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Harburger Lions Clubs und Bürgerstiftung für das Hospiz spenden 14.000 Euro - Freude über das Ultraschallgerät

Vertreter der Harburger Lions Clubs, der Bürgerstiftung für das Hospiz und des Hospiz-Teams freuen sich über das gespendete Ultraschallgerät: Lothar Bergmann (von links), Marius Wiese (vorn), Björn Rahn, Gerald Meyer, Heiko Höfer, Bernd Meyer, Klaus Siegmund, Petra Weiss und Dr. Michael Werner. | Foto: DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.

Harburg. Freude und Dankbarkeit standen Björn Rahn vom DRK-Hospiz für Hamburgs Süden in Langenbek bei dieser Spendenübergabe deutlich im Gesicht geschrieben: „Im Hospiz haben wir uns sehr lange ein solches Ultraschallgerät gewünscht. Es ist großartig, dass es nun da ist und unseren Gästen in ihrer letzten Lebensphase den Transport in ein Krankenhaus ersparen kann.“

Der große Dank des Pflegedienstleiters und des gesamten Hospiz-Teams ging an die drei Harburger Lions Clubs, die mit insgesamt 8000 Euro die Anschaffung des medizinischen Gerätes möglich machten, sowie an die Bürgerstiftung für das Hospiz, die 6000 Euro gab.

Dr. Michael Werner, niedergelassener Allgemeinmediziner in Harburg und Hausarzt im Hospiz für Hamburgs Süden, hatte den Ankauf des 14.000 Euro teuren Gerätes für das Hospiz in die Wege geleitet. „Häufig kommt es bei Menschen in der letzten Lebensphase zu Wasseransammlungen. Manchmal werden dann so genannte Aszitespunktionen nötig“, erklärte der Mediziner. Bei der Prozedur entnimmt der Arzt Flüssigkeit, die sich in der Bauchhöhle angesammelt hat, um sie zu untersuchen oder den Organismus des Patienten zu entlasten.

„Weil dafür ein Ultraschallgerät gebraucht wird, mussten schwerstkranke Hospizgäste bisher verlegt werden. Dies ist nun nicht mehr zwangsläufig nötig, was für die Betroffenen eine erhebliche Erleichterung bedeutet“, freut sich Dr. Werner, der sich auch im Vorstand der Bürgerstiftung für das Hospiz engagiert.

Deren Vorsitzender Lothar Bergmann erklärte: „Die Stiftung kommt mit dieser Spende ihrem ureigenen Zweck, das Hospiz für Hamburgs Süden bei seiner Arbeit für Menschen in der letzten Lebensphase zu unterstützen, besonders gern nach. Wir ersparen damit schwerstkranken Menschen zusätzliche Strapazen.“ Das Ultraschallgerät steht über die Hospizärztin Kirsten Lehmann zusätzlich auch dem Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativ­versorgung (SAPV) zur Verfügung.

Vertreter der drei Harburger Lions Clubs, die zur symbolischen Spendenübergabe ins DRK-Hospiz nach Langenbek gekommen waren, freuten sich ebenfalls über die sinnvoll eingesetzte Spende. Für den Lions Club Hamburg-Harburg Harburger Altstadt waren das Bernd Meyer und Marius Wiese, für den Lions Club Hamburg-Harburg Süderelbe Gerald Meyer und Klaus Siegmund, für den Lions Club Hamburg-Harburg Harburger Berge Heiko Höfer. Die gespendeten 8000 Euro waren bei Lions-Veranstaltungen durch Erlöse und Spenden zusammen­gekommen.

Das DRK-Hospiz für Hamburgs Süden in Langenbek bietet Platz für zwölf schwerstkranke Gäste. Für sie ist der Aufenthalt kostenlos. Einen Teil der Kosten muss das Hospiz selbst aufbringen und ist dabei dringend auf Spenden angewiesen. Ansprechpartnerin für Spenden beim DRK Harburg ist Petra Weiss, Telefon 0 40 / 76 60 92 66, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mehr Informationen unter: www.hospiz-harburg.de

DRK-Spendenkonto: „Hospiz für Hamburgs Süden“, IBAN: DE 57 200 505 501 262 208 208, BIC: HASPDEHHXXX

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