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Volleyball-Team Hamburg verliert das Auswärtsspiel in Berlin

Besonders Lisa Schwarz, später zur wertvollsten Spielerin ihres Teams gewählt, erwischte einen starken Tag und punktete immer wieder. | Foto: VTH/Lehmann (Archiv)

Neugraben/Berlin. Das Volleyball-Team Hamburg bleibt auch nach dem zweiten Spiel des Jahres ohne Sieg. Am Sonnabend verloren die Hamburger Volleyballdamen im Berlin mit 0:3 (23:25, 20:25, 16:25) und müssen als Tabellenneunter den Blick vorerst nach unten richten. Schon vor Beginn der Reise nach Berlin musste das Volleyball-Team Hamburg eine Hiobsbotschaft verkraften: Mit Saskia Radzuweit fiel die Mannschaftsführerin kurzfristig krank aus und trat die Fahrt zum Spiel beim BBSC Berlin nicht an. „Das wäre unverantwortlich gewesen. Gesundheit geht immer vor“, so VTH-Cheftrainer Jan Maier zu der Entscheidung.

Obwohl die Mannschaft mit Radzuweit und Schimmler (Knie) gleich auf zwei Außenangreiferinnen verzichten musste, begann das Team engagiert und lag im ersten Satz lange Zeit vorn. Besonders Lisa Schwarz, später zur wertvollsten Spielerin ihres Teams gewählt, erwischte einen starken Tag und punktete immer wieder gegen eine gute Berliner Mannschaft. Letztendlich war es trotzdem der BBSC Berlin, der den ersten Satz für sich entscheiden konnte: Nach dem 23-23 Ausgleich machten die Gastgeberinnen die nächsten beiden Punkte und sicherten sich Durchgang eins.

Gleiches Bild im zweiten Satz: Beide Teams waren auf einem gleichstarken, guten Niveau aber wieder waren es am Ende die Berlinerinnen, die sich über einen Satzerfolg freuten. Eine knappe Zwei-Punkte-Führung beim Stand von 22-20 nutzen die Gastgeberinnen zum 25-20 Satzgewinn. Im dritten Satz haben die Berlinerin, mit einer Zweisatzführung im Rücken, die Hamburgerinnen nur beim Stand von 10-9 nochmal herankommen lassen, ehe sie sich eine 17-10 Führung herausspielten und das Match, nach einem deutlichen 25-16 Satzerfolg, sicher nach Hause brachten.

„Natürlich hat uns Saskia gefehlt, trotzdem haben wir gut gespielt. Es war ein Match auf Augenhöhe, welches wir hätten gewinnen können. Den ersten Satz hätten wir holen müssen und den zweiten Satz hätten wir holen können. Das ist sehr ärgerlich. Wir nutzen unsere Chancen einfach immer noch zu wenig und müssen intensiv daran im Training weiterarbeiten. Die langen Ballwechsel konnte Berlin meistens für sich entscheiden. Um nur kurz danach einen schnellen, einfachen Punkt zu machen und so das Spiel letztendlich für sich zu entscheiden“, sagte ein zerknirschter VTH-Trainer Jan Maier. Auch Anisa Sarac lässt Maier auf Besserung in den nächsten Wochen hoffen. Im dritten Satz spielte die Mittelblockerin erstmals seit Oktober wieder für die Neugrabenerinnen: „Diese Rückkehr ist sehr erfreulich und lässt hoffen, dass sie uns bald wieder in alter Stärke helfen kann“, so Maier über den Einsatz von Sarac.

Einfacher wird es aber auch am nächsten Wochenende nicht: Am Sonnabend, 20. Januar, gastiert mit dem Volleyballteam DSHS Snowtrex Köln der amtierende Zweitligameister in der CU Arena. Für Maier ist die Partie gegen den Tabellenführer eines der „leichtesten“ Spiele: „Trotz unseres Tabellenstandes können wir das Spiel ohne Druck angehen. Köln ist in dieser Saison wieder eine der überragenden Mannschaften der Liga. Wir werden alles geben und am Ende gucken, was dabei rauskommt. Vielleicht können wir, wie im Hinspiel, auch diesmal wieder punkten. Aber die Partien in denen wir punkten müssen, kommen dann danach“.

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