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Freilichtmuseum am Kiekeberg

Freilichtmuseum am Kiekeberg

  • Ehestorf. Freiwilliges Engagement macht Kultur möglich: Das zeigt der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf. Er ist einer der größten deutschen Museumsvereine. Jetzt begrüßte er sein 12.000. Mitglied: Claudia Sander aus Finkenwerder. Zum Gratulieren kam der Präsident des niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann, ins Freilichtmuseum am Kiekeberg: "Willkommen auf niedersächsischem Boden", begrüßte er das Ehepaar Claudia Sander und Mustapha Mustapha mit ihren Söhnen Jakob (drei Jahre) und Junis (acht Wochen).

    Bernd Busemann betonte: "Das Freilichtmuseum am Kiekeberg und sein Förderverein sind bedeutend. Die rasante Entwicklung des Vereins zeigt, dass die Philosophie richtig ist: Hier zeigen sie, wie die Landtechnik und die Zubereitung von Nahrungsmitteln bescheiden begonnen haben. Hier sehen Besucher auch ein frisch geborenes Kaltblut und mit der Königsberger Straße bald Dörfer wie aus den 1950er-Jahren." Das Konzept des Museums gehe auf, das zeige auch der Förderverein.

    Dieser, im Jahr 1989 gegründet, wuchs zu einer starken Stütze des Museums heran. Er finanziert heute die Restaurierung von historischen Objekten oder den Ausbau professioneller Magazine. Er betreibt die Museumsbäckerei, die Läden sowie den Museumsbauernhof Wennerstorf und kümmert sich um die 320 Ehrenamtlichen am Kiekeberg. Der Förderverein hat sich zu einem kleinen Unternehmen entwickelt: "1,2 Millionen Euro setzen wir im Jahr um", bilanziert Heiner Schönecke, der Vorsitzende des Fördervereins.

    Dabei läuft die Verwaltung fast vollständig ehrenamtlich. "Die Gewinne fließen direkt in die regionale Kulturarbeit." Diese Unterstützung ist nur durch die vielen Mitglieder möglich: Sie zahlen einen Mitgliedsbeitrag von 45 Euro (70 Euro für Paare) und nutzen den Kiekeberg auch gern für private Feiern, Kindergeburtstage und dem Kauf von Geschenken im Museumsladen. Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese: "Viele Familien kommen zu uns und bleiben dem Kiekeberg dann lebenslang verbunden. Daher haben wir auch Mitglieder in Zypern und den USA."

    So kam auch Familie Sander/Mustapha zum Kiekeberg: Der Großvater Helmut Sander war im vergangenen Jahr mehrfach mit Enkel Jakob im Freilichtmuseum. "In anderen Museen können Besucher weniger anfassen und direkt erleben. Mein Enkel ist begeistert von den Mitmach-Angeboten", sagt Helmut Sander, der früher große Hamburger Museen führte. Den damals zweijährigen Jakob beeindruckten die Besuche mit dem Großvater nachhaltig. "Er forderte den Ausflug zum 'Kikiberg' vehement ein, so dass wir sehr oft hier waren", erzählt Jubiläumsmitglied Claudia Sander. Ihre Eltern nahmen das zum Anlass und schenkten der jungen Familie eine Mitgliedschaft. "Wir verbringen hier viele schöne Stunden als Familie zusammen", ergänzt Ehemann Mustapha Mustapha, der 2009 aus Syrien zum Studium nach Deutschland kam.

    Fördervereinsmitglieder genießen viele Vorteile in Freilichtmuseum am Kiekeberg: Sie erhalten das ganze Jahr hindurch freien Eintritt in das Freilichtmuseum und seine Außenstellen - den Museumsbauernhof in Wennerstorf, das Feuerwehrmuseum Marxen und das Mühlenmuseum Moisburg. Die Mitglieder werden zu Ausstellungseröffnungen, Vorträgen und Sonderführungen eingeladen. Sie werden exklusiv über Veranstaltungstermine und aktuelle Projekte informiert. Einmal im Jahr bedankt sich das Museum besonders bei allen Mitgliedern: Beim Fördervereinsfest dürfen sie sich zurücklehnen und bewirten lassen. 2017 findet das Fest am 15. September statt.

  • Ehestorf. Handgefertigten Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet der Käsemarkt am Sonntag, 27. Mai, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mehr als 55 Aussteller, darunter die besten Käser Norddeutschlands, präsentieren ihre Produkte von 10 bis 18 Uhr. Außer aromatischen Milcherzeugnissen zum Probieren entdecken die Besucher Spezialitäten wie Fleisch, Öle, Weine, Säfte und Chutneys. Neu sind zwei Podiumsgespräche und zwei Filmvorführungen.

    Der Käsemarkt lässt Feinschmeckers Herzen höher schlagen. | Foto: ein
    Der Käsemarkt lässt Feinschmeckers Herzen höher schlagen. | Foto: ein

    Ein Höhepunkt für Feinschmecker: Lebensmittelproduzenten aus der Region stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre handgefertigten Produkte selbst vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse, wie zum Beispiel Ziegeneis, Bio-Bratwurst oder Saucen, direkt verkosten und die Hersteller stehen für Auskünfte zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Die hochwertigen Waren werden, wie früher auf einem Markplatz, inmitten der historischen Gebäude des Freilichtmuseums angeboten. Flanieren, Probieren und Plaudern gehören zum Gesamterlebnis.

    Neu sind zwei Podiumsgespräche "Gute Lebensmittel - Genuss und Gesundheit sind keine Selbstverständlichkeit" von Slow Food Hamburg: Ab 11 Uhr geht es um Gifte im Obst und ab 14 Uhr um die Zukunft des Essens.

    Die Slow Food Youth Hamburg zeigt ab 12.30 und ab 15.30 Uhr den Film "Hofgespräche", in dem Produzenten interviewt werden.

    In der Hofkäse-Schule des SOS Hofs Bockum können Besucher ab 11.30 und ab 14.30 Uhr selbst Käse herstellen. Außerdem bereiten sie bei "Teller statt Tonne" zusammen mit Slow Food leckeres Essen aus Gemüse vor, das schmackhaft ist, aber nicht den Handelsnormen entspricht.

    Kinder basteln Kuh-Handpuppen und Kuhmasken. Ab 12 und ab 15 Uhr gibt es die KinderKäseStraße - hier entdecken die kleinen Besucher, wie unterschiedlich Käse schmeckt und welchen sie besonders gern mögen.

    Slow Food Hamburg ist traditionell Partner beim Käsemarkt am Kiekeberg. So finden sich unter den Ausstellern auch Hersteller, die ausschließlich Produkte anbieten, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation setzt sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Geschmacksbildung ein und bringt Erzeuger von handwerklich hergestellten Lebensmitteln mit Verbrauchern zusammen.

    Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ehestorf. Handgefertigten Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch bietet der Käsemarkt am Sonntag, 21. Mai, im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Rund 50 Aussteller, darunter die besten Käser Norddeutschlands, präsentieren ihre Produkte in er Zeit von von 10 bis 18 Uhr. Außer aromatischen Milcherzeugnissen zum Probieren entdecken die Besucher Spezialitäten wie Fleisch, Öle, Weine, Säfte und Chutneys. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

    Ein Höhepunkt für Feinschmecker: Lebensmittelproduzenten aus der Region stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre handgefertigten Produkte vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse, wie zum Beispiel Ziegeneis, direkt verkosten und die Hersteller stehen für Auskünfte zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Ein vielfältiges Aktionsprogramm ergänzt die Verkaufs- und Probierstände. So können die Besucher beispielsweise Käse in der Käseschule selbst herstellen. Kinder erwartet ein vielfältiges Bastelprogramm, bei dem Kuhmasken und Mäusegirlanden entstehen.

    Der Käsemarkt findet auch diesmal wieder in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. So finden sich unter den Austellern Hersteller, die ausschließlich Produkte anbieten, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation setzt sich für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion und Geschmacksbildung ein. In der "KinderKäseStraße" von Slow Food entdecken kleine Feinschmecker die verschiedenen Käsesorten und können diese probieren.

  • Ehestorf. Das Musikfest Bremen macht auch in diesem Jahr wieder Station im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Mit der Unterstützung der EWE spielen das Ensemble "Quatuor Arod" und das "Signum Saxophone Quartet" unter dem Titel "Quartett im Doppelpack" am Freitag, 1. September, in einem Wandelkonzert. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr. Karten gibt es ab sofort an der Kasse des Freilichtmuseums am Kiekeberg (Telefon 0 40/79 01 76-25) und unter www.musikfest-bremen.de

    Die Konzertbesucher wandeln zwischen den Konzerten vom modernen Agrarium, in dem das "SignumSaxophone Quartet" spielt, und dem Historischen Tanzsaal mit dem Ensemble "Quatuor Arod". Die vier jungen französischen Musiker des klassischen Streichquartetts "Quatour Arod" spielen unter anderem Mozarts Streichquartett Nr. 1 G-Dur KV 80 und Felix Mendelssohn Bartholdys Sammlung "Vier Stücke für Streichquartett".

    Das "Signum Saxophone Quartet" mit vier internationalen Saxophonisten ist eine Seltenheit in der klassischen Musik, das sich zudem durch Experimentierfreude auszeichnet. Ihr breites Repertoire umfasst Jazz- und Latin-Standards von Dizzy Gillespie, Chick Corea und Astor Piazzolla, aber auch Marcello Zarvos' "Nepomuk's Dances" und Maurice Ravels "Le tombeau de Couperin". Die Karten kosten 30 Euro für Erwachsene. Reservierungen unter Telefon 0 40/79 01 76-25 www.musikfest-bremen.de

  • Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf hat auch im Jahr 2016 erfolgreich gewirtschaftet: Der Jahresabschluss des operativen Geschäfts liegt mit 23.000 Euro im Plus. Auch das Stiftungskapital hat sich positiv entwickelt und ist auf fast zwei Millionen Euro angewachsen. Das Stiftungskapital ist der Grundstock des Museums – es bleibt dauerhaft erhalten, seine Erträge fließen in die tägliche Arbeit ein. Die Kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer berichtete über das positive Ergebnis während der Stiftungsratssitzung. Das Museum erzielt schon seit Stiftungsgründung im Jahr 2003 jedes Jahr eine positive Jahresbilanz.

    „Wir sind stolz auf dieses tolle Ergebnis. Es unterstreicht die gute Arbeit im Museum ebenso wie unseren Besucherrekord. 2016 haben über 242.000 Besucher das Freilichtmuseum am Kiekeberg und seine Außenstellen besucht“, sagt Klaus-Wilfried Kienert, der seit Anfang 2017 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg ist. Der Zahnmediziner übernahm das Amt von Heike Meyer und ist bereits seit 2003 ehrenamtliches Mitglied des Stiftungsrates des Freilichtmuseums.

    Um 13 Prozent stiegen die Besuchszahlen im Verhältnis zum Vorjahr. Die starke Besucherresonanz und das vielfältige Angebot zeigen sich in den Wirtschaftszahlen: Über Eintrittsgelder und die umfangreichen Vermittlungsprogramme erwirtschaftete das Museum 830.000 Euro. Das sind gut 100.000 Euro mehr als im Jahr 2015. Vom Landkreis Harburg erhält die Stiftung laut Zukunftsvertrag einen jährlichen Zuschuss von knapp zwei Millionen Euro. Die Einnahmen durch Projektförderungen und Spenden lagen im Jahr 2016 bei 187.000 Euro. Mit Erträgen von insgesamt 3.233.000 Euro deckt das Museum unter anderem die Personalkosten für die rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Betriebskosten sowie die umfangreichen Instandhaltungskosten für die historischen Gebäude.

    Auch das Stiftungskapital entwickelt sich weiter sehr erfreulich. „Diese stabile finanzielle Basis des Freilichtmuseums am Kiekeberg gewährleistet, dass die Geschichte der Region auch langfristig bewahrt und vermittelt werden kann. Deshalb freuen wir uns besonders über einen weiteren Zuwachs des Stiftungskapitals um 343.000 Euro auf insgesamt rund 1.927.000 Euro“, erklärt Carina Meyer. Viele große und kleine Beträge von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen fließen direkt ins Stiftungskapital. Außerdem unterstützt der Landkreis Harburg auch den Aufbau des Stiftungskapitals: Der Landkreis verdoppelt aufgrund des Zukunftsvertrags die vom Museum eingeworbene Summe bis zu einer Obergrenze von 150.000 Euro. Weiterhin beteiligt sich der mittlerweile 12.000 Mitglieder umfassende Förderverein beim langfristigen Aufbau des Vermögensstocks der Stiftung.

    Mit seinen Dauer- und Wechselausstellungen und vielfältigen Aktionstagen befindet sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg im ständigen Wandel und bietet einem breiten Publikum immer wieder Neues. So eröffnete kürzlich die neue Sonderausstellung „Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur“. Bis zum 15. Oktober zeigt sie, wie sich die Gartenkultur von klassischen Nutzgärten bis zum heutigen Trendthema veränderte. Außerdem steht in Zukunft ein großes Bauprojekt an: die Königsberger Straße. Sie zeigt eine Häusergruppe mit Gebäuden aus den Jahren 1945 bis 1980. Das Gesamtkostenvolumen des Bauvorhabens beträgt mehr als sechs Millionen Euro. Zu den Förderern gehören der Bund, das Land Niedersachsen und die Metropolregion Hamburg.

    Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde 1953 von der Hansestadt Hamburg auf niedersächsischem Boden gegründet. Am 1. Mai 1987 kaufte der Landkreis Harburg „sein“ Freilichtmuseum. Im Jahr 2003 wurde die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg gegründet. Das Museum ist weiterhin die zentrale Kulturinstitution des Landkreises.

    Das Freilichtmuseum und seine Außenstellen Museumsbauernhof Wennerstorf, Mühlenmuseum Moisburg, Feuerwehrmuseum Marxen und Ziegelei Rusch verzeichneten 2016 zusammen 242.450 Besuche. Das sind 27.850 Besuche mehr als im vorherigen Jahr. Besuchsrekorde gab es im Freilichtmuseum am Kiekeberg (220.000) und im Mühlenmuseum Moisburg (5.350).

  • Ehestorf. Korbflechten, Bierbrauen, Obstschnitt - die Museumsakademie bietet zahlreiche Angebote für das Jahr 2018 an. Von Handwerkskursen über Back- und Kochkurse bis hin zum Bierbrauen ist für jeden etwas dabei. Die Kurse finden an Sonnabenden und Sonntagen das ganze Jahr 2018 hindurch statt und die Kursgebühren betragen 15 bis 105 Euro. Der zusätzliche Eintritt für Besucher kostet 9 Euro, für Personen unter 18 Jahren ist er frei.

    Wie geht Schmieden? Dieser spannenden Frage widmen sich gleich mehrere Kurse. Der Schmiedemeister zeigt die Grundfertigkeiten des Feuermachens und, wie einfache Formen und kleine Gebrauchsgegenstände entstehen. Beim Imker können die Besucher hautnah über die Schulter schauen, denn er präsentiert Einblicke in den Alltag der Honigbiene. In der Bäckerei lernen Besucher einen süßen und salzigen Hefeteig herzustellen oder können in der Weihnachtsbäckerei Lebkuchenhäuser formen.

    Auch für Besucher, die sich für Handarbeiten interessieren, gibt es ein großes Angebot: Klöppeln, Weben, Siebdruck und Indigofärben bilden nur eine kleine Auswahl des gesamten Repertoires. Das Kursprogramm der Museumsakademie für 2018 ist ab sofort auf der Internetseite unter: www.kiekeberg-museum.de/kursangebot einzusehen. Hier sind auch Anmeldungen möglich. Ein neuer Handzettel, der gerade frisch aus der Druckerei kommt, enthält alle Informationen über die Museumsakademiekurse im kommenden Jahr und liegt für die Besucher im Freilichtmuseum am Kiekeberg aus.

  • Ehestorf. Die Kartoffel ist das Traditionsessen der Norddeutschen. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf zeigt am Sonntag, 22. Oktober, Erdäpfel in ihrer ganzen Vielfalt. Von 10 bis 18 Uhr erleben Besucher den Weg der Kartoffel aus der Erde auf unsere Teller - vom Anbau über die Ernte bis hin zur köstlichen Verarbeitung.

    Schon seit dem 18. Jahrhundert pflanzen norddeutsche Bauern die Kartoffel an. Gute Böden machen es möglich. Als Kooperationspartner des Kartoffelfests ist der Hof Stemmann zu Gast am Kiekeberg und präsentiert sein Wissen und seine Schätze. Familie Stemmann zeigt eine Auswahl an modernster Erntetechnik, wie zum Beispiel einen Kartoffelroder. Kartoffelfreunde lernen rote, gelbe, blaue, alte und neue Sorten kennen - unter anderem zahlreiche Züchtungen, die nur sehr gutsortierte Fachhändler anbieten. Der Museumsbauernhof bringt Biolandkartoffeln frisch vom Feld zum Kiekeberg. Besucher können die Sorten verkosten und die Erdknollen direkt vom Erzeuger erwerben.

    Informieren, verkosten und einkaufen: Genießer schlendern zwischen den Marktbuden umher und entdecken ungewöhnliche und leckere Produkte rund um die Kartoffel, wie etwa Kartoffelbier, Kartoffelwurst oder Kartoffelmarmelade. Dazu gibt es einen Wettbewerb im Kartoffelwiegen für kleine und große Besucher: Wer das Gewicht am besten schätzt, gewinnt. In der Lehrküche kochen Landfrauen Leckereien aus Kartoffeln. Kinder probieren sich am Kartoffelsortierer.

    Auf den Hunger der Besucher ist das Freilichtmuseum am Kiekeberg bestens vorbereitet. Der Förderverein des Museums dämpft frische Kartoffeln im historischen Kartoffeldämpfer.

    Im Schnitt isst jeder Deutsche 60 Kilogramm Kartoffeln im Jahr. Dazu zählen auch die zahlreichen Kartoffelprodukte wie Pommes frites, Chips oder Klöße. Allein in Deutschland ernten Landwirte jährlich rund elf Millionen Tonnen Kartoffeln. Fast jede zweite deutsche Knolle stammt aus Niedersachsen. Rund 40 Prozent aller geernteten Kartoffeln in Deutschland stammen aus der Lüneburger Heide. Der Eintritt beträgt 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt.

  • Ehestorf.Am Freitag und Sonnabend, 7. und 8. Juli, diskutieren führende Politiker über Finanz- und Wirtschaftsfragen auf dem G20-Gipfel in Hamburg. Wer der Aufregung entgehen möchte, kann im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf in die ruhigeren Zeiten vergangener Tage eintauchen. Das Freilichtmuseum ist Freitag von 9 bis 17 Uhr und Sonnabend von 10 bis 18 Uhr geöffnet und uneingeschränkt mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Erwachsene zahlen 9 Euro, für Kinder bis 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Während des G-20-Gipfels bietet das Freilichtmuseum am Kiekeberg außer seinen über 40 historischen Gebäuden und seiner aktuellen Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" zwei besondere Angebote:Gartenfreunde erleben am Sonnabend und Sonntag, 8. und 9. Juli, jeweils ab 11 Uhr eine Botanik-Safari mit Jürgen Feder. Im Rahmen der Sonderausstellung "Aufgeblüht! Norddeutsche Gartenkultur" unternimmt der Extrembotaniker eine spannende Exkursion durch unsere Pflanzenwelt. Die Führung dauert etwa dreieinhalb Stunden mit Pause und kostet 25 Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt. Anmeldung telefonisch unter Telefon (0 40) 79 01 76-25 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Vom 4. Juli bis zum 13. August lädt das Freilichtmuseum in Ehestorf zudem täglich von 10 bis 18 Uhr zum Sommerspaß ein: Besucher ab vier Jahren kochen, basteln, werken und experimentieren an abwechslungsreichen Mitmach-Stationen auf dem gesamten Museumsgelände. Am 7. Juli lernen Besucher beim Themenfreitag "Volle Kraft voraus!" etwas über die Antriebskräfte in der Landwirtschaft. Außerdem wird bei einer Führung in einer Ausstellung im Agrarium erklärt, wie sich die Ernährung im Laufe des Jahrhunderts entwickelte. Kinder können im Mitmach-Programm Kekse in Trecker- oder Tierform ausstechen. Weitere Informationen unter: www.kiekeberg-museum.de

  • Ehestorf. Ein Tag inmitten duftender Blüten - das erwartet die Besucher beim Rosenmarkt des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf am Sonntag, 16. Juli, von 10 bis 18 Uhr. Kleine Marktstände zeigen vielfältige Rosensorten und vermitteln darüber hinaus Wissenswertes über die Geschichte der Zierpflanze. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    "Im Mittelpunkt des Markts steht die Rose im Wandel der Zeit", erklärt Matthias Schuh, Museumsgärtner. Die Rosenanbieter präsentieren eine große Bandbreite qualitativ hochwertiger Pflanzen. Jeder Händler hat sich spezialisiert: Es gibt Wildrosen, Beetrosen, historische und neue Sorten. Die Züchter geben Tipps zu Pflege und Schnitt, zur Düngung, Pflanzung und Veredelung. Sie beraten die Besucher ausführlich und vermitteln in Vorträgen ihr umfangreiches Fachwissen. An weiteren Ständen finden Besucher Rosenkosmetik und Düfte, Kunsthandwerk und Köstlichkeiten aus Rosen, wie zum Beispiel Rosen-Limonade. Außerdem präsentiert der Rosenmarkt eine große Auswahl an Dekoartikeln für Haus und Garten.

    Bei den Wahlen zur schönsten Rose und zur besten Duftrose können die Besucher ihre Lieblingsblumen wählen. Für kleine Gäste bietet das Museum am Kiekeberg außerdem ein vielfältiges Mitmachprogramm an. Für das kulinarische Wohl sorgen der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit typisch norddeutschen Gerichten und das Rösterei-Café "Koffietied" mit selbstgerösteten Kaffeespezialitäten. Außerdem können die Besucher Prosecco und Bowle im schönen Ambiente der historischen Gebäude genießen.

    Aktuelles unter www.kiekeberg-museum.de

  • Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert zwei Tage lang das traditionelle Frühlingsfest. Am Ostersonntag und Ostermontag, 1. und 2. April, dreht sich alles um Hase, Huhn und Ei. Ein buntes und musikalisches Vergnügen für die ganze Familie! Erstmals gibt es am Ostermontag einen großen Ostergottesdienst.

    Kunterbuntes Treiben beim Ostervergnügen am Kiekeberg lockt die Besucher raus ins Grüne. Am Ostermontag beginnt das Ostervergnügen um 10.15 Uhr mit einem traditionellen Gottesdienst im alten Hof Meyn.

    Rund um die historischen Häuser und Gärten testet die ganze Familie ihr Wissen beim Osterrätsel: Fragen wie "Woher kommt der Osterhase?" nehmen Ostern und seine Bräuche in den Blick. Im Mitmachprogramm backen Kinder Osterlämmchen. Auch drinnen gibt es für Kinder und Erwachsene viel zu sehen: Die Dauerausstellung "Spielwelten" zeigt Spielzeug der Eltern und Großeltern. Hier finden sie zahlreiche interaktive Stationen und die große Ostereierpresse von 1910.

    Beim Frühschoppen in der historischen Brennerei genießen Erwachsene Live-Musik und herzhafte Speisen. Ein Ostermarkt lädt zum Frühlingsbummel zwischen dekorativen Accessoires, handgearbeiteter Kleidung und Leckereien ein. Zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen aus der Museumsbäckerei. Außerdem sind der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" und das Rösterei-Café "Koffietied" geöffnet.

    Der Termin des Osterfestes geht auf den Zeitpunkt des jüdischen Pessahfestes, 2018 zwischen dem 31. März und dem 7. April zurück. Der lateinischen Bezeichnung "Pascha" folgend war das Osterfest deshalb in Norddeutschland lange Zeit nur als "Paschen" bekannt. Erst im 18. und 19. Jahrhundert wurde durch den zunehmenden Einfluss der hochdeutschen Schriftsprache auf die Alltagssprache, das Niederdeutsche, der Begriff "Ostern" üblich.

    Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

  • Ehestorf. In der historischen Dorfschmiede des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf glühen normalerweise die heißen Eisen. Hier wird aber auch - höchst symbolträchtig - der Bund fürs Leben geschmiedet: Zwischen Hufeisen und Amboss, Blumengestecken und zahlreichen Kerzen geben sich hier Brautpaare das Jawort. Auch der Historische Tanzsaal bietet eine feierliche Atmosphäre, um die gemeinsame Zukunft zu besiegeln. Die Trauungen im Freilichtmuseum am Kiekeberg finden in Kooperation mit dem Standesamt Rosengarten in Nenndorf statt.

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    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf kann aber auch gefeiert werden: Für Hochzeiten oder Geburtstage mieten Gäste gern den Historischen Tanzsaal mit seinen prachtvollen Kristall-Lüstern und historischen Wandgemälden. Vor der Tür erwartet die Gesellschaft das historische Ambiente des Freilichtmuseums. Die Erwachsenen spazieren über das Museumsgelände mit seinen historischen Gebäuden, blühenden Gärten und tierischen Bewohnern. Kinder beschäftigen sich auf den Spielplätzen oder an den Mitmach-Stationen. Auf Wunsch organisiert das Museum auch Kinderaktionen und Führungen. Für die Hochzeitsgesellschaft ist der Tanzsaal auch abends geöffnet.

    Das Museum bietet eine besondere Atmosphäre für eine rauschende Hochzeitsfeier und zahlreiche Möglichkeiten für ein besonderes Hochzeitsfoto. Auf Wunsch bietet der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" ein individuell abgestimmtes Hochzeitsmahl mit Spezialitäten aus der Region an. Interessierte finden im Museum einen kompetenten Veranstaltungspartner. "Wir stehen gern beratend zur Seite, wenn es zum Beispiel um die Buchung des Fotografen oder die Auswahl eines individuellen Gastronomen geht", sagt Ulrike Beckmann vom Freilichtmuseum. Ulrike Beckmann erreichen Interessierte unter Telefon 0 40/79 01 76 77 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

    Die Trauungen führt das Standesamt Rosengarten durch. Informationen erhalten Interessierte unter www.gemeinde-rosengarten.de . Das Standesamt der Gemeinde Rosengarten ist unter Telefon 0 41 08/43 33 37 zu erreichen.

  • Ehestorf. In vergangene Zeiten reisen - das können Besucher eine ganze Woche lang im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf: In der Zeit vom 31. Juli bis 5. August nehmen die Darsteller der Gelebten Geschichte sie mit in die Welt der Bauern, Landhandwerker und Fischer von früher. Über den ganzen Tag verteilt finden Darstellungen statt. Besucher schauen den Familien bei ihrem damaligen Alltag über die Schulter und kommen mit ihnen ins Gespräch. Das Museum hat dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für den Museumseintritt zahlen Erwachsene 9 Euro. Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

    Die Magd kocht Eintopf über der Feuerstelle. | Foto: ein
    Die Magd kocht Eintopf über der Feuerstelle. | Foto: ein

    Die Besucher tauchen in die Lebens- und Arbeitswelt einer Bauernfamilie aus der Lüneburger Heide im 19. Jahrhundert ein: Die Magd kocht Eintopf über der Feuerstelle. Andere Frauen gehen traditionellen Handarbeiten nach - sie spinnen Wolle oder weben und nähen Stoffe. Die Knechte versorgen das Vieh. Sie fachen Wände mit Lehm aus und halten das Fachwerkhaus instand. Je nach Witterung wird die Wiese althergebracht mit der Sense und Sichel gemäht.

    Instandhaltung der Fachwerkhäuser durch Lehm. | Foto: ein
    Instandhaltung der Fachwerkhäuser durch Lehm. | Foto: ein

    Am Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. August, entdecken Interessierte zusätzlich das Leben der Fischerfamilie aus der Elbmarsch um 1904. Auf dem gusseisernen Herd des Fischerhauses wird traditionell gekocht. Währenddessen knüpfen der Fischer und seine Familie die Netze, um sich auf den nächsten Fang vorzubereiten. Im Vergleich der Gelebten Geschichte 1804 und 1904 erkennen Besucher den technischen Fortschritt in 100 Jahren. Die Darsteller im Alter von 14 bis 75 Jahren beantworten Fragen der Besucher, zeigen ihre Handwerke und erklären, was das tägliche Leben früher ausmachte.

    Weitere Termine der Gelebten Geschichte: Beim Pferdetag am Sonnabend und Sonntag, 22. und 23. September, von 10 bis 18 Uhr, und beim Kartoffelfest am Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. Oktober, von 10 bis 18 Uhr

    Das Konzept Gelebte Geschichte ist angelehnt an die erlebnisorientierte Idee der "Living History" aus den USA und gehört seit 2004 zum museumspädagogischen Angebot des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Ehrenamtliche Darsteller verkörpern die Bewohner in den historischen Häusern. Ihre Kleidung und Gerätschaften beruhen auf wissenschaftlichen Forschungen des Museums.

     

  • Ehestorf. Beim Bäuerlichen Erntetag, am Sonnabend, 12. August, erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm rund um Sense, Flügelmäher und Vollerntemaschine. Von 10 bis 18 Uhr präsentiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf historische und moderne Erntetechniken. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er kostenlos.

    Die Besucher erleben beim Bäuerlichen Erntetag hautnah, wie der Bauer Kartoffeln, Weizen, Sommer- und Winterroggen erntet. Dabei zeigt das Freilichtmuseum am Kiekeberg die mühsame Erntearbeit vergangener Zeiten und die Entwicklung der Erntetechnik. Die Museumsmitarbeiter führen historische Erntewerkzeuge und Erntefahrzeuge vor und erklären die technischen Feinheiten. So kommen zum Beispiel eine Schrotmühle, ein Stiftendrescher und ein Mähbinder zum Einsatz.

    Landfrauen und -männer entsaften Beeren, kochen und verkaufen Marmelade und zeigen, wie die Apfeldörre funktioniert. Zudem bietet der Museumsbauernhof Wennerstorf frisch geerntetes Gemüse in Bioland-Qualität an. Die Besucher können traditionelle Haidmärker-Produkte auf der Festwiese neben dem Lüneburger Landgarten erwerben. Für Kinder gibt es beim Scharmbecker Erntefestverein ein Programm, bei dem sich alles rund um das Bastelmaterial Stroh dreht. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf lädt außerdem zum Gemüse filzen ein.

    Die Gelebte Geschichte 1804 und 1904 ist in diesem Jahr zu Gast beim Bäuerlichen Erntetag. Ein Landvolk zeigt das Leben vor rund 200 Jahren auf einem Heidehof. Eine weitere Darstellergruppe belebt das Fischerhaus mit Kleidung, Gerätschaften und Tätigkeiten des Jahres 1904. Die Kochkunst der Vergangenheit entdecken die Besucher beim Historischen Kochen und können sich dabei für ihre eigenen Gerichte inspirieren lassen.

    Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" lockt mit herzhaften norddeutschen Spezialitäten und die Backstube bietet leckeren Kuchen und Gebäck an.

  • Ehestorf. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf feiert erstmals an vier Tagen den Historischen Jahrmarkt. Von Sonnabend bis Dienstag, 30. September bis 3. Oktober, verwandelt sich das Museum in einen nostalgischen Rummelplatz. Glücksrad, Hau-den-Lukas, Kettenflieger, Schiffschaukel, Puppenspieler - von 10 bis 18 Uhr erleben Besucher den bunten Trubel wie um 1900.

    In diesem Jahr feiert der Historische Jahrmarkt sein 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Silberjubiläums präsentiert das Freilichtmuseum viele neue Aktionen und Künstler: Schützen beweisen ihr Können in der historischen Schießbude, ein Moritatensänger erzählt schaurige Geschichten und das Kuriositätenkabinett lehrt mit seinen Freaks den Besuchern das Gruseln. Bei einer Fahrt mit dem historischen Pferdchenkarussell oder der Berg- und Talbahn geht es rasant im Kreis herum, während der Eisen-Hans schwere Gewichte oder sogar eine Jungfrau stemmt. Die starken Herren messen sich beim Hufeisenverbiegen oder Hau-den-Lukas. In der Höhe begeistern die Luftgaukler mit ihrem zauberhaften Tanz und im Anschluss dürfen auch die Kinder einmal auf dem Seil balancieren.

    Beim Entenangeln, Dosenwerfen und Ponyreiten probieren sich die kleinen Besucher aus oder entdecken im Puppentheater mit dem Kasper zusammen das Grammophon. Exotische Tiere, wie Braunbär, Kamel und Gorilla laufen in ihrem falschen Pelz durch die Menge und bilden eines der weiteren vielen Höhepunkte des viertägigen Fests im Freilichtmuseum am Kiekeberg.

    Bonbons und Süßwaren aus längst vergangenen Zeiten kosten die Schleckermäuler an den historischen Ständen. Die nostalgische Mandelkutsche lockt mit dem leckeren Duft frisch gebrannter Mandeln. Für eine deftige Stärkung sorgen Rahmbrot und Bratwurst, regionale Köstlichkeiten bietet der Gasthof des Museums "Stoof Mudders Kroog". Das Rösterei-Café "Koffietied" lockt mit frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

    Jahrmärkte waren seit Beginn des Hochmittelalters ein bedeutendes gesellschaftliches Ereignis und versorgten ursprünglich die Bevölkerung mit Dingen des alltäglichen Lebens. Die Waren- und Krammärkte waren eng mit dem Kirchenjahr verknüpft, die Ernte und anschließende landwirtschaftliche Winterpause wurden traditionell mit großen Märkten im Herbst gefeiert. Als Tanz, Schaustellungen und Essensangebote hinzukamen, entstanden die Vergnügungsmärkte und später das "fahrende Volk", das das Publikum mit Akrobatik, exotischen Tieren, Theater- und Kinovorstellungen unterhielt.

    Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins ist er frei.

  • Rosengarten-Ehestorf. Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst vom Bunten Bentheimer Schwein können Kenner am Sonntag, 29. Januar, genießen. Von 11 bis 16 Uhr feiert das Freilichtmuseum am Kiekeberg - wie in jedem Jahr - das traditionelle Schlachtfest. Besucher können dem Schlachter über die Schulter schauen und erleben die fachgerechte Verarbeitung des Fleisches. Beim Schlachtfest am Kiekeberg steht die traditionelle Zubereitung von Fleischspezialitäten im Mittelpunkt. Im Meynschen Hof zerlegt der erfahrene Hausschlachter fachgerecht ein Buntes Bentheimer Schwein und verarbeitet dieses zu Wurst.

    Interessierte erleben die verschiedenen Arbeitsschritte und erfahren alles rund um die Qualität und Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Fleischteile. Die Besucher können rote und weiße Grützwurst, Wellfleisch und Grillwurst frisch vor Ort verkosten. Wer mag, kann zudem Dosen- oder Mettwurst kaufen. Als fleischlose Alternative oder Ergänzung stehen gedämpfte Kartoffeln mit Kräuterquark bereit. Für den kleinen Hunger eignen sich Schmalzbrote, Kaffee und Kuchen.

    Bei einem winterlichen Rundgang über das Museumsgelände können große und kleine Besucher auch die Darsteller der Gelebten Geschichte erleben. Sie zeigen die typischen Arbeiten, die im Winter vor 200 Jahren auf einem Hof anfielen: Bei den Frauen waren das meist Spinnen oder das Weben von Flachs und Wolle, Männer versorgten zumeist das Vieh oder reparierten verschiedene Gerätschaften.

    Durch die hohe Schlachtausbeute hielt die Landbevölkerung Schweine bis in das 20. Jahrhundert hinein als die wichtigsten Schlachttiere. Das Fleisch wurde gepökelt, geräuchert oder in Sauer eingelegt. Nur an wenigen Tagen im Jahr wurde es frisch genossen wie bei den Hausschlachtungen im Winter. Waren die anstrengenden Arbeiten beendet, fand oft ein Schlachtfest, plattdeutsch "de Slachtköst", statt.

    Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf werden bereits seit Jahrzehnten Bunte Bentheimer Schweine gehalten. Die robuste Rasse ist jedoch vom Aussterben bedroht. Vereine und private Züchter engagieren sich deshalb für den Erhalt der schwarz-weißen Tiere. Am Kiekeberg leben die Schweine artgerecht in dem rund 300 Jahre alten Schweinestall eines Heidebauernhofes. Hier können sie selbst wählen, ob sie im Stall bleiben oder hinaus ins Freie wollen, wo sie sich sonnen und suhlen können. Darüber hinaus werden sie, im Gegensatz zu den Schweinen aus Massentierhaltung, älter als ein Jahr alt. Erwachsene zahlen 9 Euro, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

    Schlachtfest im Freilichtmuseum am Kiekeberg
    Sonntag, 29. Januar 2017, 11-16 Uhr
    EIntritt: 9,- Euro

  • Ehestorf. Spaß, Spiel und schnullebatzen: Am Sonntag, 1. Juli, präsentiert das Musiktheater Nobel-Popel im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf das fantasievolle Liedtheaterstück "Habt ihr heute schon geschnullebatzt?". Das Familienkonzert beginnt um 11.15 Uhr und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.

    Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro. Der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Karten können unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 25 reserviert werden. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Die Besucher erwartet ein lustiges und lehrreiches Liedtheaterstück, bei dem sie mitmachen und staunen. Ein Dreieck, ein Viereck und ein Kreis wollen mit den Kindern schnullebatzen. Bei den Zuschauern klappt das sehr gut, nur die drei finden immer einen Grund, sich zu streiten. Jeder möchte zeigen, dass er am besten schnullebatzen kann. So versuchen sie sich ständig gegenseitig auszutricksen. Doch am Ende bringt schnullebatzen allen viel Freude, Spaß und gute Laune.

    Es schauspielern und musizieren Uwe Kurt Müller, Roman Müller und Olaf Müller vom Musiktheater Nobel-Popel aus Berlin. Text und Idee stammen von Uwe Kurt Müller und die Musik von Micha Ritter. Das Theater Nobel-Popel setzt eigene Theaterstücke und Lieder um, die mitreißen und spielerisch Inhalte vermitteln.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden schon seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld unterstützen die Familienkonzerte.

    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 2. September, ab 11.15 Uhr: "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Sonntag, 9. Dezember, ab 11.15 und ab 15 Uhr: "Cattu, der Traumfänger" im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Historischer Tanzsaal).

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76 25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Ehestorf. Das Familienkonzert "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" entführt das Publikum am Sonnabend, 2. September, in ferne Länder und Zeiten. Das Konzert im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf beginnt um 11.15 Uhr und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro.

    Der Vorverkauf läuft ab sofort. Karten können unter der Telefonnummer 0 40/79 01 76 25 reserviert werden. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Die Besucher erleben eine musikalische Reise durch die Wüste, über das Meer bis an den Südpol und zurück in die Urzeit. Mit Akkordeon, Trommel und Flöte erzählt Musiker Anton Geschichten. Die freche Klappmaulfigur Niki zeichnet zu den Liedern Bilder auf eine große Tafel. Die Kinder greifen interaktiv in die Geschichten ein.

    Es musiziert Martin Pölzer vom Theater Jaro aus Berlin. Das Theater hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regisseuren, Schauspielern und Musikern einen eigenen Stil entwickelt: eine Mischung aus Puppen- und Schauspiel mit Musik vom Akkordeon.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld unterstützen die Familienkonzerte.

    Weiteres Konzert in der Reihe: Sonntag, 9. Dezember, 11.15 und 15 Uhr: "Cattu, der Traumfänger" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Historischer Tanzsaal. Vorverkauf ab 1. November im Freilichtmuseum am Kiekeberg

    Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76-25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Ehestorf. Die Saison der Familienkonzerte im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf startet am Sonntag, 10. Juni, mit einer Uraufführung: "Händel und Hannes. Feuerwerk- und Wassermusik". Das Konzert beginnt um 11.15 Uhr und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt. Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihren finanziellen Beiträgen Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Eine humorvolle, musikalische Geschichte erwartet die kleinen und die großen Gäste. Der berühmte Komponist Georg Friedrich Händel wohnt in England - und hat ein großes Problem: Sein früherer Arbeitgeber wird neuer König. Dabei ist ein alter Streit noch nicht aus dem Weg geräumt. Mit Hilfe seines Kammerdieners Hannes überbringt Händel dem König eine wohlklingende Entschuldigung auf dem Wasser.

    Das Hamburger Blechbläserquintett spielt unter anderem die Feuerwerk- und Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Beteiligt sind Matthias Höfs und Lukas Paulenz an der Trompete, Ab Koster am Horn, Joachim Preu an der Posaune und Markus Hötzel an der Tuba. Markus Richter übernimmt die Rolle von Hannes. Der Schauspieler spielte bereits in vielen Theaterstücken, Kino- und Fernsehfilmen mit. Hans-Georg Spiegel spielt Händel und moderiert das Konzert. Hendrika Koster van Reijn schrieb das Stück und führt Regie. Das Musikarrangement stammt von Matthias Höfs.

    Für die Kinder gibt es ein kreatives Rahmenprogramm. Der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" und das Rösterei-Café "Koffietied" bieten ein familiengerechtes Speiseangebot an. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum beträgt für Erwachsene 13 Euro und für Kinder 1 Euro. Der Vorverkauf läuft ab sofort. Karten können unter der Telefonnummer 0 4/79 01 76 25 reserviert werden.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden schon seit 23 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat die Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland. Die Sparkasse Harburg-Buxtehude und das Heimfelder Hotel Lindtner in unterstützen die Familienkonzerte.

    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 1. Juli, ab 11.15 Uhr: "Habt ihr heute schon geschnullebatzt?" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 2. September, ab 11.15 Uhr: "Von Dinos, Seehunden und Kamelen" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Sonntag, 9. Dezember, ab 11.15 und ab 15 Uhr: "Cattu, der Traumfänger" im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Historischer Tanzsaal).

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg, telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon 0 40/79 01 76 25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden.

  • Ehestorf. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf beginnt die Saison der Familienkonzerte am Sonntag, 11. Juni, um 11.15 Uhr mit dem Musiktheaterstück "Krach mit Bach!". Die musikalische Zeitreise ist für Kinder ab vier Jahren geeignet, der Vorverkauf läuft ab sofort im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Der Eintritt zum Konzert inklusive Museum kostet für Kinder 1 Euro, Erwachsene zahlen 13 Euro. Die traditionsreiche Reihe humorvoller und kindgerechter Konzerte wird von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützt: Seit 1995 fördert sie die Vermittlung klassischer Musik am Kiekeberg und macht mit ihrem finanziellen Beitrag Konzerte von viel beachteten Musikern möglich.

    Am 11. Juni kann sich das Publikum auf ein lustiges Musiktheaterstück freuen. Die beiden berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach hängen als Bilder im Musikzimmer des kleinen Schlossmuseums. Allabendlich um Mitternacht steigen sie aus ihren Bilderrahmen und jedes Mal fangen sie dann einen großen Streit an: Wer von den beiden war der bessere Komponist? Eines Abends werden sie von der Museumsführerin Constanze überrascht. Sie versucht die beiden mit Hilfe der Zuschauer zu versöhnen.

    Es spielen und singen die Musiker des Ensemble PRISMA: Melanie Spitau (Sopran), Ralph Töpsch (Flöte), Bernhard Wesenick (Fagott) und Jenny Meyer (Harfe). Das Ensemble ging aus der Jungen Deutschen Philharmonie hervor. Inzwischen kommen seine Musiker aus allen Teilen Deutschlands. Sie sind bei verschiedenen namhaften Orchestern oder Hochschulen tätig. So zum Beispiel am Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Hannover und dem Staatstheater am Gärtnerplatz München. Die Rollen der beiden Komponisten spielen Jörg Schade und Carl-Herbert Braun.

    Die Familienkonzerte sind eine Besonderheit: Sie verbinden klassische Musik mit Schauspiel und kindgerechten Erzählungen. So schaffen sie einen direkten Kontakt zu Kindern ab vier Jahren und ihren Eltern. Die Familienkonzerte finden seit 22 Jahren im Freilichtmuseum am Kiekeberg statt. Von Beginn an hat Musikerin Hendrika Koster van Reijn die künstlerische Leitung inne, schreibt kindgerechte Musikstücke speziell für das Freilichtmuseum am Kiekeberg und verpflichtet hochkarätige Musiker aus ganz Deutschland.

    Die Familienkonzerte werden unterstützt von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Hotel Lindtner in Harburg-Heimfeld.
    Weitere Konzerte in der Reihe: Sonntag, 2. Juli, 11.15 Uhr "Konzert am Herd" im Freilichtmuseum am Kiekeberg,
    Sonntag, 3. September, 11.15 Uhr "Lieder und Tanzmusik rund ums norddeutsche Dorfleben" im Freilichtmuseum am Kiekeberg,
    Sonntag, 10. Dezember, 11.15 und 15 Uhr "Hund, Krähe und Käse gehen in die Welt" im Freilichtmuseum am Kiekeberg, im Historischen Tanzsaal.

    Vorverkauf im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Kartenreservierung: Telefonische Kartenreservierung im Freilichtmuseum am Kiekeberg unter Telefon (0 40) 79 01 76-25. Reservierte Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

  • Ehestorf. Endlose Sommertage liegen vor uns: Für die Zeit vom 10. Juli bis zum 12. August lädt das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf alle Familien zum Sommerspaß, dem offenen Ferienprogramm, ein: Fünf Wochen lang erleben Kinder ab vier Jahren dienstags bis sonntags in der Zeit von 10 und 17 Uhr kunterbunte Aktivitäten in ländlicher Idylle.

    Der Sommerspaß im Freilichtmuseum bietet jungen Besuchern und ihren Begleitpersonen in den großen Ferien besondere Mitmach-Aktionen: Die Kinder und Jugendlichen kochen, backen, färben, filzen und werken in den historischen Häusern und Gärten des weitläufigen, grünen Museumsgeländes. Ein neues Programm lässt die Jungen und Mädchen dabei tiefer in beliebte Themenwelten eintauchen und sie in ihrem eigenen Tempo entdecken.

    Erstmalig finden drei Themenwochen statt: Vom 10. bis 15. Juli dreht sich alles um Gärten, Wasser und Ernährung. An diesen Tagen ernten die jungen Besucher alte Obst- und Gemüsesorten auf dem Museumsgelände. An unterschiedlichen Kochstationen - vom offenen Feuer über die Herdstelle aus dem 17. Jahrhundert bis hin zum Elektroherd - bereiten sie mit Hilfe von Museumspädagogen Rezepte aus Urgroßmutters Zeiten zu. Die kleinen Köche verspeisen ihre Gerichte, wie Buchweizen-Pfannkuchen, "Dicker Hans" oder Rumfordsuppe, gemeinsam.

    Durch Ausprobieren erfahren die Kinder, welche Dinge die Menschen damals auf dem Land selbst herstellten. Sie verarbeiten Kräuter zu Duftkissen oder Tee, machen Lebensmittel haltbar oder färben Stoffe ein. Das Element Wasser als besonderer Spaßfaktor rundet die erste Themenwoche ab: Die jungen Besucher lernen beim Wäsche waschen in der Zinkwanne ganz nebenbei, wie aufwändig das Leben ohne moderne Wasserleitung war. Auf dem Wasserspielplatz ergründen sie das kühle Nass: Pumpen, Schaufelräder und Floß laden zum Experimentieren ein.

    Weitere Themenwochen: Bei der Themenwoche "Handarbeit und Handwerk" vom 17. bis 21. Juli staunen die Kinder über ihre eigene Geschicklichkeit: In aller Ruhe lernen sie selbst Armbänder zu weben, mit ihren Fingern zu häkeln, Seile zu drehen oder gemeinsam eine Fachwerkwand aus Lehm aufzubauen.

    In der Themenwoche "Spielen im Wandel" vom 7. bis 12. August dreht der Sommerspaß am Kiekeberg nochmal richtig auf: Wie früher finden die schönsten Spiele draußen und mit selbstgefertigten Spielsachen statt. An täglich wechselnden Stationen üben die jungen Besucher Seilspringen oder Weidenringe und Dosen werfen. Sie pressen eigene Ankersteine oder fertigen Murmeln, zum Mitnehmen.

    Während des Sommerspaßes hat das Museumsgelände am Kiekeberg dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Das Sommerspaß-Programm finden Interessierte in dem Zeitraum tagesaktuell auf der Homepage unter www.kiekeberg-museum.de. Der Museumseintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren und Mitglieder des Fördervereins ist er frei. Die Teilnahme an den Stationen ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

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