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Schule

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  • Neugraben-Fischbek. Das Oberstufenprofil „Natur und Umwelt“ der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg berichtet am Donnerstag, 6. April, ab 19 Uhr in der Falkenberghalle, Heidrand 5, in Neugraben im Rahmen der Vortragsreihe über eine Expedition auf die Kanarischen Inseln. Der Titel der rund 90-minütigen Veranstaltung ist „Ruta de los quimicos – Expedition auf die Kanaren“. Diese beinhaltet die Erlebnisse der Reisegruppe während der Studienfahrt sowie Informationen zu interessanten naturräumlichen Gegebenheiten der Kanaren. In der Pause werden erfrischende Getränke und weitere kleine Köstlichkeiten angeboten.

  • Harburg. Rund 70 Schülerinnen und Schüler protestierten heute vor der Berufsschule Göhlbachtal gegen die AfD. Anlass war eine Veranstaltung zur Europawahl in der Mensa der Schule, zu der Vertreter der im Europaparlament sitzenden Parteien eingeladen waren – darunter auch die AfD.

    „AFD an unserer Schule? Nein Danke!“ hieß es auf einem Flugblatt, dass die Schülerinnen und Schüler vor der Schule verteilten. Weiterhin wandten sie sich gegen eine rassistische Argumentationsweise der AfD bezüglich der Einwanderer, die Forderung der Partei den Mindestlohn abzuschaffen und gegen das von der AfD geschaffene Internetportal zur Denunziation „AfD-kritischer Lehrer*innen“. Am Beispiel der Ida-Ehre-Schule zeige sich, wie die AfD versuche, Schülerinnen und Schüler, die sich gegen Rassismus engagierten, mundtot zu machen. Damit sorge die AfD auch, dass die Ida-Ehe-Schule „ins Visier einer mutmaßlich rechtsradikalen Bombendrohung“ geraten sei. Auch auf Transparenten erklärten die Schülerinnen und Schüler ihre Solidarität mit der Ida-Ehre-Schule und forderten „Keine Bühne für die AfD“.

  • Hittfeld. „Bienvenue und Willkommen“ – in Seevetal wird weiter die deutsch-französische Freundschaft gelebt: Rund 30 französische Schülerinnen und Schüler besuchten bis zum 2. Mai auf Einladung des Gymnasiums Hittfeld die Gemeinde Seevetal. Verwaltungsvize Dirk ter Horst hieß die Schülergruppe mit ihren deutschen Gastgeberinnen und Gastgebern jetzt im Rathaus der Gemeinde Seevetal willkommen.

    Der interkulturelle Austausch zwischen dem Hittfelder Gymnasium und dem Cité Scolaire der südfranzösischen Stadt Marmande läuft inzwischen erfolgreich seit mehr als 30 Jahren. Für die französischen Gäste wurde ein vielfältiges Programm zusammengestellt. In Hamburg besuchten die Gäste unter anderem die Kunsthalle und die Plaza der Elbphilharmonie. Außer gemeinsamen Schulbesuchen fuhren die französischen Schüler Zeit nach St. Peter-Ording und entdeckten dort das Multimar-Wattenforum. Außerdem stand ein Ausflug nach Lübeck auf dem Programm.

    Die Besucher aus dem Lot-et-Garonne nehmen viele neue Eindrücke, Freundschaften und Spracherfahrung mit nach Hause. Die Betreuung des Austausches lag auf deutscher Seite in den Händen der Gymnasial-Lehrerin Bettina Kühl. Begleitet wurde Sie durch Schulleiter Stefan Weinreich. Die französische Gruppe wurde erneut angeführt von Geneviève Larrivière, die seit 2000 Leiterin des Austausches ist. Begleitet wurde sie von der Schulleiterin Marie-Charlotte Bouthier, Fabienne Geoffroy und Tarik Fourkane.

  • Hittfeld/Buchholz/Nenndorf. Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum: An Schulen im Landkreis Harburg wurden in den vergangenen vier Jahren bereits 100 #Webcoaches ausgebildet. Die #Webcoaches sind Schülerinnen und Schüler, die jüngere Mitschüler bei Fragen und Sorgen im Umgang mit digitalen Medien beraten.

    Im Landkreis Harburg haben Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen die Möglichkeit, sich zum #Webcoach ausbilden zu lassen. Die mehrtägige Ausbildung findet in Zusammenarbeit der Reso-Fabrik e.V. und der Polizeiinspektion Harburg statt. Sie beginnt damit, dass diese das eigene Nutzungsverhalten digitaler Medien reflektieren und sich der Faszination und Gefahren von Onlinespielen und sozialen Netzwerken bewusst werden.

    Häufige Beratungsinhalte werden vor dem Hintergrund der Regelungen zu Datenschutz, Urheberecht und dem Recht am eigenen Bild betrachtet. In einem Kommunikationstraining wird geprobt, in welcher Weise diese Erkenntnisse gut in die vertrauliche Beratung von Mitschülerinnen und Mitschülern eingebracht werden können.

    Im Anschluss beraten sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf Augenhöhe und vertraulich zu Themen wie Cybermobbing, Privatsphäre im Netz, soziale Netzwerke und Kriminalität im Netz. Dabei orientieren sie sich auch an den Anliegen der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Im Vordergrund stehen besonders die Interessen und Fragen der Schülerinnen und Schüler.

    Die #Webcoaches sind fest in der Schulkultur verankert. Sie gehen regelmäßig in die Klassen und erörtern mit den jüngeren Mitschülern, wie man beispielsweise gute Regeln für den Klassen-Chat aufstellt. Sie bieten in Sprechstunden in den Pausen auch vertrauliche Beratungen für Einzelne an. Die #Webcoaches werden auch in Elternabende eingebunden.

    "Die Erfahrung zeigt, dass die Hemmschwelle niedrig ist, sich bei kompetenten Mitschülern Hilfe zu suchen, ähnlich wie bei Streitschlichtern bzw. Konfliktlotsen", so Carsten Bünger, der als Beauftragter für Jugendsachen der Polizei im Landkreis Harburg Teile der Ausbildung übernommen hat. Silke Scheiderer trägt als Sozialpädagogin des Jugendhilfeträgers Reso-Fabrik den Hauptteil der Ausbildung und ergänzt: "Die Beratung von Jugendlichen durch Jugendliche auf Augenhöhe hat den Vorteil, dass diese nicht den moralischen Zeigefinger heben"Digiale Unfälle" gehören in der Altersgruppe zum Alltag, entsprechend alltagsnah werden auch die Lösungen gesucht".

    Wichtig bei dem Projekt ist, dass eine schulische Fachkraft die Verantwortung übernimmt und alltägliche Begleitung der Webcoaches übernimmt. Am Gymnasium Hittfeld steht Oberstudienrat Roman Rathje den aktuell knapp 60 #Webcoaches zur Seite. An der Oberschule Rosengarten sowie am Gymnasium am Kattenberge sind weitere 32 #Webcoaches aktiv. In der Estetalschule Hollenstedt und in der Waldschule Buchholz befinden sich aktuell rund 30 Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung zum #Webcoach.

  • Wilstorf. Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (AvH) ist kürzlich bereits zum dritten Mal für seine MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen einer Festveranstaltung im Albert-Schweitzer- Gymnasium ausgezeichnet worden. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

    Die Ehrung wurde von Senator Ties Rabe vorgenommen. Die »MINT- freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt.

    Die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Sie will für Mint-Berufe, Mint-Studiengänge und Mint-Ausbildungen werben und eine mathematisch-naturwissenschaftliche Karriere fördern. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen!« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

  • Buchholz. Gewalt bleibt nicht in der Familie. Sie wirkt sich auf alle Bereiche unserer Gesellschaft aus, prägt und schädigt sie und wird wieder zum Nährboden für neue Gewalt. Ihr hässliches Gesicht zeigt sie in vielen Varianten. Das reicht von häuslicher Gewalt bis hin zum Mobbing auf dem Schulhof oder im Internet. Grund genug für den Verein Gewalt überwinden e.V., einen Plakatwettbewerb zum Thema auszuschreiben. Eingeladen waren weiterführende Schulen im Landkreis Harburg. Die Gewinner wurden jetzt in der Bibliothek des Albert-Einstein-Gymnasiums in Buchholz gekürt.

    Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Jahrgänge. Einzige Vorgabe: Die Nachwuchsdesigner mussten mehrere Textbausteine wie zum Beispiel „Friedliches Zusammenleben – Leben ohne Gewalt“ oder „Kommunikation statt Konfrontation“, außerdem das Logo des Vereins Gewalt überwinden, auf ihren Plakaten unterbringen. Kunstlehrer Jürgen Gollmann lobte die Kreativität und die „raffinierten Gedankengänge“ der Mädchen und Jungen. Dr. Theo Fründt, Vorstandsmitglied des Vereins Gewalt überwinden, war begeistert davon, welche technischen Möglichkeiten, wie digitale Bildbearbeitung oder Grafikprogramme den Schülerinnen und Schülern heute zur Verfügung stünden. „Zu meiner Zeit wurde der Kunstunterricht noch mit Tuschkasten und Wachsmalstift gestaltet“, berichtet er lächelnd.

    „Dass die drei Erstplatzierten alle Mitglieder in meinem Kurs 'Begabtenförderung und digitale Bildbearbeitung' sind, ist reiner Zufall“, versichert Kunstlehrerin Wiebke Müller vom Buchholzer Albert-Einstein-Gymnasium. In ihrem Kurs vermittelt sie den jungen Designern unter anderem Perspektiven, Bildkompositionen und die optimale Schriftwahl für das jeweilige Layout.

    Die 14-jährige Madlen Vita freute sich über einen tollen 3. Platz für ihren Entwurf „Lasst Euch nicht klein machen“, der gleichaltrige Can Röklab war leider krank und konnte seine Urkunde für den 2. Platz nicht persönlich entgegennehmen. Das pinkfarbene Plakat von Matti Westermann fällt sofort ins Auge, beeindruckte die fünfköpfige Jury mit einer klaren Aufteilung, dem perfekten „Goldenen Schnitt“ und der visionären Botschaft „Leben ohne Gewalt“. Verdient wurde dieser spannende Entwurf mit dem 1. Platz gekürt.

    Was hat die Wettbewerbsteilnehmer bei ihrer Arbeit inspiriert? „In meinem persönlichen Umfeld habe ich schon von häuslicher Gewalt gehört“, berichtet ein Schüler. Die Gesellschaft muss sich mit diesem Themen auseinandersetzen und dürfe es nicht unter den Tisch kehren, waren sich die Schülerinnen und Schüler einig. „Ich verabscheue Gewalt in jeder Form, deshalb wollte ich auch unbedingt bei dem Plakatwettbewerb mitmachen“, erzählt Sieger Matti Westermann. Ganz genau wisse er noch nicht, wohin ihn sein beruflicher Weg führen wird. Eine Karriere als Grafikdesigner hält der 14-Jährige aber nicht für ausgeschlossen.

    Das Siegerplakat wird jetzt in allen Schulen, Rathäusern und Verwaltungen im Landkreis Harburg aufgehängt. Das Preisgeld von insgesamt 600 Euro wollen die Schülerinnen und Schüler in Grafiktablets für ihren Kurs investieren. „Mit etwas Glück bleibt noch etwas Geld übrig, für einen Bummel über den Weihnachtsmarkt“, freut sich Kunstlehrerin Wiebke Müller.

    Info: Im Verein Gewalt überwinden e.V. haben sich Einzelpersonen, Politiker, Gleichstellungsbeauftragte sowie Vertreter aus Kommunen des Landkreises, der Kirche, Frauenhäuser und der Polizei zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Der Verein unterstützt Frauenhäuser, Beratungsstellen, den Hilfsfond für Opfer häuslicher Gewalt und Gewaltpräventionsmaßnahmen an Schulen.

  • Harburg. Die Zahlen sind alarmierend: 59 Prozent der zehnjährigen Kinder sind laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hannover keine sicheren Schwimmer. Die Gründe dafür liegen nicht nur im familiären Bereich, sondern auch in der Schule. Während bei den über 60-jährigen noch 56 Prozent in der Grundschule das Schwimmen lernten, sind es bei den 14-29jährigen nur noch 36 Prozent. Mittlerweile haben laut der Studie nur noch 25 Prozent der Grundschulen einen Zugang zu einem Bad.

    In Hamburg gibt es Schwimmunterricht nur jeweils ein halbes Jahr in Jahrgang 3 und 4. Wer danach kein Jugendschwimmabzeichen hat, für den hält das System keine systematische Hilfe mehr bereit. „Als sicherer Schwimmer kann nur gelten, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze sicher beherrscht. Alle Experten, Sportwissenschaftler und unsere Ausbilder sind sich einig, dass die Prüfungsanforderungen des Seepferdchens dafür zu gering sind“, so Achim Haag, Vizepräsident der DLRG.

    Diese Zahlen schlagen sich auch in einer traurigen Statistik nieder: 2016 stieg die Zahl der Ertrunkenen in Deutschland laut DLRG auf ein Zehnjahreshoch. Dramatisch ist der Anstieg bei den Kindern: Die Zahl der ertrunkenen Kinder bis 15 Jahre verdoppelte sich 2016 von 25 auf 46 nahezu. Bei den Badeunfällen ohne Todesfolge sieht es noch schlechter aus.

    Bürgerbegehren möchte ein weiteres Schwimmangebot in Harburg

    Auch in Harburg ist die Situation nicht akzeptabel – findet die Initiative „Yes We Swim“, die nun mit einem Bürgerbegehren ein weiteres Schwimmangebot in Harburg fordert. Zu einer geeigneten Schwimmhalle gehören laut den Initiatoren eine 25 Meter-Bahn, ausreichende Wassertiefe (5 Meter), Startblöcke, ein Sprungturm mit mindestens einem 1 Meter- und einem 3-Meter-Brett sowie hygienische und für (Vor-)Schulklassen ausgerichtete Umkleiden und Sanitäreinrichtungen. „Diese Voraussetzung bietet das MidSommerland-Bad nicht. Und umliegende Bäder sind schwer erreichbar, überlastet oder erst gar nicht ausreichend ausgestattet“, so die Initiative.

    Auch seien die Schwimmkurse in Harburg und Umgebung für Nichtschwimmer schon über Jahre hinaus ausgebucht. Dabei lautet die allgemeine Empfehlung, die Kinder mit spätestens drei Jahren für einen Schwimmkurs anzumelden.

    Bürgerbegehren läuft gut an

    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.
    Das Logo der Initiative entwarf Evelyn Remboldt, Schüöerin an der Katholischen Schule Harburg.

    Seit 2. Oktober wird gesammelt. So zum Beispiel am Samstag an der Ecke Sand/Hölertwiete. Und das erfolgreich: „Trotz des schlechten Wetters haben wir in zwei Stunden gut 500 Unterschriften gesammelt“, freute sich Mitinitiatorin Luiza Raguse. Nicht verwunderlich, denn eine weiteres Schwimmangebot ist auch aus weiteren Gründen erforderlich. Schließlich soll die Zahl der Einwohner im Bezirk in den nächsten Jahren deutlich wachsen.

    Bis zum 1. April 2018 hat die Initiative nun Zeit die erforderlichen 3.680 Unterschriften zu sammeln. Allerdings: Ein erfolgreiches Bürgerbegehren oder gar ein Bürgerentscheid ist für das Bezirksamt nicht bindend. Es hat lediglich den Charakter einer Empfehlung an die zuständige Fachbehörde.

    SPD-Fraktionschef Heimath: Zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren

    Aufgrund des Themas rechnet man aber mit deutlich mehr – um die 10.000. Und das mag ja auch genügend Druck auf die Politik ausüben, eine solche Schwimmmöglichkeit zu schaffen. Dieser Druck scheint auch nötig zu sein, wollen die Initiatoren Erfolg haben. Denn Harburgs SPD- Fraktionschef Jürgen Heimath hat dem Anliegen schon mehr oder weniger eine Absage erteilt. „Das Problem der Schwimmausbildung von Kindern begleitet uns schon länger“, so Heimath gegenüber besser-im-blick.

    Es sei zwar nicht perfekt, aber „seitens der Schule zumutbar nach Wilhelmsburg oder Neugraben zu fahren.“ Die Situation der Kinder sei zwar verbesserungsbedürftig, das könne aber auch mit einem Ausbau der MidSommerland geschehen. „Die Schule muss dafür sorgen, dass der Schwimmunterricht ausreichend stattfindet“, sieht Heimath die Verantwortung für die Rahmenbedingungen nicht bei der Politik, sondern bei den Schulen und der Behörde.

    Wer unterschreiben oder gar selbst sammeln möchte, der kann sich die Unterschriftenliste als PDF hier herunterladen.

  • Harburg. Das Bürgerbegehren „Yes We Swim“, das eine neue Schwimmmöglichkeit in Harburg fordert, war Thema der Aktuellen Stunde am Dienstag in der Bezirksversammlung. Damit soll das Schulschwimmen verbessert werden. Denn immer mehr Kinder können am Ende der Grundschulzeit nicht ausreichend schwimmen. Da kann es nicht sein, dass die Kinder auch noch aus Harburg nach Neugraben oder Wilhelmsburg für den Unterricht fahren müssen – findet die Initiative (besser-im-blick-berichtete: Bürgerbegehren „Yes We Swim“ für eine weitere Schwimmhalle in Harburg gestartet).

    Eigentlich sind in der Harburger Bezirksversammlung alle für das Bürgerbegehren. Außer der stärksten Fraktion, der SPD. Diese hatte schon im Vorwege durch ihren Fraktionsvorsitzenden Jürgen Heimath bekunden lassen, dass sie es durchaus für ausreichend und zumutbar hält, dass die Kinder während der Schulzeit die Wege nach Neugraben und Wilhelmsburg auf sich nehmen müssen. Aber, so betonte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Claudia Loss, sei der SPD-Fraktion das Schwimmen selbstverständlich sehr wichtig. Man habe auch – seit man also die SPD also Olaf Scholz – wieder Regierung in Hamburg sei, viel Geld da reingesteckt und ein neues Konzept auf den Weg gebracht. „Natürlich kann man sich Schwimmbäder überall in der Stadt wünschen, aber es gibt auch kein Grundrecht auf ein fußläufiges Schwimmbad“, so Loss.

    André Lenteh von den Linken forderte CDU-Chef Ralf-Dieter Foscher auf, in der Sache um das Bürgerbegehren
    André Lenthe von den Linken forderte CDU-Chef Ralf-Dieter Fischer auf, in der Sache um das Bürgerbegehren "Yes We Swim" bissiger zu werden. | Foto: Niels Kreller

    Linke: schwimmen ist eine soziale Frage

    Ganz anders sah dies André Lenthe, stellvertretender Fraktionsvorsitzender Die Linke, die das Thema eingebracht hatte. Er verwies darauf, dass Harburg durchzogen ist mit Wasser. „Neben der Süderelbe und der Außenmühle gibt es zahlreiche kleine Seen, Flüsse, Bäche und Wettern. Die Fähigkeit das Schwimmen zu erlernen kann also Lebenswichtig sein!“ Er berichtete, was ihm seine 10-jährige Nichte vom Schulschwimmen erzählt habe. Dass sie nur 10 Minuten hätten, sich umzuziehen um dann ein paar Schwimmübungen zu machen. Die Duschen und Umkleiden seien oft schon (oder immer noch) von anderen Schülern belegt und dreckig. Meistens schafften sie es nicht einmal, die Haare zu trocknen.

    „Schwimmen lernen oder schwimmen zu gehen ist auch eine soziale Frage“, so Lenthe und verwies auf eine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft. „In den Schulen, in denen vor allem Kinder aus einkommensschwachen und armen Familien sind, können 80 Prozent der Kinder fast gar nicht schwimmen, und 42 Prozent können überhaupt nicht schwimmen. In den edlen Stadtteilen unserer Stadt, in denen die Reichen wohnen, in denen die wohnen, denen es gut geht, die auf der Sonnenseite sind, ist es fast genau umgekehrt.“

    Unterstützung bekam Lenthe von ungewohnter Seite: CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer erklärte, dass die CDU das Bürgerbegehren Rückhaltlos unterstütze. Das Pinguin-Abzeichen, wie es das Bäderland Hamburg verleihe, sei ebenso wie das Seepferdchen nicht ausreichend. „Die DLRG sagt Bronze“, so Fischer.

    Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss die Bezirksversammlung noch einstimmig einen Antrag der Großen Koalition. Nun sollen sachkundige Vertreter der DLRG, des Hamburger Schwimmverbandes e.V. sowie der Schulbehörde und von Bäderland Hamburg in den Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeitgestaltung eingeladen werden, um dort über die Situation im Bezirk zu informieren und ihre Vorschläge zu unterbreiten. Dass ein solcher Berichtsantrag den Linken nicht reicht, machte André Lenthe zum Schluss der Aktuellen Stunde der CDU deutlich. „Herr Fischer, geben sie doch jetzt noch nicht auf. Sie sind doch ein Terrier, beißen sie mal zu“, rief Lenthe dem CDU-Fraktionsvorsitzenden zu, der dafür bekannt ist, öfter mal mit markigen Worten in die Schlacht zu ziehen. Fischer quittierte die Aufforderung mit einem lachenden „Terrier ist zu klein – Deutsche Dogge!“ Man wird sehen, was zutrifft.

  • Harburg. 1979 als Gesamtschule Harburg gegründet, wurde die Goethe-Schule Harburg (GSH) im Jahr 2011 im Rahmen der Schulreform zur Stadtteilschule. Inzwischen ist die GSH nicht nur die größte Schule in Harburg, sondern mit etwa 1720 Schülerinnen und Schülern auch die größte Schule in ganz Hamburg. Das tägliche Schulleben findet an zwei Standorten statt - dem Hauptstandort in der Eißendorfer Straße (früher Mädchenschule Harburg) und dem Oberstufenstandort in der Bunatwiete.

    Als Kulturschule ist die Goethe-Schule Harburg im Stadtteil und darüber hinaus mit zahlreichen musikalischen Events, Theater und Film sowie mit dem weit über Harburgs Grenzen hinaus bekannten Chor Gospel Train und dem Song „Ich bin Harburg“ präsent. Bei der Berufsmesse der GSH, dem Berufsinformationstag, sind jährlich etwa 80 regionale Firmen zu Gast.

    Die Goethe-Schule Harburg feiert ihr 40-jähriges Bestehen - am Montag, 24. Juni, mit einem Festakt im Harburger Rathaus. Am 25. Juni findet am Vormittag ein großes Sommerfest für alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände statt. Von 18 Uhr an lädt die Schule dann auch alle ehemaligen GSHler herzlich ein zu einem großen Dämmerschoppen Spezial in der Schule.

  • Hittfeld. An der Grundschule Hittfeld wird auch am morgigen Dienstag, 5. Juni, der Unterricht ausfallen. Die Betreuung der Kinder ist gewährleistet. Zum Hintergrund: Aufgrund des Starkregens am Wochenende war ein größerer Wasserschaden entstanden. Der von dem Wasserschaden betroffene Gebäudeabschnitt wird derzeit noch einem statischen Gutachten unterzogen.

  • Fischbek. Gleich drei Mannschaften der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg werden die Hansestadt Hamburg beim großen Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia (JtfO) in Berlin in der Leichtathletik vertreten. In der Bundeshauptstadt werden sie vom 22. bis 26. September auf die jeweils besten 15 Schulteams der einzelnen Bundesländer treffen.

    Beim Hamburger Landesfinale auf der Jahnkampfbahn zeigten die beiden Teams der WK II (Jahrgänge 2002 – 2005) ihre Dominanz. Bei den Jungen siegte die FiFa-Athleten mit 7810 Punkten deutlich vor dem Gymnasium Hochrad (7343 Punkte). Bei den Mädchen reichten 6473 Punkte ebenfalls zur erfolgreichen Titelverteidigung. „Der Erfolg war fest eingeplant und auch niemals ernsthaft in Gefahr“, sagte Trainer Marcus Jung.

    Garanten für den Erfolg waren unter anderem der Hochspringer Jonathan Neukamm (1,84 Meter) sowie Speerwerfer Luca Pape (38,52 Meter). Ihnen gelang ebenso wie 100-Meter-Sprinter Leon Hausmann (11,77 Sekunden) die Tagesbestleistung.

    Deutlich enger ging es dagegen bei den Mädchen der WK III (Jahrgänge 2004 – 2007) zu. Zwischenzeitlich lagen die FiFA-Mädels im Feld der sieben Mannschaften noch auf dem Bronzerang. Doch die abschließende 4x75-Meter-Staffel wirbelte das Teilnehmerfeld nach sechs absolvierten Disziplinen in dem Mannschaftswettkampf noch einmal kräftig durcheinander. Ina Hansen, Melissa Ofosua, Angeline Fischer und Stella Petrich ließen keinen Zweifel daran, dass sie die Fahrkarte nach Berlin lösen wollten. Angefeuert von ihren Teamkolleginnen übernahm das Quartett sofort die Führung. Doch nur der Sieg reichte nicht. Sechs Zehntelsekunden mussten die vier auf die bis dahin führende Staffel der Heinrich- Hertz-Schule herauslaufen. Am Ende reichten 40,00 Sekunden, um buchstäblich auf den letzten Metern Gold (6566 Punkte) zu gewinnen.

    Bitter: Für die Läuferinnen der Heinrich-Hertz-Schule blieb am Ende nur Bronze. Sie wurden auch noch vom Walddörfer-Gymnasium abgefangen. Das aber war den FiFa-Leichtathleten zu diesem Zeitpunkt egal. Sie hatten gewonnen und dürfen sich nun zusammen mit ihren älteren Trainingskammeraden auf das große Bundesfinale in der Hauptstadt freuen.

  • Fischbek-Falkenberg/Berlin. Diskus-Olympiasieger Christoph Harting applaudierte zusammen mit rund 40.500 Zuschauern im gut gefüllten Berliner Olympiastadion, als die acht Schulstaffeln (Jahrgänge 2008 und jünger) zum Finallauf beim Leichtathletik-Weltcup ISTAF durch das Marathontor ins Stadion einliefen. Der Stadionsprecher ahnte bei der Vorstellung wohl schon, was gleich passieren würde. Er kündigte die 16x50m-Staffel der Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg als einen der Favoriten an. Die Kameraleute zeigten dabei Startläufer Henrik Bomers auf den großen Anzeigetafeln im Stadion.

    Mit der schnellsten Vorlaufzeit über die zwei Stadionrunden (1:55,99 Minuten) stürmten die FiFa-Sprinter ins Finale und erreichten damit die schnellste von einer Hamburger Staffel jemals beim ISTAF gelaufene Zeit. Doch im Finale werden die Karten neu gemischt. Das wussten auch die Kinder. Daher hieß es noch einmal volle Konzentration.

    Nach dem Startschuss brandete der Applaus der Zuschauer erneut auf und die FiFa-Staffel übernahm sofort die Spitze. Mit guten Wechseln und schnellen Beinen liefen die ersten Jungen bereits einen respektablen Vorsprung heraus. Den bauten die folgenden Läufer und Läuferinnen bis zum Schluss weiter aus. Mit deutlichem Vorsprung vor dem Seriensieger aus Potsdam liefen sie ein einsames Rennen an der Spitze. Am Ende blieb die Uhr bei 1:55,56 Minuten stehen

    „Eine so schnelle Zeit wurde zuletzt vor neun Jahren von einer Schulstaffel gelaufen“, sagte Trainer Martin Schulz. Zudem gelang es den Fischbekern als einzigem Finalteilnehmer, die Vorlaufzeit noch einmal zu unterbieten. „Die Kinder wollten diesen Sieg. Das hat man gemerkt. Mit dem Endlauf hatte ich gerechnet, doch die Goldmedaille ist natürlich fantastisch", sagte Schulz.

    Die feierten die Schüler am Ende auch ausgiebig. Bei der Ehrenrunde im Stadion winkten sie überglücklich ins Publikum und lagen sich immer wieder in den Armen. Maskottchen "Berlino", seit der WM 2009 der heimliche Star der deutschen Leichtathletik, freute sich bei der Siegerehrung mit den Gästen aus Fischbek, die vom Stadionsprecher und dem Publikum kräftig gefeiert wurden.

  • Harburg. Der Stadtteilschulzweig der Katholischen Schule Harburg lädt für Freitag, 19. Januar, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür am Standort Julius-Ludowieg Straße 89 ein. Interessierte Kinder und deren Eltern, vor allem die zukünftigen Fünftklässler, sind morgen Nachmittag herzlich eingeladen, sich über das Angebot und die Unterrichtskonzepte unserer Schule zu informieren. In der Stadtteilschule können alle Schulabschlüsse (Erster Allgemeinbildender Schulabschluss in Klassr 9 und/oder 10, Mittlerer Schulabschluss in Klasse 10 und ggf. Abitur in Klasse 13) erreicht werden.

    Katrin Hoppmann (stellvertretende Schulleitung): "An der KSH nehmen wir das Kind in seiner Einzigartigkeit an und unterstützen es vielfältig entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten. Der Schulalltag ist daher durch einen breit gefächerten Projektunterricht und das Lernbüro offen und individuell gestaltet."

  • Harburg. Von Umweltschutz über Digitalisierung bis hin zur Mobilität der Zukunft – beim elften Regionalwettbewerb ELBE „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) war echter Forscherdrang gefragt. Unter dem Motto „Frag nicht mich - Frag dich“ präsentierten 147 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre scharfsinnigen Experimente in den Kategorien Biologie, Chemie, Physik, Arbeitswelt, Mathe, Informatik sowie Technik. Unterstützt von dem IT-Dienstleister Atos wurden die besten Ideen im Rahmen einer Siegerehrung ausgezeichnet.

    Wie können wir die Meere vor Plastik schützen? Mit welcher Energieversorgung fahren Elektroautos? Was rettet Bienen? Verblüffende Ideen und ein großes Bewusstsein für die Herausforderungen unserer Zeit zeigten die jungen Forscher-Talente im Wettbewerb. Außer Projekten zum Umweltschutz präsentierten die jungen Forscher auch Arbeiten zu Digitalisierung und Mobilität. Auch regionale Bezüge wie das Thema Elbvertiefung spielten eine Rolle. Der Regionalwettbewerb ELBE von „Jugend forscht“ faszinierte durch scharfsinnige Fragestellungen, eine Fülle spannender Experimentalreihen und beeindruckend klaren und unterhaltsamen Darstellungen.

    Dr. Ralf Grote, Leiter des Präsidialbereichs der TUHH, freute sich über die vielen Arbeiten aus den Bereichen Technik, Physik und Mathe: „Die Jungforscher geben bei diesem Wettbewerb Antworten auf drängende Zukunftsfragen. Mit Erfindergeist und Forscherdrang haben die jungen Talente einen großen Schritt in die Welt der Forschung getan“.

    Die 72 eingereichten Projekte aus Harburg wurden nach Kriterien wie Originalität, Alltagsbezug, Eigenständigkeit und Folgerichtigkeit bewertet. Insgesamt verlieh die Jury 10mal den 1. Preis, 14mal den 2. Preis und 9mal den 3. Preis. Die ersten Preisträger haben sich automatisch für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifiziert, der am 28. und 29. März bei Airbus in Finkenwerder ausgetragen wird. Die Sieger des Landeswettbewerbs „Jugend forscht“ treten schließlich beim Bundeswettbewerb in Darmstadt an.

    Einige der ersten Preisträger im Überblick:

    Jugend forscht Chemie für das Projekt:
    Der Trick mit dem OP-Faden
    von: Lina Vorberg, 12. Klasse, Gymnasium Süderelbe

    Jugend forscht Chemie für das Projekt:
    Herkunftsanalyse von Kunststoffen im Meer
    von: Gesche Ulffers, Lea Timmermann, Miriam Heß,
    12. Klasse, Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

    Jugend forscht Biologie für das Projekt:
    Antibiotikaresistente Keime in der Umwelt
    von Nathalie Puschmann, 12. Klasse Gymnasium Süderelbe

    Drei Sonderpreise für die besten Stände stiftete das Unternehmen Atos, das den Regionalwettbewerb bereits im achten Jahr unterstützt, gemeinsam mit dem Hamburger Museum Prototyp. In diesem Jahr wurden folgende Projekte zu den besten Ständen gewählt:

    Schüler experimentieren Biologie für den Projektstand:
    Mikroplastik - Fluch oder Segen?
    von Jesper Eggers, Till Meyer-Jark, Nabil Tahiri, 9. Klasse, Friedrich-Ebert-Gymnasium

    Jugend forscht Chemie für den Projektstand:
    Der Trick mit dem OP-Faden
    von: Lina Vorberg, 12. Klasse, Gymnasium Süderelbe

    Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Pro Jahr gibt es bundesweit mehr als 110 Wettbewerbe. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt. Den Gewinnern winken attraktive Geld- und Sachpreise. Jugend forscht ist ein wirksames Instrument zur Nachwuchsförderung. Seit Gründung haben sich mehr als 250 000 Jugendliche beteiligt.

    Neun von zehn erfolgreichen Teilnehmern studieren später ein Fach im MINT-Bereich. Viele sind anschließend als Wissenschaftler an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen oder als Führungskräfte in Unternehmen tätig. Der Wettbewerb wurde 1965 vom damaligen Stern-Chefredakteur Henri Nannen initiiert. Veranstalter des alljährlich stattfindenden Wettbewerbs Jugend forscht ist die Stiftung Jugend forscht e. V., die Ausrichtung der einzelnen Regional- und Landeswettbewerbe erfolgt zusammen mit Patenunternehmen, der Bundeswettbewerb wird jährlich wechselnd bei einem Bundespatenunternehmen ausgetragen.

  • Winsen. Vor wenigen Tagen haben Ausbildungsleiter Tobias Tödt und die Fachbereichsleiterin der Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg, Susanna Holtkamp, die Zeugnisse der niedersächsischen Landesschulbehörde an die Prüflinge überreicht. Sieben Erwachsene haben den Hauptschulabschluss in der Jugendwerkstatt KOMM erhalten.

    In Kooperation mit der KVHS hatten hier in 2017 sieben Teilnehmende aus Winsen und Stelle mit dem Hauptschullehrgang begonnen. Zwei Teilnehmer verließen den Lehrgang, zwei externe Prüflinge legten zusätzlich die Prüfung mit den Teilnehmenden der Jugendwerkstatt gemeinsam ab.

    Susanna Holtkamp berichtet: „ Ich freue mich sehr, dass alle sieben Prüflinge die Prüfungen bestanden haben. Sie alle haben den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erworben. Das nächste Ziel ist nun, eine Ausbildung im Landkreis Harburg zu beginnen.“

    Die Berufswünsche sind dabei vielfältig. Vom Kfz-Lackierer bis hin zur sozialpädagogischen Assistentin reichen die Wünsche. Zwei der Hauptschüler bleiben der Jugendwerkstatt noch treu, um
    die Berufsorientierung zu verfestigen und einen Ausbildungsplatz zu finden.

    Insgesamt hat die Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg in diesem Jahr 14 Erwachsenen zu einem Hauptschulabschluss verholfen. 27 Erwachsene freuten sich über das Realschulzeugnis.

    Erwachsene, die ebenfalls noch ihren Hauptschulabschluss erreichen möchten, können sich bei der KVHS unverbindlich beraten lassen. Susanna Holtkamp steht unter der Telefonnummer 0 41 05-599 40 15 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!für Fragen und Beratung zur Verfügung. Der neue Hauptschullehrgang der KVHS in Seevetal-Maschen startet am Dienstag, 7.
    August.

    Interessierte für das Modell Lernen und Arbeiten in der Jugendwerkstatt in Winsen wenden sich an Tobias Tödt, Telefonnummer 0 41 71- 66 72 61; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Der Beginn ist im September 2018.

  • Heimfeld. "Hamburgs Süden swingt" heißt es am Freitag, 7. April (Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr), in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle. Dann gibt es eine dritte Auflage des 2015 gestarteten Bigband-Begegnungskonzerts. In diesem Jahr wartet die beliebte Veranstaltung mit einem besonderen Höhepunkt auf: Die renommierte Bigband der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), SwingING. ist mit dabei.

    In dem erstklassig besetzten Orchester spielen viele weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Solisten mit. Dazu gehört der schwedische Startrompeter Lennart Axelsson, der viele Jahre lang in der NDR-Bigband und im James-Last-Orchester musizierte. Die Bigband der TUHH, SwingING., unter der Leitung von Gero Weiland aus Marmstorf wird das Begegnungskonzert auf höchstes Niveau bringen. Erst vor wenigen Woche hatten die TU-Musiker bei ihrem Jubiläumskonzert an gleicher Stelle mehr als 1000 Zuschauer begeistert. Im Konzert "Hamburgs Süden swingt" spielen die TU-Musiker folgende Titel: "Perdido", "In The Mood", "I'm Beginning To See The Light", "I’ve Got You Under My Skin", "Groovin' Hard" und "They Can't Take That Away From Me".

    Als Gastgeber wird das Konzert durch die preisgekrönte Schul-Bigband des Friedrich-Ebert-Gymnasiums eröffnet. Unter der Leitung von Christoph Posselt erspielte sich die Band unter anderem beim Wettbewerb „Jugend jazzt“ einen ersten Preis.

    Die vor fast fünf Jahrzehnten am Gymnasium Süderelbe gegründete Bigband Sidewinder, in der ambitionierte Hobbymusiker gemeinsam mit Nachwuchsmusikern spielen, wird unter der Leitung von Frank Meiller die große Spannbreite ihres Repertoires aus bekannten Swing-Titeln und modernen Arrangements präsentieren. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

  • Harburg. „Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern und ihren Familien, den Lehrerinnen und Lehrern sowie Beschäftigten an den Schulstandorten erholsame Frühjahrsferien…“ Etwas zynisch klingen diese Worte angesichts der Lage der katholischen Schulen in Hamburg schon, die gerade auf der Startseite der Schulen im Erzbistum Hamburg stehen (www.kseh.de). Denn wie sollen sich die Lehrer, Beschäftigten und Familien derjenigen Schulen erholen, deren Schulen von der Schließung bedroht sind?

    Der Beschluss des Erzbistums hat zu einem Aufschrei und großen Protesten in der Hansestadt geführt. Vielleicht größeren Protesten, als es die katholische Schule von ihren Schäfchen gewohnt ist und erwartet hat. Auch die Politik hat sich eingemischt – am vergangenen Dienstag hat auch die Bezirksversammlung Harburg Stellung bezogen. Schließlich sollen hier eventuell gar alle drei Schulen dicht gemacht werden.

    Ganze sieben Anträge hatte die GroKo zur Abstimmung vorgelegt. Sachkompetent und faktenreich führte der SPD-Abgeordnete Klaus Fehling in das Thema ein und dozierte den bekannten Werdegang, unter anderem mit der denkwürdigen Sitzung des Ausschuss für Soziales, Bildung und Integration im Rieckhof (besser-im-blick berichtete: Schulschließungen: Fährt das „Unternehmen Erzbistum Hamburg“ an die Wand?). Deutlicher wurde CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer. „Wir müssen in Harburg eigene Wege gehen“, forderte auch mit Blick auf die Schulgenossenschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Schulen aufzufangen. Deren Interesse läge nördlich der Elbe,so Fischer. Zur Not müsse man auch mit Rom reden.

    Wütend auf das Erzbistum und sein desaströses Finanzgebaren zeigten sich alle Mitglieder der Bezirksversammlung. Aber die Konsequenzen waren unterschiedlich. So wollte der FDP-Abgeordnete Carsten Schuster nicht „in einen sinkenden Karren einsteigen“- Auch Sabahattin Aras von der Linken sah eine staatliche Unterstützung kritisch. Zwar stünden Privatschulen für Angebotsvielfalt du seinen unter Umständen förderungswürdig. "Aber nicht, wenn sich die Situation so unsolide darstellt.“ Jeder Cent würde vielleicht später an den staatlichen Schulen fehlen.

    Schlussendlich wurden die Anträge der GroKo angenommen – darunter die Forderungen nach Erhalt der drei Schulen und, falls der Worst-Case eintrifft – zumindest der Erhalt der Turnhallen. Es war eine der besseren Debatten in der Bezirksversammlung die eine gute hätte sein können, wäre es nicht (wieder einmal) zur in dieser Versammlung üblichen Erbsenzählerei gekommen, wer was wieviel gemacht hat. So musste Ralf-Dieter Fischer unbedingt festhalten, dass nur die GroKo Anträge zum Thema gestellt habe und wohl nur sie daran Interesse habe

  • Buchholz. Der langjährige Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke (CDU) aus Elstorf lobt mit den Spenden, die zu seinem 70. Geburtstag eingegangen sind, einen Wettbewerb für Schulklassen aus. Im Sinne seines Engagements für die zukunftswerkstatt buchholz sollen die besten MINT-Ideen ausgezeichnet werden. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

    Ausgezeichnet werden sollen Ideen, die die Schüler aus ihren Umfeld entwickeln. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. "Wir wollen einen niedrigschwelligen Wettbewerb anbieten, an dem sich jede Klasse beteiligen kann", erklärt Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer, Geschäftsführer der zukunftswerkstatt buchholz.

    Teilnehmen können alle Schulklassen der Jahrgänge 7 bis 13 des Landkreises Harburg, die mit ihrem/r Lehrer/in eine MINT-Idee ausgedacht und auf maximal 2 DIN A4 Seiten bei der zukufntswerkstatt per E-Mail einreichen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Einsendeschluss ist der 31.01.2019. Das Preisgeld ist mit 1.000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 250 Euro für den dritten Platz festgelegt. Der Preis wird am 21. März 2019 in der zukunftswerkstatt buchholz verliehen.

    Bewertet werden die Beiträge von einer Wettbewerbsjury. Ihr gehören an: Antje Kruse (Geschäftsführerin der Unternehmensberatung BegleitWerk), Petra Simons-Schiller (Leiterin der Erich-Kästner-Realschule in Tostedt), Andrea Hoth (Hoth-Stiftung) und Prof. Dr. Gerhard Matz, ehemaliger Professor für Umweltmesstechnik an der Technischen Universität (TU) Hamburg Harburg. Bewertet werden die Originalität und Entwicklung der Idee sowie ihre Umsetzbarkeit und die Nachhaltigkeit.

  • Harburg. Am Freitag, 19. Januar, findet in der Goethe Schule Harburg (GSH), Eißendorfer Straße 26, in der Zeit von 16 bis 19 Uhr die ebenso traditionelle wie beliebte Veranstaltung GSH im Blickpunkt - anderswo auch "Tag der offenen Tür" genannt - statt. An diesem Nachmittag öffnet die Schule ihre Türen und stellt das Haus in seiner gesamten Vielfalt und besonderen Einzigartigkeit vor.

    Eingeladen dazu sind alle alle Schülerinnen und Schüler, die derzeit noch die 4. Klassen besuchen, ihre Eltern sowie alle Interessierte ein. Die Begrüßung findet um 16 Uhr in der Aula der Schule statt. Geplant sind dabei folgende Angebote:
    • zentrale Informationsveranstaltung: ausführliche Informationen durch die Schulleitung (Auftakt ab 16 Uhr), ein Schnupperunterricht, zu dem die GSH-Fünftklässler mit ihren Tutoren einladen (während der zentralen Informationsveranstaltung), Messestand in der Aula (ab ungefähr 17:30 Uhr) persönliches Gespräch mit Mitgliedern der Schulleitung, Informationen zu den Nachmittagsangeboten, zum Fördern und vieles mehr, Kennenlernen der Schulgebäude, zahlreiche kleinere Gelegenheiten zum Mitmachen und Kennenlernen von anderen Klassen aus den Jahrgängen 7 bis 13, Gespräche mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern der Schule.

    Für Getränke und kleinere Speisen ist gesorgt.

  • Harburg/Neugraben. „Lasset die Kinder zu mir kommen“, so steht es im Matthäus-Evangelium in Kapitel 19, Vers 14. In Harburg wird das in Zukunft nicht mehr so sein – zumindest dann, wenn die Kinder auf eine katholische Schule gehen wollen. Denn das Erzbistum Hamburg hat am Freitag bekannt gegeben, dass in Harburg und Neugraben alle drei von der katholischen Kirche betriebenen Schulen schließen sollen – wegen hoher Schulden des Erzbistums.

    Für das Niels-Stensen-Gymnasium in der Alten Feuerwache in der Hastedtstraße ist das Aus beschlossen. | Foto: Homepage NSG
    Für das Niels-Stensen-Gymnasium in der Alten Feuerwache in der Hastedtstraße ist das Aus beschlossen. | Foto: Homepage NSG

    Fest steht das Aus für das Niels-Stensen-Gymnasiums in der Hastedtstraße. Von der Schließung bedroht sind auch die Katholische Schule Harburg und die Katholische Schule Neugraben. Hier steht das Erzbistum noch in Verhandlungen mit der Stadt um Zuwendungen. Erst am Donnerstagabend wurden die Schulen von dieser Entscheidung informiert. Schock und Trauer sitzen nicht nur bei den Lehrern, Schülern, Eltern und den Kirchengemeinden St.Maria-St.Joseph in Harburg und Heilig Kreuz in Neugraben tief. Auch viele Harburger zeigen sich entsetzt. „Ich bin tief entsetzt über diese Vorgehensweise des EB! Diese Schule ist so toll!“, schreibt zum Beispiel Holger Adler auf der facebook-Seite des Niels-Stensen-Gymnasiums. Auch deutliche Kritik an der Entscheidung, die auf einer Studie der Unternehmensberatung Ernst&Young basiert, wird laut: „Man kann weder eine kirchliche Einrichtung noch eine Schule wie ein Wirtschaftsunternehmen betrachten. Genau das ist hier aber passiert! Die armen Schüler, die jetzt vor der Unsicherheit stehen, wie es weitergeht!“, meint Eva Winkler auf facebook zur Schließung.

    Harburger Politiker fordern Umdenken

    Auch Politiker melden sich zu Wort. Die Harburgerin und Hamburger Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) fordert das Erzbistum auf, seine Entscheidung zu überdenken. „Das enttäuscht mich. Es steht in keinem Verhältnis zur Gemeindearbeit vor Ort und den sehr guten Leistungen der betroffenen Schulen. Ich fordere das Erzbistum auf, mit den betroffenen Kollegien und Familien sowie der Stadt in einen Dialog zu treten, um Wege zu finden, mindestens einen Grundschulstandort und eine Perspektive für eine weiterführende Schule zu erhalten“, sagt sie in einem Statement. Die Harburger CDU-Abgeordnete in der Bürgerschaft Birgit Stöver sieht eine Mitschuld bei der Stadt Hamburg. Diese habe durch jahrelange mangelnde Finanzierung den „Kahlschlag“ mitverursacht. „Ich erwarte, dass von diesem Kahlschlag in der Harburger Schullandschaft schleunigst wieder Abstand genommen wird“, so Stöver.

    Entscheidung hat massive Auswirkungen auf Gemeindearbeit

    "Das hat massive Auswirkungen auf die Gemeindearbeit", so Diakon Lutz Neugebauer. | Foto: Niels Kreller

    Die Tragweite der Schließungen ist aber noch viel größer. „Das wird auch massive Auswirkungen auf die Gemeindearbeit haben. Ein großer Teil der Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Musik sind Lehrer, Schüler oder deren Eltern“, erläutert Lutz Neugebauer, Diakon der Gemeinde St.Maria-St-Joseph. Mit dem Wegfall der Schulen werde auch die Kommunikation schwieriger. Betroffen seien dadurch beispielsweise auch die Sternsinger, die noch vor kurzem durch Harburg gezogen sind, um den Segensspruch an die Häuser zu schreiben und für das Kindermissionswerk zu sammeln. Aktuell kommt viel Arbeit auf die Kirchengemeinden zu. „Wir müssen uns jetzt erst einmal um die Lehrer und Schüler kümmern, die von dieser Entscheidung betroffen sind und pastorale Trauerarbeit leisten, um das zu bewältigen“, so Neugebauer.

    Samstag Protestaktion gegen die Schließung

    Protest ist am Samstag, 20. Januar, geplant: Um 18 Uhr findet die Vorabendmesse im Mariendom statt und anschließend gibt es eine Versammlung auf dem Domplatz. Dort sollen 13 weiße und acht rote Kerzen angezündet werden – „Ein Licht für die Katholischen Schulen“.

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