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Himmelspektakel: Komet „Neowise“ ist mit bloßem Auge zu beobachten

Harburg Stadt & Land. Ein seltenes Spektakel kann man gerade am Abend- und Nachthimmel beobachten: Mit bloßem Auge ist der Komet „Neowise“ bei klarem Himmel dort zu beobachten.

„Neowise“ ist der hellste Komet, der seit sieben Jahren augetaucht ist. Und alle 5-7.000 Jahre kommt „Neowise“ dann der Erde so nah, dass er mit bloßem Auge zu sehen ist. Am 23. Juli wird er der Erde am nächsten sein. Aber keine Sorge: Uns trennen dann immer noch 103 Millionen Kilometer voneinander.

Im Moment ist „Neowise“ noch am besten in der späten Nacht zu sehen. Aber von Tag zu Tag geht er früher am Himmel auf und ab dem 18. Juli soll er schon in den Abendstunden nach Sonnenuntergang da sein. Und da er dabei immer ein Stück höher am Himmel steht, wird er auch immer besser für das bloße Auge sichtbar.

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Einziges Problem für uns Südelbianer: „Neowise“ steht im Nord und Nordosten und nicht all zu hoch am Firmament. Das bedeutet, dass für uns die Lichter Hamburgs die Sicht erschweren. Für einen gute Blick lohnt es sich deshalb schon einmal, etwas weiter in die Heide oder vielleicht in die Elbmarsch zu fahren. Vom Deich aus oder einer Erhebung in der Heide dürfte man einen guten Blick auf den Kometen erhaschen.

Und mit Glück wird schon die heutige Samstagnacht wolkenlos oder nur leicht bewölkt.

Kinder entdecken im Freilichtmuseum am Kiekeberg Spiele von früher

Ehestorf. Wie haben Kinder früher ihre freie Zeit genossen? Von Montag bis Sonntag, 13. bis 19. Juli, geht es beim Sommerspaß im Freilichtmuseum am Kiekeberg darum, alte Spiele neu kennenzulernen: Ob Kibbel Kabbel, Weidenringe werfen, Handarbeiten oder Spielzeuge selbst basteln, die Aktionen machen großen und kleinen Besuchern Freude. An den Mitmachstationen zum Thema „Spielen und Spiele im Wandel“ erleben Kinder von 10 bis 17 Uhr Beschäftigungen wie Spinnen, Weben und Kochen, die einst zur Kindheit dazu gehörten. Die Aktionen sind grundsätzlich kostenfrei (teilweise Materialkosten) und unterliegen den aktuellen Kontakt- und Hygieneregeln. Der Eintritt ins Museum ist für Kinder unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

Vor 200 Jahren gab es Spielzeuge nur eingeschränkt in der Stadt oder auf einem Jahrmarkt zu kaufen. Auf dem Land stellten Kinder ihre Spielsachen meist selbst her - etwa Bälle, Luftballons oder einen Rummelpott (lautes Instrument) aus Schweinsblasen, aber auch Flitzebögen aus Haselruten, Stelzen aus Astgabeln und Murmeln aus Nüssen waren beliebt. Bauernkinder halfen im Sommer oft bei der Ernte – viel Zeit zum Spielen gab es dann nicht. Im Freilichtmuseum in Ehestorf entdecken Kinder diese Spiele in den Sommerspaßwochen vom 13. bis 19. Juli und 17. bis 26. August wieder.

Auch Märchen gehörten seit jeher zur Kindheit: Ganz neu in der Dauerausstellung „Spielwelten“ sehen Jung und Alt nun Schneewittchen, Rotkäppchen und Pinocchio, hier erfahren sie mehr über die oft unbekannteren Originalmärchen. Die „Spielwelten“ sind bei jedem Wetter ein Besuch wert, auch die beliebte Rutsche mit Karussell ist entsprechend der aktuellen Regeln wieder geöffnet.

Das Freilichtmuseum ist täglich, auch montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Montags backen die Museumsbäcker mit den Kindern Backwaren im kleinen Lehmbackofen am blauen Häuslingshaus. Sie sehen das Feuer im Ofen, formen Teigstücke und genießen ihr selbstgebackenes, kleines Brot.

Dennis Adamus: Unplugged Street-Tour durch Harburg

Harburg. Die Engagements bleiben aus und die staatlichen Hilfen für freischaffende Musiker sind… naja. Da muss etwas anderes her, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Den Harburger Musiker Dennis Adamus zog es mit seiner Gitarre auf die Straße. Regelmäßig spielt er nun in Harburg und auch in Hamburg für die Passanten und sammelt Spenden.

Seit Ende Mai ist Adamus, der ansonsten solo und auch mit "Jimmy Cornett And The Deadmen" auftritt, unterwegs. „Das macht so viel Spaß, ich hätte damit früher anfangen sollen“, so Adamus gegenüber besser-im-blick. „Und es kommt super an bei den Leuten.“

Auch wenn es sich finanziell durchaus rechnet: „Hauptsächlich hatte ich einfach Bock drauf.“ Und besser als ohne Auftritte zu Hause rumzusitzen ist es allemal. „Das und Live-Stream sind ja im Moment die einzige Möglichkeit für einen Musiker, etwas zu verdienen.“

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Nun macht Dennis Adamus den nächsten Schritt. „Die erste Welttournee durch Harburg findet statt“, verkündet er augenzwinkernd auf seiner facebook-Seite. Gemeint ist eine Unplugged Tour durch Harburg am 17. Juli. „Ich werde von Bar zur Bar tingeln und euch draußen im Biergarten jeweils 30 Minuten die Ohren säubern von Corona“, verspricht er.

Auf seiner Route stehen viele Harburger Live-Musik-Locations, die im Moment keine Konzerte veranstalten können. Adamus mahnt aber trotz aller Freude seine Fans, die Corona-Vorschriften einzuhalten.

Dennis Adamus – Unplugged Tour Harburg am 17. Juli
• 17:30 Uhr Kneipe Bla Bla (Seevepassage)
• 18:45 Uhr Stumpfe Ecke (Rieckhoffstraße)
• 19:30 Uhr Marias Ballroom (Lassallestraße)
• 20:30 Uhr The Old Dubliner (Lämmertwiete)

Tom Klose heute bei der Corona Summer Night Open Air in der Fischhalle

Harburg. Für den Hamburger Songwriter Tom Klose ist das Konzert am 10.7. in der Fischhalle Harburg der erste Auftritt im Bezirk Harburg. Das ist mehr als verwunderlich: denn Tom Klose ist ein stiller, aber dabei charismatischer Songwriter der sich souverän zwischen Folk/Blues/Soul und Indiefolk bewegt und schon bei den ganz Großen mitgespielt hat. U.a. war er im Vorprogramm von Ed Sheeran, Tim Bendzko und Wallis Bird. Jedes Jahr kommt der aus Flensburg stammende Musiker auf mehrere hundert Liveauftritte in ganz Deutschland.

Tom Klose ist ein Mann der Gegensätze: sein Herz präsentiert er musikalisch auf einem Silbertablett, mit einer Garnitur aus tiefer Melancholie und purer Lebensfreude. "Echoes" heißt sein neustes Album. Die Konzerte von Tom Klose sind ein Hochgenuß für jeden, dem Gänsehaut nichts ausmacht und der gerne auch mal die eine oder andere Träne verdrücken kann.....

Der Eintritt kostet 15 Euro. Eine Vorreservierungen ist notwendig - es gibt keine Abendkasse und nur 40 Gäste sind zugelassen. Vorbestellung online über die Websiie www.fischhalle-harburg.de oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

35. Starpyramide wegen Corona auf 2021 verschoben

Heimfeld. Der Ausbruch des Corona-Virus verändert unser aller Leben, unsere Gesellschaft, unser Handeln und dieses für Tage, Wochen und wahrscheinlich noch für weitere Monate. Viele haben dadurch viele Situationen erlebt, die auf verschiedene Ebenen „ohnmächtig“ werden ließen. Dazu kommt auch, dass der Druck auf die Unterhaltungsbranche riesengroß ist – wirtschaftlich und emotional. Auch wenn nach und nach Lockerungen in Sicht sind, gibt es für Events einer bestimmten Größenordnung nur die Möglichkeit einer Absage oder einer Verschiebung.

Durch die aktuell behördlichen Vorgaben der Hansestadt Hamburg, würde es bei einer Durchführung der Starpyramide unter der Schirmherrschaft von Innensenator Andy Grote in diesem Jahr nur zu wirtschaftlich Verluste kommen. Initiator und Organisator Peter Sebastian: "Unser Ziel ist es aber, dass der Reinerlös den unfallgeschädigten Kindern zugutekommt, das wäre dieses Mal nicht realisierbar gewesen." Seit nunmehr 34 Jahren unterstützt der jeweilige Reinerlös der Starpyramide die unfallgeschädigten Kinder. Das soll nach der Corona-Pause auch künftig so weitergehen. Denn wirtschaftliche Verluste bedeuten, kein Geld für die Unfallkinder und eine auch ein Verlustvortrag, der später wieder auszugleichen ist. Mit Geldern aus zukünftigen Reinerlösen – welche dann nicht den Kindern zugutekommt.

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Die Starpyramide hat es ermöglicht, Geld für das Jugendwerk zu sammeln. In der Historie dieses Kult-Events wird es corona-bedingt dieses Jahr nicht möglich sein, diese am 29. November zu präsentieren. Sehr, sehr schade, aber unabdingbar, denn Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen in geschlossenen Räumen sind nur mit bis zu 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Dazu kommt, dass für jede Veranstaltung grundsätzlich ein Schutzkonzept zu erstellen ist. Anordnung der festen Sitzplätze, der Zugang und Abgang des Publikums, die Belüftung, die sanitären Einrichtungen sowie die allgemeinen hygienischen Vorkehrungen sind detailliert darzulegen. Die Kontaktdaten der Teilnehmer müssen erhoben werden usw.

Aktuell sind große Veranstaltungen mindestens bis Ende Oktober eingeschränkt. Es dürfen nicht mehr als 650 Teilnehmer in geschlossenen Räumen sein. Peter Sebastian: "Daher können wir weder die Kosten decken, noch können wir dem Jugendwerk die gewollte Unterstützung bieten." Künstler, die für diese Starpyramide zugesagt haben, sind informiert und wir hoffen, dass alle am 28. November 2021 dabei sein können. "Für die Entscheidung, die durch den Vorstand, unsere Unterstützerallianz und unseren ehrenamtlichen engen Stab abgestimmt ist, gibt es großes Verständnis. Wir freuen uns dann im nächsten Jahr auf rege Teilnahme - und dieses in gewohnter Weise", so Peter Sebastian.

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