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Bezirksamt wirkt mit Blühwiesen in Langenbek für Artenvielfalt

Harburg. Das Artensterben bereitet vielen Sorge. Insbesondere der dramatische Rückgang bei den Insekten, insbesondere der der Bienenpopulationen, sehen Naturschützer als Alarmzeichen. Weltweit sind bis zu einer Millionen Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Und es sind eben nicht nur die großen und bekannten wie Tiger, Elefanten oder das Edelweiß, sondern eine Vielzahl kleiner Tiere und Pflanzen, wie keine große Lobby haben.

Dem möchte das Bezirksamt Harburg begegnen und hat auf dem Langenbeker Friedhof Blühflächen angelegt. Sie sollen dem Artensterben entgegenwirken. Die Blühflächen wurden entlang der Hauptwege des Langenbeker Friedhofeingangs eingerichtet. Diese öffentlichen Flächen sollen als Vorbild dienen.

So soll ein Rückzugsort und Nährstoffquelle geschaffen werden. Denn an denen fehlt es, da viele Grünflächen kurzgemäht wurden und dementsprechend sind dort keine Blüten mehr vorhanden. Bienen und andere Blütenbestäuber tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Sie sorgen für die Verbreitung zahlreicher Pflanzen, welche dann wieder die Nahrungsgrundlage für weitere Tierarten und dem Menschen darstellen.

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Blühflächen tragen darüber hinaus zum Klimaschutz bei. Im Vergleich zu kurzgemähten Flächen, entziehen sie der Atmosphäre mehr CO2. Gleichzeitig stellen sie einen farbenprächtigen Anblick für die Besucherinnen und Besucher da.

SEK seilte sich von Dach ab um Bulldogge zu befreien

Harburg. Wie im besten Actionfilm seilte sich am gestrigen Donnerstagnachmittag das SEK der Polizei in der Harburger Seehafenstraße vom Dach eines Hauses ab. Anlass war die Bulldogge eines Hausbewohners und dessen Weigerung, sie dem Hundekontrolldienst zu übergeben, der die Bulldogge abholen wollte. Zuvor hatte es Hinweise gegeben, dass der Hund verwahrlost sei und der Halter hatte mehrfach Tierarztbesuche verweigert.

Da der Mann zum einen drohte, mit seinem Hund aus dem Fenster zu springen und auch angab, dass er eine Waffe habe, rückte das SEK an. Außerdem stellte die Feuerwehr vorsorglich ein Luftkissen unter den Fenstern auf. Während sich einige Beamte von Dach abseilten und die Fenster sicherten, stürmten andere durch die Tür in die Wohnung.

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Die Bulldogge konnte anschließend zur weiteren Versorgung mitgenommen werden. Der Halter wurde vorläufig festgenommen.

Das DRK Harburg bietet jetzt Corona-Tests für Privatpersonen

Harburg. Bin ich mit dem Corona-Virus infiziert oder nicht? Diese Frage treibt nach wie vor zahlreiche Menschen um, darunter viele Reiserückkehrer. Jetzt besteht in Hamburg eine zusätzliche Möglichkeit, sich schnell Klarheit zu verschaffen: Per Telefon über die Leitstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) können sich Privatpersonen für einen zeitnahen Test anmelden – auch unabhängig von akuten Symptomen. Sieben mobile Teams des DRK führen die Beprobung durch.

Um einen Termin für einen Corona-Test zu bekommen, rufen Interessierte die Telefonnummer 040/554 44 92 22 an. Die Anrufe werden in der DRK-Leitstelle in Wandsbek angenommen und es wird ein Termin für den Test vereinbart. Wer nicht auf ärztliche Verordnung hin getestet wird, muss die Kosten für die Speichelentnahme und die Laboruntersuchung allerdings selbst tragen. Diese belaufen sich auf insgesamt 93 Euro. Der Test findet unter Einhaltung strenger Hygieneregeln in einer Sammelstelle statt. Etwa 24 bis 48 Stunden nach der Abstrichnahme kann die getestete Person das Ergebnis mit einem QR-Code auf der Website einsehen oder über die Corona-Warn-App mit dem Smartphone abrufen.

„Bigtrack“ ist die Bezeichnung für diese seit heute auf einen größeren Personenkreis ausgeweitete Corona-Testung. Das Angebot richtet sich zusätzlich auch an Firmen, die sich im Rahmen von Pandemieplänen für ein Ausbruchsgeschehen widmen wollen. Hierfür stehen gesondert mobile Teams zur Verfügung, um die Testung vor Ort im Unternehmen durchführen zu können. Das Deutsche Rote Kreuz Hamburg-Harburg, das auch den Rettungsdienst des DRK im gesamten Hamburger Stadtgebiet betreibt, ist dafür mit mobilen Teams aus jeweils zwei Mitarbeitenden wochentags im Einsatz. Bereits seit Beginn der Covid19-Pandemie im März hatte das Harburger Rote Kreuz erfolgreich mit der Gesundheitsbehörde kooperiert, unter anderem mit dem „Fasttrack“, der schnellen Beprobung von speziellen Berufsgruppen wie beispielsweise Polizeikräften und in Senioreneinrichtungen. „Diese gute Zusammenarbeit führen wir jetzt weiter fort, nachdem die Zuständigkeit für das Thema Gesundheit zum 1. Juli auf die Sozialbehörde übergegangen ist“, erklärt Harald Krüger, Vorstand DRK-Kreisverband Harburg e.V..

Das DRK Harburg beschäftigt mehr als 1.000 hauptamtlich Mitarbeitende und nimmt vorwiegend im Hamburger Süden vielfältige soziale Aufgaben wahr. Zu den Angeboten gehören unter anderem 17 Kitas und drei Eltern-Kind-Zentren, das Hospiz für Hamburgs Süden, das Harburg-Huus für Obdachlose, Ambulante Pflege, Tagespflege und Service-Wohnanlagen für Senioren sowie Einrichtungen und Projekte der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. Als einziger Hamburger Rotkreuzverband ist das DRK Harburg auch im Rettungsdienst tätig.

Weißes Dinner an der Außenmühle findet statt

Harburg. Trotz Corona: Harburgs längste Tafel kommt wieder zurück an die Promenade an der Außenmühle: Das Weiße Dinner ist ein beliebtes Event im Hamburger Süden, bei dem das Ufer der Außenmühle in eine große festliche Tafel verwandelt wird. Gemeinsam mit den Harburgern möchten das Citymanagement und der Eisenbahnbauverein Harburg am Samstag, 29. August 2020, von 17 bis 23 Uhr feiern. 600 begeisterte Gäste konnten die Veranstalter im vergangenen Jahr begrüßen.

"Wir dürfen das Weiße Dinner durchführen mit Corona-Auflagen durchführen. Und ich finde gerade, dass das Weiße Dinner die Möglichkeit dafür auch bietet. Alle können dort Abstand halten, sitzen nur mit Bekannten oder Verwandten am Tisch und bringen ihre eigenen Sachen mit“, freut sich Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann auf diesen besonderen Tag.

Wer teilnehmen möchte sollte bedenken: Weiße Kleidung ist Pflicht (Schuhe können andersfarbig sein). Dazu ein weißer Tisch oder weißes Tischtuch und am besten weiße Stühle. Richtige Fans des Weißen Dinners denken sich auch weiße oder möglichst helle Speisen aus, die sie mitbringen.

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Wichtig sind auch weiße Taschentücher, denn mit denen wedelt die gesamte Gesellschaft regelmäßig, was ein tolles Bild ergibt. Auch die Oakleaf-Stelzenläufer werden wieder für Aufsehen sorgen, wenn sie zur Blauen Stunde in ihren beleuchteten Kostümen die Promenade entlangflanieren. Dann werden auch die Wunderkerzen angezündet, was noch einmal für eine märchenhafte Stimmung sorgt.

Sommerspaß am Kiekeberg: Vom Webstuhl zum Computer

Ehestorf. Was hat ein alter Webstuhl mit einem Computer zu tun? Kinder weben beim offenen Sommerspaßprogramm im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf Muster und erfahren, wie vor 200 Jahren der erste mechanische Webstuhl programmiert wurde. Diese und weitere Mitmachaktionen gibt es in den Themenwochen „Tiere“ vom 3. bis 9. August und „Handarbeit und Handwerk“ vom 10. bis 16. August in der Zeit von 10 und 17 Uhr: Die Kinder lernen alte Haustierrassen im Freilichtmuseum kennen und gestalten Kreatives aus Beton, Holz und Papier. Das Programm wechselt täglich. Alle Mitmachstationen unterliegen den aktuellen Kontakt- und Hygieneregeln und sind grundsätzlich kostenfrei (teilweise Materialkosten). Das Sommerspaßprogramm bietet Familien noch bis 26. August abwechslungsreiche Ferienerlebnisse. Der Eintritt ins Museum ist für Besucher unter 18 Jahren frei, für Erwachsene beträgt er 9 Euro.

Am Webstuhl lassen die Kinder im Freilichtmuseum einfache Leinwandbindungen oder Muster entstehen. Ein Faden liegt über dem anderen – oberhalb oder unterhalb, wie im Binärsystem null oder eins. Schon früher wurden komplizierte Stoffmuster in Zahlenverhältnisse übersetzt. Die Kinder erfahren, wie Joseph-Marie Jacquard Anfang des 19. Jahrhunderts einen Webstuhl per Lochkarte programmierte, der den Faden je nach Muster anhob oder absenkte. Noch heute ist das „Jacquard-Muster“ bekannt und geht auf die historische digitale Rechenmaschine zurück.

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In der Themenwoche „Tiere“ stellen die Kinder am Kiekeberg außerdem Bienenwachstücher und Honigseife her, basteln und filzen tierische Bewohner. Mit Schafwolle in der Hand erfahren sie, welche Teile der Tiere früher wie heute verwendet wurden und werden. Unter dem Motto „Handarbeit und Handwerk“ gießen Kinder zudem Formen aus Beton, arbeiten mit Holz an der Werkbank, drehen Seile und schöpfen Papier.

In der letzten Sommerspaßwoche, vom 17. bis 26. August, haben Kinder nochmal die Chance auf „Spielen und Spiele im Wandel“ mit Holzkegeln, Kibbel Kabbel, Fadenspielen und vielem mehr.

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