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Vermisst: Polizei sucht nach 83-Jährigem

Rosengarten. Seit gestern Abend, 30. Juli 2022, wird der 83-jährige Gerd Leyendecker vermisst. Er ist stark dement und orientierungslos. Er wurde zuletzt gestern, gegen 15 Uhr, in der Ortsmitte von Rosengarten-Nenndorf gesehen. Um 18 Uhr bemerkte man sein Fehlen. Noch am Abend fanden Der 83-jährige Gerd Leyendecker aus Nenndorf wird vermisst.  Foto: Polizeierste Suchmaßnahmen im Wohnumfeld statt. Heute Morgen wurden sie fortgesetzt.

Ein Mantrailerhund nahm eine Fährte auf, die an einer Bushaltestelle endete. Der Vermisste hat persönliche Beziehungen nach Hamburg-Wilhelmsburg. Möglicherweise ist er in einen Bus gestiegen, um dorthin zu fahren. Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass er weiterhin im Umfeld der Ortschaft Nenndorf zu Fuß unterwegs ist.

Der Vermisste ist ca. 175 cm groß und schlank. Er hat eine Halbglatze und graue Haare. Er ist vermutlich bekleidet mit einer blauen Jeanshose, einem hellen Hemd und hellen Turnschuhen.

Neue DRK-Elternlotsen und Nachbarschaftsmütter unterwegs

Harburg/Neugraben-Fischbek. Nach einer fünfwöchigen Schulung sind ab August 25 neue DRK-Elternlotsen und DRK-Nachbarschaftsmütter in den Stadtteilen unterwegs – von Harburg-Süd (Wilstorf, Langenbek, Sinstorf, Rönneburg) bis Neugraben-Fischbek. Ihre Aufgabe: zugewanderte Familien beim Start in den Alltag zu begleiten und sie sprachlich zu unterstützen. Im Kulturhaus/BGZ Süderelbe erhielten die Absolventinnen und Absolventen jetzt die Zertifikate. 

Arabisch, Türkisch, Russisch, Englisch, Serbokroatisch…im Saal war ein Stimmengewirr zu hören. Aktuell sind acht Nationalitäten mit 14 Sprachen in den drei Projekten vertreten. Und viele der Neuen und Aktiven waren zur feierlichen Übergabe der Zertifikate gekommen, zu der die DRK gemeinnützige Gesellschaft für Pädagogik Hamburg-Harburg mbH eingeladen hatte.

Carsten Prante, Geschäftsführer des Tochterunternehmens, blickte in lächelnde Gesichter und betonte den Stellenwert der Integrationsprojekte für das DRK: „Diese Aufgaben sind uns ein Herzensanliegen und wir danken jeder und jedem für das Engagement und die Leidenschaft, die wir hier sehen.“

Seit Anfang Mai hatten die DRK-Projektleiterinnen Tina Reuter, Ulrike Engel und Helene Henke sowie Projektleiter Jan Gefe 22 Frauen und drei Männer für die neue Tätigkeit qualifiziert. Auf dem Plan standen Themen wie Elternschule, Kita-Einstieg, Schule, gesunde Ernährung und der Besuch von Einrichtungen und Beratungsstellen. Nach den Sommerferien werden die Neuen ihr Wissen weitergeben und auch vom Netzwerk der langjährig Aktiven profitieren.

„Elternlotsinnen, Elternlotsen und Nachbarschaftsmütter verfügen über Erfahrungen, die wir nicht haben. Deshalb sind sie wichtige Brückenbauer, wenn Familien Hilfe benötigen und beim Amt, beim Arzt oder beim Kita-Einstieg Fragen haben“, erklärte die Harburger Integrationsbeauftragte Sarah Heinlin – und beglückwünschte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zertifizierung in fünf verschiedenen Sprachen.

Tina Reuter leitet das Projekt seit fünf Jahren und ergänzt: „Wir sehen regelmäßig, dass die Arbeit als Elternlotse, Elternlotsin oder Nachbarschaftsmutter sich für beide Seiten lohnt: Die Familien, die beim Start begleitet werden, können drängende Probleme leichter lösen. Die Helfenden gewinnen durch diese Aktivität an Selbstvertrauen und verbessern ihre Sprachkenntnisse. Einige sind gut verzahnt und konnten auf diese Weise eine Arbeit im sozialen Bereich finden.“

Vom Schüler zum Coach: Syrer übt Deutsch mit Geflüchteten aus der Ukraine

Harburg. Jeden Sonnabend um 14 Uhr öffnet Anwar Hamdosch schwungvoll die Glastür der DRK-Flüchtlingsunterkunft Eichenhöhe 9, unterm Arm das „Bildwörterbuch Deutsch“. Der 38jährige Syrer ist ehrenamtlich im Sprachkurs für Geflüchtete aus der Ukraine aktiv. Das Angebot des DRK Harburg, initiiert vom ebenfalls ehrenamtlich tätigen Ehepaar Lisa und Andreas B. Kummer, kennt er: „2016 war ich selbst Schüler in diesem Kurs.“ Heute ist er einer der Coaches, der mit den Geflüchteten Deutsch übt und nicht nur sein sprachliches Wissen weitergibt.

Wenn Svitlana, Olana und Helen in der Flüchtlingsunterkunft Eichenhöhe mit Anna und anderen Geflüchteten Deutsch üben, sitzt auch Anwar Hamdosch am Tisch. Er hat Krieg und Flucht selbst durchlebt und ist aus Aleppo vor sieben Jahren mit Frau und Baby nach Deutschland gekommen. „Da saß ich dann in einer Erstaufnahme in Neumünster. Kaum Deutschkenntnisse, außer ,Moin‘. Die Bomben hinter mir. Eine riesengroße Unsicherheit vor mir und meinen Sohn auf dem Arm, der mich eines Tages fragen würde: ,Was hast Du für mich gemacht?‘“

Anwar Hamdosch fand Menschen, die „einfach machten“: „Eine DRK-Mitarbeiterin hat mir erzählt, dass ihre Mutter eine Trümmerfrau im Zweiten Weltkrieg gewesen war. Ich musste das Wort Trümmerfrau googlen. Darüber zu lesen, hat mir Kraft gegeben und irgendwie wusste ich: Ich kann hier von vorne anfangen.“

Rückblickend sind für ihn die Deutschkenntnisse und das langfristige „Machen“ der DRK-Ehrenamtlichen sein persönlicher Schlüssel für einen Neuanfang gewesen. „Beides zusammen ist wie eine Schiene für meinen Weg. Ein Zug ohne Schienen fährt nicht. Deshalb helfe ich jetzt den Geflüchteten aus der Ukraine. Ich kenne ihre Zweifel, ich verstehe sie gut. Vor ein paar Jahren war ich an ihrer Stelle.“

Der Kurde stammt aus einer Juristenfamilie, war in Aleppo als Anwaltsgehilfe tätig. Nach einem Integrationskurs und dem Sprachzertifikat hat er mit Unterstützung der Eheleute Kummer fast 70 Bewerbungen abgeschickt, die Wartezeit mit Praktika, unter anderem im DRK-Hospiz, überbrückt. Bei Green Planet Energy fand er einen Ausbildungsplatz, ist jetzt Bürokaufmann. „Ich mag alles, was mit Bürokratie und Behörden zu tun hat“, schwärmt er. Seine Frau, früher Lehrerin in Syrien, arbeitet heute in einer Kita. Hamdosch lächelt stolz: „Unser Sohn besucht die erste Klasse und ist gerade zum Klassensprecher gewählt worden.“

Das DRK Harburg sucht noch Ehrenamtliche und Teilnehmer für das Sprachangebot in der Bücherhalle Harburg, jeweils dienstags, 14 Uhr, Kontakt über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 040/ 766092-64.

Schlagerstar Peter Sebastian startet mit Inklusions-Truck beim Schlagermove

Harburg. Wenn am Samstag der Schlagermove durch Hamburgs Straßen zieht, wird es nicht nur bunt, schrill und laut. Das Wichtigste: es wird Inklusions-Übergreifend. Zig Tausende Menschen, Jung und Junggeblieben, werden Gassenhauer wie beispielsweise „Ich bin verliebt in die Liebe“, „Ein Festival der Liebe“, „Ich will nen Cowboy als Mann“ singen.

Denn bereits zum zweiten Mal geht der spezielle und umgerüstete Inklusionstruck mit der Startnummer 40 an den Start, der es auch Menschen mit Handicap ermöglicht, mittendrin, also auf einem Truck, mitfahren zu können, und nicht nur vom Straßenrand zusehen zu müssen. Unter dem Motto „ALLE IN EINEM BOOT – AUS FREUDE AM LEBEN“, freuen sich 14 schlagerbegeisterte Rollifahrer*innen sowie weitere Personen mit Handicap und ihre Begleitung darauf, kostenlos auf dem Truck mitzufahren zu können. Auch der Schirmherr, "Kaffeekönig" Albert Darboven, ist am Samstag mit von der Partie.

Um 14 Uhr beginnt das Organisations-Team, die Rollifahrer*innen über die Hebebühne auf den Truck zu heben. Der Inklusionstruck ist eine Kooperation zwischen dem Harburger Schlagersänge Peter Sebastian, 1. Vorstandsvorsitzender des Förderkreis zugunsten unfallgeschädigter Kinder e.V. und der Deutschen Muskelschwund-Hilfe e.V.

„De Jung vonne Kass“ Andreas Sommer ist neuer Schützenkönig in Elstorf

Neu Wulmstorf-Elstorf. Andreas Sommer ist der neue Schützenkönig des Schützenvereins Elstorf. „De Jung vonne Kass“, wie ihn seine Vereinskameraden liebevoll nennen, wohnt bereits seit 2006 mit seiner Familie in Elstorf und ist seit zehn Jahren Mitglied im Schützenverein Elstorf. Dass er einmal Schützenkönig sein würde, hatte sich der jetzige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Harburg-Buxtehude vor ein paar Jahren nicht träumen lassen.

Andreas Sommer hat sich in einem fairen Wettkampf gegen neun weitere Königsanwärter seines Schützenvereins durchgesetzt. Jetzt freut er sich sehr darauf, das Königsjahr mit seiner Ehefrau Jutta und den beiden Adjutanten-Paaren Michael und Imke Peters sowie Frank und Eva Heitkamp zu verbringen.

Ein Wochenende voller Highlights liegt hinter den Mitgliedern des Schützenvereins Elstorf. Es wurde nach Herzenslust gefeiert mit allem, was dazu gehört. Es gab viel tolle Musik, schöne Umzüge und es kamen viele Gäste auf den Festplatz.

Und natürlich auch mit weiteren neuen Würdenträgern. Den Titel Beste Dame errang Maike Dammann. Ihre Adjutantin ist Anja Stahmann. Simon Peters ist der neue Jungschützenkönig. Unterstützung bekommt er von seinen Adjutanten Marius und Alexander Mojen. Die neue Vogelkönigin ist Petra Haase, der neue Vogelkönig Thomas Wilde. Frank Peper hat es geschafft und darf sich „Bester Spielmann“ 2022/2023 nennen. Seine große Tochter Alina ist seine Adjutantin.

Beim Schießen auf die Würde der Kinderkönigin und dem Kinderkönig gab es viel Andrang. Marie Pohl und Bruno Hartmann können stolz auf sich sein, denn die beiden sind das neue Kinderkönigspaar in Elstorf.

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