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Spielberichte

Spielberichte

  • Buxtehude. Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV mussten sich in der ausverkauften Halle Nord vor 1.300 Zuschauern dem Thüringer HC mit 21:25 geschlagen geben. Durch den Sieg in einem nicht immer schönen, aber hart umkämpften Handballspiel bleibt der THC ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze der
    Handball-Bundesliga Frauen. Beste Werferin der Partie war Iveta Luzumovamit zwölf Treffern, für die Gastgeberinnen war Michelle Goos mit fünf Treffern am erfolgreichsten.

    Bereits der erste Angriff des THC war von Erfolg gekrönt. Es gab Siebenmeter für die Gäste, Luzumova verwandelt sicher. Die Antwort kam durch einen Treffer der niederländischen WM-Bronze-Gewinnerin Lynn Knippenborg. Und auch Friederike Gubernatis kämpfte den Ball zur 2:1-Führung ins Netz (4. Minute). Nationaltorhüterin Dinah Eckerle parierte dann aber zwei Siebenmeter von Gubernatis und Michelle Goos. Zwar hielt auch Antje Peveling ebenfalls einen, doch Luzumova per Nachwurf und
    Saskia Lang sorgten für die erste zwei Tore Führung der Gäste nach knapp acht Minuten.

    Die Gastgeberinnen bissen sich mit laufender Spielzeit zunehmend an der Abwehr des THC die Zähne aus. Die Gäste arbeiteten defensiv sehr hart. Dadurch waren die Buxtehuderinnen zu vielen harmlosen Würfen gezwungen. Die Aggressivität in der Abwehr kostete den THC dann aber die Führung. Zwei Zeitstrafen sorgten für eine doppelte Überzahl des BSV, welche die Gastgeberinnen zu nutzen wussten. Nach über sechs torlosen Minuten folgte der erste Treffer von Goos und wenig später der Ausgleich (5:5; 12. Minute).

    Die nächsten Treffer gehörten allerdings wieder dem THC. Nach erneutem zwei Tore Rückstand zog Dirk Leun die grüne Karte. Der Treffer von Jakubisova nach gut 16 Minuten sorgte für die erste vier Tore Führung der Partie (9:5). Die Buxtehuderinnen warfen einfach zu viele Angriffe weg und ließen zu viele klare Torchancen liegen.
    Lisa Prior überwand zwar endlich Eckerle vom Punkt, aber die Thüringerinnen machte auch in der Folge vieles besser. Das 11:6 war beinahe die logische Folge. Mit dem 6:12 (21. Minute) lag der BSV erstmals mit sechs Toren zurück, erneut musste Leun die grüne Karte ziehen. Maike Schirmer und Lone Fischer brachten den BSV wieder heran (8:12; 22. Minute) – die Außen hielten die Gastgeberinnen am Leben. Von den ersten acht Treffern gingen fünf auf das Konto von BSV- Außen.
    Beide Teams verwarfen in der Schlussphase der ersten Halbzeit unheimlich viel. Die Gastgeberinnen kamen immer nur phasenweise ins Spiel, kämpften sich heran, nur damit der THC wenig später wieder davonzog. Kerstin Wohlboldt setzte den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit mit 10:15 ging es in die Kabine. Ein Freiwurf Luzumovas mit abgelaufener Uhr touchierte noch auf die Latte.

    Zu Beginn von Halbzeit zwei sahen die Fans in der Halle Nord dasselbe Bild wie zuvor. Harte Abwehrarbeit des THC, aber vor allem auch Fehler auf beiden Seiten. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis der erste Treffer fiel. Emily Bölk schweißte den Ball aus dem Rückraum ins Tor – endlich mal hallte es gefühlt durch die Halle Nord. Mit dem Treffer kam das Spiel und auch der BSV ins Rollen.

    Nach einem weiteren verwandelten Siebenmeter von Luzumova verkürzten Gubernatis und Goos nach 37 Minuten wieder auf drei Treffer, nur noch 13:16. Der BSV blieb jetzt dran und verwandelte seine Würfe konsequent, doch der THC tat dasselbe. Jessica Oldenburgs Treffer zu 16:18 brachte den BSV nach 42 Minuten endgültig zurück ins Spiel. Timeout THC.

    In der 46. Minute hielt Peveling dann ihren zweiten Siebenmeter von Luzumova und die "Hölle Nord" bebte. Die Zuschauer hatten das Gefühl, dass dieses Spiel noch nicht gelaufen war. Doch in genau diese Euphorie verwandelte Luzumova mit ihren 10. Treffer zum 17:21, ihren sechsten Siebenmetern und Jana Krause im Tor des THC konnte den folgenden Angriff parieren. Der THC verspielte zwar seinen nächsten Angriff, aber der BSV wollte das Spiel zu schnell machen und der Ball ging ins Aus. Ungenauigkeiten wie diese nahmen den Gastgeberinnen in der Schlussphase die Chance, das Spiel nochmal zu drehen. Luzumovas siebter verwandelter Siebenmeter (von neun (!)) zum 17:23 (52. Minute) war die Vorentscheidung.

    Krause konnte sich in der Schlussphase noch mehrfach auszeichnen, auch wenn Oldenburg und Goos zwar nochmal auf 19:24 verkürzten (57. Minute). Doch das Spiel war gelaufen. Die beste Torschützin sorgte auch auch für den letzten Treffer der Partie, Luzumova erzielte kurz vor Schluss den 21:25-Endstand.

    Auf den Buxtehuder SV wartet bereits das nächste Topspiel. Am kommenden Donnerstag trifft die Mannschaft von Trainer Dirk Leun auf die SG BBM Bietigheim. Anwurf in Bietigheim ist um 19 Uhr. Der Thüringer HC empfängt ebenfalls am Donnerstag den HC Rödertal.

  • Buxtehude/Buchholz-Rosengarten. In der zweiten Runde des DHB-Pokals gelang dem Buxtehuder SV ein deutlicher 29:19-Erfolg. Der Bundesligist hatte gegen Zweitliga-Meister HL Buchholz 08-Rosengarten nur bis kurz vor die Pause (14:11) Probleme. Überragende Spielerinnen beim BSV waren Lone Fischer, Maike Schirmer und Jessica Oldenburg, die zusammen 22 Tore erzielten.

    Der Beginn war aus BSV-Sicht vielversprechend. Lone Fischer sorgte mit zwei Toren für ein schnelles 2:0. Ganz so einfach wollten die „Luchse“dem Favoriten das Spiel jedoch nicht machen. Mit einem 4:0-Lauf ging der Zweitligist nach acht Minuten mit 5:3 in Front. Den Vorsprung behaupteten die Gastgeberinnen vorerst und bauten ihn sogar auf drei Tore aus. Zeliha Puls hatte einen Querpass von Lisa Prior auf Jessica Oldenburg abgefangen und eiskalt gegen Antje Peveling verwandelt.

    Beim 4:7 aus sich des BSV nahm Trainer Dirk Leun nach rund 14 Minuten die erste Auszeit. Leun brachte Malene Staal und Christina Haurum in die Partie. Die Umstellungen fruchteten. Buxtehude fand besser in das Spiel und konnte zum 8:8 ausgleichen und anschließend durch Lone Fischer erneut in Führung gehen. Bis zur Halbzeit ließ sich Buchholz zwar nicht abschütteln, dennoch war Trainer Dubravko Prelec unzufrieden, sodass er in kurzer Zeit zwei Auszeiten nahm. Buxtehude zeigte sich unbeeindruckt und ging mit 14:11 in die Kabine.

    In der Halle hofften vor allem die Buchholz-Fans von den 680 Zuschauern, dass ihre Mannschaft wie beim letzten Aufeinandertreffen das Spiel spannend halten würde. Diese Hoffnung erstickte der Bundesligist nach dem Seitenwechsel innerhalb weniger Minuten. Ein 6:2-Lauf bis zur 38. Minute sorgte beim Stand von 20:13 für klare Verhältnisse. Dem Sturmlauf des BSV hatte Rosengarten in der Folge nur wenig entgegenzusetzen.

    Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Sieben Minuten vor dem Ende sorgte Jessica Oldenburg für die erste Zehn-Tore-Führung (26:16). Da konnte sich der BSV in der Folge auch einen verworfenen Siebenmeter durch Melissa Luschnat erlauben. Die Gegenwehr bei den Luchsen war spürbar gebrochen, sodass auch keine Ergebniskosmetik mehr zustande kam. Den Schlusspunkt der Partie setzte Nationalspielerin Maike Schirmer mit ihrem sechsten Tor zum 29:19.

    Dubravko Prelec: „Wir haben zu viele hundertprozentige Chancen verworfen. Wenn wir die reinmachen, werden wir im Kopf sicherer. Dann wird das Spiel interessanter und enger. Dann kann sich so ein Spiel durch Kleinigkeiten immer drehen. So haben wir gesehen, dass wir gegen einen Bundesligisten 60 Minuten konzentriert sein und jede Chance nutzen müssen.

    Dirk Leun: „Wir waren am Anfang nicht mutig genug, um aus der Distanz zu werfen. Buchholz hat sehr tief gestanden und wir haben die Lösungen über den Kreis gesucht. Wir sind dann mutiger geworden und unser Tempospiel wurde auch besser. Zudem haben wir in der Abwehr stabiler gestanden. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Unsere starken Phasen müssen wir jetzt mit in die Bundeslig nehmen.

    Maike Schirmer: „Wir hatten zu Beginn zu viele technische Fehler und Fehlpässe. Dabei waren wir in der zweiten Welle immer in der Überzahl und müssen es besser ausspielen. Wir haben dann unsere Sicherheit wiedergefunden. Am Ende freue ich mich, dass wir eine Runde weiter sind, und es ist gut, dass wir nicht nur knapp gewonnen haben. In den kommenden Spielen müssen wir jetzt konstanter werden.“

    HL Buchholz 08-Rosengarten: Vogel, Sandmann, Filter-Schulz (3), Land (2), Schultze (2) , Nicolai (2), Lamp (5/1), Herbst, Schneider, Axmann, Hauf, Borutta (1), Puls (4).

    Buxtehuder SV: Peveling, Rühter, Gronemann-Luschnat (1), Fischer (9/2), Düvel, Haurum, Dölle
    (2), Schirmer (6), Oldenburg (7), Lott (1), Kaiser (2), L.Prior, Staal (1).Zeitstrafen: 1:1. Zuschauer: 680.

    Die Pokalauslosung für das Achtelfinale findet am kommenden Mittwoch nach dem Bundesliga-Spiel des amtierenden Pokalsiegers VfL Oldenburg gegen den deutschen Meister Thüringer HC statt. Ebenfalls am kommenden Mittwoch um 19.30 geht es für den Buxtehuder SV weiter in der Bundesliga. Dann ist die HSG Blomberg-Lippe in der Halle Nord zu Gast. Das Team von Ex-BSV-Jugendkoordinator Steffen Birkner konnte seine bisherigen drei Spiele gewinnen. Im Pokal gab es für die Ostwestfälinnen
    allerdings ein deutliches 31:41 beim deutschen Meister Thüringer HC.

    Dass die HSG in dieser Saison ambitioniert ist, musste der BSV bereits feststellen. In der Vorbereitung musste sich das Team Blomberg mit 17:30 geschlagen geben. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga möchte der BSV vor den Europapokal-Duellen gegen Viborg HK auch in der Liga nochmal ein Erfolgserlebnis einfahren.

    Tickets für das Spiel gegen Blomberg gibt es in der Geschäftsstelle der Handball -Marketing (Viverstraße 2 in Buxtehude) oder an der Abendkasse in der Halle Nord.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg verliert das erste Heimspiel des Jahres gegen den Tabellendritten, die Stralsunder Wildcats, mit 1-3 (25-23, 16-25, 18-25, 21-25). Die Neugrabenerinnen benötigten zu viele Versuche, um zu Punkten und verloren die Partie gegen einen effektiv und zielstrebig spielenden Gegner. Durch die Niederlage bleiben die Volleyballdamen nach der ersten Saisonhälfte auf Platz 9 der 2. Bundesliga Nord.

    Dabei begann die Partie vor 524 Zuschauern vielversprechend für das Neugrabener Volleyball-Team: Beide Mannschaften spielten im ersten Satz auf gleichem Niveau und die Führung wechselte stetig. In der Schlussphase fanden die Hamburgerinnen immer häufiger die Lücken im gegnerischen Block und erspielten sich dadurch vier Satzbälle. Die Stralsunderinnen kämpften sich auf 24-23 heran und glaubten schon, den Ausgleich gemacht zu haben, doch die Schiedsrichter legten sich letztendlich auf den Punktgewinn für VT Hamburg fest - und das führte zum Satzgewinn mit 25-23 für die Gastgeberinnen.

    Im zweiten Satz zeigte der Tabellendritte aus Stralsund, warum die Mannschaft dort oben steht: Mit ihrem variablen und zielstrebigen Spiel ließen sie von Satzbeginn an keinen Zweifel daran, wer diesen Durchgang gewinnt: 25-16 hieß es am Ende und damit war der Satzausgleich für die Gäste hergestellt.
    Die Zehn-Minuten-Pause nach dem zweiten Satz nutzte VTH-Trainer Jan Maier, um die Mannschaft neu einzuschwören. Die Gastgeberinnen kamen mit viel Schwung aus der Kabine und führten schon mit 9-4, ehe die Mannschaft von der Ostsee mit Birte Kaschützke am Aufschlag eine starke Serie startete und mit 12-9 in Führung ging. Die Vorentscheidung: Mit 25-18 sicherten sich die Wildcats auch den dritten Satz.

    Im vierten Satz schien das Spiel den gleichen Verlauf zu nehmen wie die beiden vorangegangen Sätze. Zeitweise betrug der Vorsprung der Gäste sechs Punkte, doch die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier kämpfte sich Punkt für Punkt heran und glich sogar zum 21-21 aus. In der entscheidenden Phase behielten jedoch die Stralsunderinnen die Nerven und holten sich die folgenden Punkte zum 25-21 Satz- und gleichzeitig Matchgewinn.

    VTH-Trainer Jan Maier fasste sich bei der Spielanalyse kurz: „Wir haben heute ganz stark in der Abwehr gearbeitet, aber wir brauchen einfach zu viele Versuche, um den Punkt zu machen. Stralsund hat dann den einfachen Punkt genommen.“

    Als beste Spielerin auf Gasatgeber-Seite wurde Saskia Radzuweit ausgezeichnet. Das Trainerteam entschied sich für Anne Domrose auf Seiten der Gäste, die damit schon ihre achte MVP-Nominierung im 13. Spiel dieser Saison erhielt und damit auf Platz eins in dieser Wertung der zweiten Bundesliga steht. Für das Volleyball-Team Hamburg geht es in der nächsten Woche zum Auswärtsspiel beim BBSC Berlin, der in der Tabelle nur einen Punkt vor den Neugrabenerinnen steht.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das Auswärtsspiel bei Blau Weiss Dingden mit 3-0 (25-20, 25-19, 25-21) verloren. Die mit großen Personalsorgen angereisten Neugrabenerinnen stemmten sich gegen die Niederlage, zeigten aber Schwächen in der Annahme und mussten sich den eingespielten Gastgeberinnen geschlagen geben.

    Die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier begann mit Hannah Mörke und Svea Frobel, die die verletzten Jasmin Belguendouz, Annalena Grätz und die nicht mitgereiste Anna Jungjohann vertraten. Die Neugrabenerinnen fanden gut in die Partie und beide Teams punkteten im Gleichschritt. Erst beim Stand von 11-11 gelang den Gastgeberinnen vier Punkte in Folge - ein Vorsprung, den die Gäste bis zum Satzende nicht mehr aufholen konnten. So ging der erste Durchgang mit 25-20 an Blau Weiss Dingden.

    Gleich zu Beginn des zweiten Satzes handelten sich die Neugrabenerinnen wiederum einen Vier-Punkte-Rückstand ein. Die eingespielten Gastgeberinnen, die teilweise schon seit der Jugend zusammenspielen, behaupteten den Vorsprung bin in die Schlussphase und gewannen auch den zweiten Durchgang mit 25-19.
    Auch im dritten Durchgang erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und führten schnell mit 10-5. Doch das junge Neugrabener Team, angeführt von Mannschaftskapitänin Juliane Köhler, die später zur wertvollsten Spielerin ihrer Mannschaft gewählt wurde, kämpfte sich wieder heran und ging in der Folge sogar mit 16-12 in Führung. Doch auch die Gastgeberinnen bewiesen Kampfgeist und drehten die Partie wiederum zu ihren Gunsten. Mit 25-20 gewann die Mannschaft aus Dingden auch den dritten Satz und sicherte sich die drei Punkte.

    VTH-Trainer Jan Maier zeigte sich zwar mit der Einstellung und der kämpferischen Leistung der Mannschaft zufrieden, haderte aber wieder mit der derzeitigen Problemzone des Teams, ohne die mehr drin gewesen wäre: „Dezimierter Kader hin oder her. Wir haben in der Annahme weit unter unseren Möglichkeiten gespielt. Da dürfen wir uns nicht wundern, dass wir mit leeren Händen wieder nach Hause fahren. Das ist mehr als ärgerlich."

    Die Neugrabenerinnen treten am kommenden Wochenende im Regionalpokal Nord Kiel gegen die Stralsunder Wildcats und zwei Teams des Kieler TV an. Am 13.10 um 19 Uhr empfangen die Neugrabenerinnen in der zweiten Bundesliga den Vizemeister aus Leverkusen.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das letzte Heimspiel der Saison gegen den SC Union Emlichheim mit 1-3 (22-25, 26-24, 21-25, 16-25) verloren. Vor 527 Zuschauern reichte eine gute kämpferische Leistung der Neugrabenerinnen gegen ein starkes Gästeteam nicht.

    Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie mit ständigen Führungswechseln im ersten Satz. Erst nach dem 21-21 gelang es den Gästen, sich mit drei Punkten entscheidend abzusetzen und den Durchgang mit 25-22 für sich zu entscheiden.

    Im zweiten Satz setzten sich die Hamburgerinnen zunächst ab, verpassten es aber, den Sack frühzeitig zuzumachen und ließen die Unionerinnen wieder herankommen. Nach dem 24-24 Ausgleich gelang es den Gastgeberinnen aber doch, die entscheidenden Punkte zu machen und den Satz mit 26-24 zu gewinnen.

    Im dritten und vierten Satz zog der SCU Emlichheim den Gastgeberinnen durch einige lange Punkteserien früh den Zahn. Mit 25-21 und 25-16 gingen die Durchgänge deutlich an die Gäste, die somit die drei Punkte aus Neugraben mitnehmen und sich so auf Platz vier in der Tabelle verbesserten.

    Für VTH-Cheftrainer Jan Maier ging der Sieg für Emlichheim in Ordnung, auch wenn er sich ein anderes Ergebnis gewünscht hätte: „Emlichheim hat heute auf das ganze Spiel gesehen über Außen mehr Druck gemacht. Zusätzlich entschieden sie fast alle langen Ballwechsel für sich, was psychologisch ein Riesenvorteil ist. Es war ein spektakuläres und damit ein sicher unterhaltsames Spiel, aber das hilft uns leider in der Tabelle nicht. Ich hätte gern unseren Zuschauern im letzten Heimspiel einen Sieg geschenkt."

    Nach dem Spiel bedankte sich das Team bei seinen Fans, dem Helferteam und den Sponsoren für die Unterstützung in dieser Saison. Zur Spielerin des Spiels auf Neugrabener Seite wurde Libera Alissa Willert gewählt. Die Heimspielsaison ist für das Volleyball-Team Hamburg zwar beendet, aber mit den Spielen in Oythe (24. März) und in Stralsund (21. April) stehen noch zwei Saisonspiele aus.

  • Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat das Heimspiel gegen TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3-1 verloren. Beim 16-25, 22-25, 25-18 und 17-25 gegen den Vizemeister starteten die Neugrabener Volleyball-Damen denkbar schlecht in die Partie und konnten den Gästen erst ab Mitte des zweiten Satzes Paroli bieten. Trotz eines großartigen Kampfes und viel Leidenschaft konnten sich Neugrabenerinnen am Ende nicht belohnen und hängen nach nur einem Sieg aus vier Spielen vorerst im Tabellenkeller fest.

    Im ersten Satz gelang den Gastgeberinnen kaum etwas. Die hohe Eigenfehlerquote führte dazu, dass die Leverkusenerinnen den Durchgang nach nur 19 Minuten mit 25-16 für sich entschieden.

    Nach gutem Beginn im zweiten Satz schlichen sich wieder die Fehler ins Spiel der Gastgeberinnen - und so lag die Mannschaft von VTH-Cheftrainer Jan Maier bei der zweiten technischen Auszeit mit 16-9 zurück. Doch die Gäste aus dem Rheinland verpassten es, den Sack zuzumachen und erlaubten es dem jungen Neugrabener Team, sich ins Spiel zurück zu kämpfen. Zwar sicherten sich die Gäste auch den zweiten Satz mit 25-22, aber der Kampfgeist der Spielerinnen und der Fans war geweckt.

    Mit Einsatz, Kampf und viel Leidenschaft erspielten sich die Neugrabenerinnen im dritten Satz einen Punkt nach dem anderen und gewannen den Durchgang mit 25-18 und verkürzten auf 2-1. Im vierten Satz legten die Leverkusenerinnen wieder einen Gang zu und beide Teams lieferten sich einen Kampf um jeden Ball. Die entscheidende Phase für den Satzgewinn wurde nach dem Stand von 11-11 gemacht. Die Neugrabenerinnen erspielten sich eine 14-11 Führung, die die Gäste konterten und mit einer Aufschlagserie der ehemaligen Neugrabenerin Anna Hoja auf 17-14 davonzogen.

    Die Vorentscheidung. Die Gegenwehr der Gastgeberinnen war gebrochen und die Leverkusenerinnen fortan spielbestimmend. Mit 25-17 holten sich die Gäste den vierten Satz und nahmen auch die drei Punkte mit ins Rheinland.

    VTH-Trainer Maier hätte seinem Team nach diesem Spiel zumindest einen Punkt gewünscht: „Wir haben es leider erst Mitte des zweiten Satzes geschafft, an unserer Leistungsgrenze zu spielen. Das brachte uns erfreulicherweise einen Satzgewinn gegen ein Topteam der Liga, aber leider keinen Punkt in der Tabelle. Im vierten Durchgang bei 14:11-Führung wäre sogar noch mehr möglich gewesen, aber Leverkusen schaltete im entscheidenden Moment einen Gang hoch und wir konnten da nicht dagegenhalten. Schade, das Team hat aufopferungsvoll und begeisternd gekämpft."

  • Neugraben/Kiel. Das Volleyball-Team Hamburg aus Neugraben hat den Turniersieg im Regionalpokal Nord verpasst. Im Finale gegen den Liga-Konkurrenten aus Stralsund mussten sich die Neugraberinnen mit 3-0 (27-25, 25-20, 25-16) geschlagen geben. Im Halbfinale gegen den Kieler TV (Dritte Liga) überzeugte die Mannschaft von VTH-Trainer Jan Maier besonders in den Sätzen drei und vier. Vorangegangen waren zwei Sätze auf Augenhöhe, in denen sich die Kielerinnen als der erwartet unbequeme Gegner präsentierten.

    Der erste Satz ging mit 25-23 knapp an die Neugrabener Volleyball-Damen, der zweite Satz mit dem gleichen Ergebnis an den KTV. Die folgenden Durchgänge (25-17 und 25-16) entsprachen schon eher den Vorstellungen von Trainer Maier.

    Im Finale gegen die Wildcats entwickelte sich im ersten Satz ein offener Schlagabtausch, den die Mannschaft von der Ostsee mit 27-25 für sich entschied. In der Folge schwanden die Kräfte bei den, wieder verletzungsbedingt nur mit neun Spielerinnen angereisten, Neugraberinnen und so wurde der Leistungsunterschied zwischen den Finalisten immer größer, was sich auch in den Satzergebnissen niederschlug: Mit 25-20 und 25-16 gewannen die Wildcats die weiteren Durchgänge und zogen in die Qualifikation zur DVV-Pokal Hauptrunde gegen den Sieger des Regionalpokal Nordwest ein.

    Natürlich wollte Jan Maier mit seinem Team den nächsten Schritt in Richtung DVV-Pokal gehen, aber trotz der Finalniederlage hat er auch Positives gesehen: „Schade, dass wir den ersten Satz gegen Stralsund nach gutem Start nicht nach Hause bringen konnten. Wer weiß, wie das Spiel danach verlaufen wäre. Wir haben heute in beiden Spielen eine sichtbar gesteigerte Annahmeleistung gesehen. Das macht Mut. Darauf wollen wir aufbauen, um im kommenden schweren Heimspiel gegen Leverkusen eventuell eine Überraschung landen zu können.“

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