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Trauer im Rathaus Hittfeld: Dirk ter Horst ist gestorben

Seevetal-Hittfeld. Traurige Nachricht aus dem Rathaus der Gemeinde Seevetal: Der langjährige Leiter des Ordnungs- und Rechtsamts sowie Verwaltungsvertreter der Bürgermeisterin, Dirk ter Horst (61), ist am vergangenen Freitag überraschend gestorben. Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede zeigte sich erschüttert, als sie diese Nachricht erreichte: „Es ist unfassbar. Wir verlieren mit Dirk ter Horst einen wunderbaren Menschen und von Mitarbeitern, Bürgern und Vertretern der Politik gleichermaßen hochgeschätzten Kollegen. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz aus fast 30 Jahren im Seevetaler Rathaus war er sozusagen „das Gedächtnis“ unserer Gemeinde. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinen Kindern“.

Der in Elstorf aufgewachsene und später in Lüneburg lebende Dirk ter Horst kam 1993 als Jurist zur Gemeinde Seevetal. Er war seitdem auch der allgemeine Verwaltungsvertreter des damaligen Gemeindedirektors sowie der später folgenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. In seinen Bereich fiel zudem die Zuständigkeit für die Belange der Freiwilligen Feuerwehr Seevetal. Auch hier entwickelte sich über die Jahrzehnte eine enge respektvolle Zusammenarbeit.

Im Rathaus wird ab Dienstag im Standesamtsbereich ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich alle Bürgerinnen und Bürger sowie Weggefährten eintragen können. Zudem ist eine öffentliche Trauerveranstaltung in der Burg Seevetal in Hittfeld geplant. Über den genauen Termin wird die Gemeinde rechtzeitig informieren.

Laurenz macht FSJ im DRK-Hospiz

Harburg. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im DRK-Hospiz für Hamburgs Süden zu absolvieren, ist für Laurenz „die Chance, Einblick in eine andere Welt zu bekommen. Und es ist Lebenserfahrung“, findet der 17-Jährige. Ab August wird sein Platz frei, Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Die Art, wie in der DRK-Einrichtung gearbeitet wird, passt zu Laurenz: „Hier geht alles mit Ruhe vonstatten, diese Atmosphäre ist wichtig für die schwerkranken Gäste.“ Zu denen ist sein Kontakt unterschiedlich. „Das hängt immer von ihnen selbst ab und davon, wie es ihnen gerade geht. Mit manchen Gästen redet man länger im Gemeinschaftsraum, andere bleiben eher auf dem Zimmer.“ Seit August vergangenen Jahres hat Laurenz einige kennengelernt: Die 50 Jahre alte Frau, die an einem Gehirntumor verstarb und zwei kleine Kinder hinterließ. Die Hobbymalerin, die ihre Bilder dem Haus zum Verkauf spendete. „Diese Menschen werde ich nicht vergessen“, erklärt er.

Viel Zeit verbringt Laurenz, der in seiner Freizeit als Volleyball-Trainer für Jugendmannschaften des HTB aktiv ist, in der Küche. Er hilft den Kolleginnen Marita und Agnieszka. „Das Erste, was wir hier morgens machen, ist Frühstück für alle, die Appetit haben.“

Essen ist ein wichtiges Thema im Hospiz. Es gibt keinen festen Speiseplan. „Wir bereiten alles zu, was die Gäste sich wünschen und versuchen bei jeder Mahlzeit, sie so individuell und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten“, beschreibt Laurenz. Seine Spezialität sind Waffeln. Das Rezept hat ihm Hospizleiteirn Britta True verraten. Seitdem ist jeden Dienstag Waffeltag.

Im Sommer geht sein FSJ zu Ende, Laurenz sucht einen Ausbildungsplatz: „Auf jeden Fall etwas Technisches: Ich möchte eine Lehre im Tiefbau machen oder zum Binnenschiffer. Auch Kfz-Mechatroniker könnte ich mir vorstellen.“

Im Gepäck hat er nicht nur sein Zeugnis: „Menschlich hat mir dieses Jahr viel gebracht. Es hat mich dankbarer gemacht. Ich kann das Leben anders wertschätzen. Wie die Gäste hier mit ihrer Erkrankung umgehen, das kann man nur bewundern. Aber ich habe auch gelernt, nicht alles an mich heranzulassen, damit es einen nicht zu sehr mitnimmt.“

13-Jähriger bei Autounfall schwer verletzt

Winsen. Am Sonntag wurde bei einem Verkehrsunfall auf der Osttangente in Winsen ein 13-jähriger Junge schwer verletzte. Der Junge wollte gegen 16:35 Uhr an der Fußgänger-Bedarfsampel Höhe Borsteler Grund mit seinem Hoverboard die Straße überqueren. Dabei wurde er von einem herannahenden VW Golf erfasst.

Der 32-jährige Fahrer hatte die rote Ampel nicht rechtzeitig bemerkt. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass er kurzzeitig abgelenkt war.

Der Junge erlitt durch den Zusammenstoß schwere, jedoch keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte das Kind in eine Hamburger Klinik.

Die Osttangente war für die Dauer der Unfallaufnahme, bei welcher auch ein Gutachter zum kam, gesperrt.

Großes Lob von Landrat Rainer Rempe für die Landkreis-Feuerwehren

Seevetal-Ohlendorf. Zu ihrer ersten Dienstversammlung nach zwei Jahren trafen sich jetzt die Gemeinde-, Stadt- und Ortsbrandmeister des Landkreises Harburg in der Ohlendorfer Schützenhalle. Aufgrund der weiterhin andauernden Pandemie hatte Kreisbrandmeister Volker Bellmann nur wenige Gäste eingeladen und freute sich, dass außer Landrat Rainer Rempe auch Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede dieser Einladung gefolgt war. Von Seiten der Feuerwehr begrüßte er besonders seine Amtsvorgänger Peter Adler und Dieter Reymers.

Kreisbrandmeister Bellmann blickte auf zwei Jahre zurück, die von der Pandemie geprägt waren. „Vier Tage nach unserer letzten Versammlung im März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation den Covid19-Ausbruch zur Pandemie“, so Bellmann. Seither habe sich das Leben aller schlagartig verändert. „Die Feuerwehren mussten ihre Aktivitäten teilweise auf null herunterfahren, aber den Einsatzdienst immer zu 100 Prozent sicherstellen“, führte er weiter aus. Nachdem ein Impfstoff zur Verfügung stand, konnten dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung, dem DRK und der Johanniter-Unfallhilfe Impfaktionen für die aktiven Feuerwehrleute durchgeführt und mehr als 90 Prozent von ihnen geimpft werden.

Er appellierte, den Zivilschutz zu stärken. „Corona, die Flut im Ahrtal und der Krieg in der Ukraine – niemand konnte sich bis vor Kurzem vorstellen, dass diese Ereignisse eintreten würden“, so Bellmann. Es stellten sich jetzt Fragen, wie die Gesellschaft solchen und anderen unwahrscheinlichen Einsatzszenarien begegnen wolle. „Welchen Preis sind wir alle bereit zu zahlen, wenn das höchstwahrscheinlich Unwahrscheinliche eintritt?“

Vor diesem Hintergrund seien alle gefordert, das Brandschutzwesen weiter zu entwickeln, um allen Bürgerinnen und Bürgern mit Sicherheit in fast jeder Lage helfen zu können. Bellmann: „Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht!“

Landrat Rainer Rempe warf in seinem Grußwort zunächst einen Blick auf die Pandemielage, die sich im Moment durch gemäßigte Krankheitsverläufe und eine relativ entspannte Lage auf den Intensivstationen der Krankenhäuser auszeichne. Er lobte die Kreisfeuerwehr für die vorbildliche Vorbereitung der Impfaktionen für die aktiven Feuerwehrleute, sowie die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und den anderen Hilfsorganisationen.

Absturz befürchtet: Heißluftballon sorgt für Großeinsatz

Seevetal. Ein Heißluftballon hat am gestrigen Sonntag die Freiwilligen Feuerwehren aus Maschen und Meckelfeld, sowie den Einsatzleitwagen aus Seevetal und auch noch vier Rettungswagen und die beiden Notärzte des Landkreises auf Trab gehalten. Anlass für diesen Großeinsatz war der befürchtete Absturz des Ballons.

Gegen 20:30 wurden die Einsatzkräfte alarmiert und in die Straße Zum Berge nach Meckelfeld gerufen. Dort, so hieß es, sei der Ballon mit mehreren Personen an Bord abgestürzt oder notgelandet.

Am Einsatzort eingetroffen konnten die Rettungskräfte ab schnell Entwarnung geben. Es hatte sich dann doch um eine kontrollierte Landung auf einem Feld gehandelt. Von Weitem sah es nur so aus, als sei der Heißluftballon im Abstürzen begriffen. Alle Einsatzkräfte konnten daraufhin den Einsatz abbrechen.

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