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Hotelbau in der Moorstraße: Ein weiterer Schandfleck soll verschwinden

Harburg. Ein weiterer Schandfleck soll aus der Harburger Innenstadt verschwinden: Nachdem das vergammelte Harburg Center verschwunden ist und durch einen Neubau ersetzt wird, geht es nun dem ebenfalls verkommenen ehemaligen Hotel Schweizer Hof in der Moorstraße 19 an den Kragen. Dort soll umgebaut werden und wieder ein Hotel entstehen. Ein entsprechender Bauantrag für die bisherigen sechs Vollgeschosse plus einem Staffelgeschoss mit insgesamt 20 Zimmern und 40 Betten liegt schon beim Bezirksamt. Dafür bedarf es einer Befreiung vom bisherigen Bebauungsplan, da es ein Staffelgeschoss mehr sein soll als vorgesehen.

Vorangegangen waren Jahre des Ärgers um das Gebäude. Lange Zeit stand es leer, der damalige Eigentümer ließ eine gesetzte Frist nach der nächsten verstreichen.

Winsen: Protestaktion auf der "amazon"-Betriebshalle an der Borgwardstraße

Winsen. Am Sonntagabend gegen 17 Uhr verschafften sich rund 40 Personen Zutritt zu dem Betriebsgelände von amazon an der Borgwardstraße in Winsen. Die Personen führten einen Lkw mit Kranaufbau mit. Innerhalb kürzester Zeit betraten die Personen das Dach einer großen Lagerhalle und installierten auf dem Dach mittels des mitgebrachten Krans einen großen Schriftzug. Vier Personen seilten sich anschließend vom Dach der Halle an der Außenfassade ab und installierten ein Banner.

Hintergrund der Aktion ist der Protest der Organisation Greenpeace gegen das Logistikunternehmen "amazon". Die Polizei hat ein Strafverfahren
wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet. Ein entsprechender Strafantrag wurde durch das Unternehmen gestellt. Zur Sicherung dieses Verfahrens
wird die Polizei die Personalien der Beteiligten erheben.

Am Montag haben bereits acht Aktivisten das Hallendach verlassen. Ihre Personalien wurden festgestellt. Die Polizei geht davon aus,
dass auch die übrigen Aktivisten in absehbarer Zeit ihren Protest beenden.

Bezirksversammlung traf sich zur ersten Sitzung

Harburg. Gut gelaunt erschienen trotz der Hitze die Bezirksabgeordneten am gestrigen Dienstag zur ersten Sitzung der Bezirksversammlung in der neuen Legislatur. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Claudia Loss kam sogar passend zu den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und den Grünen in einem grünen Kleid mit knallroten Schuhen.

Nachdem Altersvorsitzende Torsten Fuß (SPD) die Sitzung eröffnet hatte, ergriff Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen das Wort um allen eine gute Zusammenarbeit zu wünschen und ihr Team vorzustellen. „Ich wünsche uns allen viel Erfolg in der Gestaltung des Bezirk Harburg“, so Fredenhagen.

Im Anschluss wurde das Präsidium der Bezirksversammlung gewählt. Als Vorsitzender erhielt Jürgen Heimath, der ehemalige Fraktionsvorsitzende der SPD, 47 von 50 abgegeben Stimmen. Drei enthielten sich – ein hervorragendes Ergebnis. Zu seinen Stellvertretern wurde Dr. Regina Marek (Grüne) und Robert Timmann (CDU) gewählt. Die konstituierende Sitzung wird am 27. August fortgesetzt werden.

Wermutstropfen am Rande: Die bisherige Geschäftsordnung mit dem Verbot von Film- und Tonaufnahmen wurde beschlossen. Zumindest „vorerst“. Ob sich diejenigen Fraktionen, die in der Vergangenheit immer wieder betont hatten, in Film- und Tonaufnahmen kein Problem zu sehen, dies in naher Zukunft zu ändern und vielleicht auch die neue SPD-Fraktion dem zustimmen wird, bleibt abzuwarten.

Thorsten Schulz ist neuer Dezernent für Bürgerservice im Bezirksamt Harburg

Harburg. Der bisherige Dezernent für Bürgerservice des Bezirksamts Hamburg-Mitte, Thorsten Schulz, wechselt über die Elbe zurück nach Harburg. Damit hat das Bezirksamt Harburg einen neuen Dezernenten für Bürgerservice. Thorsten Schulz tritt die Nachfolge von Bernhard Schleiden an, der zum 1. Juli in den wohlverdienten Ruhestand geht. Der Verwaltungsfachmann Schulz ist seit 1988 auf verschiedenen Posten und Leitungsstellen der Hamburgischen Verwaltung tätig.

Zum Dezernat Bürgerservice gehören die Fachämter Einwohner- und Personenstandswesen mit den Kundenzentren in Harburg und Süderelbe, der Ausländerdienststelle Harburg, dem Standesamt Harburg und der Zentralen Meldestelle mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Sophie Fredenhagen, Bezirksamtsleiterin Harburg: „Ich freue mich, dass wir mit Thorsten Schulz eine versierte Leitungskraft für unser Haus gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass er die erfolgreiche Arbeit des Dezernats mit neuen Impulsen fortsetzen wird. Ich danke Bernhard Schleiden für die langjährige hervorragende Arbeit.“

Thorsten Schulz: „Die neue Aufgabe übernehme ich mit großer Freude und Neugier auf die Kolleginnen und Kollegen im Dezernat und im gesamten Bezirksamt. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam vieles im Bezirk bewegen können und die anspruchsvollen Aufgaben auch gut meistern werden. Darüber hinaus bin ich Harburg durch meine über 20-jährige Tätigkeit im Bezirk persönlich verbunden.“

Thorsten Schulz ist Jahrgang 1963 und aufgewachsen in Neugraben-Fischbek. Nach der Schulzeit absolvierte er die Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in den Jahren 1985 - 1988. Seit 1988 ist Schulz in der Verwaltung tätig: im Sozialamt Harburg von 1988 – 1993, in der Organisationsabteilung Harburg von 1993 - 2000, als Leiter der Einwohnerabteilung Wilhelmsburg von 2000 - 2003, als Leiter der Verwaltungsabteilung Wilhelmsburg von 2003 – 2007, als Kommissarische Ortsamtsleitung Wilhelmsburg von 2004 – 2007, als Leitung Soziales Dienstleistungszentrum Harburg von 2007 – 2008, als Dezernent für Bürgerservice Hamburg-Mitte von 2008 – 2018 und schließlich als Stellvertretende Projektleitung in der Finanzbehörde von 2018 bis Juni 2019.

Grüne in Harburg auch bei Bezirkswahl der große Gewinner

Harburg. Die Grünen sind auch der große Gewinner der Bezirkswahl in Harburg. Satte 25,7 Prozent – 10 Prozent mehr als 2015 – konnte die Partei auf sich vereinen. Der große Wahlverlierer ist dagegen die SPD, die um 11,5 Prozent nach unten rauschte und nur noch 27,1 Prozent südlich der Elbe holt. Damit wurde sie noch knapp stärkste Partei, aber nur 1,3 Prozent trennen sie von den Grünen. Ebenso musste die CDU Federn lassen: 7,3 Prozent ging es abwärts auf jetzt nur noch 19,3 Prozent. Die AfD hat um 4,2 Prozent auf 10,2 Prozent zugelegt, die Linke hat leicht hinzugewonnen und holte 9,3 Prozent. Die FDP dürfen sich über den Wiedereinzug in Fraktionsstärke freuen: 6,1 Prozent der Wähler gaben ihnen ihre Stimmen.

Nicht mehr in der Bezirksversammlung vertreten sind die Neuen Liberalen. Bei ihrer ersten Bewährungsprobe – sie hatten sich aus Abgeordneten der Grünen und der SPD nach der vergangene Wahl gebildet und waren noch nie vorher zur Bezirkswahl angetreten – holten sie nur 2,2 Prozent und sind in der nächsten Bezirksversammlung nicht mehr vertreten.

Die Wahlbeteiligung im Bezirk lag bei 49,3 Prozent. Das sind zwar rund 13 Prozent mehr als 2014 – aber immer noch nicht wirklich gut. Schlechter war nur noch der Bezirk Mitte. In anderen, wie Altona und Eimsbüttel, gingen über 60 Prozent der Wähler an die Urne.

Aus dem Ergebnis ergibt sich folgende Sitzverteilung:
SPD: 14
CDU: 10
Grüne: 14
Linke: 5
AfD: 5
FDP: 3
___________
51

Die absolute Mehrheit liegt in Harburg bei 26 Sitzen. Denkbar wäre zum Beispiel eine rot-grüne Koalition, aber auch eine Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und der FDP. Auch wechselnde Mehrheiten, wie es sie nach dem Ende der GroKo gab, sind möglich. Und schließlich hatten die Grünen, ohne die nun in Harburg keine Koalition läuft, immer wieder betont, dass wechselnde Mehrheiten gut sind.

Bemerkenswertes aus den Wahlkreisen

Für die CDU dürfte der Wahlkreis 3 (Rönneburg, Langenbek, Sinstorf, Marmstorf) ein Highlight der Wahl sein. Dort holte sie mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Rainer Bliefernicht mehr Stimmen als SPD und Grüne. Ebenso, und diesem und dem Ergebnis der Grünen geschuldet, dürfte der Wahlkreis für die SPD bemerkenswert sein – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Denn dort bekam sie nur einen Abgeordneten direkt in die Bezirksversammlung und Klaus Fehling überholte aufgrund seiner Direktstimmen die Vorsitzende der Bezirksversammlung Birgit Rajski, die nun der neuen Bezirksversammlung nicht mehr angehören wird.

Mitglieder der neuen Bezirksversammlung

SPD: Frank Richter, Natalia Sahling, Benizar Gündoğdu, Beate Pohlmann, Frank Wiesner, Jürgen Heimath, Torsten Fuß, Klaus Fehling, Peter Bartels, Claudia Oldenburg, Claudia Loss, Sören Schinkel-Schlutt, Marion Wolkenhauer, Holger Böhm

CDU: Ralf-Dieter Fischer, Dr. Antje Jaeger, Helga Stöver, Michael Schaefer, Rainer Bliefernicht, Uwe Schneider, Jens Ritter, Lars Fromann, Robert Timmann, Brit-Meike Fischer-Pinz

Grüne: Andreas Finkler, Michael Sander, Bianca Blomenkamp, Corine Veithen, Andreas Stube, Martin Wittler, Heinke Ehlers, Jakob Mellem, Jürgen Marek, Regina Marek, Britta Herrmann, Dr. Gudrun Schittek, Fabian Klabunde, Britta Ost

Linke: Jörn Lohmann, Ulla Taha, Heiko Langanke, Simon Dhemija, Michael Schulze

AfD: Ulf Bischoff, Harald Groterjahn, Andreas Fleischer, Timo Feineis, Matthias Arft

FDP: Viktoria Isabell Ehlers, Günter Rosenberger, Tom Niemeier

Gesamtergebnis Bezirk

SPD

CDU

Grüne

Linke

AfD

FDP

NL

27,1

19,3

25,8

9,3

10,2

6,1

2,2

Ergebnis nach Ortsteilen

Ortsteil

SPD

CDU

Grüne

Linke

AfD

FDP

NL

Cranz

20,5

13

45,5

6,7

8

5,5

0,8

Eißendorf

26,8

17,2

27,6

8,9

10,6

6,6

2,2

Francop

26,3

32

22,5

5,8

7,9

5,2

0,3

Harburg

23,3

9,8

33,2

16,3

9,7

5,7

2

Hausbruch

28,8

19,9

21,9

8,6

13,8

5,6

1,4

Heimfeld

25,1

12,8

31,4

13,2

7,6

5,8

3,9

Langenbek

25,2

19,9

24,6

7,9

11,8

6,2

4,3

Marmstorf

25,3

22,3

27,6

8

8,1

7

1,8

Moorburg/Altenwerder

22,8

10,2

34,4

20,5

6,4

3,9

1,7

Neuenfelde

24

20,9

31,6

6,2

9,3

7,2

0,8

Neugraben-Fischbek

26,2

20,1

24,4

8,6

13,2

6

1,5

Neuland/Gut Moor

28,9

19,2

17,5

8,2

16,4

8

1,8

Rönneburg

24,2

17,7

29,6

8

11,6

6,1

2,7

Sinstorf

28,5

18,8

23,9

8,8

10,6

6,2

3,2

Wilstorf

28,9

15,2

24,4

11,3

12,1

4,5

3,1

               
               

Bestes Ergebnis d. Partei

             

Schlechtestes Ergebnis d. Partei

             

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