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Gesundheit

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  • (Harburg-Langenbek) Der Eißendorfer CDU-Chef und Fraktionsvize in der Bezirksversammlung Uwe Schneider freute sich sichtlich, als er am Freitag zusammen mit der CDU-Kreisgeschäftsführerin Doris Rosummek den Erlös aus seinem Oktoberfest an Britta True, Leiterin des DRK-Hospiz in Langenbek, übergeben konnte. 418,01 Euro waren auf dem Fest zusammengekommen, zu dem Tina und Uwe Schneider Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte aus Politik und Gesellschaft eingeladen und ihnen mit Werner Pfeifer und Band ein musikalisches Highlight geboten hatten.

    „Als wir überlegt haben, wem wir in diesem Jahr den Erlös spenden, war uns sofort klar, dass es das Hospiz sein soll", so Schneider gegenüber besser-im-blick. Wofür das Geld verwendet wird, kann das Hospiz selbst entscheiden. „Da hilft man dem Träger am besten, wenn man ihm freie Hand lässt", erklärte Schneider den Entschluss.

    Hospizleiterin Britta True freute sich über die tolle Spende. „Wir nutzen die Spende für alles rund um Weihnachten", sagte sie.

  • (Inserat) Am 17.01.2017 um 10:00 Uhr eröffnen Geschäftsführerin Aranya Chuanchuchai und ihr Freund Andreas Michel die in liebevoller Eigenregie hergerichteten Räumlichkeiten der ehemaligen Zahnarztpraxis in der Hauptstraße 61.

    Zusammen mit ihrem Masseurinnen und Masseuren, die ihre Ausbildung in der ,,Union of Thai Tradition Medecine Society" , der weltweit anerkannten ,,Wat Po Massage Schule " erhielten, werden hier neben den traditionellen Öl-Massagen für Rücken, Nacken, Kopf, Gesicht und Füße auch die original Thai-Massage angeboten, einzeln oder aber auch als Paarmassage.

    „Diese Art von Thai-Massage", so erklärt es Aranya Chuanchuchai, „ist eine Ganzkörpermassage nach der ayurvedischen Lehre. Streck- und Dehnbewegungen zur Gelenkmobilisation sind aus dem Yoga bekannt. Sie werden mit einer Druckpunktmassage auf ausgewählten Energielinien zur Schmerzlinderung kombiniert."

    Unter der Bezeichnung „Nuad Phaen Boran" , was so viel bedeutet wie „uralte heilsame Berührung", verspricht sie ihren Gästen ein wunderschönes Ambiente , die Kunst und die Massage nach thailändischer Kultur und betont aber auch dabei, dass keine Erotik angeboten wird. „Mit einem bezaubernden Lächeln möchten wir ein großes Dankeschön an alle Freunde und Helfer sagen, die uns bei der Verwirklichung der Asien SBAY Massage unterstützt haben", freuen sich die beiden auf die Eröffnung. „Wir versprechen Ihnen Entspannung pur und freuen uns auf Ihren Besuch."

    Asien SBAY Massage
    Hauptstraße 61,
    21629 Neu Wulmstorf

    Telefon: 040 637 400 90
    Mobil: 0176 72854768

    Montag-Samstag 10:00 - 20:00 Uhr
    Sonntag nur mit Terminabsprache

    Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Web: www.asiensbaymassage.jimdo.com
    Facebook: www.facebook.com/asiensbaymassage

  • Buxtehude. Jan Kettler von Kettler Personalserviceaus Buxtehude hatte in der jüngeren Zeit gleich zweimal Grund zur Freude. Zum einen wurde er am 23. Februar 2018 beim Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Niedersachsen-Bremen 2018“ als einer der besten Arbeitgeber in den beiden Bundesländern ausgezeichnet. Die Great Place to Work Initiative zeichnet 16 Arbeitgeber aus, die bei der Gestaltung guter und attraktiver Arbeitsplätze Vorbilder sind. Die Jury besteht dabei aus den Beschäftigten der Betriebe, die ihren Arbeitgeber anonym bewerten. „Gerade deshalb freut mich das Ergebnis besonders und ist eine besondere Ehre für mich“, so Jan Kettler.

    Mit seiner Personaldienstleistung für Pflegekräfte ist er gerade in neue Geschäftsräume in der Bertha-von-Suttner-Allee in Buxtehude gezogen. Und so wurde am vergangenen Freitag gleich zweimal gefeiert – Umzug und Auszeichnung. Jan Kettler vermittelt Pflegepersonal. „Gute Pflege liegt uns am Herzen“ ist das Motto. Und das bedeutet für Jan Kettler eben nicht nur, dass seine Mitarbeiter fachlich versiert und freundlich sind, sondern auch gute Arbeitsbedingungen haben wie auch einen höheren Lohn als branchenüblich. Dass dies der Fall ist, zeigt sich auch darin, dass es eine hohe Kontinuität bei seinen Mitarbeitern gibt.

  • Landkreis Harburg. Die Meldungen von nachgewiesenen Grippeerkrankungen (Influenza) sind im Landkreis Harburg in der vergangenen Woche wie auch in Hamburg oder Schleswig-Holstein angestiegen. Bei einer echten Virusgrippe kommt es oft zu hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl über mehrere Tage. In Einzelfällen können sich auch ernste Komplikationen, wie beispielsweise Lungenentzündungen entwickeln. Wer also an Symptomen leidet, die auf eine Influenza hindeuten, sollte seinen Hausarzt aufsuchen.

    Auf eine Influenza-Virusinfektion weist ein plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn die Erkrankung besonders schwer verläuft, sollte das weitere Vorgehen mit einem Arzt abgestimmt werden. Wenn eine Person erkrankt ist, sollte sie sich ausruhen und Kontakte zu anderen Menschen meiden. Eine Behandlung mit Antibiotika ist bei einer Influenza-Erkrankung nicht sinnvoll, da die Krankheit nicht durch ein Bakterium, sondern durch ein Virus ausgelöst wird.

    Fast alle Erkältungskrankheiten, auch schwer verlaufende, werden durch Viren ausgelöst. Der Körper verfügt über zahlreiche sehr wirkungsvolle Abwehrmechanismen gegen solche Virusinfektionen. Um diese Abwehrkräfte zu fördern, ist es sinnvoll, sich körperlich zu schonen. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Husten und Fieber zeigen aktive Abwehrreaktionen des Körpers an.

    Einen guten Schutz gegen die Influenza bietet die Impfung mit einem Vierfachimpfstoff. Eigentlich sollte diese Impfung im Oktober und November erfolgen. Wer sich bislang jedoch noch nicht hat impfen lassen und zu einer Risikogruppe (ältere Menschen, schwangere Frauen, Pflegekräfte) gehört, sollte dies jetzt noch nachholen. Da die Grippewelle oft bis Anfang April dauert, ist eine Impfung auch jetzt noch sinnvoll, obwohl der volle Impfschutz erst 14 Tage nach der Impfung besteht.

    Um sich und andere vor einer Erkrankung zu schützen, gibt es darüber hinaus verschiedene Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehört regelmäßiges Händewaschen - besonders, wenn man sich an Orten aufgehalten hat, an denen viele Menschen aufeinandertreffen, etwa in Bussen, Bahnen oder Stadtzentren. Husten sollte man immer in die Armbeuge und nicht in die Hand. Aufenthaltsräume sollten regelmäßig gelüftet werden, um die Zahl der Erreger in der Luft zu verringern. Weitere Informationen zur Influenza und zum Infektionsschutz erhalten Sie im Internet unter: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/  und http://www.nlga.niedersachsen.de/infektionsschutz/akute_respiratorische_erkrankungen_are/akute-respiratorische-erkrankungen-are-19408.html .

  • Buchholz/Winsen. Einen der bisher ungewöhnlichsten Kurse hat jetzt die Gesundheitsfachschule der Krankenhäuser Buchholz und Winsen abgeschlossen: Die 25 Teilnehmer der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger waren 16 bis 50 Jahre alt, darunter auch fünf Männer. 24 Teilnehmer wurden zum Examen zugelassen, 21 haben die Prüfung geschafft und insgesamt acht stehen den Krankenhäusern jetzt als neue Pflegekräfte zur Verfügung - fünf in Buchholz und drei in Winsen.

    Bei der Examensfeier im Krankenhaus Buchholz hob Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser, die Wichtigkeit des vielseitigen Pflegeberufs in Zeiten des Fachkräftemangels hervor. Auch Chefarzt Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, betonte den hohen Stellenwert der Pflegenden für die Kliniken: „Ohne Pflege wäre das Krankenhaus nichts. Ihre Arbeit entscheidet, ob wir ein gutes Krankenhaus sind“, gab er den frisch Examinierten mit auf den Weg. In Zeiten der Personalknappheit in den Krankenhäusern, von der auch der Bereich Pflege nicht verschont geblieben sei, habe die Arbeit zwar deutliche Belastungsspitzen. Doch sie werde belohnt. „Sie bekommen von den Patienten viel zurück“, so Dr. Pott zu den Berufsstartern.

    Die Pflegedienstleitung Birgit zum Felde und Kursleitung Gunda Stiller-Keller, hielten Rückschau auf den Ausbildungsalltag, in dem aus einer Gruppe mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten ein leistungsfähiges Team wurde. „Wir haben hart gearbeitet. Es war nicht immer leicht“, bilanzierte der frisch examinierte Marcel Handke. Oft habe er sich gewünscht, sich wie die hinduistische Göttin Kali einen dritten Arm wachsen lassen zu können, um den Anforderungen gerecht zu werden. Und nach den Arbeitstagen sei er oft zu ausgelaugt gewesen, um zu lernen. Trotzdem: „Das war die beste Zeit, die ich jemals hatte“, bilanzierte Handke und dankte Lehrern und Praxisanleitern in Namen des Kurses.

     

  • Harburg. Unter dem Motto „ Gesund leben! Gesund bleiben!“ laden zu den Harburger Gesundheitstagen am 12. und 13. Oktober 2017 alle Veranstaltungsteilnehmer und die Harburg Arcaden ein. In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Harburg und dem Dezernat Sozialraummanagement entstand diese Aktion. Anliegen der Aktion ist es, die Harburger über die verschiedenen Möglichkeiten der
    Gesunderhaltung in allen Lebensjahren zu informieren.

    Die Teilnehmerliste umfasst 12 Aussteller und reicht von der Deutschen Notfallschule, der Arcaden Apotheke bis hin zur quatra care Gesundheitsakademie, dem Pflegedienst ABH Süderelbe und der Physiotherapie im Centrum.

    Der ABH Süderelbe wird sich mit seinem Angebot über Pflege und Essen auf Rädern präsentieren und Blutdruckmessungen vornehmen.
    Die quatra care Gesundheitsakademie berät zur Nutzung des Defibrillators sowie zum Berufsbild der Gesundheits- und Pflegeassistenz. Ebenso werden Blutdruckmessungen angeboten. Die Arcaden Apotheke informiert über diverse Nahrungsergänzungen und weitere Angebote. Wer seinen Blutzucker überprüfen möchte, ist hier genau richtig. Die Physiotherapie im Centrum, die sich am Harburger Ring befindet, informiert über Therapietechniken und Leistungen der Praxis. Der Seniorenbeirat e.V., die Alzheimer Gesellschaft Hamburg mit der Angehörigengruppe Harburg, die Behinderten Arbeitsgemeinschaft e.V., der Pflegestützpunkt und Beratungszentrum, Sozialverband Hamburg, Kreis Süd, sowie die Evangelische Familienbildung Harburg beraten und präsentieren ihre umfangreiche und meist ehrenamtliche Arbeit.

    Außerdem können Arcaden-Kunden und -Besucher die Deutsche Notfallschule mit der Möglichkeit, das Wickeln von Verbänden zu üben, besuchen.

  • Harburg. Draußen unterwegs sein, Spaß haben und dabei noch etwas Gutes für die Gesundheit tun? Am Wochenende 15. und 16. September heißt das Motto in Deutschland wieder Gesundheitswandern. Auch in Hamburg können Interessierte mitwandern und das Gesundheitswandern ausprobieren. Die Harburger Gesundheitswanderführerin Helga Weise von den Wanderfreunden Hamburg, eine von mehr als 750 zertifizierten Gesundheitswanderführer/-innen, bietet eine solche Wanderung an.

    Helga Weise: "Dabei steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Gesundheitswandern macht fit - auf die sanfte Art. Denn das Bewegungsprogramm des Deutschen Wanderverbands kombiniert kurze Wanderungen mit physiotherapeutischen Übungen, die die Balance schulen, die Beweglichkeit fördern, kräftigen und
    entspannen. Außerdem machen lockere Streifzüge durch Natur- und Kulturlandschaften den Kopf frei, erfrischen und beleben."

    Veranstaltet werden die Aktionstage Gesundheitswandern vom Deutschen Wanderverband in Kooperation mit seinem Partner Crataegutt®. Los geht es in Hamburg am Sonntag, 16. September, um 10.50 Uhr. Gesundheitswanderführerin Helga Weise erwartet alle Interessierten am S-Bahnhof Alte Wöhr (Stadtpark, unten). Die Wanderung ist auch und besonders für Wandereinsteiger gedacht. Sie wird rund drei Stunden dauern und durch den Stadtpark Hamburg führen. „Das Besondere an dieser Gesundheitswanderung ist, dass wir uns selber etwas Gutes tun“, betont Gesundheitswanderführerin Helga Weise.

    Sicher ist, der Spaß wird dabei nicht zu kurz kommen. Für das Gesundheitswandern sind lediglich festes Schuhwerk sowie wetterfeste und bequeme Freizeitbekleidung erforderlich.

    Eine Anmeldung nicht erforderlich, Gäste entrichten fünf Euro. Weitere Infos unter Telefon 0 40/790 87 61.

    Hintergrund: Gesundheitswandern stärkt Herz und Lebensqualität „Gesundheitswandern, zertifiziert nach Deutscher Wanderverband“ gehört zu Let ́s go – jeder Schritt hält fit, der Bewegungsinitiative des Deutschen Wanderverbands und ist darüber Modellprojekt von IN FORM, des Nationalen Aktionsplans für gesunde Ernährung und mehr Bewegung in Deutschland.

  • Elstorf-Ardestorf. Seit Mittwochmorgen steht auf dem Elstorfer Geflügelhof Schönecke das Telefon nicht mehr still. Verunsicherte Verbraucher wollen sichergehen, dass Schöneckes Eier und andere Geflügelprodukte von der aktuellen Problematik nicht betroffen sind. Henner Schönecke, Geschäftsführer des Familienbetriebs und Halter von rund 55.000 Legehennen in Freiland- und Bodenhaltung, bestätigt: „In unseren Legehennenställen verwenden wir ausschließlich Silikatstaub, also feinen Sand, zur Milbenbekämpfung. Das ist für Mensch und Huhn unschädlich, man fühlt höchstens manchmal den feinen Staub auf dem Ei.“

    Auch sämtliche Eier-Lieferanten bestätigten uns, dass sie ebenfalls nicht betroffen sind. "Denn wenn einer unserer Ställe leer steht,
    erhalten wir auch Eier von Partnern in Niedersachsen."

  • (Harburg) Stephan Leonhard war überwältigt von den vielen Spendern, die am Donnerstag in die Elbloge im Binnenhafen kamen, um sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. 321 neue potentielle Stammzellenspender können nun in die Datenbank der DKMS im Kampf gegen Blutkrebs aufgenommen werden. Darunter war auch Namensvetter Stefan V. aus Heimfeld. „Ich habe Mittagspause dafür genutzt", so der Mitarbeiter einer Logistikfirma aus Hausbruch. Enebso ließen sich Citymanagerin und Schirmherrin Melanie-Gitte Lansmann und Binnenhafen-BüNaBe Jörn Hilgert registrieren.

    Nach der Abgabe der Proben konnten sich die Spender an einer heißen Suppe, einen Stück Kuchen und Kaffee stärken. Und natürlich Lose bei der Tombola kaufen, die Leonhard und seine Helfer auf die Beine gestellt hatten. Zu gewinnen gab es als Hauptpreis ein MacBook Air. Auch einen Tandem-Fallschirmsprung war unter den Preisen, Gutscheine von Restaurants wie dem Bolero, Steakhammer, dem Central, dem Goldenen Engel und McDonalds Heimfeld & Neugraben. Auch Kettensägenschnitzer und besser-im-blick-Fotograf Sören Noffz war sofort bereit zu helfen und gab mehrere handgeschnitzte schöne Schüsseln und Teller für die Tombola. Der Erlös aus Spenden und Tombola geht zu 100% in die Untersuchung der Proben, denn da kostet jede Untersuchung 40 Euro.

    „Die vielen Helfer, meine Frau und ich, wir haben rund 1.7000 Stunden in diese Aktion gesteckt", berichtet Stephan Leonhard. So haben Familie, Freunde und bisher Unbekannte, die einfach helfen wollte, diesen Tag möglich gemacht. Wer es nicht geschafft hat, gestern in den Binnenhafen zu kommen, der kann am Samstag, 18. Dezember 2016, nach Schwarmstedt kommen. In der Schule Am Beu 5 hat Stephans Schwester Rebekka von 10 bis 16 Uhr eine weitere Typisierungs-Aktion organisiert. Auch hier gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Glücksrad, Tombola, Kinderschminken und noch mehr.

    Und wer beide Termine versäumt hat, kann sich auch postalisch registrieren lassen. Infos dazu hier auf den Seiten der DKMS.

  • Winsen. Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Wie Frauen ihr persönliches Erkrankungsrisiko senken können, erfahren sie bei einer Sonderveranstaltung im Krankenhaus Winsen am Montag, 18. März, ab 19 Uhr, mit Johannes Klemm, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, und Cantienicatrainerin Eva Augenreich.

    Die Zahl der Brustkrebsfälle in den Industrienationen steigt. Dies wird mit veränderten Umweltfaktoren erklärt. Auch wenn es nur wenige Faktoren gibt, deren Einfluss auf das Brustkrebsrisiko wissenschaftlich gesichert ist, scheint es möglich zu sein, der Krebserkrankung durch gesunde Ernährungs- und Lebensweise von Kindheit an vorzubeugen. Johannes Klemm gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand.

    Krebsprophylaxe beginnt laut neuesten Erkenntnissen schon im Mutterleib. Eine Fehlprogrammierung des fetalen Stoffwechsels – beispielsweise durch einen Diabetes der Mutter – erhöht erwiesenermaßen das Langzeitrisiko für Übergewicht und Stoffwechselstörungen beim Kind.

    Übergewicht steht deshalb im engen Zusammenhang mit Brustkrebs, weil es den Östrogenspiegel ansteigen lässt, insbesondere bei Frauen nach der Menopause. Gewichtsmanagement wird deshalb von Frauenärzten empfohlen. „Antikrebs-Diäten“ wie sie vielfach beworben werden, sind damit jedoch nicht gemeint. Diese sind meist einseitig und bei bereits Erkrankten sogar schädlich. Auch die isolierte Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen über Nahrungsergänzungsmittel scheint mehr zu schaden als zu nützen.

    Eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil von Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren (beispielsweise aus Olivenöl) und Gemüse steht zwar nicht mit einem verminderten Krebsrisiko im Zusammenhang, hat sich aber beim Gewichtsmanagement als günstig erwiesen. Außerdem soll sie nach verschiedenen Studien die Überlebensrate von Frauen nach einer Brustkrebserkrankung erhöhen sowie vor anderen Krebsarten wie Darmkrebs schützen.

    Auch mehr Bewegung ist vorteilhaft. Denn wer seinen Körper regelmäßig fordert, hält sein Gewicht. Eine Studie aus Kalifornien hat ergeben, dass Frauen, die mehr als fünf Stunden Sport pro Woche treiben, ein leicht verringertes Brustkrebsrisiko haben. Eindeutiger ist der Zusammenhang für Frauen, die bereits erkrankt sind. Sie haben von moderater sportlicher Betätigung (dreimal pro Woche eine Stunde) einen deutlichen Überlebensvorteil. Forscher nehmen an, dass Bewegung den Östrogenspiegel, den Stoffwechsel und den Hormonstatus positiv verändert sowie das Immunsystem schlagkräftiger macht.

    Cantienica, ein neuartiges Trainingskonzept, das den gesamten Körper umfasst und sich durch seine besondere Präzision auszeichnet, präsentiert Eva Augenreich. Die einst selbst an Brustkrebs erkrankte Frau führt in die ganzheitliche Methode ein, die insbesondere negative körperliche Veränderungen, wie sie durch falsche Belastung entstanden sind, wieder rückgängig machen soll. Die äußere Aufrichtung, die durch intensive Arbeit an Beckenboden und Zwerchfell erzielt wird, hat nach Erfahrung von Cantienica-Trainierinnen wie Eva Augenreich oft auch eine innere zur Folge und wird belohnt mit physischer und mentaler Stärke.

  • Harburg. Vor gut zwei Jahren schloss der Kreißsaal im Asklepios Klinikum Harburg und wurde mit dem der Helios Mariahilf Klinik zusammengelegt. Seitdem die einzige Möglichkeit für schwangere Frauen südlich der Elbe in einer Klinik zu entbinden. Die Entscheidung des Senats wurde aus der Bezirksversammlung in Harburg heftig kritisiert. Vor kurzer Zeit nun kündigten mehrere leitende Ärzte der Geburtsklinik im Mariahilf – wegen schlechter Arbeitsbedingungen. Nun am Wochenende der vorläufige Höhepunkt: Schwangere wurden zeitweilig nicht zur Entbindung aufgenommen – nur in Notfällen. Grund war laut einem Bericht des Hamburg Journals Personalmangel aufgrund von Krankheit.

    „Das macht einen fassungslos!“, so Jörn Lohmann, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE in der Bezirksversammlung Harburg. Als Grund dafür macht Lohmann die Privatisierung im Gesundheitsbereich aus: „Hier sieht man, was die Privatisierung von Kliniken anrichtet: Wenn es nur noch danach geht, wieviel Gewinn gemacht wird, geht dies zu Lasten der Arbeitsbedingungen. Deshalb kündigt das Personal oder wird krank und am Ende sind die Leidtragenden auch die Menschen, die ärztlicher Hilfe bedürfen.“

    Der Senat müsse nun handeln, so Kadriye Baksi von der Fraktion DIE LINKE. Schließlich habe er dafür gesorgt, dass es nur noch diese eine Geburtsstation im Süden Hamburgs gibt. „Aber auch Helios und Asklepios selbst müssen in die Pflicht genommen werden. Schwangere Frauen, alle, die medizinischer Hilfe bedürfen und auch die Angestellten dürfen nicht dem Gewinnstreben untergeordnet werden“, so Baksi

  • Winsen. In Niedersachsen wurden in diesem Jahr deutlich mehr Masernfälle festgestellt als üblich. Insbesondere der Landkreis Hildesheim machte von sich reden: Dort waren mehrere Schulen von insgesamt 26 Masernfällen betroffen. Auch im Landkreis Harburg erkrankten seit Jahresbeginn bereits vier Personen im Alter von 15 bis 36 Jahren an Masern. Im vergangenen Jahr wurden dagegen lediglich zwei Fälle an das Kreisgesundheitsamt gemeldet.

    Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät daher allen erwachsenen Bürgerinnen und Bürgern, auf Nummer sicher zu gehen, ihren Impfstatus zu überprüfen und nötigenfalls Impfungen beim Hausarzt nachholen zu lassen. Die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt allen nach 1970 geborenen Menschen, dafür Sorge zu tragen, dass sie zweimal gegen Masern geimpft wurden. Wenn im Impfpass keine zwei Masernimpfungen eingetragen sind, sollte man sich auch im Erwachsenenalter nochmals impfen lassen. Zum Einsatz kommt ein Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln.

    Unser Gesundheitsamt setzt auf Aufklärung und Information über die möglichen schweren Komplikationen der Masern, eine möglichst hohe Impfquote im Landkreis Harburg zu erreichen und so weiteren Erkrankungen vorzubeugen“, so Landkreissprecher Bernhard Frosdorfer.

    Eltern sollten ihre Kinder unbedingt gegen Masern impfen lassen. Im Landkreis Harburg waren bei der Schuleingangsuntersuchung 91,8 Prozent der Kinder zweimal gegen Masern geimpft. Erstrebenswert wäre eine Quote von 95 Prozent mit zwei Masernimpfungen. Damit bestünde eine Ausbreitungsbarriere in der Bevölkerung, die auch Menschen schützt, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

    Sollten in Schulen Masernerkrankungen auftreten, wie es etwa im Landkreis Hildesheim der Fall war, kontrolliert das Gesundheitsamt routinemäßig alle Impfpässe und spricht Besuchsverbote für Personen aus, bei denen kein ausreichender Impfschutz besteht. Das hieße, dass ungeimpfte Schüler oder Lehrer so lange die Schule nicht betreten dürften, bis sie die nötigen Impfungen oder Immunität nachweisen. Ziel ist es in solchen Fällen, weitere Erkrankungen und damit eine weitere Ausbreitung der Masern zu verhindern.

    Echte Masern sind eine schwere Allgemeinerkrankung. Sie beginnen mit starken, grippeähnlichen Symptomen: hohes Fieber, Husten und Schnupfen. Nach einigen Tagen entwickelt sich der typische Masernausschlag und das Fieber steigt erneut. Der Ausschlag beginnt im Gesicht und hinter den Ohren, breitet sich dann über den ganzen Körper aus und verschwindet nach ungefähr drei bis vier Tagen wieder. Auch das Fieber klingt dann ab.

    Nicht zu unterschätzen sind mögliche Komplikationen der Erkrankung: Bei einem von 500 an Masern erkrankten Patienten tritt statistisch gesehen eine Hirnentzündung auf. Diese kann oft tödlich verlaufen oder bleibende Hirnschäden hinterlassen. Zudem führen Masern zu einer vorübergehenden Schwächung der Immunabwehr. Häufig folgen dann Mittelohr- oder Lungenentzündungen. Zudem können Hörverluste und Sehstörungen dazukommen.

    Bei Jugendlichen und Erwachsenen verläuft die „Kinderkrankheit“ oft besonders schwer. In sehr seltenen Fällen (sieben bis elf Mal pro 100.000 Erkrankungen) treten noch Jahre nach einer Maserninfektion Spätfolgen in Form schwerer neurologischer Störungen wie der subakuten sklerosierenden Panenzephalitis auf.

    Masernviren sind über eine Tröpfcheninfektion leicht übertragbar. Nahezu jeder Kontakt nicht geimpfter Personen mit Erkrankten führt zu einer Ansteckung. Dadurch führt fast jeder Kontakt von ungeschützten Personen mit einer erkrankten Person zu einer Ansteckung. Erkrankte sind bereits 5 Tage vor Ausbruch des typischen Masernausschlags ansteckend, also bevor sie oder ihr Arzt bemerkt haben, dass sie erkrankt sind.

    Menschen ohne eigene Immunität gegen Masern werden durch eine gut durchgeimpfte Gemeinschaft geschützt, die sogenannte Herdenimmunität. Wenn viele Menschen nicht geimpft sind, kann sich die Krankheit beispielweise durch die gemeinsame Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder den gemeinsamen Schulbesuch leicht ausbreiten.

    Um die Impfquote im Landkreis Harburg weiter zu erhöhen, führt das Kreisgesundheitsamt einmal jährlich nach den Sommerferien Impfaktionen in allen Schulen im Landkreis Harburg durch. In diesem Jahr wird dieses Angebot erstmals auch auf das gesamte Schulpersonal ausgeweitet. Bernhard Frosdorfer: „Zweifel am Sinn und der Wirksamkeit von Impfungen, die manche Impfgegner äußern, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage.“

    Impfungen führen nicht zum Ausbruch anderer Krankheiten. Genauso wenig stärkt das Durchleben der Masern das Immunsystem. Zwar steht am Ende auch eine Immunität gegen die Masern, es drohen jedoch die beschriebenen Komplikationen. Bei einer Impfung handelt es sich um eine kontrollierte Ansteckung. Die Körperreaktionen nach der Impfung sind einerseits lokale Reaktion der Impfstelle auf das Einbringen des Serums in den menschlichen Organismus. Es kann zu Rötung, Überwärmung, Schwellung und Schmerzen an der Impfstelle und deren Umgebung kommen.

    Weitere Reaktionen sind anderseits Ausdruck der Bildung von Abwehrkräften durch das Immunsystem. Bis circa 14 Tage nach der Masernimpfung können etwa Fieber und Ausschlag sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl und Abgeschlagenheit auftreten. Die Geimpften sind dabei nicht ansteckend, die Symptomatik verläuft meist milde und nur wenige Tage. Selten treten schwere Reaktionen auf, die den Komplikationen der echten Erkrankung ähnlich sind, allerdings sehr viel seltener auftreten und sehr viel milder verlaufen.

    Wer mehr über die Masern erfahren möchte, kann gerne einen Beratungstermin im Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 0 41 71/ 693-389 vereinbaren oder sich online beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt informieren: http://www.nlga.niedersachsen.de/infektionsschutz/krankheitserreger_krankheiten/masern/masern-19314.html .

     

  • Harburg/Marxen. Mobil bleiben mit dem eigenen Auto – das ist gerade bei einem Handicap, bei Einstiegsschwierigkeiten Mobilität Fahrhilfen, Nutzung eines Rollators oder bei Rollstuhlmitnahme eine Herausforderung. Aber Mobilität ist eine wichtige Bedingung für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Einschränkungen in diesem Bereich wirken sich stark auf die Lebensqualität aus.

    Das hat André Lönnies erkannt und sich seit 2011 mit dem Mobilcentrum Lönnies auf den behinderten- und altersgerechten Umbau von Autos spezialisiert. In der modernen und großen Werkstatthalle in Marxen werden die Autos mit dem Umbau den individuellen Bedürfnissen der Kunden angepasst.

    Wie der VW Caddy, den André Lönnies vor einiger Zeit für die Deutsche Muskelschwund-Hilfe umgebaut hat. Der Caddy ist mit seinem „Flat Floor“ etwas Besonderes. Denn hier ist es möglich, mit dem Rollstuhl ins Fahrzeug zu fahren, ohne dabei eine große Steigung bewältigen zu müssen. Auch der Drehhubsitz auf der Beifahrerseite ermöglicht viel Komfort. Denn hier kommt man ins Auto, ohne extra umsitzen zu müssen. Denn der Rollstuhl wird dann einfach und ohne großen Aufwand an die Drehhubvorrichtung an- bzw. abgekoppelt.

    „Der umgebaute Caddy wird von der Deutschen Muskelschwund-Hilfe auch an Menschen mit Muskelschwund ausgeliehen, um ihre Mobilität zu sichern – das ist eine ganz tolle Sache“, so Lönnies.“Die Arbeit der Deutschen Muskelschwund-Hilfe ist so wichtig“, so André Lönnies weiter. Deshalb hat er auch 500 Euro an den Verein gespendet, die Dirk Rosenkranz, Vorsitzender der Deutschen Muskelschwund-Hilfe, und Andreas Kaiser von der Harburger Fußball-Altherren-Auswahl von 2001 Muskelschwund-Hilfe e.V. (HAA) freudig entgegengenommen hat.

  • Winsen. Beste Aussichten für Winsens künftige Babys: Nach nur anderthalb Tagen Bauzeit wurde jetzt Richtfest für den Neubau der Geburtsabteilung samt Wehenterrassen im Krankenhaus Winsen gefeiert. Hoch über den Dächern der Stadt sollen künftig die Kinder entbunden werden. Die beiden Kreißsäle gehen voraussichtlich im April kommenden Jahres in Betrieb. Einweihung des gesamten Traktes wird im Sommer sein. Gleich darauf wird die bestehende Geburtsabteilung des Krankenhauses Winsen mit Kreißsaal renoviert, sodass am Ende der Maßnahme drei hoch moderne Kreißsäle zur Verfügung stehen werden.

    „Die Geburtszahlen in Winsen steigen jährlich um durchschnittlich sieben Prozent“, erläutert Johannes Klemm, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. Allein in diesem Jahr werden voraussichtlich 750 Kinder im Krankenhaus Winsen zur Welt kommen. Während in anderen Landkreisen die Geburtskliniken schließen, verzeichnet Winsen einen regelrechten Boom, der vor den Kreisgrenzen nicht Halt macht. Mehr als 30 Prozent der jungen Mütter stammen aus dem Landkreis Lüneburg.

    Schon seit 2012 gibt es Pläne, die Geburtsabteilung umzugestalten, erläutert Klemm. Im Jahr 2017 bewilligte der Landkreis einen Zuschuss von einer halben Millionen Euro zu dem Projekt, das insgesamt 700.000 Euro kosten wird. Für die Ausgestaltung der Wehenterrassen sammelt die Bürgerstiftung Winsen Spenden.

    Das Bauprojekt umfasst zwei Kreißsäle, eine großräumige Westterrasse, die teilweise überdacht ist und einen Blick über die ganze Stadt bietet, dazu einen weiteren Außenhof. Mütter können auf beiden Wehenterrassen nicht nur vor der Geburt entspannen, sie können ihre Kinder tatsächlich dort entbinden. Denn die Außenbereiche sind direkt mit den Kreißsälen verbunden und vor Blicken geschützt. Außerdem ist auf beiden Wehenterrassen eine CTG-Überwachung der Wehentätigkeit und der Herztöne des Babys möglich. „Ein neuartiges Konzept, das bei den Frauen viel Zuspruch finden wird“, ist Klemm überzeugt.

    Dass die Arbeiten so zügig vorangehen, liegt an der Holzrahmenbauweise, erläutert Torsten Riemer, Technischer Leiter der Krankenhäuser Buchholz und Winsen. Das Flachdach des Krankenhauses in der dritten Etage biete ideale Voraussetzungen, um den Neubau zeitsparend und mit wenig Lärmbelastung für den laufenden Krankenhausbetrieb umzusetzen.

    Wer die Ausgestaltung der Wehenterrassen unterstützen möchte, kann eine Spende an die Bürgerstiftung Winsen unter dem Stichwort „Wehenterrasse“ überweisen an die Sparkasse Harburg Buxtehude, IBAN DE 80 2075 0000 0090 443680 BIC NOLADE21HAM und an die Hamburger Sparkasse, IBAN DE 87 2005 05501387 1372 66, BIC HASPADEHHXX. Für eine Spendenquittung sollten Name und Adresse auf der Überweisung vermerkt sein.

  • Harburg. Die Typisierungsaktion zur Knochenmarkspende vor knapp einem Jahr am 15. Dezember 2016 in der ElbLoge (besser-im-blick berichtete: Hilfe für Stephan: 321 neue Stammzellenspender!) hat einen Erfolg gebracht: Am Dienstag bekam Organisator Stephan Leonhard einen Anruf von der DKMS aus Köln. Aus den 351 Typisierungen, die an diesem Tag erfasst wurden, gab es in der vergangenen Woche einen Treffer: Ein Stammzellspender aus der Aktion hat seine Stammzellen einem Blutkrebskranken in Frankreich gespendet.

    Stephan Leonhard, der selbst an Leukämie erkrankt war, konnte schon im Januar eine Spende bekommen. Und da die Stammzellen gut anwuchsen und alle Bestandteile des Blutes in fast ausreichender Anzahl produzierten, konnte er schnell wieder nach Hause und auch die ambulante Therapie lief gut. Auch wenn die Zeit nach der Transplantation kräftezehrend war. „Man schläft viel, ist grundsätzlich immer müde, friert schneller und hat auch Einbußen was Kraft und Ausdauer angeht. Ich bin mit 74kg aus der Transplantation raus und wog zwischenzeitig nur 56 kg. Jetzt bin ich auf 67 kg und versuche diesen Wert zu halten“, berichtet Stephan Leonhard. Rund 15 Tabletten musste er in den ersten drei Monaten täglich nehmen.

    Aber Stephan Leonhard ließ sich nicht unterkriegen und wurde schnell wieder aktiv: „An Tag 126 nach der Transplantion bin ich zwangsläufig wegen fehlendem Auto das erste Mal mit dem Rad gefahren. Oben von Heimfeld, runter nach Wilstorf zu meiner Krankenkasse und wieder zurück.“ Denn aufgrund der Medikamente, die das Immunsystem künstlich nieder gehalten, damit die neuen Stammzellen nicht abgestoßen werden, durfte Stephan Leonhard den öffentlichen Personennahverkehr nicht nutzen. „Nachdem die vor 2 Monaten abgesetzt wurden, geht es auch deutlich besser.“ Nun macht er Reha Sport und versucht jeden Montag mit einer kleinen Gruppe im Wald schnell spazieren zu gehen. Um die 15 Kilometer sind das jedes Mal und auch Radtouren von 40 Kilometern sind kein Problem mehr. „Trotzdem merke ich solche Anstrengungen, meist am nächsten Tag, da hänge ich dann durch und komme schwer aus dem Bett, früh aufstehen ist dann echt anstrengend.“

    Dass die Aktion im vergangenen Dezember solch einen Erfolg hat, gibt zusätzlich Auftrieb. „Mit diesen einen Menschenleben, was dadurch gerettet werden konnte, hat sich all unser Aufwand gelohnt. Ich hoffe der Empfänger übersteht die restliche Therapie unbeschadet und kann bald wieder sein normales Leben leben“, freut sich Stephan Leonhard. „Deshalb gilt noch einmal unser Dank an alle die sich irgendwie an der Aktion beteiligt haben.“

  • Harburg. Die rund 170 Gäste im Engelbekhof des Eisenbahnbauvereins erlebten einen lebhaften, für manchen sicher überraschend humorvollen Austausch von Erfahrungen und Ansichten rund um das Thema Abschied, Leben und würdevolles Sterben. Neben Bremens Altbürgermeister Henning Scherf und Gesundheitswissenschaftlerin Annelie Keil nahm auch die Palliativärztin Gabriele Heuschert, Vorsitzende des Hospizvereins für den Hamburger Süden, an dem Podiumsgespräch teil. Moderiert wurde die Runde von Dirka Grießhaber vom DRK Harburg.

    Mit zunehmendem Alter, so Scherf, werde auch das Sterben für ihn als persönliches Thema immer wichtiger. Darüber ein Buch zu schreiben und öffentlich zu reden, helfe nicht nur ihm, dem Tod neugierig ins Auge zu blicken – es gehe ihm auch darum, den Menschen Mut zu machen. Denn Mut brauche es, um das eigene Lebensende selbstbestimmt und aktiv zu gestalten.

    Immer mehr Menschen, so Annelie Keil, erkennen die Bedeutung der Hospizbewegung. Früher wurde im Kontext der Großfamilie gestorben. Heute gibt es die Palliativmedizin, ehrenamtliche Sterbebegleiter und stationäre Hospize, so dass niemand alleine sterben muss. Aus ihrer Sicht gehört zu einem guten Abschied, sich Gedanken darüber zu machen, was einem wichtig ist. „Schreiben Sie doch in Ihre Patientenverfügung drei Dinge, die Sie auf gar keinen Fall am Lebensende möchten, und wenn es eine bestimmte Suppe ist, die Sie nie wieder essen möchten.“

    Im Laufe des Gesprächs wurde deutlich, dass Sterben und Abschiednehmen mehr als nur persönliche Angelegenheiten sind. Auch das soziale Umfeld und die Angehörigen sind Teil eines komplexen Prozesses, über den in der heutigen Gesellschaft viel zu wenig geredet wird.

    Das DRK Harburg hatte die beiden prominenten Autoren im Rahmen der Reihe „Abschied im Guten“ eingeladen. Seit rund zwei Jahren werden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Themen rund um Sterben, Tod, Abschied und Trauer angeboten. Interessierte, die zu zukünftigen Veranstaltungen eingeladen werden möchten, können sich melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 040-766092-66.

  • Harburg. Auch in diesem Jahr konnten die Vertreter der Harburger Fußball-Altherren-Auswahl (HAA) wieder eine stolze Summe an Dirk Rosenkranz von der Deutschen Muskelschwund-Hilfe e.V. und „Uns Uwe“ Seeler, den langjährigen Unterstützer des Vereins, übergeben. 7.500 Euro sind bei den Aktivitäten der HAA 2018 zusammengekommen. „Ich bin als junger Bengel schon für die Muskelschwund-Hilfe aktiv gewesen", erzählte Seeler, der sich seit 34 Jahren für die Deutsche Muskelschwund-Hilfe engagiert, bei der Übergabe in den Räumen der Uwe-Seeler-Stiftung. Als Sportler wisse man, wie wichtig die Muskeln sind, so Seeler weiter. „Und als ehemaliger Leistungssportler helfe ich den Menschen, die darunter leiden und hoffe, dass diese Krankheit eines Tages geheilt werden kann."

    Auch Dirk Rosenkranz, Vorsitzender der Deutschen Muskelschwund-Hilfe, freute sich über die tolle Spende. „Im Zentrum unserer Arbeit stehen die von Muskelschwund betroffenen Kinder. Sie haben es ganz besonders schwer. Wir wollen das ändern! Die langjährige Unterstützung der Harburger Altherren Fußballauswahl trägt einen wesentlichen Anteil dazu bei, dieses Ziel zu erreichen", so Rosenkranz.

    Andreas Kaiser, 2. Vorsitzender der HAA, betonte bei der Übergabe die Wichtigkeit der Arbeit der Deutschen Muskelschwund-Hilfe: „Tatsache ist, dass der Pflegebedarf derjenigen, die an schwerwiegenden neurologischen Muskelerkrankungen leiden, immens hoch ist und jede Spende die Versorgung im Pflegebereich aufstockt. Deshalb spenden wir mit Freude an den Verein Deutsche Muskelschwund-Hilfe." „Insgesamt haben wir bisher über 200.000 Euro an die Muskelschwund-Hilfe und an andere Institutionen gespendet und im Hinblick auf die kommenden Jahre hoffen wir auf weitere großzügige Spenden", ergänzt André Golke (1. Vorsitzender der HAA). Wer spenden möchte, sich ehrenamtlich zu Gunsten der Deutschen Muskelschwund-Hilfe engagieren oder Mitglied der Harburger Fußball-Altherren-Auswahl werden möchte, der nimmt Kontakt auf mit Andreas Kaiser: Mobil 0172-4011686 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Buchholz. Dr. Philip Reiß und Dr. Kilian Rödder, Fachärzte in der urologischen Belegabteilung des Krankenhauses Buchholz, sprechen am Donnerstag, 28. Februar, ab 19 Uhr, im Krankenhaus Buchholz, über typische Probleme, die vielen Männern ab der Lebensmitte zu schaffen machen können.

    Dazu gehören ständiger Harndrang, weil eine vergrößerte Prostata auf die Blase drückt, ebenso wie Reizbarkeit, Nervosität und Konzentrationsschwäche, weil der Testosteronspiegel absinkt. Dr. Reiß und Dr. Rödder erklären, welche Therapien die moderne Medizin bereithält und warum es wichtig ist, zum Arzt zu gehen, um Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen.

  • Buchholz. Schnellen Schrittes durchquert Karsten Thees den Flur der Orthopädiestation im Krankenhaus Buchholz. Seine Arme hat er locker auf die Polster eines Gehwagens gelegt. Um den Mund des 63-Jährigen spielt ein Lächeln. Kaum zu glauben, dass Thees, ein Fahrradmechaniker von der Insel Usedom, erst am Tag zuvor operiert wurde.

    Sein Leben lang hat Karsten Thees viel Sport getrieben. Als Fünfjähriger begann er mit dem Fußballspielen. Später kamen Radrennen dazu. Während der Saison von März bis Oktober steht Thees oft zwölf Stunden hintereinander in der Werkstatt, um Räder zu verleihen oder zu reparieren. Doch selbst Rad zu fahren fiel ihm mit den Jahren immer schwerer. Auch mit seinen vier Enkelkindern durch den Garten zu toben machte ihm keinen rechten Spaß mehr. Schmerzen quälten ihn Tag und Nacht, ließen ihn kaum noch schlafen. Den Gedanken an eine Operation schob Thees weit weg. Bis er durch einen Zufall von Professor Flamme hörte.

    Der machte von 1999 bis 2008 mit seiner Familie jedes Jahr Urlaub auf Usedom. Und lernte dabei einen Eisverkäufer kennen, der unter Hüftproblemen litt und den Professor nach vielen gemeinsamen Sommern um Hilfe bat. Flamme bot dem Mann an, ihn zu operieren. Der Eingriff gelang so gut, dass der Eisverkäufer begeistert war. Und nun seinem besten Freund Frank Thees ins Gewissen redete. „Du eierst herum, das kann man ja nicht mehr mit ansehen, ruf mal beim Professor an“.

    Thees googelte. Dabei erfuhr er, dass sich die Orthopädie im Krankenhaus Buchholz auf minimalinvasive Hüfteingriffe spezialisiert hat. Und als er dann noch im Netz darüber las, dass Professor Flamme selbst aktiver Radsportler ist, traute er sich: Am 13. November stellte sich Thees in Buchholz vor, knapp einen Monat später folgte die OP, die Thees auf seine Art vorbereitete: durch viel Gymnastik, um die Muskeln zu stärken. Mit einer Rückenmarksspritze örtlich betäubt, konnte Thees die Operation akustisch mitverfolgen. Der Lärm machte ihm nichts aus: „Orthopäden sind nun mal etwas lauter“. Am Tag danach spürte er nur leichte Schmerzen wie bei einem Muskelkater. Und setzte beim Gehen sofort und ohne zu zögern einen Fuß vor den anderen.

    Schon am vergangenen Mittwoch durfte er nach Hause, um dort eine ambulante Reha zu beginnen. Die nächsten Wochen will Thees es ruhig angehen lassen, um im Frühjahr wieder fit zu sein für die nächste Fahrradsaison auf Usedom. So hat er es seinem Chef versprochen.

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