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  • Harburg. Ob aktive Gymnastik, Stärkung der mentalen Fähigkeiten oder Entspannungsübungen: Wer etwas für sich tut, hat eine höhere Lebensqualität – egal, in welchem Alter! Das DRK Harburg bietet deshalb eine Vielzahl von Kursen an. Einen Überblick über neue und bestehende Angebote erhalten Interessierte am Dienstag, 13. März, ab 16.30 Uhr im DRK-Info in der Harburger Rathausstraße 37. Referentin ist Antje Harders, DRK-Übungsleiterin und Koordinatorin.

    Die Info-Veranstaltung im DRK-Info ist wie immer kostenlos und unverbindlich. Das DRK bittet aus organisatorischen Gründen um Anmeldung unter der Telefonnummer 040/76 60 92 99, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt im DRK-Info, Harburger Rathausstr. 37 (gegenüber vom Rathaus).

    Wer sich für das Angebot interessiert, aber am 13. März nicht teilnehmen kann, kann sich von Antje Harders unter der Telefonnummer 0 40 / 76 60 92 79 beraten lassen.

  • Neuwiedenthal. Stephanie Meyrahn engagiert sich seit rund zehn Jahren für das Projekt, das vom Harburger Roten Kreuzgetragen und über Spenden finanziert wird. „Damit gehören mein Mann und ich wohl zu den dienstältesten Helfern hier“, überlegt die Bank-Fachwirtin und Betriebswirtin. Damals hatte sie in der Zeitung von dem gerade gegründeten „Kinderteller“ in Neuwiedenthal gelesen. Das Harburger Rote Kreuz hatte das Projekt ins Leben gerufen, nachdem Mitarbeiterinnen in der DRK-Kita aufgefallen war, dass viele Kinder aus dem als sozial benachteiligt geltenden Wohnquartier sich montags und freitags beim Kita-Essen immer mehrere Portionen holten. Offenbar wollten sie sich vor dem Wochenende noch einmal satt essen und waren danach besonders hungrig.

    „Mich hat es schockiert, dass es nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt Kinder gab, die in ihrer Familie nicht ausreichend zu essen bekommen“, erzählt Stephanie Meyrahn. Sie wollte etwas dagegen tun – und wurde Zeitspenderin. An ein bis zwei Tagen im Monat, meist an den Sonntagen, kommen sie und ihr Mann Achim Behrendt (59) gegen 12 Uhr in die Kita „Grüne Insel“. Sie bauen die Tische auf, stellen Teller und Besteck, Becher und Getränke bereit. Das Mittagessen selbst wird geliefert und vor Ort erwärmt. Um 13 Uhr beginnt die Ausgabe. „Manche Kinder sind früher da, dann können wir schon ein bisschen klönen.“ Denn auch das gehört bei diesem Ehrenamt dazu: ein offenes Ohr zu haben für das, was die Kinder bewegt. „Da geht es um Schule, Eltern, Freunde, um Themen, die alle Heranwachsenden bewegen.“ Stephanie Meyrahn betont, dass sie die Kinder und Jugendlichen als sehr umgänglich erlebt: „Sie haben gute Umgangsformen, helfen mit und bedanken sich.“

    Demnächst wechselt die 45-Jährige den Wohnort, der Weg nach Neuwiedenthal wird dann für sie erheblich weiter werden. Deshalb wird sie sich beim DRK künftig wohl an anderer Stelle ehrenamtlich engagieren, obwohl ihr der Abschied vom „Kinderteller“ nicht leicht fällt: „Es ist ein tolles Team, und die Einsatzzeiten am Wochenende sind für Berufstätige eigentlich optimal.“ In eine Liste tragen die Helfer ein, wann sie können. Fällt jemand mal aus, vertreten ihn die anderen. Auch die Kinder und Jugendlichen wird Stephanie Meyrahn vermissen. „Es wäre schön, wenn sich möglichst bald noch einige Ehrenamtliche finden, die das Team verstärken.“ Was ein Helfer beim „Kinderteller“ mitbringen sollte? Wichtig seien eigentlich nur Offenheit und Zugewandtheit, sagt die langjährige Helferin. Und fügt noch hinzu: „Und man sollte natürlich Kinder mögen…“

    Wer sich beim „Kinderteller“ ehrenamtlich engagieren möchte, meldet sich beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. bei Melanie Kade unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel. 040-766092-64. Da das Projekt ausschließlich über Spenden finanziert wird, sind neben ehrenamtlicher Hilfe auch Geldspenden sehr willkommen. Jede Geldspende wird zu 100 Prozent für das Essen der Kinder verwendet.

    Spendenkonto „Kinderteller“ beim DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.:
    Hamburger Sparkasse
    IBAN: DE95200505501382122610
    BIC: HASPDEHHXXX

  • Jesteburg. Von Freitag- bis Sonntagabend hieß es vorige Woche für elf Bereitschaftsmitglieder des DRK-Kreisverbands Harburg-Land e.V. ausnahmsweise Lernen statt Helfen: Sie nahmen an der Kraftfahrer-Ausbildung in Jesteburg teil - und das mit Erfolg: Alle Teilnehmer dürfen ab sofort Einsatzfahrzeuge in der Klasse 3,5 bis 7,5 Tonnen führen. Organisiert und durchgeführt wurde die Ausbildung durch Nico Glier, Gruppenführer Betreuung, und Jan Bauer, Kreisbereitschaftsleiter.

    Nach einer theoretischen Einführung bestand ein Großteil der Ausbildung in der praktischen Übung: Lerninhalte wie Pannenhilfe, Fahren im geschlossenen Verband, Beschleunigen und Bremsen, tote Winkel sowie Ladungssicherung wurden nicht nur besprochen, sondern auch praktisch vermittelt. Dadurch werden die besonderen Pflichten und Anforderungen, die das Bewegen von Einsatzfahrzeugen mit sich bringt, intensiv erfahren.

    Voraussetzung für die Kraftfahrerausbildung ist die Mitgliedschaft in der DRK-Bereitschaft sowie der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

  • Stelle-Uhlenhorst. „Wir wollen Kindern helfen, die es nicht so gut haben wie wir“, sagt ein sechsjähriger Junge aus der DRK-Kita Stelle-Uhlenhorst. Die Summe von insgesamt 611,45 Euro ist in diesem Jahr zusammengekommen und wurde Radio Hamburg stolz von den acht Kindern, Müttern und Mitarbeiterinnen überbracht. Durch einen „Kinder für Kinderflohmarkt“, den Verkauf von selbstgenähter Kinderkleidung, Weihnachtskarten und zauberhaften Kleinigkeiten hat die DRK-Kita diese stolze Summe erreicht.

    Unterstützt wurde sie maßgeblich dabei von einigen kreativen Müttern der Einrichtung sowie der Bücherei Stelle und dem Familienbüro Stelle. Denn auch dort konnte man die liebevoll hergestellten Einzelstücke kaufen. Aufgestockt wurde die Summe durch einen Teilerlös einer Lesung der Bücherei Stelle sowie den Spenden der Eltern in der Kita. Mittlerweile hat die Aktion schon Kreise geschlagen - im Krankenhaus Winsen wurde nochmals unter den Mitarbeiterinnen einer Station spontan gesammelt, als sie durch eine Mutter der Einrichtung vom Engagement hörten. Und auch das Stoffcentrum Maschen hat zum zweiten Mal diese Aktion mit einer Stoffspende unterstützt.

    „Uns liegt es sehr am Herzen, dass die Spenden für unsere Kita-Kinder nachvollziehbar verteilt werden. Mit den betroffenen Kindern der ‚Hörer helfen Kindern‘-Aktion, die zum Teil im gleichen Alter sind wie unsere Kita-Kinder und quasi um die Ecke leben, können sie sich identifizieren und nachempfinden, was es bedeutet, wenn man beispielsweise das, für uns ganz alltägliche Laufen, Toben oder Spielen auf einmal nicht mehr kann oder das Leben durch andere Schicksalsschläge aus den Fugen gerät. Es ist sehr rührend mitzuerleben, mit wieviel Einsatz die Kita-Kinder den Flohmarkt selbst gestaltet haben, um den in Not geratenen Kindern zu helfen“, so DRK-Kita-Leitung Christina Böer.

    Auch im nächsten Jahr wird die DRK-Kita Stelle-Uhlenhorst wieder dabei sein, wenn es heißt: „Hörer helfen Kindern“.

  • Harburg. Wer jetzt für das Frühjahr den Kleiderschrank neu sortiert und sich dabei von dem ein oder anderen guten Stück trennen möchte, der kann seine ausgemusterte Kleidung beim Harburger Roten Kreuz abgeben. Und tut damit gleichzeitig etwas Gutes: Für den ersten Secondhand-Shop des DRK in Harburg nimmt das Verkaufsteam weiterhin Kleiderspenden entgegen. Gesucht wird vor allem Ware für die wärmeren Tage.

    Der DRK-Shop „Schwester Henny“, benannt nach einer Harburger Rotkreuzhelferin, eröffnet im April am Harburger Ring 8-10. Derzeit laufen die Umbauarbeiten für das Ladenlokal, in dem zukünftig an sechs Tagen pro Woche ehrenamtliche Helferinnen und Helfern aktiv sein werden.

    Mit dem Erlös des Shops können DRK-Projekte direkt im Stadtteil unterstützt werden, zum Beispiel das Projekt „Kinderteller“ in Neuwiedenthal, das an den Wochenenden Kinder aus dem Quartier mit einem kostenlosen Mittagessen versorgt.

    Gut erhaltene, saubere Kleidung kann von montags bis donnerstags (9 bis 12 Uhr) im DRK-Gebäude Hohe Straße 4 abgegeben werden.

     

  • Harburg. Liebend gern hätte das DRK Harburg zum erstmals veranstalteten „Verwöhntag“ für Wohnungslose bereits in die neue Tagesaufenthalts- und Übernachtungsstätte im Außenmühlenweg eingeladen. Doch weil das geplante Harburg-Huus wegen baubedingter Verzögerungen bisher nicht eröffnet werden konnte, mussten die Veranstalter an einen anderen Ort ausweichen. Die Resonanz war dennoch groß: Rund 30 Obdachlose kamen und genossen mithilfe großzügiger Spender und ehrenamtlicher Helfer für ein paar Stunden das Verwöhn-Angebot im Warmen.

    Im DRK-Tagestreff in der Hermann-Maul-Straße in Harburg tischten die Helfer großzügig auf und dekorierten die Räume. Außer einem reichhaltigen Frühstück gab es sättigenden Eintopf und Kassler. Auch der Duft frisch gebackener Waffeln zog verlockend durchs Haus.

    DRK-Vorstand Harald Krüger bei der Veranstaltung. | Foto: ein
    DRK-Vorstand Harald Krüger bei der Veranstaltung. | Foto: ein

    Dass etwa 30 Wohnungslose der Einladung zum „Verwöhntag“ folgten, ist aus Sicht der DRK-Organisatoren ein Erfolg. „Sowohl der Ort als auch die Veranstaltung waren für die Zielgruppe völlig neu. Umso erfreulicher ist es, dass wir bereits so viele Gäste ansprechen konnten“, freute sich DRK-Vorstand Harald Krüger. Ebenso wie DRK-Präsident Lothar Bergmann ließ er es sich nicht nehmen, beim „Verwöhntag“ persönlich vor Ort zu sein.

    Die Wohnungslosen wurden nicht nur mit Speisen und Getränken, sondern auch mit anderen Angeboten für Körper und Seele verwöhnt. Annerose Renken aus dem DRK-Hospiz für Hamburgs Süden bot ihre wohltuende Klangschalen-Massage an. Die DRK-Kleiderkammer hielt eine Auswahl an warmen Kleidungsstücken bereit. Gepackte Taschen mit allerlei Wärmendem und Nützlichem wurden durch die engagierte Belegschaft von Unilever beigesteuert.

    Großer Dank gebührt der Freimaurer-LogeZur Erkenntnis Harburg, die mit einem kompletten Helferteam und einer Spende gekommen war - auch, um sich mit den Wohnungslosen ungezwungen auszutauschen. Ebenso bedankt sich das DRK beim Gastronomiebetrieb Schweinske in der Lüneburger Straße, der mit einer großzügigen Spende bei der Umsetzung half. Dazu DRK-Vorstand Harald Krüger: „Ich freue mich sehr, dass wir mit so viel Unterstützung aus der Bevölkerung und aus der lokalen Wirtschaft diesen besonderen Tag umsetzen konnten. So macht Helfen Freude – das wiederholen wir gern. Beim nächsten Mal dann sicher in unserem neuen Harburg-Huus.“

    Wann die Herberge für Wohnunglose eröffnen kann, ist nach wie vor ungewiss. Nicht nur wegen der derzeit frostigen Temperaturen tut das Harburger Rote Kreuz alles für einen baldigen Abschluss der Umbauarbeiten.

    Für die Finanzierung des Harburg-Huus ist das DRK auf Spenden und Stiftungsmittel angewiesen. Auskunft gibt die DRK-Spendenbeauftragte Dirka Grießhaber unter der Telefonnummer 0 40/76 60 92 66, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

    Auch ehrenamtliche Unterstützung wird benötigt. Ansprechpartnerin ist Rosa Schlottau, DRK-Koordinatorin für ehrenamtliche Sozialarbeit (Telefon 0 40/76 60 92 64, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

    Spendenkonto: Hamburger Sparkasse, IBAN: DE 7720 0505 5012 6222 7539, BIC: HASPDEHHXXX Kennwort: Obdachlosenhilfe

  • Harburg. 25 Jahre in nur fünfen – das schafft wohl nur das DRK Harburg. Denn obwohl erst 2014 der 125. Geburtstag gefeiert wurde, stand am Freitag schon der 150. auf der Tagesordnung. „Schuld“ daran haben DRK-Vorstand Harald Krüger und die Historikerin Dr. Andrea Brinckmann. „Ich bleibe ja nicht ewig DRK-Vorstand und hatte Angst, dass Wissen verloren geht“, erklärt Krüger, wie er auf die Idee zu der Chronik kam, die dann die Jubiläumschronik wurde. Und Dr. Andrea Brinckmann, die mit der Chronik beauftragt wurde, stieß bei ihren Recherchen auf eine Meldung der Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) vom 23. April 1869, in der über die Gründung des „Vereins zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger“, dem Vorläufer des heutigen Harburger Roten Kreuzes, berichtet wird.

    „Einen 150. Geburtstag lässt man nicht unter den Tisch fallen, auch dann nicht, wenn er überraschend kommt“, meinte Harald Krüger und so fand ein Festakt im Privathotel Lindtner in Heimfeld statt, zu dem nicht nur viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK Harburg kamen, sondern auch Hamburgs 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank, der 2019 04 26 drk1Generalsekretär des DRK Christian Reuter und natürlich auch die Chronistin Andrea Brinckmann. Das DRK in Harburg, so Katharina Fegebank, sei eine ehrwürdige Einrichtung, die positiv beleumundet sei. Es sei nah am Menschen und decke mit seiner Arbeit, beispielsweise für Senioren, in Kitas, für Geflüchtete und mit dem Hospiz ein breites Spektrum ab. „Das ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in dieser Zeit und stärkt die Demokratie“, so Fegebank.

    Als wichtige Bereiche des Harburger DRK wurden auch das Kriseninterventionsteam und der Rettungsdienst hervorgehoben. „Wir machen eine wichtige Arbeit, was bei vielen gar nicht bekannt ist“, so Lothar Bergmann, Präsident des Harburger DRK. „Dabei ist das keine Selbstverständlichkeit mehr, aber der lokale Ansatz ist ein wichtiger Kit für die Gesellschaft.“ Auch Christian Reuter lobte die Arbeit des DRK Harburg. „Ich bin froh und dankbar, dass das DRK einen so starken und erfolgreichen Kreisverband hat. 2019 04 26 drk2Und den hat es dank Harald Krüger und Lothar Bergmann“, so Reuter. Das DRK Harburg habe immer die Bedürfnisse der Menschen im Blick.

    Auch in mehreren Talkrunden während des Festakts wurde diese erfolgreiche Arbeit des DRK Harburg als besonders hervorgehoben. Zu diesem waren auch DRK-Vertreter nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus den Niederlanden und sogar Lettland gekommen, mit denen das DRK Harburg einen engen Kontakt pflegt. Für einen würdigen Rahmen sorgte der Harburger Chor Gospeltrain unter Leitung von Peter Schuldt. Auch mit ihm verbindet das Harburger DRK eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit für den guten Zweck.

    Die Chronik „150 Jahre Rotes Kreuz Harburg: Vom kleinen "Local-Verein" zur großen "Bürgerinitiative" “ von Andrea Brinkmann ist im HistorikerVerlag erschienen. In der Chronik gebe es viel Harburg-Bezug, was sie noch einmal zusätzlich interessant und spannend mache, so Harald Krüger.

  • Harburg. Das war mal etwas anderes: Statt wie üblich einen Scheck mitzubringen, tauchten Harburgs Fußball-Urgesteine Manfred von Soosten, Günter Falk und Harald Szulik mit Bargeld im DRK-Hospiz in Langebek auf. Und nicht nur das. Denn die 2.000 Euro brachten die drei in 50 Euro-Scheinen mit. Spender kamen mit. Die Spendensumme ist ein Teil des Erlöses des 32. Harburger Hallencups in der Sporthalle Kerschensteinerstraße.

    „Wir freuen uns riesig, dass sich die Organisatoren des viertägigen Benefiz-Fußball-Turniers in diesem Jahr entschieden haben, auch unserer Hospiz zu unterstützen“, freute sich Hospizleiterin Britta True. Manfred von Soosten erklärte: „Das Hospiz ist eine ganz wichtige Einrichtung für den Hamburger Süden. Das Geld soll da helfen, wo es am dringendsten benötigt wird.“ Nach der Spendenübergabe führte die Hospizleiterin die drei Turnier-Organisatoren durch die Einrichtung.

    In dem Ende 2013 eröffneten Haus im Blättnerring 18 stehen zwölf Einzelzimmer bereit, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten. Der DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.ist als Träger der Einrichtung auf Spenden angewiesen, um die laufenden Kosten sowie zusätzliche Anschaffungen decken zu können. „Jede Unterstützung hilft uns, unsere Aufgabe hier zu erfüllen. Wir sind für alle Zuwendungen dankbar“, so Britta True.

    Spendenkonto Hospiz Harburg:
    IBAN: DE 57 200505 50 1262 208 208
    BIC: HASPDEHHXXX.

  • (Harburg-Langenbek) Der Eißendorfer CDU-Chef und Fraktionsvize in der Bezirksversammlung Uwe Schneider freute sich sichtlich, als er am Freitag zusammen mit der CDU-Kreisgeschäftsführerin Doris Rosummek den Erlös aus seinem Oktoberfest an Britta True, Leiterin des DRK-Hospiz in Langenbek, übergeben konnte. 418,01 Euro waren auf dem Fest zusammengekommen, zu dem Tina und Uwe Schneider Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte aus Politik und Gesellschaft eingeladen und ihnen mit Werner Pfeifer und Band ein musikalisches Highlight geboten hatten.

    „Als wir überlegt haben, wem wir in diesem Jahr den Erlös spenden, war uns sofort klar, dass es das Hospiz sein soll", so Schneider gegenüber besser-im-blick. Wofür das Geld verwendet wird, kann das Hospiz selbst entscheiden. „Da hilft man dem Träger am besten, wenn man ihm freie Hand lässt", erklärte Schneider den Entschluss.

    Hospizleiterin Britta True freute sich über die tolle Spende. „Wir nutzen die Spende für alles rund um Weihnachten", sagte sie.

  • Neuland. Hunderte Geflüchtete fanden in der Erstaufnahme Neuland I ein Zuhause auf Zeit und wurden von ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern des Harburger Roten Kreuzes unterstützt. Ende Januar sind nun die letzten Bewohner aus der Unterkunft ausgezogen, die gemäß dem Beschluss der Stadt Hamburg zum 31. des Monats geschlossen wurde. Der Betrieb endete mit einem Abschieds- und Dankesfest des DRK für die Helfer, die sich für die geflüchteten Menschen an diesem Standort engagiert haben.

    In der DRK-Erstaufnahme Neuland I waren ab Mai 2015 bis zu 500 geflüchtete Menschen untergebracht. | Foto: ein
    In der DRK-Erstaufnahme Neuland I waren ab Mai 2015 bis zu 500 geflüchtete Menschen untergebracht. | Foto: ein

    Die Erstaufnahme Neuland I an der Schlachthofstraße (Elbcampus) war am 6. Mai 2015 als zweite Einrichtung eröffnet worden, mit der das Harburger Rote Kreuz die Stadt bei der Notunterbringung der in großer Zahl ankommenden Flüchtlinge unterstützte. Ein halbes Jahr später übernahm das DRK Harburg auch den Betrieb der Erstaufnahme Neuland II im ehemaligen Fegro-Markt auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

    Insgesamt betrieb der DRK-Kreisverband zeitweilig sechs Erstaufnahmen für rund 4.200 Personen. „Die Hilfe für Flüchtlinge ist eine der wichtigsten Aufgaben des Roten Kreuzes“, so DRK-Vorstand Harald Krüger. „Deshalb war es für uns selbstverständlich, den Menschen von Anfang an so viel Hilfe wie möglich anzubieten.“ In Neuland I konnten zunächst 448 Flüchtlinge untergebracht werden, später wurde die Container-Unterkunft um weitere 58 Plätze erweitert.

    Theresa Markschies, DRK-Bereichsleiterin Soziale Dienste, bedankte sich bei einem kleinen Dankes- und Abschiedsfest bei allen ehrenamtlichen Helfern, Mitarbeitern und Unterstützern: „Dass wir die Menschen nicht nur mit dem Allernötigsten versorgen konnten, sondern darüber hinaus sehr schnell weitere Angebote auf die Beine gestellt wurden wie Deutschkurse, Verkehrsunterricht, Musik- und Sportgruppen, Mütterbetreuung und vieles mehr, verdanken wir unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern, die uns in dieser außergewöhnlichen Situation großartig unterstützt haben.

    Auch die Firma Unilever brachte sich mit ihren Mitarbeitern in besonderer Weise ein: Bei Aktionen wie dem Begrünen der Einrichtung zusammen mit den Bewohnern, bei Sommerfesten oder der Weihnachtsbäckerei wurden auch wertvolle persönliche Kontakte geknüpft.

    Wie in allen Erstaufnahmen des DRK-Kreisverbands gab es auch in Neuland I umfangreiche Hilfsangebote wie Sozialberatung, medizinische Sprechstunden, Trauma-Sprechstunden, Elterncafé und die „Halboffene Betreuung“ für Kinder vor dem Schuleintritt. Bereichsleiterin Theresa Markschies: „Integration von Anfang an sehen wir als wichtiges Ziel unserer Arbeit. Dazu machen wir Angebote innerhalb, sowie auch zunehmend außerhalb der Erstaufnahmen, zum Beispiel durch Elternlotsen, Nachbarschaftsmütter, Willkommensbüro oder die sogenannten Alltagsbegleiter. Wir unterstützen damit insbesondere neu zugezogene Menschen beim Ankommen in unserer Gesellschaft und bieten ihnen wichtige Orientierung.“

    Die zuletzt noch verbliebenen Bewohner von Neuland I sind überwiegend in Folgeunterkünfte umgezogen, wie sie auch das DRK Harburg mit der Einrichtung „Am Röhricht“ in Neugraben-Fischbek betreibt. Viele ehrenamtliche Helfer bleiben beim Harburger Roten Kreuz und engagieren sich beispielsweise im Harburg-Huus, der Obdachlosen-Herberge des DRK, die in Kürze am Außenmühlenweg neu eröffnen wird.

    Wer sich beim Harburger Roten Kreuz ehrenamtlich sozial engagieren möchte, kann sich an Rosa Schlottau wenden, Telefon 0 40/76 60 92 64, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

  • Neugraben. Neuer Ärger um die geplante DRK-Kita im Neubaugebiet Vogelkamp in Neugraben. Das Bezirksamt hat den Bauantrag aufgrund brandschutzrechtlicher Bedenken nicht genehmigt. Problematisch erscheint dem Bezirksamt u.a. die Holzfassade des geplanten Neubaus beziehungsweise Teile davon.

    In einer kleinen Anfrage möchte die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung es nun genauer wissen. Was die konkreten Gründe und welche Veränderungen notwendig seien, ob die Bauprüfabteilung schon im Vorwege beteiligt gewesen sei und warum die das zuständige Dezernat nicht schon frühzeitig Bedenken gegen die Holzfassade erhoben habe. Schließlich sei die Holzfassade eine Vorgabe der IBA gewesen, die auch das Wettbewerbsverfahren durchgeführt habe.

    Fragen und Vorwürfe, die auf Seiten der IBA und des Bezirksamtes mit Unverständnis und Verärgerung aufgenommen werden. Denn nicht alles, was die CDU in der Anfrage als Fakten behauptet, entspricht der Wahrheit – oder ist zumindest nicht in der Eindeutigkeit zu sehen, wie die CDU es wohl gerne hätte.

    So hat die IBA den Wettbewerb nicht durchgeführt, sondern das DRK Harburg, das als Träger der Kita ausgewählt worden war. Allerdings nicht aus freiem Stücken, denn ein solcher Wettbewerb war vom Träger der Kita seitens der IBA verlangt worden. „Wir haben vorher noch nie einen Architektenwettbewerb für eine unserer Kitas gemacht“, so DRK-Vorstand Harald Krüger zur Anforderung der IBA. Letztere möchte dann an dem ganzen Schlamassel auch nicht Schuld sein. Die IBA „hat keinerlei Vorgaben für Gestaltung und Material der Fassade des Neubaus gemacht“, erklärte ihr Pressesprecher Stefan Laetsch gegenüber besser-im-blick. Und doch liegt der Redaktion ein Dokument vor, aus dem etwas anderes gelesen werden kann. Dort schreibt die IBA dem DRK unter dem Stichwort „Rechtliche Rahmenbedingungen“: „Die Realisierung des Gebäudes in Holzbau wird besonders positiv bewertet.“

    Geplante Holzfassade der DRK-Kita im Neugrabener Vogelkamp. | Foto: WÖRMANN ARCHITEKTEN
    Geplante Holzfassade der DRK-Kita im Neugrabener Vogelkamp. | Foto: WÖRMANN ARCHITEKTEN

    Das sei eine „Standardformulierung“ heißt es seitens der IBA. Klar – muss man nicht beachten und das ist de jure auch keine Forderung. Wohl aber de facto. Denn deutlich wird den Architekten und Jurymitgliedern, die an dem Wettbewerb beteiligt sind, signalisiert: Die Chancen eines Entwurfs sinken, wenn es kein Holzbau ist.

    Und weiter noch: Einem Formular „Energetischer Standard Kita Vogelkampf Neugraben“ seitens der IBA ist deutlich zu entnehmen, dass sich der Investor (das DRK) „zur Realisierung folgender Komponenten“ verpflichtet. Unter der Überschrift „Lebenszyklusansatz“ findet sich angekreuzt „Realisierung in Holzbau“. Im Übrigen: Der Begriff Holzbau schließt ein Gebäude ganz aus Holz und nicht nur mit einer Fassade mit ein. „Mit einer Holzfassade – statt eines kompletten Holzbaus, den die IBA favorisiert hatte – sind wir sogar noch zurückhaltend gewesen, weil der Architekt, der uns im Interessenbekundungsverfahren beraten hatte, von Holz abgeraten hat. Nicht aus Brandschutz-, aber aus Kostengründen, weil Holz sehr pflege- und damit in den Folgejahren kostenintensiv ist“, so Harald Krüger.

    Unverständnis über die Anfrage der CDU äußert das Bezirksamt. Denn anders als in der Anfrage behauptet, habe man im Rahmen einer Besprechung m Mai 2016, während des laufenden Wettbewerbs, eine Überprüfung des Brandschutzes für den Entwurf des Büros Wöhrmann gefordert.

    Bleibt nun die Frage, wie der Karren aus dem Dreck zu ziehen ist. Klar dürfte sein, dass niemand der Beteiligten Kinder und Erzieher in der Kita einer Gefahr für Leib und Leben aussetzen will. Klar ist auch, dass die Kita zügig gebaut werden muss, um den neuen Bewohnern des Einzugsgebietes auch eine gute Kita zu bieten. Bei allem Ärger und aller Verärgerung kann dies eine Grundlage dafür sein, sich zügig zusammenzusetzen, einen Konsens über das wie weiter zu finden und ein brandschutzkonformes Gebäude zu errichten.

  • Harburg. Gänsehaut pur: Am Mittwochnachmittag traf DRK-Vorstand Harald Krüger sich in der Aula der Goethe-Schule Harburg mit Schulleiterin Vicky-Marina Schmidt, Chorleiter Peter Schuldt und natürlich den Sängerinnen und Sängern von Gospel Train. Es ging um das große Los: Wer wird die Kreuzfahrt ins Baltikum gewinnen? Nicht nur die Verlosung war aufregend. „Wenn mehr als 70 stimmgewaltige Schülerinnen und Schüler zum Begrüßungs-Song loslegen, ist man schon sehr gerührt“, so Harald Krüger.

    Für eine Charity-Tour zugunsten des Lettischen Roten Kreuzes waren im Dezember und Januar in Harburg Lose zu je zwei Euro verkauft worden. Durch diese Aktion kamen rund 5.000 Euro zusammen. Im Mai bringen Gospel Train und das DRK Harburgnun den „Harburg-Song“ nach Riga. Während der Tournee gibt es mehrere Benefiz-Auftritte in den schönsten Konzertsälen Lettlands. Die Erlöse kommen in voller Höhe den Hilfsprojekten des Lettischen Roten Kreuzes zugute.

    Unter Aufsicht der Schulleiterin und des gesamten Chores zogen die drei „Glücksbringer“ Ümran Algün, Michelle Covato und Björn Meyer die Gewinner aus einer großen Lostrommel. Der Hauptgewinn - eine elftägige Kreuzfahrt durchs Baltikum in der Balkonkabine für zwei Personen - ging an die Großeltern eines Unterstufenschülers, die ihr Los beim Gospel-Train-Jahreskonzert in der Eberthalle gekauft hatten. Gespendet wurde die Kreuzfahrt im Wert von rund 5.000 Euro von der Hamburger Niederlassung der Reederei Costa.

    Als weitere wertvolle Preise wurden verlost: drei mal zwei Ehrenkarten für das Jahreskonzert am 4. November 2017 inklusive einer CD mit Life-Aufnahmen sowie je ein Fotoshooting mit Christian Bittcher (Fotos-Bittcher) und Harburg-Fotograf Niels Kreller.

    „Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns bei allen, die diese Aktion unterstützt haben. Nun suchen wir noch Sponsoren für die Technik bei der Charity-Tour“, erklärte Chorleiter Peter Schuldt.

    Die Partnerschaft zwischen dem DRK Harburg und dem Lettischen Roten Kreuz kam 2004 zustande. Zu der Kooperation mit einem der ärmsten Länder Europas gehören Erfahrungsaustausch und Begegnungen sowie Hilfsgütersendungen, Fahrzeugspenden und auch direkte finanzielle Unterstützung.

    Spendenkonto für die Charity-Tour:

    DRK-Spendenkonto
    IBAN DE 93 2005 05:50 1262 182049
    Kennwort: Gospel Train

  • Harburg.Warum schlafen die auf dem Gehweg? Haben die kein Bett? Ist denen nicht kalt?“ Diese und ähnliche Fragen bewegen Kinder, wenn sie auf der Straße Obdachlose sehen. Rund 15 Kinder aus der Kita Lelka Birnbaum in der St. Pauli Hafenstraße haben diese Fragen jetzt ganz direkt gestellt: Im Rahmen einer Projektwoche „Leben ohne Obdach“ besuchten die Lütten das Harburg-Huus für Obdachlose des DRK.

    „Auf St. Pauli werden die Kinder im Straßenbild natürlich häufig mit Obdachlosigkeit konfrontiert. Für kleine Kinder ist das Zuhause und die damit verbundene Geborgenheit ganz wichtig. Sie können sich nur schwer vorstellen, dass Menschen am Abend nicht einfach nach Hause gehen können“, sagte Kita-Erzieherin Anna Zimmermann. Das Harburger Rote Kreuz, das seit einem knappen halben Jahr mit dem Harburg-Huus eine Tagesunterkunft und Übernachtungsstätte für Obdachlose betreibt, ist auch Träger der Kita Hafenstraße auf St. Pauli. „Deshalb haben wir uns entschieden, das Thema mit unseren Kindern eine Woche lang in den Mittelpunkt zu stellen.“

    Im Harburg-Huus wurden die Kita-Kinder herzlich empfangen – vom DRK-Team ebenso wie von fünf Obdachlosen, die sich in den Vormittagsstunden im Tagestreff aufhielten und ganz entzückt waren von den kleinen Besuchern. Die Kinder, die sich das komplette Haus genau anschauten, ließen sich besonders vom liebenswürdigen Hund eines obdachlosen Gastes sowie dem Tischkicker im Aufenthaltsraum begeistern. Nach rund einer Stunde im Harburg-Huus verabschiedeten sich die Kinder und die sie begleitenden Erzieherinnen von den Gästen und Mitarbeitern der Einrichtung.

    Die Kita-Gruppe war der bislang außergewöhnlichste Besuch im Harburg-Huus. „Begegnungen dieser Art sind aber explizit gewünscht und immer herzlich willkommen“, erklärt Einrichtungsleiter Thorben Goebel-Hansen. Außer der Unterbringung und Nothilfe sei dem DRK auch sehr daran gelegen, über Obdachlosigkeit zu informieren und Berührungsängste abzubauen: „Gruppen und Interessierte sind herzlich eingeladen, nach vorheriger Absprache das Harburg-Huus zu besichtigen.

    Das Harburg-Huus des DRK wurde im Juli eröffnet und wird komplett aus Spenden finanziert.

    Spendenkonto: Hamburger Sparkasse, IBAN: DE 7720 0505 5012 6222 7539, BIC: HASPDEHHXXX, Kennwort: Obdachlosenhilfe

  • Ashausen-Scharmbeck. Bei der kommenden Blutspende des DRK-Ortsvereins Ashausen-Scharmbeck wird es außer der klassischen Blutspende erstmalig auch die Möglichkeit geben, sich als Knochenmark-Spender typisieren zu lassen.

    Dafür sollten die Blutspender unbedingt ihren Personalausweis mitbringen. Der Termin ist Mittwoch, 17. Oktober, in der Zeit von 16 bis 20 Uhr im DRK-Kindergarten Ashausen, Ashausener Straße 129a.

  • Neugraben-Fischbek. Vor wenigen Tagen war hier noch Betrieb, jetzt klingt nur das Echo der Schritte in der leeren Halle nach. Die letzten Bewohner der DRK-Erstaufnahme am Geutensweg in Neugraben-Fischbek, die das Harburger Rote Kreuz im September 2015 eröffnet hatte, sind ausgezogen. Am Freitag bedankte sich der DRK-Kreisverband bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit einer Feier in der Einrichtung.

    Von der Balustrade, auf der sich die Büroräume befanden, blickt man auf die jetzt leer stehenden so genannten „Compartments“. In den mit Leichtbauwänden abgetrennten Räumen haben jeweils bis zu 16 Menschen gewohnt und in Doppelstockbetten geschlafen.

    Knapp 500 Personen waren durchgängig in der Halle untergebracht, bis zu 250 Bewohner kamen zudem in den Containern unter, die auf dem früheren Parkplatz vor dem Eingang aufgestellt wurden. Vom ersten Tag an war Sascha Thon am Geutensweg mit dabei, zunächst als Stellvertreter der Leiterin Dieta Brandt, seit ihrem Wechsel Mitte Februar in die Erstaufnahme Neuland I in der Funktion des Leiters.

    Der 37-Jährige ist Islamwissenschaftler, kann sich auch auf Arabisch und Farsi verständigen. „Es ging für uns von Anfang an darum, den Flüchtlingen auf Augenhöhe zu begegnen. Der hier in der Einrichtung gegründete Bewohnerrat hatte Vorbildcharakter. Das hat auch die Politik wahrgenommen, so wurden wir zum Beispiel auch in den Deutschen Bundestag eingeladen“, blickt er zurück.

    Als die ersten Flüchtlinge am 22. September 2015 in die Halle kamen, hatte der Kreisverband nur wenige Stunden Zeit gehabt, um den ehemaligen Baumarkt vorzubereiten und auszustatten. Unterstützt wurden das DRK-Team dabei von Nachbarn und Ehrenamtlichen, die in der Bürgerinitiative „Willkommen in Süderelbe“ zusammengeschlossen waren. Innerhalb eines Tages hatten die Helferinnen und Helfer ein Kleiderlager aufgebaut.

    Gemäß der Pläne der Stadt Hamburg sind die Bewohner nun in andere Unterkünfte umgezogen. Für die meisten von ihnen war es kein weiter Weg: Sie leben jetzt direkt gegenüber in der Folgeunterkunft Am Aschenland und Am Röhricht. Die letzten 23 von ihnen haben Anfang der Woche gepackt und sind nun in Erstaufnahmen im Norden Hamburgs untergebracht.

  • Neuwiedenthal. „Bingo!“ Fünf richtige Zahlen auf dem Spielzettel braucht ein Mitspieler, um mit diesem Ausruf bei dem aus den USA stammenden Spielspaß zu gewinnen. Beim „Bingo mit Pfiff“ im DRK-Seniorenkreis Neuwiedenthal sind die Spieler zusätzlich gefordert, indem sie kleine Denkaufgaben lösen. Renate Petersen, begeisterte Bingo-Spielerin und langjährige ehrenamtliche Leiterin von Seniorengruppen, hat sich diese besondere Art der geselligen Freizeitbeschäftigung ausgedacht. Sie hat damit bereits beste Erfahrungen gemacht.

    Das neue Angebot startet am Dienstag, 8. August, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr im DRK-Seniorentreff Neuwiedenthal im Stubbenhof 2. Es findet danach immer dienstags zur gleichen Zeit statt. Für die Teilnahme am Bingo mit Kaffee und Keksen sowie kleinen Gewinnen ist ein Kostenbeitrag von 2,50 Euro zu entrichten. Es wird um vorherige Anmeldung gebeten unter Telefonnummer 040/76 60 92 99 oder im DRK-Infohaus in der Harburger Rathausstraße 37.

  • Harburg. Wer eine Führerscheinprüfung ablegen will oder am Arbeitsplatz als betrieblicher Ersthelfer gemeldet ist, muss ihn verpflichtend absolvieren: den Erste-Hilfe-Kurs. Das Deutsche Rote Kreuz bietet die eintägige Ausbildung auch in Harburg an. Über die Website www.erste-hilfe-hamburg.org können Interessierte sich schnell und bequem über freie Termine informieren und anmelden – und neben der Teilnahmebestätigung das gute Gefühl mit nach Hause nehmen, bei einem Notfall schnell und kompetent handeln zu können.

    Die Kurse finden an bis zu drei Tagen in der Woche beim Harburger Roten Kreuz statt – voraussichtlich bis April im Gertrud-Barbe-Haus in der Rote-Kreuz-Straße 3-5, danach in der Hohe Straße 4. Erste-Hilfe-Grundausbildungen – für alle, die einen Erste-Hilfe-Kurs machen möchten, gültig auch für den Führerschein und für betriebliche Ersthelfer – finden an Donnerstagen von 8.30 bis 16.30 Uhr und an Samstagen von 9.30 bis 17.30 Uhr statt.

    Mittwochs von 8.30 bis 16.30 Uhr sind Erste-Hilfe-Fortbildungen angesetzt, die betriebliche Ersthelfer absolvieren, wenn sie innerhalb der vergangenen zwei Jahre bereits einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht haben. Auf der Webseite www.erste-hilfe-hamburg.org erfahren Interessierte mit einem Klick auf das gesuchte Angebot und den Termin, ob noch freie Plätze vorhanden sind, und gelangt zum Online-Anmeldeformular. Auch eine Auskunft am Telefon ist möglich unter 0 40/657 00 41.

    Ein Erste-Hilfe-Kurs befähigt dazu, in der Zeit bis zum Eintreffen von Rettungskräften das Richtige zu tun und so womöglich Leben zu retten. Kursinhalte sind unter anderem: Worauf ist beim Auffinden einer Person zu achten, was ist wichtig beim Notruf, welche Maßnahmen sollten bei verschiedenen Verletzungen, Erkrankungen oder Bewusstlosigkeit ergriffen werden und wie funktioniert die Herz-Lungen-Wiederbelebung.

    Das Deutsche Rote Kreuz ist der größte Anbieter von qualifizierten Erste-Hilfe-Lehrgängen in Deutschland. Allein in Harburg werden jährlich weit mehr als 1000 Menschen in Erster Hilfe ausgebildet.

  • Harburg. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Harburgreagiert auf Berichte in Medien, nach denen die Hamburger Feuerwehr nur noch in 2/3 aller Fälle in voller Stärke innerhalb der vorgesehenen acht Minuten am Brandort einträfe. 640 zusätzliche Beamten müssten laut der Feuerwehr Hamburg eingestellt werden. Dass diese Forderung schnell erfüllt wird, ist aber unrealistisch.

    Deshalb hat das Harburger DRK schnelle Hilfe angeboten: „Wenn an jeder der 15 Wachen der Hilfsorganisationen nur ein bis zwei Rettungswagen komplett in die Notfallrettung eingebunden wären, würde sofort ein Drittel der zusätzlich geforderten Beamten aus dem Rettungsdienst für die originäre Aufgabe der Feuerwehr, die Brandbekämpfung, frei werden“, so Harald Krüger, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Hamburg-Harburg e. V.

    Die sofortige Erhöhung der Sicherheit wäre für den Steuerzahler sogar ohne Kosten möglich. Das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen wie Johanniter und Malteser vereinbaren ihre Entgelte direkt mit den Krankenkassen und werden nicht nach der Gebührenordnung der Hansestadt vergütet.

    Unverständnis äußert Krüger an dem Verhalten der Feuerwehr, denn das Angebot ist nicht neu. „Angesichts des akuten Personalnotstands ist völlig unverständlich, dass die Feuerwehr im vergangenen Jahr die Bereitstellung von Rettungswagen der Hilfsorganisationen erneut nicht in Anspruch genommen hat“, so Krüger. Begründet wird die geringe Einbindung der Organisationen mit dem Erfordernis einer europaweiten Ausschreibung. „Dabei muss nach EU-Recht der Rettungsdienst seit 2015 nicht ausgeschrieben werden, wenn er an gemeinnützige Hilfsorganisationen vergeben werden soll“, sagt Krüger. „In deutsches Recht ist diese Regelung vor knapp einem Jahr übernommen worden.“

  • Harburg. Unter dem Namen „Schwester Henny“ eröffnet das Harburger Rote Kreuz nach Ostern seinen ersten Shop für den Verkauf von Secondhand-Ware. Ende Januar wurde die intensive Suche nach einem Ladenlokal beendet. Der DRK-Shop „Schwester Henny“, benannt nach einer Harburger Rotkreuzhelferin aus dem vergangenen Jahrhundert, wird nach einer Umbauphase am Harburger Ring 8-10 zu finden sein.

    Wir freuen uns, in der City unser erstes Geschäft eröffnen zu können“, erklärt Karin Bischoff, stellvertretender Vorstand des DRK-Kreisverbands Hamburg-Harburg e. V..Das Neue an unserem Secondhand-Shop ist, dass möglichst nur wertige Stücke angeboten werden und keine Massenware über den Ladentisch geht. Zum Sortiment, das wir bei ,Schwester Henny‘ präsentieren, gehören eher ausgewählte Lieblingsstücke in gutem Zustand, die einen neuen Besitzer finden.“

    Sogar ein Frack wurde gespendet: Die DRK-Kolleginnen Carmen Gil Barber (links) und Rosa Schlottau kümmern sich um den Aufbau des DRK-Shops „Schwester Henny“. | Foto: DRK
    Sogar ein Frack wurde gespendet: Die DRK-Kolleginnen Carmen Gil Barber (links) und Rosa Schlottau kümmern sich um den Aufbau des DRK-Shops „Schwester Henny“. | Foto: DRK

    Verkauft werden Kleidungsstücke für Damen und Herren, aber auch ausgesuchte Wohnaccessoires im Vintage-Stil. „Unser Shop wird an sechs Tagen pro Woche geöffnet sein. Das Team besteht aus ehrenamtlichen Helfern, die stundenweise bei der Sortiments-Auswahl und Beratung der Kunden mit unterstützen“, beschreibt Shop-Leiterin Carmen Gil Barber die Aufgabe.

    Hierfür sucht das Harburger Rote Kreuz noch Interessierte, die Zeit und Lust haben, im Verkauf und in der Warenbearbeitung tätig zu werden. Dazu DRK-Ehrenamtskoordinatorin Rosa Schlottau: „Alle Helferinnen und Helfer, die uns im Shop ehrenamtlich unterstützen wollen, werden von uns in das Konzept eingewiesen und damit vertraut gemacht, im Kundenkontakt die Ware zu verkaufen.

    Der Erlös des Shops geht an DRK-Hilfsprojekte vor Ort. Karin Bischoff: „Die Spenden im Shop sind von den Harburgerinnen und Harburgern, die Einnahmen kommen wiederum direkt den Menschen im Stadtteil zugute.“ Zu Beginn wird das DRK-Projekt „Kinderteller“ in Neuwiedenthal, bei dem an den Wochenenden Kinder aus dem Quartier mit einem kostenlosen Mittagessen versorgt werden, Spenden erhalten.

    „Schwester Henny“ bei der Verleihung des DRK-Ehrenzeichens im Jahr 1962. Foto: DRK
    „Schwester Henny“ bei der Verleihung des DRK-Ehrenzeichens im Jahr 1962. Foto: DRK

    Benannt ist der DRK-Shop „Schwester Henny“ nach Henriette Holst (1892-1979), einer Harburgerin, die sich als Rotkreuzschwester mehr als 40 Jahre lang im Stadtteil für Kranke, Kinder und Flüchtlinge eingesetzt hat.. Wer gut erhaltene, schöne Einzelstücke für den Verkauf im Shop spenden will, kann die Kleidung von montags bis donnerstags (neun bis 12 Uhr) oder nach Absprache im DRK-Gebäude Hohe Straße 4 abgeben.

    Wer mitmachen will: Der erste Infotermin für Ehrenamtliche ist am Mittwoch, 14. Februar, 16.30 Uhr, im DRK-Info, Harburger Rathausstraße 37.

    Kontakt Ehrenamt: Rosa Schlottau, Koordinatorin für ehrenamtliche Sozialarbeit, Telefon: 040 766 092 64, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Kontakt DRK-Shop: Carmen Gil Barber, Shop-Leiterin, Telefon: 040 766 092 586, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Harburg. Dank großzügiger Spenden konnte das DRK Harburg ein lang ersehntes mobiles Fußballfeld für die Flüchtlingsarbeit anschaffen. Die Fläche kommt derzeit noch in der Erstaufnahmeunterkunft Neuland II zum Einsatz und erfreut sich vor allem bei den jungen Bewohnern großer Beliebtheit. Davon konnten sich Vertreter der Stiftung für Stifter der Sparkasse Harburg-Buxtehude jetzt vor Ort überzeugen. Sie hatte die Anschaffung mit 1.500 Euro unterstützt. Weitere großzügige Spender waren Airbus Glückspfennig und die Berenberg Kids Stiftung.

    „Die Bewohner der Unterkunft und das DRK-Team in der Einrichtung sind sehr glücklich über das Fußballfeld. Es wird von den Kindern und Jugendlichen besonders eifrig genutzt“, erklärt Theresa Markschies, Bereichsleiterin Soziale Dienste beim DRK Harburg, dem Betreiber der Einrichtung. Das Harburger Rote Kreuz betreibt derzeit sechs Erstaufnahmen sowie eine Folgeunterunterkunft. Die Unterkunft Neuland II in Harburg wird laut Beschluss des Hamburger Senats Ende Februar geschlossen.

    Mit der Schließung der Erstaufnahme wird das gespendete mobile Fußballfeld jedoch keinesfalls überflüssig: Es zieht in eine andere DRK-Erstaufnahme um. „Wir sind sehr froh, dass wir uns für eine mobile Lösung entschieden haben“, so Bereichsleiterin Theresa Markschies. „Den Spendern sind wir sehr dankbar. Mit ihrer Unterstützung können wir geflüchteten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu sportlicher Aktivität im Freien bieten. Dies bedeutet eine wichtige Entlastung für die Familien, die sich in einer äußerst nervenaufreibenden Situation befinden.“

    Kinder und Jugendliche der gegenüber gelegenen DRK-Unterkunft Neuland I nutzten das unter einem schützenden Dach auf dem Vorplatz des ehemaligen Großmarktes aufgebaute Fußballfeld ebenfalls häufig, um dort zu kicken. Die DRK-Sozialarbeiter Inga Behrens und Jan Gefe berichten von den vielen positiven Effekten: „Die Kinder und Jugendlichen toben sich nicht nur aus, sie lernen dabei auch etwas über Fairplay. Der Sport verbindet alle, unabhängig vom jeweiligen Herkunftsland.“

    Bernd Meyer und Joachim Bode aus dem Regionalbeirat der Stiftung für Stifter der Sparkasse Harburg-Buxtehude zeigten sich beim Besuch vor Ort beeindruckt und begeistert. „Wir freuen uns, mit unserer Spende dazu beitragen zu können, dass Kinder und Jugendliche beim Fußballspielen ein Stück Normalität erleben“, erklärten die Spender. „Gut zu wissen, dass das mobile Fußballfeld auch weiterhin in der Flüchtlingshilfe des DRK Harburg zum Einsatz kommen wird.“

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