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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Ehestorf. Am 6. Mai 2018 feiert der Landkreis Harburg erneut ein großes Fest für Senioren und ihre Familien im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Unternehmen, Vereine, Verbände und offene Gruppen können sich mit ihren Angeboten präsentieren und Aktionen zum Mitmachen anbieten. "Abenteuer Alter" ist das Motto des Aktionstags für jedes Alter: Seniorinnen und Senioren, aber auch ihre Kinder und Enkel kommen zusammen und feiern einen Tag mit Musik und Gesang, einem bunten Bühnenprogramm und vielen Informationsständen und Vorträgen.

    "Unser Kreisseniorentag bietet ein großes Programm für alle Altersgruppen. Zusammen mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg organisieren wir eine hoch attraktive Veranstaltung mit Informationen und Mitmachaktionen. Darüber freuen wir uns sehr", sagt Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg. "Mit dem Freilichtmuseum haben wir einen bewährten Partner dafür gefunden: Schon 2014 und 2016 besuchten mehr als 3.000 Besucher den Kreisseniorentag am Kiekeberg."

    Am Sonntag, 6. Mai 2018, wird erneut gefeiert. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen im Kreisseniorenbeirat, im Seniorenstützpunkt und im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wir möchten möglichst viele unterschiedliche Organisationen und Unternehmen vor Ort haben - Freizeit, Reisen, Mobilität, Wohnen, Computer, Genuss - eben alles, was uns das Leben schöner und leichter macht", sagt Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese.

    Ausdrücklich wünschen sich Landkreis und Museum, dass sich möglichst viele Organisationen präsentieren, die ihre Angebote praktisch vorführen können: "Einmal ein Elektrofahrrad ausprobieren oder Sport für jedes Lebensalter - unser 'Abenteuer Alter' soll ein Tag der neuen Erfahrungen werden." Auch Musikgruppen und andere Kreative sind willkommen, sich am Programm zu beteiligen.

    Der Landkreis Harburg richtet den Kreisseniorentag traditionell alle zwei Jahre aus. Am 6. Mai 2018 findet er zum zweiten Mal mit einem großen Programm aus Musik, Tanz. Vorträgen, Lesungen, Beratung und Gastronomie am Kiekeberg statt. Das gesamte Freilichtmuseum steht den Besuchern dabei offen.

    Anmeldung beim Freilichtmuseum am Kiekeberg: bis 30. November 2017 mit dem Anmeldebogen
    unter www.kiekeberg-museum.de/neuigkeiten  oder Telefon 0 40/79 01 76-0.

  • Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert am Sonntag, 6. Mai, gemeinsam mit dem Landkreis Harburg ein großes Fest für Senioren und ihre Familien. Unter dem Motto "Abenteuer Alter" findet in der Zeit von 10 bis 18 Uhr eine bunte, abwechslungsreiche und informative Veranstaltung für alle Altersgruppen statt. Sie wird von Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, und Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, eröffnet.

    Als Hauptredner kommt eigens Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, nach Ehestorf. Der Kreisseniorentag wird gemeinsam vom Landkreis Harburg, dessen Seniorenstützpunkt, dem Seniorenbeirat und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg ausgerichtet. Der Eintritt ins Museum ist aus diesem besonderen Anlass frei.

    Landrat Rainer Rempe: "Der Landkreis Harburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg haben für den Kreisseniorentag wieder ein sehr attraktives Programm für Alt und Jung auf die Beine gestellt. Wir freuen uns auf viele Besucher!" In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums mit über 40 historischen Gebäuden und Gärten präsentieren rund 80 Aussteller ihr breitgefächertes Angebot für Senioren.

    Außer Informationen über Bildung, Pflege, Gesundheit, Reisen, Sport und Freizeit gibt es zahlreiche Mitmachaktionen für jedes Alter. Ein großes, abwechslungsreiches Programm gibt es an vielen Stellen im Museum mit Musik, Tanz und Vorträgen über Gesundheit, Pflege im Alter, ehrenamtliche Arbeit oder Weiterbildung. Hauptvorträge halten die renommierte Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Annelie Keil und der Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg, Synan Al-Hashimy.

    "Senioren und ihre Angehörigen erhalten bei uns einen guten Überblick über spezielle Angebote für ältere Menschen. Außer vielen Ständen gibt es ein umfangreiches Vortrags- und Beratungsangebot", sagt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. "Außerdem können die Besucher ein paar neue Tanzschritte wagen, gemeinsam singen und neue Sportarten ausprobieren. Beim 'Abenteuer Alter' ist für jeden etwas dabei."

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 2016 als erstes Freilichtmuseum in Deutschland barrierefrei zertifiziert. "Es ist uns wichtig, ein schönes, umfangreiches Angebot für Senioren zu schaffen", erklärt Stefan Zimmermann. "Seit Jahren bauen wir den barrierefreien Weg über das Gelände immer weiter aus. Besucher mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwagen können sich auf ebenen Wegen mühelos bewegen." Ausreichend Parkplätze stehen direkt vor dem Museum kostenlos zur Verfügung.

    Eine Stärkung zur Mittagspause bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" an. Frisch gerösteten Kaffee und selbstgemachten Kuchen können Besucher im Rösterei-Café "Koffietied" genießen.

    Das Programm des Tages: Alle Aussteller stehen von 10 bis 18 Uhr für Gespräche und Informationen zur Verfügung.

    Eröffnungsfeier: 10 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    10.30 Uhr plattdeutsche Morgenandacht, 10.50 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11",
    11 Uhr Begrüßung: Elisabeth Schmidt, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats des Landkreises Harburg
    11.10 Uhr Grußwort: Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen
    11.20 Uhr Grußwort: Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg
    11.30 Uhr Grußwort: Stefan Zimmermann, Museumsdirektor des Freilichtmuseums am Kiekeberg
    11.40 Uhr musikalische Untermalung durch "Windstärke 11"
    12 Uhr "Brücken bauen", Festvortrag: Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen
    13.30 Uhr musikalische Untermalung durch die Chorgemeinschaft Elbdeich
    14 Uhr Aufführung Kiekeberger Volkstanzgruppe
    14.20 Uhr Vorführung Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft "Drums Alive"
    14.40 Uhr Tanzvorführung "Powerdinos"
    ab 15 Uhr musikalische Untermalung durch "Windjammer"

    Konzerte im Hof Meyn: 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr Seniorenorchester "musici emeriti",
    15 Uhr bis 16 Uhr Akkordeonorchester Garlstorf

    Vorträge im Vortragssaal: 13.30 Uhr Prof. Dr. Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin: "Wer leben will, muss älter werden."
    14.15 Uhr Synan Al-Hashimy, Chefarzt des Alzheimer Therapiezentrums Ratzeburg: "Lebe mit einem Menschen mit Demenz und bleibe gesund!"
    14.45 Uhr Ilka Dirnberger, Vorsitzende der Landesseniorenrats Niedersachsen: "Haben Seniorenvertretungen Ihre Berechtigung?"
    15.15 Uhr Stefanie Woll, Zentrum für Weiterbildung der Universität Hamburg: "Abenteuer, Bereicherung, gemeinsames Lernen: Das Kontaktstudium für ältere Erwachsene an der Universität Hamburg."
    15.55 Uhr Roswitha Ostendorf-Beeck, Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Harburg: "Vorsorgevollmacht."

    Vorträge in der Landwirtschaftsschule:13.30 Uhr Barbara Ulmer, Schlaganfallinitiative Buchholz: "Auf einen Schlag - Schlaganfall kann jede/n treffen!"
    13.50 Uhr Rolf Helmerdig, Leiter des Hamburger Büros des Senior Experten Service: "Weltweit im Einsatz, der Senior Experten Service stellt sich vor."
    14.10 Uhr Dr. Christian Bendrath, Direktor des Collegium Augustinum: "Kostensicherheit im Pflegefall - das Augustinum macht's möglich."
    14.40 Uhr Meike Paul, Bereichsleitung Gesundheitssport bei der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft: "Der Beckenboden - eine wichtige Muskelgruppe für Frau und Mann!"
    15 Uhr Pastor Jürgen Pommerien, Palliativ-Station Krankenhaus Winsen: "Kinder auf dem letzten Weg ihrer Eltern."
    15.20 Uhr Notar Christian Denkeler, Kanzlei Peters & Palaske: "Gestaltung von Testamenten."
    15.40 Uhr Aileen Conrad, Führerscheinstelle Landkreis Harburg: "Fahrtauglich - so lange wie möglich mobil bleiben."

    Märchen und plattdeutsche Geschichten im Fischerhaus: 13.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    14 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    14.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    15 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.
    15.30 Uhr Martha Vogelsang liest Märchen mit Akkordeonbegleitung.
    16 Uhr Hermann Dieck erzählt plattdeutsche Geschichten.

  • Ehestorf. Lieder über einen Piratenkoch, gespielt auf Küchengeräten - die Musiker Herr Zaches und Herr Zinnober führen beim Familienkonzert am Sonntag, 2. Juli, ab 11.15 Uhr, ein besonderes "Konzert am Herd" auf. Das Mitmachprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 unterstützt sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 2. Juli verwandeln Michael Zachcial und Ralf Siebenand als Herr Zaches und Herr Zinnober allerlei Küchengeräte zu Musikinstrumenten. Außerdem kommen auch Gitarre, Klavier und Saxofon zum Einsatz. In ihrem Mitmachprogramm besingen die Musiker verrückte Kochgeschichten und einen verliebten Piratenkoch, dessen Essen schärfer ist als das Schwert seines Kapitäns. Michael Zachcial aus Bremen ist seit vielen Jahren als Musiker tätig und erhielt zahlreiche Preise. Ralf Siebenand aus Osnabrück steht seit mehr als 20 Jahren auf den Bühnen Europas. Für ihre Programme als Zaches und Zinnober wurden sie mehrmals mit der Auszeichnung "Kindertheater des Monats" in NRW ausgezeichnet.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden bereit seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden außer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude vom Hotel Lindtner in Harburg unterstützt. Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25
    Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Ehestorf. "Advent Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei . . . " ja gut, weiter sind wir noch nicht. Passend zum zweiten Advent gab es in Hamburg und Umgebung schon ein wenig Schnee. Draußen ist es kalt und Kinder bauen eifrig Schneemänner. Am zweiten Adventssonntag jedoch gingen auch viele ins Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf und schauten sich dort ein Weihnachtskonzert an.

    Mit Weihnachtsliedern wie “Alle Jahre Wieder” und “Oh Tannenbaum” werden die Zuschauer aufgewärmt. | Foto: ein
    Mit Weihnachtsliedern wie “Alle Jahre Wieder” und “Oh Tannenbaum” werden die Zuschauer aufgewärmt. | Foto: ein

    Bevor die Vorstellung losgeht, werden Kinder und Eltern erst ein mal "warm" gemacht: Hans-Georg Spiegelund sein Akkordion spielen Weihnachtslieder - und das Publikum macht mit. Die erste Strophe geht noch ganz gut, danach lässt die Textsicherheit etwas nach, nicht aber die Begeisterung. Als das Puppenschauspiel anfängt, verdunkelt sich der Raum und die Bühne wird erleuchtet.

    Carl, der blinde Hund, wurde von seiner Familie im Wald ausgesetzt, weil er blind keine Schafe hüten kann. Festgebunden, hat er schon aufgegeben, als die Krähe Henk auftaucht und ihn befreit. Henk kann nicht fliegen, weiß aber, dass er zu etwas Großem bestimmt ist, also bestimmt er rundum, dass er ab sofort Carls Augen sein wird, und zusammen ziehen sie los, um ein neues Zuhause zu finden.

    Prinzessin Emilia wünscht sich einen Hund, aber ihre Mutter hat einen ausgesprochenen Putzfimmel, oder wohl eher eine Keimphobie, denn selber putzen tut sie nicht. Als Prinzessin Emilia in Ohnmacht fällt und nicht aufwacht, bringt die Königin alle wohlriechenden Dinge in den Palast und verweist alle schlechtriechenden, mit dabei ein uralter Käse, der wohl die einzige Hoffnung der Prinzessin ist. Carl, Henk und der Käse unternehmen nun alles, damit sie zu der Prinzessin zu kommen, um sie zu wecken und bei ihr ein Zuhause zu finden.

    Nach der Vorführung können sich die Kinder im Freilichtmuseum austoben und bei Tierfütterungen zuschauen. Vielleicht bauen sie ja doch noch einen Schneemann.

    Schon seit 1996 organisiert Hendrika Koster van Reijn am Freilichtmuseum am Kiekeberg mehrmals im Jahr Konzerte für Kinder. Sie will dem Nachwuchs einen Zugang zur klassischen Musik verschaffen, indem sie ihnen zusätzlich etwas zum Anschauen bietet, damit die Kinder nicht unruhig werden oder sich langweilen. Sie ist sehr bedacht, viel Abwechslung in die Stücke zu bringen, damit jedes Stück zu einem neuen Erlebnis wird.

    Dieses Mal wurde es das Puppentheater “Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt”, welches im Tanzsaal des Museums von Claudia de Boer des Blauer Mond Theaters vor etwa 60 Zuschauern vorgeführt wurde.

    Das Stück wurde von Claudia de Boer geschrieben und die musikalische Begleitung wurde von Bardo Henning komponiert, wobei die Blues-Mundharmonika von Peter Koglin eingespielt wurde. Die Musik (aufgenommen von Carlo Grippa) wird immer während des Umbaus der Kulissen gespielt. Besonders fielen die Schattenkulissen von Georg Jenisch auf. Die Kostüme der Puppen wurden von Anette Stichnoth hergestellt. Durch die abwechselnden Puppen und Schattenspiele und die bedacht platzierten Ton-Effekte bekam das Stück mehr Tiefe. Das Blauer Mond Theater führt in ganz Deutschland und teilweise auch in Österreich auf, weitere Information dazu unter 01 79/ 756 10 54 oder auf der Website www.theater-blauer-mond.de

    Natürlich inszeniert Hendrika Koster van Reijn weitere Stücke im Freilichtmuseum. Das nächste, am Sonntag, 10. Juni, handelt von Händel und erzählt auf unterhaltsame Art und Weise von seinem Leben. Weitere Informationen und Kartenverkauf unter Telefon 0 40/790 17 60.

  • Ehestorf. Der Vorverkauf für das plattdeutsche Theaterstück „Dree niege Froons för Wotan“ hat begonnen. Freunde des plattdeutschen Theaters sichern sich ab sofort ihre Karten für die Aufführungen am Freitag, 2. Februar, ab 19 Uhr, am Sonnabend, 3. Februar, oder am Sonntag, 4. Februar, jeweils ab 15 Uhr im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Die Hittfelder Speeldeel will mit dem witzigen Stück im Historischen Tanzsaal für launig-lockere Stimmung sorgen.

    Zum Inhalt: Wotan ist geschockt: Seine Frau Sylvia ist weg. Tochter Pia hat nichts Besseres zu tun, als ihn in eine Seniorenwohngemeinschaft einzuquartieren. Sein neues Heim teilt er mit den drei dominanten, ihm unbekannten Damen Emily, Ella und Elke. Schnell nehmen die drei, mitsamt ihrer Hippie-Vergangenheit und ihren kuriosen Ideen zur Rentenaufbesserung, den neuen Mitbewohner in ihre Mitte. Für Wotan beginnt ein lustiger Rausch auf der Überholspur des Lebens. Bei seiner Frau Sylvia weckt dies ihre weiblichen Jagdinstinkte wieder zum Leben: Sie beschließt, sich ihren Mann zurückzuerobern. Doch wie kann ihr das gelingen, ohne am Ende als Verliererin dazustehen?

    Im Lustspiel von Bernd Spehling (Autor) und Wolfgang Binder (Übersetzung und Regie) spielen: Axel Hansen als Wotan Steller, Doris Hansen als
    Sylvia Steller, Britt Bürger-Hansen als Pia Steller, Heidi Klemm als Emily, Anne Albers als Ella, Margrit Bethke als Elke und Niels Romeikat als Herr Schaller. Regie führt Wolfgang Binder, Technik: Sascha Kothe, Requisite: Inge Wehmeyer, Maske: Cornelia Elbert.

    Karten sind für 10 Euro an der Kasse des Freilichtmuseums erhältlich. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76 25.

  • Ehestorf. Schon zum 16. Mal gehen die historischen Nutzfahrzeuge auf Deutschland-Tour. Erstmals halten die 84 Oldtimer auf ihrem Weg auch am Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf.

    Die Lastkraftwagen, Transporter und Busse treffen am Freitag, 31. August, gegen 15 Uhr am Museum ein. Das Freilichtmuseum ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Fahrzeuge können nach 17 Uhr noch auf den Museumsparkplätzen besichtigt werden.

    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers
    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers

    Am nächsten Morgen geht es für die Nutzfahrzeug-Oldtimer weiter in Richtung Norden. Ziel der Reise ist dieses Jahr Schweden. Dieses Jahr sind mehr als 80 Fahrzeuge angemeldet, die zusammen eine über einen Kilometer lange Kolonne bilden. Das erste Etappenziel der Deutschland-Fahrt ist das Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers
    Historische Nutzfahrzeuge auf Tour durch Deutschland. | Fotocredit : Thomas Küppers

    Das älteste Fahrzeug ist aus dem Jahr 1943: Der Opel Blitz 3,6-36 S hat gerade einmal 75 PS. Mit seinen 3,1 t gehört er zu den Leichtgewichten unter den Lkw. Der zehn Jahre jüngere Büssing 8000 liegt mit seinen 8,1 t und 180 PS schon deutlich darüber. Dafür fährt er nur 65 km/h. Selten fahren so viele große historische Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse gemeinsam.

    Für das leibliche Wohl steht im Freilichtmuseum am Kiekeberg die Gaststätte Stoof Mudders Kroog bis 21 Uhr bereit. Die Deutschland-Tour der historischen Nutzfahrzeuge gibt es bereits seit 32 Jahren. Die längst als Mille Miglia der Lkw-Oldtimerbranche geltende Tour unter der Schirmherrschaft des Verbands der Automobilindustrie (VDA) beginnt am 30. August in Spelle und endet am 7. September in Neustadt-Glewe.

    Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite: www.historische-deutschlandfahrt.de.

  • Ehestorf. Mehr als 2.500 Besucher feierten am vergangenen Sonntag, 6. Mai, das "Abenteuer Alter" im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Bei bestem Wetter informierten sie sich bei zahlreichen Vorträgen und an mehr als 80 Info-Ständen zu Bildung, Pflege, Gesundheit, Reisen, Sport und Freizeit. Der Kreisseniorentag wird alle zwei Jahre vom Landkreis Harburg, dessen Seniorenstützpunkt, dem Seniorenbeirat und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg gemeinsam ausgerichtet.

    Hauptredner war Franz Müntefering, früherer Bundesminister und heutiger Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen. Er warb für einen Austausch zwischen den Generationen: "Die vernünftigen jungen und alten Menschen und die dazwischen müssen sich unterhalten und Deutschland voranbringen. Wir wollen Chancen für jeden und müssen alle Möglichkeiten nutzen, weiterhin eine Wohlstandsgesellschaft zu bleiben." Im Kern stelle sich die Frage: "Wie können wir gut leben? Daher haben wir das Motto 'Brücken bauen' für den Bundesseniorentag gewählt." Der Bundesseniorentag findet vom 28. bis 30. Mai in Dortmund statt.

    Elisabeth Schmidt, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats, stellte das Programm des Seniorentags vor. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen, forderte die Zuhörer direkt auf: "Wir wollen die Bevölkerung für die Bedarfe von Senioren sensibilisieren. Der Austausch mit Ihnen ist für mich als Politikerin wichtig. So können wir das Leben im Landkreis Harburg für alle Bürger noch lebenswerter machen."

    Dieser Aspekt liegt auch Landrat Rainer Rempe am Herzen: "Das Alter ist ein Abenteuer, und der Landkreis Harburg möchte Sie unterstützen, dass es ein positives Abenteuer wird. Wir möchten alle Generationen verbinden, so dass sie am sozialen, kulturellen und politischen Leben teilhaben." Und Rainer Rempe ermunterte: "Bringen Sie sich ein, mit Ihrem Wissen, Ihren Kenntnissen und Ihrer Lebenserfahrung. Auf dem Seniorentag erhalten Sie viele Anregungen, wie Sie den dritten Lebensabschnitt aktiv und mit viel Freude gestalten können."

    Auf das Freilichtmuseum am Kiekeberg bezogen erläuterte Museumsdirektor Stefan Zimmermann: "Wir nehmen die Bedürfnisse älterer Besucher sehr ernst. Unser Museum wurde zum Beispiel als erstes Freilichtmuseum Deutschlands als barrierefrei zertifiziert. Zurzeit arbeiten mehr als 350 Menschen ehrenamtlich bei uns, viele von ihnen nach dem Erwerbsleben. Auch als Zeitzeugen sind sie gefragt, insbesondere für die Zeit nach 1945."

    In der außergewöhnlichen Atmosphäre des Museums mit mehr als 40 historischen Gebäuden und Gärten präsentierten rund 80 Aussteller ihr breitgefächertes Angebot für Senioren und motivierten zu zahlreichen Mitmach-Aktionen. An vielen Stellen im Museum gab es Musik, Tanz und Vorträge über Gesundheit, Pflege im Alter, ehrenamtliche Arbeit oder Weiterbildung.

  • Ehestorf. Brot – eines der ältesten handwerklich hergestellten Lebensmittel des Menschen. Hunderte verschiedene Sorten gibt es allein in Deutschland. Am Sonntag, 5. März 2017, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg von 10 bis 18 Uhr alles um das Grundnahrungsmittel Nr. 1.

    Mit dabei ist das Team der Nationalmannschaft der deutschen Bäckermeister. das sein Können zeigt. Bei der Brotsprechstunde steht ein Bäcker mit Tipps und Tricks rund um eigene Backerzeugnisse zur Verfügung. In einer großen Brotschau erklärt ein Brotprüfer, was ein gutes Brot ausmacht. Außerdem ist Daniel Probst, einer von Deutschlands ersten Brot-Sommeliers, vor Ort, verkostet verschiedene Brotsorten und gibt hilfreiche Tipps.

    In der Lehrküche des Agrariums testen Kinder moderne Elektroöfen, am offenen Feuer backen sie leckeres Stockbrot. Währenddessen geben die Museumsbäcker Tipps zu Sauerteig und Co. Sauerteig in Bioland-Qualität können die Besucher direkt in der Museumsbäckerei erstehen. Händler bieten ihre Ware feil: Aufstriche, Marmeladen sowie Brotmesser oder -körbe.

    Kuchen und warmes Essen aus Brot wie Brotsuppe, Brottorte und mehr gibt es im Museumsgasthof, im Rösterei-Café "Koffietied" sowie an zahlreichen Ständen.

  • Ehestorf. Am Sonntag, 29. Juli, findet im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in der Zeit von 10 bis 18 Uhr der Imkertag statt. Zahlreiche Vorführungen stellen die Biene, ihren Lebensraum und die Honigverarbeitung in den Mittelpunkt. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Zwischen den historischen Höfen aus der Lüneburger Heide erfahren die Besucher am Kiekeberg, wie ein Bienenvolk entsteht oder welche Aufgaben die Immen haben. Schaukästen zeigen die fleißigen Bienen in ihrem Haus. Museumsimker Michael Timm erklärt das Handwerk des Imkerns anschaulich vom Waben öffnen bis zum Honig schleudern und sieben.
    Clemens Tandler vom Imkerverein am Kiekeberg führt Interessierte durch die vielfältigen Bienenweidepflanzen in den Museumsgärten und beantwortet fachkundig die Fragen der Besucher. Die Ernährungswissenschaftlerin Renate Frank vermittelt Wissenswertes über den Honig und seinen Einfluss auf die Gesundheit. Kinder erleben einen Sinnesparcours und nehmen an Bastelaktionen rund um das Thema Bienen teil.

    Die Imkerei ist seit Jahrhunderten eng mit der Heidelandschaft verbunden – Bienenzäune mit geflochtenen Bienenkörben prägten das Bild. Honig und Bienenwachs waren wichtige Wirtschaftsgüter in der Region.

    Beim Imkertag stellen wir den Besuchern die Entwicklung des Imkerns mit traditionellen und aktuellen Werkzeugen vor“, so Direktor Stefan Zimmermann. „Dabei weisen wir auch auf die Bedeutung der Bienen in der modernen Landwirtschaft hin.“ Der Imkerverein am Kiekeberg e.V. gestaltet den Imkertag im Freilichtmuseum maßgeblich mit. Die Vereinsmitglieder kümmern sich auch um die Museumsbienen, vermitteln den Besuchern überlieferte Imkertechniken und bieten Kurse für Schulgruppen und Erwachsene an.

  • Ehestorf. Am Sonnabend, 11. August, erhellen Ambossklang und Feuerglut das historische Museumsgelände in den Abendstunden. Zum ersten Mal widmet das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf dem Thema Schmieden einen langen Sommerabend - von 14 bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Es klingt und hämmert - das alte Schmiedehandwerk präsentiert sich auf vielfältige Weise. Ein Hufschmied führt vor, wie den Museumspferden Hufeisen angelegt werden. Der historische Federhammer, eine technische Neuerung aus dem 19. Jahrhundert, wird vorgeführt. Ein Messerschmied zeigt, wie Schneidewerkzeuge hergestellt werden. Mehrere Kunstschmiede fertigen und zeigen ihre dekorativen Werke aus Metall. Ein Sattler ergänzt das historische Handwerk und führt die Zusammenarbeit mit dem Schmied vor.

    Ein besonderes Rahmenprogramm lädt zum Verweilen in der Dämmerung ein: Zauberhafte Musik durch geschmiedete Klangschalen untermalt die Atmosphäre am Kiekeberg. Erwachsene und Kinder lauschen den Märchenerzählungen über "des Glückes Schmied" aus vergangenen Zeiten. Die Besucher backen sich leckeres Stockbrot über dem Feuer und genießen leichte Köstlichkeiten wie Quiche, Zwiebelbrötchen und sommerliche Weine. Eine Feuershow rundet den stimmungsvollen Sommerabend im Freilichtmuseum ab.

     

  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Freitag, 18. bis 21. April, basteln, nähen und malen Kinder in kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er neun Euro.

    Mitmachen, anfassen und gestalten - in den Frühjahrsferien am Kiekeberg dreht sich alles rund um Kreativität. Gemeinsam mit den Museumspädagogen basteln Kinder Dekoratives, Praktisches oder tolle Ostergeschenke für die Familie.

    Am Mittwoch, 19. April, entstehen mit Hilfe von Kleber und Schere wiederbeschreibbare Tafel-Schilder. Mit Pinseln und bunten Farben geht es am Donnerstag, 20. April, zur Sache: Junge Maler verzieren Teller, Gläser und weiteres Geschirr. Am Freitag, 21. April, schwingen Kinder die Nadel und nähen flauschige Filzsäckchen. Die Frühjahrsferienangebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine und Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der 1950er- bis 1980er-Jahre präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf erleben junge Besucher ab vier Jahren ein frühlingshaftes Mitmachangebot. Von Dienstag bis Donnerstag, 13. bis 15. März und 20. bis 22. März, basteln und gärtnern Kinder in drei kostenfreien und offenen Angeboten. Das Ferienprogramm findet jeweils von 11 bis 16 Uhr statt. Der Museumseintritt ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

    Die Frühjahrsferien am Kiekeberg drehen sich um die neue Ausstellung zur "Deutschen Brotkultur" und um die erblühenden Gärten im Museum. Gemeinsam mit den Museumspädagogen wird gebastelt: dienstags ein Brot-Memory, mittwochs bunte Pflanzgefäße, in die sie Samen sähen, donnerstags Bäckermützen.

    Spielerisch erleben die Kinder dabei Grundsätze nachhaltigen Lebens: Regionalität, Saisonalität, Recycling und Upcycling. Die Frühjahrsferien-Angebote sind kostenfrei. Familien können ohne Anmeldung vorbeikommen.

    Während die Kinder malen und basteln, erkunden die Erwachsenen das Freilichtmuseum: Auf dem Museumsgelände laden mehr als 40 historische Gebäude und Gärten zum Frühlingsspaziergang ein. In den Häusern und Ställen leben Pferde, Schweine oder Schafe alter Nutztierrassen und in den Museumsgärten sprießt das erste Grün. Die Kindheit der Jahre 1950 bis 1980 präsentiert die Dauerausstellung Spielwelten. In der interaktiven Ausstellungswelt Agrarium entdecken Besucher Traktoren, historische Landtechnik sowie Wissenswertes rund um Ernährung gestern, heute und morgen.

    Eine deftige Stärkung bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit traditioneller norddeutscher Küche. Hausgemachten Kuchen und frisch gerösteten Kaffee genießen große und kleine Besucher im Rösterei-Café Koffietied.

  • Ehestorf. Ehrenamtliche packen an - im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf sind sie im Garten, bei Kinderprogrammen, im Archiv, beim Kuchenverkauf und an vielen weiteren Stellen aktiv. Mit ihrem Einsatz unterstützen die freiwilligen Helfer die kulturelle Arbeit des Museums in der Region.

    Kuchenverkauf, Basteln mit Kindern, Einlass: Ehrenamtliche sind am Kiekeberg überall mit dabei. Und für spezielle Tätigkeiten gibt es eigene Gruppen, zum Beispiel für den Museumsladen oder die historischen Gärten. "Jetzt planen wir eine neue AG: die Hauruck-Gruppe", verrät Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Ihre Mitglieder setzen handwerkliche Projekte um, restaurieren Zäune und Wege oder bereiten Veranstaltungen vor. "Wir freuen uns über Menschen mit handwerklichem Interesse, die Lust haben anzupacken. Eine Ausbildung ist dazu nicht notwendig."

    Ein erstes Schnuppertreffen für die neue Gruppe findet am Dienstag, 23. Januar, ab 18 Uhr am Kiekeberg statt. Interessenten melden sich bis zum 16. Januar bei Sebastian Baier unter (0 40) 79 01 76-86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    "Bei uns können Freiwillige in vielen Bereichen tätig sein - bei uns kann sich jeder einbringen", sagt Carina Meyer. "Auch für Menschen mit Spezialkenntnissen haben wir passende Tätigkeiten: Schon jetzt sind Gärtner, Erzieher und ein Bild-Restaurator im Team." Ehrenamtliche Arbeit bringt Spaß, ist eine sinnvolle Betätigung und bietet sozialen Austausch. Am Kiekeberg können Freiwillige ihren Interessen nachgehen und dabei die Kulturarbeit unterstützen. 320 freiwillige Mitarbeiter sind es zurzeit - eine aktive Gemeinschaft und eine große Hilfe für die Museumsmitarbeiter.

    Auch in den Außenstellen des Freilichtmuseums ist ein Einsatz möglich: Bei Veranstaltungen auf dem Museumsbauernhof in Wennerstorf und im Mühlenmuseum Moisburg verkaufen ehrenamtliche Mitarbeiter Eintrittskarten oder betreuen Verkaufsstände.

    Die Ehrenamtlichen im Freilichtmuseum arbeiten mit den Hauptamtlichen Hand in Hand. Sebastian Baier, Ansprechpartner für das Ehrenamt, organisiert Fortbildungen, Treffen und Exkursionen nur für Ehrenamtliche und kümmert sich um deren Einsätze. Einige Ehrenamtliche engagieren sich wöchentlich, andere zu bestimmten Veranstaltungen oder nur einige Male im Jahr für spezielle Aufträge. Sebastian Baier: "Melden Sie sich gern bei uns, wir finden für jeden das Richtige!"

    Interessierte erreichen Sebastian Baier unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 86 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Weitere Informationen unter www.foerderverein-kiekeberg.de

  • Ehestorf.Roter Brasilienapfel“ heißt der Apfel des Jahres. Der BUND Hamburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf haben diese alte und seltene Apfelbaumsorte jetzt gemeinsam in den Landwirtschaftlichen Entdeckergarten gepflanzt. Der „Rote Brasilienapfel“ fällt durch seine dunkelrote Schale auf. „Diese Färbung hat ihm seinen Namen verliehen“, erklärt Eckart Brandt, Obstbauer und Fachbuchautor: „Brasa“ ist portugiesisch und steht für die Glut des Feuers. Wegen seiner Schönheit diente der Apfel früher auch als Schmuck auf Hochzeitstafeln.

    Im 18. Jahrhundert wurde der „Rote Brasilienapfel“ erstmals in der Fachliteratur beschrieben. In den vergangenen 100 Jahren galt er als verschollen. Eine Baumschule im Amt Neuhaus (heute Landkreis Lüneburg) hat die seltene Sorte aber bis etwa 1950 angebaut. Unberührt von der wechselvollen Geschichte bleibt der „Rote Brasilienapfel“ im Grenzgebiet der ehemaligen DDR bestehen. Nach der Wiedervereinigung wird auch der Apfel wiederentdeckt. „Diese Apfelsorte ist extrem robust und übersteht sogar mehrwöchige Überflutungen in ihrem Lebensraum der Elbtalaue“, weiß Dr. Olaf Anderßon vom Lüneburger Streuobstwiesen e.V.

    Der „Rote Brasilienapfel“ schmeckt feinsäurig und ist mit bis zu 15 Metern einer der höchsten Apfelbäume auf einer Streuobstwiese. „Es lohnt sich, die Hochstamm-Obstbäume zu erhalten. Sie ziehen Insekten und Vögel an – wie beispielsweise den Steinkauz – die anderswo kaum noch zu finden sind“, erklärt Gudrun Hofmann vom BUND Hamburg.

    Der Titel „Apfel des Jahres“ wurde zum 18. Mal verliehen. Die Gärtner des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf pflegen die Obstbäume, um sie der Nachwelt zu erhalten. „Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz: Außer historischen Gebäuden und alten Haustierrassen bewahren wir auch Obst- und Gemüsesorten aus der Vergangenheit“, erklärt Stefan Zimmermann, Direktor des Freilichtmuseums am Kiekeberg. „Unser Team im Museumsbauernhof in Wennerstorf erntet die Früchte und vermostet sie zu Saft, den wir unseren Besuchern anbieten.

    Der „Rote Brasilienapfel“ und andere historische Obstbäume sind am Sonnabend und Sonntag, 14. und 15. April, auf Norddeutschlands größtem Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg erhältlich. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr präsentieren die Aussteller ihre heimischen Gewächse und Raritäten.

    Im Landwirtschaftlichen Entdeckergarten des Freilichtmuseums am Kiekeberg wachsen mehr als 300 Obstbäume. Ein Teil der Wiesen dient den Museumstieren als Weidegrund, ein anderer als flexibler und kostenloser Besucherparkplatz.

  • Ehestorf. Gemeinsam backen im Lehmbackofen für Familien, Schulklassen und Einzelpersonen - jeden Donnerstag um 10 Uhr heizen Irma und Johannes Schuster im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf den alten Lehmbackofen an. Dann formen sie mit den Besuchern den Teig zu kleinen Broten. Der Besuch der Vorführung ist kostenfrei und im Eintrittspreis des Museums enthalten. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Johannes Schuster und seine Tochter Irma Schuster führen das "Gasthaus zum Kiekeberg", das neben dem Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf liegt. Immer donnerstags zeigen sie den Besuchern, wie vor mehr als 300 Jahren Brot im Holzbackofen gebacken wurde. Der fachmännisch zubereitete Vollkorn-Sauerteig aus Roggenschrot wird im Lehmbackofen gebacken. Wie damals erhitzt ein Feuer den Ofen auf etwa 300 Grad, Asche und Glut werden beseitigt und die Brotlaibe auf den heißen Stein gelegt. Zuschauen, Nachfragen und selbst Hand anlegen: Nach kurzer Anleitung formen die Besucher ihr ganz eigenes Brot. Dieses können sie anschließend fertig gebacken mit nach Hause nehmen und genießen.

    Backen am Kiekeberg ist bei Schusters Familientradition: Bereits in den Anfangszeiten des Freilichtmuseums in den 1950er-Jahren setzte sich Irma Schuster (später Kunstmann), Großmutter von Irma Schuster, für den Bau des traditionellen Backhauses von 1688 ein. Ihre Idee: Sie wollte wie früher Brot backen und die Besucher daran teilhaben lassen. Generationen von Schulklassen, Kinder und Erwachsene lernten bei ihr, Brot zu backen.
    Das leckere Brot von Irma Schuster war überregional bekannt. Heute führen ihr Sohn, Johannes Schuster, und ihre Enkeltochter, Irma Schuster, diese Tradition weiter und backen gemeinsam mit den Besuchern das beliebte Brot der Großmutter.

  • Ehestorf. Ein neues WC-Haus schafft mehr Service für alle Besucher des Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: Im Heidedorf mit seinen Jahrhunderte alten Bauernhäusern gibt es jetzt eine hochmoderne Toilettenanlage. Sie integriert eine barrierefreie Toilette und berücksichtigt damit auch Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Besucher. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg erhielt, wie auch seine Außenstelle Museumsbauernhof Wennerstorf, 2015 als erstes Freilichtmuseum die deutschlandweite Auszeichnung "barrierefrei" und "teilweise barrierefrei".

    Bei allen neuen Anlagen berücksichtigt das Museum konsequent die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen. Davon profitieren nicht nur Rollstuhlfahrer, Rollatorennutzer und Senioren, sondern auch Familien mit Kinderwagen und Besucher in leichten Sommerschuhen. "Darauf sind wir stolz", sagt Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum am Kiekeberg. "Wir verbessern seit Jahren unsere Infrastruktur, damit Menschen, die nicht gut oder gar nicht gehen können, sich bei uns besser bewegen können. Alle neuen Bauten, wie der Wasserspielplatz oder das Agrarium, sind barrierefrei."

    Das neue WC-Häuschen erhöht den Service für alle Besucher, erläutert Museumsarchitektin Theda Pahl, die das Gebäude zusammen mit dem ehrenamtlichen Architekten Horst Meyer plante: "Wir haben nun moderne Toiletten für jeden. Neu sind Wickeltisch und WC für Rollstuhlfahrer samt Anfahrtsrampe." Horst Meyer ergänzt: "Wir haben besonders darauf geachtet, dass sich das Gebäude gut in das historische Ensemble einfügt."


    Entstanden ist mehr als ein Zweckbau: Das Häuschen erhielt eine in der Lüneburger Heide typische Holzverschalung, die grün-weiß gestrichen wurde, und ein Giebeldach mit Pfannen. "Da hat uns der Zufall geholfen", schmunzelt Horst Meyer. "Neue Pfannen hätte nicht gut gepasst. Dann wurde eine Scheune in Maschen, in der ich als Junge schon gespielt habe, abgerissen. Und so haben wir jetzt die passenden Hohlziegel."
    Mehr als 100.000 Euro investierte die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in den Neubau. Geld, das gut angelegt ist, ist Carina Meyer überzeugt: "Wir sind eine Bildungseinrichtung und möchten für jeden Menschen, ob mit oder ohne Handicap, attraktiv sein. Außerdem geben wir allen, insbesondere Senioren, ein starkes Sicherheitsgefühl - damit die Wege im Museum immer kurz sind."

    "Barrierefreiheit im historischen Gelände ist immer ein Balanceakt", sagt Carina Meyer: "Wir wollen den Eindruck des alten Heidedorfs bewahren, das war damals nicht barrierefrei. Alte Bauernhäuser haben Schwellen, der Lehmstampfboden ist uneben, die Wege sind mit Kopfsteinpflaster oder Sand angelegt. Allerdings: "Wo es geht, sind wir barrierefrei. Wir haben zum Beispiel neben dem historischen Kopfsteinpflaster einen ebenen Weg eingerichtet, wir haben das Sitzplatz-Angebot ausgeweitet und berücksichtigen Menschen mit Behinderungen immer stärker in der Kommunikation", erläutert Carina Meyer.

    Das Zertifikat "barrierefrei" wird vom deutschlandweiten Projekt "Reisen für alle" vergeben. Es prüft die Barrierefreiheit von touristischen Angeboten und vergibt die bundesweit gültige Kennzeichnung nach strengen Kriterien. "Reisen für alle" soll allen Urlaubern, darunter auch Senioren, Menschen mit einer Behinderung oder Familien mit Kinderwagen und Gepäck, verlässliche Informationen über die touristischen Anbieter geben.

  • Ehestorf. Es ist eines der ältesten Getränke der Welt: Das Bier. Am Sonntag, 24. Juni, präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf mit "Bier aus dem Norden" bereits zum 11. Mal die regionale Braukunst. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr bieten rund zwei Dutzend Brauereien und Händler aus Norddeutschland mehr als 100 verschiedene Sorten an.

    Handwerklich gebraute Biere weisen eine große Geschmacksvielfalt auf. Bei "Bier aus dem Norden" tauschen sich Fachleute und Liebhaber über die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Zutaten und das Brauereihandwerk aus. Die Teilnehmer kommen in diesem Jahr aus dem Bereich der Klein-, Gasthof-, und Craft-Beer-Brauereien. Sie produzieren Spezialitäten aus der Region, die die Museumsbesucher nicht im gewöhnlichen Supermarkt finden und laden auch zum Probieren ein.

    Ein umfangreiches Begleitprogramm bietet außer dem Genuss auch Wissenswertes über alte Biersorten in Deutschland. Wer erfahren möchte, was es mit Broyhan, Adam und Grutbier auf sich hat, sollte die Vorträge des Deutschen Hopfenmuseums ab 12 und ab 15 Uhr mit anschließender Verkostung verschiedener Biere besuchen. Die Kosten hierfür liegen bei 6 Euro pro Person, die Anmeldung erfolgt in der "Hökerbude".

    Für Kinder gibt es ein buntes Bastelprogramm rundum Kronkorken und mögliche Spiele damit. Die Gelebte Geschichte des Freilichtmuseums führt in traditioneller Kleidung und Ausrüstung vor, wie Bier vor 200 Jahren gebraut wurde. Zu damaliger Zeit war Bier oft sauberer und länger haltbar als Wasser aus Brunnen und Flüssen. So wurde das Getränk auch von der ganzen Familie getrunken. Die Herstellung war, wie die Lebensmittelversorgung auf dem Hof insgesamt, hauptsächlich Aufgabe der Frauen. Die Rezeptur und Brauweise wurde durch Beobachtung und Mithilfe an die nächste Generation weitergegeben.

    Gerade traditionelle und lokale Biersorten erfreuen sich wieder großer Beliebtheit. Nach dem Biergenuss auf dem Museumsgelände locken der Gasthof "Stoof Mudders Kroog" mit herzhaften norddeutschen Spezialitäten und die Backstube mit leckeren Brezeln und Gebäck.

    Der Eintritt ins Freilichtmuseum beträgt für Erwachsene 9 Euro.

  • Ehestorf. Jürgen Feder ist Extrembotaniker und einer der bekanntesten Pflanzenexperten Deutschlands. Im Rahmen der Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“ bietet er seine berühmte Botanik-Safari im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf am kommenden Wochenende, 8./9. Juli, in der Zeit von 11 bis 14.30 Uhr, an. Die Kursgebühr beträgt 25 Euro inklusive Museumseintritt. Eine Anmeldung ist unter Telefon (0 40) 79 01 76-0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  erforderlich.

    Die Teilnehmer der Botanik-Safari erkunden gemeinsam mit Jürgen Feder die Gärten und das Gelände des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Der Diplom-Ingenieur für Landespflege, Flora und Vegetationskunde entführt die Besucher in eine Welt der botanischen Feinheiten und ergänzt an passender Stelle Anekdoten. Dabei geht er auf Besonderheiten von heimischen Farn- und Blütenpflanzen wie Mäuseschwänzchen, Knabenkraut und Schlüsselblumen ein.

    Jürgen Feder vermittelt seinem Publikum in den Botanik-Safaris Umweltbewusstsein und sensibilisiert sie für die heimische Pflanzenwelt. Er wurde bekannt durch Fernsehauftritte im NDR, der ARD, Sat.1 sowie “TV total“ und ist Autor von Büchern und diversen Fachzeitschriftenartikeln, die sich rund um die Pflanzenwelt drehen.

    Die Sonderausstellung „Aufgeblüht. Norddeutsche Gartenkultur“ präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg noch bis zum 15. Oktober. Sie zeigt den Wandel vom klassischen Bauerngarten bis zur heutigen Freizeitoase. Von schlichten Obst- und Gemüsegärten über repräsentative Gärten mit prächtigen Blumenbeeten und Buchsbaumhecken bis hin zum Gartenzwerg – spürt „Aufgeblüht!“ die einzelnen Entwicklungsschritte detailliert nach. Ein vielfältiges Kurs- und Aktionsprogramm begleitet die Ausstellung, wie zum Beispiel Kochkurse, Vorführungen im Scherenschleifen oder floristische Kurse.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg empfiehlt Interessierten, passendes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitzubringen. Am Ende der Botanik-Safari sind persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos mit Jürgen Feder möglich. Treffpunkt für die Botanik-Safari ist das eigens für die Sonderausstellung aufgestellte Gartenhaus in der Nähe des Museumseingangs. Die Anzahl der Teilnehmer ist jeweils auf 30 Plätze begrenzt.

  • Ehestorf. Ein besonderer Überraschungsgast begeisterte beim Fördervereinsfest am Kiekeberg in Ehestorf: Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, feierte mit 1.200 Gästen ein großes "Wiesenfest" und verabschiedete Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese persönlich. Rolf Wiese geht Ende Oktober 2017 in den Ruhestand. Er leitet seit 30 Jahren das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen und gründete unter anderem den ersten Studiengang zum Museumsmanagement und den bundesweiten Arbeitskreis Museumsmanagement. Die Museen nahmen unter seiner Führung einen deutlichen Aufschwung: 1987 kamen 56.433 Menschen an den Kiekeberg, im Jahr 2016 zählte das Museum 220.000 Besucher.

    Johanna Wanka ist beeindruckt von der Resonanz, die das Museum und der Förderverein erzeugen. Explizit dankt sie Museumsdirektor Rolf Wiese: "Sie, lieber Herr Wiese, haben ganz Besonderes geschafft: Ich bin in ganz Deutschland unterwegs und habe nirgendwo einen so großen und aktiven Förderverein mit mittlerweile 12.500 Mitgliedern erlebt. Was ich aber höre, ist die Wertschätzung und Achtung, die Ihnen in der ganzen Museumslandschaft entgegengebracht werden, und der Respekt vor Ihrer wissenschaftlichen Leistung." Mit Blick auf die Museumsarbeit ergänzt sie: "Was mir als Kind vom Dorf wichtig ist: Dass Sie am Kiekeberg mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere benachteiligten, arbeiten." Seit Jahren verfolgt Johanna Wanka begeistert die Entwicklungen am Kiekeberg, hat 2010 das Richtfest des Agrariums und 2012 die Eröffnung der Bibliothek des Ländlichen Wissens begleitet.

    Michael Grosse-Brömer, Mitglied des Bundestags und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betont, wie wichtig das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf für den Landkreis Harburg ist - und welchen Vorbildcharakter es für ganz Deutschland hat: "Das Museum verbindet Geschichte und Zukunft. Gerade Sie, Herr Wiese, haben immer Projekte im Kopf und verfolgen sie mit leidenschaftlicher Energie. So war es auch mit dem Projekt 'Königsberger Straße', das mich begeistert und für das ich mich gern im Bund stark gemacht habe." Der Bund übernimmt bei der zukünftigen Baugruppe mit Häusern der Nachkriegszeit einen Anteil von 3,84 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen liegt bei 6,14 Millionen Euro.

    Fördervereinsvorsitzender Heiner Schönecke blickt mit persönlichen Worten auf die gemeinsamen vergangenen 30 Jahre: "Heute feiern wir zu Ehren von Rolf Wiese das große Wiesenfest. Der Professor und ich haben 1989 zusammen mit sieben weiteren Mitgliedern den Förderverein gegründet. Seitdem haben wir zusammen viel geschafft - und wenn ich in die Runde gucke, dann sehe ich Leute, die immer wieder gern kommen." Heute zählt der Verein mehr als 12.500 Mitglieder, 320 sind regelmäßig ehrenamtlich aktiv.

    Svenja Stadler, SPD-Mitglied des Bundestags, betont, dass sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg unter der Leitung von Rolf Wiese als sozialer Ort etabliert hat: "Das Freilichtmuseum in Ehestorf ist ein Ort des bürgerschaftlichen Engagements, er verbindet alle. Die vielen Ehrenamtlichen leisten hier einen beträchtlichen Beitrag zum Erfolg des Kiekebergs. Sie sind, ebenso wie ich, von Ihrer Begeisterung für die Projekte nachhaltig beeindruckt. Und dazu besitzen Sie außer der fachlichen Kompetenz auch ein großes soziales Einfühlungsvermögen."
    Gerührt bedankt sich Rolf Wiese: "Der Erfolg am Kiekeberg ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu gehören Mitarbeiter, Ehrenamtliche und verlässliche Partner. Zum Beispiel steht der Landkreis Harburg seit 30 Jahren unterstützend an unserer Seite. Ganz besonders danke ich dem Förderverein, den 12.500 Mitgliedern, die mit Herzblut hinter dem Kiekeberg stehen."

    Einmal im Jahr bedankt sich das Freilichtmuseum mit einem großen Fest bei seinen Fördermitgliedern. Zum Abschied des langjährigen Museumsdirektors Prof. Dr. Rolf Wiese feierten die Mitglieder jetzt ein großes Wiesenfest - mit Sackhüpfen, Picknick, Musik und Tanz und vielen Führungen durch die Höhepunkte der vergangenen Jahre am Kiekeberg.

    Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg steht seit 28 Jahren zuverlässig an der Seite des Museums. Mit großem Engagement unterstützt er ideell und finanziell dessen Aktivitäten. Die Freunde und Förderer helfen, regionales Kulturgut und Wissen über Handwerk und Bräuche zu bewahren. Aber nicht nur die finanzielle Hilfe macht den Förderverein für das Museum so wertvoll. Über 320 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich: Sie spenden an Aktionstagen ihre Zeit und Arbeitskraft, verkaufen Kuchen, begleiten museumspädagogische Angebote oder bringen ihre Expertise bei der Restaurierung oder Archivierung ein.

  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf stehen am Sonntag, 14. Mai, Fahrzeugklassiker der Baujahre 1950 bis 1979 im Mittelpunkt. Ein Programm mit Live-Musik, Tanztee und sogar eine Modenschau entführt die Besucher auf eine Zeitreise in die 1950er- Jahre. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Stolze Sammler präsentieren ihre auf Hochglanz polierten Fahrzeuge. VW-Käfer, Isettas, aber auch amerikanische Modelle blitzen zwischen den blühenden Gärten und historischen Häusern des Freilichtmuseums – ein Augenschmaus für Oldtimerfreunde. Kinder und Erwachsene können die ausgefallenen Gefährte bestaunen - von den rollenden Zeugen der Wirtschaftswunderjahre bis zu den Modellen der wilden 70er-Jahre. Vom Motorroller und Pkw, über historische Busse, bis hin zum Lkw ist alles dabei. Besitzer eines historischen Autos können sich bis 11. Mai unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden, für Oldtimer-Clubs werden zusammenhängende Stellplätze reserviert.

    Das Freilichtmuseum entführt die Besucher mit allen Sinnen in die 1950er-Jahre: Daisy‘s Tanztee und Modenschau sollen die Besucher mit Livemusik aus den 1950er Jahren in ausgelassene Stimmung versetzen. Punkte, Petticoat und Pomadentolle erleben die Besucher im Ambiente der Dauerausstellung „Spielwelten“. Hier zeigt das Jugend-Rot-Kreuz Winsen die Modenschau "Mit Schick und Charme".

    Der Museumsverein „Die Goldenen Fünfziger Jahre e. V.“ organisiert einen großen Markt mit Sammlerstücken aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Lampen, Geschirr, Dekoartikel oder Retro-Mode, Accessoires oder Schallplatten. Beim Radiodoktor des Bremer Rundfunkmuseums erhalten Besitzer eines beschädigten, historischen (Auto-) Radios Expertenrat und Hilfe bei der Fehlersuche. Für Kinder gibt es ein buntes Mitmachprogramm. Im Agrarium stöbern Autoliebhaber auf dem Markt rund um rollende Sammlerstücke: Ausgesuchte Anbieter bieten Modellautos und Eisenbahnen an.

    Besucher erkunden eine kleine Ausstellung zu Heinkel-Tourist, dem meistgekauften Motor-Roller im Deutschland der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Künstlerin Gabi Hampe präsentiert unter dem Motto „Rock 'n' Roll meets Digital Art“ großformatige Fotokunst.

    Die 1950er-Jahre sind den Deutschen als die Zeit des Wirtschaftswunders im Gedächtnis geblieben. Sie brachten damit auch den Durchbruch zur Massenmotorisierung. Für heutige Verhältnisse wirkt der Kraftfahrzeugbesatz allerdings bescheiden: Im Jahr 1950 fuhren rund 2 Millionen Fahrzeuge auf bundesdeutschen Straßen. Bis 1964 hatte sich diese Zahl immerhin auf gut 11 Millionen erhöht.

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