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Ausstellung für Harburgs „unbekannte Künstler“ im Rathaus?

Harburg. Den Kleinkünstlern im Bezirk eine Plattform für ihre Kunstwerke geben – das bezweckt DIE LINKE in der Bezirksversammlung mit ihrem Antrag zum Thema für die morgige Sitzung. „Wir haben hier in Harburg eine vielfältige Kulturszene – so vielfältig wie die Menschen, die in unserem Bezirk leben“, so André Lenthe, Mitglied der Bezirksfraktion DIE LINKE. Aus unterschiedlichen Gründen würden diese Künstler aber keine eigene Ausstellung machen. Sei es, weil sie zu wenig Kunstwerke haben oder zu bescheiden sind.

Deshalb schlägt DIE LINKE vor, das Harburger Rathaus für eine Art Sammelausstellung zu nutzen. „Wir möchten erreichen, dass der Bezirk Harburg für diese Künstlerinnen und Künstler eine Möglichkeit schafft, dass auch sie ihre Werke der Öffentlichkeit zeigen können“, so DIE LINKE-Fraktionsvorsitzender Jörn Lohmann. Dort könne dann jeder Künstler beispielsweise drei seiner Werke ausstellen. „Wir sind uns sicher, dass diese Form der Ausstellung auch geprägt sein wird durch eine Vielfältigkeit in der Machart der Kunstwerke“, sagt André Lenthe.

Schon in diesem Jahr soll es diese Ausstellung geben. Uwe Schneider, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, ist von der Idee angetan. „Ich finde das gut und die CDU wird den Antrag unterstützen“, so Schneider gegenüber besser-im-blick. „Er bietet den ‚unbekannten‘ Künstlern eine Chance. Man kann auch darüber nachdenken, einen öffentlichen Aufruf zur Abgabe von Ausstellungsstücken zu starten“, so Schneider weiter.

Senator Westhagemann: Vollsperrung des Ehestorfer Heuwegs kommt

Harburg/Hausbruch. Nicht wirklich zufrieden sein konnten die Bürger aus Neugraben, Hausbruch und Neuwiedenthal, aber auch die aus den „Bergdörfern“ wie Ehestorf und Vahrendorf. Auf dem „Bürgergipfel“ von NDR 90,3 und Hamburg 1 am vergangenen Donnerstag im Rieckhof blieb ihnen in Sachen Vollsperrung des Ehestorfer Heuwegs der neue Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Michael Westhagemann, eine befriedigende Antwort schuldig.

Thomas Soltau vom Landhaus Jägerhof, der als einziger Fragesteller zu diesem Thema zu 2019 01 28 buergegipfel1Wort kam, legte dar, dass er schon während der letzten Sperrung Absagen für Feiern aus genau diesem Grund bekommen habe. Auch die Händler in Neugraben hätten Umsatzeinbußen gehabt und die Bewohner aus den Dörfern seien auf die Geschäfte und Ärzte dort angewiesen. „Es gibt andere Wege als eine Sperrung“, so Soltau. Damit stieß er bei Westhagemann allerdings nicht auf offene Ohren. „Mehr geht nach unseren Planungen nicht“, so der Senator. „Wir können nicht zaubern.“

Am heutigen Montag, 28. Januar 2019, gibt es im Landhaus Jägerhof im Ehestorfer Heuweg 12 eine Informationsveranstaltung des Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) zu den Bauarbeiten. Los geht es um 19 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Wer möchte, der kann auch die Petition unterschreiben, die auf den Weg gebracht wurde und gleich heute Abend im Landhaus Jägerhof abgeben. Die Petition ist hier als PDF abrufbar.

Erstes Sondierungsgespräch zur Verkehrskoordination im Winsener Kreishaus

Winsen. Zu einem ersten Abstimmungs- und Sondierungsgespräch trafen sich jetzt Landrat Rainer Rempe und die neue Verkehrskoordinatorin des Landkreises Harburg, Dr. Susanne Dahm, mit Vertretern aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung (MW) und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) im Winsener Kreishaus.

Sehr deutlich wurde dabei der ausdrückliche Wunsch auf beiden Seiten, die Zusammenarbeit im Hinblick auf die Verkehrs- und Baustellenkoordination zu vertiefen und gemeinsam an Lösungsstrategien zu arbeiten. „Uns allen ist die hohe Verkehrsbelastung in der Region bewusst. Wir wollen nicht nur eine bessere Abstimmung im Vorfeld von Verkehrsprojekten erreichen, sondern unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere diejenigen, die täglich pendeln, künftig schneller, besser und koordinierter mit belastbaren Informationen versorgen“, sagt Rempe.

Das Gespräch bildete den Auftakt zu einem regelmäßigen Austausch zwischen dem Landkreis Harburg und Niedersachsen. Gleichzeitig soll künftig auch die Kommunikation mit Hamburg intensiviert werden. Ein erster gemeinsamer Termin mit Vertretern des Hamburger Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) findet in Kürze statt.

Beim jetzigen Treffen ging es vor allem darum, die nächsten Schritte der Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen. Bereits bei der kürzlich stattgefundenen Verkehrskonferenz in Winsen, an der auch der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann teilgenommen hatten, war deutlich geworden, wie vielfältig die Herausforderungen im Bereich Straßen- und Schienenverkehr in der Region sind.

Die dringend notwendige Verbesserung der Baustellenkoordination besonders an der Landesgrenze zu Hamburg, aber auch Probleme im Schienenverkehr sollen deshalb jetzt aktiv angegangen werden. Die neu eingerichtete Stabsstelle Verkehrskoordination beim Landkreis Harburg bildet ein Pendant zur ebenfalls neuen Stabsstelle auf Landesebene bei der NLStBV. Deren Vertreterin Friederike Wöbse war beim Auftaktgespräch ebenso dabei wie Jan Bartling vom Landesverkehrsministerium, der die Stabsstelle unterstützt.

„Die Verkehrsbelastung im Landkreis nimmt immer weiter zu, und nicht zuletzt durch die großen Pendlerströme Richtung Hamburg spüren wir hier im Kreis die Auswirkungen von Verkehrsmaßnahmen auch jenseits der Landesgrenze sofort“, schildert Landrat Rempe die Situation. Umso wichtiger sei es, die Absprachen nicht nur innerhalb Niedersachsens, sondern auch mit der Hansestadt zu optimieren. „Mit Susanne Dahm haben wir jetzt eine Verkehrskoordinatorin, die die Interessen innerhalb des Landkreises bündelt und ihnen gemeinsam mit dem Land eine starke Stimme verleiht“, erläutert Rempe den Schritt, eine neue Stabsstelle einzurichten.

„Meine Aufgabe sehe ich zunächst einmal darin, gemeinsam mit den Landesvertretern vorhandene und potenzielle Problemlagen zu identifizieren und einen Fahrplan zu erarbeiten“, sagt Susanne Dahm. „Wir stehen noch ganz am Anfang. Die Materie ist sehr komplex und es sind viele Akteure auf verschiedenen Ebenen beteiligt. Es kommt darauf an, eine Organisationsform und Kommunikationsstrukturen zu entwickeln, die es ermöglichen, konstruktiv und zielführend an Lösungen zu arbeiten“, so Dahm.

Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) begrüßt die Initiative des Landkreises Harburg. „Wir haben in Hannover mit unserer Stabsstelle für Verkehrskoordination kürzlich die Weichen gestellt, und es ist sehr erfreulich, dass der Landkreis Harburg so schnell mit einer eigenen Stabsstelle reagiert“, sagte der Minister. Damit sei eine gute Grundlage geschaffen, um die Zusammenarbeit im Hinblick auf eine Verbesserung der Verkehrssituation auf Straßen und Schiene in der Region zu intensivieren.

„Die Vision einer länderübergreifenden Verkehrsentwicklungsplanung sollten wir dabei im Blick behalten“, sagt Althusmann. „Ich werde diesen Prozess weiter persönlich unterstützen und freue mich, dass wir uns auch in der Abstimmung mit Hamburg auf einem guten Weg befinden. Es werden regelmäßig sehr konstruktive Gespräche auf Spitzenebene geführt.“

Zur Person: Dr. Susanne Dahm (44) ist seit März 2016 bei der Kreisverwaltung beschäftigt und seit 1. Januar 2019 als Verkehrskoordinatorin tätig. Die neu geschaffene Stabsstelle ist dem Landrat direkt unterstellt. Die promovierte Raumplanerin war beim Landkreis Harburg zunächst in der Stabstelle „Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung“ und danach zwei Jahre in der Stabsstelle „Zentrales Projektmanagement“ eingesetzt. Vor ihrer Zeit beim Landkreis war die gebürtige Elbmarscherin in England als Raumplanerin in der Kommunalverwaltung, an der Universität und als Beraterin tätig.

Neujahrsempfang der Gemeinde Seevetal und der Gewerbevereine

Hittfeld. In Seevetal fand jetzt der traditionelle Neujahrsempfang zum Jahresauftakt statt - zum zehnten Mal: Bürgermeisterin Martina Oertzen begrüßte rund 300 Gäste aus Wirtschaft und Politik zum Jubiläum dieser Veranstaltung in der Burg Seevetal. Die Gemeinde Seevetal richtet den Empfang gemeinsam mit den fünf Seevetaler Gewerbevereinen aus; Hauptsponsor war auch in diesem Jahr wieder die Sparkasse Harburg-Buxtehude.

Erstmals lud Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen Vertreter aus der Wirtschaft zur Podiumsdiskussion auf die Bühne der im neuen Glanz erstrahlten Burg Seevetal ein. Mit erfrischendem Esprit führte die bekannte Moderatorin Antje Diller-Wolff durch die Dialoge.

Eine spannende „Seevetaler Mischung“ gab gutgelaunt Einblicke in die Themen Kundenbindung, Mitarbeiterführung, Unternehmensentwicklung und den Standort Seevetal: Sonja Hausmann (Vorstand Sparkasse Harburg-Buxtehude), Dirk Jäger (Superintendent Kirchenkreis Hittfeld), Kerstin Witte (Autohaus Kuhn & Witte), Carsten Matthies (Gartencenter Bellandris Matthies), Rudolf Behr (Behr Gemüse AG), Bruno Toll (Spielwaren Toll) sowie Martin Knoche (Geschäftsführer Arcus Dichtelemente).

Bürgermeisterin Oertzen brachte es auf den Punkt: „Die Marke Seevetal lebt von ihrer Vielfalt und den unterschiedlichsten Gewerbeformen. Sie alle profitieren davon, dass die Menschen am Standort Seevetal gut leben und arbeiten können - das soll auch so bleiben.“ Oertzen wies darauf hin, dass Lebensqualität und Kaufkraft in Seevetal hoch seien und dies neben der zentralen Lage eine große Rolle für ortsansässige Wirtschaftsbetriebe spiele.

Mit Blick auf das erneut hohe Niveau der Gewerbesteuereinnahmen gab Oertzen einen Ausblick, welche Aufgaben für das neue Jahr anstünden. Besonders hob sie dabei die Neuansiedlung von Gewerbebetrieben und die damit verbundene Ausweisung von Gewerbeflächen hervor, auch um die Einnahmesituation der Gemeinde weiter zu verbessern.

Außer der kurzweiligen Podiumsdiskussion standen beim Neujahrsempfang besonders der Austausch und das Networking im Vordergrund - was bei leckerem Fingerfood vom Restaurant Leuchtturm besonders leicht fiel. Die Gäste waren sich einig: Das war ein gelungener Start ins neue Jahr.

Die Kandidaten für die Wahl zum 2. Harburger Integrationsrates stehen fest

Harburg. Seit dem 7. Januar besteht die Möglichkeit, sich über die 32 Kandidatinnen und Kandidaten, die zur Wahl des 2. Harburger Integrationsrates (HIR) stehen, zu informieren. Im Zuge ihrer Bewerbung haben die Kandidatinnen und Kandidaten Fragen zu ihrer Kandidatur beantwortet. Nun können sich alle interessierten Harburger Bürgerinnen und Bürger darüber informieren,
·         mit welcher Motivation die Kandidierenden im Integrationsrat mitarbeiten möchten,
·         wofür sie sich besonders engagieren möchten,
·         für welche Region sie sich zur Wahl aufstellen lassen,
·         wieso sie diese Region vertreten möchten. 

Die Übersicht der Kandidatinnen und Kandidaten gibt es unter www.harburger-integrationsrat.de.

Die Wahl findet am 26. Januar statt. Es stehen fünf verschiedene Wahllokale in ganz Harburg zur Verfügung. Alle Harburgerinnen und Harburger, die an der Wahl teilnehmen möchten, jedoch am Wahltag verhindert sind, können ab sofort auf der Website des Harburger Integrationsrats Unterlagen zur Briefwahl beantragen.

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