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Feuerwehr

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  • Iddensen. Wahlen und Ehrungen waren der Hauptbestandteil der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Iddensen. Bei den Wahlen wurde der bisherige Ortsbrandmeister Matthies Eule indrucksvoll in seinem Amt bestätigt. Mit einer überwältigenden Mehrheit und keiner Gegenstimme erhielt er das erneute Votum der Feuerwehrleute aus Iddensen. Eul wird nun während der kommenden Gemeinderatssitzung in seinem Amt bestätigt.

    Bei weiteren Wahlen wurde Phil Stockhausen zum neuen Zeugwart und zum neuen stellvertretenen Gertewart gewählt. Ebenfalls neu im Amt ist Andreas Hahn als stellvertretender Funkwart sowie Michael von Holt als Mitglied im Festausschuss. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Sicherheitsbeauftragte Christian Harms, Jugendwart Bernhard Pfaffenbach mit seinen Stellvertretern Phil Stockhausen und Martin Pfaffenbach sowie Festausschussmitglied Wilhelm Stemmann.

    Außerdem wurden gleich zehn verdiente Mitglieder der Feuerwehr Iddensen durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt Dieter Dittmer. Für 40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst wurden Andreas von Holt, Michael von Holt, Bernhard Pfaffenbach, Rüdiger Thiel, Uwe Hennig, Tomas Stemmann und Wilhelm Stemmann ausgezeichnet. Alle Jubilare sind die Gründungsmitglieder der vor 40 Jahren gegründeten Jugendfeuerwehr Iddensen.

    Weiter wurden Sven Claußen und Steffen Heuer durch Bulst für jeweils 25-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Bulst und auch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi sowie Bürgermeister Dirk Seidler dankten allen Jubilaren für ihren jahrzehntelangen Dienst in der Feuerwehr und wünschten sich eine weiterhin so hohe Einsatzbereitschaft.

    In seinem Jahresbericht berichtete Matthias Eul von 17 absolvierten Einsätzen der Feuerwehr Iddensen. Elf Brandeinsätze standen dabei sechs Hilfeleistungen gegenüber. Allein sieben Mal rückte die Feuerwehr zu ausgelösten Brandmeldeanlagen aus, zwei weitere Brandeinsätze galten ausgelösten Hausrauch-Warnmeldern. Mit zwölf Monatsübungen, zwei Zugübungen mit den Feuerwehren aus Emsen und Nenndorf und weiteren Übungen auf Orts- und Gemeindeebene hielten sich die Aktiven fit für den Ernstfall. Vier Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei weiterführenden Lehrgängen fort. Höhepunkt des vergangenen Jahres war das 40-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Das wurde mit dem Gemeinde-Jugendfeuerwehrtag in Iddensen begangen.

    Abgerundet wurde die Versammlung durch Beförderungen. Durch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi wurde Tobias Eisenschmidt zum Hauptfeuerwehrmann befördert, neuer Oberfeuerwehrmann ist Maximilian von Holt.

  • Lindhorst. Umfangreiche Planungen und Besprechungen für den geplanten An- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst bestimmten den Terminplan der Lindhorster Aktiven im abgelaufenen Jahr. Dieses Fazit zog Ortsbrandmeister Thomas Micketeit jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Noch in diesem Jahr soll mit den Baumaßnahmen am Feuerwehrhaus begonnen werden. Die Vorfreude bei den Lindhorster Feuerwehrleuten ist dementsprechend groß.
    Aber auch ohne diese Planungen waren die Aktivitäten der Feuerwehr vielfältig. 16 Einsätze wurden von der Lindhorster Feuerwehr geleistet, vier Brände standen dabei zwölf Hilfeleistungen gegenüber. Mit umfangreichen Monats- und Gruppenübungen, aber auch Übungen auf Gemeinde- und Kreisebene bereiteten sich die Aktiven auf mögliche Ernstfälle intensiv vor.

    Zufrieden ist Micketeit mit dem Mitgliederbestand. 39 Aktive sind in Lindhorst in der Einsatzabteilung aktiv, zehn Jungen und Mädchen engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, und die Alters- und Ehrenabteilung umfasst 15 Mitglieder. Wahlergebnisse: Gerätewart bleibt Markus Neuse, Funkwart ist Lukas Landmann, und der Festausschuss setzt sich aus Claus Beecken, Rainer Dittmer, Lukas Landmann und Jannik Neuse zusammen.

    Es gab auch Ehrungen und Beförderungen. Durch Seevetals Vize-Gemeindebrandmeister Andreas Brauel wurde Wilhelm Flügge für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes erhielten Ernst Fano und Georg Wilhelm Meyer, und Hauke Johannsen wurde für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Mark Schröder. Zum Löschmeister wurde Björn Micketeit befördert, neuer Oberfeuerwehrmann wurde Patrick Lindemann, und Karl Döring ist neuer Feuerwehrmann.

  • Maschen. Ein Fahrzeugbrand hat am frühen Sonntagmorgen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Maschen beschäftigt. Die Feuerwehr war um 4.13 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Pkw-Brand auf die BAB A 39, Richtungsfahrbahn Lüneburg kurz vor der Ausfahrt Winsen-West alarmiert worden. Binnen Minuten war die Feuerwehr mit zwei wasserführenden Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle.

    Die Freiwillige Feuerwehr Maschen suchte nach dem Löschen nach Brandnestern. | Foto: ein
    Die Freiwillige Feuerwehr Maschen suchte nach dem Löschen nach Brandnestern. | Foto: ein

    Bei ihrem Eintreffen stand das betroffene Fahrzeug, ein Alfa Romeo aus dem Landkreis Lüneburg, im Vollbrand. Zwei der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und nahmen die Brandbekämpfung auf. Mit einem D-Strahlrohr war der Brand schnell unter Kontrolle. Nach 30 Minuten war das Feuer
    gelöscht. Mithilfe einer Wärmebildkamera kontrollieren die Einsatzkräfte das brandbetroffene Fahrzeug mehrmals auf unentdeckte Brandnester.

    Der Stand- und Hauptfahrstreifen der A 39 mussten für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt werden. Es kam jedoch zu keinen Verkehrsbehinderungen. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahrerin des Fahrzeugs blieb unverletzt. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.

  • Maschen. Torsten Meyer soll neuer Ortsbrandmeister in Maschen werden und damit den bisherigen Amtsinhaber Uwe Schiemann ablösen, der nach 18- jähriger Tätigkeit nicht wieder für das Amt antreten wollte. Meyer war bislang Zugführer in der Schwerpunktfeuerwehr und mit für die gute Ausbildung der Maschener Feuerwehrleute verantwortlich. Vize-Ortsbrandmeister Axel Neumann wurde in seinem Amt bestätigt.

    In seinem letzten Jahresbericht als Ortsbrandmeister berichtete Uwe Schiemann von einem Anstieg der Einsatzzahlen. Insgesamt 120 Einsätze wurden von der Maschener Feuerwehr geleistet. Das bedeutet einen Anstieg um elf Einsätze gegenüber dem Vorjahr. 15 Brände standen dabei 94 Hilfeleistungen gegenüber, elfmal rückte die Maschener Feuerwehr nach Fehlalarmen aus. Bei allen Einsätzen retteten die Maschener Feuerwehrleute elf Personen aus lebensbedrohlichen Lagen, fünf weitere Menschen wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts erstversorgt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.

    Bei den Hilfeleistungen galt es erneut 13-mal, eingeklemmte Personen nach Verkehrsunfällen aus Fahrzeugen zu befreien. 67 Übungs- und Ausbildungsdienste wurden von den Feuerwehrleuten zusätzlich geleistet. Insgesamt leisteten die Maschener Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 2.155 Einsatzstunden, hinzu kommen 3.248 Dienst- und Übungsstunden.

    Zur Maschener Einsatzabteilung gehören 66 Aktive. Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus 18 Mitgliedern, und in der Kinderfeuerwehr engagieren sich 23 Mitglieder. Vervollständigt wird die Wehr durch 25 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.

    Weitere Wahlergebnisse: Neu sind Sascha Wille als Zugführer, Timo Klask als Vize-Zugführer, Thomas Wierzchowski als Gruppenführer, Björn Göritz als Funkwart, Sascha Springer als Vize-Funkwart, Felix Theurich als zweiter Atemschutzgerätewart, Uwe Schiemann als Sicherheitsbeauftragter, Jörg Hannig als Festwart, Raik Stolzke als Vize-Festwart, Christoph Koch als fünfter Gerätewart, Christian Lindner als Kantinenwart und Andrej Fanslau als Vize-Kantinenwart.

    In ihren Ämtern bestätigt wurden Zugführer Dieter Kröger, Vize-Zugführer Jan Gagelmann, Gruppenführer Niels Höger, Atemschutzwarte Jan Gräfe und Robert Lange, Chronist Holger Hannig, die Gerätewarte Thomas Lenke, Dieter Kröger, Niels Höger und Raik Stolzke, Kassenwart Matthias Bieber, Pressewart Matthias Köhlbrandt, Schriftwart Timo Klask, Vize-Schriftwartin Carina Schneider und Zeugwart Rainer Hannig.

  • Nenndorf. Eine konstant gute Arbeit wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Nenndorf geleistet, und diese zahlt sich immer wieder aus. Wie Ortsbrandmeister Markus Gemmeker im Rahmen der Jahreshauptversammlung berichtete, wurde die Feuerwehr Nenndorf im vergangenen Jahr zu 34 Einsätzen alarmiert. Alle Einsätze wurden dank der guten Ausbildung fachmännisch abgearbeitet. Die Feuerwehrleute mussten dabei 19 Hilfeleistungseinsätze absolvieren und 15 Brandeinsätze waren zu leisten. Viele der Einsätze wurden dabei gemeinsam mit den Feuerwehren aus Emsen und Iddensen durchgeführt.

    Mit diesen Wehren wurden auch im vergangenen Jahr wieder diverse Zugübungen absolviert, um die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Diese Übungsmaßnahmen zahlten sich auch bei den Einsätzen aus. Die Zusammenarbeit klappt vorzüglich. Das bescheinigte auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi. Insgesamt bildeten sich die Feuerwehrleute bei 35 Übungen weiter.

    Etwas höher könnte die Zahl der Aktiven und der Anzahl der Jugendfeuerwehrleute sein, wünscht sich Gemmeker. 34 Männer und Frauen leisten in Nenndorf ihren Feuerwehrdienst. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich zehn Jungen und Mädchen, und 19 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung komplettieren den Personalbestand. Sabine Gröning wurde zur Schriftführerin gewählt. Claudius Kehrhahn bleibt Atemschutzgerätewart, Monique Reinke bleibt Vize- Jugendwartin, und Hartmut Zerwer wurde zum Musikwart gewählt. Durch den Vize- Abschnittsleiter Elbe Michael Bulst wurde Rainer Müller für 40- jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Marko Rau.

    Durch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi wurde Tobias Biro zum Oberlöschmeister befördert. Neue Erste Hauptfeuerwehrfrau wurde Cathrin Gruf, Erster Hauptfeuerwehrmann ist Jan Gruf. Claudius Kehrhahn und Christian Püttmann sind neue Hauptfeuerwehrmänner, und Monique Reinke wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert. Zudem können sich Daniel Münch, Stefan Hübener, Ingo Lohmann und Sven Walther jetzt Feuerwehrmänner nennen.

  • Ohlendorf. Sowohl bei den Aktiven als auch bei der Jugendfeuerwehr hat die Feuerwehr Ohlendorf zugelegt. Bei den Aktiven stieg die Anzahl der aktiven Männer und Frauen im Vergleich zum Vorjahr um zwei Feuerwehrleute auf jetzt 58 aktive Mitglieder an, bei der Jugend wurde die Zahl sogar verdoppelt. Waren es Ende 2016 noch acht Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, so sind dort jetzt 16 Jungen und Mädchen aktiv dabei.

    Dieses ist, so Ortsbrandmeister Gustav Lüllau im Rahmen seines Jahresberichts, vor allem der hervorragenden Jugendarbeit in der Ohlendorfer Feuerwehr zu verdanken. Komplettiert wird die Zahl der Mitglieder mit 14 Mitgliedern in der Alters- und Ehrenabteilung.

    Die Aktiven rückten im vergangenen Jahr zu 28 Einsätzen aus. Hier freute es nicht nur den Ortsbrandmeister, dass die Ohlendorfer Feuerwehr von den Folgen der Orkane
    des vergangenen Jahres weitestgehend verschont blieb. Mit 22 Übungsdiensten auf Ortsebene sowie diversen Diensten auf Kreis- und Gemeineebene hielten sich die Aktiven fit für den Ernstfall.

    Bei den Wahlen wurden Thomas Menke als stellvertretender Gerätewart und Jennifer Wünsch als Funkwartin bestätigt. Ehrungen und Beförderungen rundeten
    die Versammlung ab. Durch Kreisbrandmeister Volker Bellmann wurde Claus Schlicker mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Dieter Weiß. Weiß sowie Jascha Becker wurden durch Gemeindebrandmeister Rainer Wendt zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Johann Dreves und Thomas Kalbach sind nun Feuerwehrmänner.

  • Over-Bullenhausen. Freude herrscht bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Over-Bullenhausen. Die Wehr hat von der Gemeinde Seevetal zwei neue Überlebensanzüge für Einsätze zur Rettung von Personen aus Gewässern erhalten. Die neuen Anzüge ersetzen zwei ältere Anzüge, die aufgrund materieller Mängel nicht mehr für den Einsatz im Gewässer tauglich waren. Die beiden neuen Anzüge sind zusammen mit zwei weiteren Überlebensanzügen der selben Herstellung, die vor zwei Jahren beschafft wurden, permanent auf dem Löschgruppenfahrzeug der Wehr verstaut.

    Ortsbrandmeister Dirk Schakau unterstrich die Notwendigkeit solcher Einsätze: „Die Anzüge haben uns schon wertvolle Dienste geleistet. Mehrfach schon haben wir sie im Ernstfall eingesetzt.“ Mit den Anzügen können Aufenthalte von einer Stunde im kalten Wasser gewährleistet werden, ohne dass der Träger des Anzugs Erfrierungen durch das kalte Wasser erleidet.

    Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt freute sich mit den Feuerwehrleuten in Over- Bullenhausen und betonte, dass die Beschaffung dieser beiden neuen Vollkörperanzüge eine mehr als notwendige und sinnvolle Investition ist. Die erste Bewährungsprobe haben die neuen Anzüge bereits mit Bravour bestanden. Beim traditionellen Anbaden in der Elbe gingen zwei Feuerwehrleute mit den neuen Anzügen ins kalte Elbwasser und demonstrierten damit die Tauglichkeit der neuen Anzüge eindrucksvoll.

  • Over-Bullenhausen. Die Ehrung langjähriger verdienter Feuerwehrleute stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Over-Bullenhausen. Vize-Kreisbrandmeister Sven Wolkau zeichnete Jonny Kröger und Hermann Langerbein für jeweils 60-jährige (!) Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands aus. Außerdem erhielten Andreas Langerbein, Ortsbrandmeister Dirk Schakau und dessen Amtsvorgänger Hans-Ulrich Buske jeweils das niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Mitgliedschaft.

    Ebenfalls seit 40 Jahren Mitglied, aber nicht mehr aktiv ist Reinhard Pape, und für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jürgen Anders geehrt. Wolkau bedankte sich bei allen Jubilaren für deren stetiges großes Engagement. In seinem Jahresbericht berichtete Ortsbrandmeister Dirk Schakau von insgesamt 27 Einsätzen der Wehr. 24 Hilfeleistungen standen drei Bränden gegenüber.

    Einmal mehr wurde die Wehr auch stark auf und an der Elbe gefordert. Allein hier gab es acht Hilfeleistungseinsätze. Für alle Einsätze hielten sich die Feuerwehrleute mit Übungen und Diensten aller Art fit. Es wurden mehr als 1 700 Stunden Übungs- und Ausbildungsdienste investiert. 13 Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort.
    Sehr zufrieden ist Schakau mit dem Mitgliederbestand. 54 Aktive sind in der Einsatzabteilung aktiv dabei. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich neun Jugendliche, die Kinderfeuerwehr besteht aus zwölf Nachwuchsrettern, zum Spielmannszug gehören derzeit 19 Mitglieder, und die 19-köpfige Alters- und Ehrenabteilung vervollständigt den Personalstamm. „Der Spielmannszug und auch die Jugendfeuerwehr würden sich über neue Mitglieder sehr freuen“, betonte der Ortsbrandmeister.

    Mirco Schwanitz wurde zum Löschmeister befördert. Neuer Hauptfeuerwehrmann ist Joscha Wendt, und Ann-Christin Lorenscheit ist neue Oberfeuerwehrfrau. Tim Albers und Marc Niemann wurden zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • Seevetal. Neue Wege in der Ausbildung geht die Freiwillige Feuerwehr Seevetal bei der Ausbildung mit Motorkettensägen. Die Stürme der vergangenen Monate haben immer wieder Einsatzstellen produziert, an denen die Einsatzkräfte der Feuerwehr umgestürzte Bäume beseitigen mussten. Nicht selten mussten dabei auch Arbeiten an noch unter Spannung stehenden Baumresten durchgeführt werden - eine nicht ungefährliche Arbeit.

    Um sich auf solche Einsatzlagen besser vorbereiten zu können, hat die Feuerwehr Seevetal als erste im Landkreis Harburg einen so genannten Baumbiegesimulator in Dienst gestellt. „Danach haben wir schon lange gesucht“, betonte Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt. Erfreulich für ihn und die Seevetaler Feuerwehrleute war, dass Arne Schick und Jörn Seelig von der Firma Kedrowski Fahrzeugbau in Beckedorf einen genau solchen Simulator als Meisterstück ihrer damaligen Ausbildung angefertigt hatten.

    Der sensationelle Baumbiegesimulator. | Foto: ein
    Der sensationelle Baumbiegesimulator. | Foto: ein
    Die Gemeinde Seevetal erwarb dieses Meisterstück und schaffte so eine hervorragende, neue Ausbildungsmöglichkeit für die Seevetaler Feuerwehren. „Die beiden neuen Fahrzeugbaumeister haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet mit diesem Baumbiegesimulator“ betonte
    Wendt. Das Prinzip dieses Simulators ist dabei denkbar einfach. Jörn Seelig, Mitglied der Feuerwehr Meckelfeld erklärt: „Auf einem Anhänger wird ein großer Ast oder ein Baumteil in eine spezielle Vorrichtung gespannt und dann langsam auf Spannung gebracht.“ An diesem unter Spannung
    stehenden Baumstück erlernen die Feuerwehrleute dabei die Sägetechniken für solche Einsatzlagen.

    Erfahrene Trainer zeigen ihnen auf dem Anhänger, wie und wo die entsprechenden Sägeschnitte angesetzt werden können, ohne dass eine Gefährdung für die Einsatzkräfte besteht. Der Anhänger ist so konzipiert, dass mit speziellen Auftritten an beiden Seiten des Simulators gearbeitet werden kann. Die beiden Fahrzeugbaumeister haben 170 Stunden in den Bau dieses Baumbiegesimulators gesteckt. Eine Arbeit, die sich mehr als gelohnt hat. Betreut wird der spezielle Anhänger von der Feuerwehr Over-Bullenhausen. Dort ist der Anhänger untergestellt. Für die Ausbildung in den Feuerwehren wird der Anhänger dann zum jeweiligen Ausbildungsort transportiert.

    Bereits kurz nach seiner Indienststellung ist der Spezialanhänger gut ausgebucht. Die Seevetaler Feuerwehren nutzen das neue Ausbildungsangebot reichlich.

  • Stelle. Die deutliche Steigerung der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr stand im Mittelpunkt der Rede von Stelles Ortsbrandmeister Christian Suhrbier im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Wehr. Insgesamt rückte die Steller Wehr im vergangenen Jahr zu 66 Einsätzen aus. Das entspricht einer Steigerung um 23 Einsätze gegenüber dem Vorjahr. 39 technische Hilfeleistungen standen dabei 27 Brandeinsätzen gegenüber.

    In seinem Jahresbericht erinnerte Suhrbier dabei außer an diversen größere Hilfeleistungen besonders an einen Wohnungsbrand in der Ortsmitte von Stelle. Dabei wurde ein Mensch im sprichwörtlich letzten Moment vor dem Flammentod gerettet werden. Diese Rettung, aber auch die vielen anderen professionell abgewickelten Einsätze sind der Verdienst der sehr guten Ausbildung der Steller Feuerwehrleute, wie der Ortsbrandmeister weiter betonte.

    Die Retter Stelles leisteten 1 142 Einsatzstunden. Hinzu kommen 2 165 Dienst- und Übungsstunden, die sie im vergangenen Jahr absolvierten. Bei diesen Diensten wurden auch vier Unterrichtsabende und 13 allgemeine praktische Übungen geleistet. Zudem gab es zwei Seminare sowie einen Atemschutzworkshop. Zusätzlich bildeten sich 31 Aktive bei weiterführenden Lehrgängen fort. Sehr zufrieden ist der Steller Ortsbrandmeister mit dem Personalbestand der Wehr. 59 aktive Männer und Frauen sind in der Wehr aktiv, davon sind 35 ausgebildete Atemschutzträger.

    Außerdem gibt es in der Wehr 13 Jugendliche. Zwölf Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung runden den Personalbestand ab. Bei Wahlen wurde Pascal Arndt als Jugendwart bestätigt, ebenso Mischa Imruck als Vize- Jugendwart. Neu ist Nico Beecken als 2. Vize-Jugendwart. Auch Thorsten Lühr als Hydrantenwart und Christoph Meyer als Vize- Gerätewart wurden bestätigt.

    Arne Behr wurde durch Stelles Gemeindebrandmeister Stephan Martens zum Hauptlöschmeister befördert. Neuer Löschmeister ist Pascal Arndt, Lars Geisler wurde zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Hauptfeuerwehrmann ist jetzt Rico Hassler. Leo Lühr-Eggers, Christoph Menke, Michael Martin Meyer und Marian Stevenz sind neue Oberfeuerwehrmänner. Melanie Hanke wurde zur Feuerwehrfrau sowie Michael Gehrdau, Tobias Meyer und Nicolai-Etienne Poppen zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • Stelle. „Unser neuer, im Sommer vergangenenen Jahres in Dienst gestellter Einsatzleitwagen hat nicht nur den Einsatzwert der Feuerwehr Stelle, sondern alle drei Feuerwehren der Gemeinde deutlich verbessert!“ Dieses Resümee zog Stelles Ortsbrandmeister Christian Suhrbier im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Steller Feuerwehr. Suhrbier dankte nochmals den Verantwortlichen aus Rat und Verwaltung für die Beschaffung des neuen Fahrzeugs und betonte, dass die Schlagkraft der Feuerwehr mit dem neuen Einsatzleitwagen nochmals angestiegen sei.

    Insgesamt musste die Feuerwehr Stelle im vergangenen Jahr zu 83 Einätzen ausrücken: 28 Brandeinsätze, 42 technische Hilfeleistungen, zwölf nachbarschaftliche Hilfen und eine Falschalarmierung wurden notiert. Insgesamt leisteten die Feuerwehrleute dabei 1789 Einsatzstunden. Weitere 2024 Dienststunden wurden unter anderem bei 18 Ausbildungsdiensten, sieben Atemschutzübungen und vier Funkübungen geleistet.

    Als sehr zufriedenstellend betrachtet Suhrbier den Mitgliederbestand. 63 aktive Feuerwehrleute zählt die Feuerwehr Stelle, weitere 14 Jungen und Mädchen engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, und zwölf Mitglieder sind in der Alters- und Ehrenabteilung registriert.

    Bei Wahlen wurden Christoph Eckermann als Gerätewart, Mischa Imruck als Funkwart, Uwe Härlen als Schriftführer und Jens Benecke als Kassenwart wiedergewählt. Neu im Amt ist Arne Rulfs als Zweiter Gerätewart. Ehrungen und Beförderungen rundeten die durchweg harmonische Versammlung schließlich ab. Durch Stelles Gemeindebrandmeister Stephan Martens wurde Gerd Neumann für 50-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Das niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielt Holger Rehwinkel. Zu Löschmeistern wurden Rico Hassler und Richard Schulz befördert, Friedrich Benecke ist neuer Erster Hauptfeuerwehrmann. Norman Fischer ist neuer Hauptfeuerwehrmann, und Johannes Nee, Mirco Poppen und Andre Wenzel sind nun Oberfeuerwehrmänner. Abschließend wurden Lukas und Andy Rehwinkel, Jonas Kühne und Leif-Arne Weichert zu Feuerwehrmännern ernannt. .

  • TreldeWas lange währt, wird endlich gut“ - so beschrieb Treldes Ortsbrandmeister die in den letzten Zügen liegende Beschaffungsphase für den neuen Gerätewagen "Gefahrgut". Dieser soll nun endlich im Frühjahr ausgeliefert werden. Vor mehr als einem Jahr hatte eine Planungsgruppe bei der Herstellerfirma konkrete Baubesprechungen durchgeführt. Bereits vor einem halben Jahr war der Großteil der Ausrüstungsgegenstände für das neue Fahrzeug zu der Herstellerfirma geliefert worden.

    In seinem Jahresbericht blickte Christian Matzat auf 48 absolvierte Einsätze zurück. Acht Brände standen dabei 40 Hilfeleistungen gegenüber. Insgesamt waren die Trelder Feuerwehrleute im vergangenen Jahr 605 Stunden im Einsatz. Mehr als 1000 weitere Stunden wurden für Dienste und Übungen aufgewendet, teils auch mit den benachbarten Feuerwehren.

    Zufrieden ist Matzat mit dem Personalbestand. 42 Retter sind aktiv, davon vier Frauen. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 16 Jugendliche, und elf Mitglieder sind in der Alters- und Ehrenabteilung dabei. Als herausragende Beschaffung des vergangenen Jahres nannte Matzat die Beschaffung einer Wärmebildkamera. An der sind
    bereits 25 Feuerwehrleute ausgebildet worden.

    Durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Heide Jonny Anders wurde Werner Westphal für 60-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet.

  • Trelde. Groß ist die Vorfreude auf den neuen Gerätewagen Gefahrgut (GW-G), der noch in diesem Jahr an die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Trelde ausgeliefert werden soll. Wie Ortbrandmeister Christian Matzat während der Jahreshauptversammlung berichtete, hat eine mehrköpfige Planungsgruppe seit Monaten unzählige Stunden damit verbracht, das neue Spezialfahrzeug zu planen und für die Gegebenheiten der Wehr genau zu planen. Das Fahrgestell steht mittlerweile beim Aufbauhersteller, und die Arbeiten an dem Aufbau beginnen gerade.

    „Mit diesem GW-G erhalten wir ein perfektes Einsatzmittel für unser Einsatzgebiet in Trelde und in der Stadt Buchholz", ist sich Matzat sicher. Die Trelder Feuerwehr musste im vergangenen Jahr zu 20 Einsätzen ausrücken. Matzat freute sich, dass alle Einsätze sach- und fachgerecht abgearbeitet wurden. Neun Brandeinsätzen standen dabei elf Hilfeleistungseinsätze gegenüber. Zweimal wurde dabei explizit der GW-G für Schadenslagen im Bereich Gasaustritt in Buchholz angefordert.

    Insgesamt leisteten die Trelder Aktiven 396 Einsatzstunden. Weitere 1 035 Dienststunden kamen für die Übungs- und Ausbildungsdienste hinzu, und bei Sonderdiensten wurden noch einmal 106 Stunden investiert. Acht Feuerwehrleute bildeten sich zudem bei Lehrgängen fort. Die Feuerwehr Trelde besteht zurzeit aus 42 aktiven Mitgliedern, davon vier Frauen. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 16 jungen und Mädchen, und zwölf ehemals Aktive gehören der Alters- und Ehrenabteilung an.

    Gewählt wurde ebenfalls: Neuer Gruppenführer wurde Michael Stoll. Neu im Amt als Jugendwartin ist Lina Lachmann, ihr neuer Vertreter ist Torben Moskas. Wiedergewählt wurden Funkwart Andreas Kant, Gerätewart ist Christian Wagner, sein Vertreter ist Jan Werner, und Thomas Matzat ist neuer Pressebeauftragter.

  • Emsen. Die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Emsen/Langenrehm unterstützen ihre Aktiven. Drei von ihnen erhielten jetzt für ihren zu absolvierenden Lkw-Führerschein der Klasse C einen Zuschuss von jeweils 500 Euro. Mit dem Geld sollen die künftigen Fahrer dafür finanziell unterstützt werden, dass sie bereit sind, einen Führerschein zu machen, mit dem sie berechtigt sind, ein Feuerwehreinsatzfahrzeug mit einem Gesamtgewicht von über 7,49 Tonnen zu fahren.

    In absehbarer Zeit soll das derzeit benutzte Einsatzfahrzeug der Wehr durch ein modernes und deutlich schwereres Fahrzeug ersetzt werden. Das kann dann aber mit den jetzigen Führerscheinen nicht mehr gefahren werden. Dafür müssen diverse Feuerwehrleute den neuen Führerschein machen. Außer einem Zuschuss der Gemeinde Rosengarten hat auch der Förderverein daher eine finanzielle Unterstützung geleistet. Über diese Unterstützung freuen sich Tobias Böttcher, Max Borchardt und Frank Oelkers, die den Führerschein gemacht haben.

  • Rosengarten. Von einem ruhigen Jahr 2016 berichtete Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi im Rahmen seines Jahresberichts. Dem zufolge rückten die neun Feuerwehren der Gemeinde im vergangenen Jahr zu insgesamt 231 Einsätzen aus. Diese unterteilten sich in 139 technische Hilfeleistungen, 86 Brandeinsätze und neun blinde Alarme. Bei allen Einsätzen retteten die Feuerwehrleute 28 Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen, für fünf weitere dagegen kam jede Hilfe zu spät.

    Auch zwei Tiere wurden durch die Feuerwehren gerettet. Wilhelmi erwähnte hierbei auch den größten Einsatz des vergangenen Jahres für die Gemeindefeuerwehr, einen Wohnhausbrand in Klecken. Hier kam trotz der schnellen Hilfe von mehreren Feuerwehren für einen Menschen jede Hilfe zu spät.

    Mehrere Feuerwehrleute bildeten sich bei Lehrgängen aus und fort, zudem nahmen auch diverse Aktive an speziellen Schulungsmaßnahmen teil. Bei mehreren Einsätzen bestens bewährt hat sich dabei das im Sommer in Dienst gestellte neue Löschgruppenfahrzeug LF 10 der Freiwilligen Feuerwehr Iddensen. In den kommenden Jahren sollen weitere Fahrzeuge angeschafft werden. Auch der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Tötensen soll zügig vorangetrieben werden. Um die Bedürfnisse der Feuerwehr weiter klar herauszukristallisieren, soll in absehbarer Zeit ein Feuerwehrbedarfsplan erstellt und der Gemeinde Rosengarten als Arbeitsmittel an die Hand gefügt werden.

    Mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachtete der Gemeindebrandmeister den Personalbestand. Bei den Aktiven ist ein entgegengesetzter Trend zu den Feuerwehren im Land Niedersachsen erkennbar. Die Anzahl der Aktiven in den neun Einsatzabteilungen stieg um 19 Mitglieder auf jetzt 377 aktive Feuerwehrleute an. Bei den Jugendfeuerwehren dagegen sank die Anzahl der Aktiven. Hier sind nur noch 100 Jugendliche dabei. Dank der Gründung der ersten Kinderfeuerwehr der Gemeinde Rosengarten in Klecken gibt es jetzt 26 Kinder beim Nachwuchs. Hinzu kommen noch 103 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen der neun Feuerwehren. „Die Jugend ist unsere Zukunft. Daher ist es für uns eine große Aufgabe, neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehren zu gewinnen“; betonte Wilhelmi.

  • Wulfsen. So viele Einsätze wie nie zuvor mussten die 107 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Harburg im vergangenen Jahr absolvieren. Zu 4.192 Einsatzstellen (2016 : 2478) rückten die Feuerwehren insgesamt 5.485 mal aus (2016: 3412). Das bedeutet eine Zunahme um 2073 Alarmierungen im Vergleich zum Vorjahr. „Diese starke Steigerung ist vor allem auf die vielen unwetterbedingten Einsätze zurückzuführen“; betonte Kreisbrandmeister Volker Bellmann in der Vorstellung der Statistik im Rahmen der Dienstversammlung aller Orts-, Stadt- und Gemeindebrandmeister in Wulfsen.

    Allein 2 000 mal mussten die Landkreis-Feuerwehren zu Einsätzen wie umgestürzte Bäume oder vollgelaufene Straßen und Keller ausrücken. Einen leichten Rückgang gab es bei den Bränden. Die Feuerwehren rückten 1.357-mal zu 764 Bränden aus. Das ist ein Rückgang um 24 Brände. Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Hilfeleistungen. Hier rückten die Feuerwehrleute 4.128 mal aus, um bei 3.428 Hilfeleistungen zu helfen. 109-mal galt es, bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen Hilfe zu leisten. Ebenfalls einen Löwenanteil bei den Hilfeleistungen machten die Notfall-Türöffnungen aus. Hier mussten 224 Einsätze geleistet werden. Einen leichten Rückgang gab es bei den Tragehilfen für den Rettungsdienst. Solche Einsätze wurden 81-mal absolviert.

    Ebenfalls einen leichten Rückgang gab es bei den Einsätzen wegen ausgelöster Brandmelde-Anlagen oder privater Rauchwarnmelder. Diese Zahl ging um elf  Einsätze auf 230 Einsätze zurück. Bei allen Einsätzen zusammen retteten die Feuerwehrleute 852 Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen oder Zwangslagen. „Diese hohe Zahl kommt auch dadurch zustande, dass wir während der Orkane zwei Bundesbahn-Züge evakuieren mussten“, erläuterte Bellmann die im Vorgleich zum Vorjahr
    gestiegene Anzahl der geretteten Menschen um mehr als 400 Personen.

    Für weitere 40 Menschen dagegen kam jede Hilfe der Feuerwehr zu spät. Aber die Feuerwehren retteten 36 Tiere aus Lebensgefahr, für weitere sieben Tiere kam indes jede Hilfe zu spät. Außer den Sturm- und Starkregen-Einsätzen blieb bei Bellmann besonders der Hochwassereinsatz von mehreren Fachzügen der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Landkreis Hildesheim in Erinnerung. Hier mussten im Sommer vergangenen Jahres viele Straßenzüge im Landkreis Hildesheim von Wassermassen befreit werden. Dieser Einsatz dauerte fast zwei Tage lang an.

    Aber auch Großbrände wie der Sporthallenbrand in Roydorf wurden von Bellmann erwähnt. Er betonte, dass alle Einsätze bestens und präzise abgearbeitet wurden, auch wegen der hervorragenden Ausbildung der Feuerwehrleute. Herausragend nannte Bellmann auch die Mitgliederzahl. Entgegen dem Landestrend stieg die Zahl der aktiven
    Feuerwehrleute weiter an, Ende vergangenen Jahres waren 4.795 aktive Feuerwehrleute in den Einsatzabteilungen aktiv. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dieses einen Anstieg um 72 Aktive. „Aber wir dürfen uns nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, sondern müssen weiterhin aktive Mitgliederwerbung betreiben“, verdeutlichte Bellmann. Hierbei zeigte er auf, dass in zwei Kommunen rückläufige Zahlen bei den aktiven Mitgliedern zu verzeichnen sind.

    Bellmann war ebenso wie Landrat Rainer Rempe besonders erfreut darüber, dass im vergangenen Jahr 244 neue aktive Feuerwehrleute den Weg zur Feuerwehr fanden. Sie wurden im Rahmen des Kreisfeuerwehrtags feierlich für den Dienst in der Feuerwehr vereidigt. Auch die Anzahl der Jugendfeuerwehrleute steigt weiter an. Insgesamt 1458 Jungen und Mädchen engagieren sich in den 92 Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg. Dieses bedeutet einen Anstieg um 2,5 Prozent. Als Grund für die
    steigenden Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren sieht Bellmann auch die hervorragende Arbeit in den insgesamt 30 Kinderfeuerwehren des Landkreises. Im vergangenen Jahr wurden in Elstorf, Jesteburg, Thieshope und Wulfsen Kinderfeuerwehren gegründet. Derzeit sind dort 529 Jungen und Mädchen dabei. In den kommenden Tagen folgt die Gründung einer Kinderfeuerwehr in Meckelfeld.

    Auch die Mitgliedszahlen bei den sieben musiktreibenden Zügen stieg leicht an. Dort sind 180 Musiker und Musikerinnen aktiv (2016: 175). Abgerundet wird der
    Personalstamm der Feuerwehren mit den 1.519 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen. Dankesworte gab es von Landrat Rainer Rempe und Regierungsbrandmeister Uwe Quante.

  • Maschen. Zu einem Fahrzeugbrand sind am Samstagabend die Freiwilligen Feuerwehren aus Hittfeld, Fleestedt und Maschen auf die BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg, ausgerückt. Die drei Wehren waren um 19.54 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem vermeintlichen Lkw-Brand alarmiert worden. Es war vermutet worden, dass ein Autotransporter brennen würde. Mit zehn Einsatzfahrzeugen und 70 Einsatzkräften rückten die drei Feuerwehren aus.

     Mit Hilfe eines C-Strahlrohres und in der weiteren Folge eines Schwerschaumrohres gelang es den Rettungskräften, das Feuer rasch abzulöschen. | Foto: ein
    Mit Hilfe eines C-Strahlrohres und in der weiteren Folge eines Schwerschaumrohres gelang es den Rettungskräften, das Feuer rasch abzulöschen. | Foto: ein
    Es konnte schnell nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Entwarnung gegeben werden. Es brannte zwar ein Fahrzeug, aber es handelte sich
    nicht um einen Autotransporter. Ein älterer Pkw-Mercedes Kombi war auf der Ladefläche eines Anhängers eines Abschleppunternehmens aus Georgien in Brand geraten. Dessen Fahrer hatte es noch geschafft, den brennenden Mercedes vom Anhänger auf den Standstreifen der Autobahn
    zu bringen. Dort brannte das Fahrzeug wenig später in voller Ausdehnung.

    Mit Hilfe eines C-Strahlrohres und in der weiteren Folge eines Schwerschaumrohres gelang es den Rettungskräften, das Feuer rasch abzulöschen. Vier der eingesetzten Feuerwehrleute gingen dabei unter umluftunabhängigen Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Für die Feuerwehr Seevetal war der Einsatz nach 45 Minuten beendet. An dem Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    Die Autobahn musste für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Es kam zu Rückstaus in Richtung Hamburg. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die Autobahnpolizei Winsen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Regesbostel. Die erste Gruppe der Feuerwehr Pattensen und die Feuerwehr Fliegenberg/Rosenweide haben sich die Titel bei den Kreisentscheiden der Feuerwehren des Winsener Kreisgebiets im Rahmen des Kreisfeuerwehrtags in Regesbostel gesichert. Die siegreiche Gruppe aus Pattensen setzte sich in der Wertungsgruppe 2 gegen 15 weitere Truppen durch und verwies die Gruppen aus Drennhausen/Elbstorf und Sahrendorf/Schätzendorf auf die Plätze zwei und drei.

    Auf Platz 4 folgte die Gruppe aus Rottorf. In der Wertungsgruppe 1 waren die Fliegenberger vor den weiteren 21 Gruppen siegreich, sie verwiesen
    die Gruppen Wulfsen 2 und Wulfsen 1 auf die weiteren Plätze. Auf Platz 4 folgte die Gruppe Laßrönne, gefolgt von der Gruppe aus Bütlingen. Die ersten vier Gruppen der Wertungsgruppe 2 sowie die ersten fünf Gruppen der Wertungsgruppe 1 erhielten aus den Händen von Kreiswettbewerbsleiter Andreas Mundt und seinem mehrköpfigen Team eine Ehrenspange.

    Alle teilnehmenden Gruppen mussten unter den wachsamen Blicken der Wertungsrichter einen dreiteiligen Löschangriff auf einer von den gastgebenden Feuerwehren aus Regesbostel und Halvesbostel bestens vorbereiteten Wettbewerbsplatz durchführen. Eine Wasserversorgung musste hierzu aufgeabut, ein Teil des Löschangriffs von einem Turm durchgeführt werden. Unter den Blicken vieler Zuschauer lieferten sich die Wettbewerbsgruppen dabei spannende Duelle um die besten Plätze, am Ende aber konnte es nur jeweils einen Sieger pro Wertungsgruppe geben.

    Abgerundet wurde der Wettbewerbstag durch ein vielfältiges Rahmenprogramm der beiden gastgebenden Feuerwehren.

  • Beckedorf. Über eine großzügige Spende in Höhe von 5000 Euro freut sich der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Beckedorf/Metzendorf mit dem Vorsitzenden und Ortsbrandmeister Mathias Schwab an der Spitze. Er nahm die Spende aus den Händen des Geschäftsführers der Firma Arcus Dichtelemente, Martin Knoche, sowie dem Prokuristen der Firma, Ingo Hupach, entgegen.

    Bereits zum zweiten Mal unterstützte die renommierte, im Gewerbegebiet am Beckedorfer Bogen angesiedelte Firma die Arbeit der Feuerwehr Beckedorf/Metzendorf. „Mit unsererUnterstützung wollen wir unseren Dank für das soziale Engagement der Feuerwehr in der Gemeinde Seevetal zum Ausdruck bringen“, betonte der Chef der 45 Mitarbeiter starken Firma bei der Übergabe der Spende.

    Einen Verwendungszweck haben die Aktiven der Feuerwehr Beckedorf/Metzendorf für das Geld auch schon: Das Geld soll der Grundstock für die Neubeschaffung eines
    Transportbusses für die Kinder- und Jugendfeuerwehr sein. Mathias Schwab freute sich sichtlich über die große Summe. „Das ist ein sehr guter Anfang für unser Projekt der Beschaffung eines Transportmittels“, freute sich Schwab. Knoche, der wie auch sein Prokurist auf die umfangreichen Erweiterungs- und Baumaßnahmen der Firma aufmerksam machte, betonte, dass die Firma sich auch in Zukunft darüber freut, die Feuerwehr zu unterstützen.

    Knoche würde sich freuen, wenn vielleicht auch ein Jugendlicher des Feuerwehr-Nachwuchses sich vorstellen könnte, seine Ausbildung bei der Firma zu machen. Für August dieses Jahr sucht die Firma nämlich noch Auszubildende zur Fachkraft für Lagerlogistik.

  • Seevetal. Die turnusgemäße Bestellung der Funktioner der Freiwilligen Feuerwehr Seevetal war der Hauptpunkt der jüngsten Sitzung der Führungsspitze der Seevetaler Feuerwehren. Durch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt wurde Timo Klask als neuer Schriftwart des Gemeindekommandos bestätigt. Klask löst den bisherigen Amtsinhaber Michael Warnke ab, der sein Amt vor wenigen Wochen aus persönlichen Gründen niederlegte. Ebenfalls formell bestätigt wurden die bis dahin kommissarisch eingesetzten Timo Arndt als Gemeindekinderwart und Markus Neuse als Gemeindefunkwart. Alle drei Funktionäre wurden für drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

    Ebenfalls für drei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden die neuen Amtsinhaber Dieter Kröger als Ausbildungsleiter, Sascha Wille als stellvertretender Ausbildungsleiter, Jan Thorns als Atemschutzgerätewart, Heinrich-Walter Brokmeier als Brandschutzerzieher, Matthias Köhlbrandt als Pressewart, Frederik Kötke und Olaf Schmerling als stellvertretende Pressewarte, Karsten Stölting als Sicherheitsbeauftragter und Katja Steffen als Zeugwartin. Gemeindebrandmeister Rainer Wendt beglückwünschte alle alten und neuen Funktioner und wünschte sich mit ihnen eine weiterhin so gute und produktive Zusammenarbeit.

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