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Vermisst: Suche nach Mann in der Außenmühle abgebrochen

Harburg. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag suchten Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie der Feuerwehr in der Außenmühle im Harburger Stadtpark nach einem vermissten Mann.

Nach dem 48-jährigen, geistig behinderten Mann, war schon zuvor gesucht worden: Personenspürhunde hatten seine Spur bis zur Außenmühle verfolgen können. Kurz nach Mitternacht hatte die Polizei dann DLRG und Feuerwehr alarmiert und die Suche im Wasser begann.

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Nach zwei Stunden wurde die Suche in der Außenmühle erfolglos abgebrochen. Die Such am Land geht unterdes weiter.

Update 4. Juli 2020, 10:20 Uhr: Der Mann wurde am Freitagnachmittag unversehrt gefunden.

Deutschlands ältester Spielmannszug gab im Seniorenheim ein Platzkonzert

Harburg. Begeisterung bei den Bewohnern des Alten- und Pflegeheims Eichenhöhe des DRK Harburg in Eißendorf: Am vergangenen Samstag war der Spielmannszug der Turnerschaft Harburg, Deutschlands ältester Spielmannszug, vorbeigekommen, um ein Platzkonzert für die Bewohner zu geben.

Die Spielleute um Holger Peters herum hatten sich unter anderem zu dieser Aktion entschlossen, da aufgrund der Corona-Pandemie alle Schützenfeste und Vogelschießen, auf denen der Spielmannszug ansonsten für die musikalische Begleitung sorgt, abgesagt wurden. Außerdem sorgten die Musiker so für Abwechslung im Alltag der durch die aktuell geltenden Besuchsbeschränkungen eingeschränkten Bewohner. Und die sangen und klatschten freudig zu den Liedern mit.

Nils Heitkamp aus Meckelfeld fand bei den Johannitern seinen Traumjob

Meckelfeld. Den richtigen Job finden, der zu mir passt, in dem ich mich wohlfühle, der meinen Begabungen entspricht. Vor dieser Herausforderung stehen junge Menschen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bietet die Möglichkeit, in ein vielseitiges Berufsfeld reinzuschnuppern. Manchmal öffnen einem diese Erfahrungen ungeahnte Türen. So wie bei Nils Heitkamp aus Meckelfeld.

„Die persönliche Hilfe von Mensch zu Mensch ist genau mein Ding! Heute weiß ich das. Nach meinem Schulabschluss mit 18 Jahren noch nicht so genau. Ich wollte zur Berufsfeuerwehr. Zum Glück habe ich vorher noch ein Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern gemacht", erzählt der 22-Jährige. In den Bereichen Fahrdienst und Hausnotruf-Einsatzdienst lernte er sich zu organisieren, selbstständig, aber auch im Team zu arbeiten und mit Menschen umzugehen, die aufgrund von Krankheit ein eingeschränktes Leben führen müssen. "Für Menschen da zu sein und ihnen kompetent zu helfen, das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich habe so viel Dankbarkeit und Anerkennung erfahren!"

Im Anschluss an sein FSJ absolvierte Heitkamp, der sich auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Meckelfeld engagiert, eine dreijährige Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen bei den Johannitern. "Die Ausbildung habe ich mit Bravour abgeschlossen, so dass ich mich für die Ausbildung als Notfallsanitäter beworben habe." Er bekam den Ausbildungsplatz an der Johanniter-Rettungswache in Elstorf und arbeitet dort seit fast einem Jahr. "Dass ich in diesem Beruf genau richtig bin, merke ich jeden Tag", strahlt Heitkamp, der auch die besonderen Herausforderungen während der Coronazeit gut meisterte. Rückblickend ist sich der Meckelfelder sicher: "Ich bin froh, dass ich nach dem Schulabschluss nicht sofort eine Ausbildung begonnen habe, sondern die Zeit genutzt habe, um ein FSJ zur Orientierung zu machen. Nur so habe ich meinen Traumjob gefunden."

25 Jahre DRK-Kita Elbhalle in Finkenwerder - „Ein Ort der Freude“

Finkenwerder. Wer in Finkenwerder am Norderdeich die schnurgerade Straße Richtung Airbus entlangfährt, der findet bei Hausnummer 14 die „Elbhalle“. In dem 113 Jahre alten Gebäude, das einmal als Gasthaus und Tanzlokal im Stadtteil Geschichte schrieb, fühlen sich jetzt 60 Kita-Kinder geborgen - und das seit 25 Jahren. Zum Jubiläum am 1. Juli blickt Leiterin Meike Petersen zurück.

Insgesamt kümmern sich 14 pädagogische Fachkräfte und momentan drei Praktikanten um die Krippen- und Elementarkinder. Viel Zeit verbringt das Team mit seinen Schützlingen an der frischen Luft. „Wir sind eine Ausflugs-Kita und entdecken mit den Kindern ihren Lebensraum Finkenwerder - ob Markt, Obsthof, Auedeich oder Kutterhafen“, so Meike Petersen. Auch während des eingeschränkten Corona-Regelbetriebs wurden an der Elbe Schiffe bestaunt und die Straßen im Viertel erkundet. „Wenn wir die Kinder in die Vorschule verabschieden, kennen sie ihren Stadtteil gut und wissen, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen. Hier fahren schließlich mehrere Buslinien direkt vor der Haustür ab“, betont sie. Eine zweite Besonderheit in der Elbhalle sind die Projektwochen. Das Thema wählen die Kinder demokratisch. In diesem Jahr gab es die meisten Stimmen zum Thema Dschungel.

„Seitdem wieder alle Kinder in die Kita dürfen, kommen wir richtig in Fahrt“, schildert Meike Petersen. „Wir dekorieren das Haus mit Lianen und prächtigen Blumen, betrachten themenbezogene Bilderbücher, recherchieren Wissenswertes über Tierarten. Dschungelgeräusche begleiten unsere Yoga-Zeit. Es ist immer wieder so spannend, gemeinsam mit den Kindern dazuzulernen. Gestern wurde bei uns ein Goldschwanzlangzungen-Krokodil gebastelt“, lächelt sie.

Ein Dschungel-Sommerfest wird es nicht geben. Meike Petersen: „Das ist wirklich schade. Wir hätten gerne alle unsere erarbeiteten Schätze den Familien präsentiert. Aber der Weg zum Regelbetrieb bedeutet für uns alle anspruchsvolle Planung im Umgang mit hohen Hygieneanforderungen und entsprechenden Maßnahmen. Zum Glück reagieren unsere Kita-Eltern mit viel Verständnis und Unterstützung. Wir erfahren von ihnen seit langem eine hohe Wertschätzung. Das ist schön und hilft gerade jetzt besonders.“

Eine wertschätzende und freundliche Atmosphäre wird im Team gepflegt. „Das Wichtigste überhaupt“, so die Leiterin. Am 1. August feiert Nihal Cetin, Erzieherin in der Drachen-Gruppe, sogar das 25jährige Dienstjubiläum. „Bei ihr und allen Mitarbeitenden möchte ich mich für das Vertrauen und den wunderbaren Zusammenhalt von Herzen bedanken“, sagte Meike Petersen am Mittwoch. „Dieses Haus hat sich zu einem Ort der Freundschaft und der Freude entwickelt. Wir heißen Familien aus aktuell 13 Nationen hier willkommen. Alle Kinder sind uns ans Herz gewachsen. Das Zusammensein mit ihnen ist voller Kreativität, Musikalität, Humor und ehrlicher Begeisterung. Genau so darf es gerne bleiben!“

Schwerer Unfall in Moor: Mann unter Lkw eingeklemmt

Moor. Ein schwerer Unfall hat sich am frühen Montagabend im Seevetaler Ortsteil Klein-Moor ereignet. Dort wurde ein Mann, der sich für Arbeiten unter einen Lkw begeben hatte, durch den LKW eingeklemmt und schwer verletzt. Familienangehörige, die den Unfall miterlebt hatten, versuchten sofort, den Lkw provisorisch zu stützen und anzuheben, parallel wurde die Rettungskette in Gang gesetzt. Durch die Winsener Rettungsleitstelle wurden außer einem Rettungswagen und dem Notarzt NEF 36 der Berufsfeuerwehr Hamburg die Freiwilligen Feuerwehren Moor und Meckelfeld, der Rüstwagen der Feuerwehr Maschen und der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Seevetal alarmiert, um den Verletzten zu versorgen und zu befreien.

Rasch waren die ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle. Bei ihrem Eintreffen war der Mann ansprechbar und lag noch unter dem Lkw. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes führten die Freiwilligen Feuerwehrleute eine Erstversorgung durch, durch den Rettungsdienst erfolgte noch unterhalb des Lkw eine intensivmedizinische Versorgung. Als außerordentlich positiv erwies sich die Zusammenarbeit zwischen den Kräften des Rettungsdienstes der Hamburger Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehrleuten aus Niedersachsen, Hand in Hand arbeiteten die Krfte zusammen und versorgten den Verletzten.

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Nach den ersten Maßnahmen des Rettungsdiensts leiteten die Feuerwehrleute die technische Rettung ein. Rasch war der schwer verletzte Mann unter dem Lkw befreit und wurde dann im Rettungswagen weiter versorgt. Ein zweiter Rettungswagen wurde für die unter Schock stehenden Angehörigen nachgefordert. Der Verunglückte erlitt durch den Unfall schwerste Beinverletzungen. Er wurde notarztbegleitet dem Asklepios Klinikum in Harburg zur weiteren Versorgung zugeführt. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach einer Stunde beendet, die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei übernommen.

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