Meyer als Vize- Gerätewart wurden bestätigt.

    Arne Behr wurde durch Stelles Gemeindebrandmeister Stephan Martens zum Hauptlöschmeister befördert. Neuer Löschmeister ist Pascal Arndt, Lars Geisler wurde zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Hauptfeuerwehrmann ist jetzt Rico Hassler. Leo Lühr-Eggers, Christoph Menke, Michael Martin Meyer und Marian Stevenz sind neue Oberfeuerwehrmänner. Melanie Hanke wurde zur Feuerwehrfrau sowie Michael Gehrdau, Tobias Meyer und Nicolai-Etienne Poppen zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • Stelle. „Unser neuer, im Sommer vergangenenen Jahres in Dienst gestellter Einsatzleitwagen hat nicht nur den Einsatzwert der Feuerwehr Stelle, sondern alle drei Feuerwehren der Gemeinde deutlich verbessert!“ Dieses Resümee zog Stelles Ortsbrandmeister Christian Suhrbier im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Steller Feuerwehr. Suhrbier dankte nochmals den Verantwortlichen aus Rat und Verwaltung für die Beschaffung des neuen Fahrzeugs und betonte, dass die Schlagkraft der Feuerwehr mit dem neuen Einsatzleitwagen nochmals angestiegen sei.

    Insgesamt musste die Feuerwehr Stelle im vergangenen Jahr zu 83 Einätzen ausrücken: 28 Brandeinsätze, 42 technische Hilfeleistungen, zwölf nachbarschaftliche Hilfen und eine Falschalarmierung wurden notiert. Insgesamt leisteten die Feuerwehrleute dabei 1789 Einsatzstunden. Weitere 2024 Dienststunden wurden unter anderem bei 18 Ausbildungsdiensten, sieben Atemschutzübungen und vier Funkübungen geleistet.

    Als sehr zufriedenstellend betrachtet Suhrbier den Mitgliederbestand. 63 aktive Feuerwehrleute zählt die Feuerwehr Stelle, weitere 14 Jungen und Mädchen engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, und zwölf Mitglieder sind in der Alters- und Ehrenabteilung registriert.

    Bei Wahlen wurden Christoph Eckermann als Gerätewart, Mischa Imruck als Funkwart, Uwe Härlen als Schriftführer und Jens Benecke als Kassenwart wiedergewählt. Neu im Amt ist Arne Rulfs als Zweiter Gerätewart. Ehrungen und Beförderungen rundeten die durchweg harmonische Versammlung schließlich ab. Durch Stelles Gemeindebrandmeister Stephan Martens wurde Gerd Neumann für 50-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Holger Rehwinkel. Zu Löschmeistern wurden Rico Hassler und Richard Schulz befördert, Friedrich Benecke ist neuer Erster Hauptfeuerwehrmann. Norman Fischer ist neuer Hauptfeuerwehrmann, und Johannes Nee, Mirco Poppen und Andre Wenzel sind nun Oberfeuerwehrmänner. Abschließend wurden Lukas und Andy Rehwinkel, Jonas Kühne und Leif-Arne Weichert zu Feuerwehrmännern ernannt. .

  • TreldeWas lange währt, wird endlich gut“ - so beschrieb Treldes Ortsbrandmeister die in den letzten Zügen liegende Beschaffungsphase für den neuen Gerätewagen "Gefahrgut". Dieser soll nun endlich im Frühjahr ausgeliefert werden. Vor mehr als einem Jahr hatte eine Planungsgruppe bei der Herstellerfirma konkrete Baubesprechungen durchgeführt. Bereits vor einem halben Jahr war der Großteil der Ausrüstungsgegenstände für das neue Fahrzeug zu der Herstellerfirma geliefert worden.

    In seinem Jahresbericht blickte Christian Matzat auf 48 absolvierte Einsätze zurück. Acht Brände standen dabei 40 Hilfeleistungen gegenüber. Insgesamt waren die Trelder Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 605 Stunden im Einsatz. Mehr als 1000 weitere Stunden wurden für Dienste und Übungen aufgewendet, teils auch mit den benachbarten Feuerwehren.

    Zufrieden ist Matzat mit dem Personalbestand. 42 Retter sind aktiv, davon vier Frauen. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 16 Jugendliche, und elf Mitglieder sind in der Alters- und Ehrenabteilung dabei. Als herausragende Beschaffung des vergangenen Jahres nannte Matzat die Beschaffung einer Wärmebildkamera. An der sind
    bereits 25 Feuerwehrleute ausgebildet worden.

    Durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Heide Jonny Anders wurde Werner Westphal für 60-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet.

  • Trelde. Groß ist die Vorfreude auf den neuen Gerätewagen Gefahrgut (GW-G), der noch in diesem Jahr an die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Trelde ausgeliefert werden soll. Wie Ortbrandmeister Christian Matzat während der Jahreshauptversammlung berichtete, hat eine mehrköpfige Planungsgruppe seit Monaten unzählige Stunden damit verbracht, das neue Spezialfahrzeug zu planen und für die Gegebenheiten der Wehr genau zu planen. Das Fahrgestell steht mittlerweile beim Aufbauhersteller, und die Arbeiten an dem Aufbau beginnen gerade.

    „Mit diesem GW-G erhalten wir ein perfektes Einsatzmittel für unser Einsatzgebiet in Trelde und in der Stadt Buchholz", ist sich Matzat sicher. Die Trelder Feuerwehr musste im vergangenen Jahr zu 20 Einsätzen ausrücken. Matzat freute sich, dass alle Einsätze sach- und fachgerecht abgearbeitet wurden. Neun Brandeinsätzen standen dabei elf Hilfeleistungseinsätze gegenüber. Zweimal wurde dabei explizit der GW-G für Schadenslagen im Bereich Gasaustritt in Buchholz angefordert.

    Insgesamt leisteten die Trelder Aktiven 396 Einsatzstunden. Weitere 1 035 Dienststunden kamen für die Übungs- und Ausbildungsdienste hinzu, und bei Sonderdiensten wurden noch einmal 106 Stunden investiert. Acht Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort. Die Feuerwehr Trelde besteht zurzeit aus 42 aktiven Mitgliedern, davon vier Frauen. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 16 jungen und Mädchen, und zwölf ehemals Aktive gehören der Alters- und Ehrenabteilung an.

    Gewählt wurde ebenfalls: Neuer Gruppenführer wurde Michael Stoll. Neu im Amt als Jugendwartin ist Lina Lachmann, ihr neuer Vertreter ist Torben Moskas. Wiedergewählt wurden Funkwart Andreas Kant, Gerätewart ist Christian Wagner, sein Vertreter ist Jan Werner, und Thomas Matzat ist neuer Pressebeauftragter.

  • Emsen. Die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Emsen/Langenrehm unterstützen ihre Aktiven. Drei von ihnen erhielten jetzt für ihren zu absolvierenden Lkw-Führerschein der Klasse C einen Zuschuss von jeweils 500 Euro. Mit dem Geld sollen die künftigen Fahrer dafür finanziell unterstützt werden, dass sie bereit sind, einen Führerschein zu machen, mit dem sie berechtigt sind, ein Feuerwehreinsatzfahrzeug mit einem Gesamtgewicht von über 7,49 Tonnen zu fahren.

    In absehbarer Zeit soll das derzeit benutzte Einsatzfahrzeug der Wehr durch ein modernes und deutlich schwereres Fahrzeug ersetzt werden. Das kann dann aber mit den jetzigen Führerscheinen nicht mehr gefahren werden. Dafür müssen diverse Feuerwehrleute den neuen Führerschein machen. Außer einem Zuschuss der Gemeinde Rosengarten hat auch der Förderverein daher eine finanzielle Unterstützung geleistet. Über diese Unterstützung freuen sich Tobias Böttcher, Max Borchardt und Frank Oelkers, die den Führerschein gemacht haben.

Neuste Artikel

Noch wenige Plätze frei: Sommerferienspaß im Mühlenmuseum Moisbur…

Das Model Wasserrad im Mühlenmuseum Moisburg. | Foto: ein

Moisburg. Es gibt noch wenige Plätze für den Sommerferienspaß in Moisburg: Von Dienstag, 24. Juli, bis Donnerstag, 26. J...

Weiterlesen

Das kleine Fest am großen Teich: Auf dem Außenmühlenfest geht es …

Das kleine Fest am großen Teich: Zum 31. Mal präsentiert Heiko Hornbacher das Außenmühlenfest. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Vom 10. bis 12. August ist es wieder soweit: Das Außenmühlenfest, das „Kleine Fest am großen Teich", präsentier...

Weiterlesen

Algenwarnung für den Pulvermühlenteich Meckelfeld, den See im Mas…

Auf dem Pulvermühlenteich in Meckelfeld sowie dem See im Maschener Moor und dem Badeteich Ramelsloh wurden gesundheitsgefährdende Blaualgen festgestellt.

Seevetal. Das Gesundheitsamt rät zur Vorsicht: Auf dem Pulvermühlenteich in Meckelfeld sowie dem See im Maschener Moor w...

Weiterlesen

Jürgen Will "der Rallyefahrer" ist neuer Schützenkönig …

Schützenkönig Jürgen Will mit den Adjudanten Hein-Peter Freyse und Karlheinz Maibohm. | Foto: ein

Maschen. Der 67-jährige ehemalige Verkaufsleiter und jetzige Rentner Jürgen Will ist neuer Schützenkönig in Maschen. Wäh...

Weiterlesen

Inserate

Hier macht sich Neugraben CLEVER FIT!

Kevin Wajda und Laura Bull von clever fit Neugraben freuen sich auf die neuen Mitglieder.

Inserat. Auch wenn es noch kalt ist: Der Sommer kommt bestimmt! Seit über fünf Jahren sorg clever fit im Neugrabener SEZ...

Das Änderungsatelier für Harburgs Schützen

Ist die Joppe zu weit? Ein Knopf ist ab? Oder ein neues Abzeichen oder ein Orden muss dran? Kein Problem für das Änderungsatelier Göhlbachtal. | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Inserat. Ist die Joppe zu weit? Ein Knopf ist ab? Oder ein neues Abzeichen oder ein Orden muss dran? Kein Problem f...

Burger Mania: Jeden Dienstag Burger satt im Steakhammer

Alle Burger enthalten 100% reines Rinderhack! | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Inserat. Burger Mania heißt es ab jetzt jeden Dienstag im Steakhammer. Für nur 9,99 Euro pro Person kann man ...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierten Inhalte und Werbung zu. Detailierte Informationen darüber finden Sie in unserer Datenschutzerklärung:
Datenschutzerklärung