Wohnzimmer in Flammen: Feuerwehr rettet lebensgefährlich verletzte Person aus brennender Wohnung

Foto: HamburgNews

Seevetal-Hörsten. Bei einem Wohnzimmerbrand am Sonntagvormittag in der Deichstraße in Hörsten wurde eine Person lebensgefährlich und eine weitere leicht verletzt. Das Wohnzimmer brannte vollständig aus. Die Freiwilligen Feuerwehren Hörsten, Meckelfeld und Over-Bullenhausen, der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal sowie zwei Rettungswagen des DRK und das Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr Hamburg waren gegen 8:59 Uhr von der Rettungsleitstelle in Winsen zu dem Brand gerufen worden.

Passanten hatten das Feuer bemerkt und unverzüglich die Feuerwehr gerufen. Laut erster Meldung sollten sich noch Personen in dem Gebäude befinden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Hörsten stand ein Zimmer im Erdgeschoss des Gebäudes im Vollbrand, das Feuer drohte sich rasch auszubreiten.

Eine Person hatte sich eigenständig aus dem brennenden Gebäude retten können. Sie wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts durch Feuerwehrkräfte betreut.

Unverzüglich begannen die Feuerwehrleute mir der Rettung der Menschen: Mehrere Einsatzkräfte gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz in das brennende Erdgeschoss, um nach einer weiteren, noch vermissten, Person zu suchen. Rasch gelang es den Kräften, diese im Schlafzimmer aufzufinden und ins Freie zu retten. Sie hatte lebensgefährliche Verletzungen erlitten, und wurde noch an Ort und Stelle intensivmedizinisch versorgt.

Innerhalb kurzer Zeit hatten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt das Feuer unter Kontrolle, nach gut 30 Minuten war das brennende Wohnzimmer abgelöscht. Mit Hilfe von Druckbelüftern wurde das Gebäude im Anschluss rauchfrei gemacht.

Die lebensgefährlich verletzte Person kam notarztbegleitet in ein Krankenhaus nach Hamburg, die zweite verblieb vor Ort und wurde vom Rettungsdienst betreut.

Für die gut 40 eingesetzten Feuerwehrleute war der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet. Die Brandstelle wurde der Polizei für die weitere Ermittlung übergeben. Diese hat die Brandstelle beschlagnahmt und die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Wohnhaus ist aufgrund des Rauches und des Rußes des Feuers unbewohnbar.