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Letzte Chance: Sonderausstellung im Museumsbauernhof zeigt Schwarz-Weiß-Fotografien von Max Broders

Max Broders: Touristenverein Morgenrot am Karlstein. | Foto: Archiv FLMK

Wennerstorf. Die Windmühle in Vahrendorf mitten im Schnee, idyllische Heidelandschaften und ein verfallener Schafstall – nur noch bis zum 31. Oktober zeigt die Sonderausstellung „Max Broders – Fotografien aus der Lüneburger Heide“ im Schafstall des Museumsbauernhofs Wennerstorf die Lüneburger Heide im Wandel. Besucher sehen in der Ausstellung 20 Schwarz-Weiß-Fotografien von 1905 bis 1935. Das Besondere: Die Negative sind aus Glasplatten. Auch eine Balgenkamera aus den 1930er- Jahren und andere Objekte aus dem Besitz Max Broders können Besucher in der Ausstellung sehen. Finanziert wird sie von der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Der Museumsbauernhof ist bis Ende Oktober dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16:30 Uhr und sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

„Die Bilder sind ein einzigartiges Zeugnis unserer Region, da sie die Landschaft der Lüneburger Heide mit hohem künstlerischen Anspruch abbilden. Sie sind ein beredtes Zeugnis des frühen Heidetourismus“, erklärt Dr. Moritz Geuther, Leiter des Museumsbauernhofs Wennerstorf. „Die Fotos zeigen zudem die Lebensverhältnisse der Menschen in unserer Region im frühen 20. Jahrhundert. Sie bilden die letzten Relikte der überkommenen Heidebauernwirtschaft ab.“ Die Ausstellung knüpft somit an die Thematik des Museumsbauernhofs an. Der Smedtshof in Wennerstorf ist eine der wenigen erhaltenen historischen Hofanlagen im nördlichen Niedersachsen. Besucher erfahren dort, wie die ländliche Bevölkerung der Nordheide in den 1930er-Jahren arbeitete und lebte.

Max Broders (1886-1974) war Gründungsmitglied des „Touristenvereins Morgenrot von 1903“. Mit den „Morgenrötern“ unternahm er im gesamten norddeutschen Raum Wanderungen und Ausflüge. Dabei trug er eine Kameraausrüstung mit sich, die immerhin etwa fünf Kilogramm wog. 1904 erwarb er von seinem Lehrlingsgehalt eine Balgenkamera der Firma Voigtländer. Wie zeitgenössisch üblich, wurden die Bilder mit dieser Kamera auf Glasplatten im Format 9x12 Zentimeter festgehalten. Nach der Lehre als Kaufmann arbeitete er als kaufmännischer Gehilfe bei der Deutsch-Australischen Dampfschiffgesellschaft und der Hamburg-Amerika-Linie.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg verwahrt in seinem Archiv mehr als 300 Glasnegative mit Aufnahmen von Broders. Diese entstanden zwischen 1903 und 1935 bei Ausflügen in der Lüneburger Heide und den Schwarzen Bergen. Die Glasnegative sind eine Schenkung von Broders‘ Sohn Volquart Broders. Dieser überließ zudem auch einige Objekte aus dem Besitz seines Vaters, darunter eine Balgenkamera aus den 1930er-Jahren, einen Spazierstock und einen Rucksack.

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