Drogen und Sarghandel – kuriose Hanfplantage entdeckt

Mit den Särgen wollte der Besitzer wohl während der Corona-Zeit ein Geschäft machen, verlegte sich dann aber auf den Drogenanbau. | Foto: Niels Kreller

Eißendorf. Im ehemaligen Budni in der Eißendorfer Straße entdeckte die Polizei am späten Samstagnachmittag eine frisch abgeerntete Marihuanaplantage. Anwohner hatten einen strengen Geruch aus dem leerstehenden Geschäft bemerkt. Deshalb hatten sie die Feuerwehr alarmiert.

Diese kam mit einem Löschfahrzeug und dem Umweltdienst in die Eißendorfer Straße. Zusammen mit der Polizei wurde die Umgegend untersucht, aber nichts gefunden. Da der Geruch aus dem Laden zu kommen schien, wurde die Tür geöffnet. Und was sie da vorfanden, überraschte die Einsatzkräfte dann doch.

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Nicht nur, dass sie die abgeerntete Hanfplantage vorfanden, deren Geruch mittels heftigen Einsatzes von Geruchsneutralisierern versucht wurde zu übertünchen – woher der zuvor bemerkte Geruch kam. Sondern sie fanden auch übereinander gestapelte (leere) Särge. Wie ein Nachbar, der den wahrscheinlichen Besitzer der Särge kannte, mitteilte, wollte der Mann mit den Särgen während der Corona-Zeit ein gutes Geschäft machen. Da diese Rechnung anscheinend nicht aufging, hatte der Mann wohl sein Geschäftskonzept auf den Anbau der Drogen erweitert.