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Feuerwehr

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  • Jesteburg. Eine beeindruckende Bilanz für die vier Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg hat jetzt Gemeindebrandmeister Martin Ohl vorgelegt. Seinem Bericht zufolge rückten die vier Feuerwehren im vergangenen Jahr zu insgesamt 172 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen aus. „Dank des sach- und fachgerechten Einsatzes aller vier Ortsfeuerwehren wurden auch im vergangenen Jahr wieder hohe Sachwerte vor Schäden durch Feuer und anderen Ereignissen bewahrt“, so Ohl.

    Einmal mehr retteten die Feuerwehren mehrere Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen. Für eine Person allerdings kam jegliche Hilfe zu spät. Bei diversen Unwetterereignissen waren die vier Feuerwehren eingesetzt. Besonders in Erinnerung blieb auch der Brand eines Wochenendhauses in einem Waldgebiet bei Harmstorf. Damals waren die Feuerwehrleute in akuter Gefahr, denn während des Feuers explodierten mehrere Gasflaschen, ein Fahrzeug wurde beschädigt und eine Feuerwehrfrau verletzt.

    Höhepunkt des abgelaufenen Jahres war die Indienststellung zweier neuer Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) für die Feuerwehren in Bendestorf und Jesteburg, die jüngst feierlich übergeben wurden. Beide Fahrzeuge müssen allerdings noch einige Nacharbeiten der Herstellerfirma über sich ergehen lassen, bis sie voll und ganz einsatzbereit sind.

    Auch die neu installierte Bedarfsampelregelung vor dem Feuerwehrhaus in Jesteburg fand besondere Betonung. Bei Alarm schaltet eine Ampel auf Rot, so dass die ausrückenden Einsatzfahrzeuge ohne Gefahr in die viel befahrene L 213 einfahren können. Größter Wunsch des Gemeindebrandmeisters für die kommenden Monate ist die rasche Erteilung der Genehmigung für den notwendigen An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Bendestorf. Zufrieden ist der Gemeindebrandmeister mit dem Personalbestand aller vier Feuerwehren.

    Exakt 200 aktive Mitglieder versehen in den vier Einsatzabteilungen ihren Dienst. 61 Mitglieder stark sind die vier Jugendfeuerwehren, und 32 Mitglieder haben die Kinderfeuerwehren in der Samtgemeinde. Vervollständigt wird der Personalbestand von 31 Mitgliedern in den vier Alters- und Ehrenabteilungen.

  • Hörsten. Der Gemeindefeuerwehrtag der Feuerwehren der Gemeinde Seevetal findet in Hörsten statt.

    Am Sonntag, 18. Juni, startet die beliebte Veranstaltung um 13 Uhr auf dem Wettbewerbsplatz im Westermannsweg. Dann werden sich aktive Feuerwehrgruppen, aber auch Jugendfeuerwehren im fairen Wettstreit miteinander messen. Die gastgebende Feuerwehr sorgt, gemeinsam mit anderen Feuerwehren, für das leibliche Wohl. Auch Gruppen der Gemeinde Rosengarten werden am Gemeindefeuerwehrtag in Hörsten teilnehmen. Die Siegerehrung ist für 16 Uhr geplant.

  • Maschen. Gleich mehrere Ehrungen und Beförderungen wurden während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Maschen ausgesprochen. Kreisbrandmeister Volker Bellmann freute sich dabei besonders, den Ehrenortsbrandmeister und ehemaligen Vize- Kreisbrandmeister Heino Wobbe für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands auszuzeichnen.

    Für jeweils 40-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Holger Hannig, Wolfgang Meyer und Hans-Peter Schönn das niedersächsische Ehrenzeichen. Das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbands für 40-jährige, nicht mehr aktive Mitgliedschaft erhielt Klaus Kiesel. Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt beförderte Tobias Bock und Hans-Jürgen Stolzke zu Ersten Hauptfeuerwehrmännern und Remon Hirschmeier zum Hauptfeuerwehrmann. Neue Hauptfeuerwehrfrauen sind Sabrina Schlenker und Carina Schneider, und Felix Bethte und Mirco- Michael Schmidt wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Fabian Grimm und Hannes Munack wurden zu Feuerwehrmännern ernannt.

  • Meckelfeld. Bei einem Großbrand sind am Montagabend im Lerchenweg in Meckelfeld vier Wohnwagen und ein Wohnmobil vollkommen zerstört worden. Die Feuerwehr Seevetal war mehr als eineinhalb Stunden im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Es entstand ein erheblicher Sachschaden.

    Um 22.01 Uhr waren die Freiwillige Feuerwehr Meckelfeld sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem brennenden Wohnwagen alarmiert worden. Die Kräfte der Meckelfelder Feuerwehr konnten sich schon bei der Anfahrt zum Brandort an einem hellen Feuerschein und einer hohen Rauchsäule orientieren.

    Bei ihrem Eintreffen brannten drei Wohnwagen in voller Ausdehnung. Das Feuer hatte auch schon auf einen weiteren Wohnwagen und ein Wohnmobil übergegriffen. Mit insgesamt drei C-Strahlrohren gingen die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung vor und verhinderten so eine weitere Brandausbreitung.

    Acht der insgesamt 25 eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen. Im weiteren Einsatzverlauf setzten die Feuerwehrleute ein Schaumrohr ein, um alle Brandnester vollständig abzulöschen und zu ersticken. Rund eineinhalb Stunden dauerten die Löscharbeiten an, bis alle Brandnester vollkommen abgelöscht waren. Um ein Ausbreiten des Löschwassers und des Löschschaums in die Kanalisation zu verhindern, wurden rund um die Brandstelle mit Gullidichtkissen die Einläufe abgedichtet.

    Für die Feuerwehren war der Einsatz nach eindreiviertel Stunden beendet. Die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Ermittlungen diesbezüglich wurden ebenso aufgenommen wie zur Höhe des entstandenen Sachschadens.

  • Harburg. Zwei Einsatzzüge der Freiwilligen Feuerwehren aus Eißendorf und Sinstorf mussten am Freitagmorgen im Kroosweg anrücken: Der Dachstuhl eines Altbaus von 1913 war in Brandgeraten. Zeitweilig waren bis zu 45 Feuerleute im Einsatz.

    Die meisten Hausbewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Zwei Bewohner mussten allerdings von einem Balkon gerettet werden, da ihnen der Fluchtweg abgeschnitten war. Sie kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Zwar konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden, das Haus ist aber wohl einsturzgefährdet und unbewohnbar geworden.

    Die Brandursache ist bisher noch unklar, die Polize ermittelt.

    Nachtrag 15 Uhr: besser-im-blick sprach mit dem Eigentümer des Gebäudes:
    Der Eisenbahnbauverein Harburg (EBV), dem das Haus gehört, hat den Betroffenen schnell geholfen. "Alle Bewohner sind schon in Gästewohnungen von uns, in Hotels oder privat untergekommen", so Joachim Bode, Vorstand des EBV. "Zum Glück ist niemand schlimm verletzt worden - das ist das wichtigste. Unseren beiden Mitgliedern wünschen eine schnelle Genesung." Der Schaden am Gebäude beträgt nach ersten Schätzungen zwischen 100-200.000 Euro.

  • Hittfeld. Einen Großeinsatz der Feuerwehr Seevetal hat am Freitagmittag der Brand eines Hochdruckreinigers in einer Betriebshalle auf dem Gelände der Betriebsgemeinschaft Straßen (BGS) des Landkreises Harburg in der Straße „Rieselwiesen“ in Hittfeld ausgelöst. Gegen 12.20 Uhr war das Arbeitsgerät in einer Betriebshalle in Brand geraten.

    Betriebsangehörige reagierten blitzschnell und löschten den Brand mit einem Pulverlöscher weitestgehend ab und alarmierten parallel dazu über Notruf die Feuerwehr. Die Mitarbeiter der BGS hatten nach ihren Löschversuchen den Raum in dem die brennende Arbeitsmaschine stand, abgeschlossen, so dass keine weitere Sauerstoffzufuhr mehr zu dem Raum erfolgte.

    Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurden die Feuerwehren aus Hittfeld, Helmstorf Fleestedt und Lindhorst sowie der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Seevetal alarmiert. Binnen weniger Minuten waren die Kräfte mit sieben Einsatzfahrzeugen und gut 20 Feuerwehrleuten an der Brandstelle. Vier der Einsatzkräfte gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz in die Halle vor und nahmen mit Hilfe eines C-Strahlrohres Nachlöscharbeiten vor.

    Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde das Gerät und der Raum auf unentdeckte Brandnester untersucht und mithilfe eines Überdruckbelüfters wurde die Halle anschließend rauchfrei gemacht. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach gut 45 Minuten beendet. Die genaue Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar, die Polizei Seevetal hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Fliegenberg-Wuhlenburg. Mit viel Glück, Geschick und Können haben am Donnerstag nachmittag diverse Feuerwehren der Gemeinden Stelle und Seevetal sowie der Stadt Winsen gemeinsam mit Autofahrern und Passanten ein Großfeuer im Fliegenberger Ortsteil Wuhlenurg verhindert. Einem Lkw-Fahrer war an dem Reetdachhaus eine leichte Rauchentwicklung im Bereich eines Schornsteins aufgefallen. Ein weiterer nachfolgender Autofahrer, der zugleich Feuerwehrmann in Hoopte ist, nahm einen zufällig bereitstehenden Gartenschlauch und benetzte die Stelle des Reetdaches, an der die Rauchentwicklung auftrat mit Wasser. Der Lkw-Fahrer hatte derweil den Notruf gewählt und über den Notruf die Winsener Rettungsleitstelle über den Brand informiert.

    Mit dem Stichwort „Brennt Reetdachhaus“ alarmierte die Rettungsleitstelle um 13.56 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Ashausen, Fliegenberg, Hoopte, Maschen und Stelle zu dem vermeintlich brennenden Reetdachhaus. Nach dem Beseitigen eines Übermittlungsfehlers trafen die Einsatzkräfte schließlich rasch an dem Gebäude ein, glücklicherweise war keine Rauchentwicklung mehr feststellbar. Ein Trupp unter Atemschutz ging auf den Dachboden vor und kontrollierte dort das Reetdach im Bereich des Schornsteins. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde die Kontrolle durchgeführt.

    Zur Unterstützung wurde die Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld nachgefordert. Aus dem Korb der Drehleiter heraus wurde der Außenbereich des Reetdachs kontrolliert. Um alle Brandnester aufzuspüren, mussten dazu kleine Teile des Reeetdachs aufgenommen werden, weitere Brandnester wurden nicht kontrolliert. Ein hinzugezogener Schornsteinfeger kehrte den Schornstein, um auch hier alle weiteren Gefahren für das Reetdach von vornherein auszuschließen.

    Ob ein Schornsteinbrand für diesen Feuerwehreinsatz in Frage kommt, müssen nun die Ermittlungen der Polizei klären. Für die insgesamt sechs Feuerwehren, die mit 70 Einsatzkräften im Einsatz waren, war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt, jedoch überwiegt hier mit Sicherheit die Höhe der erhaltenen Sach- und ideellen Werte.

  • Lüllau. Guido Müller soll für weitere sechs Jahre Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Lüllau bleiben. Das entschieden die Aktiven der Wehr im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung. Müller ist seit sechs Jahren im Amt. Mit der Wiederwahl soll die gute Arbeit Müllers entsprechend gewürdigt werden, hieß es. Müller muss nun noch vom Rat der Samtgemeinde Jesteburg in seinem Amt bestätigt werden.

    Bei weiteren Wahlen wurden Martin Bukowsky als Gruppenführer und Jannik Werner als Funkwart durch die Versammlung gewählt. In seinem Jahresbericht berichtete Ortsbrandmeister Guido Müller von 23 absolvierten Einsätzen.Mit zahlreichen Übungen auf Orts- und Gemeindeebene hielten sich die Lüllauer Feuerwehrleute fit für den Ernstfall.

    Zufrieden ist der Ortsbrandmeister mit dem Mitgliederbestand. 38 aktive Mitglieder, davon zehn Frauen sind in der Einsatzabteilung dabei. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 16 Jungen und Mädchen, und fünf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung vervollständigen den Personalstamm der engagierten Retter. Erfreut zeigte sich Müller darüber, dass auch im vergangenen Jahr mit drei Neueintritten in die Einsatzabteilung der Bestand der Aktiven weiter angewachsen ist.

    Abgerundet wurde die Versammlung durch mehrere Beförderungen. Jesteburgs Verwaltungschef Hans- Heinrich Höper beförderte Gemeindebrandmeister Martin Ohl zum Brandmeister. Ohl wiederum beförderte Sahra Lade zur Feuerwehrfrau und Jannik Werner zum Feuerwehrmann.

  • Harburg. Ein Kurzschluss in einem Zug der S-Bahn hat am Freitagmorgen gegen 6 Uhr für einen Brand in der Station Harburg Rathaus gesorgt. Anscheinend hatte der Kurzschluss im Antriebssystem des leerstehenden Zuges einen Lichtbogenerzeugt, der den Unrat im Gleisbett in Brand gesetzt hatte. Als die Feuerwehr eintraf, war Brandgeruch und leichte Rauchentwicklung bei dem Zug wahrnehmbar.

    Nachdem die Stromschiene geerdet worden war löschte die Feuerwehr die glimmenden Teile mit einem Feuerlöscher und untersuchte den Zug mit einer Wärmebildkamera. Luftmessungen des Umweltdienstes in der S-Bahn-Station ergaben auch hier Entwarnung. Die Strecke der S3/S31 wurde während des ganzen Einsatzes für eineinhalb Stunden gesperrt.

  • Landkreis Harburg/Maschen. Viermal sind die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Harburg am Freitagabend, in der Nacht zu Samstag und am Samstagvormittag alarmiert worden, um umgestürzte Bäume zu beseitigen, die infolge der Sturmböen, die am Freitag abend auch im Landkreis Harburg wehten, zu beseitigen. In allen Fällen mussten die Feuerwehren Straßen und Wege freischneiden.

    Der erste Einsatz ereignete sich um 20.09 Uhr in der Straße Rehwechsel in Ehestorf, hier war ein Baum auf die Straße gestürzt. Die Feuerwehr Ehestorf/Alvesen beseitigte das Hindernis rasch mit einer Motorkettensäge. Die Feuerwehr Hittfeld rückte um 22.25 Uhr in den Maschener Kirchweg aus. Dort war auf Höhe der Kreuzung mit der Uhlandstraße ebenfalls ein Baum umgestürzt, der von den Feuerwehrkräften beseitigt wurde.

    Um 2.49 Uhr wurde die Feuerwehr Maschen in die Maschener Schützenstraße alarmiert. Hier war in Höhe des Regenrückhaltebeckens ein Baum durch die Sturmböen abgebrochen, der Großteil des Baums versperrte einen Rad- und Fußweg sowie eine Straßenhälfte. Die Feuerwehrkräfte beseitigten den Baum ebenfalls mithilfe einer Motorkettensäge. Einsatz Nummer vier rief schließlich am Samstagvormittag um 11.10 Uhr die Feuerwehr Beckedorf/Metzendorf auf den Plan. In der Metzendorfer Straße war ebenfalls ein Baum umgestürzt, der von den Einsatzkräften beseitigt wurde.

  • Stelle. Die Ehrung von vier verdienten Feuerwehrleuten für langjährige Mitgliedschaft stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stelle. Durch den stellvertretenden Abschnittsleiter Michael Bulst wurden Heinrich Effinger und Dietrich Rehwinkel für jeweils 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbands ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt Helmut Härlen. Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurde zudem Martin Reimers mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet.

    Bulst, aber auch Stelles Bürgermeister Robert Isernhagen, Gemeindebrandmeister Stephan Martens und Ortsbrandmeister Christian Suhrbier dankten allen Jubilaren für ihren jahrzehntelangen Einsatz zum Wohle der Bürger und betonten übereinstimmend, dass alle Jubilare sich über die vielen Jahrzehnte einen großartigen Ruf aufgrund ihres Engagements für die Feuerwehr erarbeitet hätten.

    In seinem Jahresbericht wies Ortsbrandmeister Christian Suhrbier auf insgesamt 58 absolvierte Einsätze hin. Diese unterteilten sich in 23 Brand- und 29 Hilfeleistungseinsätze sowie sieben nachbarschaftliche Einsätze auf. Bei allen Einsätzen zusammen leisteten die Feuerwehrleute 1.271 Stunden. Weitere 1.918 Stunden wurden für die 32 Übungen, drei Unterrichtabende und elf Lehrgänge aufgewendet.

    Die Feuerwehr Stelle besteht zurzeit aus 63 Aktiven, 15 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr und zwölf Senioren in der Alters- und Ehrenabteilung. Beförderungen rundeten die Versammlung ab. Dabei wurde durch Gemeindebrandmeister Stephan Martens Henning Bendfeld zum Oberlöschmeister und Martin Meyer zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Hauptfeuerwehrmänner wurden Arne Rulfs und Michel Rumpelt, und Sarah Kussing wurde zur Feuerwehrfrau ernannt. Feuerwehrmänner sind jetzt Jonas Behr und Marcel Dias-Viera.

  • Hollenstedt/Salzhausen. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit: Erst gerät das Auto ins Schleudern, dann kommt es von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Eingeklemmt wartet der Fahrer auf Hilfe. Nun zählt jede Minute. Für diesen Wettlauf mit der Zeit sind die Feuerwehren im Landkreis Harburg ab sofort noch besser ausgerüstet: Die Feuerwehren der Samtgemeinden Hollenstedt und Salzhausen erhielten jetzt bei der Sitzung des Ausschusses für Ordnung und Feuerschutz des Landkreises Harburg zwei neue Rüstwagen mit modernem Gerät. Der Landkreis hat die beiden Fahrzeuge im Wert von insgesamt rund 750.000 Euro nach dem Konzept zur spezialisierten Gefahrenabwehr beschafft. Kreisbrandmeister Volker Bellmann übergab die Rüstwagen an die Vertreter der Ortsfeuerwehren.

    Die Fahrzeuge mit einer dreiköpfigen Besatzung unterstützen die Aktiven der Ortswehren vor allem bei sogenannten technischen Hilfeleistungen. So rücken sie bei Pkw-Unfällen mit eingeklemmten Personen aus, werden bei schweren Lkw-Unfällen und bei Sturmschäden eingesetzt. Sie sind umfangreich mit modernen Geräten ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Spreizer und Schere, um Eingeklemmte zu befreien, aber auch eine Seilwinde, ein Teleskopmast zur Ausleuchtung der Einsatzstelle und Stromerzeuger.

    Die Feuerwehren im Landkreis Harburg verfügen über insgesamt neun Rüstwagen, die bei verschiedenen Ortsfeuerwehren stationiert sind und auch über die Gemeindegrenzen hinaus einsetzt werden. „Das ist schon eine Besonderheit in Niedersachsen“, sagte Kreisbrandmeister Volker Bellmann. Der Vorteil: Nicht jede Kommune müsse schwere, große Geräte anschaffen. „Und die Besatzung bringt das Know-how für die sehr belastenden Einsätze mit“, so Bellmann.

    Der Kreisbrandmeister wies darauf hin, dass angesichts von vier Bundesautobahnen im Kreisgebiet die Aufgaben für die hiesigen Feuerwehren nicht weniger würden und angesichts der technischen Entwicklung auch die Anforderungen für die Feuerwehrleute zunähmen. Die Sicherheitseinrichtungen der Autos würden immer besser, die Fahrzeuge immer stabiler, doch dadurch werde es für die Feuerwehren immer aufwendiger, eingeklemmte Personen zu befreien. Die alten Rettungsgeräte stießen da an ihre Grenzen.

  • Moor. Während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Moor hat Ortsbrandmeister Martin Jürgs von 28 Einsätzen im vergangenen Jahr berichtet. Dabei mussten die 33 Aktiven Feuerwehrleute zu elf Feuer- und 17 technischen Hilfeleistungseinsätzen ausrücken. Starkregen in Hittfeld hat auch die Wehr Moor gefordert. Es wurden dort einige überflutete Keller ausgepumpt. Auch die Hitze im Sommer hat Moorer Retter immer wieder auf den Plan gerufen, um Flächenbrände zu löschen. Zur Unterstützung der Feuerwehrkameraden i Over-Bullenhausen rückten die Feuerwehren Moor und Meckelfeld zu einem Küchenbrand in Bullenhausen aus.

    Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt hat drei Retter aus Moor befördert: Daniel Mischke, Jannik Eindorf und Steven Lienert sind jetzt Oberfeuerwehrmänner. Eine große Ehre war es für Rainer Wendt, zwei Kameraden für 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Moor auszuzeichnen. Friedrich Lühring und Herbert Meier sind beide am 10. Februar1949 in die damals noch junge Feuerwehr eingetreten. Friedrich Lühring war Zeugwart und hat 30 Jahre lang die Kasse geführt. Herbert Meier hatte den Posten des Kassierers und war Sicherheitsbeauftragter.

    Ortsbrandmeister Martin Jürgs hat Wolfgang Knuth, Alfred Sievers und Hermann Kahnenbley für 25-jähriges Fördern der Feuerwehr gedankt und geehrt. Die Feuerwehr Moor wurde im Jahr 1939 von den Männern des Dorfs gegründet und besteht in diesem Jahr 80 Jahre.

  • Landkreis Harburg/Buchholz. Als eine normale Silvesternacht kann der zurückliegende Jahreswechsel 2018/2019 aus Sicht der Feuerwehren des Landkreises Harburg bezeichnet werden. Außer zwei Hilfeleistungseinsätzen bei Verkehrsunfällen in Regesbostel und Tostedt mussten die 107 Feuerwehren des Landkreises Harburg
    zu insgesamt 13 Brandeinsätzen ausrücken. Außer zwei Carportbränden in Hanstedt und Wenzendorf stand besonders der Brand eines Reetdachhauses in Buchholz-Steinbeck im Mittelpunkt. Dort gelang es der Feuerwehr mit Erfolg, das Feuer auf einen kleinen Bereich des Reetdachs zu begrenzen.

    Einsatzschwerpunkte gab es besonders in der Gemeinde Seevetal sowie in Buchholz und Hanstedt. Um 0.17 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Buchholz zu einem
    Reetdachhaus in den Vaenser Weg in Buchholz-Steinbeck alarmiert worden. Dort wurde eine Rauchentwicklung aus dem Reetdach nach einem vermutlichen Einschlag einer Silvesterrakete gemeldet. Die Kräfte der Feuerwehr Buchholz waren wenig später an der Brandstelle und bestätigten ein Feuer. Es brannte eine kleine Fläche des Reetdachs. Unverzüglich gingen die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung vor, sowohl im Innen- als auch im Außenangriff

     In Buchholz-Steinbeck war die Feuerwehr bei diesem Reetdachhaus im Einsatz, eine
    In Buchholz-Steinbeck war die Feuerwehr bei diesem Reetdachhaus im Einsatz, eine "Rakete" war in das Dach eingeschlagen. | Foto: ein

    Über die Drehleiter der Buchholzer Feuerwehr wurde ein Strahlrohr vorgenommen. Das Feuer wurde so rechtzeitig gelöscht und ein weiteres Ausbreiten verhindert. Der Besitzer des Hauses, der die ersten Löschmaßnahmen bis zum Eintreffen der Feuerwehr durchgeführt hatte, erlitt dabei Verletzungen und wurde ins Buchholzer Krankenhaus eingeliefert. Die Buchholzer Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle laufend mit einer Wärmebildkamera, die Löschmaßnahmen und Nachlöscharbeiten wurden nach gut zwei Stunden nach der Alarmierung beendet.

    Nahezu zeitgleich rückten um 0.17 Uhr die Feuerwehren aus Drestedt, Hollenstedt und Wenzendorf nach Wenzendorf in die Straße „Beim Alten Hof“ aus. Dort wurde ein Carportbrand gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen Wertstoffsäcke in Flammen. Die Kräfte der drei Feuerwehren bekämpften das Feuer mit einem C-Strahlrohr..

    Ebenfalls einen Carportbrand mussten im 0.54 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt und Ollsen im Theodor-Storm-Weg in Hanstedt bekämpfen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Carport bereits in voller Ausdehnung. Vier der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Mithilfe von zwei C-Strahlrohren gelang es der Feuerwehr rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen. Die Brandursache dieses Brandes ist ebenso wie die des Carportbrandes in Wenzendorf ungeklärt

    Der erste Einsatz für die Feuerwehren des Landkreises Harburg fand um 0.13 Uhr im Winkelweg in Emmelndorf-Siedlung statt. Dort hatte eine Hecke, vermutlich durch Feuerwerk, Feuer gefangen. Der rasche Einsatz der Feuerwehren aus Beckedorf/Metzendorf und Fleestedt verhinderte ein weiteres Ausbreiten des Brandes.

    „Silvestertypische“ Brandeinsätze wie brennende Müll- und Altpapiercontainer, Unrathaufen oder Laub gab es zudem im Landkreis. Die Feuerwehr Moor löschte im „Altem Damm“ einen brennenden Unrathaufen, die Feuerwehr Regesbostel rückte einem brennenden Unrathaufen in der Straße „Am Hang“ in Rahmstorf zu Leibe, in Pattensen brannte in der Straße „Bei den drei Buchen“; ein Altpapiercontainer, in der Adolfstraße in Buchholz brannte ein Laubhaufen in einem Kellerschacht, die Feuerwehr Winsen löschte einen in der Einsteinstraße einen brennenden Müllcontainer, die Feuerwehr Maschen war in der Alten Bahnhofstraße im Einsatz, um einen brennenden Müllcontainer zu löschen, in Hittfeld löschte die Feuerwehr in der Straße „Haidgrund“ einen brennenden Baum, und in Meckelfeld brannten im Lerchenweg zwei Müllsammelbehälter.

  • Beckedorf-Metzendorf. Kontinuität ist Trumpf bei der Freiwilligen Feuerwehr Beckedorf-Metzendorf. Das verdeutlichte Ortsbrandmeister Mathias Schwab jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Besonders im Bereich der Aus- und Fortbildung machte sich die vorausschauende Arbeit der Wehr bezahlt, denn Schwab und auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt attestierten der Wehr einen sehr guten Ausbildungsstand, der durch die gute Fortbildung innerhalb der Wehr, aber auch dank vieler Lehrgänge erreicht wurde.

    Außer 13 Übungen auf Ortsebene und 16 Atemschutzübungen wurden gleich 14 Aktive bei Lehrgängen fortgebildet. Der sehr gute Ausbildungsstand wurde auch bei insgesamt 14 Einsätzen bewiesen. Ein Brandeinsatz, eine Fehlalarmierung aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage und zwölf technische Hilfeleistungen galt es dabei abzuarbeiten. Weiter stellten die Feuerwehrleute ihr Können bei vier gemeindeinternen Alarmübungen und einer Alarmübung bei einem vermeintlichen Deichverteidigungsfall eindrucksvoll unter Beweis.

    Zufrieden ist Schwab mit dem Personalbestand der Wehr. 35 Aktive (davon sechs Frauen) sind in der Einsatzabteilung aktiv. Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus neun Jugendlichen. Der Kinderfeuerwehr gehören aktuell 15 Mitglieder an. Hinzu kommen 13 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.

    Alle Wahlgänge gingen einstimmig an die jeweiligen Amtsinhaber. Funkwart bliebt Marco Chmiel, sein Vertreter ist Mirco Delissen. Gerätewart ist Björn Jonuscheit, sein Vertreter ist Christian Wohlers. Jugendwart bleibt Sven Tolkemit, Pressewart Jürgen Heins, Sicherheitsbeauftragter Christoph Knoop. Mike Junge bliebt Vize- Zeugwart, Marcel Diercks ist neuer Vize- Atemschutzwart. Zudem wurde Franziska Thomas kommissarisch zur stellvertretenen Kinderwartin ernannt.

    Gemeindebrandmeister Rainer Wendt ernannte Mirco Delissen und Patrick Diercks zu Hauptfeuerwehrmännern. Zu Oberfeuerwehrfrauen befördert wurden Daniela Chmiel, Nicole Junge und Franziska Thomas, Oberfeuerwehrmänner wurden Björn Jonuscheit, Christoph Knoop, Ole Oppel und Sven Tolkemit, und Rainer Meyer wurde zum Feuerwehrmann ernannt.

  • Hittfeld/Maschen. Ein neues Dienstfahrzeug für den Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg, Volker Bellmann aus Maschen, ist jetzt durch den Landkreis Harburg beschafft und übergeben worden. Das Fahrzeug, ein BMW, löst ein mehr als sechs Jahre altes Vorgängerfahrzeug ab. Landrat Rainer Rempe präsentierte das neue Fahrzeug symbolisch im Rahmen der jüngst abgehaltenen Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr und betonte, dass dieses Fahrzeug ein optimales Mittel für den Kreisbrandmeister sei.

    Dieser ist Jahr für Jahr tausende von Kilometern für die Feuerwehr und den Landkreis Harburg unterwegs und übernimmt außer vielen Aufgaben innerhalb des Landkreises auch Termine weit außerhalb des Landkreises Harburg. Das neue Fahrzeug ist im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug etwas größer. Damit wurde dem Wunsch nach mehr Sicherheit, mehr Platz und Stauraum entsprochen. Im Kofferraum lagern feuerwehrtechnische Utensilien. Außerdem besitzt der BMW auch eine besondere Sondersignalanlage, mit der sogar mittels Laufschrift die Bildung einer Rettungsgasse gefordert werden kann.

    Seine ersten Bewährungsproben hat das neue Dienstfahrzeug des Kreisbrandmeisters bereits mit Erfolg absolviert. Kreisbrandmeister Volker Bellmann dankte den Beteiligten der Verwaltung des Landkreises Harburg für die unkomplizierte Beschaffung des neuen Dienstfahrzeugs.

  • Winsen. Mit einem Geschenk hat Kreisbrandmeister Volker Bellmann im Rahmen der Dienstversammlung aller Orts-, Stadt- und Gemeindebrandmeister die langjährige Sachbearbeiterin des Amts 32 des Landkreises Harburg, Brigitte Günther, in den Ruhestand verabschiedet. Brigitte Günther war seit 1993 beim Landkreis Harburg angestellt und arbeitete seit 2008 im Amt 32, dem Amt für Ordnungs- und Zivilschutz.

    In ihrer Amtszeit war sie, so Bellmann stets eine zuverlässige, hilfsbereite und kompetente Ansprechpartnerin für die Kreisfeuerwehr. Bellmann erinnerte unter anderem an die stets zuverlässigen Abrechnungsmodalitäten für die Ausbilder der Kreisfeuerwehr sowie andere Buchungsverfahren für die Mitglieder der Kreisfeuerwehr. Die Luhdorferin wird nun in ihrem (Un)Ruhestand ihren Hobbys weiter nachgehen. Dazu gehören viele Reisen.

  • Hausbruch. Schreck am Morgen für die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Maakenhofwinkel in Hausbruch: In einer Küche im vierten Obergeschoss standen Teile des Mobiliars und ein Elektrogerät in Flammen. Nachdem die Bewohner um 8:34 Uhr die Feuerwehr Hamburg alarmiert hatten, löschte diese den Brand.

    An den Löscharbeiten waren die Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Süderelbe und die Freiwillige Feuerwehr Neugraben mit insgesamt 16 Einsatzkräfte beteiligt. Nach umfangreichen Entrauchungsmaßnahmen mit einem Druckbelüfter und Abschluss der Nachlöscharbeiten übernahm die Polizei für weitere Ermittlungsarbeiten zur Brandursache.

  • Hittfeld. Ein Jubiläum gab es jetzt bei der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg zu feiern. Mit Marcel Reinhardt von der Freiwilligen Feuerwehr Bütlingen hat der insgesamt 3.000. Lehrgangsteilnehmer seit dem Bestehen der Atemschutzgeräteträger-Ausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld diesen körperlich sehr anspruchsvollen Lehrgang erfolgreich bestanden.

    Außer einer Lehrgangsbescheinigung erhielt Marcel Reinhardt aus den Händen von Vize-Kreisbrandmeister Sven Wolkau auch ein Buchgeschenk überreicht. Der 19-jährige Bütlinger Feuerwehrmann freute sich sichtlich über das Präsent. Aber er freute sich auch, dass er die Prüfungen zu diesem anstrengenden Lehrgang bestanden hat.

    Unter der Leitung von Kreisatemschutzwart Matthias Cornehl und einem mehrköpfigen Ausbilderteam erlernten Reinhardt und seine 16 Mitstreiter aus Feuerwehren des Landkreises Harburg im Rahmen des jüngsten Lehrgangs alles Notwendige für den Atemschutzeinsatz. Für Marcel Reinhardt war es der erste Lehrgang bei der aktiven Feuerwehr. Der 19-Jährige gehört seit 2015 dem Einsatzdienst an. Zuvor war er Mitglied der Jugendfeuerwehr.

    Die Atemschutzausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld gibt es seit 1981. Seitdem wurden insgesamt 156 Atemschutzgeräteträger-Lehrgänge durchgeführt.

  • Maschen. Mit lebensgefährlichen Verletzungen ist der Fahrer eines Pkw Kombi am frühen Freitagabend nach einem Verkehrsunfall in Maschen durch Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdiensts gerettet worden. Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Pkw im Kreuzungsbereich Haulandsweg/Seevestraße mitten im Ort von der Fahrbahn abgekommen, war über eine Weide mit angrenzendem Deich gefahren und schließlich halb in einen Graben gefahren. Dort kam das Fahrzeug zum Stehen.

    Um 16.41 Uhr waren die Freiwillige Feuerwehr Maschen, ein DRK-Rettungswagen sowie ein DRK-Notarztwagen aus Harburg durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert worden. Der Fahrer so - hieß es zunächst - sollte bei dem Unfall eingeklemmt worden sein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdiensts war der Mann bereits aus dem Fahrzeug befreit worden.

    Aufgrund der Schwere der erlittenen Verletzungen mussten noch vor Ort wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet werden. Nach intensivmedizinischer Versorgung wurde der Mann schließlich unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus der Maximalversorgung gebracht.

    Für die Kräfte der Feuerwehr war der Einsatz nach gut einer Stunde beendet. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt. De Polizei hat die Ermittlungen diesbezüglich aufgenommen. Ein im Fahrzeug befindlicher Hund blieb unverletzt.

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