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Barmbek war für Fischbek eine Nummer zu hoch

Der TVF kam am Ende durch Barmbeks Abwehr kaum noch durch. | Foto: Holger Denecke

Fischbek. Am vergangenen Samstag spielten die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) in der Arena Süderelbe gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der HG Hamburg-Barmbek (HGHB). Beim Endstand von 23:34 war es für die Fischbeker fast eine Start-Ziel-Niederlage. Allerdings zeigte die Mannschaft von Trainer Roman Judycki nach 30 Minuten beim Stand von 14:15, dass sie auch gegen Barmbek mithalten kann.

Die HGHB erzielte durch Henning Mauer das erste Tor des Spiels. Bevor es zu diesem Treffer kam, lief das Spiel jedoch bereits seit mehr als drei Minuten. Keiner der beiden Mannschaften war vorher ein erfolgreicher Abschluss gelungen. Dafür überschlugen sich dann aber die Ereignisse, denn gerade mal zwei Minuten nach Mauers Treffer stand es bereits 3:3. Die HGHB konnte dann zunächst einmal etwas die Nase vorn behalten, aber in der 14. Minute glich Aleksej Kiselev dann wieder zum 7:7 aus. In den folgenden Minuten waren beide Teams zunächst wieder gleichauf. Als es in der 21. Minute 13:10 für die Gäste stand, nahm Judycki eine Auszeit. Kurz darauf wurde Rune Hanisch von der HGHB für zwei Minuten von den Unparteiischen auf die Bank verbannt. Dies nutzte der TVF aus und kam durch die Tore von Marek Struß und Kiselev wieder dicht an die Gäste heran. Nun nahm Barmbeks Trainer Holger Bockelmann eine Auszeit. Trotz neuer Anweisung, die die Trainer ihren Mannschaften geben konnten, kam aber kein großer Trendwechsel, sodass beide Gegner beim Stand von 14:15 in die Kabinen gingen.

Nach dem Wechsel war dann der Favorit auch die dominierende Mannschaft. Sie setzten sich Schritt für Schritt immer weiter vom TVF ab, die im Angriff zu weniger Torabschlüssen kamen. Die HGHB nutzte diese Fehler aus und strafte sie mit Tempogegenstößen. Judyckis schon mehrfach erfolgreiche Alternative, den Torhüter beim Angriff gegen einen siebten Feldspieler zu ersetzen, zog dieses Mal gar nicht. So fand der Ball mehrfach den Weg in das unbesetzte Tor. In der 41. Minute wurden Kiselev und Struß zeitgleich für zwei Minuten vom Spielfeld verbannt. Die Fischbeker überstanden diese Unterzahl aber mit gerade mal einem Tor, das aus dem der HGHB zugesprochenen Siebenmeter entstanden war. Die Gäste legten danach aber einen ersten entscheidenden Lauf hin. Von 21:18 entfernten sie sich in drei Minuten auf 27:18. In einer ähnlichen Phase taten sie wenige Minuten vor Schluss durch vier Treffer in Folge noch etwas für die Tordifferenz. „Gegen Mannschaften wie dem THW oder Barmbek können wir nicht über längere Strecken oder bis zum Ende mithalten“, so Judycki. „Wir sind im technischen Bereich unterlegen und machen mental in entscheidenden Situationen zu viele Fehler.“

Am Montag (13. Februar) kommt es wieder in der Arena Süderelbe um 20:30 Uhr zur gleichen Begegnung. Dann geht es um den Einzug in das Pokalhalbfinale. Der Eintritt zu diesem Spiel ist frei. Am kommenden Sonntag (19. Februar) geht es dann zum Auswärtsspiel nach Preetz. Die haben zuletzt gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg wichtige Punkte gelassen. Und nachdem der TuS Esingen am vergangenen Wochenende sein Spiel gewonnen hat, reist der TVF als Vorletzter zu dieser Partie.

Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (10/7), Marek Struß (5), Aron Karschny (4), Marcel Kahns (3) und Julian Junack (1).

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