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Harburger Theater stellt Programm für die Spielzeit 2019/2020 vor

Das Harburger Theater stellte sein Programm für die Spielzeit 2019/220 vor. | Foto: Niels Kreller

Harburg. „Vincent will Meer“, „Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville“, „Das tapfere Schneiderlein“, „Loriots Dramatische Werke“ – das sind ein paar der Stücke, die das Harburger Theater in der Spielzeit 2019/2020 zeigen wird. Dazu gibt es Comedy-Abende, unter anderem mit Bernhard Hoecker und Herrn Holm.

Auftakt ist am 26. September mit „Vincent will Meer“, das Theaterstück zum Film aus dem Jahr 2010. Wie auch für den Film das Drehbuch hat Florian David Fitz auch das Skript für das Theaterstück geschrieben. Es erzählt auf berührende, witzige und respektvolle Art und Weise vom Leben dreier Menschen mit Handicap. Vincent, der an Tourette-Syndrom leidet, will den letzten Wunsch seiner Mutter erfüllen und noch einmal ans meer fahren. Gesagt, getan, Asche der Mutter eingepackt und los geht’s. Unterwegs trifft er die magersüchtige Marie und den Zwangsneurotiker Alex.

Beim „Hund von Baskerville“ (Premiere am 5. Februar 2020) geht natürlich Meisterdetektiv Sherlock Holmes aus der 221 B Baker Street in London mit seinem Freund Dr. Watson auf Verbrecherjagd. Das Stück nach dem vielleicht bekanntesten Roman von Sir Arthur Conan Doyle verspricht Hochspannung.

Vergnüglich wird es wieder am 26. März 2020. Dann darf bei Loriot herzhaft gelacht werden. Denn niemand hat den spießbürgerlichen Mittelstand so gekonnt aufs Korngenommen wie er.

Für Kids ist natürlich auch wieder etwas im Programm: Am 16. Januar ist die Premiere des „Tapferen Schneiderlein“. Sieben auf einen Streich! Bestimmt erinnern sich auch gerne die Erwachsenen an diesen Märchenklassiker.

Herr Holm, Hamburgs Oberschutzmann, wird am 22. Februar 2020 für Spannung sorgen und einmal erklären, wie es beispielsweise im Straßenverkehr korrekt zugeht.

Wer noch in dieser Spielzeit in Harburger Theater möchte, der kann vom 4. bis 19. April das Stück „Place of Birth: Bergen-Belsen“ sehen. Hier geht es um das Leben im Nachkriegsdeutschland. Wer dachte mit dem Ende des Krieges sei der Nazi-Spuk in Deutschland vorbei gewesen, der irrte. Nach wahren Begebenheiten entstand die Geschichte von dem Wanderführer Jakob Weintraub. Dieser wurde als Sohn jüdischer Eltern nach dem Krieg im Lager Bergen-Belsen geboren. Obwohl er kein direktes Opfer des Nazi-Regimes war, wird er die Schatten der Vergangenheit nicht los. Seine Eltern hatten das KZ überlebt, mussten aber, wie viele andere Juden in Deutschland, nach der Befreiung am Ort des Schreckens als displaced persons leben, weil sie nicht sofort ausreisen durften. Bis zum heutigen Tag wird Weintraub mit seinen Erinnerungen konfrontiert und mit der Scheinheiligkeit seiner Mitbürger.

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