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Blaulicht

Blaulicht

  • Harburg. Nachdem am Dienstagmorgen um 6:30 Uhr eine Frau in der Eddelbüttelstraße Opfer einer Vergewaltigung wurde, ist die Suche nach dem Täter in vollem Gange. Die Frau wehrte sich und schließlich ließ der Mann von ihr ab und flüchtete durch die Baererstraße in Richtung Bornemannstraße.

    Da die Anzeige erst am Mittwoch geschah, konnte die Polizei erst am Donnerstag mit Hunden die Spur des Mannes verfolgen.

    Täterbeschreibung
    - "südländisches" Erscheinungsbild
    - etwa 1,80 m
    - dunkle Augen
    - sprach mit Akzent
    - dunkle Bekleidung, weiße Turnschuhe

    Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat. Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

  • Egestorf. Bei einem Kutschenunfall in Egestorf bei einem Auflug eines Kegelclubs gab es am Mittwochmittag um 11:30 Uhr 13 Verletzte, vier davon wurden schwer verletzt. Die Kutsche war auf dem Sudermühlendamm vom Weg abgekommen und umgekippt. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort war sie wohl zu schnell unterwegs. Auf dem abschüssigen Gelände kam es dann zu dem Unglück.

    Die Einsatzkräfte waren mit 20 Feuerwehrleuten und 45 Rettungssanitätern vor Ort, um die verunglückten Passagiere zu versorgen. Einer der Notärzte musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph Hansa eingelfogen. Die Kutscherin und auch die Pferde blieben unverletzt. Um 13 Uhr war der Einsatz beendet.

  • Harburg. Die Polizei Hamburg fahndet nach einem Mann, der am 23. Januar gegen 7:50 Uhr in der Hastedtstraße in der Nähe des Niels-Stensen-Gymnasiums ein 14-jähriges Mädchen zuerst verfolgt und dann, nachdem er das Mädchen eingeholt hatte, gegen eine Hauswand gedrückt und unsittlich berührt hatte. Das Mädchen, das sich wehrte, konnte so den Täter in die Flucht schlagen. Der Mann flüchtete dann in unbekannte Richtung.

    Täterbeschreibung
    • deutsches bzw. europäisches Erscheinungsbild –
    • 40 bis 50 Jahre alt
    • 180 bis 185 cm groß
    • schlank
    • normale Figur
    • dunkelblaue Jeans
    • braune Schuhe
    • dunkle Lederhandschuhe
    • dunkle

    Das Mädchen berichtete, dass Passanten an ihr und dem Mann vorbeigenangen sind.

    Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können bzw. Wahrnehmungen gemacht haben, insbesondere die erwähnten Passanten, werden gebeten, sich bei LKA unter der Rufnummer 040 / 4286 56789 oder einer Polizeidienststelle zu melden.

    Am Montag werden Fahndungsplakate im Umfeld des Tatortes angebracht.

  • Landkreis Harburg. Das schwere Gewitter am späten Dienstagnachmittag hat in einigen Städten und Gemeinden für eine Vielzahl von Brand- und Hilfeleistungseinsätzen für die Feuerwehren gesorgt. Besonders in Buchholz sowie Rosengarten, Seevetal und Stelle wurden die Feuerwehren vielfach gefordert. Insgesamt 40-mal rückten die Kräfte aus, um die angefallenen Einsätze abzuarbeiten.

    So musste zwischen Egestorf und Garlstorf auf der L212 ein umgestürzter Baum beseitigt werden. Gegen 17:26 Uhr wurde die Feuerwehr Maschen alarmiert, da auf der A1 zwischen Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg eine Person eingeklemmt war. Auf der A39 musste ein umgestürzter Baum beseitigt werden, während in der Maschener Schützenstraße die Fahrbahn überflutet und ebenfalls durch umgestürzte Bäume versperrt war.

    Gegen 19 Uhr rückten die Feuerwehren Leversen/Sieversen und Tötensen in Klein-Leversen an. Ein Blitz hatte in ein Dach eingeschlagen. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde der Dachstuhl kontrolliert. Glücklicherweise blieb es bei ein paar verschmorten Kabeln. Ein brennender Baum im Hochkamp in Buchholz rief um 18:28 Uhr die Feuerwehr Buchholz auf den Plan

    Nach bisherigen Erkenntnissen gab es glücklicherweise keine Verletzten infolge des Unwetters. Erst in den Abendstunden waren die letzten Einsatzstellen abgearbeitet.

  • Waltershof. Ganz schlechte Nachrichten. In direkter Nähe zur A7 in Bereich Altenwerder Süderdeich/Waltershofer Straße wurde am Sonntagmorgen um 7:40 Uhr eine amerikanische 1.000-Pfund-Fliegerbombe gefunden. Eigentlich sollte um 9 Uhr die Sperrung der Elbtunnels wieder aufgehoben werden, nachdem in der Nacht die Signalanlagen getestet wurden. Das wird nun nicht der Fall sein.

    Stattdessen hat die Polizei einen Warnradius von 300 Metern eingerichtet, in dem eben auch die A7 liegt. Der Kampfmittelräumdienst ist vor Ort. Wann die Bombe entschärft wird, konnte die Polizei zur Stunde noch nicht sagen. Hamburg droht ein Verkehrschaos.

    Der Artikel wird aktualisiert.

    Die Fliegerbombe wurde gegen 10:00 Uhr erfolgreich entschärft.

  • Harburg. Bei am Donnerstag durchgeführten Sondierungsmaßnahmen bemerkten Taucher einen verdächtigen, ca. zwei Meter langen Gegenstand im Wasser. Der Gegenstand befindet sich zwischen Veritaskai und Lotsekai, etwa in der Mitte des Fahrwassers. Die vom Kampfmittelräumdienst angeforderten Taucher der Feuerwehr identifizierten den Gegenstand als eine ca. 2000 Pfund schwere Fliegerbombe.

    Am Freitag, 20. Januar 2017, werden ab 06 Uhr im Evakuierungsbereich Evakuierungsmaßnahmen durchgeführt. Im Warnbereich wird luftschutzmäßiges Verhalten angeordnet.
    Evakuierungsbereich muss ab 8 Uhr der Evakuierungsbereich (Radius ca. 300 Meter um die zu entschärfende Fliegerbombe)vollständig geräumt sein.

    Im Warnbereich heißt es ab 9:30 Uhr luftschutzmäßiges Verhalten (die Häuser nicht verlassen, Fenster und Türen geschlossen halten, kein Personen- und Fahrzeugverkehr auf der Straße und auf dem Wasser) für ca. 2 Stunden bis zur Entwarnung(Radius bis zu 1300 Meter um die zu entschärfende Fliegerbombe).

    Aufgrund der Bombenentschärfung ist es erforderlich, die Straßen Kanalplatz, Veritaskai, Treidelweg, Lotsestieg, Lotsekai ab 06 Uhr voll zu sperren. Von Teilsperrungen betroffen sind die Straßen Nartenstraße, Schellerdamm, Theodor-York-Str., Neuländer Straße, Zitadellenstraße.

    Ab 09:30 Uhr erfolgen dann erweiterte Sperrungen in einem Bereich von 1,3 km Radius um den Bombenfund: B73 zwischen Bissingstraße und A 253, beide Fahrtrichtungen A 253 zwischen AS Harburg und AS Wilhelmsburg Süd, beide Fahrtrichtungen Seehafenstraße- Karnapp- Seevestraße in beide Richtungen. Die großräumige Umfahrung des Bereiches ist erforderlich.

    Ab 09:30 Uhr wird der S-Bahn-Verkehr auf den Linien 3 und 31 in diesem Bereich eingestellt. Gleiches gilt für den Regional- und Fernbahnverkehr. Der Linienbusverkehr wird in diesem Bereich ebenfalls eingestellt.

  • Over. A…kalt war es, als die Freiwillige Feuerwehr Over-Bullenhausen zum 17. Anbaden eingeladen hatte. Knapp über dem Gefrierpunkt zeigte das Thermometer an – aber trotzdem waren rund 300 Besucher zu dem Spektakel gekommen.

    Das Ganze hat aber einen ernsten Hintergrund, machte Ortsbrandmeister Dirk Schakau klar: „Auch im Winter können Menschen in der Elbe vermisst werden, und darauf wollen wir vorbereitet sein.“ Und so stiegen mutige Feuerwehrleute in ihren Überlebensanzügen in das eiskalte Wasser der Elbe. „Die Kälte des Wassers spüren sie aber nicht. Bis zu sechs Stunden können die Kameraden in den Anzügen aushalten“, erklärte Dirk Schakau. Mit den beiden Kleinbooten der Feuerwehr vom Elbdeich rückten weitere Feuerwehrleute an und übten dabei immer wieder die Rettung der Personen aus der Elbe.

    Die Übungen hinterließen bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck. Denn die Demontration machte deutlich, wie stark die Strömung der Elbe ist, wie schnell ein Mensch abgetrieben werden kann und welche Leistung hinter einer Bergung eigentlich steht. Auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt und sein Vertreter Andreas Brauel beobachteten die Rettungsübungen und zollten anerkennend Respekt für die gezeigten Leistungen.

  • Meckelfeld. Nur durch die Geistesgegenwart seiner Kollegen konnte schlimmeres für einen Arbeiter auf der Straße Seevedeich an der Landesgrenze verhindert werden. Gegen 12.20 Uhr am Freitag kam der Mann mit seiner Planierwalze*, mit der er gerade die Straße asphaltierte, von der frisch geteerten Straße ab und fiel in den Fluß. Die Planierwalze begrub bei dem Sturz den Mann unter sich und er wurde eingeklemmt, lag zeitweise unter Wasser. Seine Kollegen griffen beherzt ein und kippten mit einem Bagger die Maschine um, konnten so ihren Kollegen befreien und direkt mit der Reanimation beginnen. Der Verunfallte kam mit Notarztbegleitung in ein umliegendes Krankenhaus.

    Die Planierwalze konnte noch nicht aus der Seeve geborgen werden. Denn der dafür benötigte Kran wäre wohl für die frisch geteerte Straße zu schwer gewesen. Bis zur Bergung wurde die Planierwalze mit einer Sperre gegen auslaufendes Öl gesichert.

    *In einer früheren Version stand, dass es eine Planierraupe gewesen sei. Wir haben dies korrigiert.

  • Seevetal. Gleich vier Feuerwehrleute hat jetzt Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt jetzt im Rahmen der jüngsten Kommandositzung der Seevetaler Feuerwehren in den nächsthöheren Dienstgrad befördert. Thorsten Hüsing, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Helmstorf, wurde dabei ebenso zum Brandmeister befördert wie auch Over- Bullenhausens Ortsbrandmeister Dirk Schakau und Hittfelds Ortsbrandmeister Simon Steffen. Außerdem wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Moor, Martin Jürgs, zum Hauptlöschmeister befördert.

    Thorsten Hüsing leitet die Freiwillige Feuerwehr Helmstorf seit 2010. Zuvor engagierte sich Hüsing viele Jahre lang als Funkwart, Gerätewart und Festwart. Die Jugendarbeit hatte es ihm ebenfalls angetan - er war auch vier Jahre lang stellvertretender Jugendfeuerwehrwart.

    Martin Jürgs ist seit 2012 Ortsbrandmeister der Feuerwehr in Moor. Dort war er von 1996 bis 2013 Funkwart, als Gruppenführer engagierte er sich von 2007 bis 2013. Dirk Schakau leitet die Feuerwehr Over-Bullenhausen seit 2013. Vor der Fusion der beiden Feuerwehren Over und Bullenhausen war er bereits Ortsbrandmeister in Over - seit 2012. Dort war er auch 18 Jahre lang als Gruppenführer aktiv. Insgesamt 24 Jahre lang war Schakau in der Grundausbildung neuer Feuerwehrleute in der Gemeinde Seevetal mitverantwortlich.

    Simon Steffen ist seit 2014 Ortsbrandmeister in Hittfeld. Vor seiner Wahl zum Ortsbrandmeister war Steffen sechs Jahre lag Gruppenführer. Er hat sich die Jugendarbeit auf seine Fahnen geschrieben. Neun Jahre lang war er Jugendfeuerwehrwart, und auch als Vize- Jugendfeuerwehrwart war Steffen aktiv.

  • Harburg. Großaufgebot der Feuerwehr am heutigen Mittwochnachmittag bei der Continental (ehemaligen Phoenix) in Harburg: Auf dem Gelände war gegen 15 Uhr ein Feuer in einem Blockheizwerk ausgebrochen. In 10 Meter Höhe mussten die Feuerwehrleute Teile des Daches abnehmen um den Brand zu bekämpfen. An der Brandbekämpfung beteiligten sich die Berufsfeuerwehren aus Harburg, Süderelbe, Veddel und Wilhelmsburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Sinstorf.

    Mitarbeiter des Unternehmens erzählten das in der Halle die Vulkanisierung untergebracht ist. Über Harburg und insbesondere dem Phoenixviertel war ein leichter Brand- und Gummigeruch wahrzunehmen. Auch der Umweltdienst der Feuerwehr war vor Ort.

    Continental war zur Überprüfung dieser Aussage noch nicht zu erreichen. Der Einsatz dauert aktuell noch an.

  • Heimfeld. Bei einem Streit zwischen einem 43-jährigen Mann und seiner 32-jährigen ehemaligen Partnerin wurden in der Nacht auf Sonntag gegen 0:30 Uhr die Frau sowie ihr 61-jähriger Nachbar lebensgefährlich durch Messerstiche verletzt.

    Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei befanden sich die beiden Opfer in der Wohnung der Frau in der Bissingstraße, als der Täter durch die Terrassentür eindrang und erst die Frau und dann den Mann mit einem Messer angriff. Im Anschluss flüchtete er - eine Fahndung nach ihm blieb bisher ohne Erfolg.

    Die beiden Opfer wurden ins Krankenhaus gebracht und mussten notoperiert werden. Die Frau befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr, ihr Nachbar wird derzeit (Stand 12 Uhr) noch operiert.

    Während der Tat befanden sich auch der gemeinsame dreijährige Sohn und dessen achtjähriger Cousin in der Wohnung. Die beiden wurden bei Familienangehörigen untergebracht.

  • Hittfeld. „Ehrenamt kann man nicht kaufen. Die Wertschätzung der Einsatzkräfte geschieht über Ausrüstung und Ausstattung, die ihnen zur Verfügung gestellt werden“, betonte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands, jetzt während der von der SPD-Bundestagabgeordneten Svenja Stadler initiierten Blaulichtkonferenz in der Burg Seevetal in Hittfeld. „Schnell gerät in Vergessenheit, dass es vorwiegend Ehrenamtliche sind, die uns in Notfällen zur Hilfe eilen“, so Stadler.

    Die Konferenz, an der neben Ziebs auf dem Podium Norbert Böttcher (DRK-Kreisverband), Thomas Edelmann (Johanniter-Regionalverband), Matthias Groth (DLRG-Bezirk Nordheide) und Oliver Schildknecht (THW Stelle-Winsen) Platz nahmen, stand daher im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements in den Bereich Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Kreisbrandmeister Volker Bellmann sprach vor rund 50 Gästen ein Grußwort und stellte nicht zuletzt die grundsätzlich gute Zusammenarbeit aller Organisationen vor Ort heraus. Sowohl die Vertreter der Hilfsdienste als auch die Gäste begrüßten die Möglichkeit, sich in einer Blaulichtkonferenz über Zustände und Befindlichkeiten offen austauschen zu können.

    Als problematisch sahen die Diskutanten den Wegfall der Wehrpflicht und des Zivildienstes an, da dadurch die Gewinnung jüngerer Helfer sehr schwierig geworden sei. Der Einsatz von Drohnen wurde unisono positiv bewertet. Drohnen seien beispielsweise in der Wasserrettung sehr nützlich oder bei der Waldbrand-Bekämpfung. Vorausgesetzt, es werde ein vernünftiger, gesetzlicher Rahmen dafür geschaffen. Zur Zunahme der Gewalt gegen Rettungskräfte meinte Feuerwehr-Chef Ziebs, das sei eine gesellschaftliche Aufgabe, keine der Politik. „Ein weiterer Punkt ist es, die Selbsthilfefähigkeit der Menschen zu verbessern“, sagte Ziebs. Nur dann könne ein Großteil unnötiger Rettungseinsätze vermieden werden.

    Die Vielfalt der Themen unterstrich die Bedeutung einer regionalen Blaulichtkonferenz, und im Grunde waren sich alle einig, dass man so etwas wiederholen müsse. Vielleicht schon in einem Jahr. „Ich kann mir das sehr gut vorstellen“, sagte Svenja Stadler.

  • Kirchdorf. Eine 250-Pfund-Fliegerbombe wurde am heutigen Donnerstagmittag bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Stadtteilschule Stübenhofer Weg im Stübenhofer Weg in Kirchdorf gefunden. Es ist eine amerikanische Bombe mit Heckaufschlagzüner. 

    Die Schule bekommt neue Gebäude, weshalb zur Zeit größere Grabungen auf dem Gelände stattfinden. Auf dem Gelände liegt auch das Bildungszentrum Stübenhofer Weg.

    Der Kampfmittelräumdienst ist vor Ort.Noch werden die Evakuierungsmaßnahmen besprochen – der Fundort liegt in einem dicht besiedelten Gebiet. Von der Evakuierung werden schätzungsweise 2000 Personen betroffen sein.

    !! Polizei und Feuerwehr bitte eindringlich darum, den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten. !!

    Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Erkenntnisse wie beispielsweise Evakuierungsradius bekannt sind.

    Der Sperrradius steht fest:
    2019 08 08 bombe

    Update 18:28 Uhr: In der Berufsschulzentrum (Dratelnstraße 20) wurde eine Notunerkunft eingerichtet.
    Außerdem gibt es ein Bürgertelefon der Hamburger Polizei: 040-42865-4451 und 040-42865-4452.

    Update 20:37 Uhr: Die Bombe ist erfolgreich entschärft worden.

  • Buxtehude. Zum Glück konnte die Buxtehuder Feuerwehr schnell eingreifen: Der Brand, der am Mittwochmittag in einem Geschäftshaus am Westfleht ausbrach, wurde schnell eingedämmt. So konnte verhindert werden, dass das Feuer auf die benachbarten Gebäude übergreifen konnte. Warum der Brand ausbrach, ist bislang nicht bekannt. Vermutlich brach er in den Geschäftsräumen im Souterrain aus, von wo aus das Feuer auf den hinten liegenden Anbau übersprang.

    Eine 29-jährige Frau wurde durch das Feuer schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Sie war gerade in dem Geschäft. Die Bewohner der über dem Geschäft liegenden Wohnungen mussten diese verlassen und können erst morgen wieder zurück. Am Nachmittag war die Feuerwehr noch damit beschäftigt alle Brand- und Glutnester zu löschen.

    Der Sachschaden liegt nach ersten Einschätzungen von Polizei und Feuerwehr bei 150.000 Euro. Die Polizei ermittelt, bislang liegen aber keine Hinweise auf Brandstiftung vor.

    Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Ausbruch des Feuers in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04161-6470 bei dem Polizeikommissariat Buxtehude zu melden.

  • Heimfeld Mit 16 Einsatzkräften war die Feuerwehr in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Stader Straße in Heimfeld im Einsatz. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten kurz nach Mitternacht die Feuerwehr alarmiert, weil sie Rauchentwicklung im Dachbereich ihres Hauses festgestellt hatten.

    Vor Ort stellte die Feuerwehr ein Feuer in der Zwischendecke zum Dachgeschoss des dreigeschossigen Mehrfamilienhauses fest. Eine Räumung des Gebäudes durch die Polizei hatte bereits begonnen. Der aus bisher unbekannter Ursache entstandene Brand konnte schnell gelöscht werden. Für die zeitintensiven Nachlösch- und Belüftungsarbeiten unter Einsatz eines Druckbelüfters und einer Wärmebildkamera musste in Teilbereichen die Dachhaut geöffnet und kontrolliert werden. Nachdem sämtliche Glut- und Wärmenester abgelöscht waren, konnten die Bewohner ins Gebäude zurückkehren.

  • (Harburg) Am Montag, 5. September 2016, wurden am Harburger Ring in der Buslinie 143 um 4:43 morgens zwei 30jährige Männer durch einen ca. 20 bis 27 Jahre alten Täter durch Schläge ins Gesicht verletzt. Da der Täter bislang nicht bekannt ist, fahndet die Polizei nun mittels Bildern aus einer Überwachungskamera nach ihm.

    Der Täter befand sich zusammen mit den beiden Geschädigten im Bus der Linie 143. Einer der Geschädigten beschwerte sich über das laute Verhalten des Täters im Bus. Daraufhin begab sich dieser zu dem Opfer und schlug ihm ins Gesicht. Ein anderer Fahrgast versuchte zu schlichten und wurde ebenfalls durch den Täter mit einem Faustschlag ins Gesicht verletzt. Einer der Männer erlitt eine Augenhöhlenfraktur, der andere ein Hämatom am Auge.

    Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:
    • 20- 27 Jahre alt -ca. 178 groß und schlanke Figur
    • Glatze
    • bekleidet mit Jeans, dunkler Kapuzenjacke, dunkler Jacke, Basecap mit der Aufschrift 1991

    Hinweise bitte an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789.

  • (Ohlendorf) Eine Einsatzsteigerung um mehr als das doppelte gegenüber dem Vorjahr verzeichnete Ohlendorfs Ortsbrandmeister Gustav Lüllau im Rahmen der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 34-mal mussten die Feuerwehrleute ausrücken, um Brände zu löschen oder Hilfe zu leisten. Mit zwölf Monatsdiensten, drei Alarmübungen und jeder Menge anderer Dienste hielten sich die Aktiven der Wehr fit für den Ernstfall.

    In diesem Jahr wird der Dienstplan modifiziert, die Ausbildungsdienste werden erweitert und vermehrt. „Damit berücksichtigen wir das ständig steigende Potential an Aus- und Weiterbildung", betonte Lüllau. Er bezeichnete den Ausbildungsstand seiner Aktiven als sehr gut. Zufrieden ist der Ortsbrandmeister auch mit dem Mitgliederbestand. 46 Aktive sind der Einsatzabteilung zugeordnet, davon sechs Frauen.

    In der Jugendfeuerwehr engagieren sich acht Jungen und Mädchen, und in der Alters- und Ehrenabteilung sind 14 Mitglieder registriert. „Bei der Jugendfeuerwehr suchen wir Nachwuchs. Wer Lust hat, der Jugendfeuerwehr beizutreten, ist jederzeit herzlich willkommen", sagte Lüllau.

    Die Wahlen verliefen allesamt harmonisch und einstimmig. Die Ergebnisse: Carsten Hillmer bleibt Gruppenführer, Dieter DrevesZeugwart, Bernd Hanstedt Gerätewart, Frank Neumann Kassenwart, Stephan Maack Schriftwart und Melanie Hillmer Atemschutzgerätewartin. Neu im Amt ist Jugendwart Björn Krusch. Lüllau ernannte Thomas Menke und Konstantin Stammnitz zu Vize-Jugendwarten. Dankesworte für die geleistete Arbeit gab es von Vize- Kreisbrandmeister Torsten Lorenzen aus Ehestorf und von Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt.

    Beide nahmen im Anschluss noch angenehme Aufgaben war. Torsten Lorenzen zeichnete Holger Pett für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen aus, das Ehrenzeichen für 25-jährigen aktiven Dienst erhielt Nils Höppner. Durch Wendt wurde Björn Krusch zum Oberfeuerwehrmann befördert, und Konstantin Stammnitz ist jetzt Feuerwehrmann.

  • Süderelbe. Die Polizei warnt vor zwei falschen Heilerinnen, die seit Mitte August auch in Neugraben mehrere Frauen betrogen und Bargeld erbeutet haben. Ihre Masche: Sie wollen ihre Opfer von einem Fluch befreien.

    Die Frauen sprachen auf der Straße gezielt russischstämmige Frauen an, denen gegenüber sie sagten, dass diese verflucht seien. Sie erschlichen sich das Vertrauen der Frauen mit dem „Eier-Trick“. Die Frauen sollten dabei ein selbst gekauftes Ei zerschlagen. Allerdings hatten die beiden Betrügerinnen unbemerkt das Ei durch ein vorher präpariertes ersetzt, bei dem beim Zerschlagen eine schwarze Flüssigkeit austrat, die für das Schlechte stehen sollte.

    Die betrogenen Frauen übergaben den beiden falschen Heilerinnen daraufhin Bargeld, dass diese in ein mitgebrachtes Tuch einwickelten und ihre Opfer aufforderten, es für eine längere Zeit am Körper zu tragen und mit niemandem darüber zu sprechen. So sollten ihre Opfer vom angeblichen Fluch geheilt werden. Allerdings hatten die beiden Betrügerinnen das Bargeld unbemerkt gegen Papierschnipsel ausgetauscht.

    Die beiden Frauen können nach den bisherigen Erkenntnissen wie folgt beschrieben werden:

    1)
    - etwa 60 bis 70 Jahre alt
    - etwa 1,55 m bis 1,60 m groß
    - ost/-südosteuropäisches Erscheinungsbild
    - korpulent
    - graue Haare
    - sprach Russisch und wohl auch Rumänisch
    - hatte eine Warze an der linken Nasenspitze

    2)
    - etwa 30 bis 45 Jahre alt
    - etwa 1,55 m bis 1,70 groß
    - ost-/südosteuropäisches Erscheinungsbild
    - "normale" bis kräftige Figur
    - weißblond gefärbte Haare (mal offen, mal zum Zopf getragen)
    - Brille

    Die Polizei informiert und rät: Betrüger sind ausgesprochen kreativ, wenn es darum geht, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die gewählten Szenarien setzen die Opfer häufig unter Druck, sodass das Bauchgefühl ausgeschaltet wird und das Opfer "wie unter Zwang" handelt.

    - Fragen Sie sich: Ist es realistisch, was da behauptet wird?

    - Machen Sie auf sich aufmerksam und bitten Sie ggf. andere um
    Hilfe.

    - Informieren Sie eine Person Ihres Vertrauens und besprechen Sie,
    mit welchem Anliegen der oder die unbekannten Personen Sie
    angesprochen haben.

    - Seien Sie misstrauisch, hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und lassen
    Sie sich in keinem Fall unter Druck setzen!

    - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Ihnen
    unbekannte Personen.

    - In allen Fällen gilt: Rufen Sie beim kleinsten Verdacht die 110
    an.

  • Tostedt. Im Tostedter Freibad trafen sich jetzt mehrere Einsatztaucher des DLRG-Bezirks Nordheide. Ihr Ziel war es, das Tauchen unter einer geschlossenen Eisdecke zu üben. Die Einsatztaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft werden unter anderem alarmiert, wenn Menschen auf dem Eis einbrechen und gesucht werden müssen. Dies ist eine sehr anspruchsvolle und gefährliche Aufgabe, da die Sicht unter dem Eis nur maximal 1,5 Meter beträgt und die Taucher nicht überall „auftauchen“ können. Sie müssen auch in Notfällen die Ruhe bewahren und sich zurück zu ihren Einstiegslöchern begeben.

    Da auch das Jugendeinsatzteam der DLRG-Ortsgruppe Lüneburg in Tostedt war, wurde außerdem die Rettung einer eingebrochenen Person demonstriert. Kathrin Heitmann, ein Kind aus der DLRG-Ortsgruppe Buchholz, begab sich in einem Strömungsretteranzug in ein Eisloch und versuchte sich aus eigener Kraft aus dem eisigen Wasser zu retten. Es zeigte sich, dass dies schier unmöglich ist.

    Margret Holste von der DLRG-Ortsgruppe Tostedt: "Im Notfall ist es sehr wichtig, laut auf sich aufmerksam zu machen. Helfer sollten immer den Notruf (112) absetzen und auf ihre eigene Sicherheit achten. Auf keinen Fall sollten diese aufs Eis laufen und ihr Gewicht möglichst durch Kriechen oder Robben verteilen."

  • Wilstorf. Drama im Schützenverein. Ein 76-jähriger Sportschütze hat sich am Sonntagvormittag im Schießsportzentrum im Freudenthalweg in Wilstor, wo der Schützenverein Wilstorf ansässig ist. Er erlitt eine schwere Kopfverletzung als er seine Waffe entlud. Anscheinend hatte die Waffe Ladehemmungen und bei dem Versuch, diese zu beheben, löste sich der Schuss und er wurde durch Splitter verletzt. Der Sportschütze musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Unfall ereignete sich im Schiesssportzentrum am Freudenthalweg.

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