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Inklusive Kulturprojekte

Inklusive Kulturprojekte

  • Ehestorf/Tostedt. Die Theaterarbeit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg ist der Gewinner des "Blauen Löwen" 2018. Die vier Theaterensembles erhielten den Kulturpreis des Landkreises Harburg am 19. November. Sie gestalteten die Verleihung selbst mit berührenden Film- und Theateraufführungen. Ausgelobt wurde der Preis 2018 für "Inklusive Kulturprojekte".

    Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, würdigte die Theaterarbeit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg als hoch professionell: "Sie brechen mit hergebrachten Sehgewohnheiten und erweitern mit Ihrer Arbeit nicht nur den Horizont der Mitwirkenden, sondern auch der Zuschauer. Die Jury des Blauen Löwen lobt vollkommen zu Recht die mutige Auswahl und moderne Interpretation Ihrer Stücke." Die Jury - Vertreter von Kulturinstitutionen, regionalen Medien, Politik und der Sparkasse Harburg-Buxtehude - setzte sich intensiv mit den Bewerbungen aus verschiedenen kreativen Bereichen auseinander. Sie alle vereint ein hoher künstlerischer Anspruch. Rainer Rempe betonte: "Alle Bewerber um den Kulturpreis leisten großartige und wichtige Arbeit im Bereich der Inklusion. Sie fördern die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung in einem kreativen Umfeld."

    Seit zwölf Jahren gibt es die Theaterarbeit der Lebenshilfe. Die Ensembles treten auf internationalen Theaterfestivals und sogar im politischen Berlin auf. Einen Einblick in die Arbeit gab das Ensemble aus Tostedt stellvertretend für alle Lebenshilfe-Schauspieler: Speziell für die Preisverleihung inszenierten sie das selbst geschriebene Stück "Heidewitzka Neustart 2.0", in dem Märchenfiguren an einem Aussteigerprogramm teilnehmen. In den Rollen zeigen sich auch persönliche Wünsche und Bedürfnisse.
    "Theater bedeutet Arbeit, weil es eine innere Auseinandersetzung mit sich selbst und der Gruppe ist. Es braucht viel Mut", hob Laudatorin Julia Lehmann hervor, die als Pädagogin oft mit den Theatergruppen zusammenarbeitet. "Die Schauspieler geben einen Einblick in ihre persönliche Lebenswelt. Der inklusive Gedanke der Theatergruppen bedeutet, dass sie Kunst schaffen und aktiv am kulturellen Leben teilhaben."

    Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, überreichte mit Landrat Rainer Rempe nicht nur die Skulptur des Blauen Löwen. Die Stiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude stiftet traditionell auch das Preisgeld von 2.000 Euro. Ein gemeinsamer Theaterbesuch, neue technische Ausstattung oder ein besonderer Workshop: Das Preisgeld fließt direkt in die Schauspiel-Arbeit. Und die Statue? "In einem Koffer kann jeder die Statue für eine Woche zu sich nach Hause mitnehmen", sagte Theaterpädagoge Stefan Schliephake von der Lebenshilfe. Er bedankte sich im Namen der vier Ensembles: "Es fühlt sich schön an, ausgezeichnet zu sein. Es gibt ein Gefühl der Wertschätzung und Anerkennung, das auch trägt, wenn es mal nicht so gut läuft."

    Seit dem Jahr 2006 bietet die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg Theaterarbeit für Berufsbildungsteilnehmer und Werkstattbeschäftige an. Inzwischen gibt es vier Ensembles mit 51 Schauspielern, die in Tostedt, Winsen und Lüneburg proben. Dabei entwickeln die Schauspieler ihre Theaterstücke selbst. Außer zahlreichen Aufführungen in den Landkreisen Harburg und Lüneburg treten die Ensembles auch national und international auf. Das künstlerische Ergebnis steht bei der Theaterarbeit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg steht im Mittelpunkt.

    Moderiert wurde die Preisverleihung vom Hörfunkmoderator Lars Cohrs. Für die künstlerische Umrahmung sorgten das Tostedter Theaterensemble und die Old School Rockers, das inklusive Bandprojekt der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg.

  • Ehestorf. Der Landkreis Harburg vergibt seinen Kulturpreis 2018 in der Sparte „Inklusive Kulturprojekte“. Bewerbungen sind noch bis zum 14. Juli möglich. Inklusive Kulturarbeit leistet einen großen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und Lebensqualität in der Region. Daher können sich Projekte, in denen Menschen mit Behinderung aktiv zum kulturellen Leben beitragen, in diesem Jahr um den Kulturpreis des Landkreises Harburg, den „Blauen Löwen“, bewerben.

    Bewerbung und Information unter www.kulturlandkreis-harburg.desowie bei Annika Flüchter unter Telefon 0 40/79 01 76 71 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

    Die Ausschreibung für den „Blauen Löwen“ richtet sich an Projekte aller Kulturgattungen. Bewerben können sich zum Beispiel Bands, Chöre und Tanzgruppen ebenso wie bildende Künstler oder Projekte aus den Bereichen Theater oder Literatur. Bewerbungen von erst seit kurzem existierenden Projekten sind dabei ebenso gern gesehen wie Initiativen, die bereits seit längerer Zeit zusammenarbeiten.

    Ein deutlicher Bezug der Bewerber zum Landkreis Harburg ist zwingend notwendig. Ebenso wird ein hoher künstlerischer Anspruch der Projekte vorausgesetzt. Selbstverständlich sind auch Vorschläge für geeignete Projekte aus der Bevölkerung herzlich willkommen.

    Mit der Bewerbung reichen die Projekte Informationen zu ihrer Historie und ihrem Schaffen sowie einige Belege ihres künstlerischen und kulturellen Wirkens ein. Eine Jury aus Vertretern der lokalen Medien, des Landkreises Harburg, der Sparkasse Harburg-Buxtehude und Kulturinstitutionen bewertet die Bewerber.

    Der Gewinner erhält den „Blauen Löwen“ im Rahmen der feierlichen Kulturpreisverleihung im November in der Empore Buchholz. Dabei präsentiert der Preisträger auch einige seiner Werke. Der Kulturpreis des Landkreises ist mit einem Preisgeld der Stiftung der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Höhe von 2.000 Euro dotiert.

    Weitere Informationen sowie Bewerbungsformulare gibt es unter www.kulturlandkreis-harburg.desowie bei Annika Flüchter unter Telefon 0 40/79 01 76 71 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bewerber reichen ihre Unterlagen beim Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf zu Händen Annika Flüchter ein.

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