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Kokain, Alkohol und Raserei: Polizei Buchholz hatte einiges zu tun

Buchhholz. Kokain und andere verbotene Drogen, Alkohol und fast 70 km/h zu viel auf dem Tacho - am Wochenende hatte die Polizei in Buchholz so einiges zu ahnden. Los ging es in der Nach auf Samstag. Da erwischten die Beamten einen 25-jährigen Autofahrer im Lohbergenweg in Holm-Seppensen. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen unterwegs war. Er durfte nicht weiterfahren und musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Außerdem erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt.

Weiter ging es am Samstag auf der B3 in Höhe Höckel. Dort hielten die Beamten einen PKW-Fahrer an, der mit bis zu 136 km/h statt der dort erlaubten 70 unterwegs war. Der Raser darf sich auf zwei Monate zu Fuß gehen, zwei Punkte in Flensburg und 440 Euro Bußgeld freuen.

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Den krönenden Abschluss lieferte ein 37-jähriger Winsener. Bei dem stellte die Polizei bei einer Kontrolle nicht nur einen Blutalkoholwert von 2,22 Promille fest, sondern auch den Einfluss von Kokain. Darüber hinaus hatte der Mann keinen gültigen Führerschein. Nach einer Bluentnahme im Krankenhaus musste auch er auf Schusters Rappen weiterziehen. Auf ihn warten Strafverfahren unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheitsfahrt.

„Gelebte Geschichte“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg: Alltag auf dem Land vor 200 Jahren

Rosengarten-Ehestorf. Eine Woche lang leben wie früher – die „Gelebte Geschichte“-Gruppe des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf führt Besuchern das Landleben früher hautnah vor. Am Wochenende, 24. und 25. Juli, zeigen die ehrenamtlichen Darsteller drei Zeitschnitte: den Alltag von Heidebauern um 1804, von Elbfischern um 1904 und von Flüchtlingen nach 1945.

Fünf weitere Tage bis Freitag, 30. Juli, sehen Besucher während des „Sommerspaß“-Ferienprogramms, wie die Menschen vor 200 Jahren auf einem Bauernhof lebten. Das Freilichtmuseum ist täglich geöffnet: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr – die Vorführungen finden den ganzen Tag über statt. Der Eintritt kostet 9 Euro; für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

„Unsere ehrenamtlichen Darsteller nehmen die Museumsbesucher in dieser Woche jeden Tag mit auf eine Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte. Vor den Augen der Besucher führen sie in authentischer Kleidung die Handarbeiten, Kochrezepte und Werkzeuge unserer Vorfahren vor“, erklärt Museumsdirektor Stefan Zimmermann. Von Tischsitten bis zur Rollenverteilung in der Familie beantworten die versierten Darsteller die Fragen der Besucher zum Alltag früher, wie er nicht im Geschichtsbuch steht.

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Vor 200 Jahren lebten die Heidebauern ohne Strom mit Knecht und Magd im kargen Hof. Jeder hat seine festen Aufgaben, es gelten die strengen Hierarchien. Bei der „Gelebten Geschichte“ 1804 beginnt im Juli die Ernte im Bauerngarten: Die Mägde ernten Erbsen, Dicke Bohnen, Mangold und Johannisbeeren in den Beeten und verarbeiten sie unter Anleitung der Bäuerin weiter. Was nicht am selben Tag gegessen wird, machen sie haltbar wie die Bohnen in Salz oder die Erbsen durch Trocknung. Anschließend kocht die Magd eine Mahlzeit für die Hofgemeinschaft im Kessel über dem offenen Feuer.

Die „Gelebte Geschichte“ 1904 zeigt im Fachwerkhaus aus Drage, wie eine Fischerfamilie 100 Jahre später schon mit spärlichem elektrischen Licht wohnt. Die Familie baut Gemüse und Blumen im eigenen Kräutergarten zum Verkauf auf dem Hamburger Markt an, denn die Fischbestände in der Elbe sind stark zurückgegangen. Ihr gefangener Fisch kam selten auf den eigenen Tisch. Auf dem gusseisernen Herd kocht die Frau des Fischers saisonales Gemüse mit Kartoffeln – zu besonderen Anlässen auch mal einen Schweinebraten.

40 Jahre später kämpften Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ums Überleben. Alles, was für die Menschen 1945 zum Überleben brauchten, gab es nur über Lebensmittelkarten oder sie mussten es „irgendwie organisieren“. Ein Glück, wenn sie, wie die Darsteller der „Gelebten Geschichte“ 1945 an ihrer Notunterkunft einen kleinen Garten zur Selbstversorgung hatten: Sie sammeln Brennnesseln und Eicheln für Tee, Suppe und Kaffee – im Sommer auch mal Kartoffeln und Bohnen, die sie vor den Augen der Besucher auf dem Behelfsherd „Kochhexe“ zubereiten.

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Die Woche „Gelebte Geschichte“ findet zeitgleich zum Sommerspaß, dem offenen Ferienprogramm am Kiekeberg, statt. Für Kinder und Erwachsene wird Geschichte hier lebendig und greifbar. Ab vier Jahren machen Kinder in Begleitung beim „Sommerspaß“ bei täglich wechselnden Mitmachaktionen rund um die Themen „Wasser“ und „Tiere“ mit – ohne Anmeldung von 10 bis 17 Uhr. Einige Stationen sind kostenfrei, für andere fallen Materialkosten an.
Nächste „Gelebte Geschichte“-Termine 2021, jeweils 10–18 Uhr:
• Samstag & Sonntag, 14.–15.8.
• Samstag & Sonntag, 4.–5.9.
• Samstag & Sonntag, 23.–24.10. (Kartoffeltag)

Die Idee der so genannten „Living History“ stammt aus den angelsächsischen Ländern, Skandinavien und den Niederlanden. Seit 2004 ist das Projekt Gelebte Geschichte ein fester Bestandteil des Programms im Freilichtmuseum.

Möbellaster brennt aus - Feuer greift auf Carport und PKW über

Harburg-Neuwiedenthal. Ein LKW einer Möbelfirma geriet am Donnerstagmittag in der Teichhuhnstraße in Neuwiedenthal in Brand. Der Laster parkte am Straßenrand, als das Feuer ausbrach.

Der Fahrer war gerade im Begriff loszufahren, als er die Flammen auf der Ladefläche bemerkte. Das Feuer griff auf zwei PKW und ein Carport über.

Die Feuerwehren der Wachen Süderelbe und Harburg sowie Sonderkräfte rückten an und löschten den Brand mit einem Schaumrohr und zwei C-Rohren.

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Warum das Feuer ausbrach ist noch nicht bekannt. Es gibt aktuell laut Polizei keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung.

Polizei sucht nach Straßenraub mit Fahndungsfoto nach Tätern

Harburg-Eißendorf. Nach einem Straßenraub in Eißendorf in der Straße Bünte sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können und hat dazu ein Bild aus einer Überwachungskamera eines Busses veröffentlicht. Allerdings fand der schon am 3. Oktober 2020 statt.

An diesem Tag hatten gegen 16:40 Uhr insgesamt sechs Räuber einen Mann in einem Hinterhöf in der Straße Bünte umringt, ihm mit einem Teleskopschlagstock und einem Schlagring bedroht und versucht, ihm seine Wertsachen abzunehmen. Zum Glück wurden Zeugen auf den Raubüberfall aufmerksam und die Räuber flüchteten ohne Beute.

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Wer Hinweise zu den abgebildeten Personen geben kann, soll sich, so bittet die Polizei, telefonisch unter 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle wenden.

2021 07 09 blaulicht1

Brennende Diesellok sorgte für Großeinsatz

Harburg-Heimfeld. Am Mittwochnachmittag gegen 17:30 Uhr gab es einen Großeinsatz für die Feuerwehrkräfte in der Seehafenstraße in Harburg: Aus einer Diesellok kamen Rauchwolken - der Motor brannte. Vor Ort entspannte sich die Situation aber recht zügig.

Der Lokführer hatte geistesgegenwärtig noch die Wagons von der brennenden Lok getrennt und letztere dann auf eine Gefahrgutwanne gefahren. Das Feuer selbst konnte dann mit zwei Pulverlöschern erstickt werden. Allerdings hatte die Feuerwehr wegen der großen Hitze der Auspuffanlage der Lok vorsorglich noch zwei Strahlrohre einsatzbereit aufgebaut.

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Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Es kam zu Staubildung.

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