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Kirche

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  • Hittfeld/Klecken. „Von Gott ein Freudenschein“ – mit meditativen Gesängen aus Taizé noch einen letzten Blick auf die Weihnachtszeit werfen. Zu einem Chorworkshop unter diesem Motto laden für Sonnabend, 26. Januar, der Kirchenkreis Hittfeld und die Kirchengemeinde Rosengarten ein. Ab 14 Uhr werden im Gemeindehaus in Klecken (An der Thomaskirche 3) unter Anleitung von Kreiskantor Kai Schöneweiß Lieder und Gesänge geübt. Den Abschluss bildet eine meditative Andacht mit Pastor i.R. Wolfgang Heitmann um 18 Uhr in der Thomaskirche.

    Taizé ist ein kleiner Ort im Burgund, der eine ökumenische Bruderschaft beheimatet. Jährlich werden dort große, ökumenische Jugendtreffen abgehalten. Das Besondere sind die Gesänge der Gottesdienste. „Die Gesänge sind gekennzeichnet von einer musikalischen Schlichtheit, gepaart mit einer großen Musikalität. Dadurch sind sie leicht zu erlernen und gut zu behalten. Die Musik lebt von einer ständigen Wiederholung. Man kann sich ganz der Musik hingeben“, sagt Kreiskantor Kai Schöneweiß. Verschiedene Instrumente unterstützen den Gesang und verleihen der Musik unterschiedliche Akzente.

    Der Workshop ist für alle Interessierten offen. Wer möchte, kann nach Rücksprache auch rein instrumental mitwirken. Anmeldungen bitte bei Kreiskantor Kai Schöneweiß unter Telefon 0 41 82-208 73 69 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Zur Andacht ist keine Anmeldung nötig.

  • Brackel. Sobald sich die ersten warmen Sonnenstrahlen im März zeigen, laden die Landeskirchlichen Gemeinschaften (LKG) im Bezirk Winsen zu einem besonderen Tag ein. Am Sonntag, 4. März, ist es wieder soweit. In Brackel, im Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23, ist jeder willkommen - unabhängig von irgendeiner Kirchenmitgliedschaft. „Kommen und dabei sein“ lautet das Motto, so der stellvertretende Vorsitzende des Bezirks Winsen der LKG, Wilfried Wiegel.

    Ab 14:30 Uhr heißt es für alle: Ankommen bei Kaffee und Kuchen und anderen Interessierten begegnen. Ab 15:30 Uhr startet dann der vielfältige und lebensnahe Gottesdienst zum Thema „Alles frisch?!“. Das Thema ist angelehnt an die aktuelle Jahreslosung aus dem Buch der Offenbarung, Kapitel 21, Vers 6: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Wilfried Wiegel sagt dazu: „Wenn man richtig Durst hat, dann muss man einfach etwas trinken. Das kennenwahrscheinlich alle: Diesen Durst nach einem gut gewürzten Essen oder nach einer Runde Sport. Und wenn dieser Durst dann nicht gestillt werden kann, dann wird der Mund trocken, der Hals brennt. Unangenehm. Ein frisches Getränk oder einfach frisches Wasser ist dann etwas Herrliches. Darum wird es im Gottesdienst gehen.“

    Als Referent zum Thema hat der Bezirk Winsen Landeskirchlicher Gemeinschaften Pastor Carsten Stock von der St. Gertrud Kirchengemeinde in Pattensen gewonnen. Der engagierte Pattensener Pastor ist 1968 in Braunschweig geboren und in Leiferde bei Gifhorn aufgewachsen. Ehefrau Silke und drei Kinder komplettieren die Familie Stock. Dem Abiturabschluss von Carsten Stock folgte eine Ausbildung zum Regierungsinspektor. Dann gab es eine berufliche Zäsur und ein Studium der Theologie
    in Heidelberg und Tübingen schloss sich an. Der begeisterte Tischtennisspieler Carsten Stock leistete sein Vikariat in Bevern bei Bremervörde. Bevor Stock 2011 nach Pattensen wechselte, versah er zehn Jahre lang seinen Dienst als Pastor in Meinersen.

    Ein entscheidender Punkt der Veranstaltung ist die betont familienfreundliche Ausrichtung. Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. Die Kinderbetreuung erlaubt es den Eltern bei Kaffee und Kuchen, mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen oder sich einfach einmal in Ruhe verwöhnen zu lassen. Ab 16:30 Uhr werden auch Bratwurst und Kaltgetränke angeboten. Für gemeinsame Aktivitäten drinnen und draußen ist viel Zeit eingeplant. Denn für Spiel und Spaß ist auf dem Gelände der
    Landeskirchlichen Gemeinschaft in Brackel ausreichend Platz.

    Wir sind sehr gespannt auf diesen Tag und freuen uns“, betont Wilfried Wiegel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei und die Ehrenamtlichen und Freiwilligen in den Gemeinschaften des Winsener Bezirks sorgen für Kuchen und Bratwurst ebenso wie für Kaffee, Tee oder Kaltgetränke. „Das ist Tradition bei uns“, merkt
    Wilfried Wiegel lächelnd an und ergänzt: „Das Meiste kostenlos, aber nie umsonst!

    Die Landeskirchlichen Gemeinschaften sind die größte Freiwilligenbewegung innerhalb der evangelischen Kirche in Deutschland. Im Landkreis Harburg gibt es sie unter anderem in Ashausen, Brackel, Drennhausen, Jesteburg, Neu Wulmstorf, Ohlendorf, Pattensen, Scharmbeck und Winsen.

  • Fischbek. Im Gottesdienst am Sonntag, 13. Januar, ab 10 Uhr soll Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Cornelius-Kirchengemeinde Fischbek geehrt werden.

    Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Christa Nagel in nahezu allen Tätigkeitsfeldern und für alle Generationen der Cornelius-Gemeinde. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei ihr Einsatz für die ältere Generation. Sie leitet pro Jahr ein bis zwei Freizeiten für Senioren, an denen auch Personen mit Assistenz- und Pflegebedarf teilnehmen. Gleiches gilt für die monatlichen Tagestouren, die immer mit einem kulturellen oder naturkundlichen Bildungsprogramm verbunden sind – und eine Kirche auf dem Weg muss immer besichtigt werden.

    In der Seniorenarbeit verfolgt Christa Nagel nicht nur das Ziel, ein Programm anzubieten und Teilhabe zu ermöglichen, sondern sie unterstützt Senioren auch dabei, selbst aktiv zu werden. So leitet und motiviert sie seit mehr als 25 Jahren ein großes Team, das sich regelmäßig um den Kaffee nach dem Gottesdienst kümmert. Eine andere Gruppe unterstützt die Gemeindesekretärin beim Eintüten vieler Drucksachen und trainiert dabei zugleich das manuelle Geschick.
    Christa Nagel hat viele Menschen aus der Einsamkeit geholt und dafür gesorgt, dass ein dichtes Netz von Freundschaften gewachsen ist. Ihr Einsatz für Familien mit kleinen Kindern, die Jugend, den Gottesdienst und die Kirchenmusik, im Kirchengemeinderat und für die Finanzen der Gemeinde, aber auch in der Region und in den Gremien des Gesamtverbands Harburg, kann hier nur aufzählend genannt werden.

    Durch ihre vielen Impulse und ihre unermüdliche Mitarbeit hat sie die „Persönlichkeit“ der Cornelius-Gemeinde mitgeprägt. Auf Antrag des Kirchengemeinderats hat der Kirchenkreisrat beschlossen, Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz der Nordkirche auszuzeichnen. Die Ehrung wird Pröpstin Caroyln Decke vornehmen. Im Anschluss an den Gottesdienst laden Pastor Gerhard Janke und das Cornelius-Team ein zu einem kleinen Empfang in der Kirche.

    Info Ansgarkreuz

    Mit dem Ansgarkreuz zeichnet die Nordkirche Gemeindemitglieder aus, die sich mit großem persönlichen Einsatz ehrenamtlich engagieren, die Nordkirche vorbildlich fördern sowie durch beispielhaftes Eintreten für den christlichen Glauben in der Öffentlichkeit hervorgetreten sind. Die Verleihung des Ansgarkreuzes an Gemeindeglieder geschieht im Gedenken an Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Erzbischof von Hamburg-Bremen in Norddeutschland und Skandinavien gewirkt hat und als „Apostel des Nordens“ erinnert wird.

  • Fischbek. Die erste Ausfahrt in diesem Jahr führt Mitglieder und Freunde der Fischbeker Cornelius-Gemeinde in den bekannten Ostsee-Badeort an der Lübecker Bucht: Scharbeutz. Dort sind die Fischbeker am Dienstag, 26. Februar, im Hotel Wenn-Hof zu einem traditionellen Karpfenessen angemeldet. Wer nicht gern Karpfen isst, kann entweder Forelle „Müllerin Art“ oder einen leckeren Schweinebraten serviert bekommen.

    Den Tag beginnen die Ausflügler aber mit der Besichtigung einer außergewöhnlichen Kirche. Die Feldsteinkirche in Ratekau stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine der besterhaltenen Feldsteinkirchen im Raum Ostholstein. Die Besonderheit der Kirche besteht in ihrem 48 Meter hohen Rundturm, der als Wehrturm diente. Die Kirche ist benannt nach Vizelin, der Missionar der ostholsteinischen Slawen und Bischof von Oldenburg war.

    Für den Nachmittag haben die Fischbeker an der Ostsee jede Menge Spiele im Gepäck. Wer lieber möchte, kann auch einen Spaziergang durch den Ort oder zum Strand unternehmen. Zum Kaffeetrinken treffen sich alle dann alle wieder im Wenn-Hof und lassen den Tag bei leckerem Kuchen ausklingen.

    Die Teilnahme kostet 48 Euro und ist nur mit einer Anmeldung über das Gemeindebüro möglich: Telefon: 0 40/701 95 56, Abfahrt am 26. Februar: um 9:30 Uhr von der Cornelius-Kirche, Rückkehr in Fischbek gegen 19 Uhr.

  • Hittfeld. Sie ist gern Pastorin, weil man dann unmittelbar an den Menschen ist und sie durch alle Lebenslagen begleitet: Christina Schwabe ist seit Anfang März 2018 neue Pastorin der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hittfeld. Die 31-Jährige übernimmt die Bereiche ihrer Vorgängerin Pastorin Imke Schwarz, die im Januar nach Loccum wechselte. Am Sonnabend, 10. März, wird Christina Schwabe von Landessuperintendent Dieter Rathing in der Hittfelder Mauritiuskirche im Gottesdienst ab 16 Uhr ordiniert. Danach sind alle Gottesdienstbesucher zum Empfang ins Gemeindehaus eingeladen.

    Christina Schwabe kommt aus dem Vogtlandkreis. Schon als Jugendliche hat sie sich in der Jugendarbeit ihrer Gemeinde engagiert. Ihre Liebe fürs Theater entdeckte sie in der dortigen Theatergruppe. „Im Theater muss man viele verschiedene Rollen einnehmen können und über eine gute Rollensicherheit verfügen. Ich glaube, das hilft mir manchmal auch im Beruf“, sagt die Pastorin. Sie studierte Evangelische Theologie an der Leipziger Universität, spielte dort im Freistaatstheater mit und war Komparsin an der Leipziger Oper. Ihr Vikariat absolvierte sie in Bamberg an der Stephanskirchengemeinde.

    Hittfeld ist ihre erste Pfarrstelle, hier beginnt sie ihren Probedienst. Mit ihrem Partner Robert Wolf und zwei Katzen wohnt sie im Pfarrhaus in Bendestorf, das durch die Vakanzzeit derzeit leer steht. „Ich freue mich auf die Hittfelder Gemeinde, die Kollegen, die unterschiedlichen Kirchen in Fleestedt und Hittfeld und die starke Jugendarbeit“, sagt Christina Schwabe. Kinder und Jugendliche liegen ihr am Herzen. Sie möchte sich aber auch für andere passende Angebote einsetzen, weil „Kirche zu den Menschen gehen muss, nicht umgekehrt.“ Im theologischen und politischen Diskurs interessiert sie die religiöse Vielfalt und damit verbunden die Forderung nach Inklusion auf allen Ebenen. Was heißt Gottesdienst und wie kann man ihn für alle Gemeindeglieder neu beleben? Dieser Frage möchte sie nachgehen.

    In ihrer Freizeit interessiert sie sich außer für das Theater für Fotografie und Kunst, sie schwimmt gern und fährt Rad, ist oft in der Natur, wandert in der Schweiz und fährt Kanu in Schweden.

  • Fischbek. Aufatmen in der Fischbeker Cornelius-Gemeinde: Die Fußboden-Heizung, die - wie bib mehrfach berichtet hatte - im Dezember für einige Wochen ausgefallen war, funktioniert endlich wieder. Viele Fischbeker hatten das Malheur mit der Heizungspanne ausgerechnet so kurz vor und dann auch über Weihnachten mitbekommen. Aber nun ist sie wieder repariert. Nachdem die Fischbeker in den vergangenen Wochen die Gottesdienste im Gemeindehaus feierten, freuen sich die Pastoren und Gottesdienst-Besucher nun darauf, am Sonntag wieder in die schöne Kirche einkehren zu können. Pastor Gerhard Janke: "Eventuell wird sie noch nicht ganz ihre gewünschte Zieltemperatur haben, aber sie wird warm genug sein."

    Die Fußbodenheizung in der Cornelius-Kirche hatte plötzlich ein Leck mit einem großen Wasserverlust. Obwohl die Kirche erst gut 50 Jahre alt ist, gibt es keine detaillierten Bauzeichnungen mehr. Der Verlauf und die Lage der vielen Rohrleitungen ist daher nicht bekannt. Das machte die Leckortung sehr schwer. Aber am vergangenen Montag wurde es endlich gefunden - und es war auch gut reparierbar. Pastor Gerhard Janke: "Wir sind sehr erleichtert, dass wir nicht den Fußboden öffnen mussten. Bis auf das defekte Teilstück, das nun ausgetauscht wurde, machen alle anderen Rohre, die wir gesehen haben, noch einen soliden Eindruck, sodass wir hoffen, dass dieses Leck der Einzelfall einer nicht ganz perfekten Schweißnaht war."

  • Brackel. Max Giesinger singt in seinem Hit: "Ich weiß es nicht, doch ich frag es mich schon: Wie hast du mich gefunden? Einer von 80 Millionen." Von Friedrich von Bodelschwingh stammt das Zitat: "Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt." Wie kann ich mir das vorstellen?

    Am kommenden Sonntag, 12. August, feiert die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Brackel ab 10:30 Uhr TREFFPUNKT-Gottesdienst. Das Thema lautet: Kann es sein, Gott, das du genau weißt, wie es MIR geht? Ich bin einer von Milliarden - und alle willst du kennen? Diese Frage mit den vertiefenden Gedanken, die auf einer Karte zu der Aktion „Wenn du Gott nur eine Frage stellen könntest, was würdest du ihn fragen wollen?“, eingereicht wurde, wird am kommenden Sonntag in Brackel behandelt.

    „Das wird wieder ein sehr interessanter Gottesdienst mit einer spannenden Predigt. Möglicherweise gibt es hinterher jede Menge Punkte, um ins Gespräch mit anderen zu kommen", sagt Wilfried Wiegel, Leiter der Brackeler „Mitmach-Gemeinschaft“. Der Gottesdienst findet im Brackeler Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23 statt.

    Im vergangenen Jahr haben sich die Aktiven der LKG Brackel, gemeinsam mit den Ehrenmtlichen der St. Jakobi Kirchengemeinde Hanstedt, eine Mitmach-Aktion überlegt und aufgerufen, sich an der Aktion „Frage an Gott“ zu beteiligen. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger aus Brackel und Umgebung aktiv in die Gestaltung unserer Gottesdienste mit einbeziehen und damit natürlich auch die Attraktivität erhöhen“, erklärt Wilfried Wiegel. Viele Fragen sind eingetroffen. Bisher wurde in fünf Gottesdiensten das Predigtthema auf Basis der eingereichten Fragen festgelegt. Am kommenden Sonntag wird sich zum siebenten Mal das Predigtthema an den Fragen der Menschen aus Brackel und Umgegend orientieren

    Gemeinschaftspastor Björn Völkers aus Visselhövede wird mit den Gottesdienst-Besuchern über das spannende Thema nachdenken. Eigentlich beginnt der Gottesdienst schon um 10:10 Uhr. Dann gibt es schon Kaffee, Tee und Kekse sowie Zeit zum Ankommen und Begrüßen.

  • Hittfeld. Die Spendenkirche zieht weiter in Hittfeld: Für die notwendige Sanierung der Furtwängler-Orgel in der Hittfelder Mauritiuskirche werden Spenden benötigt. Denn: Die Orgelpfeifen sind von Schimmel befallen und müssen dringend gereinigt und saniert werden, damit die Orgel auch weiterhin klingt. Mit einer Plexiglas-Kirche wirbt Kirchenvorsteherin Gisela Helms um Spenden. Nachdem die Spendenkirche in der Mauritiuskirche stand, warb sie in der Bäckerei Engel um Unterstützung. Mit Erfolg: „Gut einhundert Euro sind in der Bäckerei Engel zusammengekommen. Wir danken allen Menschen aus Hittfeld und Umgebung, die beim Brötchenkauf noch etwas für die Orgelsanierung gespendet haben“, sagt Kirchenvorsteherin Gisela Helms.

    Nun steht die Spendenkirche mit Flyern in der Buchhandlung Seevetal in der Kirchstraße 22 in Hittfeld. Wer die Sanierung der Orgel unterstützen möchte, kann dort gern einen Beitrag zum Erhalt der Furtwängler-Orgel in die Spendenkirche werfen. Weitere Informationen zur Spendenkirche, zur Orgel-Sanierung und den geplanten Emporen-Konzerten gibt Gisela Helms, Telefon 01 72-410 80 98 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Brackel. Zu einer Adventsfeier mit besonderer Note lädt die Landeskirchliche Gemeinschaft (LGK) und Jugendarbeit Entschieden für Christus (EC) Brackel ein. Einmal zur Ruhe kommen, durchatmen den Kopf frei bekommen – und dann genießen, was die Adventszeit an Gutem bereithält. Diese Chance bietet die Stunde im Advent der LKG. Hierfür sind am Sonntag, 16. Dezember, ab 15 Uhr im Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23 in Brackel der Weihnachts- baum geschmückt, die Tische fürs Kaffeetrinken gedeckt, und die guten Gaben aus der Küche fertig.

    Der Posaunenchor Brackel begleitet gemeinsame adventliche Lieder, der EC-Jugendreferent Randy Carmichael schildert, acht Tage vor Heiligabend, anschaulich, wie Advent unser Leben reich macht.

    Carmichael ist im EC Kreisverband Nordheide tätig. Geboren ist der Jugendreferent 1986 in den USA und verheiratet mit Melina. Zur Familie gehören noch zwei kleine Kinder. Das Quartett wohnt in Bispingen. In seiner Jugend engagierte sich Randy Carmichael als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Christlichen Verein Junger Männer (CVJM). Seine theologische Ausbildung absolvierte er am Johanneum in Wuppertal.

    Anschließend arbeitete er als EC- Jugendreferent in Berlin und Brandenburg, bevor er Anfang Januar 2015 seinen Dienst im EC- Kreisverband Nordheide antrat. Sportlich ist Carmichael in einer speziellen Sportart aktiv. In Lüneburg agiert er bei den Razorbacks als Defensive Lineman im American Football. Wenn es die Zeit erlaubt, grillt Carmichael gern mit Freunden oder ist aktiv im Geo-Caching unterwegs.

    Höhepunkt in diesem Jahr: Die Jungen und Mädchen der EC-Jungschar Brackel führen ein knapp 20-minütiges Spielstück auf zum Thema „Ein Licht sein für andere zur Weihnachtszeit“. Wenn die Brackeler nachmittags ins Gemeinschaftshaus einladen, ist guter Kaffee und leckerer Kuchen garantiert.

    Wilfried Wiegel, der Vorsitzende der LKG Brackel, lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Brackel und Umgegend herzlich ein: „Gönnen Sie sich etwas Gutes und lassen Sie sich einstimmen auf die Weihnachtszeit. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!“ Der Eintritt ist frei.

  • Hittfeld. Axel Schaffran, Leiter des Chors „Hittfelder Dutzend“ (Gewinner des „Blauen Löwen“), bietet auf der Empore der Hittfelder Mauritiuskirche drei Orgel-Führungen zu spannenden Themen an. Seine Führungen sind kostenlos, Spenden für die Sanierung der Orgel sind willkommen. Wie berichtet, muss die Orgel saniert werden, weil sich Schimmel auf den Pfeifen abgesetzt hat.

    Schaffran ist ein großer Kenner der Orgel, möchte mit seinen Führungen die Sanierung unterstützen und kann gleich zu drei unterschiedlichen Themen viel über die Orgel erzählen. Es gibt einen „Vortrag für Einsteiger“, unter dem Titel „Schwerpunkt Akustik: wir berechnen eine Pfeifenlänge“ erklärt Schaffran Technik-Interessierten die Berechnung einer Pfeifenlänge. Und bei der dritten Führung geht es für Musik-Interessierte dann um den „Wunderkasten“ Orgel. Die Themen hat Axel Schaffran nach musikalischem Wissen aufsteigend sortiert. Bei großem Interesse wird er weitere Termine und Themen anbieten.

    Die Termine der Orgelführungen, jeweils auf der Empore in der Mauritiuskirche:
    Freitag, 27. April, ab 18 Uhr: „Vortrag für Einsteiger“. Ein Grundkurs.
    Dienstag, 8. Mai, ab 16 Uhr: „Schwerpunkt Akustik: wir berechnen eine Pfeifenlänge!“ Etwas für Technik-Begeisterte.
    Sonntag, 3. Juni, ab 19 Uhr: „Großer Wunderkasten Orgel“.

  • Brackel. „Erfolgreich – macht Erfolg reich?“ So lautet das Thema von Bistro Lifestyle in Brackel. Partnerland ist jetzt Russland. Am Freitag, 23. Februar, ist es wieder soweit. Das „Bistro Lifestyle“ der Landeskirchlichen Gemeinschaft Brackel (LKG) und der ihr angeschlossenen Jugendarbeit „Entschieden für Christus“ (EC) öffnet in der Büntestraße 23 seine Tore. Die angebotenen Veranstaltungen stehen unter dem Motto: Essen & mehr.

    Der Charme von Bistro Lifestyle liegt im gemütlichen Miteinander, in den Gesprächen an den Tischen, im guten Essen sowie in den Themen, die aus dem Alltag der Menschen sind“, sagt Wilfried Wiegel, Leiter der LKG Brackel und begeisterter „Bistro-Lifestyler“. Hauptanliegen ist es, zu zeigen, dass der christliche Glaube keine verstaubte Botschaft aus der Vergangenheit, sondern für das Leben in unserer Zeit sehr aktuell ist. Am Freitag werden in diesem Zusammenhang landestypische
    Speisen und Getränke sowie ein wegweisendes Wort aus der Bibel aufgetischt.

    Russland ist das Land, um das sich am Freitagabend im Brackeler Gemeinschaftshaus alles dreht. Bei der Wahl des Landes spielte die vor uns liegende Fußball-Weltmeisterschaft und die hoffentlich erfolgreiche Titelverteidigung durch das Team von Bundestrainer Joachim Löw eine entscheidende Rolle.

    Referent Christian Meyer aus Bispingen sagt zu dem Thema: „Die Frage ist, wie wir Erfolg definieren. Laura Dahlmeier ist eine erfolgreiche Olympiateilnehmerin. Sie sagte einmal: "Entweder werde ich Hüttenwirtin oder Olympiasiegerin. Jetzt ist sie sogar mehrfache Olympiasiegerin. Ist ihr Leben jetzt auch erfolgreich? Wie viele Fußballweltmeister oder auch andere erfolgreiche Sportler standen im letzten Drittel ihres Lebens mit leeren Händen da. Das Thema „Erfolg“ hat viele Seiten. Ein paar dieser Seiten will ich in meinem Statement bei Bistro Lifestyle in Brackel beleuchten.“

    In der Küche steht mit Chefkoch Hans-Heinrich Meier und seiner eingespielten Truppe bewährtes Personal für leckere Speisen nach Art des jeweiligen Partner-Landes.

    Herzlich eingeladen zu Bistro Lifestyle ,Russland‘ sind alle, die sich etwas Gutes gönnen wollen“, sagt Wilfried Wiegel. „Leckeres Essen, gute Getränke, eine lockere Atmosphäre und lohnenswerter Input mit biblischem Inhalt werden garantiert!“

    Der Eintritt ist frei, die Veranstalter freuen sich über eine Spende.

  • Fischbek. Singen Sie auch manchmal unter der Dusche? Stimmen Sie im Auto mit ein, wenn der Lieblingssong ertönt? Dann sind Sie in Fischbek genau richtig! Wenn Fischbek singt, dann geht es um viel Spaß in einer tollen Gemeinschaft unter der musikalischen Leitung von Popularkirchenmusiker Jan Keßler.

    Am Samstag, 25. Mai, ab 19.30 Uhr, kann jede und jeder in der Fischbeker Cornelius-Kirche mitmachen. Es kommt nicht darauf an, alle Töne zu treffen. Es geht um die gute Laune beim Singen von Hits aus den vergangenen Jahrzehnten. Jede Menge beliebter Songs warten darauf, mitgesungen zu werden. Singen tut gut! Sind Sie dabei?

    Fischbek singt! findet zum zweiten Mal statt und ist eine Aktion der Stiftung der Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde Fischbek, Dritte Meile 1. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Es findet ein Getränkeverkauf statt.

  • Fischbek. Damit die Gottesdienst-Besucher der Fischbeker Cornelius-Gemeinde nicht frieren müssen, wird auch der Gottesdienst am 3. Advent ab 10 Uhr im Gemeindehaus stattfinden, da die Heizung in der Kirche leider noch nicht wieder funktionsfähig ist.

    Pastorin Corinna Senf: "Wir sind in der Adventszeit und stimmen uns weiterhin auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Jeder Adventssonntag hat dabei seinen eigenen Schwerpunkt, Sonntag geht es um unser menschliches Miteinander. Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat…“ (Römerbrief 15,7) oder mit einem Buchtitel gesprochen „Jeder ist normal bist du ihn kennst“ (John Ortberg) ist das Thema, das uns am Sonntag beschäftigen wird in Liedern, Gebeten und der Predigt. Ich lade Sie herzlich zu unserem Gottesdienst am kommenden Sonntag ein".

  • Neuenfelde. Er ist eine der bedeutensten Persönlichkeiten, die auf dem Gebiet des heutigen Bezirk Harburg gelebt haben: Arp Schnitger, der große Orgelbauer, dessen Meisterinstrumente noch heute die Menschen bei Gottesdiensten und Konzerten in ganz Nordeuropa erfreuen. Von wahrscheinlich 1705 bis zu seinem Tode am 28. Juli 1719 lebte er in Neunfelde, wo er auch eine Orgelwerkstatt, den „Orgelbauerhof", hatte. In der Neuenfelder St. Pankratius-Kirche, neben deren Kanzel Arp Schnitger im Familiengrab bestattet wurde, steht eine seiner bedeutendsten Orgeln, die gerade aufwendig renoviert wurde.

    Zu seinem 300. Todestag möchte die CDU-Fraktion Arp Schnitger Gedenken. „Und zwar nicht in der Elbphilharmonie, sondern hier, wo er gelebt hat", so CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer.

  • Klecken/Hittfeld. „Ein tolles Glaubensgefühl hier im Wald, in der Natur. Wir sprechen doch davon, dass Gott all das erschaffen hat, hier sieht und spürt man es“, sagt Heike Hagemann aus Fleestedt. „Der Waldgottesdienst gehört zum Pfingstmontag dazu, das ist Tradition. Ich finde es schön, wenn alle das Vaterunser sprechen, beten und singen“, sagt ihre Mutter Elfriede Hagemann. Mit Klappstühlen bepackt und Hund Sina sind sie bei strahlendem Sonnenschein mit weiteren 800 Besuchern zum Waldgottesdienst des Kirchenkreises Hittfeld gekommen.

    „Pfingstmontag ohne Butterkuchen aus Klecken ist wie Hamburg ohne Hafen“, scherzte Superintendent Dirk Jäger zu Beginn des Gottesdienstes und ergänzte augenzwinkernd: „Wer mit der Predigt nichts anfangen kann, bekommt dann noch was Reelles.“ Mit seiner humorvollen Art überbrückte er den verspäteten Beginn von etwa 20 Minuten aufgrund von Problemen mit der Tontechnik. Ein Kleckener Feuerwehrmann fand schließlich den Fehler und erhielt Szenen-Applaus vom Publikum.
    Superintendent Dirk Jäger bezog sich in seiner Predigt auf das Buch „Die Gesellschaft der Singularitäten - Zum Strukturwandel der Moderne“ von Andreas Reckwitz, Soziologieprofessor aus Frankfurt. Reckwitz sagt, dass die „Logik der Singularitäten“ bestimmender werde, in allen Bereichen menschlichen Miteinanders finde ein Wettbewerb um Einzigartigkeit statt. Der mittlerweile fast unausweichbare „Selbstverwirklichungsimperativ“ führe dazu, dass die ganze Gesellschaft um Einzigartigkeit wetteifere.

    „Sicher fragen Sie sich, was das mit Pfingsten zu tun hat. Dass wir Christen keine Narzissten sind, liegt nicht daran, dass wir bessere Menschen sind. Aber vor aller eigenen Profilierungsanstrengung hat ja schon längst der Heilige Geist seine Arbeit an uns verrichtet und uns zu singulären Subjekten gemacht. Der Heilige Geist, Christus und Gott selbst stiften dabei nicht nur die Singularität des Einzelnen, sondern halten die Einheit der Verschiedenen zusammen“, so Jäger.

    Die Ausrichtung der Kirche ist dabei nicht beliebig, sondern auf Christus hin vorgegeben. „Ihn zu verkündigen, ihm in Wort und Tat nachzufolgen, ist unsere Aufgabe. Dies verstehe ich als Mahnung gegen eine Anpassung, die nicht durch das Evangelium gedeckt ist. Wir haben eine Botschaft, die sonst niemand hat. Sie gibt uns Freiheit an die Hand und auch eine erfrischende Klarheit gegenüber so manchem Unsinn und Blödsinn der Selbstinszenierung.“

    Was schätzen die Besucher am Waldgottesdienst: 
Für Magda Bollmeyer-Birkholtz und ihre Mutter Annemarie Bollmeyer ist der Waldgottesdienst ein fester Termin am Pfingstmontag: „Hier ist man Gott viel näher als in der Kirche, so empfinde ich es. Wir kommen schon so viele Jahre, es ist immer wieder schön“, sagt Magda Bollmeyer-Birkholtz.

    Den sicher weitesten Weg zum Waldgottesdienst hatte Gerhard Sponagel-Becker: „Ich lebe seit 40 Jahren in Cairns, Australien, und besuche gerade meine Familie. Früher konnte ich nie am Waldgottesdienst teilnehmen, weil wir im Hotel arbeiten mussten“, sagt Gerhard Sponagel-Becker, dessen Familie das Hotel „Zur Linde“ in Hittfeld betreibt. Seine Nichte Maren Heling und ihr Mann Bernd Heling kommen jedes Jahr zum Waldgottesdienst: „So eine schöne Location und in diesem Jahr bei sonnigem Wetter. Das ist wirklich eine besondere Veranstaltung“, sagt Maren Heling.

    „Ich habe einen Heiligen Geist gebastelt beim Kindergottesdienst. Das war toll“, sagt Paula Ida. Sie war mit ihren Eltern Theresa Beissel und Jürgen Dabrat zum Waldgottesdienst gekommen: „Ein schöner Ort, eine ungezwungene Atmosphäre, jeder hat mitgesungen, gebetet, das war schön“, sagt Theresa Beissel.

    Unterstützt wurde Dirk Jäger von der neuen Hittfelder Pastorin Christina Schwabe. Für die musikalische Begleitung sorgten Bläser aus dem ganzen Kirchenkreis unter der Leitung von Landesposaunenwart Lennart Rübke und Kreiskantor Kai Schöneweiß.

    Wie in jedem Jahr wurde auch „Geh aus mein Herz“ gesungen, zum ersten Mal die letzten drei Strophen auf Plattdeutsch. Bei Kaffee und Kuchen standen die Besucher noch lange zusammen. Die Kollekte geht je zur Hälfte an das Projekt „Junge Erwachsene“ des Kirchenkreises Hittfeld und an das Projekt „Rathauspassage“ der beiden Hamburger Kirchenkreise und des Diakonischen Werks.

  • Sprötze/Hollenstedt. Weltweit wird der Weltgebetstag stets am ersten Freitag im März gefeiert. Dazu bereiten Frauen aus einem Land die Gottesdienstordnung vor und geben diese mit Liedern, Gebeten und vielen Materialien an alle Länder weiter. In diesem Jahr haben Frauen aus Slowenien den Weltgebetstag vorbereitet, der am Freitag, 1. März, gefeiert wird. Damit in den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Hittfeld der Weltgebetstag nach ihren Vorgaben gefeiert werden kann, hat das Team um Pastorin Ulrike Seebo aus Sprötze ein Programm erarbeitet, das die Vorbereitung auf den Weltgebetstag erleichtert und mit einem Werkstattgottesdienst endet.

    Pastorin Seebo lädt alle Interessierten zu diesem Vorbereitungstreffen für Sonnabend, 19. Januar, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr ein. Es findet im Gemeindehaus der Ev.-luth. Kirchengemeinde Hollenstedt, Am Markt 5 in Hollenstedt, statt.

    Das Motto des Weltgebetstags 2019 ist „Kommt, alle ist bereit!“ „Es stammt aus einem Gleichnis Jesu. Und wird dort ausgeschlagen. Wie der Gastgeber mit dieser Enttäuschung umgeht, ist eine spannende Frage, die auch während des Vorbereitungstreffens thematisiert werden soll“, sagt Pastorin Ulrike Seebo aus Sprötze, die das Vorbereitungstreffen auf Kirchenkreis-Ebene organisiert. Wer daran teilnehmen möchte, melde sich bitte bei Ulrike Seebo bis zum Freitag, 11. Januar, an unter Telefon 0 41 86-89 26 89 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Mehr Infos zum Weltgebetstag: weltgebetstag.de/aktueller-wgt/slowenien/

  • Harburg. Am Sonntag, 10. Februar 2019, gibt der Harburger Gospelchor ein Konzert in der Bugenhagen Kirche in der Rönneburger Straße 47. Die Bugenhagen-Gemeinde ist seit mehr als 20 Jahren die Heimat des Chores, der sich mit Begeisterung den Singen von Gospels verschrieben hat.

    Um 17 geht es unter Chorleiter Rainer Gebauer los. Der Eintritt ist frei, wer möchte kann aber gerne Spenden.

  • Fischbek. "Wir nennen es »Laienkanzel«, und es hat nichts mit unbesetzten Pfarrstellen zu tun: Es ist einfach eine gute Idee, einmal eine andere Person als den Pastor im Gottesdienst zur Sprache kommen zu lassen. Und eine Person, die in ganz anderen Aufgaben steht und viele Erfahrungen an anderen Orten als der Kirche gesammelt hat, hat auch andere Gedanken und Ideen zu dem, was dem Leben und dem Glauben dient. Und ob die eingeladene Person ihre Rede dann selbst als Predigt oder Ansprache oder Grußwort bezeichnen möchte, das darf sie selbst definieren. In der Kirche gibt es dafür eine lange Tradition mit dem Namen »Laienkanzel«", sagt Pastor Gerhard Janke von der Fischbeker Cornelius-Gemeinde. Er freut sich, dass er am Sonntag, 3. März, im Gottesdienst ab 10 Uhr Harburgs Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen begrüßen wird.

    Natürlich wird dazu nicht jeder eingeladen und es ist auch eine kleine Ehre. Pastor Janke: "Wir freuen uns auf Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und sehr über ihre Zusage, denn die Ehre ist ganz auf unserer Seite. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die Gedanken aus dem Rathaus und auf die Einsichten von Sophie Fredenhagen."

    Leitung und Liturgie des Gottesdienstes liegen in den Händen von Pastor Janke. Musikalisch wird der impuls: Gottesdienst gestaltet von Jan Keßler und dem CHORnelius.

  • Harburg/Neugraben. „Lasset die Kinder zu mir kommen“, so steht es im Matthäus-Evangelium in Kapitel 19, Vers 14. In Harburg wird das in Zukunft nicht mehr so sein – zumindest dann, wenn die Kinder auf eine katholische Schule gehen wollen. Denn das Erzbistum Hamburg hat am Freitag bekannt gegeben, dass in Harburg und Neugraben alle drei von der katholischen Kirche betriebenen Schulen schließen sollen – wegen hoher Schulden des Erzbistums.

    Für das Niels-Stensen-Gymnasium in der Alten Feuerwache in der Hastedtstraße ist das Aus beschlossen. | Foto: Homepage NSG
    Für das Niels-Stensen-Gymnasium in der Alten Feuerwache in der Hastedtstraße ist das Aus beschlossen. | Foto: Homepage NSG

    Fest steht das Aus für das Niels-Stensen-Gymnasiums in der Hastedtstraße. Von der Schließung bedroht sind auch die Katholische Schule Harburg und die Katholische Schule Neugraben. Hier steht das Erzbistum noch in Verhandlungen mit der Stadt um Zuwendungen. Erst am Donnerstagabend wurden die Schulen von dieser Entscheidung informiert. Schock und Trauer sitzen nicht nur bei den Lehrern, Schülern, Eltern und den Kirchengemeinden St.Maria-St.Joseph in Harburg und Heilig Kreuz in Neugraben tief. Auch viele Harburger zeigen sich entsetzt. „Ich bin tief entsetzt über diese Vorgehensweise des EB! Diese Schule ist so toll!“, schreibt zum Beispiel Holger Adler auf der facebook-Seite des Niels-Stensen-Gymnasiums. Auch deutliche Kritik an der Entscheidung, die auf einer Studie der Unternehmensberatung Ernst&Young basiert, wird laut: „Man kann weder eine kirchliche Einrichtung noch eine Schule wie ein Wirtschaftsunternehmen betrachten. Genau das ist hier aber passiert! Die armen Schüler, die jetzt vor der Unsicherheit stehen, wie es weitergeht!“, meint Eva Winkler auf facebook zur Schließung.

    Harburger Politiker fordern Umdenken

    Auch Politiker melden sich zu Wort. Die Harburgerin und Hamburger Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) fordert das Erzbistum auf, seine Entscheidung zu überdenken. „Das enttäuscht mich. Es steht in keinem Verhältnis zur Gemeindearbeit vor Ort und den sehr guten Leistungen der betroffenen Schulen. Ich fordere das Erzbistum auf, mit den betroffenen Kollegien und Familien sowie der Stadt in einen Dialog zu treten, um Wege zu finden, mindestens einen Grundschulstandort und eine Perspektive für eine weiterführende Schule zu erhalten“, sagt sie in einem Statement. Die Harburger CDU-Abgeordnete in der Bürgerschaft Birgit Stöver sieht eine Mitschuld bei der Stadt Hamburg. Diese habe durch jahrelange mangelnde Finanzierung den „Kahlschlag“ mitverursacht. „Ich erwarte, dass von diesem Kahlschlag in der Harburger Schullandschaft schleunigst wieder Abstand genommen wird“, so Stöver.

    Entscheidung hat massive Auswirkungen auf Gemeindearbeit

    "Das hat massive Auswirkungen auf die Gemeindearbeit", so Diakon Lutz Neugebauer. | Foto: Niels Kreller

    Die Tragweite der Schließungen ist aber noch viel größer. „Das wird auch massive Auswirkungen auf die Gemeindearbeit haben. Ein großer Teil der Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Musik sind Lehrer, Schüler oder deren Eltern“, erläutert Lutz Neugebauer, Diakon der Gemeinde St.Maria-St-Joseph. Mit dem Wegfall der Schulen werde auch die Kommunikation schwieriger. Betroffen seien dadurch beispielsweise auch die Sternsinger, die noch vor kurzem durch Harburg gezogen sind, um den Segensspruch an die Häuser zu schreiben und für das Kindermissionswerk zu sammeln. Aktuell kommt viel Arbeit auf die Kirchengemeinden zu. „Wir müssen uns jetzt erst einmal um die Lehrer und Schüler kümmern, die von dieser Entscheidung betroffen sind und pastorale Trauerarbeit leisten, um das zu bewältigen“, so Neugebauer.

    Samstag Protestaktion gegen die Schließung

    Protest ist am Samstag, 20. Januar, geplant: Um 18 Uhr findet die Vorabendmesse im Mariendom statt und anschließend gibt es eine Versammlung auf dem Domplatz. Dort sollen 13 weiße und acht rote Kerzen angezündet werden – „Ein Licht für die Katholischen Schulen“.

  • Hollenstedt. "Es war eine erfüllte Zeit, ich gehe mit großer Dankbarkeit. Die 15 Jahre in Hollenstedt habe ich im Schatzkästchen meines Lebens und darüber bin ich glücklich. Aber Verden ist genau die Herausforderung, die ich gebraucht habe“, sagt Fulko Steinhausen. Der 49-jährige Pastor wird Superintendent im Kirchenkreis Verden. Pastor Dr. Florian Schneider, stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Hittfeld, wird Fulko Steinhausen am Sonntag, 5. August, ab 15 Uhr in der Hollenstedter St. Andreaskirche entpflichten.

    Steinhausen hat in Bielefeld, Hamburg und Leipzig studiert. Nach seinem Vikariat in Peine arbeitete er drei Jahre lang als Personalreferent der Robert-Bosch-GmbH. „Ich wollte für mich klären, ob ich wirklich Pastor werden wollte. Nach einem Jahr wusste ich, dass ich ins Pfarramt wollte, ich brauche den Kontakt zu Menschen, bin neugierig auf sie und will sie an den wichtigen Scheidepunkten ihres Lebens begleiten. Auch heute bin ich immer noch mit Leib und Seele Pastor. Es ist nach wie vor ein toller Beruf für mich.“

    In Hollenstedt nahm er 2003 seine erste Pfarrstelle an. „Die Zusammenarbeit im Pfarramt, erst mit Olaf Koeritz, jetzt mit Volker Klindworth, war immer absolut vertrauensvoll, wertschätzend, ohne Konkurrenz. Ein echtes Fundament für gelingende Arbeit. Und der Kirchenvorstand war immer zu Veränderungen bereit.“ Steinhausen hat die „Auftakt“-Gottesdienste eingeführt, die sehr erfolgreich in Hollenstedt laufen: „Wir haben gesellschaftlich-relevante Themen diskutiert, etwa die Ehe für alle, die Love Mobile oder das Bienensterben, und damit viele Menschen erreicht, die mit den normalen Gottesdiensten nicht viel anfangen können.“

    Auch die Mahlzeit-Gottesdienste, die Tauffeste an der Este, die Oster-Gottesdienste oder die Himmelfahrts-Gottesdienste mit der Nachbargemeinde Moisburg sind zu festen Punkten im Hollenstedter Kalender geworden. Mit viel Fundraising-Geschick trieb Steinhausen große Baumaßnahmen voran, von der Altar- bis zur Gemeindehausrenovierung. Er absolvierte zwei Zusatzausbildungen als Gottesdienstberater und als systemischer Seelsorger.

    Wichtig waren ihm die Fastenwoche vor Ostern und die Schweigefreizeit im Gethsemane-Kloster bei Goslar. „Während der Schweigefreizeit habe ich immer gespürt, dass das der Kern von Kirche ist, das Spirituelle, Religiöse.“

    Nach dem Weggang von Pastor Olaf Koeritz übernahm Steinhausen zunehmend mehr Verwaltungstätigkeit, wurde Mitglied im Kirchenkreisvorstand. „Ich habe gemerkt, dass mir diese Arbeit liegt und ich gern auf Kirchenkreis-Ebene mitgestaltet habe.“ Er bewarb sich auf die Stelle des Superintendenten in Verden. „Der Kirchenkreis Verden setzt einen Schwerpunkt auf gemeindliche Arbeit, das liegt mir. Mit meinen Erfahrungen und Ausbildungen möchte ich die Gemeinden stark machen, so dass die Arbeit auch angesichts anstehender struktureller Veränderungen weitergehen kann.“

    Hollenstedt wird ihm fehlen: „Wir waren als Familie hier im Ort sehr verwachsen, die Gemeinde war ein Stück Familie für uns“, sagt Steinhausen. Vermissen wird er auch den schönen Pfarrgarten, den Steinhausen gern gepflegt hat. Ende Juli zieht er mit Ehefrau Evgenia und den Kindern Katja (12) und Philipp (9) nach Verden. Die offizielle Amtseinführung in Verden erfolgt durch Landessuperintendent Dr. Hans-Christian Brandy am Sonntag, 16. September, ab 15 Uhr im Dom zu Verden.

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