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Sport

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  • Buchholz. Viel Lob heimste Blau-Weiss Buchholz am vergangenen Wochenende von Tanzsport-Aktiven und deren Betreuern sowie Funktionären und auch Wertungsrichtern aus allen Teilen Deutschlands ein. Nicht nur sportlich überzeugten die Buchholzer Tänzer in der ausverkauften NordHeideHalle, sondern auch, was die Organisation eines zweitägigen Formations-Festivals angeht. Hansgeorg von Thun, Björn Poll und Christian Huland und viele freiwillige Helfer in einem großartig funktionierenden Organisationsteam sorgten für eine spektakuläre Veranstaltung, die glänzend vorbereitet und bestens durchgeführt wurde. Viele Gäste-Funktionäre und auch Wertungsrichter, unter ihnen mit Rüdiger Knaack der langjährige Trainer der vielfachen Weltmeister-Standard-Formation des Braunschweiger TSC, bescheinigten den Blau-Weissen eine tolle Turnierorganisation.

    Auch sportlich lief es bestens für die Buchholzer Gastgeber. Das Blau-Weiss-A-Team tanzte nach den tollen Ergebnissen der Deutschen Meisterschaft im November vergangenen Jahres in Bamberg und dem Ligaauftakt vor 14 Tagen in Bremen befreit auf und riss ihre Fans zu echten Begeisterungsstürmen hin. Die Choreographie „The Team“ sitzt mittlerweile nahezu perfekt und wurde von den Wertungsrichtern mit der aus Buchholzer Sicht Traumnote 3 3 3 3 3 3 3 belohnt. Trainerin Franziska Becker war regelrecht hingerissen von der Atmosphäre in der NordHeideHalle: „Wie toll uns die Fans heute unterstützt haben, kann man kaum in Worte fassen. Es war großartig und hat die Mannschaft zu dieser Topleistung beflügelt, obwohl der Druck, vor eigenem Publikum zu tanzen, auch da war. Wir sind einfach nur super glücklich über die Atmosphäre und das tolle Ergebnis.“

    Auch Blau-Weiss-Chef Arno Reglitzky schwärmte von der Tanzveranstaltung und genoss das Wochenende zusammen mit seiner Frau. Der sportliche Vereinschef und "Mister Stadtlauf": "Wir haben immer auch gern getanzt und freuen uns natürlich riesig über den weiteren dritten Platz unseres A-Teams hier in Buchholz." Die Reglitzkys strahlten mit Bürgermeister Hendrik Röhse und dessen Vorgänger Wilfried Geiger um die Wette. Die mehrfachen Weltmeister aus Bremen sowie die WM-Bronzemedaillen-Gewinner vom Team Bochum/Velbert ertanzten sich wieder klar die Plätze eins und zwei vor Buchholz und dem Grün-Gold-B-Team aus Bremen. Neu im Finale waren zum ersten Mal die Tänzer der TSG Backnang, die sich über den fünften Rang in der 1. Bundesliga freuen durften.

    Nach zwei der fünf Bundesliga-Turniere steht Blau-Weiss klar auf dem dritten Tabellenrang, den es bei den drei noch ausstehenden Wettkämpfen in Ludwigsburg und Düren zu bestätigen gilt. Schon jetzt ist das bisherige Ergebnis allerdings der größte Erfolg in der Geschichte des Buchholzer Lateinteams.

    Am Sonntag öffneten sich die Tore der NordHeideHalle bereits um 6 Uhr für die vielen Helfer und Organisatoren, da insgesamt 18 Mannschaften in der Landes- und Oberliga antraten. Das junge D-Team von Blau-Weiss Buchholz trat in der Landesliga-Vorrunde gleich so beherzt und angriffslustig auf, dass die acht Nachwuchspaare direkt ins große Finale tanzten und mit der Wertung 4 4 5 5 5 den fünften Rang erreichten. Die Trainer Florian Köttner, Katharina Globuschütz, Björn Poll, Michael Steiger und Tom Hennig waren begeistert vom tollen Einstand ihrer Schützlinge mit dem musikalischenThema „uptown funk“. Sieger wurde hier das Team aus Hannover vor dem ClubSaltatio Hamburg und dem TSC Neumünster.

    Bereits das dritte Saisonturnier stand zum Abschluss des Turniermarathons mit dem Oberliga-Turnier auf dem Programm. Die Zuschauer waren begeistert von den ambitionierten Darbietungen der Teams. Das Blau-Weiss-C-Team schaffte es mit zwei tollen Durchgängen wieder auf den zweiten Platz mit der Wertung 2 3 2 2 2. Florian Hissnauer, der das Team gemeinsam mit Björn Poll und Meike Schumann trainiert, war mehr als zufrieden: „Nach einer etwas unsicheren Vorrunde haben wir im Finale nochmal richtig einen drauf gepackt.“ Sieger in der Oberliga wurde abermals das Team vom GVO Oldenburg, Rang drei ging an die Paare vom Grün-Gold-Club Bremen E vor Blau-Gold Nienburg und Syke.

    „Das Buchholzer Formationswochenende war ein voller Erfolg - sowohl aus sportlicher als auch ausorganisatorischer Sicht. Mein großer Dank geht an alle ehrenamtlichen Helfer, die den Sportlern eine fantastische Kulisse gezaubert haben“, resümiert Blau-Weiss-Tanzsport-Abteilungsleiter Björn Poll.

  • Harburg. "Kicken für den guten Zweck" ist am Sonnabend, 11. Februar, wieder einmal das Motto in der Sporthalle Kerschensteinerstraße in Harburg. Auf dem Programm steht in der Zeit von 11 bis 16 Uhr der „7.Jens Jever-Cup" - ein Fußball-Hallenturnier für Seniorenmannschaften. Veranstaltet wird das Turnier von der Senioren-Mannschaft des Harburger Turnerbunds (HTB).

    Alle Einnahmen des Turniers, bei dem zehn erstklassige Mannschaften aus dem Hamburger Raum antreten, werden dem gemeinnützigen Verein NestWerk e.V. zufließen. Mitglied im Vorstand des Vereins ist Fernsehmoderator Reinhold Beckmann.

    Freunde des schnellen Hallen-Leders sollten sich das Turnier nicht entgehen lassen. Um den Cup werden folgende Mannschaften der Senioren spielen: Harburger Turnerbund, Moorburger TSV, SG Viktoria Harburg/HSC, HTB-Tennisfußballer, TuS Fleestedt als Titelverteidiger, Bostelbeker SV, SG Grün-Weiss Harburg/FSV, HEBC, SuS Waldenau und Teutonia 10.

    Der Eintritt zum 7.Jens-Jever-Cup ist frei. Spenden werden aber gern entgegengenommen.

    Auf dem Programm steht auch ein Auftritt der Cheerleader DCA Flame Force und DCA Fire Lightnings des Vereins Grün-Weiss Harburg und ein spannendes Torwandschießen.

    Der Name Jens-Jever-Cup leitet sich her aus der Kombination von Jens Bliefernicht und dem Bier der Marke Jever. Bei Jens Bliefernicht handelte es sich um die gute Seele der HTB-Fußballabteilung. Er bekleidete lange Zeit das Amt des Zeugwarts und trank bevorzugt Bier der Marke Jever. Jens Bliefernicht verstarb im Juni 2015. Ihm zu Ehren wird der Jens-Jever-Cup jährlich von den Olaf Gayko und Andreas Deden organisiert.

  • Hausbruch-Neugraben/Hamburg. Bei leider unbeständigem und windigem Wetter fanden sich zehn Athletinnen und Athleten der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) Hamburg Leichtathletik, aus den Jahrgängen 2005 – 2007, zum "Zehntel" rund um die Hamburger Messehallen ein. Das Zehntel findet alljährlich im Rahmen des Hamburg Marathons statt und umfasst eine Strecke von 4,2195 km, der sich Schülerinnen und Schülern über Hamburgs Grenzen hinaus mit großer Freude stellen.

    Die jüngsten Teilnehmer der weiterführenden Schulen (Jungen und Mädchen des Jahrgangs 2006) mussten im letzten Block des 3500 Schüler umfassenden Teilnehmerfelds starten und so das Feld
    von hinten aufrollen. Besonders erfolgreich gelang dies Finnja Frommann in ihrer Altersklasse W11. Sie ließ als Siegerin alle 209 Konkurrentinnen hinter sich und lief dabei eine Zeit von 18:44 Minuten.
    Ebenfalls unter die besten zehn Läufer mischte sich ihr Vereinskamerad Justin Hajduk. Er kam in der Altersklasse M11 nach 18:13 Minuten, als Siebter von 261 Jungen, ins Ziel.

    Daniel Neidhold, Sportlicher Leiter der HNT-Leichtathletik und Trainer U 16: "Das HNT-Team hatte viel Spaß bei dieser besonderen "Zehntel"-Veranstaltung, die insgesamt 9000 Schülerinnen und Schüler an den Start lockte."

  • Jesteburg/Buchholz/Hamburg. Elf Kids aus dem Landkreis haben dem HSV zum Sieg gegen den 1. FC Köln beim Pokalspiel geholfen. Denn sie waren als „Einlaufkinder“ mit dabei, als die Profis den Platz im betraten. An der Hand der Fußball-Stars konnten sie so die Atmosphäre des mit 47.000 Menschen gefüllten Volksparkstadions hautnah erleben. Zwar an der Hand der Kölner Profis – aber die meisten hatten natürlich die Raute im Herzen und drückten ihrem HSV erfolgreich die Daumen.

    Möglich gemacht haben die die beiden Autohäuser und Volkswagen Partner Kuhn+Witte aus Jesteburg und Köhnke aus Buchholz. Denn Volkswagen ist Partner des DFB Pokals und dem Fußball leidenschaftlich verbunden. Ein wichtiger Mosaikstein des Fußball-Engagements ist dabei, Kindern die Möglichkeit zu geben, als Einlaufkinder der „Volkswagen-Junior Eskorte“ ihre Idole einmal hautnah erleben zu dürfen. Für elf kleine Fußballfans wurde nun ein Traum zur Wirklichkeit.

    „Die Kinder waren total begeistert und aufgeregt mit den Spielern zusammen ins Stadion einzulaufen“, so Linus Best, der bei Kuhn & Witte für das Online Marketing zuständig ist und die Aktion begleitet hat. „Auch wenn es die Spieler des FC Köln waren, mit denen die Kinder einliefen und die Mehrheit doch überwiegend HSV Fans sind, hatten alle ihren Spaß“, freut sich Linus Best für die Kids. Auf der Kuhn & Witte Internetseite konnten sich alle Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren bewerben. Insgesamt hatten sich 400 Kinder für dieses einzigartige Erlebnis beworben, wobei leider nur 11 Kinder davon über ein Losverfahren letztendlich dabei sein konnten.

    Selbstverständlich konnten alle Kinder mit ihrer Begleitperson nach dem Einlaufen das Spiel im Stadion verfolgen und auch die Trikots, samt gestellten Schuhen durften die Kinder behalten. Geschäftsführer Oliver Bohn: „Elf Kinder glücklich gemacht, der HSV hat in einem spannenden Spiel überzeugend 2:0 gewonnen, das ruft ja förmlich nach einer Wiederholung. Unsere beiden Autohäuser werden auch beim nächsten Pokalspiel am 1. März dabei sein und dann dürfen wieder elf Kinder mit ihren Stars einlaufen.“

  • Hausbruch. „Onehundretandeeeeiiiiightyyyyyy!!!!“ Auf diesen Ruf warten die Fans bei Dartsmeisterschaften, wenn alle drei Dartpfeile in der „Triple 20“ landen. Darts – ein Sport, der in der jüngsten Zeit an Popularität enorm gewonnen hat und der in dem packenden Finale am Neujahrstag zwischen „Voltage“ Rob Cross und Altmeister und Dart-Legende Phil „The Power“ Taylor seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat.

    Aber auch auf regionaler Ebene gibt es spannende Meisterschaften. So findet am 6. und 7. Januar die Norddeutsche Meisterschaft des Landes-Darts-Verbandes Hamburg im Landhaus Jägerhof in Hausbruch statt. Teilnehmen können alle Dartsspieler aus Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Eine Vereinsmitgliedschaft ist dafür nicht erforderlich. Meldeschluss ist 30 Minuten vor Turnierbeginn.

    Zeitplan der Norddeutschen Meisterschaft

    Samstag, 6. Januar 2018
    • 10 Uhr: Mixed Doppel (Startgeld 16 Euro pro Team)
    • 13 Uhr: Herren Einzel (Startgeld 10 Euro pro Spieler)
    • 14:30 Uhr: Damen Einzel (Startgeld 10 Euro pro Spielerin)

    Sonntag, 7. Januar 2018
    • 11 Uhr: Damen Doppel (Startgeld 16 Euro pro Team)
    • 11 Uhr: Herren Doppel (Startgeld 16 Euro pro Team)
    • 13 Uhr: Jugendturnier (Startgeldfrei)

    Location: Landhaus Jägerhof, Ehestorfer Heuweg 12-14, 21149 Hamburg

  • Harburg. Das war mal etwas anderes: Statt wie üblich einen Scheck mitzubringen, tauchten Harburgs Fußball-Urgesteine Manfred von Soosten, Günter Falk und Harald Szulik mit Bargeld im DRK-Hospiz in Langebek auf. Und nicht nur das. Denn die 2.000 Euro brachten die drei in 50 Euro-Scheinen mit. Spender kamen mit. Die Spendensumme ist ein Teil des Erlöses des 32. Harburger Hallencups in der Sporthalle Kerschensteinerstraße.

    „Wir freuen uns riesig, dass sich die Organisatoren des viertägigen Benefiz-Fußball-Turniers in diesem Jahr entschieden haben, auch unserer Hospiz zu unterstützen“, freute sich Hospizleiterin Britta True. Manfred von Soosten erklärte: „Das Hospiz ist eine ganz wichtige Einrichtung für den Hamburger Süden. Das Geld soll da helfen, wo es am dringendsten benötigt wird.“ Nach der Spendenübergabe führte die Hospizleiterin die drei Turnier-Organisatoren durch die Einrichtung.

    In dem Ende 2013 eröffneten Haus im Blättnerring 18 stehen zwölf Einzelzimmer bereit, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten. Der DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.ist als Träger der Einrichtung auf Spenden angewiesen, um die laufenden Kosten sowie zusätzliche Anschaffungen decken zu können. „Jede Unterstützung hilft uns, unsere Aufgabe hier zu erfüllen. Wir sind für alle Zuwendungen dankbar“, so Britta True.

    Spendenkonto Hospiz Harburg:
    IBAN: DE 57 200505 50 1262 208 208
    BIC: HASPDEHHXXX.

  • Harburg. Alter schützt vor Toren nicht! Unter diesem Motto veranstaltet der viermalige Hamburger Meister SG Moorburg/Altenwerder am Sonntag 5. Februar zwischen 14 und 19 Uhr ein Fußball-Hallenturnier für Supersenioren über 60 Jahre.

    Es ist das einzige Turnier dieser Altersklasse in Hamburg und ist deshalb eine inoffizielle Hamburger Meisterschaft. Am Turnier nehmen 7 Teams aus ganz Hamburg teil. Neben dem Gastgeber ist mit Rot Gelb Harburg ein weiteres Team aus dem Hamburger Süden dabei. Einige bekannte Liga Spieler aus den 70er Jahren wollen zeigen das man auch mit über 60 Jahren guten Fußball bieten kann.

    Das Turnier findet in der Sporthalle Kerschensteinerstraße statt. Der Eintritt ist frei.

  • Fischbek. Vor gut zwei Wochen hatten die Oberligaherren des TV Fischbek (TVF) gerade erst die SG Wift/Neumünster zu Gast und unterlagen mit 32:41. Am vergangenen Wochenende war nun das Rückspiel. Beim Endstand von 25:25 (11:10) gegen den Tabellenvierten nahm der TVF als Außenseiter einen Punkt mit nach Hause.

    Den ersten Treffer des Spiels erzielte Marek Struß nach knapp zwei Minuten und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Die Mannschaft von Trainer Roman Judycki hatte nicht nur in diesem Moment die Nase vorn, sondern war in der Startphase die bessere Mannschaft. Wift war bemüht, den Fischbeker Angriff durch die Manndeckung von Haupttorschütze Aleksej Kiselev zu schwächen. In der Tat hatten sie ihn gut im Griff, denn der Fischbeker konnte im gesamten Spiel nur vier Tore erzielen, wobei drei davon Siebenmeter waren.

    Das machte den Fischbekern am vergangenen Samstag aber nichts aus, denn der Druck wurde dann einfach gleichmäßig an andere Stellen verteilt. Wift versuchte zu reagieren und nahm dann zunächst zu Kiselev noch Julian Junack unter Manndeckung. Der TVF fand trotzdem im Angriff sein Ziel und hatte mit Simon Behrens einen sicheren Torhüter im eigenen Kasten. So war es dann die SG, die beim Stand von 2:5 aus eigener Sicht eine Auszeit nahm.

    Fischbek leistete sich dann im Angriff zu viele Ballverluste, sodass die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten drehen konnten. Nach 20 Minuten tauschte Judycki Behrens im Tor gegen Azeez Oyewusi aus. Der parierte zwar auch alles Mögliche, konnte aber auch nicht verhindern, dass die Überlegenheit von Wift in dem Moment zu tragen kam und den Spieß umdrehte. Als die Anzeigetafel den Stand von 6:8 zu erkennen gab, erzielte die SG vier Tore in Folge und gingen somit in Führung. Beim Stand von 11:10 (den letzten Treffer erzielte Tim Latendorf) gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

    Judycki griff in der zweiten Halbzeit auch immer wieder zu der Variante, im Angriff den Torhüter (ab der 40. Minute kam Sven Tobuschat ins Tor) herauszunehmen und durch einen siebten Feldspieler zu ersetzen. Die Bälle gingen zunächst aber vorne zu leicht verloren und so mussten die Fischbeker den einen oder anderen Treffer durch einen Wurf ins leere Tor kassieren. Allerdings leistete Wift sich dabei auch den einen oder anderen Fehler oder aber Tobuschat war schnell genug zurück im Tor und konnte parieren. Insgesamt hatten alle drei Torhüter einen sehr guten Tag erwischt.

    Durch diese Spielvariante kam ein Fischbeker Spieler besonders in den Vordergrund. „Durch den zusätzlichen Spieler hatten wir mehr Platz und den hat Jan-Malte Augustin genutzt“, so Judycki nach dem Spiel. Augustin war in diesem Spiel mit sechs Treffern auch der Haupttorschütze. Wift hielt sich die Fischbeker auf Abstand, jedoch nie mehr als vier Treffer. Der TVF ließ sich nicht fallen und brach auch nicht ein. Bedingt durch die dauerhafte Manndeckung der beiden halben Rückraumspieler musste der TVF viel Kraft über die Außenpositionen und den Kreis einsetzen. Diese Kraft nutzten die Gäste auch zu einem Endspurt. Shohei Sasaki, Augustin und Struß waren es, die mit ihren Treffern letzten Endes den Ausgleich erzielten. 15 Sekunden vor Schluss schien das Pech sich wieder auf die Seite des TVF zu schlagen, denn die Unparteiischen sprachen Wift einen Siebenmeter zu. Mit einer glänzenden Parade wehrte Tobuschat diese Torchance jedoch ab und sicherte somit den Punkt. Mit dem Schlusspfiff hatte der TVF zwar noch einen Freiwurf zugesprochen bekommen, aber Marcel Kahns konnte die gegnerische Mauer nicht zu einem Treffer überwinden.

    Judycki ist mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und stellt fest:“Man muss sagen, dass die Grundlage während des Spiels vorhanden war und zwar endlich über die vollen 60 Minuten. Die Abwehr stand im Großen und Ganzen sehr gut“. Am kommenden Samstag kommt der Tabellenführer der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz in die Arena Süderelbe. Anpfiff ist um 18:30 Uhr. „Auf jeden Fall muss es für uns heißen, trotz Unterlegenheit nicht den Kopf in den Sand zu stecken“ sagt Judycki im Bezug auf die kommende Begegnung. „Sondern wir müssen selbstgewusst auftreten und intelligent nach Lösungen suchen“.

    Tore für den TVF: Jan-Malte Augustin (6), Shohei Sasaki (4), Aleksej Kiselev (4/3), Marek Struß (3), Julian Junack, Marcel Kahns, Tim Latedorf (je 2), Soeren Siemens und Philip Wöhler (je 1)

  • Fischbek. Am vergangenen Samstag spielten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) in der Arena Süderelbe gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der HG Hamburg-Barmbek (HGHB). Beim Endstand von 23:34 war es für die Fischbeker fast eine Start-Ziel-Niederlage. Allerdings zeigte die Mannschaft von Trainer Roman Judycki nach 30 Minuten beim Stand von 14:15, dass sie auch gegen Barmbek mithalten kann.

    Die HGHB erzielte durch Henning Mauer das erste Tor des Spiels. Bevor es zu diesem Treffer kam, lief das Spiel jedoch bereits seit mehr als drei Minuten. Keiner der beiden Mannschaften war vorher ein erfolgreicher Abschluss gelungen. Dafür überschlugen sich dann aber die Ereignisse, denn gerade mal zwei Minuten nach Mauers Treffer stand es bereits 3:3. Die HGHB konnte dann zunächst einmal etwas die Nase vorn behalten, aber in der 14. Minute glich Aleksej Kiselev dann wieder zum 7:7 aus. In den folgenden Minuten waren beide Teams zunächst wieder gleichauf. Als es in der 21. Minute 13:10 für die Gäste stand, nahm Judycki eine Auszeit. Kurz darauf wurde Rune Hanisch von der HGHB für zwei Minuten von den Unparteiischen auf die Bank verbannt. Dies nutzte der TVF aus und kam durch die Tore von Marek Struß und Kiselev wieder dicht an die Gäste heran. Nun nahm Barmbeks Trainer Holger Bockelmann eine Auszeit. Trotz neuer Anweisung, die die Trainer ihren Mannschaften geben konnten, kam aber kein großer Trendwechsel, sodass beide Gegner beim Stand von 14:15 in die Kabinen gingen.

    Nach dem Wechsel war dann der Favorit auch die dominierende Mannschaft. Sie setzten sich Schritt für Schritt immer weiter vom TVF ab, die im Angriff zu weniger Torabschlüssen kamen. Die HGHB nutzte diese Fehler aus und strafte sie mit Tempogegenstößen. Judyckis schon mehrfach erfolgreiche Alternative, den Torhüter beim Angriff gegen einen siebten Feldspieler zu ersetzen, zog dieses Mal gar nicht. So fand der Ball mehrfach den Weg in das unbesetzte Tor. In der 41. Minute wurden Kiselev und Struß zeitgleich für zwei Minuten vom Spielfeld verbannt. Die Fischbeker überstanden diese Unterzahl aber mit gerade mal einem Tor, das aus dem der HGHB zugesprochenen Siebenmeter entstanden war. Die Gäste legten danach aber einen ersten entscheidenden Lauf hin. Von 21:18 entfernten sie sich in drei Minuten auf 27:18. In einer ähnlichen Phase taten sie wenige Minuten vor Schluss durch vier Treffer in Folge noch etwas für die Tordifferenz. „Gegen Mannschaften wie dem THW oder Barmbek können wir nicht über längere Strecken oder bis zum Ende mithalten“, so Judycki. „Wir sind im technischen Bereich unterlegen und machen mental in entscheidenden Situationen zu viele Fehler.“

    Am Montag (13. Februar) kommt es wieder in der Arena Süderelbe um 20:30 Uhr zur gleichen Begegnung. Dann geht es um den Einzug in das Pokalhalbfinale. Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei. Am kommenden Sonntag (19. Februar) geht es dann zum Auswärtsspiel nach Preetz. Die haben zuletzt gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg wichtige Punkte gelassen. Und nachdem der TuS Esingen am vergangenen Wochenende sein Spiel gewonnen hat, reist der TVF als Vorletzter zu dieser Partie.

    Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (10/7), Marek Struß (5), Aron Karschny (4), Marcel Kahns (3) und Julian Junack (1).

  • Fleestedt. Am Freitag, 2. Juni, ist es wieder soweit: Die Seevetaler Allstars laden zum längst bewährten Allstarkick und haben sich als Gegner abermals die LAFU-Auserwählten (Landkreis-Fußballer) eingeladen. Wie schon in den vergangenen Jahren auch wird das Benefizspiel auch diesmal in Fleestedt stattfinden. Erstmal allerdings im neuen Sportzentrum Seevetal, nachdem bis zuletzt am altehrwürdigen Höpen gespielt wurde. Im Sommer vergangenen Jahres haben sich die LAFU-Allstars in einer einseitigen Partie mit sage und schreibe 14:2 durchgesetzt und sorgten damit für einen Rekordsieg.

    Gerade aufgrund dieser Tatsache war es Stefan Weseloh - 2. Vorsitzender der Seevetaler Allstars - ein besonderes Anliegen, in diesem Jahr eine schlagkräftigere Truppe auf die Beine zu stellen. Wenn man sich den bisher bekannten Kader vor Augen geführt, dann kann konstatiert werden, dass dieses Vorhaben auf jeden Fall geglückt sein sollte. Für die Grün/Gelben werden am 2. Juni folgende Akteure auflaufen:

    Tor: Ole Blohm (VfL Maschen), Walter Plambeck (TV Meckelfeld)
    Abwehr: Jan Schulz (VfL Maschen), Leif Bachorz (VfL Maschen Senioren), David Aziz (TSV Auetal), Julius Pechtl (TuS Nenndorf), Lukas Schwarzat, Julian Abromeit (beide TuS Fleestedt)
    Mittelfeld/Angriff: Philipp Zander, Dominik Steiniger, André Zynda (alle VfL Maschen), Bülent Tagac, Benjamin Kirchhoff, Bastian Rielinger (alle TuS Fleestedt), Felix Wohler, Kristopher Kühn (beide TV Meckelfeld), Giovanni Düring, Dominik Zielke, David Willms (alle TSV Auetal), Max Schrader (TuS Nenndorf), Philipp Kremer (MTV Ashausen-Gehrden), Carsten Fuhrmann (FC Rosengarten)

    Darüber hinaus versuchen Weseloh und Philipp Zander zur Stunde noch René Guder (KSV Holstein Kiel) und Alexander Borck (VfL Pinneberg) für ihre Auswahlmannschaft zu gewinnen. Ob dieses Vorhaben gelingt, hängt in aller erster Linie von der Freigabe der Vereine ab.
    Als Trainer der Seevetaler Allstars werden Peter Heinrich (VfL Maschen) und Andreas Kühner (TuS Fleestedt) fungieren. Für die Moderation wird Jan Stahl verantwortlich sein. Natürlich braucht auch ein solches Benefizspiel Schiedsrichter. Hier stellen sich freundlicherweise Stephan Poeschel, Marvin Grabowski (beide VfL Maschen) und Ole Bäter (TV Meckelfeld) zur Verfügung.

    In diesem Jahr sollen die Erlöse zweierlei Institutionen zugute kommen: Der Seevetaler Kinderkrebshilfe und dem Präventionsrat Seevetal. Natürlich werden die Seevetaler Allstars als Gastgeber wieder ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine stellen, welches eine Abwechslung zum Geschehen auf dem Platz bieten soll. Für Speis und Trank wird selbstverständlich gesorgt sein - auch und vor allem nach Abpfiff. Da in diesem Jahr an einem Freitagabend gespielt wird, erhoffen sich die Organisatoren einen besseren Zuschauerzuspruch und eine höher frequentierte Aftershow. Die LAFU will natürlich wieder unseren Beitrag zu einem gelungenen Event leisten und hat auch in diesem Jahr wieder eine sehr namenhafte Mannschaft zusammengestellt, die sich wie die Crème de la Crème des Landkreises liest:

    Tor: Felix Kirchhoff (TV Meckelfeld), Florian Neuhofer (FC Rosengarten)
    Abwehr: Leif Wilke (TSV Buchholz 08), Lukas Wiese (TV Meckelfeld), Tobias Grube (TSV Winsen), Lukas Kremer (MTV Ashausen-Gehrden), Stephan Ronge (TSV Heidenau), Paul-Moritz Kalusa (MTV Egestorf)
    Mittelfeld / Angriff: Marius Wilms (TV Meckelfeld), Sascha Damm (SG Scharmbeck-Pattensen), Derlek Dzenan (TSV Auetal), Marius Landowski, Hendrik Golke (beide VfL Maschen), Niklas Heins (TuS Fleestedt), Sebastian "Baschi" Völcker (SG Estetal), Kevin Genske, Jonas Lancker (TSV Elstorf), Lucas Meyer (MTV Egestorf), Paul Döring, Tim Roß (SV Bendestorf)

    Verantwortlich für die Mannschaft ist ein Trainerduo der besonderen Art: Tobias Gäbel vom TV Meckelfeld und Thorsten Altmann vom TSV Auetal. Assistiert werden die beiden charismatischen Übungsleiter von TSV-Co Patrick Wischhöfer. Für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich ist LAFU-Redakteur Fabian Maltzan. Am 2. Juni wird zudem auch LAFU-Gründer und Chefredakteur Henrik Titze vor Ort sein. Der Anpfiff ertönt um 20 Uhr.

    Zuvor wird es bereits ab 18 Uhr eine Info-Veranstaltung der Seevetaler Allstars zum Thema "Futsal in Seevetal" geben. Im Konferenzraum des Sportzentrums wollen dann Stefan Weseloh, Manfred Marquardt (der Chef des Fußball-Vorstands im Landkreis Harburg) und Juval Karanikas (Verantwortlicher Sparta Futsal) über die Vorgänge und Planungen berichten, welche die Installation einer Futsal-Mannschaft zur Folge haben sollen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bereits zwei Stunden vor Anpfiff des Benefizspiels den Ausführungen des Kompentenzteams zu lauschen.

  • Ludwigsburg/Buchholz. Auch am vierten von fünf Wettkampfturnieren mussten die acht deutschen Bundesliga-Spitzenteams im Formationstanz Latein zum Wettkampf in der Ludwigsburger Rundsporthalle antreten. Diesmal hatte der 1. TC Ludwigsburg die Ausrichtung übernommen. Mit der Wertung 3 3 3 2 3 3 4 durften die acht Paare von Blau-Weiss Buchholz sich zum ersten Mal über eine Wertung auf den zweiten Platz freuen, die Wertungsrichter-Mehrheit positionierte das Team abermals auf dem dritten Rang. Sieger wurde erneut das A-Team des Grün-Gold Club Bremen, vor der FG Velbert/Bochum. Für eine Überraschung sorgte die TSG Backnang, die sich erstmalig auf dem vierten Platz vor dem B-Team des Grün-Gold Clubs Bremen platzierte.

    Schon bislang hatte Blau-Weiss in allen Turnieren jeweils den dritten Rang belegt. Dementsprechend entspannt, aber trotzdem akribisch verlief die Vorbereitung. In den Trainingseinheiten wurden immer wieder die Schwachpunkte der zurückliegenden Auftritte analysiert und systematisch verbessert. Am Tag vor dem Turnier musste dann allerdings Trainerin Franziska Becker die Segel streichen. Sie traf die grassierende Grippewelle mit voller Wucht, sodass sie die Mannschaft nicht mit nach Ludwigsburg begleiten konnte.
    „Natürlich wäre ich liebend gern mitgefahren. Ich war mir aber sicher, dass die Mannschaft auch von meinem Kollegen Christopher Voigt hervorragend betreut wird, und wir zu diesem Zeitpunkt eine sehr gute Stabilität im Training erreicht hatten, sodass die Mannschaft jederzeit in der Lage ist, eine sehr gute Leistung abzurufen“, sagt die inzwischen wieder gesunde Trainerin.

    Die Blau-Weissen starteten dann ohne ihre Cheftrainerin an der Seite voll fokussiert in den Wettkampftag und konnten sich schon in der Stellprobe am frühen Nachmittag die erhoffte Sicherheit auf dem Parkett für den Abend holen. Bereits die Vorrunde der anspruchsvollen Choreographie „The Team“ verlief fehlerfrei und wurde vom überaus fairen Publikum in Ludwigsburg begeistert aufgenommen. Nach einer intensiven Videoanalyse startete die Mannschaft an zweiter Stelle in die Finalrunde und rief auch hier eine sehr gute Leistung ab, die Trainer und Team gleichermaßen zufrieden stellte. „Wir haben uns nun zum vierten Mal in Folge auf dem dritten Platz etabliert. Für uns ist das nach wie vor ein großer Erfolg. Die Mannschaft hat sich auch ein großes Lob verdient, da sie sich auch auf die veränderte Situation an diesem Wochenende hervorragend eingestellt und toll mitgearbeitet hat“, sagte Christopher Voigt nach dem Turnier.

    Der Kampf um den Klassenerhalt wird definitiv erst in 14 Tagen in Düren entschieden, wenngleich das Team des TC Ludwigsburg mit dem erneuten sechsten Platz einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machte. Für den TSC Residenz Ludwigsburg, der erneut auf den siebten Rang gewertet wurde, steht der Abstieg indes schon fest. Die FG Aachen/Düsseldorf, die sich in den vergangenen Jahren jeweils mit an der Spitze der 1. Bundesliga bewegt hat, musste erneut mit dem achten Platz vorliebnehmen. Beim abschließenden Heimturnier in Düren hat das viele Jahre lang an der Bundesliga-Spitze mittanzende Team noch eine letzte Chance, die Klasse zu halten.

  • Buchholz. Es war wieder ein sehr fröhliches Sportfest, bei dem Blau-Weiss Buchholz seine Sportler für herausragende Leistungen ehrte. Aber auch die besonderen Verdienste für den Verein und lange Mitgliedschaften wurden gewürdigt. Und es wurde bei den Ehrungen zusätzlich noch außergewöhnlicher Spitzensport demonstriert.

    In diesem Jahr wurden mehr als 100 Blau-Weiss-Mitglieder geehrt, mehr als 80 Aktive für herausragende Spitzenplatzierungen bei Wettkämpfen von Bezirksmeisterschaften bis hin zu Deutschen Meisterschaften, acht für außergewöhnliche Verdienste um den Verein und 17 Mitglieder für 25 und 40 Jahre Vereinstreue. Die sportlichen Höchstleistungen und Demonstrationen begeisterten die mehr als 200 Zuschauer im Blau-Weiss-Sportzentrum. Viel Applaus ernteten die Sportler mit außergewöhnlichem HipHop (Rachel Winter), zauberhaften Flamenco-Tänzen (Regina Bögeholz), entzückenden Kindertänzen (Kerstin Herbig), atemberaubender Cheerleader-Sport-Kunst (Nicole Wilde-)Wolf, exotischen Bauchtänzen vom Feinsten (Achtar Nabaian-Nickel) und mitreißenden Tänzen der Lateinformations-Paare (Björn Poll).Eine dramatisch anzusehende Demo zur Karate-Selbstverteidigung gab es von Martin Weber.

    Blau-Weiss Flamenco bezaubert die Zuschauer | Foto: ein
    Blau-Weiss Flamenco bezaubert die Zuschauer
    Der neue Ältestenratsvorsitzender Thorsten Repening hatte die Ehrungen für die Spitzenleistungen sehr gut vorbereitet. Beim Badminton erzielte mit Katharina John (11), Mareike Guder (20), Daniel Dehn (26) und Heinz-Dietmar Schmidt (60) bei Bezirksmeisterschaften insgesamt sieben erste und zwei dritte Plätze. Die Blau-Weiss-Cheerleader errangen als Junior- und Senior-Mannschaft in der Regionalliga Nord tolle Platzierungen mit 2. und 4. Plätzen. Auch die Fechter von Blau-Weiss zeigten sich außergewöhnlich stark und erfolgreich in Florett und Degen bei den Landesmeisterschaften, mit sechs Erstplatzierungen, sowie je einem zweiten und dritten Platz. Die Leistungsträger dabei waren die Schüler Niklas Pfaffenholz (12), Jakob König (12), Jannes Kelling (12), sowie Eske Blecken (15), Thore Joswig (16), Lennart Kolander (16), Maximillian Spöthe (18) und Tobias Stage (18).
    Beim Judo ist Svenja Liermann (26) schon abonniert für Spitzenplätze, so auch in 2016 mit einem 1. Platz bei Landes- und einem 2. Platz bei Norddeutschen Meisterschaften. Im Karate gab es bei Landesmeisterschaften drei erste Plätze, zwei dritte Plätzen und einen fünften Platz. Die Aktiv- Posten sind dabei Pham phi Hung Phung (12), Jan-Patrick Raabe (25), Wieger van den Ham (34), Martin Weber (49), Martin Wurps (22) und Michael Wurps (14).

    Die Blau-Weiss-Kunstturner überzeugten wieder mit großartigen Leistungen und ereichten Spitzenplätze bei diversen Bundes- und Landes- Wettbewerben. Die Klasse-Turnerinnen waren Bien Nouree (13), Lisa Marie Gabel (15), Karen Iwitzki (21), Jule Kohl (12), Amelie Klingenberg (12), Leona Marie Laudan (14), Christina Miller (13), Jalin Möhlenbrock (16), Mariam Schill (11), Maja Claire Thom (8), Lisa Unger (18) und Karina Schönmaier (11).

    Die Blau-Weiss-Lateintänzer sind im ersten Jahr ihrer Vereiszugehörigkeit mit sensationellen Leistungsträgern auf Bundes- und auf Landes-Ebene aufgetreten. Absolute Spitzenplätze bei den Landes-Meisterschaften der Latein-Paare und der sensationelle dritte Platz der Formationstänzer bei den Deutschen Meisterschaften udin der 1. Bundesliga sind einfach kaum zu toppen. Die Erfolgs-Paare sind Steffen Brockmann (18)/Laura Geiger (18), Bennett Busack (15)/Alissa Oentrich (16), Kim-Bastian Remstädt (23)/Vanessa Wist (23), Tom Henning (25)/Annica Schönfeld (16), Cedric Lorenz (19)/Alina Nygaard (22), Julian Maximilian Dreyer (21)/Madlen Lüdemann (22), Edik Schlund (20)/Meike Schumann (24). Die Formations-Asse männlich sind Dustin Dreyer (28), Maximilian Dreyer (21), Calogero Gaetani (22), Florian Kötter (20), Tilman Levine (21), Nico Meyer (26), Arik Pröving (26), Kim-Bastian Remstädt (23), Christopher Wesselowski (20) und weiblich Leonie Solitair Fahrenkrug (25), Corinna Frommelt (25), Isabella Huber (19), Madlen Lüdemann (22), Alina Nygaard (22), Meike Schumann (24), Maj-Britt Thielen (19), Kaja Ude (27), Vanessa Wist (23). Sie werden sehr erfolgreich von den Trainern Franziska Becker, Nick Dieckmann und Christopher Voigt trainiert. Im Radsport wurden für ihre Leistungsstärke in 2016 einige Aktive ausgezeichnet - von ersten Plätzen bei Bezirks- und Landes-Meisterschaften bis hin zum Sieg bei den Deutschen Cross-Meisterschaften. Diese Ausnahme-Asse sind Jan-Christoph Beneke (18), Annika Pawlus (15), Peter Pawlus (46), Mara Pawlus (12), Franz Pawlus (16), Leon Kerlin (13), und Senior Armin Raible (53). Bei den Jugendschwimmern gibt es elf großartig ambitionierte Talente, die auf Bezirks- und Landes-Meisterschaften serienweise erste Plätze nach Hause erreichten. Und das trotz begrenzter Trainingsmöglichkeiten. Diese tollen „Junior-Profis“ sind Tobias Stelting (10), Sina Bertram (16), Vivien Sophie Hanke (11), Marina Thees (41), Carolin Stelting (14), Saskia Gleichforsch (10), Leonie Bertram (18), Maya Gerkuhn (11), Marvin Lübbers (11), Stella Meyer (12), Jara Thees (11). Triathlon ist zwar noch eine neue Sport-Scene bei Blau-Weiss, die sich aber ganz außergewöhnlich entwickelt hat und bei Wettkämpfen vorn mitspielt. Auf Anhieb erzielten sie zwei Spitzenplätze bei Landesmeisterschaften im Duathlon. Ein 1. Platz für Lena Bischoff-Stein (24) und ein 2. Platz für Steffen Wetzel (41).

    Achtmal Ehrennadeln gab es für besondere Verdienste um den Verein, für Heike Parra (75), Heinz Malissa (79), Karl-Edzard Möhlen (89), Renate Taubert (75), Werner Meyer (73), Wilhelm Renken (85), Enno Weerts (79) und Nikolaus Funk (63).

    Für langjährige treue Mitgliedschaft wurden zehn für 25 Jahre und acht für 40 Jahre Mitgliedschaft besonders geehrt. Arno Reglitzky: „Es macht große Freude, diese sportbegeisterten Menschen aktiv zu unterstützen und weiter zu fördern. Deshalb wird auch das Projekt für mehr Hallenkapazität weiter aktiv verfolgt, um Platz für mehr Training zu schaffen. Damit mehr Chancen für den Breitensport, aber auch die Förderung Leistungssport ist voll auf der Agenda. Dank den Mitarbeiter und Trainern für eine tolle Unterstützung!“

  • Düren/Buchholz. Als erste der insgesamt fünf Lateinformationen von Blau-Weiss Buchholz startete das B-Team am vergangenen Wochenende in die neue Saison. In der Arena Düren trafen sich die acht Zweitliga-Mannschaften zu ihrem Wettkampfauftakt in der 2. Bundesliga. Das angestrebte Ziel, das große Finale zu erreichen, klappte indes nicht. Aber das Buchholzer B-Team gewann das kleine Finale und erreichte damit den sechsten Platz zum Auftakt der neuen Saison.

    Die Spannung, in welcher Konstellation und mit welchen Programmen die acht Mannschaften antreten, ist im Vorfeld jedes Jahr aufs neue besonders groß, wobei die Bundesliga-Absteiger traditionell zu den Favoriten gehören. Das B-Team von Blau-Weiss Buchholz ist nach dem Rückzug der zweiten Mannschaft vom Grün-Gold-Club Bremen in diesem Jahr sogar das ranghöchste B-Team Deutschlands. Bereits in der dritten Saison startet die Mannschaft in der 2. Bundesliga und hat sich in diesem Jahr personell vielversprechend formiert und die anspruchsvolle Choreografie der A-Formation „The Team” übernommen. Alle anderen Zweitliga-Formationen treten jeweils mit ihrem A-Team an.

    Hochmotiviert reiste die Mannschaft mit den Trainern Franziska Becker, Nick Dieckmann und Alina Nygaard am Freitag in Düren an, um sich akribisch auf den Wettkampftag vorzubereiten. Guter Dinge startete die Mannschaft in den Turniertag - mit dem Ziel, das große Finale mit den fünf besten Mannschaften zu erreichen. In der Vorrunde zeigte sich die Blau-Weiss-Formantion tänzerisch sehr ambitioniert, jedoch unterliefen einige Fehler in den Höchstschwierigkeiten. Im Vergleich der acht Mannschaften überzeugte die Blau-Weiss-Formation tänzerisch, verpasste aber dennoch das angestrebte Ziel, in das Finale einzuziehen.
    Nach eingehender Analyse der Vorrunde wollte die Mannschaft im kleinen Finale sicherer auftreten und konnte dies auch sehr gut umsetzen. Es hielt mit dieser Leistung die Teams aus Bocholt und Bochum in Schacht. Die Blau-Weissen gewannen somit das kleine Finale und holten Platz 6 im Gesamtklassement. Im großen Finale zeigten sich die beiden Bundesliga-Absteiger von der FG Aachen-Düsseldorf und vom TSC Residenz Ludwigsburg in sehr guter Form und erreichten auch in dieser Konstellation erwartungsgemäß die Plätze 1 und 2.

    Die beiden Aufsteiger TSG Bietigheim und Ars Nova Verden erreichten dahinter die Plätze 3 und 4 - gefolgt von der Mannschaft der TSG Badenia Weinheim auf Platz 5. Insgesamt präsentierten sich alle Mannschaften der 2. Bundesliga auf einem sehr guten Niveau. Somit fiel das Fazit der Buchholzer Trainer zwiespältig aus: „Leider konnte unsere Mannschaft ihre gute Trainingsleistung noch nicht beim Turnierauftakt abrufen, hat sich aber mit einer hervorragenden tänzerischen Leistung dennoch in der 2. Bundesliga erfolgreich behauptet und das Minimalziel erreicht”, sagten die Trainer Franziska Becker und Nick Dieckmann. „Wir werden in den nächsten zwei Wochen unsere Trainingsleistung weiter stabilisieren, um dann beim nächsten Wettkampf vorn anzugreifen.” Die 2. Bundesliga trifft sich im 14-Tage-Rhythmus und macht Stationen in Bietigheim (27. Januar), Ludwigsburg (10. Februar), Rüsselsheim (24. Februar) und Bochum (10. März).

    Eine besondere Ehre erfuhr Florian Hissnauer in Düren. Er tanzte sein insgesamt 50.Turnier für Buchholz und wurde von seiner Mannschaft mit Geschenken und Glückwünschen überhäuft. Florian Hissnauer ist Tänzer und Trainer aus Leidenschaft. Durch sein immenses Engagement als aktiver Tänzer und zudem Trainer der C-Formation trägt der sympathische Hamburger maßgeblich zu den großen Erfolgen der Blau-Weiss-Tänzer bei.

  • Buchholz/Ludwigsburg/Nienburg. Jetzt ist den acht Paaren des A-Teams von Blau-Weiss Buchholz der dritte Platz in der 1. Bundesliga wohl nicht mehr zu nehmen. Beim Saison-"Bergfest" in Ludwigsburg gab es für das Überraschungsteam aus der Nordheidestadt den dritten dritten Platz. In dem vom TSC Residenz ausgerichteten Formationsturnier bewies das A-Team des Weltmeisters Grün-Gold-Club Bremen mit der Einstudierung "Noices, Voices, Melodies" abermals seine Weltklasse und sicherte sich erneut den Turniersieg mit allen sieben möglichen Einsen. Die Wertungen für die Plätze zwei und drei fielen ebenso eindeutig aus: Zweiter wurde die FG Bochum/Velbert vor den Blau-Weissen aus Buchholz.

    Bewegung kam in die unteren Tabellenränge: Die Formations-Gemeinschaft Aachen/Düsseldorf, die in den vergangenen Jahren regelmäßig unter den ersten drei deutschen Teams zu finden war, belegte diesmal nur Platz acht. Der Vorsprung auf die beiden Teams aus Ludwigsburg - 1. TC und TSC Residenz - schmolz inzwischen auf 0,5 Punkte zusammen. In zwei Wochen werden die acht Teams noch einmal in Ludwigsburg antreten, dann beim 1. TCL als Ausrichter.

    Die acht Paare und ihre Trainer Franziska Becker und Nick Dieckmann zeigten sich zufrieden über die Trainingsfortschritte des Buchholzer A-Teams der vergangenen 14 Tage. Allerdings kämpften zwei Tänzerinnen mit nicht ganz auskurierten Problemen: Alina Nygaard plagte eine Erkältung und Vanessa Wist hatte sich vor 14 Tagen einen Hexenschuss zugezogen. „Auf Alina und Vanessa können wir uns aber immer zu 100 Prozent verlassen. Die beiden gaben schließlich ihr okay für den Turniereinsatz und haben sich dann auch wirklich hervorragend durchgekämpft“, sagte Trainerin Franziska Becker.

    Alle sieben Wertungsrichter werteten die Buchholzer Mannschaft abermals klar unter die Top 3 der 1. Bundesliga. „Auch wenn jetzt etwas Stabilität in das Ergebnis gekommen ist, freuen wir uns jedes Mal aufs Neue über den dritten Platz“, sagte Trainerin Becker. Geehrt für jeweils 50 Turniereinsätze wurden die Blau-Weiss-Aktiven Kim Remstädt und Calogero Gaetani, Arik Pröving tanzte in Ludwigsburg sogar schon zum 60. Mal im Buchholzer Team. „Alle drei haben sich seit Jahren für die Lateinformation in Buchholz verdient gemacht und mit ihrem Einsatz und ihrer Treue zu den großen Erfolgen beigetragen“, lobte die Trainerin.

    Für eine tolle Überraschung sorgten in Nienburg beim zweiten Landesliga- Wettkampf die jüngsten in der Blau-Weiss-Tanzfamilie. Das D-Team erreichte sensationell Rang drei, nachdem es beim Auftaktturnier vor 14 Tagen schon einen sehr guten fünften Rang belegt hatte. Die Mannschaft tanzte ihre Choreografie zum Thema „Uptown funk“ befreit auf und freute sich bereits über den erneuten Finaleinzug.

    Mit einem gut getanzten Finale durften die jungen Tänzerinnen und Tänzer sich freuen, als mit der Wertung 3 3 3 4 5 der dritte Rang heraussprang. Auch das Trainerquartett Katharina Globuschütz, Michael Steiger, Tom Hennig und Björn Poll zeigte sich begeistert über die Leistung des D-Teams. „Alle haben unglaublich motiviert getanzt und die Traineransagen gut umgesetzt“, sagte Katharina Globuschütz. Die Mannschaft darf ihren Erfolg noch ein wenig feiern, bevor in sechs Wochen das nächste Turnier folgt.

  • Harburg/Wilhelmsburg. Reger Andrang herrschte am Mittwoch im BMW-Autohaus B&K in Harburg: Die Fighter des Box-Events „Blitz & Donner“ am Samstag in Wilhelmsburg waren zum öffentlichen Training gekommen, darunter die beiden Protagonisten des Kampfes um die Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht nach WBA. Zum einen der amtierende Weltmeister Tyron Zeuge aus dem Boxteam Sauerland. Zeuge ist derzeit der einzige Deutsche, der einen Weltmeistertitel in einem der vier großen Box-Weltverbände WBA, WBC, WBO und IBF hält.

    Tyron Zeuge verteidigt am Samstag seinen Weltmeistergürtel. | Foto Niels Kreller
    Tyron Zeuge verteidigt am Samstag seinen Weltmeistergürtel. | Foto Niels Kreller

    Sein Herausforderer ist Isaac Epko aus Nigeria, der Schützling von US-Box-Promoter-Legende Don King. „Straight Outta Nigeria“ war auf den Shirts seiner Entourage zu lesen, was ein bisschen an den „Rumble in the Jungle“, den legendären WM-Kamp zwischen Muhammad Ali und George Foreman im kenianischen Kinshasa, bei dem Ali seinen Weltmeistertitel zurückeroberte und das Gesetz „They never come back“ brach, erinnern ließ.

    Der Fight zwischen den beiden Kontrahenten ist der Rückkampf, genau ein Jahr, nachdem der Hinkampf in der 5. Runde aufgrund einer Wunde im Gesicht Zeuges abgebrochen worden war und dieser zum Sieger erklärt wurde.

    Isaac Epko aus Nigeria ist Herausforderer von Zeuge. | Foto: Niels Kreller
    Isaac Epko aus Nigeria ist Herausforderer von Zeuge. | Foto: Niels Kreller

    n einem weiteren WM-Kampf um den IBO-Titel im Halbschwergewicht stehen sich Europameister Karo Murat und Titelverteidiger Isidro Ranoni Prieto aus Argentinien gegenüber.

    Als weiteres Highlight gibt es einen Kampf um den Intercontinental-Titel der IBOzwischen dem Heimfelder Sebastian Formella (Spitzname "HafenBasti", da er Brückenfahrer auf dem Container-Terminal im Hamburger Hafen ist) und dem Hamburger Angelo Frank. Die beiden, die sich schon seit langem kennen und außerhalb des Ringes gute Freunde sind, zeigten dies dann auch beim öffentlichen Training und nutzten die Zeit nicht nur zum Trainieren, sondern auch zum Scherzen miteinander und den Zuschauern.

    Die Box-Gala „Blitz & Donner“ findet am Samstag, 24. März 2018, ab 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) in der edel-optics.de-Arena, Kurt-Emmerich-Platz in Wilhelmsburg statt. Tickets gibt es ab 25 Euro auf ADticket.

  • Harburg. Die Trust Gym Sportakademie des Weltmeisters im K1 Kickboxen Ayhan Özcelik feiert wieder eine tolle Box-Gala: Am Samstag, 9. Dezember 2017, laden Özcelik und sein Trust Gym zur Haus-Gala in der Hans-Fitze-Straße ein.

    Versprochen werden spektakuläre Fights im Boxen, K1 und Muay Thai erwarten die Besucher. Als Gäste mit dabei sind auch die fünffache Box-Weltmeisterin Alicia Melina, der fünffache Weltmeister und Ebu-Boxmeister Dima Weimer, MMA GMC Champion Dimitar Kostov und der deutsche und internationale Meister Eddy Ocran.

    Wie immer ist für das leibliche Wohl gesorgt und auch dabei kommt das besondere Flair der Haus-Gala zum Tragen. Denn hier wird selbst gegrillt und am Grill stehen Mitglieder, Familie und Freunde des Trust Gym, um den Gästen die Leckereien zuzubereiten. Dazu gibt es leckeres Super-Chili von Ayhan Özcleik persönlich gekocht und für Vegetarier und Veganer Cous-Cous-Salat

    Das Trust Gym bietet übrigens auch MMA - Mixed Martial Arts – an. Bei dieser relativ neuen Kampfsportart bedienen sich die Kämpfer bei Techniken verschiedener Kampfsportarten. So sind sowohl Schlag- und Tritttechniken (Striking) des Boxens, Kickboxens, Taekwondo, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringens, Judo und Sambo und weiterer Kampfsportarten erlaubt. Auch das israelische Selbstverteidigungssystem Krav Maga (Kontaktkampf) kann hier erlernt werden. Das Trust Gym bietet seit einem Jahr diese Selbstverteidigungstechnik an, denn im Gym lehrt einer von nur drei offiziellen Trainern in Hamburg.

    Einlass ist ab 16 Uhr, die Kämpfe beginnen um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Sponsor ist das BMW Autohaus B&K aus Harburg.

  • Buchholz. Große Show am Samstagabend in der Empore Buchholz: Bei der Fight Night vor ausverkauftem Haus ging es um insgesamt fünf Weltmeistertitel.

    Nico Venetis nach seinem KO-Sieg gegen Norbert Eszenyi. | Foto: Sören Noffz
    Nico Venetis nach seinem KO-Sieg gegen Norbert Eszenyi. | Foto: Sören Noffz

    Zuerst musste Nico Venetis von Venetis Promotion seinen Weltmeistergürtel - den GBC Youth World Titel im Leichtgewicht – gegen Norbert Eszenyi aus Ungarn. Der 24-jährige, der sich gut auf dem Kampf vorbereitet hatte, ließ seinem Gegner keine Chance und schickte ihn gleich in der zweiten Runde auf die Bretter – Sieg durch KO.

    Auch die Buchholzerin Alicia Melina Kummer, die sich wie Nico Venetis mit Trainer Elias Venetis im Harburger Trust Gym auf den Kampf vorbereitet hatte, konnte ihre vier Weltmeistergürtel (WIBA/WIBF/GBU/GBC) im Halbschwergewicht erfolgreich gegen Lina Tejada aus der Dominikanischen Republik verteidigen. Die 29-jährige gewann nach zehn Runden verdient nach Punkten.

  • Buxtehude. Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV kann eine erste wichtige Personalentscheidung vermelden. Der Pokalsieger von 2017 hat den Vertrag mit seiner Rückraumspielerin Jessica Oldenburg (26) um zwei Jahre bis 2020 verlängert. BSV-Manager Peter Prior: „Jessica ist ein ganz wichtiger Baustein für unser Team der nächsten Jahre. Sie hat bei uns bei tolle Entwicklung genommen - vom einstigen Talent aus Wismar hin zu einer gestandenen Spielerpersönlichkeit mit Führungsanspruch in Buxtehude.“

    Die 1,82 Meter große Rückraumspielerin steht seit 2009 bei den Norddeutschen unter Vertrag und geht im Sommer in ihre 10. BSV-Saison. Damit ist sie nach Lone Fischer (seit 2008) die dienstälteste Akteurin im Kader des Bundesligisten. Mit aktuell 602 Toren in 190 Bundesliga-Spielen – das 600. Tor erzielte sie am 30. Dezember 2017 im Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim – ist die 26-Jährige in die Top 10 der ewigen BSV-Torschützinnen eingetreten. Angeführt wird die ewige BSV-Torschützenliste von Steffi Melbeck (1033 Tore in 271 Spielen).

    Gemeinsam mit Lone Fischer war Jessica Oldenburg als einzige Spielerin an allen drei Titelgewinnen in der jüngeren BSV-Geschichte beteiligt: 2010 holte sie als damals 19-Jährige den EHF Challenge-Cup sowie 2015 und 2017 den DHB-Pokal. Außerdem wurde sie mit dem Buxtehuder SV in den Jahren 2011 und 2012 zweimal deutscher Vizemeister und spielte in der Champions-League. Aber nicht nur handballerisch, auch beruflich und privat hat Jessica Oldenburg in Buxtehude ihr Glück gefunden. Außer dem Handball arbeitet sie als Assistentin im Projektmanagement beim Luftfahrtunternehmen Airbus. Seit einem Jahr lebt „Jessi“ mit ihrem Freund Philip Inacio, Fußballer beim Buxtehuder SV, zusammen in Buxtehude.

    Laufende Verträge beim Buxtehuder SV haben die Nationalspielerinnen Friederike Gubernatis und Lone Fischer sowie Kreisläuferin Christina Haurum (alle bis 2019). BSV-Manager Peter Prior geht davon aus, in den nächsten Wochen weitere Personalentscheidungen im Hinblick auf den Kader für die Saison 2018/19 vermelden zu können.

  • Buchholz. Schon bei der Generalprobe kurz vor Weihnachten haben die acht Paare der B-Formation von Blau-Weiss Buchholz in der rappevollen NordHeideHalle bewiesen, dass sie bestens vorbereitet sind auf die neue Saison in der 2. Formations-Bundesliga Latein (besser-im-blick berichtete:Viel Beifall für die Lateinformationen von Blau-Weiss Buchholz bei der Generalprobe in der NordHeideHalle). Jetzt wird es ernst: Am kommenden Freitag reisen die Tänzerinnen uund Tänzer aus der Nordheidestadt zum Auftaktturnier nach Düren, wo sie sich am Sonnabend mit den sieben weiteren Teams der Liga messen werden.

    Das Blau-Weiss-B-Team tanzt im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga Latein - wie das A-Team aus der 1. Bundesliga ebenfalls zum Thema "The Team". Die B-Formation ist in den vergangenen Monaten nach den Sommerferien 2017 weitgehend neu zusammengestellt worden und möchte ihren guten 5. Platz aus der vergangenen Saison mindestens verteidigen. Das ist auch das Ziel der Trainer Franziska Becker, Nick Dieckmann und Christopher Voigt.

    Den Grundstein dafür will das Blau-Weiss-Team am Sonnabend in Düren legen. "Auch die B-Formation hat uns wie unsere anderen Teams bei der Generalprobe mit einer guten Leistung erfreut", sagte Björn Poll, Tanzsport-Abteilungsleiter bei Blau-Weiss. Die Buchholzer müssen sich gegen ebenfalls hochmotivierte Formationen aus Aachen/Düsseldorf, Bietigheim, Bocholt, von Blau-Weiss Silber Bochum, von Badenia Weinheim, von Residenz Ludwigsburg und vom Team Ars Nova Verden durchsetzen.

    "Zu Beginn einer neuen Saison ist es natürlich besonders schwierig, die anderen Teams richtig einzuschätzen", sagt Blau-Weiss-Trainerin Franziska Becker, die aus familiären Gründen bei der Generalprobe im Dezember nicht dabei sein konnte. "Aber ich bin zuversichtlich, dass sich unser B-Team - wie schon in der vergangenen Saison - behaupten kann." Außer in Düren finden die Turniere der 2. Bundesliga in dieser Saion in Bietigheim, Ludwigsburg, Rüsselsheim und Bochum statt.

    Das bedeutet, dass die B-Paare als einziges Buchholzer Formationsteam kein Turnier in der heimischen NordHeideHalle austragen, sondern jeweils längere Busreisen vor sich haben. "Aber das wird sich nicht auf die Leitung der Paare auswirken", ist sich das Blau-Weiss-Trainertrio mit Franziska Becker, Nick Diekmann und Christopher Voigt sicher.

  • Harburg. Eigentlich eilte Bürgermeister Olaf Scholz nach dem Spargelessen der Harburger Schützengilde am Donnerstag schon zum nächsten Termin. Dann aber hielt er doch kurz inne, um ein paar Bälle auf die Torwand der Harburger Fußball- Altherrenauswahl zu kicken. Denn die führten wieder die Torwandmeisterschaft auf dem Harburger Vogelschießen durch. Seit die Gilde auf dem Rathausplatz feiert, können dort Teams für eine Spende von 30 Euro für die Deutsche Muskelschwund-Hilfe antreten, um den Torwandmeister zu ermitteln.

    Insgesamt kam dabei die stolze Summe von rund 400 Euro zusammen. Vogelschießen-Torwandmeister wurde das Team von HAMA Textilpflege Drycleaners Nord GmbH mit sechs Treffern. Den zweiten Platz teilen sich der Harburger Turnerbund (HTB)und die Schützengemeinschaft Tötensen/Westerhof.Unter den Teilnehmern befanden sich Teams von Ford Tobaben, der CDU, Malermeister Köhler, Titelverteidiger Jaffe 12/Die Göttlichen, das PK 46 und die Zimmerei Gögel.

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