Parkett: Welches Muster passt am besten?

Die Wahl des richtigen Musters bei Parkett ist wichtig.

Ratgeber. Wer sich einen edlen Parkettboden wünscht, denkt in der Regel zuallererst über die Oberfläche nach: Eiche oder Nussbaum? Geölt oder lackiert? Gebürstet oder glatt? Dabei ist es fast noch wichtiger, sich über das passende Verlegemuster Gedanken zu machen. Denn noch mehr als die Oberfläche entscheidet die Struktur des Fußbodens über den Gesamteindruck des Raumes. Ein Fischgrätmuster passt einfach nicht zu engen Räumen, auch wenn es noch so trendig ist. Genauso wenig wie ein eleganter Schiffsboden, der zwischen antiken Bauernmöbeln einfach deplatziert wirkt.

Unser Tipp: Beherzigen Sie zuerst einmal ein paar einfache Regeln!

- Kleine Räume wirken weiträumiger, wenn man das Parkett im 45-Grad-Winkel verlegt und eher kleine Stabgrößen wählt.
- Unruhig möblierte, winklige oder ungleichmäßig ausgeleuchtete Räume wirken ruhiger mit strengen, parallelen Verlegemustern wie z.B. dem englischen Verband.
- Interessante Muster wie Fischgrät- oder Flechtmuster entfalten ihre dreidimensionale Wirkung am besten auf möglichst großen freien Flächen.
- Die Verlegung parallel zu einer Wand streckt Räume und lässt sie großzügiger wirken. Soll ein Raum optisch verkürzt werden, empfiehlt sich die Verlegung quer zur längeren Raumachse.
- Auch wenn deutliche Fasen an den Kanten gerade „in“ sind: Wenn Sie das Parkett parallel zum Lichteinfall verlegen, bleiben diese dezenter und fallen nicht so sehr ins Auge.

Das richtig gewählte Verlegemuster verleiht dem Raum seinen Charakter und sollte noch vor oder zumindest zeitgleich mit der Auswahl der Oberfläche entschieden werden. Verzichten Sie dabei nicht auf den Rat eines erfahrenen Fachmanns.

Dieser Tipp wurde zur Verfügung gestellt von Martin Mauer Parketthandel aus Seevetal. Mehr Informationen auf: www.mauer-parkett.de