Golftalent Emil Albers aus Buchholz erhält Stipendium

Buchholz. Bereits im Alter von sechs Jahren begann für Emil Albers die Begeisterung für das Golfen. Seitdem geht es für den Buchholzer Gymnasiasten, der im Golf-Club Buchholz-Nordheide aktiv ist, sportlich steil bergauf. Für sein Hobby erhält er nun ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro von der Stiftung der Volksbank Lüneburger Heide. Seit ihrer Gründung 1999 hat die Stiftung bereits mehr als 100 Menschen und Projekte finanziell unterstützt – vom Koch und Bäckergesellen bis hin zur jungen Musikerin. Nun gehört auch Emil Albers zu den Geförderten. Ulrich Stock, Vorstand der Volksbank Lüneburger Heide eG und selbst aktiver Golfer, traf Emil vor einiger Zeit auf dem Golfplatz in Buchholz zum gegenseitigen Kennenlernen.

Mit dabei waren auch dessen Mutter Sonia Albers, Volksbank-Mitarbeiter Frank Krause sowie die Jugendwartin des Golfclubs, Ute Hoffmann. „Unser Volksbank-Motto lautet: Morgen kann kommen. Daher passen besonders engagierte Menschen, die positiv in die Zukunft blicken und diese aktiv gestalten, gut zu unserer Stiftung – so wie Emil“, freut sich Ulrich Stock über das einstimmige Votum des Stiftungsvorstands für die Unterstützung. Zum Golfsport kam der heute 15-jährige durch seinen älteren Bruder Anton. Dieser ist ebenfalls ein sehr erfolgreicher Golfer. Er erhielt 2018 ein Stipendium in den USA, wo er mittlerweile studiert und an seinem sportlichen Werdegang arbeitet.

Was es bedeutet, ein so zeitintensives Hobby zu betreiben, ahnt man, wenn man Sonia Albers fragt, wann und wie lange ihr Sohn in der Saison trainiert: „Es ist einfacher zu sagen, wann er mal nicht trainiert“, lautet ihre Antwort. Denn selbst nach Saisonende stehen jetzt zwei bis drei Stunden tägliches Training auf dem Programm. Dass sich der Aufwand lohnt, zeigen Emils Ergebnisse: 2018 und 2019 wurde er Deutscher Meister in seiner Altersklasse. Und mit ihm als jüngsten Stammspieler feierte kürzlich die Herrenmannschaft vom Buchholzer Golfclub den Aufstieg in die höchste Hamburger Spielklasse.

Außerdem nahm Emil trotz der Corona-Beschränkungen an zehn Turnieren in vielen Teilen Deutschlands teil. Hier trat er in der Altersklasse 15 –16 überwiegend gegen ein Jahr ältere Konkurrenten an. Zu dem enormen Zeitaufwand für Training und Turniere kommen hohe Kosten hinzu. Meldegelder, Reise- und Trainingskosten sowie das Equipment strapazieren den Familien-Geldbeutel merklich. Sonia Albers erklärt: „Jetzt im Winter gibt es beispielsweise das nächste Schläger-Fitting. Die Schläger werden dann den körperlichen Anforderungen und den persönlichen Schwungbewegungen von Emil Albersangepasst. Das geht natürlich ins Geld. Daher sind wir für jede Unterstützung dankbar.“