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Bauen & Wohnen

Bauen & Wohnen

  • Abriss „Bolero-Gebäude“: Harburger Wochenmarkt zieht kurzzeitig wieder auf den Rathausplatz

    Harburg. Wie schon vor eineinhalb Jahren, im April 2019, zieht der Harburger Wochenmarkt, für dieses Mal gut einen Monat, vom 12. Oktober bis zum 13. November auf den Rathausmarkt um. Der Anlass dieses Mal ist, dass in dieser Zeit der Abriss des ehemaligen "Bolero-Gebäudes" und des alten Blumenmarktes am Sand stattfindet.

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    Nach dem Abriss beginnen dann die Arbeiten am geplanten Neubau. Dort will die AVW Immobilien ein Gebäue mit knapp 80 Seniorenwohnungen sowie Lebensmittelhandel und Gastronomie errichten. Rund 30 Millionen Euro soll der Neubau kosten. Während der Bauarbeiten soll der Markt dann wieder nebenan auf dem Sand stehen.

  • Eisenbahnbauverein mit neuen Wohnungsprojekten am Start

    Harburg. Der Eisenbahnbauverein Harburg ist zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Das gaben Joachim Bode und Alexandra Chobok vom Vorstand der Wohnungsbau-Genossenschaft bekannt. Denn neben einem Überschuss von 750.000 Euro, einer weiteren fertigen Eisspeicherheizung und dem Zukauf der Heimfelder Straße 87 hat der EBV auch mit dem Bau von 24 Wohneinheiten im Milchgrund begonnen. Ebenso freuen sich die Mitglieder des EBV über eine günstige Durchschnittsmiete von 6,56 Euro pro Quadratmeter und dennoch hohen Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen.

    In diesem Jahr liegt dann das Augenmerk des EBV auf der Modernisierung von mindestens 50 Wohnungen, die durch Mieterwechsel freiwerden. Und natürlich soll der Bau am Milchgrund weiter voran schreiten. Anfang Juli 2021 soll er fertig sein. In der Bremer Straße soll durch den Bebauungsplan Eißendorf 48 der Weg für weitere 144 neue Wohnungen frei werden. Hier sollen 40 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert sein.

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    Außerdem sollen hier zwei interessante Einzelprojekte verwirklicht werden. Zum einen soll eine neue Bleibe für die Wohngruppe „Caspar Hauser“ von Insel e.V. geschaffen werden sowie eine Senioren-WG mit soeben abgeschlossenen Einheiten für die Baugemeinschaft „Die Anbandeler“.

    Startschuss für die ersten 50 Wohnungen soll im Frühjahr 2021 sein. Der Beginn des zweiten Abschnitts mit 94 Wohnungen folgt dann im Herbst 2022.

  • Immobilia 2017: Vom Mieter zum Eigentümer

    Harburg. Die Themen Bauen, Wohnen und Finanzieren stehen am kommenden Wochenende im Mittelpunkt einer Veranstaltung, die erstmals im Jahr 1995 durchgeführt wurde und die sich seitdem ständig steigender Beliebtheit erfreut - die "Immobilia" in den Räumen der Sparkasse Harburg-Buxtehude am Sand 2 in Harburg. Zwei Tage lang - am Sonnabend, 25., und Sonntag, 26. Februar, jeweils in der Zeit von 11 bis 17 Uhr, erhalten künftige Bauherren, Käufer und Interessenten jede Menge Informationen zum Thema Hausbau. Das Motto des zweitägigen Spektakels heißt "Persönliche Beratung ist Trumpf".

    An 27 Ständen informieren Experten über Finanzierungen, aktuelle Immobilienangebore, Grundstücke, Versicherungen, Fördermittel und Bauprojekte. Die erfahrenen Finanzberater der Sparkasse rechnen künftigen Bauherren die monatliche Finanzierungsrate für die Wunschimmobilie aus. Die renommierte und führende Immobilienmesse im Hamburger Süden, zu der Jahr für Jahr meist jeweils mehr als 1.500 Besucher nach Harburg strömen, bietet ein vielfältiges Programm rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren.

    Seit der ersten Immobilia 1995 haben schon viele Bauherren von der Angebotsvielfalt zum Erwerb und Bau ihrer Immobilie profitiert. Eine der Fragen, auf die es am Sonnabend und Sonntag Antworten gibt, heißt "Was schenkt Ihnen der Staat für Ihr neues Zuhause?" Die erfahrenen Sparkassen-Berater beraten gern und kompetent: "Fordern Sie uns, dann können wir Sie gezielt fördern. Denn bei der Finanzierung Ihres Bauvorhabens gibt es viele, verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel die staatlichen Förderprogramme der IFB Hamburg und KfW. Erfahren Sie in unserem Vortrag mögliche Wege, diverse Optionen und wichtige Details. Vor allem: Nutzen Sie die 'Geldgeschenke vom Staat'. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir einen Finanzierungsplan, der genau auf Ihre Situation abgestimmt ist."

    Zum Auftakt an beiden Tagen jeweils ab 12 Uhr zeigen Sebastian Helm und Stefan Hollstein den Weg "Vom Mieter zum Eigentümer". Zu den Top-Angeboten der Sparkasse Harburg-Buxtehude zählen beispielsweise die Gesamtfinanzierung von bis zu 100 Prozent des Kaufpreises, individuell vereinbarte Darlehens-Laufzeiten und die Möglichkeit jährlicher Sondertilgungen. Während der Immobilia 2017 gelten übrigens Sonderkonditionen für Neufinanzierungen.

    Ganz wichtig ist natürlich auch das Thema Zinssicherheit in unsicheren Zeiten. Wer sich fragt, ob sich Bausparen angesichts niedriger Zinsen noch lohnt, erhält die klare Antwort: Ja! Denn mit Bausparen können
    sich Käufer und Bauherren das aktuelle Zinsniveau langfristig sichern. Diese Zinssicherung bis zur letzten Rate ist angesichts historisch niedriger Zinsen so wertvoll wie nie zuvor. Auch wenn Interessenten erst in einigen Jahren eine Immobilienfinanzierung durchführen wollen, können sie sich mit einem Bausparvertrag schon jetzt niedrige Zinsen für die Zukunft sichern. Zusätzlich können die Bausparer von attraktiven Förderungen, vermögenswirksamen Leistungen et cetera profitieren. Die Vorträge und viele Antworten auf diese Fragen geben die Sparkassen-Experten am Sonnabend von 14 Uhr bis 15 Uhr und am Sonntag von 13 Uhr bis 14 Uhr.

    Ein weiteres Thema der Immobilia: Mieten Sie noch oder leben Sie schon? Olaf Gerigk, Leiter ImmobilienCenter Harburg: "Der Weg vom Mieter zum Eigentümer ist gar nicht so schwer! Erfahren Sie in unserem Vortrag, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen. Welche Möglichkeiten es gibt und wie wir Sie dabei unterstützen können. Damit wir gemeinsam Ihr Ziel erreichen: der Erwerb Ihrer eigenen Immobilie. Lassen Sie uns Ihren Traum wahr wahrmachen." Der Vortrag findet sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag in der Zeit von von 12 Uhr bis 13 Uhr statt.

    Einer der Höhepunkte der zweitägigen Veranstaltung ist am Sonntag um 14:30 Uhr das große Finale von "Bauer sucht Haus". Dabei wird unter dem Motto "Die Landhütte bekommt kalte Füße" aufgelöst, wer "Dieters neue Perle" wird. Außerdem können Besucher im Rahmen einer Verlosung einen 2000-Euro-Gutschein vom Möbelhaus Michaelis gewinnen.

  • Norddeutschlands erster Modularer Musterpark in Winsen eröffnet

    Winsen. Um einen idyllisch angelegten Teich präsentieren sich moderne Musterhäuser - ebenso zeitlos wie elegant. Was man auf den ersten Blick nicht sieht: Es sind Containerhäuser. Die „Comma GmbH“ hat jetzt erstmals in Norddeutschland nach fünfmonatiger Bauphase auf 7000 Quadratmeter einen Modularen Musterpark eröffnet. In Winsen verschaffen vier hochmoderne, voll ausgestattete Musterhäuser und eine Zwei-Zimmer-Wohnung einen optimalen Einblick in die Vielfalt der modularen Wohnarchitektur.

    Auch eine Sauna, Garage und ein Carport in Modulbauweise werden ausgestellt. Zudem steht das firmeneigene Bürogebäude der „Comma GmbH“ exemplarisch für diesen besonderen Architekturstil. Der Musterpark in Winsen zeigt: Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig und optisch gibt es kaum noch Unterschiede zur herkömmlichen Massivbauweise. Ideal eignen sich die Module für Gewerbe-, Camping- und Ferienhäuser - aber auch wunderbar als Anbau für bereits vorhandene Häuser.

    Dazu gibt es viele elementare Vorteile: kurze Aufbauzeiten, zahlreiche individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und enorme Energie- und Kosteneinsparungen. Damit ist die modulare Architektur eine flexible und günstige Alternative zum Massivbau – hochwertig und langlebig. Gebaut wird gleich einem einfachen Baukastenprinzip mit vorgefertigten, hochwertigen Modulen - schnell, effektiv und platzsparend. Die Stahlmodul- und Holzrahmenbauweise vereinen edles Design, Komfort, Eleganz und Funktionalität. Das modulare Bausystem lässt auch bei der luxuriösen Innenausstattung der Mustergebäude unzählige Variationsmöglichkeiten zu und bietet viel Raum für Individualität, persönliche Wünsche und Vorstellungen.

    Verschiedene Bäder, Türen, Fassaden und Fenster beflügeln die Fantasie und zeigen, wie aus einem Container eine echte Wohlfühloase wird. Das erfahrene Team von „Comma“ berät, plant, produziert und montiert – alles aus einer Hand. Schlüsselfertige Wohncontainer und Bürogebäude werden im gesamten Bundesgebiet realisiert. Immer mit im Leistungspaket: Projektdokumentation, Baugenehmigung, Energienachweis des Gebäudes, Statische Berechnung, Wärmeberechnung und Brandschutzgutachten.

    Der „Comma“-Musterpark befindet sich südlich vor den Toren Hamburgs in Winsen/Luhe in der Robert-Koch-Straße 9 und steht Besuchern montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 14 Uhr offen. Kontakt: Telefon 04171/66 85 90, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.comma-container.de

  • Parkett: Welches Muster passt am besten?

    Ratgeber. Wer sich einen edlen Parkettboden wünscht, denkt in der Regel zuallererst über die Oberfläche nach: Eiche oder Nussbaum? Geölt oder lackiert? Gebürstet oder glatt? Dabei ist es fast noch wichtiger, sich über das passende Verlegemuster Gedanken zu machen. Denn noch mehr als die Oberfläche entscheidet die Struktur des Fußbodens über den Gesamteindruck des Raumes. Ein Fischgrätmuster passt einfach nicht zu engen Räumen, auch wenn es noch so trendig ist. Genauso wenig wie ein eleganter Schiffsboden, der zwischen antiken Bauernmöbeln einfach deplatziert wirkt.

    Unser Tipp: Beherzigen Sie zuerst einmal ein paar einfache Regeln!

    - Kleine Räume wirken weiträumiger, wenn man das Parkett im 45-Grad-Winkel verlegt und eher kleine Stabgrößen wählt.
    - Unruhig möblierte, winklige oder ungleichmäßig ausgeleuchtete Räume wirken ruhiger mit strengen, parallelen Verlegemustern wie z.B. dem englischen Verband.
    - Interessante Muster wie Fischgrät- oder Flechtmuster entfalten ihre dreidimensionale Wirkung am besten auf möglichst großen freien Flächen.
    - Die Verlegung parallel zu einer Wand streckt Räume und lässt sie großzügiger wirken. Soll ein Raum optisch verkürzt werden, empfiehlt sich die Verlegung quer zur längeren Raumachse.
    - Auch wenn deutliche Fasen an den Kanten gerade „in“ sind: Wenn Sie das Parkett parallel zum Lichteinfall verlegen, bleiben diese dezenter und fallen nicht so sehr ins Auge.

    Das richtig gewählte Verlegemuster verleiht dem Raum seinen Charakter und sollte noch vor oder zumindest zeitgleich mit der Auswahl der Oberfläche entschieden werden. Verzichten Sie dabei nicht auf den Rat eines erfahrenen Fachmanns.

    Dieser Tipp wurde zur Verfügung gestellt von Martin Mauer Parketthandel aus Seevetal. Mehr Informationen auf: www.mauer-parkett.de

  • Wohnheim für Menschen mit Behinderung: Platz frei in Wennerstorf

    Wennerstorf. In einer Gemeinschaft leben, möglichst selbstständig und doch mit Unterstützung: Das Wohnheim Wennerstorf bietet 13 Menschen mit Behinderung einen Lebensplatz. Das Wohnheim im traditionellen Heidedorf ist bewusst klein angelegt: Hier fühlen sich alle wie in einer Familie. Jetzt ist ein Wohnplatz frei geworden. „Heimvater“ Finn Schultner steht unter (0 41 65) 99 94 90-01 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    für Fragen und Beratung zur Verfügung.

    Die Heimeltern Svenja Quitschau und Finn Schultner mit ihren Kindern Lotta (7 Jahre) und Ella (11 Wochen) freuen sich schon auf den neuen Bewohner: „Wir sind selbst im vergangenen Jahr eingezogen, nachdem unsere Vorgänger in den Ruhestand gegangen sind. Wir lieben die quirlige Gemeinschaft aus Bewohnern und Pädagogen.“ Das Wohnheim organisiert viele Aktivitäten, von Disko über Ausflüge bis zur Mitarbeit auf Veranstaltungen. Auch Gartenarbeit steht auf dem Plan oder Unterstützung im Haushalt. „Wir wollen vielfältige Alltagserfahrungen ermöglichen“, erläutert Finn Schultner, „denn so lernen die Bewohner immer weiter.“

    Ein Mitglied der Gruppe hat gerade einen weiteren Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. „Wir sind glücklich, dass einer unserer Bewohner nun in einer Verselbständigungswohngruppe leben kann“, sagt Carina Meyer, die als Kaufmännische Geschäftsführerin des Freilichtmuseums am Kiekeberg in Ehestorf auch das Wohnheim Wennerstorf leitet. „Das ist unser Ziel: Jeden Bewohner zu fördern und Stärken auszubauen. Der eine lernt bei uns die Zahlen bis zehn oder Wäsche waschen. Andere wiederum können irgendwann selbständig wohnen.“

    Seit 2009 wohnen 13 Menschen mit Behinderung in dem kleinen Heidedorf Wennerstorf – mit Hasen und Garten und einem eigenen Gemeinschaftsraum für die Freizeit. Tagsüber arbeiten die Bewohner, meist auf dem nahegelegenen Museumsbauernhof Wennerstorf oder in Werkstätten der Lebenshilfe. Nachmittags, abends und am Wochenende werden sie von einem Team aus Pädagogen, Heilerziehungspflegern, FSJlern und Praktikanten betreut. „Wir bilden hier auch junge Menschen aus“, erklärt Finn Schultner. „Das gibt ihnen die Möglichkeit, Arbeitserfahrungen zu sammeln. Und für unsere Bewohner ist der Kontakt mit ihnen ein großer Gewinn.“

    Träger des Wohnheims Wennerstorf ist die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Sie engagiert sich seit 1987 für die Integration von Menschen mit Behinderung. So arbeiten heute über 30 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen im Freilichtmuseum am Kiekeberg und im Museumsbauernhof Wennerstorf. Die pädagogische Begleitung am Arbeitsplatz übernimmt die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg.

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