Tierpark Krüzen
Rieckhof Eventplaner
Handy Welt
Trauerhaus Kirste Bestatungen
Handelshof
Grauer Esel - Bar, Café, Weinstube

Kirche

Kirche

  • Hittfeld/Klecken. „Von Gott ein Freudenschein“ – mit meditativen Gesängen aus Taizé noch einen letzten Blick auf die Weihnachtszeit werfen. Zu einem Chorworkshop unter diesem Motto laden für Sonnabend, 26. Januar, der Kirchenkreis Hittfeld und die Kirchengemeinde Rosengarten ein. Ab 14 Uhr werden im Gemeindehaus in Klecken (An der Thomaskirche 3) unter Anleitung von Kreiskantor Kai Schöneweiß Lieder und Gesänge geübt. Den Abschluss bildet eine meditative Andacht mit Pastor i.R. Wolfgang Heitmann um 18 Uhr in der Thomaskirche.

    Taizé ist ein kleiner Ort im Burgund, der eine ökumenische Bruderschaft beheimatet. Jährlich werden dort große, ökumenische Jugendtreffen abgehalten. Das Besondere sind die Gesänge der Gottesdienste. „Die Gesänge sind gekennzeichnet von einer musikalischen Schlichtheit, gepaart mit einer großen Musikalität. Dadurch sind sie leicht zu erlernen und gut zu behalten. Die Musik lebt von einer ständigen Wiederholung. Man kann sich ganz der Musik hingeben“, sagt Kreiskantor Kai Schöneweiß. Verschiedene Instrumente unterstützen den Gesang und verleihen der Musik unterschiedliche Akzente.

    Der Workshop ist für alle Interessierten offen. Wer möchte, kann nach Rücksprache auch rein instrumental mitwirken. Anmeldungen bitte bei Kreiskantor Kai Schöneweiß unter Telefon 0 41 82-208 73 69 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Zur Andacht ist keine Anmeldung nötig.

  • Brackel. Sobald sich die ersten warmen Sonnenstrahlen im März zeigen, laden die Landeskirchlichen Gemeinschaften (LKG) im Bezirk Winsen zu einem besonderen Tag ein. Am Sonntag, 4. März, ist es wieder soweit. In Brackel, im Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23, ist jeder willkommen - unabhängig von irgendeiner Kirchenmitgliedschaft. „Kommen und dabei sein“ lautet das Motto, so der stellvertretende Vorsitzende des Bezirks Winsen der LKG, Wilfried Wiegel.

    Ab 14:30 Uhr heißt es für alle: Ankommen bei Kaffee und Kuchen und anderen Interessierten begegnen. Ab 15:30 Uhr startet dann der vielfältige und lebensnahe Gottesdienst zum Thema „Alles frisch?!“. Das Thema ist angelehnt an die aktuelle Jahreslosung aus dem Buch der Offenbarung, Kapitel 21, Vers 6: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Wilfried Wiegel sagt dazu: „Wenn man richtig Durst hat, dann muss man einfach etwas trinken. Das kennenwahrscheinlich alle: Diesen Durst nach einem gut gewürzten Essen oder nach einer Runde Sport. Und wenn dieser Durst dann nicht gestillt werden kann, dann wird der Mund trocken, der Hals brennt. Unangenehm. Ein frisches Getränk oder einfach frisches Wasser ist dann etwas Herrliches. Darum wird es im Gottesdienst gehen.“

    Als Referent zum Thema hat der Bezirk Winsen Landeskirchlicher Gemeinschaften Pastor Carsten Stock von der St. Gertrud Kirchengemeinde in Pattensen gewonnen. Der engagierte Pattensener Pastor ist 1968 in Braunschweig geboren und in Leiferde bei Gifhorn aufgewachsen. Ehefrau Silke und drei Kinder komplettieren die Familie Stock. Dem Abiturabschluss von Carsten Stock folgte eine Ausbildung zum Regierungsinspektor. Dann gab es eine berufliche Zäsur und ein Studium der Theologie
    in Heidelberg und Tübingen schloss sich an. Der begeisterte Tischtennisspieler Carsten Stock leistete sein Vikariat in Bevern bei Bremervörde. Bevor Stock 2011 nach Pattensen wechselte, versah er zehn Jahre lang seinen Dienst als Pastor in Meinersen.

    Ein entscheidender Punkt der Veranstaltung ist die betont familienfreundliche Ausrichtung. Familien mit Kindern sind herzlich willkommen. Die Kinderbetreuung erlaubt es den Eltern bei Kaffee und Kuchen, mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen oder sich einfach einmal in Ruhe verwöhnen zu lassen. Ab 16:30 Uhr werden auch Bratwurst und Kaltgetränke angeboten. Für gemeinsame Aktivitäten drinnen und draußen ist viel Zeit eingeplant. Denn für Spiel und Spaß ist auf dem Gelände der
    Landeskirchlichen Gemeinschaft in Brackel ausreichend Platz.

    Wir sind sehr gespannt auf diesen Tag und freuen uns“, betont Wilfried Wiegel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei und die Ehrenamtlichen und Freiwilligen in den Gemeinschaften des Winsener Bezirks sorgen für Kuchen und Bratwurst ebenso wie für Kaffee, Tee oder Kaltgetränke. „Das ist Tradition bei uns“, merkt
    Wilfried Wiegel lächelnd an und ergänzt: „Das Meiste kostenlos, aber nie umsonst!

    Die Landeskirchlichen Gemeinschaften sind die größte Freiwilligenbewegung innerhalb der evangelischen Kirche in Deutschland. Im Landkreis Harburg gibt es sie unter anderem in Ashausen, Brackel, Drennhausen, Jesteburg, Neu Wulmstorf, Ohlendorf, Pattensen, Scharmbeck und Winsen.

  • Fischbek. Im Gottesdienst am Sonntag, 13. Januar, ab 10 Uhr soll Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Cornelius-Kirchengemeinde Fischbek geehrt werden.

    Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Christa Nagel in nahezu allen Tätigkeitsfeldern und für alle Generationen der Cornelius-Gemeinde. Ein wichtiger Schwerpunkt ist dabei ihr Einsatz für die ältere Generation. Sie leitet pro Jahr ein bis zwei Freizeiten für Senioren, an denen auch Personen mit Assistenz- und Pflegebedarf teilnehmen. Gleiches gilt für die monatlichen Tagestouren, die immer mit einem kulturellen oder naturkundlichen Bildungsprogramm verbunden sind – und eine Kirche auf dem Weg muss immer besichtigt werden.

    In der Seniorenarbeit verfolgt Christa Nagel nicht nur das Ziel, ein Programm anzubieten und Teilhabe zu ermöglichen, sondern sie unterstützt Senioren auch dabei, selbst aktiv zu werden. So leitet und motiviert sie seit mehr als 25 Jahren ein großes Team, das sich regelmäßig um den Kaffee nach dem Gottesdienst kümmert. Eine andere Gruppe unterstützt die Gemeindesekretärin beim Eintüten vieler Drucksachen und trainiert dabei zugleich das manuelle Geschick.
    Christa Nagel hat viele Menschen aus der Einsamkeit geholt und dafür gesorgt, dass ein dichtes Netz von Freundschaften gewachsen ist. Ihr Einsatz für Familien mit kleinen Kindern, die Jugend, den Gottesdienst und die Kirchenmusik, im Kirchengemeinderat und für die Finanzen der Gemeinde, aber auch in der Region und in den Gremien des Gesamtverbands Harburg, kann hier nur aufzählend genannt werden.

    Durch ihre vielen Impulse und ihre unermüdliche Mitarbeit hat sie die „Persönlichkeit“ der Cornelius-Gemeinde mitgeprägt. Auf Antrag des Kirchengemeinderats hat der Kirchenkreisrat beschlossen, Christa Nagel mit dem Ansgarkreuz der Nordkirche auszuzeichnen. Die Ehrung wird Pröpstin Caroyln Decke vornehmen. Im Anschluss an den Gottesdienst laden Pastor Gerhard Janke und das Cornelius-Team ein zu einem kleinen Empfang in der Kirche.

    Info Ansgarkreuz

    Mit dem Ansgarkreuz zeichnet die Nordkirche Gemeindemitglieder aus, die sich mit großem persönlichen Einsatz ehrenamtlich engagieren, die Nordkirche vorbildlich fördern sowie durch beispielhaftes Eintreten für den christlichen Glauben in der Öffentlichkeit hervorgetreten sind. Die Verleihung des Ansgarkreuzes an Gemeindeglieder geschieht im Gedenken an Ansgar von Bremen, der im 9. Jahrhundert als Erzbischof von Hamburg-Bremen in Norddeutschland und Skandinavien gewirkt hat und als „Apostel des Nordens“ erinnert wird.

  • Fischbek. Die erste Ausfahrt in diesem Jahr führt Mitglieder und Freunde der Fischbeker Cornelius-Gemeinde in den bekannten Ostsee-Badeort an der Lübecker Bucht: Scharbeutz. Dort sind die Fischbeker am Dienstag, 26. Februar, im Hotel Wenn-Hof zu einem traditionellen Karpfenessen angemeldet. Wer nicht gern Karpfen isst, kann entweder Forelle „Müllerin Art“ oder einen leckeren Schweinebraten serviert bekommen.

    Den Tag beginnen die Ausflügler aber mit der Besichtigung einer außergewöhnlichen Kirche. Die Feldsteinkirche in Ratekau stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine der besterhaltenen Feldsteinkirchen im Raum Ostholstein. Die Besonderheit der Kirche besteht in ihrem 48 Meter hohen Rundturm, der als Wehrturm diente. Die Kirche ist benannt nach Vizelin, der Missionar der ostholsteinischen Slawen und Bischof von Oldenburg war.

    Für den Nachmittag haben die Fischbeker an der Ostsee jede Menge Spiele im Gepäck. Wer lieber möchte, kann auch einen Spaziergang durch den Ort oder zum Strand unternehmen. Zum Kaffeetrinken treffen sich alle dann alle wieder im Wenn-Hof und lassen den Tag bei leckerem Kuchen ausklingen.

    Die Teilnahme kostet 48 Euro und ist nur mit einer Anmeldung über das Gemeindebüro möglich: Telefon: 0 40/701 95 56, Abfahrt am 26. Februar: um 9:30 Uhr von der Cornelius-Kirche, Rückkehr in Fischbek gegen 19 Uhr.

  • Hittfeld. Sie ist gern Pastorin, weil man dann unmittelbar an den Menschen ist und sie durch alle Lebenslagen begleitet: Christina Schwabe ist seit Anfang März 2018 neue Pastorin der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hittfeld. Die 31-Jährige übernimmt die Bereiche ihrer Vorgängerin Pastorin Imke Schwarz, die im Januar nach Loccum wechselte. Am Sonnabend, 10. März, wird Christina Schwabe von Landessuperintendent Dieter Rathing in der Hittfelder Mauritiuskirche im Gottesdienst ab 16 Uhr ordiniert. Danach sind alle Gottesdienstbesucher zum Empfang ins Gemeindehaus eingeladen.

    Christina Schwabe kommt aus dem Vogtlandkreis. Schon als Jugendliche hat sie sich in der Jugendarbeit ihrer Gemeinde engagiert. Ihre Liebe fürs Theater entdeckte sie in der dortigen Theatergruppe. „Im Theater muss man viele verschiedene Rollen einnehmen können und über eine gute Rollensicherheit verfügen. Ich glaube, das hilft mir manchmal auch im Beruf“, sagt die Pastorin. Sie studierte Evangelische Theologie an der Leipziger Universität, spielte dort im Freistaatstheater mit und war Komparsin an der Leipziger Oper. Ihr Vikariat absolvierte sie in Bamberg an der Stephanskirchengemeinde.

    Hittfeld ist ihre erste Pfarrstelle, hier beginnt sie ihren Probedienst. Mit ihrem Partner Robert Wolf und zwei Katzen wohnt sie im Pfarrhaus in Bendestorf, das durch die Vakanzzeit derzeit leer steht. „Ich freue mich auf die Hittfelder Gemeinde, die Kollegen, die unterschiedlichen Kirchen in Fleestedt und Hittfeld und die starke Jugendarbeit“, sagt Christina Schwabe. Kinder und Jugendliche liegen ihr am Herzen. Sie möchte sich aber auch für andere passende Angebote einsetzen, weil „Kirche zu den Menschen gehen muss, nicht umgekehrt.“ Im theologischen und politischen Diskurs interessiert sie die religiöse Vielfalt und damit verbunden die Forderung nach Inklusion auf allen Ebenen. Was heißt Gottesdienst und wie kann man ihn für alle Gemeindeglieder neu beleben? Dieser Frage möchte sie nachgehen.

    In ihrer Freizeit interessiert sie sich außer für das Theater für Fotografie und Kunst, sie schwimmt gern und fährt Rad, ist oft in der Natur, wandert in der Schweiz und fährt Kanu in Schweden.

  • Fischbek. Aufatmen in der Fischbeker Cornelius-Gemeinde: Die Fußboden-Heizung, die - wie bib mehrfach berichtet hatte - im Dezember für einige Wochen ausgefallen war, funktioniert endlich wieder. Viele Fischbeker hatten das Malheur mit der Heizungspanne ausgerechnet so kurz vor und dann auch über Weihnachten mitbekommen. Aber nun ist sie wieder repariert. Nachdem die Fischbeker in den vergangenen Wochen die Gottesdienste im Gemeindehaus feierten, freuen sich die Pastoren und Gottesdienst-Besucher nun darauf, am Sonntag wieder in die schöne Kirche einkehren zu können. Pastor Gerhard Janke: "Eventuell wird sie noch nicht ganz ihre gewünschte Zieltemperatur haben, aber sie wird warm genug sein."

    Die Fußbodenheizung in der Cornelius-Kirche hatte plötzlich ein Leck mit einem großen Wasserverlust. Obwohl die Kirche erst gut 50 Jahre alt ist, gibt es keine detaillierten Bauzeichnungen mehr. Der Verlauf und die Lage der vielen Rohrleitungen ist daher nicht bekannt. Das machte die Leckortung sehr schwer. Aber am vergangenen Montag wurde es endlich gefunden - und es war auch gut reparierbar. Pastor Gerhard Janke: "Wir sind sehr erleichtert, dass wir nicht den Fußboden öffnen mussten. Bis auf das defekte Teilstück, das nun ausgetauscht wurde, machen alle anderen Rohre, die wir gesehen haben, noch einen soliden Eindruck, sodass wir hoffen, dass dieses Leck der Einzelfall einer nicht ganz perfekten Schweißnaht war."

  • Brackel. Max Giesinger singt in seinem Hit: "Ich weiß es nicht, doch ich frag es mich schon: Wie hast du mich gefunden? Einer von 80 Millionen." Von Friedrich von Bodelschwingh stammt das Zitat: "Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt." Wie kann ich mir das vorstellen?

    Am kommenden Sonntag, 12. August, feiert die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) Brackel ab 10:30 Uhr TREFFPUNKT-Gottesdienst. Das Thema lautet: Kann es sein, Gott, das du genau weißt, wie es MIR geht? Ich bin einer von Milliarden - und alle willst du kennen? Diese Frage mit den vertiefenden Gedanken, die auf einer Karte zu der Aktion „Wenn du Gott nur eine Frage stellen könntest, was würdest du ihn fragen wollen?“, eingereicht wurde, wird am kommenden Sonntag in Brackel behandelt.

    „Das wird wieder ein sehr interessanter Gottesdienst mit einer spannenden Predigt. Möglicherweise gibt es hinterher jede Menge Punkte, um ins Gespräch mit anderen zu kommen", sagt Wilfried Wiegel, Leiter der Brackeler „Mitmach-Gemeinschaft“. Der Gottesdienst findet im Brackeler Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23 statt.

    Im vergangenen Jahr haben sich die Aktiven der LKG Brackel, gemeinsam mit den Ehrenmtlichen der St. Jakobi Kirchengemeinde Hanstedt, eine Mitmach-Aktion überlegt und aufgerufen, sich an der Aktion „Frage an Gott“ zu beteiligen. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger aus Brackel und Umgebung aktiv in die Gestaltung unserer Gottesdienste mit einbeziehen und damit natürlich auch die Attraktivität erhöhen“, erklärt Wilfried Wiegel. Viele Fragen sind eingetroffen. Bisher wurde in fünf Gottesdiensten das Predigtthema auf Basis der eingereichten Fragen festgelegt. Am kommenden Sonntag wird sich zum siebenten Mal das Predigtthema an den Fragen der Menschen aus Brackel und Umgegend orientieren

    Gemeinschaftspastor Björn Völkers aus Visselhövede wird mit den Gottesdienst-Besuchern über das spannende Thema nachdenken. Eigentlich beginnt der Gottesdienst schon um 10:10 Uhr. Dann gibt es schon Kaffee, Tee und Kekse sowie Zeit zum Ankommen und Begrüßen.

  • Hittfeld. Die Spendenkirche zieht weiter in Hittfeld: Für die notwendige Sanierung der Furtwängler-Orgel in der Hittfelder Mauritiuskirche werden Spenden benötigt. Denn: Die Orgelpfeifen sind von Schimmel befallen und müssen dringend gereinigt und saniert werden, damit die Orgel auch weiterhin klingt. Mit einer Plexiglas-Kirche wirbt Kirchenvorsteherin Gisela Helms um Spenden. Nachdem die Spendenkirche in der Mauritiuskirche stand, warb sie in der Bäckerei Engel um Unterstützung. Mit Erfolg: „Gut einhundert Euro sind in der Bäckerei Engel zusammengekommen. Wir danken allen Menschen aus Hittfeld und Umgebung, die beim Brötchenkauf noch etwas für die Orgelsanierung gespendet haben“, sagt Kirchenvorsteherin Gisela Helms.

    Nun steht die Spendenkirche mit Flyern in der Buchhandlung Seevetal in der Kirchstraße 22 in Hittfeld. Wer die Sanierung der Orgel unterstützen möchte, kann dort gern einen Beitrag zum Erhalt der Furtwängler-Orgel in die Spendenkirche werfen. Weitere Informationen zur Spendenkirche, zur Orgel-Sanierung und den geplanten Emporen-Konzerten gibt Gisela Helms, Telefon 01 72-410 80 98 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Brackel. Zu einer Adventsfeier mit besonderer Note lädt die Landeskirchliche Gemeinschaft (LGK) und Jugendarbeit Entschieden für Christus (EC) Brackel ein. Einmal zur Ruhe kommen, durchatmen den Kopf frei bekommen – und dann genießen, was die Adventszeit an Gutem bereithält. Diese Chance bietet die Stunde im Advent der LKG. Hierfür sind am Sonntag, 16. Dezember, ab 15 Uhr im Gemeinschaftshaus in der Büntestraße 23 in Brackel der Weihnachts- baum geschmückt, die Tische fürs Kaffeetrinken gedeckt, und die guten Gaben aus der Küche fertig.

    Der Posaunenchor Brackel begleitet gemeinsame adventliche Lieder, der EC-Jugendreferent Randy Carmichael schildert, acht Tage vor Heiligabend, anschaulich, wie Advent unser Leben reich macht.

    Carmichael ist im EC Kreisverband Nordheide tätig. Geboren ist der Jugendreferent 1986 in den USA und verheiratet mit Melina. Zur Familie gehören noch zwei kleine Kinder. Das Quartett wohnt in Bispingen. In seiner Jugend engagierte sich Randy Carmichael als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Christlichen Verein Junger Männer (CVJM). Seine theologische Ausbildung absolvierte er am Johanneum in Wuppertal.

    Anschließend arbeitete er als EC- Jugendreferent in Berlin und Brandenburg, bevor er Anfang Januar 2015 seinen Dienst im EC- Kreisverband Nordheide antrat. Sportlich ist Carmichael in einer speziellen Sportart aktiv. In Lüneburg agiert er bei den Razorbacks als Defensive Lineman im American Football. Wenn es die Zeit erlaubt, grillt Carmichael gern mit Freunden oder ist aktiv im Geo-Caching unterwegs.

    Höhepunkt in diesem Jahr: Die Jungen und Mädchen der EC-Jungschar Brackel führen ein knapp 20-minütiges Spielstück auf zum Thema „Ein Licht sein für andere zur Weihnachtszeit“. Wenn die Brackeler nachmittags ins Gemeinschaftshaus einladen, ist guter Kaffee und leckerer Kuchen garantiert.

    Wilfried Wiegel, der Vorsitzende der LKG Brackel, lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Brackel und Umgegend herzlich ein: „Gönnen Sie sich etwas Gutes und lassen Sie sich einstimmen auf die Weihnachtszeit. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!“ Der Eintritt ist frei.

  • Hittfeld. Axel Schaffran, Leiter des Chors „Hittfelder Dutzend“ (Gewinner des „Blauen Löwen“), bietet auf der Empore der Hittfelder Mauritiuskirche drei Orgel-Führungen zu spannenden Themen an. Seine Führungen sind kostenlos, Spenden für die Sanierung der Orgel sind willkommen. Wie berichtet, muss die Orgel saniert werden, weil sich Schimmel auf den Pfeifen abgesetzt hat.

    Schaffran ist ein großer Kenner der Orgel, möchte mit seinen Führungen die Sanierung unterstützen und kann gleich zu drei unterschiedlichen Themen viel über die Orgel erzählen. Es gibt einen „Vortrag für Einsteiger“, unter dem Titel „Schwerpunkt Akustik: wir berechnen eine Pfeifenlänge“ erklärt Schaffran Technik-Interessierten die Berechnung einer Pfeifenlänge. Und bei der dritten Führung geht es für Musik-Interessierte dann um den „Wunderkasten“ Orgel. Die Themen hat Axel Schaffran nach musikalischem Wissen aufsteigend sortiert. Bei großem Interesse wird er weitere Termine und Themen anbieten.

    Die Termine der Orgelführungen, jeweils auf der Empore in der Mauritiuskirche:
    Freitag, 27. April, ab 18 Uhr: „Vortrag für Einsteiger“. Ein Grundkurs.
    Dienstag, 8. Mai, ab 16 Uhr: „Schwerpunkt Akustik: wir berechnen eine Pfeifenlänge!“ Etwas für Technik-Begeisterte.
    Sonntag, 3. Juni, ab 19 Uhr: „Großer Wunderkasten Orgel“.

  • Brackel. „Erfolgreich – macht Erfolg reich?“ So lautet das Thema von Bistro Lifestyle in Brackel. Partnerland ist jetzt Russland. Am Freitag, 23. Februar, ist es wieder soweit. Das „Bistro Lifestyle“ der Landeskirchlichen Gemeinschaft Brackel (LKG) und der ihr angeschlossenen Jugendarbeit „Entschieden für Christus“ (EC) öffnet in der Büntestraße 23 seine Tore. Die angebotenen Veranstaltungen stehen unter dem Motto: Essen & mehr.

    Der Charme von Bistro Lifestyle liegt im gemütlichen Miteinander, in den Gesprächen an den Tischen, im guten Essen sowie in den Themen, die aus dem Alltag der Menschen sind“, sagt Wilfried Wiegel, Leiter der LKG Brackel und begeisterter „Bistro-Lifestyler“. Hauptanliegen ist es, zu zeigen, dass der christliche Glaube keine verstaubte Botschaft aus der Vergangenheit, sondern für das Leben in unserer Zeit sehr aktuell ist. Am Freitag werden in diesem Zusammenhang landestypische
    Speisen und Getränke sowie ein wegweisendes Wort aus der Bibel aufgetischt.

    Russland ist das Land, um das sich am Freitagabend im Brackeler Gemeinschaftshaus alles dreht. Bei der Wahl des Landes spielte die vor uns liegende Fußball-Weltmeisterschaft und die hoffentlich erfolgreiche Titelverteidigung durch das Team von Bundestrainer Joachim Löw eine entscheidende Rolle.

    Referent Christian Meyer aus Bispingen sagt zu dem Thema: „Die Frage ist, wie wir Erfolg definieren. Laura Dahlmeier ist eine erfolgreiche Olympiateilnehmerin. Sie sagte einmal: "Entweder werde ich Hüttenwirtin oder Olympiasiegerin. Jetzt ist sie sogar mehrfache Olympiasiegerin. Ist ihr Leben jetzt auch erfolgreich? Wie viele Fußballweltmeister oder auch andere erfolgreiche Sportler standen im letzten Drittel ihres Lebens mit leeren Händen da. Das Thema „Erfolg“ hat viele Seiten. Ein paar dieser Seiten will ich in meinem Statement bei Bistro Lifestyle in Brackel beleuchten.“

    In der Küche steht mit Chefkoch Hans-Heinrich Meier und seiner eingespielten Truppe bewährtes Personal für leckere Speisen nach Art des jeweiligen Partner-Landes.

    Herzlich eingeladen zu Bistro Lifestyle ,Russland‘ sind alle, die sich etwas Gutes gönnen wollen“, sagt Wilfried Wiegel. „Leckeres Essen, gute Getränke, eine lockere Atmosphäre und lohnenswerter Input mit biblischem Inhalt werden garantiert!“

    Der Eintritt ist frei, die Veranstalter freuen sich über eine Spende.

  • Fischbek. Zu einer Exkursion nach Klütz und Boltenhagen in Mecklenburg-Vorpommern startet eine Gruppe der Fischbeker Cornelius-Gemeinde am Dienstag, 25. Juni. Der erste Stopp ist die Stadt Klütz im Landkreis Nordwestmecklenburg - zwischen den Hansestädten Lübeck und Wismar gelegen und nur drei Kilometer vom Ostseestrand entfernt.

    Hier wollen die Fischbeker zunächst die St. Marienkirche kennenlernen. Der imposante Backsteinbau zählt zu den ältesten Backsteinkirchen in Mecklenburg. Der älteste Teil der dreischiffigen Hallenkirche – der Chorraum – stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und zeigt noch deutlich romanische Einflüsse. Das dreischiffige Langhaus wurde später im Übergangsstil (Romanik-Gotik) erbaut. Der quadratische Turm wurde wohl erst im 14. Jahrhundert angefügt. Mit seinem achtflächigen Dach gleicht er einer Bischofsmütze. In früherer Zeit diente er auch als Seezeichen.

    Anschließend folgt ein Rundgang durch den schön restaurierten kleinen Ort und ein Spaziergang zum nahegelegenen Schloss Bothmer. Es besteht für die Teilnehmer der Exkursion natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Bus direkt zum Schloss zu fahren. Bevor die Gruppe bei einer Führung das Schloss kennenlernt, wollen sich die Teilnehmer bei leckerem Mittagessen in der Orangerie stärken.

    Das Schloss Bothmer ist die größte barocke Schlossanlage in Mecklenburg-Vorpommern mit einer schönen Parkanlage. Das Schloss wurde im Auftrag des Reichsgrafen Hans Caspar von Bothmer in den Jahren 1726 bis 1732 erbaut. Der Graf selbst residierte seit 1721 in London. So ist es nicht verwunderlich, dass er das Schloss nach englischem Vorbild errichten ließ.

    Ausklingen lassen will die aus Fischbek angereiste Gruppe den Tag im Ostseebad Boltenhagen dann mit der Möglichkeit der freien Gestaltung. Eine Anmeldung ist im Cornelius-Gemeindebüro unter der Telefonnummer 0 40/701 95 56 möglich. Die Abfahrt am 25. Juni an der Cornelius-Kirche ist für 8.30 Uhr vorgesehen. Die Kosten für Busfahrt, Führung St. Marien und Klütz, Eintritt und Führungen im Schloss Bothmer und Mittagessen betragen 46 Euro. Die Rückkehr in Fischbek für etwa 19 Uhr vorgesehen.

  • Fischbek. Singen Sie auch manchmal unter der Dusche? Stimmen Sie im Auto mit ein, wenn der Lieblingssong ertönt? Dann sind Sie in Fischbek genau richtig! Wenn Fischbek singt, dann geht es um viel Spaß in einer tollen Gemeinschaft unter der musikalischen Leitung von Popularkirchenmusiker Jan Keßler.

    Am Samstag, 25. Mai, ab 19.30 Uhr, kann jede und jeder in der Fischbeker Cornelius-Kirche mitmachen. Es kommt nicht darauf an, alle Töne zu treffen. Es geht um die gute Laune beim Singen von Hits aus den vergangenen Jahrzehnten. Jede Menge beliebter Songs warten darauf, mitgesungen zu werden. Singen tut gut! Sind Sie dabei?

    Fischbek singt! findet zum zweiten Mal statt und ist eine Aktion der Stiftung der Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde Fischbek, Dritte Meile 1. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Es findet ein Getränkeverkauf statt.

  • Fischbek. Damit die Gottesdienst-Besucher der Fischbeker Cornelius-Gemeinde nicht frieren müssen, wird auch der Gottesdienst am 3. Advent ab 10 Uhr im Gemeindehaus stattfinden, da die Heizung in der Kirche leider noch nicht wieder funktionsfähig ist.

    Pastorin Corinna Senf: "Wir sind in der Adventszeit und stimmen uns weiterhin auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Jeder Adventssonntag hat dabei seinen eigenen Schwerpunkt, Sonntag geht es um unser menschliches Miteinander. Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat…“ (Römerbrief 15,7) oder mit einem Buchtitel gesprochen „Jeder ist normal bist du ihn kennst“ (John Ortberg) ist das Thema, das uns am Sonntag beschäftigen wird in Liedern, Gebeten und der Predigt. Ich lade Sie herzlich zu unserem Gottesdienst am kommenden Sonntag ein".

  • Neuenfelde. Er ist eine der bedeutensten Persönlichkeiten, die auf dem Gebiet des heutigen Bezirk Harburg gelebt haben: Arp Schnitger, der große Orgelbauer, dessen Meisterinstrumente noch heute die Menschen bei Gottesdiensten und Konzerten in ganz Nordeuropa erfreuen. Von wahrscheinlich 1705 bis zu seinem Tode am 28. Juli 1719 lebte er in Neunfelde, wo er auch eine Orgelwerkstatt, den „Orgelbauerhof", hatte. In der Neuenfelder St. Pankratius-Kirche, neben deren Kanzel Arp Schnitger im Familiengrab bestattet wurde, steht eine seiner bedeutendsten Orgeln, die gerade aufwendig renoviert wurde.

    Zu seinem 300. Todestag möchte die CDU-Fraktion Arp Schnitger Gedenken. „Und zwar nicht in der Elbphilharmonie, sondern hier, wo er gelebt hat", so CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer.

  • Klecken/Hittfeld. „Ein tolles Glaubensgefühl hier im Wald, in der Natur. Wir sprechen doch davon, dass Gott all das erschaffen hat, hier sieht und spürt man es“, sagt Heike Hagemann aus Fleestedt. „Der Waldgottesdienst gehört zum Pfingstmontag dazu, das ist Tradition. Ich finde es schön, wenn alle das Vaterunser sprechen, beten und singen“, sagt ihre Mutter Elfriede Hagemann. Mit Klappstühlen bepackt und Hund Sina sind sie bei strahlendem Sonnenschein mit weiteren 800 Besuchern zum Waldgottesdienst des Kirchenkreises Hittfeld gekommen.

    „Pfingstmontag ohne Butterkuchen aus Klecken ist wie Hamburg ohne Hafen“, scherzte Superintendent Dirk Jäger zu Beginn des Gottesdienstes und ergänzte augenzwinkernd: „Wer mit der Predigt nichts anfangen kann, bekommt dann noch was Reelles.“ Mit seiner humorvollen Art überbrückte er den verspäteten Beginn von etwa 20 Minuten aufgrund von Problemen mit der Tontechnik. Ein Kleckener Feuerwehrmann fand schließlich den Fehler und erhielt Szenen-Applaus vom Publikum.
    Superintendent Dirk Jäger bezog sich in seiner Predigt auf das Buch „Die Gesellschaft der Singularitäten - Zum Strukturwandel der Moderne“ von Andreas Reckwitz, Soziologieprofessor aus Frankfurt. Reckwitz sagt, dass die „Logik der Singularitäten“ bestimmender werde, in allen Bereichen menschlichen Miteinanders finde ein Wettbewerb um Einzigartigkeit statt. Der mittlerweile fast unausweichbare „Selbstverwirklichungsimperativ“ führe dazu, dass die ganze Gesellschaft um Einzigartigkeit wetteifere.

    „Sicher fragen Sie sich, was das mit Pfingsten zu tun hat. Dass wir Christen keine Narzissten sind, liegt nicht daran, dass wir bessere Menschen sind. Aber vor aller eigenen Profilierungsanstrengung hat ja schon längst der Heilige Geist seine Arbeit an uns verrichtet und uns zu singulären Subjekten gemacht. Der Heilige Geist, Christus und Gott selbst stiften dabei nicht nur die Singularität des Einzelnen, sondern halten die Einheit der Verschiedenen zusammen“, so Jäger.

    Die Ausrichtung der Kirche ist dabei nicht beliebig, sondern auf Christus hin vorgegeben. „Ihn zu verkündigen, ihm in Wort und Tat nachzufolgen, ist unsere Aufgabe. Dies verstehe ich als Mahnung gegen eine Anpassung, die nicht durch das Evangelium gedeckt ist. Wir haben eine Botschaft, die sonst niemand hat. Sie gibt uns Freiheit an die Hand und auch eine erfrischende Klarheit gegenüber so manchem Unsinn und Blödsinn der Selbstinszenierung.“

    Was schätzen die Besucher am Waldgottesdienst: 
Für Magda Bollmeyer-Birkholtz und ihre Mutter Annemarie Bollmeyer ist der Waldgottesdienst ein fester Termin am Pfingstmontag: „Hier ist man Gott viel näher als in der Kirche, so empfinde ich es. Wir kommen schon so viele Jahre, es ist immer wieder schön“, sagt Magda Bollmeyer-Birkholtz.

    Den sicher weitesten Weg zum Waldgottesdienst hatte Gerhard Sponagel-Becker: „Ich lebe seit 40 Jahren in Cairns, Australien, und besuche gerade meine Familie. Früher konnte ich nie am Waldgottesdienst teilnehmen, weil wir im Hotel arbeiten mussten“, sagt Gerhard Sponagel-Becker, dessen Familie das Hotel „Zur Linde“ in Hittfeld betreibt. Seine Nichte Maren Heling und ihr Mann Bernd Heling kommen jedes Jahr zum Waldgottesdienst: „So eine schöne Location und in diesem Jahr bei sonnigem Wetter. Das ist wirklich eine besondere Veranstaltung“, sagt Maren Heling.

    „Ich habe einen Heiligen Geist gebastelt beim Kindergottesdienst. Das war toll“, sagt Paula Ida. Sie war mit ihren Eltern Theresa Beissel und Jürgen Dabrat zum Waldgottesdienst gekommen: „Ein schöner Ort, eine ungezwungene Atmosphäre, jeder hat mitgesungen, gebetet, das war schön“, sagt Theresa Beissel.

    Unterstützt wurde Dirk Jäger von der neuen Hittfelder Pastorin Christina Schwabe. Für die musikalische Begleitung sorgten Bläser aus dem ganzen Kirchenkreis unter der Leitung von Landesposaunenwart Lennart Rübke und Kreiskantor Kai Schöneweiß.

    Wie in jedem Jahr wurde auch „Geh aus mein Herz“ gesungen, zum ersten Mal die letzten drei Strophen auf Plattdeutsch. Bei Kaffee und Kuchen standen die Besucher noch lange zusammen. Die Kollekte geht je zur Hälfte an das Projekt „Junge Erwachsene“ des Kirchenkreises Hittfeld und an das Projekt „Rathauspassage“ der beiden Hamburger Kirchenkreise und des Diakonischen Werks.

  • Sprötze/Hollenstedt. Weltweit wird der Weltgebetstag stets am ersten Freitag im März gefeiert. Dazu bereiten Frauen aus einem Land die Gottesdienstordnung vor und geben diese mit Liedern, Gebeten und vielen Materialien an alle Länder weiter. In diesem Jahr haben Frauen aus Slowenien den Weltgebetstag vorbereitet, der am Freitag, 1. März, gefeiert wird. Damit in den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Hittfeld der Weltgebetstag nach ihren Vorgaben gefeiert werden kann, hat das Team um Pastorin Ulrike Seebo aus Sprötze ein Programm erarbeitet, das die Vorbereitung auf den Weltgebetstag erleichtert und mit einem Werkstattgottesdienst endet.

    Pastorin Seebo lädt alle Interessierten zu diesem Vorbereitungstreffen für Sonnabend, 19. Januar, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr ein. Es findet im Gemeindehaus der Ev.-luth. Kirchengemeinde Hollenstedt, Am Markt 5 in Hollenstedt, statt.

    Das Motto des Weltgebetstags 2019 ist „Kommt, alle ist bereit!“ „Es stammt aus einem Gleichnis Jesu. Und wird dort ausgeschlagen. Wie der Gastgeber mit dieser Enttäuschung umgeht, ist eine spannende Frage, die auch während des Vorbereitungstreffens thematisiert werden soll“, sagt Pastorin Ulrike Seebo aus Sprötze, die das Vorbereitungstreffen auf Kirchenkreis-Ebene organisiert. Wer daran teilnehmen möchte, melde sich bitte bei Ulrike Seebo bis zum Freitag, 11. Januar, an unter Telefon 0 41 86-89 26 89 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Mehr Infos zum Weltgebetstag: weltgebetstag.de/aktueller-wgt/slowenien/

  • Harburg. Am Sonntag, 10. Februar 2019, gibt der Harburger Gospelchor ein Konzert in der Bugenhagen Kirche in der Rönneburger Straße 47. Die Bugenhagen-Gemeinde ist seit mehr als 20 Jahren die Heimat des Chores, der sich mit Begeisterung den Singen von Gospels verschrieben hat.

    Um 17 geht es unter Chorleiter Rainer Gebauer los. Der Eintritt ist frei, wer möchte kann aber gerne Spenden.

  • Fischbek. "Wir nennen es »Laienkanzel«, und es hat nichts mit unbesetzten Pfarrstellen zu tun: Es ist einfach eine gute Idee, einmal eine andere Person als den Pastor im Gottesdienst zur Sprache kommen zu lassen. Und eine Person, die in ganz anderen Aufgaben steht und viele Erfahrungen an anderen Orten als der Kirche gesammelt hat, hat auch andere Gedanken und Ideen zu dem, was dem Leben und dem Glauben dient. Und ob die eingeladene Person ihre Rede dann selbst als Predigt oder Ansprache oder Grußwort bezeichnen möchte, das darf sie selbst definieren. In der Kirche gibt es dafür eine lange Tradition mit dem Namen »Laienkanzel«", sagt Pastor Gerhard Janke von der Fischbeker Cornelius-Gemeinde. Er freut sich, dass er am Sonntag, 3. März, im Gottesdienst ab 10 Uhr Harburgs Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen begrüßen wird.

    Natürlich wird dazu nicht jeder eingeladen und es ist auch eine kleine Ehre. Pastor Janke: "Wir freuen uns auf Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und sehr über ihre Zusage, denn die Ehre ist ganz auf unserer Seite. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die Gedanken aus dem Rathaus und auf die Einsichten von Sophie Fredenhagen."

    Leitung und Liturgie des Gottesdienstes liegen in den Händen von Pastor Janke. Musikalisch wird der impuls: Gottesdienst gestaltet von Jan Keßler und dem CHORnelius.

  • Harburg. Die Harburger - und keineswegs nur die katholischen Glaubens - trauern um den ehemaligen Domkapitular Heribert Brodmann, der viele Jahrzehnte lang Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Maria in der Harburger Innenstadt war und vergangene Woche kurz nach seinem 90. Geburtstag an den Folgen eines Sturzes und einem Beinbruch gestorben ist.

    Heribert Brodmann wurde am 3. Juni 1929 in Peine geboren. Auch der Schulbesuch mit dem Abitur erfolgte in Peine. Das anschließende Studium der Theologie absolvierte der junge Brodmann in Paderborn und München. Die Priesterweihe fand am 6. März 1955 in Hildesheim statt. Danach wurde Heribert Brodmann Kaplan in Harburg, Hildesheim und Celle. Ab 1964 war er Pfarrer in Buchholz, von 1968 bis 2005 wirkte er als Pfarrer in St. Maria Harburg und von 1994 bis 2005 war er Domkapitular des Erzbistums Hamburg.

    1968 war er - von St. Petrus in Buchholz - als Pfarrer zur Harburger Gemeinde St. Maria gekommen. Er hat auch den Wechsel vom Bistum Hildesheim zum Erzbistum Hamburg mit vorbereitet und war über etliche Jahre als Dechant in Harburg, und so auch einige Zeit noch für die katholischen Gemeinden im Landkreis Harburg mit zuständig.

    Als Domkapitular gehörte Heribert Brodmann auch dem Leitungsgremium des Erzbistums Hamburg an. Sein Priesterjubiläum feierte er am 6. März 2005. Das war Anlass für einen "festlichen Dankgottesdienst" in St. Maria, zu der Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat eingeladen hatten. Pfarrer Brodmann erbat sich aus Anlass seines Ehrentags Spenden für den Förderkreis Mutter und Kind der Gemeinde oder für die Suppenküche für Obdachlose von St. Maria. Übrigens: Pfarrer Brodmann war viele Jahre lang auch Dechant des Dekanats Harburg.

    Als er Ende Mai 2005 in den Ruhestand ging, wurde er von rund 2000 Menschen verabschiedet. Domkapitular Heribert Brodmann hat bei der Fronleichnamsfeier im Harburger Stadtpark seine letzte Predigt gehalten. Danach ging der gebürtige Peiner ganz offiziell in den Ruhestand - und das päter als auch in der katholischen Kirche üblich. Heribert Brodmann war zu diesem Zeitpunkt schon 76 Jahre alt. Und er war damals immer noch fit, engagiert und außerordentlich beliebt.

    Der Eintritt von Domkapitular Brodmann, Pfarrer der Kirchengemeinde im Herzen Harburgs, war auch für ihn ein großer Einschnitt - aber gleichzeitig auch für viele Katholiken im Harburger Raum. Im Mai 1968 hatte Heribert Brodmann sein Amt als Pfarrer von St. Maria in Harburg angetreten. Er kam damals aus Buchholz, wo er in der St.-Petrus-Gemeinde tätig war, in den Hamburger Süden. Er war Dechant für die katholischen Gemeinden in Harburg Stadt und Land, bereitete den Übergang der hamburgischen Gemeinden vom Bistum Hildesheim in das Erzbistum Hamburg vor und wurde als Domkapitular auch Mitglied der Bistumsleitung.

    Der damalige Erzbischof Werner Thissen hatte Heribert Brodmann in einem Schreiben für dessen langjährigen Dienst als Priester gedankt. Darin hieß es: "Bei deinem Abschied sind auf den Tag genau 37 Jahre vergangen, seit du die Pfarrgemeinde St. Maria in Harburg übernommen hast. Wie viele Menschen hast du zum Glauben geführt oder im Glauben bestärkt. Gott vergelte dir all das Gute, das du in seinem Auftrag gewirkt hast." Erzbischof Thissen würdigte Heribert Brodmann auch als erfahrenen Berater: "Durch deine langjährige Erfahrung als Pfarrer und als Dechant und durch deine Mitgestaltung des Erzbistums seit der Gründung war mir dein Rat stets besonders wichtig."

    Nach dem Eintritt in den Ruhestand blieb Heribert Brodmann auch weiter "Harburger". Er wohnte in Heimfeld und hat die Hände keineswegs in den Schoß gelegt. Für Harburgs Katholiken läutete der Abschied von Pfarrer Brodmann nach Gottesdienst, Fronleichnamsprozession und dem Gemeindefest auf dem Sportplatz eine weitere Zäsur ein: Damals wurden die Gemeinden St. Maria am Museumsplatz und St.-Franz-Joseph in Wilstorf zusammengelegt. Betreut wurden sie dann von Dechant Peter Wohs, der bis dahin Pfarrer der katholischen Wilstorfer Gemeinde gewesen war.

    Seine besondere Fürsorge galt über viele Jahrzehnte lang Kindern und Jugendlichen, Alten und gesellschaftlich Ausgegrenzten. Deswegen gehörte er auch zu den Mitbegründern der katholischen Schule Neugraben und des katholischen Nils-Steensen-Gymnasiums am Harburger Hastedtplatz, der alten Harburger Feuerwache. Beiden Schulen droht inzwischen - wie berichtet - aus finanziellen Gründen die Schließung. Er gründete auch die Stiftung Mutter und Kind (zunächst für Schwangere in Not, heute auch zunehmend mehr Hilfe für Familien in Not) in St. Maria und initiierte die Suppenküche für Bedürftige in St. Maria.

    Außerdem unterstützte er den Bau der katholischen Seniorenwohnanlage St. Vinzenz am Lichtenauerweg in Harburg, in der er zuletzt auch lebte. Auch mit den Aktiven der Harburger Schützengilde fühlte sich Brodmann verbunden. Viele Jahre lang - jeweils im November - empfing er die Gilde-Abordnung im Pfarrheim und gab den Startschuss für das Vogelschießen des folgenden Jahres - zuletzt im Jahr 2017: Die Glocken von St. Maria verkündeten: "Habemus iaculandum-avem – Wir haben ein Vogelschießen!" Wie schon rund vier Jahrzehnte zuvor hatte Gilde-Ehrenmitglied Brodmann die Deputationsmitglieder der Harburger Schützengilde in den Räumen des Gemeindehauses der Kirche empfangen und zuletzt das im Jahr 2018 490. Harburger Vogelschießen beschlossen.

    Bezeichnend für Heribert Brodmann: Für seine Beerdigung bat er anstelle Blumen und Kränzen für eine Spende für die Stiftung Mutter und Kind. Konto-Nr.: IBAN: DE 95 2075 0000 0088 1591 57 BIC NOLADE21HAM.

    Der Termin für das Requiem steht jetzt fest - Sonnabend, 29. Juni, ab 10 Uhr in St. Maria, anschließend findet die Beisetzung auf dem Neuen Friedhof an der Bremer Straße in Harburg statt.

Neuste Artikel

Kultursommer mit „Nicht nur Sonnenschein“ in der Wassermühle Karo…

Freuen sich auf einen spannenden Abend: Silke Borchert (von links), Bertram Bollow, Gabriele Schwedewsky lassen zusammen mit Arndt Ernst und Carsten Weede, im ersten Teil des Abends, in einer szenischen Lesung die dunkle Vergangenheit des Mühlenhofes wieder lebendig werden. | Foto: ein/Carsten Weede

Karoxbostel. Zu einem spannenden Kultursommer-Abend laden der Verein Wassermühle Karoxbostel und das Seevetaler Gemeinde...

Weiterlesen

Vier Feuerwehren der Gemeinde Rosengarten absolvieren Übung am Fu…

Langenrehm. Mit Erfolg haben jetzt rund 50 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Emsen/Langenrehm, Nenndorf, Iddensen ...

Weiterlesen

Das erstemal in der Vereinsgeschichte gibt es keinen Schützenköni…

Jörg Petersen (von links), Damenkönigin Kirsten Petersen, Vizekönig Hein-Peter Freyse und sein Adjutant Karl-Heinz Maibohm wollen den Maschener Schützenverein würdig vertreten. | Foto: ein

Maschen. Die Maschener Schützen müssen im kommenden Jahr ohne Schützenkönig auskommen. „Leider hat kein einziger Schütze...

Weiterlesen

Familienausflug in die Museumsstellmacherei Langenrehm

Besucher im Café Peters in der Museumsstellmacherei Langenrehm. | Foto: FLMK

Langenrehm. Hier kommt ein Vorschlag für einen Sonntagsausflug für die ganze Familie: Für 28. Juli, lädt die Museumsstel...

Weiterlesen

Inserate

Der Mix macht´s – die Kreativschmiede I Heidi Lühr

GrafikDesign | Illustration | Fotografie | Kunst | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Inserat. Transparenz ist entscheidend, um Menschen zu erreichen. Jede Art von Kommunikation sollte berühren un...

DRK-Shop „Schwester Henny“: Schönes und Mode von Mensch zu Mensch

Im Second-Hand-Shop „Schwester Henny“ des DRK Harburg gibt es gute erhaltene Secondhand-Kleidung und Wohnaccessoires. | Foto: DRK

Inserat Im Second-Hand-Shop "Schwester Henny" des Harburger Deutschen Roten Kreuz im Harburger Ring 8-10 werden besonder...

Burger Mania: Jeden Dienstag Burger satt im Steakhammer

Alle Burger enthalten 100% reines Rinderhack! | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Inserat. Burger Mania heißt es ab jetzt jeden Dienstag im Steakhammer. Für nur 9,99 Euro pro Person kann man ...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierten Inhalte und Werbung zu. Detailierte Informationen darüber finden Sie in unserer Datenschutzerklärung:
Datenschutzerklärung